Ramona Zenker - Flusskreuzfahrt Passau – Eisernes Tor

ramonaEndlich!

Am 24.04.2011 ging es los. Die Ein-schiffung auf dem Flusskreuzschiff, der TUI Mozart, begann pünktlich 15 Uhr in Passau. Nun hieß es Ausweis abgeben und 16 Uhr war dann auch gleich für 2,5 Stunden die erste Dialyse auf dem Schiff.
17 Uhr legte die TUI Mozart ab. Nun ging es die Donau abwärts bis nach Melk in Österreich. Da wir Melk schon kannten, legten wir einen Wellnesstag ein. 13 Uhr legten wir von Melk Richtung Budapest ab.

Am Abend, so gegen 21 Uhr, wollten wir zurück in unsere Kabine mit der Nummer 111. Vor der Kabinentür war ein Massenauflauf! In unserem Bad war ein Rohr geplatzt. Das Wasser lief bis unter unser Bett! Da hieß es notge-drungen wieder Umzug. Durch die Hilfe aller Zimmer-Stewardessen war das in ca. 20 Minuten erledigt. Nun hatten wir Kabinennummer 114 direkt neben dem Dialysearzt. Welch ein Zufall…

Budapest KettenbrückeAm nächsten Tag, um 13 Uhr, legten wir in Budapest vor der Kettenbrücke an. Nach der Dialyse am Vormittag schien uns die Kutschfahrt in der Puszta ganz verlockend. Also ging es 14 Uhr los. Die Busfahrt von etwa einer Stunde war eine Fahrt von einem Schlagloch zum nächsten. Aber dann kam die Krönung: Eine Kutschfahrt querfeldein! Stellenweise dachten wir der Wagen bricht auseinander. Doch wir haben es überlebt.
Die dann folgende Pferdedarbietung war einfach gigantisch! Danach gab es Wein, Salami, Käse und Zigeunermusik. Welch ein Genuss!! Um 18 Uhr waren wir wieder an Bord des Schiffes.
Eisernen TorAm nächsten Tag schoss mich dann nach dem Duschen die Hexe. Vielen Dank Puszta! 7.30 Uhr legten wir dann ab in Richtung Eisernes Tor. Vor uns lagen zwei tolle Flusstage. Die wohl schönsten Abschnitte der Donau sind die Gebirgsdurchbrüche und das Eiserne Tor mit den ersten beiden der drei letzten Schleusen. Mit der Einfahrt in den Donaukanal beginnt das Eiserne Tor. Die Landschaft ist hier einfach herrlich!

Am Freitag waren wir für sechs Stunden in Belgrad. Belgrad ist eine sehr schöne Stadt mit viel Grün. Am Samstag hatten wir wieder einen Flusstag mit Zollkontrolle in Mohács. Am Sonntag sollten wir eigentlich von 15 – 23 Uhr in Bratislava sein. Da wir aber stellenweise nur 50 cm Wasser unterm Kiel hatten, mussten wir sehr langsam fahren, sodass wir erst um 19.40 Uhr in der Stadt ankamen. Wer sich Bratislava anschauen wollte, musste an der Schleuse über das Sonnendeck aus-steigen. Dann war man in 20 Minuten mit dem Bus in der Stadt.
Am Montag hatten wir für einen Tag und eine Nacht in Wien angelegt. Eine super Stadt. Man kann viel Geld dort lassen und der Kaffee schmeckt einfach lecker. Am Dienstag ging es nach Krems. Dort waren wir in einer uralten Kaffeerösterei und einer Schnapsbrennerei.
Der letzte Ausflugsort war am Mittwoch der Ort Linz. Dort haben wir einige romantische Innenhöfe gesehen.mozart

Nachmittags war dann die letzte Dialyse an Bord. Es lief alles problemlos. Abends gab es noch ein großes Abschiedsdinner.
Das Essen an Bord war spitze. Man konnte mittags zwischen vier und abends zwischen drei verschiedenen Speisen aus der Menükarte wählen.
Am Donnerstag dem 5. Mai war alles schon wieder zu Ende. Wir schifften uns aus. Schade, es ging alles viel zu schnell vorbei. Aber meine Hexe habe ich noch lange als Erinnerung...

 

 

Ramona Zenker
10/2011

 

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