Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Leipzig (17. Juni 2026) - Am heutigen Mittwochabend startet der 3. Deutsch-Französische Wirtschaftskongress Mitteldeutschland in Leipzig. Veranstalter sind die Sächsische Staatskanzlei, die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der Deutsch-Französische Wirtschaftsclub Mitteldeutschland e. V.. Die Veranstaltung bringt führende Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Institutionen, Politik und Forschung zusammen, um gemeinsam über zentrale Herausforderungen und Chancen der europäischen Transformation zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist die nachhaltige Vernetzung der Frankreich- und Europaakteure in Sachsen und Mitteldeutschland sowie die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf regionaler Ebene. Während des Kongresses werden unter anderem die Themen Verteidigungswirtschaft, Energiegewinnung sowie die industrielle Transformation im Fokus stehen. Zum Kongress werden etwa 100 Teilnehmende erwartet. Im Vorfeld des Kongresses kam Dr. Harald Langenfeld, Präsident des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs Mitteldeutschland e.V., Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig und Honorarkonsul der Französischen Republik, auf die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und Mitteldeutschland zu sprechen: »Der Deutsch-Französische Wirtschaftskongress Mitteldeutschland bringt Menschen, Unternehmen und Institutionen zusammen, die Europas Zukunft aktiv gestalten wollen. Gerade in Zeiten großer wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen sind persönliche Begegnungen, Vertrauen und grenzüberschreitende Kooperationen wichtiger denn je. Ein besonders starkes Beispiel für gelebte europäische Zusammenarbeit ist die Partnerschaft zwischen dem Freistaat Sachsen und der Region Okzitanien. Sie verbindet Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und politische Akteure und gehört heute zu den dynamischsten deutsch-französischen Kooperationen auf regionaler Ebene. Unser Kongress macht diese Verbindung sichtbar und schafft Raum für neue Kontakte und Kooperationen. Jede hier entstehende Zusammenarbeit stärkt nicht nur die Beziehungen zwischen Sachsen und Okzitanien, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu einem starken, innovativen und handlungsfähigen Europa.« Zu den Optionen, die sich für Sachsen und Frankreich als Wirtschaftspartner ergeben können, teilte Dr. Andreas Handschuh, Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten mit: »Sachsen und Frankreich sind enge Partner. Der 3. Deutsch-Französische Wirtschaftskongress Mitteldeutschland setzt ein starkes Zeichen für den weiteren Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen Wirtschaftsclub Mitteldeutschland und der IHK zu Leipzig senden wir ein klares Signal: Die deutsch-französische Zusammenarbeit bleibt ein zentraler Motor für wirtschaftliche Stärke und die Zukunftsfähigkeit Europas. Der Kongress stärkt die Vernetzung von Unternehmen und Wirtschaftsakteuren beider Länder und unterstreicht die Rolle Sachsens und Mitteldeutschlands als attraktiven Zukunfts- und Industriestandort in Europa. Insbesondere in strategischen Zukunftsfeldern wie der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie eröffnet die deutsch-französische Zusammenarbeit zahlreiche Chancen für technologische Souveränität und neue Wertschöpfung, zu denen sich der Freistaat klar bekennt.« Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig und 1. Vizepräsident des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs Mitteldeutschland, erklärte mit Blick auf die Themenschwerpunkte des Wirtschaftskongresses: »Als Mitveranstalter unterstützt die IHK zu Leipzig den Deutsch-Französischen Wirtschaftskongress, weil unsere Unternehmen vor tiefgreifenden Transformationsprozessen stehen und dafür starke Partnerschaften brauchen. Gerade bei Energiefragen, industrieller Transformation und neuen Anforderungen in der Verteidigungswirtschaft geht es um Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Innovationskraft. Frankreich ist für Sachsen dabei ein wichtiger Markt und ein wichtiger Partner. Der Kongress schafft die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, neue Geschäftskontakte aufzubauen und konkrete wirtschaftliche Kooperationen auf den Weg zu bringen. Genau darum geht es uns als IHK: Unternehmen zu vernetzen und gute Rahmenbedingungen für Wachstum und Investitionen zu stärken.«
  • Staatsministerin Regina Kraushaar hat heute (Mittwoch, 17. Juni 2026) zwei Projekte in Waldenburg besucht, die historische Orte neu sichtbar und nutzbar machen. Im Schloss Waldenburg übergab sie einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 39.000 Euro aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege für die weitere Restaurierung der Seidentapeten im Chinesischen Zimmer. Anschließend nahm sie an der symbolischen Eröffnung des Sophiengrundes teil. Dort hat das Heilpädagogisch-künstlerische Therapeutikum Chemnitz e. V. die frühere Gaststätte »Zur Ente« zu einem neuen Standort für Begegnung, soziale Angebote und therapeutische Unterstützung entwickelt. Das Vorhaben wurde mit rund 350.000 Euro aus dem LEADER-Programm der Region Schönburger Land unterstützt. Fördermittel für Restaurierung historischer Tapeten auf Schloss Waldenburg Im Schloss führte Staatsministerin Regina Kraushaar aus: »Das Chinesische Zimmer ist ein besonderer Schatz für Waldenburg, Sachsen und weit darüber hinaus. Die Seidentapeten, die dieses Zimmer so besonders machen, haben Jahrhunderte überdauert – und sind außerordentlich empfindlich. Licht, Raumklima und das Alter setzen dem fragilen Stoff zu. Wer ihn erhalten will, braucht Geduld, Können und eine verlässliche Förderung. Genau dafür stehen wir als Freistaat: Wir helfen, dieses einmalige Stück Kulturgeschichte zu bewahren und für kommende Generationen erlebbar zu machen.« Landrat Carsten Michaelis betont: »Mit dem Chinesischen Zimmer besitzt das Schloss Waldenburg einen besonderen Schatz, der weit über die Region hinaus Bedeutung hat. Die aufwendig gestalteten Seidentapeten sind ein beeindruckendes Zeugnis historischer Handwerkskunst und kultureller Vielfalt. Die Förderung ermöglicht es, dieses einzigartige Ensemble Schritt für Schritt zu sichern und für Besucher auch künftig erlebbar zu machen.« Die Gesamtkosten für den aktuellen Bauabschnitt im Chinesischen Zimmer belaufen sich auf rund 51.000 Euro. Bereits in den Jahren 2022 bis 2025 unterstützte der Freistaat die Arbeiten mit insgesamt rund 160.000 Euro. Das 1912/13 eingerichtete Chinesische Zimmer gilt als kunsthistorisch herausragend. Die dort verwendeten Seidentapeten wurden im 18. Jahrhundert in China gefertigt. Im Schloss Waldenburg sind sie als großflächige Raumverkleidung einschließlich der Deckenflächen erhalten. Die Restaurierung wird fachlich durch das Landesamt für Denkmalpflege begleitet. Sophiengrund: Alte Gaststätte wird Treffpunkt für alle Generationen Bei einem weiteren Projekt in Waldenburg wird sichtbar, wie Stadtgeschichte lebendig bleibt: Im Sophiengrund bringt die neue Nutzung als Begegnungsort frischen Wind in ein historisches Gebäude. Staatsministerin Regina Kraushaar sagte dazu vor Ort: »Auch im Sophiengrund wird Geschichte wieder erlebbar – nur auf eine andere Weise. Aus einem leerstehenden historischen Gebäude entsteht ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Unterstützung finden und Gemeinschaft wachsen kann. Das zeigt, was die LEADER-Förderung der Europäischen Union im ländlichen Raum leistet: Neben dem so wichtigen Erhalt von historischen Gebäuden sorgt LEADER dafür, dass auch neue Aufgabe für die Menschen vor Ort entstehen.« Jörg Götze, Bürgermeister der Stadt Waldenburg ergänzt: »Als wir vor rund sieben Jahren die ersten Ideen für die Entwicklung dieses historischen Areals diskutiert haben, war noch nicht absehbar, wie erfolgreich sich das Vorhaben entwickeln würde. Heute freue ich mich sehr, dass mit dem Sophiengrund neues Leben auf dem ehemaligen Mühlengelände Einzug hält. Hier entsteht ein Ort für Begegnung, Kultur, Bildung und Unterstützung, der Menschen zusammenbringt und wichtige Impulse für unsere Stadt setzt. Besonders wichtig war uns dabei stets ein sensibler Umgang mit der historischen Bausubstanz. Der Denkmalschutz und der Einklang mit der Natur waren während des gesamten Entwicklungsprozesses ein zentraler Maßstab, damit der besondere Charakter dieses Ensembles bewahrt bleibt. Dass es gelungen ist, Tradition und neue Nutzung so überzeugend miteinander zu verbinden, ist ein großer Gewinn für Waldenburg.« Robby Hammer, geschäftsführender Vorstand des Heilpädagogisch-künstlerischen Therapeutikums Chemnitz e. V., sagte: »Die Luisenhof-Gemeinschaft ist seit 2009 aus der Grundidee eines heilsamen Umgangs mit Erde, Pflanzen, Tieren und Menschen gewachsen. Das Ideal und die Besonderheit bestand von Anfang darin, eine Wohn- und Arbeitsgemeinschaft von Menschen mit und ohne Assistenzbedarf zu schaffen, die sich in lebensnahen Praxisfeldern wie Gärtnerei und Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Gebäudesanierung für den Eigenbedarf betätigen. Mit dem Sophiengrund entsteht nun in Waldenburg ein weiterer Ort, an dem diese Idee weiterwachsen kann. Die historische Mittelstadt hat eine starke handwerkliche und soziale Geschichte. Daran möchten wir anknüpfen. Die zukunftsfähige Belebung des fast brachliegenden Stadtteils mit vielfältigen Begegnungs- und öffentlichen Kulturangeboten ist unser Anliegen von ganzem Herzen. Ein wesentlicher Schritt auf diesem Entwicklungsweg ist mit der Sanierung von Haus Nr. 17 gelungen – dafür sind wir allen Beteiligten, insbesondere der LEADER-Förderung, sehr dankbar.« Der Sophiengrund liegt in der historischen Mittelstadt von Waldenburg zwischen Schloss Waldenburg und der Zwickauer Mulde. In der Mittelstadt prägten früher Handwerk und Gewerbe mit Mühlenbetrieb, Gerbern, Tuchmachern und später Textilmanufakturen, sowie Wohnen das Ortsbild. Die frühere Gaststätte »Zur Ente« wurde Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. Heute wird das historische Gebäudeensemble schrittweise neu genutzt. Im Erdgeschoss sind ein inklusives Kultur-Café, ein Laden und Gemeinschaftsräume entstanden. Im sanierten Obergeschoss hat sich eine kunsttherapeutische Praxis eingemietet. Zum Sophiengrund gehören zudem weitere historische Gebäude und Freiflächen, die für Begegnung, Lernen, gemeinsames Arbeiten und therapeutische Angebote entwickelt werden. Der Sophiengrund ist der dritte Standort des Heilpädagogisch-künstlerischen Therapeutikums Chemnitz e. V. Der Verein betreibt damit nun auch in Waldenburg ein Angebot für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf, insbesondere Kinder und Jugendliche. Die Förderung erfolgte über zwei Anträge der LEADER-Entwicklungsstrategie Schönburger Land. LEADER ist ein EU-Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums, finanziert aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) und kofinanziert durch den Freistaat Sachsen und seine Kommunen. Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen und Kommunen können sich mit eigenen Projekten an Förderaufrufen beteiligen. Die Auswahl erfolgt regional durch die jeweiligen LEADER-Aktionsgruppen. In Sachsen fließen 36 Prozent der ELER-Mittel in Dörfer und kleinere Städte; für 2023–2027 stehen 239,8 Millionen Euro bereit.
  • Verantwortlich: Moritz Peters (mp), Therese Leverenz (tl) Strohballen in Brand Ort: Markranstädt (Seebenisch), Teichstraße Zeit: 17.06.2026,  gegen 02:30 Uhr In der vergangenen Nacht gerieten aus bislang unbekannter Ursache mehrere Strohballen auf einer Fläche von 30 mal 10 Metern in Brand. Zum Löschen waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Markranstädt, Gärnitz, Großlehna und Schkölen im Einsatz. Um die Strohballen auseinanderzuziehen und somit weiteren Schaden zu verhindern, wurde auch das Technische Hilfswerk zur Unterstützung vor Ort angefordert. Der Sachschaden ist bislang noch unbekannt. Die Polizei ermittelt wegen eines Branddeliktes. (mp)  Graffitsprayer gestellt Ort: Leipzig (Plagwitz), Gießerstraße Zeit: 17.06.2026, gegen 01:05 Uhr Durch illegale Graffiti wurde ein als gestohlen gemeldetes Fahrrad sichergestellt. In der vergangenen Nacht wurde die Polizei über mehrere Graffiti an der Hauswand eines Baumarktes im Leipziger Westen informiert. Im Rahmen einer Tatortbereichsfahndung konnte ein 16-jähriger Tatverdächtiger (deutsch) gestellt werden, der für die Graffitis in Frage kommt. Bei der Personenkontrolle stellten die Polizisten des Reviers Leipzig-Südwest fest, dass das genutzte Fahrrad als gestohlen gemeldet und zur Fahndung ausgeschrieben war. Da der Eigentümer nicht erreicht werden konnte, wurde das Fahrrad in das Revier Leipzig-Südwest gebracht und sichergestellt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. (mp)  Betrug durch falschen Bankmitarbeiter Ort: Rackwitz (Podelwitz) Zeit: 16.06.2026, gegen 10:30 Uhr Eine 40-Jährige erlitt durch einen falschen Bankmitarbeiter einen Schaden von 20.000 Euro. Sie wurde von einem unbekannten Täter angerufen, der sich als Sicherheitsbeauftragter ihrer Hausbank ausgab. Er suggerierte ihr einen fremden Zugriff auf ihr Online-Banking. Um dies zu verhindern, sollte sie 20.000 Euro auf ein Tagesgeldkonto überweisen. Nach einem längeren Gespräch tat sie dies. Nach dem Telefonat bemerkte sie den Betrug und erstattete auf dem Revier in Delitzsch Anzeige. Besonders perfide: Die 40-Jährige überprüfte die Fake-Nummer im Internet, um sich über die Korrektheit zu vergewissern. Bei Anruferkennungs- und Spamschutz-Diensten wurden jedoch mithilfe von Fake-Profilen positive Bewertungen abgegeben, die alle erst in den vergangenen Tagen erstellt wurden. Dadurch wiegte sich die Frau in Sicherheit. (mp) Autofahrer übersieht Radfahrerin Ort: Leipzig (Gohlis), Springerstraße Ecke Gohliser Straße Zeit: 17.06.2026, gegen 07:35 Uhr Der 51-jährige Fahrer (vietnamesisch) eines Audi A4 Avant fuhr mit seinem Auto auf der Springerstraße stadteinwärts in südwestliche Richtung. An der Kreuzung Springerstraße/Gohliser Straße missachtete er die Vorfahrt einer 25-jährigen Radfahrerin. Es kam zum Unfall, bei dem die Frau leicht verletzt wurde. Zur Abklärung der Verletzung musste sie in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden beträgt 500 Euro. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. (mp) Ergänzender Zeugenaufruf zu Raubdelikt Ort: Leipzig (Lausen-Grünau), An der Kotsche Zeit: 06.06.2026, gegen 23:50 Uhr In der Medieninformation 196|2026 suchte die Polizeidirektion Leipzig Zeuginnen und Zeugen zu einem Raubdelikt. Mit einer ausführlichen Täterbeschreibung wird erneut um Hinweise aus der Bevölkerung gebten. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es im Leipziger Stadtteil Grünau zu einem Raubdelikt, bei dem eine 34-jährige Frau verletzt wurde und zur weiteren medizinischen Versorgung in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Die Frau saß auf einer Bank in einem Park in der Straße An der Kotsche gegenüber der Hausnummer 53. Dabei versuchte zunächst ein Täter, ihr die Handtasche zu entreißen. Ein zweiter Täter verletzte sie dann.   Die Täter können nun wie folgt beschrieben werden: Täter 1: * männlich * zwischen 23 bis 30 Jahre alt * zwischen 1,75 bis 1,80 Meter groß * sportliche Statur * abstehende Ohren * kurze Haare unter Basecap * weiße Kopfhörer oder Hörgerät im Ohr * gepflegtes Äußeres * ging pfeifend zu Fuß * Kleidung: dunkelblaue-schwarze HipHop-Basecape, mit längerem Schirm, breite Blende, gerade - nicht geknickt / mit reflektierendem, chromfarben Aufsticker auf der Blende | dunkle abgestickte Dauenenweste | Pullover | mitteldunkle Jogginhose, Schuhe mit Federung an der Ferse Täter 2: * männlich * zwischen 30 bis 37 Jahre alt * große, dürre Statur * langer, dunkler (möglicherweise roter) Bart, oberlippenfrei * Tattoo an der linken Halsseite mit einem Skorpion oder Echse, das bis zum Wangenknochen reichte * kurze, möglicherweise gegelte Haare mit kleinen Ringellöckchen | abrasierte Seiten | Haarfarbe wie Bart * gepflegtes Äußeres, roch nach Parfüm * auf Fahrrad unterwegs * Schuhe: gelbe NIKE Air Max Plus TN Jamaica * dunkle Bauchtasche aus Leder, die er schräg über den Rücken trug * Fahrrad: dunkelblau-anthrazit Cube | vermutlich E-Bike | weiße Aufschrift Querstange »Cube« | Gepäckträger mit Aufhängung für Taschen Die Kriminalpolizeiinspektion ermittelt wegen eines Raubdeliktes und sucht weiterhin Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Unbekannten oder zur Tat geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (pe) Sachbeschädigung in der Oschatzer Innenstadt - Zeugenaufruf Ort: Oschatz, Dresdener Straße Zeit: 13.06.2026 bis 14.06.2026 In der Nacht vom 13. Juni zum 14. Juni kam es in der Oschatzer Innenstadt und im Bereich der Dresdner Straße zu Sachbeschädigungen. Am vergangenen Sonntag wurde bei der Polizei in Oschatz bekannt, dass Unbekannte in der Innenstadt mehrere Verkehrszeichen aus der Verankerung gerissen hatten. Darüber hinaus hatten Unbekannte die Schranke zur Friedhofseinfahrt in der Dresdner Straße beschädigt. Die Höhe des insgesamt entstandenen Sachschadens wurde mit etwa 5.000 bis 6.000 Euro beziffert. Die Polizei hat in diesem Zusammenhang die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und sucht nun Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder möglichen Tatverdächtigen geben können. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Oschatz, Theodor-Körner-Str. 2, 04758 Oschatz Tel. (03435) 650 -100 zu melden. (tl)
  • Autoren: Marko Laske (ml) und Lukas Reumund (lr) Landeshauptstadt Dresden Einbruch in Einfamilienhaus Zeit: 16.06.2026, 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr Ort: Dresden-Wachwitz Am Dienstag sind Unbekannte durch eine Terrassentür in ein Einfamilienhaus an der Pillnitzer Landstraße eingebrochen. Anschließend durchsuchten sie die Räume und stahlen ein Tablet sowie Schmuck im Gesamtwert von etwa 3.500 Euro. (ml) Poller gestohlen Zeit: 15.06.2026, 14:30 Uhr bis 16.06.2026, 06:30 Uhr Ort: Dresden-Mickten Unbekannte haben einen Poller von einem Weg vor einer Sporthalle an der Herbststraße gestohlen. Die Täter rissen den Poller im Wert von rund 800 Euro aus der Bodenverankerung und hinterließen damit einen Schaden in Höhe von etwa 150 Euro. (lr) Vier Autos beschädigt Zeit: 16.06.2026, 11:20 Uhr Ort: Dresden-Johannstadt Auf der Fetscherstraße sind am Dienstag vier Autos bei einem Unfall beschädigt worden. Eine 59-Jährige war mit einem VW Caddy vom Fetscherplatz in Richtung Comeniusplatz unterwegs. Dabei fuhr sie auf einen Dacia Sandero (Fahrer 77) auf, der hinter einem Skoda Karoq (Fahrer 78) stand. Der Dacia wurde auf den Skoda geschoben, der wiederum gegen einen Skoda Kamiq (Fahrerin 63) stieß. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden in Höhe mindestens 18.000 Euro. (lr/ml) Landkreis Meißen In Verkaufscontainer eingebrochen Zeit: 12.06.2026, 17:30 Uhr bis 16.06.2026, 10:00 Uhr Ort: Radeburg Unbekannte sind in den vergangenen Tagen in einen Container an der Pfälzer Allee eingebrochen. Die Täter schoben Jalousien nach oben und zerschlugen eine Fensterscheibe. Sie durchsuchten das Innere und stahlen nach erster Übersicht elektrisches Werkzeug im Wert von etwa 50 Euro. Der Sachschaden beträgt rund 500 Euro. (lr) Geldbörse aus Wagen gestohlen Zeit: 16.06.2026, 11:30 Uhr bis 11:45 Uhr Ort: Coswig In einem Markt an der Dresdner Straße haben Unbekannte am Dienstag eine Frau (68) bestohlen. Die 68-Jährige war im Markt einkaufen und hatte einen Handwagen dabei. An diesem öffneten Unbekannte den Reißverschluss und stahlen einen Beutel samt einer Geldbörse mit Ausweisen und Bargeld, Schlüsseln und einem Brillenetui. Der Wert des Diebesguts beträgt rund 200 Euro. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge E-Bike gestohlen Zeit: 15.06.2026, 17:30 Uhr bis 16.06.2026, 11:00 Uhr Ort: Bad Schandau Unbekannte haben auf einem Parkplatz an der Straße An der Elbe ein E-Bike im Wert von rund 4.500 Euro gestohlen. Die Täter montierten das Rad vom Fahrradträger eines Autos ab. Dabei hinterließen sie einen Schaden in Höhe von etwa 150 Euro. (lr) Unter Alkoholeinfluss auf Mofa Zeit: 16.06.2026, 10:55 Uhr Ort: Dohna Polizisten haben am Dienstagvormittag einen Mofa-Fahrer (67) nahe der Müglitztalstraße gestoppt, der unter dem Einfluss von Alkohol stand. Die Beamten führten eine Verkehrskontrolle durch und bemerkten beim Fahrer des Mofaa Alkoholgeruch. Ein Test ergab einen Wert von rund 1,4 Promille. Sie veranlassten eine Blutentnahme und untersagten die Weiterfahrt. Gegen den Deutschen wird nun wegen der Trunkenheit im Verkehr ermittelt. (lr)
  • Zur Stunde startet in Schkeuditz die 6. Mitteldeutsche Warenbörse. Über 130 Unternehmen der Lebensmittel- und Ernährungswirtschaft aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Niedersachsen präsentieren sich geladenen Branchenvertretern aus Lebensmitteleinzel- und Großhandel, Gemeinschaftsverpflegung, Sozial- und Gesundheitswesen sowie Hotellerie und Gastronomie. Rund 240 Fachbesucher haben sich angemeldet, um sich auf der etablierten Plattform im kompakten Eintagesformat über aktuelle Sortimente und Produktneuheiten der mittelständischen Ernährungswirtschaft zu informieren, neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende Kooperationen zu vertiefen. Betriebe der Ernährungswirtschaft im Krisenmodus Die gemeinsam organisierenden Ministerien und Marketinggesellschaften bieten ihren Branchenunternehmen mit der Mitteldeutschen Warenbörse eine Plattform, die auch ein Spiegelbild der Branchenstruktur, vom Kleinstunternehmen bis zum größeren Mittelstand, darstellt. Diese Unternehmen spüren besonders die anhaltende Preissensibilität bei den Verbrauchenden bei gleichzeitig steigenden Produktionskosten. Dennoch sind die Betriebe der Ernährungswirtschaft als Arbeitgeber, Steuerzahler und regionaler Wirtschaftsfaktor für die Regionen unverzichtbar. Unentbehrlich sind sie zudem für geschlossene regionale Wertschöpfungsketten vom Feld zum Teller. Die seit einigen Jahren anhaltende schwierige wirtschaftliche Lage gewährt den Unternehmen der Ernährungswirtschaft kaum Erholungsphasen. Für viele Produzenten geht es derzeit weniger um Wachstum als vielmehr um den Erhalt der unternehmerischen Strukturen und bestehender Absatzkanäle. Sachsens Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch freut sich über die gute Beteiligung sächsischer Unternehmen der Ernährungswirtschaft an der 6. Mitteldeutschen Warenbörse: »Mit 53 Ausstellern aus dem Freistaat nehmen mehr als an den zwei vorausgegangenen Ausgaben teil. Das zeigt, dass die Mitteldeutsche Warenbörse für die Unternehmen eine wichtige Plattform zur Erschließung neuer Absatzmärkte sowie zum Ausbau bestehender Geschäftsbeziehungen ist. Damit werden auch neue regionale Wertschöpfungsketten initiiert, die für die beteiligten Wirtschaftspartner u. a. aus der Land- und Ernährungswirtschaft in den aktuell nicht einfachen Zeiten verlässliche Einkommensperspektiven bieten. Wir werden deshalb solch erfolgreiche Maßnahmen zur Stärkung unserer Unternehmen in der Land- und Ernährungswirtschaft weiterhin unterstützen.« »Unsere Thüringer Ernährungswirtschaft steht vor denselben Herausforderungen wie viele regionale Produzenten in Deutschland: steigende Kosten, hoher Wettbewerbsdruck und das ausgeprägte Preisbewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher. Umso wichtiger ist es, die Stärken regionaler Anbieter gezielt auszubauen«, sagt Thüringens Agrarstaatssekretär Marcus Malsch. Dabei setze das Land auf drei Hebel: bessere Vernetzung, mehr Sichtbarkeit und gezielte Investitionen. »Regionale Produzenten müssen leichter mit Handel, Großverbrauchern und der Gemeinschaftsverpflegung ins Geschäft kommen. Genau dafür ist die Mitteldeutsche Warenbörse ein wichtiges Instrument. Sie bringt Angebot und Nachfrage direkt zusammen und eröffnet kleinen und mittleren Unternehmen neue Absatzchancen.« Zugleich sieht Malsch in der wachsenden Nachfrage nach Produkten mit nachvollziehbarer Herkunft eine große Chance für Thüringer Hersteller: »Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher wollen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen. Deshalb unterstützen wir die Vermarktung Thüringer Agrarprodukte und stärken die Sichtbarkeit regionaler Herkunft.« Ein besonderes Augenmerk legt Thüringen zudem auf den Ausbau regionaler Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen. »Je mehr landwirtschaftliche ‘Rohstoffe’ im eigenen Land verarbeitet und vermarktet werden, desto mehr Wertschöpfung bleibt in Thüringen. Deshalb unterstützen wir Investitionen in moderne Verarbeitungskapazitäten, Digitalisierung und nachhaltige Produktionsverfahren.« Volker Rost, Leiter der Abteilung Ländlicher Raum, Agrarpolitik im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt: »Starke ländliche Räume brauchen starke regionale Wirtschaftskreisläufe. Deshalb setzen wir darauf, die Wertschöpfung aus Landwirtschaft und Ernährung in Sachsen-Anhalt gezielt zu unterstützen. Wenn Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung stärker zusammenfinden, profitieren sowohl die Betriebe als auch Verbraucherinnen und Verbraucher gleichermaßen. Dazu braucht es weniger bürokratische Hürden, sondern Förderinstrumente, die klar, zielgerichtet und praxistauglich sind. Regionale Wertschöpfung entsteht nicht durch zusätzliche Auflagen, sondern durch unternehmerische Initiative, Kooperation und verlässliche Rahmenbedingungen. Das Land will dort ansetzen, wo Betriebe investieren, neue Vermarktungswege erschließen oder regionale Partnerschaften aufbauen. Wichtig ist, dass Förderangebote praxistauglich sind und Betrieben helfen, notwendige Investitionen schneller umzusetzen. Ziel ist, Wertschöpfung im Land zu halten, Einkommen zu sichern und ländlichen Räumen Perspektiven zu eröffnen.« Trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage gaben Brandenburger Unternehmen im zu Jahresbeginn erhobenen pro agro-Branchenbarometer an, 2026 bzw. in den nächsten 2 Jahren weiter in ihre Betriebe investieren zu wollen. »Damit diese Investitionen in die Zukunftssicherheit auch umgesetzt werden können, braucht es Planungssicherheit und politische Rückendeckung«, sagt Kai Rückewold, Geschäftsführer des Brandenburger Agrarmarketingverbandes pro agro e.V. »Die Branche befindet sich im Spannungsfeld zwischen anhaltend hohen Kosten und sehr preissensiblen Verbraucherinnen und Verbrauchern. Formate wie die Mitteldeutsche Warenbörse wirken der schwächelnden Absatzentwicklung entgegen und führen Erzeuger und Absatzpartner effektiv zusammen. Der Lebensmitteleinzelhandel bleibt für die meisten Brandenburger Produzenten der wichtigste Absatzkanal. Über alle Absatzkanäle hinweg gilt es, regionale Marktanteile zu festigen und auszubauen. Auf Seiten der Verbraucherinnen und Verbraucher sorgen wir mit Kampagnen und Veranstaltungen für Aufklärung mit dem Ziel, regionale Versorgung mit allen positiven Effekten für die eigene Region - ökonomisch, ökologisch und emotional - wieder selbstverständlich werden zu lassen.« »Wir freuen uns, dass einmal mehr starke niedersächsische Unternehmen die Leistungsfähigkeit unserer Land- und Ernährungswirtschaft hier in Schkeuditz präsentieren. Damit nutzen sie diese Plattform, um neue Geschäftskontakte zu Absatzmittlern und LEH-Partner aus verschiedenen Bundesländern zu knüpfen und Netzwerke zu pflegen«, freut sich Vivien Ortmann, Geschäftsführerin der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft (MGN) über den Beitrag auf der Warenbörse. »Auch unter schwierigen Markt- und Produktionsbedingungen geben sie eine überzeugende Visitenkarte für die Leistungsbereitschaft der niedersächsischen Branche und die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte ab. Die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte ist eine der Kernaufgaben der MGN. Durch die Teilnahme an der heutigen Börse können unsere Unternehmen in den Direktvertrieb mit potenziellen Marktpartnern gehen und nehmen Erkenntnisse aus einem neuen Marktumfeld mit. Sie begegnen Menschen, Trends und Innovationen aus anderen Teilen Deutschlands und haben die Chance auf neue Kooperationen mit Unternehmen aus den anderen Bundesländern. « Dieses seien gute Gründe, um dabei zu sein. Seit 2013 wird die Mitteldeutsche Warenbörse von den Bundesländern Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt mit Erfolg durchgeführt. Seit 2017 beteiligt sich Niedersachsen und seit 2022 beteiligt sich auch Brandenburg an der alle zwei Jahre stattfindenden Warenbörse. Die Organisation der Mitteldeutschen Warenbörse 2026 wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Eine Ausstellerliste zur Mitteldeutsche Warenbörse 2026 finden Sie hier: http://www.agrarmarketing-thueringen.de/MDWB In der Anlage finden Sie außerdem eine Länderstatistik zur Mitteldeutschen Warenbörse 2026.