Aktuelles
Nachruf

Appel einer Angehörigen
Wenn das System den Blick für den Menschen verliert:
Der einsame Kampf an der Dialyse
Ein Appell von Dana S. zum tragischen Verlust meines Partners
Ich schreibe diese Zeilen, weil ich nicht akzeptieren kann, dass mein Mann umsonst gestorben ist.
Mein „Goldstück“ war ein großer Kämpfer.
Er hat in seinem Leben so viele schwere Krankheiten durchgemacht und nie aufgegeben. Sein Kampf darf und wird nicht umsonst gewesen sein. Er verstarb völlig unerwartet am plötzlichen Herztod.
Der Schock sitzt tief, doch aus der Trauer erwächst eine brennende Wut auf ein Medizinsystem, das nur noch nach „Schema F“ funktioniert. Die moderne Medizin muss endlich wieder den kompletten Menschen sehen und nicht nur isolierte Teilgebiete. Wenn wir als Patienten und Angehörige im System alles nur noch mit „Ja und Amen“ hinnehmen, wird sich niemals etwas ändern. Wir müssen laut werden!
Mein Mann war schwer krank. Er war Dialysepatient und litt zusätzlich an der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) im Stadium 4, was schließlich zu einer Zehenamputation führte. Weil er alle zwei Tage in der Dialysepraxis ärztlich betreut wurde, wiegten wir uns in Sicherheit. Wir vertrauten darauf, dass alles Notwendige getan wird. Ein fataler Irrtum, wie der Blick in die Arztbriefe heute zeigt. Das Herz im toten Winkel der Fachärzte. Es ist in der Medizin längst bekannt: Eine PAVK ist keine reine Erkrankung der Beine oder Füße. Sie ist der Beweis für eine schwerste, generalisierte Gefäßverkalkung im gesamten Körper. Wenn Gewebe abstirbt und eine Zehe amputiert werden muss, müssten bei den Ärzten alle Alarmglocken schrillen – denn die Herzkranzgefäße sehen meist genauso aus! Zu dem zeigen Dialysepatienten oft keine typischen Warnzeichen wie Brustschmerzen, wenn das Herz versagt. Warum gibt es in unserem System keine Routine, die jeden Dialysepatienten nach einem solchen Eingriff automatisch zum Kardiologen schickt? Diese Antwort ist bitter: Weil Mediziner heute oft nur noch in ihrem eigenen, engen Fachbereich arbeiten. Die interdisziplinäre Kommunikation – das gemeinsame Schauen auf den ganzen Organismus – findet kaum noch statt. Ein Mensch besteht nicht aus Einzelteilen, die man separat behandeln kann, ohne das große Ganze im Blick zu behalten.
Ein gesetzliches „Facharzt-Privileg“ für Dialysepatienten ist überfällig! Dialyse-patienten sind keine „ganz normalen“ chronisch Kranken – sie sind medizinische Hochrisikopatienten auf Zeit. Jeder Tag ohne engmaschige Kontrolle ist für sie lebensgefährlich. Deshalb fordere ich ein gesetzliches Privileg auf Facharzttermine für alle Dialysepatienten! Es darf nicht sein, dass schwerkranke Menschen monatelang auf einen Termin beim Kardiologen, Angiologen oder Neurologen warten müssen, während ihre Gefäße unbemerkt versagen.
Hier muss das Dialysezentrum viel stärker in den Fokus rücken. Ein Dialysezentrum darf nicht nur eine Station zur Blutreinigung sein. Es muss als zentrales Steuerungszentrum verstanden werden, das den Patienten ganzheitlich schützt. Wenn die Nephrologen dort einen dringenden Bedarf feststellen, muss das Dialysezentrum die Macht und die strukturelle Möglichkeit haben, Termine bei anderen Fachärzten innerhalb von Tagen – nicht Monaten – direkt und unbürokratisch zu buchen. Ein Dialysezentrum braucht einen „roten Draht“ in alle anderen Fachdisziplinen. Aufklärung auf Augenhöhe statt Google-Recherche. Ärzte sind auch nur Menschen. Für die Zukunft fordere ich, dass sich Mediziner, Patienten und Angehörige endlich auf Augenhöhe begegnen. Nur weil jemand studiert hat, heißt das nicht, dass wir als Laien kein Wissen mitbringen. Auch wir haben die Fähigkeit, uns tief in Themen einzulesen. Aber es kann verdammt noch mal nicht die Aufgabe von uns Angehörigen sein, dass wir uns lebenswichtige medizinische Informationen nachts bei Google, Firefox und Co. zusammensuchen müssen, weil in den Kliniken niemand mehr redet!
Jeder Mensch ist individuell, und genau so individuell, empathisch und umfassend müssen auch die Aufklärungen durch die Ärzte erfolgen. Wie akut dieses Systemversagen ist, zeigt sich im Umgang mit den Familien. Nach der Zehenamputation wurde mein Mann aus dem Krankenhaus entlassen. Im Arztbrief fand sich kein einziger Kontrolltermin. Man wird komplett allein gelassen. Erst nach eigener telefonischer Initiative bekamen wir einen Termin für die dringend notwendige Wundsprechstunde – ein automatisches Entlassmanagement existierte praktisch nicht.
Die Heimfahrt aus der Klinik erfolgte im normalen Taxi. Wir mussten ihn zu dritt in die Wohnung tragen. Am nächsten Morgen brach die Logistik endgültig zusammen, weil wieder nur ein normales Taxi vor der Tür wartete. Ein trauriges Armutszeugnis für den menschlichen Verstand und ein Zeichen, wie wenig ein schwerkranker Patient in den Augen mancher Krankenhausplaner wert ist. Erst als mein Mann so beim Dialysezentrum ankam, reagierten die dortigen Mitarbeiter sofort und beauftragten für die Zukunft den dringend notwendigen, qualifizierten Krankentransport.
Ärzte schwören einen Eid, der sie dazu verpflichtet, dem Wohl der Patienten zu dienen. Davon haben wir in den Krankenhäusern kaum etwas gespürt. Zeitmangel, Budgetdruck und das Arbeiten in starren „Silos“ fordern Menschenleben. Die Kontrollen für Dialysepatienten müssen nach operativen Eingriffen engmaschiger und fachübergreifend werden. Die Zentren müssen gestärkt, Termine priorisiert und Kliniken in die Pflicht genommen werden. Ich fordere die Mediziner und die Gesundheitspolitik auf: Legen Sie die Scheuklappen ab. Hören Sie auf, nur Bruchstücke zu behandeln, und fangen Sie an, den ganzen Menschen zu retten!
Mein Mann wird mir nie wieder ein Lächeln schenken. Aber ich kann und werde für ihn auch über seinen Tod hinaus kämpfen – damit sich endlich etwas ändert.
Dana S.
Gedanken zum Tag der Organspende 2026
Kartoffeln, Kalium und die Freiheit nach der Transplantation
Ich stehe in der Küche und schäle Kartoffeln. Routiniert, ohne nachzudenken. Wie schon unzählige Male zuvor. Während meine Hände wie von selbst arbeiten, taucht ein fast vergessener Gedanke auf: Kalium.
Für die meisten Menschen ist Kalium einfach ein Begriff aus dem Chemieunterricht. Für Menschen mit einer chronischen Nierenerkrankung jedoch ein ständiger Begleiter. Für sie entscheidet Ernährung nicht nur über Wohlbefinden, sondern wird existenziell.
Ich muss daran denken, wie viele Jahre Gedanken ums Essen unseren Alltag geprägt haben. Kalium, Phosphate, Salz, Proteine, erst viel trinken, dann als Dialysepatient fast nichts mehr – alles muss bedacht, geplant und kontrolliert werden. Ernährung nimmt plötzlich Raum ein, wird zur täglichen Herausforderung. Und damit verändert sich nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das ihrer Angehörigen. Nun stehe ich also in meiner Küche und mir wird bewusst, wie viel freier Ernährung geworden ist. Wie viel einfacher der Alltag nach der Transplantation ist, wie viel weniger schwer. Nicht nur für meinen Mann, sondern auch für mich, die ihr Leben mit ihm teilt.
Deshalb ist der erste Samstag im Juni für uns ein besonderer Tag. Am „Tag der Organspende“ rücken wir ein Thema in den Mittelpunkt, das Leben verändern und Leben retten kann.
Es ist ein Tag der Aufklärung und Information. Ein Tag, an dem wir Menschen er-mutigen möchten, sich mit ihrer eigenen Entscheidung zur Organspende auseinander-zusetzend und diese mit ihren Angehörigen zu besprechen.
Es ist aber auch ein Tag der Dankbarkeit. Dankbarkeit gegenüber den Menschen, die sich zu Lebzeiten für eine Organspende entschieden haben, und gegenüber den Familien, die in einer Zeit tiefster Trauer eine Entscheidung treffen mussten, die anderen Menschen Hoffnung schenkt.
Gleichzeitig ist es ein Tag, der uns nachdenklich macht. Noch immer warten viele Menschen auf ein lebensrettendes Organ. Noch immer sterben Menschen, weil für sie nicht rechtzeitig ein passendes Organ zur Verfügung steht.
Und hinter jedem Menschen stehen Familie, Freunde, Kollegen – Menschen, die mit ihm leben, leiden und hoffen.
Wenn ich heute Kartoffeln schäle, dann denke ich daran, wie sehr eine Organspende Leben verändern kann. Sie schenkt nicht nur Zeit. Sie schenkt Freiheit, Alltag, Möglichkeiten und Hoffnung.
Darum sprechen wir darüber. Darum informieren wir. Und darum erinnern wir am Tag der Organspende daran, wie wichtig es ist, sich mit diesem Thema auseinander-zusetzen.
Denn jede einzelne Entscheidung zählt.
Jede einzelne kann Leben retten.
Manchmal gleich mehrere.
Jana Beyer
Nachruf
Sonderfahrt zum Tag der Organspende am 06.06.2026
Liebe Vereinsmitglieder, Angehörige, Interessierte,
am 6.6.2026 findet der bundesweite Tag der Organspende in Leipzig statt.
Unser Landesverband unterstützt den Bundesverband direkt vor Ort mit einem Infostand.
Dazu hat der Landesverband einen Bus organisiert.
Busfahrt zum Tag der Organspende (pdf)
20 Jahre - WELTNIERENTAG
Nierengesundheit für alle
Fürsorge für Menschen - Schutz für unseren Planeten
Der Weltnierentag steht von Beginn an für Aufklärung, Prävention und Engagement im Dienste der Nierengesundheit. Seit 20 Jahren erinnert er uns daran, wie wichtig es ist, chronischen Nierenerkrankungen vorzubeugen – denn Prävention ist und bleibt der wirksamste und nachhaltigste Schutz.
Im Jubiläumsjahr weiten wir bewusst unseren Blick: Denn Nierenerkrankungen betreffen nicht nur den Menschen, sondern stehen auch in engem Zusammenhang mit der Gesundheit unseres Planeten.
Eine einzige Dialysesitzung verursacht – durch Wasserverbrauch, Energieeinsatz und Einwegmaterialien – den gleichen CO₂-Fußabdruck wie eine 240 Kilometer lange Autofahrt. Hochgerechnet auf ein Jahr (3 Dialysebehandlungen pro Woche) summiert sich das auf rund 30.000 Kilometer – das entspricht in etwa einer Reise einmal Deutschland – Australien und zurück. Eine schwer vorstellbare Dimension, insbesondere in Zeiten von Klimawandel und zunehmender Ressourcenknappheit.
Doch der Zusammenhang wirkt in beide Richtungen: Der Klimawandel beeinflusst auch die Nierengesundheit. Luftverschmutzung, Hitzestress, Dehydrierung und extreme Wetterereignisse erhöhen das Risiko für Nierenerkrankungen.
Umwelt- und Gesundheitsfragen lassen sich daher nicht getrennt voneinander betrachten. Nierengesundheit und ökologische Nachhaltigkeit sind untrennbar miteinander verbunden.
Gefordert sind wir alle – für unsere Welt, für unsere Mitmenschen und für uns selbst.
Was können wir tun?
Politik: Präventive Strukturen stärken und nachhaltige Gesundheitsstrategien fördern.
Forschung: Ressourcenschonende und innovative Behandlungsmöglichkeiten entwickeln.
Gesundheitssystem: Früherkennung konsequent umsetzen und Prävention in den Mittelpunkt stellen.
Gesellschaft: Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen und bewusste Entscheidungen treffen.
Es ist immer noch viel zu tun.
Denn Nieren zu schützen heißt, Leben zu stärken – heute und in Zukunft
Jana Beyer
Veranstaltungshinweis

Vom 31.01 bis 08.02.2026
Haus-Garten-Freizeit Messe in Leipzig
Wir sind dabei
Wir sind auch in diesem Jahr mit einem eigenen Stand auf der Messe Haus-Garten-Freizeit vertreten.
Wir freuen uns auf viele Besucher, nette Gespräche und auch Diskussionen zu den Themen Dialyse, Organspende und Transplantation.
Unser Stand befindet sich in Halle 3 E 12
Kommt einfach vorbei !!!
Nachruf

Terminankündigung
Selbsthilfetage2025
Termine für die Veranstaltungen finden Sie im Flyer
Link zum Flyer Selbsthilfetage 2025 (pdf)
Pressemitteilung zum Tag der Organspende 2025
Link zur Pressemitteilung (pdf) Pressemitteilung
Gedanken zum Tag der Organspende 2025
Neulich, an der Kasse einer Ausstellung: Einmal regulär, einmal ermäßigt. Der Mann kramte nach seinem Schwerbehindertenausweis, doch die Kassiererin winkte ab: „Ich vertraue Ihnen. Eigentlich sollen wir den Ausweis immer kontrollieren. Manchmal sieht man es ja, aber vielen Menschen sieht man es auch nicht an.“
Wie vielen Menschen begegnen wir an einem Tag? Wie viele davon kennen wir wirklich? Und von wie vielen kennen wir ihre Geschichte? Wie vielen Menschen begegnen wir täglich, die ihr – für uns unsichtbares – Päckchen an Krankheit und Behinderung tragen müssen?
Vielleicht ist der Kunde vor uns an der Supermarktkasse ein Dialysepatient? Vielleicht braucht der junge Mann, der so auffällig langsam im Park spazieren geht, ein neues Herz? Vielleicht hat die Frau am Nebentisch im Café eine neue Niere bekommen? Vielleicht ist die Joggerin, die dir morgens auf dem Weg zur Arbeit begegnet lungentransplantiert? Und vielleicht ist das Paar, das gerade im Blumenladen an der Ecke einen Strauß Rosen kauft auf dem Weg zum Friedhof, zum Grab ihres Kindes, durch dessen Tod jetzt andere Menschen leben dürfen.
Jeden Tag begegnen wir unzähligen Menschen. Menschen, wie du und ich – und doch alle mit ihrer Geschichte.
Und manchmal sind Geschichten dabei, die plötzlich und zu früh enden. Mitunter aber werden diese Geschichten fortgeschrieben, weil Menschen JA gesagt haben. Ja, zur Organspende.
Und dann werden die Geschichten zweier Menschen miteinander verwoben. Die Geschichte des einen, auf dessen Grab jetzt die Rosen stehen und die Geschichte der anderen, die gerade am Nebentisch im Café sitzt.
Und weil diese Geschichten eben nicht nur die Beiden betreffen, sondern auch Mütter, Väter, Kinder, Brüder, Schwestern, Partner, Freunde ist es wichtig über Organspende zu reden. Weil Organspende nicht nur Leben rettet, sondern auch Geschichten weiter-erzählt. Geschichten, die das Leben schreibt.
Geschichten denen wir zuhören sollten. Weil wir dann manchmal verstehen – nicht jede Erkrankung, nicht jede Behinderung, nicht jede Narbe ist sichtbar.
Jana Beyer
Gedanken zum Weltnierentag 2025
Die Niere
Du hast zwei – tief in dir drin,
die ein kleines Wunder sind.
Tun ihren Dienst tagein, tagaus.
Niemals ruhen sie sich aus.
Als stiller Held in unsrem Leib
ist die Niere stets bereit.
Was das Organ so alles schafft –
trennt das Gift vom Lebenssaft.
Wasser, Salz und Proteine
filtert diese „Waschmaschine“.
Reinigt unser wertvoll Blut,
das tut unsrem Körper gut.
Doch wenn die Nieren mal erschlaffen,
macht es ihm doch sehr zu schaffen.
Matt und müde wird er dann,
Wasser nicht mehr fließen kann.
Bleibt in uns drin, nimmt uns die Luft.
Der Körper jetzt nach Hilfe ruft.
Medizin und auch Maschinen
müssen jetzt dem Körper dienen,
müssen ihres Amtes walten,
den Fluss des Lebens zu erhalten.
Das „Klärwerk“ unsres Lebens!
Habt acht darauf –
`s ist nicht vergebens.
Jana Beyer
Weltnierentag 2025 
Einge Informationen zum Weltnierentag finden Sie hier:
Pressemitteilung: klick (pdf)
Flyer Weltnierentag klick (pdf)
Online Symposium klick (pdf)
Terminankündigung
Delegiertenkonferenz
Unsere diesjährige Delegiertenkonferenz findet am 30.03.2025 statt.
Link zur Einladung Delegiertenkonferenz (pdf)
Artes Hotel
Leipziger Str. 214, 09114 Chemnitz
Das Hotel liegt verkehrsgünstig am Autobahndreieck „Chemnitz Mitte/Ungerpark“
bzw. direkt an der B95. Kostenfreie Parkplätze befinden sich davor bzw. hinter dem Gebäude. Tiefgarage ist kostenpflichtig, diese Kosten werden nicht vom Verein übernommen.
Veranstaltungshinweis

08.02.2025 bis 16.02.2025
Haus-Garten-Freizeit Messe in Leipzig
Wir sind dabei!
Wir sind auch in diesem Jahr mit einem eigenen Stand auf der Messe Haus-Garten-Freizeit vertreten.
Wir freuen uns auf viele Besucher, nette Gespräche und auch Diskussionen zu den Themen Dialyse, Organspende und Transplantation.
Unser Stand befindet sich in Halle 3 Gang C 06
Kommt einfach vorbei !!!
„Unser Stand wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.“
29. Dresdner Patientenseminar
"Nierentransplantation"
Das Patientenseminar findet am Donnerstag, dem 12. Dezember 2024 von 15:30 Uhr bis 18:15Uhr in der Uniklinik Dresden statt.
Genaue Informatinen entnehmen Sie bitte den Flyer.
Link zum Einladungsflyer (pdf)
Gruß zum 1. Dezember 2024
Dunkel ist es. Bisschen kalt, gut, wir haben den 1. Advent.
Ich darf diesen Tag erleben und sage Danke an alle !!!!
Ihr habt mir geholfen 10 Jahre Dialyse zu ermöglichen und durchzuhalten.
Danke von Ganzem Herzen an Euch:
die Dialysetruppe in Großenhain, Meißen und den Urlaubsorten wie Koserow, wo ich war,
die Selbsthilfegruppe und allen die sich um sowas kümmern,
euch als Patientenbegleiter, den Sächsischen Landesverband, den Bundesverband und alle, die ich vergessen habe und vielleicht auch nicht kenne.
Danke, dass ich 10 Jahre leben durfte mit Eurer Hilfe.
Ich wünsche Euch allen eine schöne Weihnachtszeit.
Euer Ulbi (Jens Ulbricht)
Patientenseminar "Nierentransplantation"
Transplantationszentrum Leipzig
Das Patientenseminar findet am Samstag, dem 30. November 2024 von 10:00 Uhr bis 12:30Uhr in der Uniklinik Leipzig statt.
Die Veranstaltung kann aber auch über die Teilnahme an einen Webcast erfolgen.
Genaue Informatinen entnehmen Sie bitte den Flyer.
Link zum Einladungsflyer (pdf)
Terminankündigung

Hier können Sie den gesamten Flyer ansehen. Flyer (pdf)
Tag der Organspende
Gedanken zum Tag der Organspende 2024
Ganz persönlich!
Ich sitze am Fenster unseres Urlaubsquartier und schaue hinaus. Der Himmel ist grau und Regen fließt in Strömen.
Jetzt etwas unternehmen? Daran ist nicht zu denken.
Und nein, ich bin nicht traurig darüber. Wir haben, für die wenigen Tage, die wir hier sind, schon eine ganze Menge gesehen, sind hunderte Stufen gestiegen und haben atemberaubende Ausblicke genossen.
Jetzt regnet es. Jetzt also Pause.
Und Dankbarkeit. Ich bin dankbar, daß wir überhaupt hier sein können, daß die Stufen des Turmes, der Anstieg auf den Berg kein unüberwindbares Hindernis mehr ist.
Dankbar, daß wir uns einfach ins Auto setzen können, dem nächsten Ziel entgegen.
Und ich bin dankbar, daß vor Jahren ein Mensch entschieden hat seine Organe zu spenden.
Denn deshalb können wir heute hier sein.
Deshalb müssen wir uns im Urlaub nicht nach Dialysezeiten richten. Deshalb ist Kraft da für Ausflüge, Entdeckungen, für's wandern und genießen.
Es ist geschenkte Zeit. Geschenktes Leben.
Der erste Samstag im Juni - Tag der Organspende. Ein Tag "ZEICHEN ZU SETZEN" - denn Organspende geht uns alle an.
Jana Beyer
Terminankündigung
Tag der Organspende 01.06.2024
Veranstaltungshinweis:
Zentrale Veranstaltung in Freiburg

Hier können Sie den gesamten Flyer ansehen. Flyer (pdf)

Gedanken zum Weltnierentag 2024
Eine Woche noch, dann ist es auch im Kalender Frühling. Frühling das bedeutet Neuanfang, Hoffnung, Lebenskraft.
Auch chronisch kranke Menschen, auch Nierenpatienten möchten etwas von dieser Kraft haben.
Jährlich am zweiten Donnerstag im März begehen wir den Weltnierentag. Ein Tag an dem wir unsere Nieren ins Rampenlicht rücken.
In diesem Jahr lautet das Motto: “Nierengesundheit für alle – Förderung eines gerechten Zugangs zu Versorgung und optimaler Medikation"
Die Nieren sind lebenswichtige Organe, die eine Vielzahl von Funktionen erfüllen. Sie entgiften unsere Körper, regulieren den Flüssigkeitshaushalt, spielen eine wichtige Rolle bei der Blutdruckregulation und noch vieles mehr.
Für die Gesundheit unserer Nieren können wir viel tun. Gesunde Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen
Leider haben nicht alle Menschen diese Möglichkeiten. Noch weniger Zugang zu qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung.
Der diesjährige Weltnierentag erinnert uns daran, dass wir uns für eine gerechte Gesundheitsversorgung einsetzen müssen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, seine Nierengesundheit zu schützen und zu pflegen.
In diesem Sinne: Achten wir auf unsere Nieren und setzen wir uns für die Gesundheit aller ein!
Jana Beyer
Terminankündigung
Delegiertenkonferenz
Unsere diesjährige Delegiertenkonferenz findet am 24.03.2024 statt.
Bitte beachten Sie den neuen Veranstaltungsort:
Artes Hotel
Leipziger Str. 214, 09114 Chemnitz
Das Hotel liegt verkehrsgünstig am Autobahndreieck „Chemnitz Mitte/Ungerpark“
bzw. direkt an der B95. Kostenfreie Parkplätze befinden sich davor bzw. hinter dem Gebäude. Tiefgarage ist kostenpflichtig, diese Kosten werden nicht vom Verein übernommen.
Veranstaltungshinweis

Vom 10.02 bis 18.02.2024
Haus-Garten-Freizeit Messe in Leipzig
Wir sind dabei
Wir sind auch in diesem Jahr mit einem eigenen Stand auf der Messe Haus-Garten-Freizeit vertreten.
Wir freuen uns auf viele Besucher, nette Gespräche und auch Diskussionen zu den Themen Dialyse, Organspende und Transplantation.
Unser Stand befindet sich in Halle 3 Gang C 06
Kommt einfach vorbei !!!
„Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.“
Bitte um Unterstützung
Liebe Vereinsmitglieder,
wollen Sie aktiv etwas unternehmen und die Bevölkerung zum Nachdenken über Organspende motivieren? Dann haben Sie jetzt die Gelegenheit dazu.
Wir suchen Standbetreuer zur Haus-Garten-Freizeit-Messe 2024 in Leipzig.
Wir erwarten ein bisschen Engagement und Wissen um und über Ihre Nierenerkrankung, allgemeines Wissen zur Organspende, Transplantation - natürlich muss es kein medizinisches Fachwissen sein.
Wir freuen uns auch über das Engagement von Angehörigen oder Unterstützern!
Falls Sie Lust und Zeit haben, geben Sie uns eine Rückmeldung zu Ihrem bevorzugten Einsatztermin. -10. bis 18. Februar 2024- Wir planen immer 2 Schichten- jeweils 9:30 Uhr - 13:30 Uhr und 13:30 Uhr - 18:00 Uhr.
Was haben Sie davon: Sie tun Gutes und reden darüber! Sie haben freien Eintritt zur Messe - im Rahmen der Standbetreuer - Absicherung können Sie die Messe besuchen. Sie erhalten entstandene Fahrtkosten im vereinsüblichen Rahmen erstattet.
Kontakt:
0176 43308570 in der Zeit Montag bis Freitag von 10 - 16 Uhr
Bitte teilen Sie dem Landesverband Ihren Wunschtermin für Ihren Einsatz mit, damit koordiniert werden kann.
Mehr Infos zur Messe finden Sie hier: https://www.haus-garten-freizeit.de/de/
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung im Interesse unserer Betroffenen!

Eines der wichtigsten Elemente in unserer Selbsthilfe sind Menschen, die mit Herz und Verstand sich um das Glück und die Gesundheit von Anderen kümmern.
Wir wünschen allen Mitgliedern, Förderern und Freunden ein Frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.
Der Vorstand des Sächsischen Landesverbandes Niere e. V.
Hut ab!
Wir sagen symbolisch Dankeschön bei jedem, der sich mit dem Thema Organspende auseinandersetzt.
Deshalb ziehen wir den Hut vor der Entscheidung zur Organspende!
Beim diesjährigen „Tag der Sachsen“ sind wir dabei und möchten mindestens 1.000 Menschen erreichen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.
Machen Sie mit, treffen Sie Ihre Entscheidung!
Für Fragen stehen Ihnen unsere Betroffenen am Infostand gern Rede und Antwort.
Wo Sie uns finden? Beim „Tag der Sachsen“ in Aue,
Alfred-Brodauf-Straße Stand T1.
Gedanken zum Tag der Organspende 2023
RICHTIG. WICHTIG. LEBENSWICHTIG.
„Zeit, Zeichen zu setzen“
3. Juni 2023 – wir begehen – wie seit 40 Jahren – den Tag der Organspende.
Noch immer warten mehr als 8500 Menschen in unserem Land auf ein neues Organ. Und auch wenn sich die Organspendezahlen nach einem massiven Einbruch im letzten Jahr langsam erholen, so reicht es lange noch nicht aus, diesen Menschen rechtzeitig ein neues Leben zu schenken.
Im letzten Jahr trat das „Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende“ vom 16. März 2020 in Kraft. Die Bürger unseres Landes sollen – so ist es vorgesehen – regelmäßig über Organspende informiert werden. Das funktioniert mal mehr, mal weniger gut. Und wenn dann der Brief mit dem Infomaterial der Krankenkasse kommt – wird er auch gelesen? Wenn Du in einer Arztpraxis oder deiner Apotheke Infomaterial zur Organspende siehst – schaust du es dir an? Nimmst du es mit nach Hause? Wie oft hast du unterwegs ein Werbeplakat für den Organspendeausweis wahrgenommen?
Bist du selbst aktiv geworden? Hast du bei deinem Hausarzt nachgefragt? Hast du dich im Internet oder aus Social Media zum Thema informiert? Hast du mit deiner Familie, deinen Freunden, deinen Kollegen darüber gesprochen?
Organspende geht uns alle an!
Keiner will – aber jeder kann – in eine Situation kommen, in der er so schwer erkrankt, dass er auf ein fremdes Organ angewiesen ist um weiterleben zu können.
Und jeder von uns kann in eine Situation geraten, in der er sich entscheiden muss – vielleicht nicht für sich selbst – aber für seine Liebsten.
Also: Zeit sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen.
Zeit sich zu entscheiden.
Zeit ein Zeichen zu setzen.
Seit einiger Zeit geht ein neuer Trend, besonders unter jungen Menschen um. Ein „Organspende-Tattoo“ – ein Halbkreis wird mit einem weiteren Halbkreis zum Ganzen – als Symbol für das Geschenk des Lebens – die Organspende. Auch wenn das Tattoo keinen Organspendeausweis, keine rechtsgültige Entscheidung ersetzt – es ist ein Statement – ein Zeichen!
Setze auch du ein Zeichen! Das muss kein Tattoo sein.
Ein Organspenderausweis –
ein klares Bekenntnis – das reicht!
Jana Beyer






