Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Kai Siebenäuger Brand in Firma Reichenbach/O.L., Paulsdorfer Straße 23.04.2026, 16:00 Uhr Seit den Donnerstagnachmittagstunden brennt es aus bislang ungeklärter Ursache in einer Firma im Gewerbegebiet an der Paulsdorfer Straße in Reichenbach. Kameraden der Feuerwehr sind mit einem Großaufgebot im Einsatz und bekämpfen die Flammen. Nach derzeitigem Stand ist der Brand unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauern aber weiterhin an. Verletzt wurde niemand. Durch den Brand kommt es im Umkreis der Firma zu größeren Rauchentwicklungen. Aus diesem Grund wurde durch den betreffenden Landkreis über die Warn-App NINA eine Gefahreninformation herausgegeben. Inhalt: »Aufgrund eines Brandes im Gewerbegebiet Reichenbach/O.L. und der damit verbundenen Rauchentwicklung sollen die Fenster und Türen in der Umgebung geschlossen halten werden. Betroffene Regionen sind: Bernstadt a. d. Eigen, Görlitz, Kodersdorf, Königshain, Löbau, Markersdorf, Reichenbach/O.L., Rosenbach, Schöpstal, Vierkirchen und Waldhufen.« Die angrenzende S 111 wurde vorübergehend voll gesperrt. Der Bahnverkehr verläuft im betreffenden Bereich verlangsamt. Nach Abschluss der Löscharbeiten beziehungsweise Aufhebung der Warnung wird nachberichtet.
  • Die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen veröffentlichen zum Abschluss ihres 71. Treffens in Celle am 22./ 23. April 2026 eine gemeinsame Position zu den diskutierten Leistungskürzungen. Damit nehmen sie Bezug auf das geleakte Arbeitspapier »Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen« vom 25. März 2026, das von einer Arbeitsgruppe aus Bund, Ländern und Kommunen verfasst wurde. Die Kürzungsüberlegungen lassen weitreichende Einschnitte in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen erwarten. Die Vorschläge würden zu unzumutbaren Einschnitten in der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen führen. Deutlich ist, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht mit den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vereinbar wären. Besonders problematisch ist die geforderte Einschränkung des Wunsch- und Wahlrechts, das Grundlage für eine selbstbestimmte Lebensführung von Menschen mit Behinderungen ist. Zudem wird das Ziel des Bürokratieabbaus kaum angegangen, dafür aber die Beschneidung der Rechte von Menschen mit Behinderungen forciert. Einige der Vorschläge, wie die Absenkung der Vermögensfreigrenzen in der Eingliederungshilfe, stehen sogar im Widerspruch zum erklärten Anliegen des Bürokratieabbaus. Andere Vorschläge lasten unerledigte Aufgaben wie den barrierefreien Ausbau des ÖPNV den Menschen mit Behinderungen an oder würden Folgekosten generieren, die weit über möglichen Einsparungen stünden. In ihrer Gesamtschau sind die Vorschläge nicht geeignet, die erforderliche Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe unter dem Blickwinkel der Teilhaberechte von Menschen mit Behinderungen und der angestrebten Dämpfung der Kostendynamik auszugestalten. Sie sind damit abzulehnen. »Eine nachhaltige Dämpfung der Kostendynamik kann nur durch Einsparungen bei der überbordenden Bürokratie und einer ressortübergreifenden Inklusionsstrategie von Bund, Ländern und Kommunen erreicht werden. Menschen mit Behinderungen, die beispielsweise selbstbestimmt am Arbeitsleben teilhaben und ihr eigenes Geld verdienen, die in einer barrierefreien Wohnung leben und nicht im Heim, sind von steuerfinanzierten Leistungen unabhängiger. Wer an alten Zöpfen festhält und am falschen Ende spart, verursacht Folgekosten«, betonte Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. »Wenn Bund und Länder es ernst meinen mit dem Ziel, die Kostendynamik zu senken, dann müssen sie konsequent Sonderstrukturen abbauen und passgenaue, personenzentrierte Leistungen sicherstellen. Diese sind langfristig immer effektiver und effizienter als Leistungskürzungen«, so Annetraud Grote, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen und aktuelle Gastgeberin der KBB. Neben dem Positionspapier der KBB veröffentlichen die Beauftragten eine detaillierte Bewertung der Einsparvorschläge von Bund, Ländern und Kommunen sowie damit verbundene Gegenvorschläge. Die KBB: Die Beauftragten für Menschen mit Behinderungen des Bundes und der 16 Bundesländer kommen zweimal im Jahr zu einer Konferenz zusammen. Im Wechsel hat je ein Bundesland den Vorsitz, in diesem Halbjahr Niedersachsen.
  • Verantwortlich: Anja Leuschner (al), Stefan Heiduck (sh), Julia Szagunn (js) Durch Eckartsberg gerast Mittelherwigsdorf, OT Eckartsberg, Löbauer Straße Löbau, Stadionweg 22.04.2026, 09:05 - 09:15 Uhr Ein 20-Jähriger ist am Mittwochvormittag mit seinem Pkw durch Eckartsberg gerast. Der Audi-Fahrer kam einer Streife in einem Baustellenbereich auf der Löbauer Straße entgegen. Er fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, obwohl dort Arbeiten verrichtet wurden. Die Polizisten nahmen die Verfolgung über die B 178 auf. Trotzdem sie mit hoher Geschwindigkeit fuhren, verloren sie den Sichtkontakt zum Audi. Am Stadionweg in Löbau konnten die Beamten das Fahrzeug dann kontrollieren. Warum genau es der deutsche Lenker so eilig hatte, ist unklar. Er wird sich wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens zu verantworten haben. (al) Autobahnpolizeirevier Bautzen Unfall auf der A 4 BAB 4, Görlitz - Dresden, in Höhe Ohorn 22.04.2026, 13:45 Uhr Zu einem Unfall mit Blechschaden ist es am Mittwochnachmittag auf der A 4 in Richtung Dresden gekommen. Ein 53-Jähriger war mit seinem Sattelzug in Höhe Ohorn unterwegs und wechselte von der rechten auf die linke Spur. Dabei übersah der Brummi-Fahrer offenbar den VW eines 18-Jährigen. Eine Kollision war die Folge. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich auf rund 16.000 Euro. Autobahnpolizisten nahmen den Unfall auf. (sh) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Tempokontrolle Göda, OT Neu-Bloaschütz, S 111 21.04.2026, 10:30 Uhr - 15:00 Uhr Ein Messteam hat am Mittwoch viereinhalb Stunden lang die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der S 111 in Neu-Bloaschütz überwacht. Im betreffenden Streckenabschnitt gilt ein Tempolimit von 50 km/h. Gemessen wurde in beide Richtungen. Von 1.182 Fahrzeugen waren 45 zu schnell unterwegs. Im Ergebnis fertigten die Beamten 34 Verwarn- und elf Bußgeldanzeigen. Den unrühmlichen Tagesrekord stellte ein Mercedes Benz mit Bautzener Kennzeichen auf, der mit 96 km/h gemessen wurde. Den Fahrzeugführer erwarten zwei Punkte in Flensburg, 400 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot. (sh) In mehrere Keller eingebrochen… Bautzen, Albert-Einstein-Straße 22.04.2026, 06:30 Uhr - 13:00 Uhr …sind Unbekannte am Mittwochvormittag in einem Mehrfamilienhaus an der Albert-Einstein-Straße in Bautzen. Beamte des Bautzener Reviers nahmen die Anzeige auf und sicherten Spuren. Die Langfinger drangen gewaltsam in insgesamt sieben Keller ein und verursachten einen Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro. Die Ermittlungen wurden vom örtlichen Revierkriminaldienst übernommen. (js) Hoher Schaden bei Unfall Königsbrück, Weißbacher Straße 22.04.2026, 09:45 Uhr Ein Unfall mit erheblichem Sachschaden hat sich am Mittwochvormittag in Königsbrück ereignet. Ein 24-Jähriger wollte mit seinem Radlader aus einem Grundstück auf die Weißbacher Straße nach rechts fahren. Dabei übersah er offenbar einen Bus eines 61-Jährigen. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge mit einem Sachschaden von rund 41.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (al) Mit dem Fahrrad gestürzt Königsbrück, Via Regia Park 22.04.2026, 19:15 Uhr Am Mittwochabend ist ein Radfahrer mit seinem Fahrrad im Via Regia Park in Königsbrück gestürzt. Er wollte eine Rampe hochfahren, kippte aber mit dem Rad nach hinten und verletzte sich. Der 73-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Am Bike entstand etwa 20 Euro Sachschaden. (al) Pkw weg Kamenz, Gartenstraße 22.04.2026, 19:30 Uhr - 23.04.2026 04:00 Uhr In der Nacht zu Donnerstag haben Unbekannte einen Fiat Scudo auf der Gartenstraße in Kamenz entwendet. Der Diebstahlschaden belief sich auf rund 20.000 Euro. Eine Streife nahm die Anzeige auf und schrieb den Kleintransporter zur internationalen Fahndung aus. Die Soko Kfz ermittelt. (al) Unfall mit sechs Verletzten Ralbitz-Rosenthal, OT Gränze, S 101 23.04.2026, 07:45 Uhr Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Donnerstagvormittag auf der S 101 nahe der Ortslage Gränze gekommen. Ein 65-Jähriger war mit seinem Kleintransporter und weiteren fünf Insassen von Crostwitz nach Naußlitz unterwegs und prallte aus bislang ungeklärter Ursache gegen das Heck eines an der Bushaltestelle stehenden Linienbuses einer 45-Jährigen. Alle Insassen des Kleintransporters wurden verletzt. Die Beifahrerin wurde durch Kameraden der Feuerwehr aus dem Wrack befreit und mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Durchgeführte Tests ergaben keine Hinweise auf Drogen- oder Alkoholmissbrauch beim Kleintransporter-Fahrer. Die Busfahrerin blieb glücklicherweise unverletzt. Im Linienbus befanden sich keine Fahrgäste. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Der Verkehrsunfalldienst befasst sich mit dem Fall. (sh) Dachrinnen abmontiert und entwendet Bernsdorf, Dresdner Straße 21.04.2026 - 22.04.2026 Unbekannte haben von Dienstag zu Mittwoch eine Regenrinne von einem Einkaufsmarkt an der Dresdner Straße in Bernsdorf geklaut. Die Polizei nahm die Anzeige auf und sicherte umfangreich Spuren. Der Diebstahlsschaden der Kupferregenrohre belief sich auf rund 2.300 Euro. Der Revierkriminaldienst Hoyerswerda übernahm die Ermittlungen. (sh) Geldbörsen entwendet Hoyerswerda, Ziolkowskistraße/ Straße E 22.04.2026, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr Langfinger haben am Mittwochvormittag gleich zweimal zugeschlagen und Geldbörsen an der Ziolkowskistraße und Straße Straße E in Hoyerswerda entwendet. Zunächst bemerkte eine 79-Jährige das Fehlen ihrer Geldbörse nach dem Einkauf im dortigen Ladengeschäft. Die Dame hatte ungefähr 100 Euro Bargeld einstecken. Kurze Zeit später wurde eine weitere Dame im Alter von 82 Jahren bestohlen. Diese hatte rund 500 Euro Bargeld einstecken. Beamte des Streifendienstes nahmen die Anzeigen wegen Diebstahls auf. Der Revierkriminaldienst ermittelt weiter. (js) Bruchlandung hingelegt Elsterheide, OT Tätzschwitz, Koschener Straße 22.04.2026, 15:30 Uhr Ein 68-jähriger Pilot ist am Mittwochnachmittag auf einem Feld an der Koschener Straße in Tätzschwitz notgelandet. Das Flugzeug hatte offenbar einen technischen Defekt, so dass der Flugplatz Kleinkoschen nicht mehr erreicht werden konnte. Bei dem Landemanöver überschlug sich das Ultraleichtflugzeug und blieb kopfüber liegen. Der deutsche Flugkapitän blieb wie durch ein Wunder unverletzt und stieg selbstständig aus. Der Sachschaden an seinem Flieger wurde auf circa 10.000 Euro beziffert. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe kamen Kameraden der Feuerwehr zum Einsatz. Beamte des Reviers Hoyerswerda nahmen den Sachverhalt auf. (js) Berauschter Zweiradfahrer Hoyerswerda, Friedrich-Engels-Straße 22.04.2026, 16:00 Uhr Eine Streife des örtlichen Reviers hat am Mittwochnachmittag einen Motorradfahrer an der Friedrich-Engels-Straße in Hoyerswerda kontrolliert und staunte nicht schlecht. Der Suzuki-Fahrer pustete einen Wert von umgerechnet 1,58 Promille. Die Beamten begleiteten den deutschen Fahrzeugführer zur Blutentnahme und stellten den Führerschein sicher. Der 63-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. (js) Körperliche Auseinandersetzung Lauta, OT Leippe, Johannisthaler Weg 22.04.2026, 17:00 Uhr Am späten Mittwochnachmittag ist es an dem Johannisthaler Weg in Leippe zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen gekommen. Drei minderjährige Tatverdächtige im Alter von 12, 13 und 15 Jahren schlugen auf einen 13-jährigen Jungen ein. Eine Streife des örtlichen Reviers nahm den Sachverhalt auf. Der Rettungsdienst brachte den verletzten Geschädigten in eine Klinik. Der Revierkriminaldienst nahm die Ermittlungen wegen einer gefährlichen Körperverletzung auf. (js) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Autodiebe am Werk In der Nacht zu Mittwoch haben Autodiebe ihr Unwesen in Görltiz getrieben. Görlitz, Lausitzer Straße 21.04.2026, 16:00 Uhr - 22.04.2026, 20:30 Uhr Langfinger entwendeten einen an der Lausitzer Straße abgestellten Honda Jazz im Wert von knapp 12.000 Euro. Am Mittwochabend konnte der Pkw an der Dresdener Straße in Görlitz aufgefunden werden. Ein Kriminaltechniker kam zum Einsatz und sicherte Spuren. Die Ermittlungen dauern an. Görlitz, Jonas,Cohn-Straße 21.04.2026, 13:00 Uhr - 22.04.2026, 09:00 Uhr An der Jonas-Cohn-Straße ließen die Diebe einen Mitsubishi Outlander im Wert von rund 24.000 Euro mitgehen. Nach dem Fahrzeug wird gefahndet. Die Soko Kfz ermittelt. (sh) Unfallflucht nach Spiegelklatscher B 99, zwischen Hagenwerder und Görlitz 22.04.2026, 09:30 Uhr Zu einem Unfall mit Fahrerflucht ist es am Mittwochvormittag auf der B 99 gekommen. Eine 53-Jährige war mit ihrem Mazda in Richtung Görlitz unterwegs. Ein entgegenkommender Pkw fuhr offenbar nicht möglichst weit rechts und touchierte den Mazda am linken Außenspiegel. Der mutmaßliche Verursacher verließ die Unfallstelle verbotswidrig. Der Sachschaden belief sich auf rund 500 Euro. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst des Görlitzer Reviers ermittelt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. (sh) Motorradfahrerin tödlich verunglückt - Zeugen gesucht Schöpstal, K 8402, zwischen Girbigsdorf und Königshain 22.04.2026, 15:20 Uhr Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Mittwochnachmittag auf der K 8402 in Schöpstal gekommen. Eine 17-Jährige war mit ihrem Kawasaki-Motorrad zwischen Girbigsdorf und Königshain unterwegs und verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Leichtkraftrad. Die Jugendliche stürzte und kollidierte mit dem entgegenkommenden Renault einer 38-Jährigen. Die Motorradfahrerin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der Gesamtsachschaden belief sich auf rund 5.500 Euro. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt und abgeschleppt. Ein Gutachter kam zum Einsatz. Die Kreisstraße 8402 war für rund fünf Stunden vollgesperrt. Das Kriseninterventionsteam unterstützte vor Ort. Eine Spezialfirma reinigte die Fahrbahn. Der Verkehrsunfalldienst befasst sich mit dem Fall. Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zum Leichtkraftrad oder zum Pkw geben können, sowie Ersthelfer, welche am Unfallort anwesend waren, werden gebeten, sich telefonisch bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Rufnummer 03591 367 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (sh) In leerstehendes Haus eingebrochen Zittau, Tongasse 01.01.2024 - 22.04.2026, 12:50 Uhr Unbekannte sind in den vergangenen anderthalb Jahren in ein leerstehendes Haus an der Tongasse in Zittau eingebrochen. Sie entwendeten diverse Elektrokabel im Wert von etwa 3.000 Euro. Die Täter verursachten zudem Sachschaden von circa 5.000 Euro, da sie die Kabel aus den Wänden rissen. Eine Streife nahm die Anzeige auf und sicherte Spuren. Die Ermittlungen führt der Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland. (al) Pkw im Langfinger-Fokus In den vergangenen Tagen haben Langfinger den Fokus auf geparkte Pkw gerichtet, aber nicht immer Beute gemacht. Ebersbach-Neugersdorf, OT Ebersbach, An der Spree 21.04.2026, 18:00 Uhr - 22.04.2026, 16:00 Uhr Zwischen Dienstagabend und Mittwochnachmittag fiel den Tätern ein Lada An der Spree in Ebersbach zum Opfer. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Innenraum. Gestohlen wurde nach bisherigen Erkenntnissen nichts. Der Sachschaden belief sich auf knapp 400 Euro. Zittau, OT Hirschfelde, Neißtalweg 22.04.2026, 13:10 Uhr - 22.04.2026, 14:30 Uhr An der Neißtalstraße in Hirschfelde machten sich die Diebe am Mittwochnachmittag an zwei geparkten Fahrzeugen zu schaffen. Die Täter brachen in einen Passat und einen Skoda ein und entwendeten unter anderem Sportausrüstung aus dem Innenraum im Gesamtwert von knapp 1.650 Euro. Die Kriminellen richteten Sachschaden von rund 750 Euro an. In beiden Fällen ermittelt der Revierkriminaldienst Zittau-Oberland. (sh) Autoschlüssel und Auto gestohlen Seifhennersdorf 22.04.2026, 12:45 Uhr - 13:30 Uhr Mit einem Fall von Homejacking hat sich das Polizeireviers Zittau-Oberland sowie die Soko Kfz seit gestern zu beschäftigen. Einbrecher verschafften sich am Mittwochmittag Zutritt zu einem Einfamilienhaus in Seifhennersdorf. Die Täter griffen sich eine Geldbörse, einen Laptop und den Schlüssel zu einem Volvo. Mit dem Auto im Wert von rund 25.000 Euro fuhren die Diebe davon. Beamte leitete die internationale Fahndung nach dem Fahrzeug ein. (al) Vandalen am Werk Weißwasser/O.L., Thomas-Jung-Straße 22.04.2026, 08:10 Uhr Wie der Polizei am Mittwochmorgen bekannt wurde, sind Vandalen in den vergangenen Tagen an der Thomas-Jung-Straße in Weißwasser unterwegs gewesen. Die Unbekannten brachten offenbar mittels Farbstiftes ein verfassungsfeindliches Symbol auf einen Funkmast auf. Der Sachschaden belief sich auf knapp 300 Euro. Der Staatsschutz ermittelt. (sh) Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt B 156, zwischen S 128 und S 131 22.04.2026, 10:00 Uhr - 14:30 Uhr Beamte haben am Mittwoch viereinhalb Stunden die Messanlage auf der B 156 zwischen den Abzweigen zur S 128 und zur S 131 aufgebaut. In der 100er Zone wurde in beide Richtungen geblitzt. Von 818 gemessenen Fahrzeugen hatten es 37 zu eilig. Die Ordnungshüter sanktionierten mit 22 Verwarngeldern und 15 Bußgeldanzeigen. Den unrühmlichen Tagesrekord stellte ein Mercedes Benz mit SPN-Kennzeichen auf, der mit 161 km/h gemessen wurde. Zwei Punkte in Flensburg, 480 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot werden die Folgen sein. (sh) Handy gestohlen Weißwasser/O.L., Muskauer Straße 22.04.2026, 12:30 Uhr Diebe haben am Mittwoch zur Mittagszeit in einem Einkaufsmarkt an der Muskauer Straße in Weißwasser lange Finger gemacht. Sie stahlen das Handy im Wert von rund 500 Euro aus der Handtasche einer 74-Jährigen und entkamen unerkannt. Polizisten nahmen die Anzeige auf und leiteten Ermittlungen ein. (al) Wald in Brand Zwischen Weißwasser/O.L. und Kromlau, Waldgebiet 22.04.2026, 16:15 Uhr Unbekannte Täter haben am Mittwochnachmittag einen Wald zwischen Weißwasser und Kromlau in Brand gesetzt. Es stand eine Fläche von etwa 80 mal 20 Metern in Flammen. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weißwasser und Schleife rückten aus und löschten. Der Sachschaden wurde auf etwa 500 Euro geschätzt. Der Kriminaldienst des Polizeireviers Weißwasser nahm die Ermittlungen auf. (al)
  • Sachsens Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch hat sich am Donnerstag (23.04.) an der Talsperre Lehnmühle über Anpassungen zur Sicherstellung der öffentlichen Trinkwasserversorgung angesichts zunehmender Trockenheit informiert. Die Talsperre Lehnmühle wird im Verbund mit der Talsperre Klingenberg bewirtschaftet und versorgt rund 60 Prozent der Menschen in Dresden sowie darüber hinaus Teile des Osterzgebirges und die Stadt Freital mit Trinkwasser. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit hat das Verbundsystem Klingenberg-Lehnmühle derzeit einen Füllstand von nur 64,2 Prozent. Um die Rohwasserbereitstellung auch bei künftigen Auswirkungen des Klimawandels langfristig zu sichern, arbeitet die Landestalsperrenverwaltung daher für mehrere Anlagen an Maßnahmen zur Erschließung weiterer Einzugsgebiete und plant zudem sachsenweit die Erweiterung der Verbundsysteme. Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: »Die sächsischen Talsperren sind für eine stabile Trinkwasserversorgung unverzichtbar. Sie werden in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen, da wir uns auf häufigere Wetterextreme wie Trockenheit oder Dürre einstellen müssen. Deshalb ist es vor allem wichtig, die bestehende Versorgungsinfrastruktur zu erhalten und sie trotz knapper Mittel zukunftssicher weiterzuentwickeln. Dazu gehören die Erweiterung der Dargebote und der Ausbau der Verbundsysteme, um im Bedarfsfall einen Ausgleich zwischen den Versorgungsräumen schaffen zu können. Das hat in Extremsituationen wie Trockenperioden oder Hochwässer, aber auch im Sanierungsfall oder bei der Sicherung der Wasserqualität erhebliche Vorteile. Zur Finanzierung der Vorhaben werden wir uns für die Bereitstellung von Finanzmitteln aus dem Infrastrukturfonds des Bundes und dem Sachsenfonds einsetzen. Darüber hinaus diskutieren wir als Gastgeber der Umweltministerkonferenz im Mai mit dem Bund und den anderen Ländern, welche Weichenstellungen für eine zukunftsfähige und resiliente Wasserversorgung notwendig sind.« Talsperren haben in Sachsen für die Trinkwasserversorgung eine herausragende Bedeutung. Mit dem Wasser aus den 25 Trinkwassertalsperren werden rund 40 Prozent der Bevölkerung in Sachsen versorgt. Aufgrund der gesetzlichen Aufgabenverteilung haben bei der Wasserversorgung aus Talsperren der Freistaat Sachsen und die kommunalen Wasserversorger jeweils ihre Beiträge zur Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung zu leisten. Einige der sächsischen Trinkwassertalsperren sind bereits heute so miteinander verbunden, dass Wasser in bestimmten Größenordnungen je nach Bedarf flexibel verteilt werden kann. Das größte Verbundsystem ist der Talsperrenverbund »Mittleres Erzgebirge – Osterzgebirge«. Mit ihm sichert die Landestalsperrenverwaltung die Trinkwasserversorgung für die Ballungszentren Chemnitz und Dresden sowie für deren Umland. Um eine stabile Wasserversorgung auch künftig zu gewährleisten, hat der Freistaat 2024 das Handlungsprogramm »Zukunft Wasser für Sachsen« beschlossen. Es beinhaltet die notwendigen Handlungsfelder und Lösungen, mit denen die Zukunft der Wasserwirtschaft im Freistaat sichergestellt werden soll. Das Handlungsprogramm berücksichtigt dabei die Herausforderungen durch Hochwasser, Starkregen und Dürreperioden verbunden mit großer Hitze ebenso wie den steigenden Wasserbedarf durch Industrie, Tourismus und in den Bergbaufolgeregionen. Zudem erarbeitet das Sächsische Umweltministerium derzeit ein Konzept zum Niedrigwasserrisikomanagement, welches den prognostizierten Rückgang des Wasserdargebots bei gleichzeitig steigenden Anforderungen aus der Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Bevölkerung in den Blick nimmt. Darin vorgesehen sind unter anderem der Aufbau einer webbasierten Dürre- und Niedrigwasserrisikoplattform sowie die Schaffung methodischer Grundlagen für den Wasserrückhalt in der Fläche. Das Konzept soll in diesem Jahr fertiggestellt und anschließend umgesetzt werden.
  • Jedes Jahr am letzten Aprilwochenende rücken europaweit unter dem Motto #streuobstueberall Streuobstwiesen ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) lädt aus diesem Anlass alle Interessierten am 25. April zu einer Entdeckertour nach Freital-Weißig ein. Gemeinsam mit dem Insektenexperten Dr. Jörg Lorenz lernen diese auf der stiftungseigenen Streuobstwiese die hier lebenden Insektenarten kennen. Ein Blick durch das Stereomikroskop liefert unerwartete und auch völlig neue Perspektiven. Ebenso erfahren sie an dem Tag viel Neues und Unbekanntes über das Ökosystem Streuobstwiese. Auch ein typisches Produkt dieses Lebensraums können sie hier genießen - ein leckeres Gläschen Streuobstwiesensaft. Ob zur Blütezeit im Frühjahr oder zur Erntezeit im Herbst – eine Streuobstwiese bietet zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes. Die bizarren, vereisten Äste im Winter, die faszinierende Obstbaumblüte, die schattenspendenden Kronen im Sommer und die prächtigen farbenfrohen Früchte im Herbst. Die ökologisch wie kulturell wertvollen Flächen sind aber bedroht: Ihre Überbleibsel zählen zu den gefährdetsten Lebensräumen Europas. In Sachsen stehen Streuobstwiesen daher unter besonderem gesetzlichen Schutz – denn sie sind nicht nur Teil unserer Kulturlandschaft, sondern auch unverzichtbar für die Artenvielfalt. Hintergrundinfos Obstbäume prägen seit vielen Jahrhunderten unsere Kulturlandschaft. Sie sind Begleiter des Menschen. Wo es sich anbot, wurden hochstämmige Obstbäume gepflanzt: in Gruppen, Reihen oder verstreut in der Landschaft stehend. Ebenso fanden sie ihren Platz an Bauernhöfen, in Gärten, an Straßen oder Wegen, auf Wiesen. Viele alte Obstsorten sind heute kaum noch bekannt. Weit über 1.000 Apfelsorten gab es in Deutschland. Höchstens zehn von ihnen findet man heute in den Regalen der Supermärkte. Diese kommen in der Regel aus großen Plantagen mit niederstämmigen Monokulturen. Die Fläche der Streuobstbestände in Deutschland ist seit 1950 stark zurückgegangen, auch die letzten Reste sind gefährdet, unter anderem durch fehlende Pflege. Streuobstbestände gehörten einst zu den vielfältigsten und – mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten – artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Sie haben enorme Bedeutung für die Erhaltung der Sortenvielfalt, den Klima-, Boden- und Wasserschutz, für das Bild und den Erholungswert der Landschaft. Ort: Streuobstwiese Freital-Weißig, Bushaltestelle Schulstraße Tag, Zeit: 25.04.2026, 14.00 - 16.30 Uhr Kontakt: Dorit Reppe; Tel 0351/ 81416 753 Anlaufstelle: Bushaltestelle Freital-Weißig Schulstraße in unmittelbarer Nähe zur Streuobstwiese. Anfahrt: Streuobstwiese nicht per Auto erreichbar, es stehen nur sehr wenige Parkplätze im Ort zur Verfügung. Vorzugsweise per ÖPNV (HS Freital Weißig Schulstraße) anreisen: Bus Li. 164 (Stadtbus 164 Ri. Kleinopitz) über Freital S-Bf. / Busbhf. Deuben