Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Der 72-jährige Geschädigte, der am 17.05.2026 auf dem Gelände der beschuldigten Tigerhalterin, Frau Carmen Zander, in Dölzig von einem Tiger angegriffen worden war, ist am 10.07.2026 im Krankenhaus verstorben. Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat am 13.07.2026 die Obduktion des Leichnams angeordnet. Das Ergebnis liegt derzeit noch nicht vor. Der Geschädigte befand sich seit dem Angriff ununterbrochen in stationärer Behandlung. Vor dem Hintergrund des Todes des Geschädigten werden die Ermittlungen nunmehr wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen geführt. Die Ermittlungen dauern an.
  • Das Sächsische Staatsministerium der Finanzen warnt vor betrügerischen E-Mails, die derzeit im Namen der sächsischen Finanzverwaltung versendet werden. Die Nachrichten tragen unter anderem den Betreff »Prüfungsanordnung gemäß § 193 AO«, enthalten einen HTML-Anhang und erwecken den Eindruck, von einer offiziellen E-Mail-Adresse der Finanzverwaltung zu stammen. Tatsächlich handelt es sich um Fälschungen. Die E-Mails wurden nicht von der sächsischen Finanzverwaltung versendet. Der angezeigte Absendername beziehungsweise die Absenderadresse wurden technisch manipuliert. Ein Zugriff auf die IT-Systeme der Finanzverwaltung hat dabei nicht stattgefunden. Erste Empfängerinnen und Empfänger – überwiegend Unternehmen – haben sich bereits bei der Finanzverwaltung gemeldet. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen entsprechende Nachrichten erhalten. Das Ministerium empfiehlt dringend, den HTML-Anhang nicht zu öffnen, keine enthaltenen Links anzuklicken und nicht auf die E-Mail zu antworten. Grundsätzlich gilt: Ein vertraut wirkender Absender oder eine offiziell erscheinende E-Mail-Adresse sind kein verlässlicher Nachweis für die Echtheit einer Nachricht. Betrüger können solche Angaben gezielt fälschen. Wer Zweifel an der Echtheit einer E-Mail hat, sollte diese sorgfältig prüfen und im Zweifel zunächst Rücksprache mit der zuständigen Behörde halten. Verdächtige E-Mails sollten weder beantwortet noch weitergeleitet oder Anhänge geöffnet werden. So schützen Sie sich vor Phishing-Mails: * Öffnen Sie keine Anhänge oder Links in verdächtigen E-Mails. * Prüfen Sie Inhalt und Absender kritisch. Ein korrekt aussehender Absender allein ist kein Echtheitsnachweis. * Legen Sie keine persönlichen oder betrieblichen Daten offen. * Nehmen Sie im Zweifel über die Ihnen bekannten offiziellen Kontaktdaten Kontakt mit der Behörde auf.
  • Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Dresden erfolgten am 14. Juli 2026 umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen des Landeskriminalamtes in Sachsen (Dresden, Königsbrück) und Niedersachsen (Stuhr, Winsen, Delmenhorst) gegen fünf Beschuldigte. Durchsucht wurden die fünf Privatwohnungen der beschuldigten Männer (deutsch, 45, 52, 54, 54 Jahre und norwegisch, 56 Jahre) sowie vier Firmenobjekte. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die sächsische Bereitschaftspolizei sowie die Polizei Niedersachsen. Den Beschuldigten liegt banden- und gewerbsmäßiger Betrug zum Nachteil einer norwegischen Gesellschaft zur Last. Ihnen wird vorgeworfen, ab dem 1. Januar 2015 für ein in Dresden ansässiges Reisebüro Angelreisen für eine norwegische Gesellschaft im Rahmen eines Handelsvertretervertrages an Kunden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich verkauft zu haben. Aufgrund des Handelsvertretervertrages waren die Beschuldigten nur zum Vertragsabschluss für die norwegische Gesellschaft berechtigt und insbesondere nicht befugt, die von den Kunden gezahlten Gelder zu vereinnahmen. Die Beschuldigten sollen durch Manipulationen an den Rechnungen die Zahlungen der Kunden an sich umgeleitet und anschließend unter Ausnutzung unterschiedlicher Wechselkurse zwischen Euro und Norwegischen Kronen lediglich verminderte Beträge an die norwegische Gesellschaft weitergeleitet haben. Hierdurch soll der norwegischen Gesellschaft nach bisherigem Ermittlungsstand ein Gesamtschaden von etwa 1,3 Millionen Euro entstanden sein. Die Ermittlungen dauern an.
  • Gemeinsame Medieninformation Staatsanwaltschaft Dresden Landeskriminalamt Sachsen Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Dresden erfolgten am 14. Juli 2026 umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen des Landeskriminalamtes in Sachsen (Dresden, Königsbrück) und Niedersachsen (Stuhr, Winsen, Delmenhorst) gegen fünf Beschuldigte. Durchsucht wurden die fünf Privatwohnungen der beschuldigten Männer (deutsch, 45, 52, 54, 54 Jahre und norwegisch, 56 Jahre) sowie vier Firmenobjekte. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die sächsische Bereitschaftspolizei sowie die Polizei Niedersachsen. Den Beschuldigten liegt banden- und gewerbsmäßiger Betrug zum Nachteil einer norwegischen Gesellschaft zur Last. Ihnen wird vorgeworfen, ab dem 1. Januar 2015 für ein in Dresden ansässiges Reisebüro Angelreisen für eine norwegische Gesellschaft im Rahmen eines Handelsvertretervertrages an Kunden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich verkauft zu haben. Aufgrund des Handelsvertretervertrages waren die Beschuldigten nur zum Vertragsabschluss für die norwegische Gesellschaft berechtigt und insbesondere nicht befugt, die von den Kunden gezahlten Gelder zu vereinnahmen. Die Beschuldigten sollen durch Manipulationen an den Rechnungen die Zahlungen der Kunden an sich umgeleitet und anschließend unter Ausnutzung unterschiedlicher Wechselkurse zwischen Euro und Norwegischen Kronen lediglich verminderte Beträge an die norwegische Gesellschaft weitergeleitet haben. Hierdurch soll der norwegischen Gesellschaft nach bisherigem Ermittlungsstand ein Gesamtschaden von etwa 1,3 Millionen Euro entstanden sein. Die Ermittlungen dauern an.
  • Verantwortlich: Tom Erik Richter (tr), Paul Engelmann (pe), Therese Leverenz (tl) Zeugenaufruf nach Raubüberfall Ort: Leipzig (Zentrum-Süd), Hohe Straße Zeit: 13.07.2026, gegen 19:20 Uhr Am Montagabend kam es in der Hohen Straße in Leipzig zu einem Raubüberfall bei dem der unbekannte Täter einen hohen dreistelligen Betrag entwenden konnte. Nach ersten Erkenntnissen betrat der Unbekannte einen griechischen Biomarkt und hielt dem Ladenbesitzer einen waffenähnlichen Gegenstand vor. Dabei forderte er die Herausgabe von Bargeld, welches er anschließend aus der Kasse entnahm. Anschließend verließ der Täter den Laden und flüchtete mit dem Fahrrad in Richtung Uniklinik. Bei dem Raub wurde niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden von circa 3.000 Euro. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: * circa 25 Jahre alt * circa 1,80 m bis 1,85m groß * normale Statur * Bekleidung: Jacke mit schwarz-grauem Muster und Kapuze, schwarze Hose, schwarze Schuhe, schwarze Handschuhe * Fahrrad: schwarzes Herrenrad, kein E-Bike Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (pe) Fahrkartenautomat gesprengt Ort: Delitzsch, Eisenbahnstraße Zeit: 14.07.2026, gegen 02:50 Uhr In der vergangenen Nacht haben Unbekannte in Delitzsch einen Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen sprengten die Täter den Automaten in der Eisenbahnstraße kurz vor 3 Uhr mit einem bislang unbekannten pyrotechnischen Gegenstand. Durch die Explosion wurde der Automat erheblich beschädigt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Die Polizei sicherte Spuren und hat die Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. Der Bahnverkehr wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. (tl) Rollerfahrerin verletzt - Zeugenaufruf Ort: Leipzig (Zentrum-Süd), Karl-Tauchnitz-Straße/Friedrich-Ebert-Straße Zeit: 13.07.2026, gegen 16:30 Uhr Am Montagnachmittag kollidierte eine Motorrollerfahrerin mit einem BMW, als diese an einer Kreuzung die Fahrspur wechseln wollte. Ersten Erkenntnissen nach waren eine 42-jährige BMW-Fahrerin und die 28-jährige Rollerfahrerin auf der Karl-Tauchnitz-Straße in westliche Richtung unterwegs. Eine unbekannte Person fuhr zudem in einem blauen BMW hinter der 42-Jährigen. An der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Karl-Tauchnitz-Straße mussten die Fahrzeuge verkehrsbedingt anhalten. Dort zeigte die Rollerfahrerin an, dass sie von der Rechtsabbiegerspur auf die Mittlere wechseln möchte, was die 42-jährige BMW-Fahrerin zuließ. In diesem Moment soll die unbekannte Person in dem anderen BMW, welcher sich hinter der 42-Jährigen befand, nach rechts ausgeschwenkt sein, woraufhin die Rollerfahrerin bremste, stürzte und sich verletzte. In der Folge rutschte der Roller gegen den BMW der 42-Jährigen. Die unbekannte Person entfernte sich im Anschluss. Der Sachschaden kann nicht aktuell nicht beziffert werden. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Fahrzeug oder zu dem Verkehrsunfall geben können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden. (tr)