Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Staatsministerin Regina Kraushaar hat heute (1. September 2026) in Großpösna (Landkreis Leipzig) den 9. Aufruf für das Programm "Regionalbudgets im ländlichen Raum" gestartet. Für die sachsenweit 30 anerkannten LEADER-Aktionsgruppen stehen damit erneut bis zu 5,4 Millionen Euro bereit. Es gelten die bewährten Konditionen. Die Aktionsgruppen können ihre Anträge bis zum 1. Oktober 2026 bei den Bewilligungsbehörden der Landkreise stellen. Das Regionalbudget ergänzt seit 2019 die LEADER-Förderung. Es folgt einem einfachen System: Die LEADER-Aktionsgruppen bewerben sich je nach Einwohnerzahl auf ein Budget von 150.000 oder 200.000 Euro und bewirtschaften es anschließend selbst. Über eigene thematische Aufrufe entscheiden sie, welche Projekte in ihrer Region gefördert werden. Unterstützt werden Vorhaben mit Gesamtkosten von bis zu 20.000 Euro, der Zuschuss beträgt bis zu 80 Prozent. Staatsministerin Kraushaar: Mit dem 9. Aufruf zum Regionalbudget führen wir fort, was sich bewährt hat: Die LEADER-Aktionsgruppen entscheiden, was in ihrer Region wichtig ist und sichern mit einer relativ kleinen Summe die Umsetzung. Der Bürgerbus in Großpösna beispielsweise zeigt, was damit möglich wird: Das Budget sichert mit rund 1.500 Euro eine wetterfeste Beschilderung der Haltestellen – ein kleiner Betrag mit großer Wirkung. Hinter dem Bürgerbus selbst stehen übrigens 24 Bürgerinnen und Bürger, die ihre Zeit schenken und ihre Nachbarn sicher ans Ziel bringen. Dafür danke ich ihnen sehr herzlich. Solche Ideen entstehen vor Ort, und vor Ort weiß man auch am besten, was die eigene Region braucht." An dem Termin nahm auch die LEADER-Aktionsgruppe Südraum Leipzig teil, die seit dem ersten Aufruf dabei ist und allein zwischen 2019 und 2024 173 Projekte unterstützt hat. Bürgerbus Großpösna In Großpösna hat der Verein »Bürger für Großpösna e. V.« 1.500 Euro aus dem Regionalbudget 2025 für die dauerhafte, witterungsbeständige Beschilderung seines Haltestellennetzes erhalten. Der Verein wurde im Januar 2024 gegründet und betreibt seither einen Bürgerbus als Rufbus, der nur fährt, wenn er vorab bestellt wurde. 24 Bürgerinnen und Bürger fahren ihn ehrenamtlich, an allen Wochentagen, inzwischen zu 60 Haltestellen im gesamten Gemeindegebiet. Hintergrundinformation - Bilanz Regionalbudget seit 2019 Fördermittel für das Programm »Regionalbudgets im ländlichen Raum« werden im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes« (GAK) gewährt. In den ersten sieben Aufrufen seit 2019 wurden rund 3.800 Kleinprojekte umgesetzt — vom Spielplatz über die Vereinsausstattung bis zu Begegnungsorten und touristischen Angeboten. Eine Auswertung des 8. Aufruf vom Oktober 2025 liegt noch nicht vor. Zwei Broschüren dokumentieren Beispiele aus früheren Aufrufen.
  • Großer Bahnhof am 1. September 2026 an vier Standorten der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH): während an den Polizeifachschulen in Schneeberg, Chemnitz und Leipzig 327 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung bei der Polizei Sachsen begonnen haben, sind erstmals zeitgleich in Bautzen 148 neue Kolleginnen und Kollegen in ihr Studium gestartet. Der neue, einheitliche Einstellungstag für beide Laufbahngruppen in der sächsischen Polizei resultiert aus einer umfangreichen Reform von Ausbildung und Studium, die in den vergangenen Jahren vorangetrieben wurde. So ging die Polizei Sachsen als einzige Landespolizei bundesweit bereits 2024 neue Wege: Die Ausbildung wurde von 30 auf 36 Monate erweitert. Inhalte sind an die modernen Herausforderungen im Polizeivollzugsdienst angepasst worden. Zwei Jahre später folgt nun ebenfalls eine Anpassung bei den Studierenden im Bachelorstudiengang. Rektor Stefan Dörner: »Mit dem neuen Studienmodell schaffen wir ein moderneres und an die aktuellen Herausforderungen angepasstes Studium. So wird die Polizei Sachsen zukunftsfähiger und steigert ihre Attraktivität als Arbeitgeber.«. Zur Premiere des neuen Bachelorstudiums begrüßte der Rektor die »Neulinge« persönlich auf dem Bautzener Campus. Die 60 Frauen und 88 Männer absolvieren in den kommenden 36 Monaten ihr Studium zur Polizeikommissarin bzw. zum Polizeikommissar zunächst in Bautzen und wechseln nach dem einjährigen Grundstudium zum zweijährigen Hauptstudium nach Rothenburg. Parallel begann die Ausbildung für 327 angehende Polizeimeisterinnen- und -meister in der sogenannten Laufbahngruppe 1.2, Fachrichtung Polizei, an den drei Polizeifachschulen in Schneeberg, Chemnitz und Leipzig. Für 146 der Polizeimeisteranwärterinnen und -anwärter begann die Ausbildung an der Polizeifachschule in Schneeberg, 47 nahmen ihren Dienst in Leipzig auf und 123 begrüßte der Prorektor der Hochschule, Holger Löwe, in Chemnitz. Zudem begannen elf Polizeimeisteranwärter ihre Ausbildung im Rahmen der Sportfördergruppe. Ähnlich wie in den Vorjahren interessierten sich mehr als 5.000 Bewerberinnen und Bewerber für eine polizeifachliche Ausbildung sowie das polizeiwissenschaftliche Studium in Sachsen. Bis 2025 starteten die Studierenden am 1. Oktober in den Studienbetrieb. Durch die Anpassung des Beginns beider Laufbahngruppen am 1. September in Kombination der Verlängerung der Ausbildungszeit entsteht ein positiver Nebeneffekt: Perspektivisch werden alle Auszubildenden und Studierenden am selben Tag ihren Abschluss erlangen und somit zeitgleich zu Polizeimeisterinnen und -meistern bzw. Polizeikommissarinnen und -kommissaren ernannt. Ausblick Zusätzlich werden am 1. Oktober 15 Kriminalkommissaranwärterinnen und -anwärter ihren Vorbereitungsdienst für den »Computer- und Internetkriminalitätsdienst« (CuIKD) und erstmals auch für den Vorbereitungsdienst »Wirtschaftskriminalität« (WiKri) beginnen. Die Qualifizierung der IT- und Wirtschafts-Spezialisten hat einen Umfang von zwölf Monaten, bevor die angehenden Ermittler in der Kriminalpolizei zum Einsatz kommen werden. Sowohl das Studium als auch die Vorbereitungsdienste CuIKD und WiKri gehören zur Laufbahngruppe 2.1, Fachrichtung Polizei. Nach erfolgreichem Abschluss werden die Anwärterinnen und Anwärter zu Polizei- bzw. Kriminalkommissarinnen und -kommissaren ernannt. Die feierliche Vereidigung der am 1. September sowie zum 1. Oktober 2026 neu eingestellten Auszubildenden und Studierenden der Polizei Sachsen wird am 26. Oktober 2026 in Chemnitz stattfinden. An der Festveranstaltung nehmen auch Gäste und Angehörige der Anwärterinnen und Anwärter teil. Medienvertreter sind, wie in jedem Jahr, ebenfalls herzlich eingeladen. Eine Medieneinladung wird kurz vor der Veranstaltung veröffentlicht. Interessierte an einer Ausbildung (Laufbahngruppe 1.2) oder einem Studium (Laufbahngruppe 2.1) in der Polizei Sachsen können sich noch bis zum 1. Januar 2027 registrieren. Die Bewerbung erfolgt online unter https://verdaechtig-gute-jobs.de. Weitere Informationen zu Ausbildung und Studium sowie dem Bewerbungsverfahren sind zudem auf der Seite der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) unter https://www.polizei.sachsen.de/de/polfh.htm veröffentlicht.
  • Chemnitz Mutmaßlicher Buntmetalldieb in Haft Zeit: 31.08.2026, 08:00 Uhr Ort: OT Altchemnitz (2540) Polizisten ermittelten im Verlauf des gestrigen Tages einen Mann (37/deutsch), der am Montagmorgen mehrere Stromkabel von der Fassade eines Mehrfamilienhauses in der Solbrigstraße entwendete. Für ihn folgte eine richterliche Vorführung und die anschließende Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt. Ein Zeuge verständigte gestern die Polizei, als er einen mutmaßlichen Buntmetalldieb auf frischer Tat ertappte. Der Mann hatte bereits mehrere Stromkabel von der Fassade des Hauses entfernt. Bei Erblicken des Zeugen verschwand der Täter mit der Beute im Gesamtwert von etwa 100 Euro. Im Zuge der Ermittlungen konnte ein 37-jähriger Tatverdächtiger identifiziert und in den Mittagsstunden auf einem Gelände eines Schrotthandels in der Altchemnitzer Straße gestellt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Chemnitz folgte für den einschlägig polizeibekannten 37-Jährigen die vorläufige Festnahme. Er wurde am heutigen Tag einem Richter am zuständigen Amtsgericht Chemnitz vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den deutschen Tatverdächtigen und setzte diesen in Vollzug. Derweil dauern die Ermittlungen weiter an. (mou) 30-Jähriger bei Auseinandersetzung verletzt Zeit: 31.08.2026, 16:20 Uhr Ort: Zentrum (2541) Am Montagnachmittag war es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen, bei der ein 30-Jähriger schwer verletzt wurde. Nach derzeitigem Kenntnisstand waren die beiden aus bislang ungeklärter Ursache im Stadthallenpark in Streit geraten. In der Folge verlagerte sich das Geschehen in Richtung Brückenstraße, wobei der unbekannte Angreifer den 30-Jährigen mit einer Glasflasche geschlagen haben soll. Der Geschädigte soll daraufhin kurzzeitig das Bewusstsein verloren haben. Der Unbekannte entfernte sich anschließend von der Örtlichkeit. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnte der Flüchtige im Umfeld nicht mehr gestellt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und zu den Tathintergründen aufgenommen und geht ersten Hinweisen zur Täterschaft nach. (mou) Snackautomaten aufgehebelt Zeit: 31.08.2026, 03:20 Uhr Ort: OT Sonnenberg (2542) In der Nacht zu Montag hebelten Unbekannte einen Snackautomaten in einem Geschäft in der Ludwig-Kirsch-Straße auf. Aus diesem entwendeten die Täter ein Münzwechselgerät sowie Bargeld im Gesamtwert von etwa 500 Euro. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 100 Euro. (mou) Pedelec-Fahrerin schwer verletzt - Zeugen gesucht Zeit: 31.08.2026, 17:00 Uhr Ort: OT Hilbersdorf (2543) Eine 46-jährige Frau war am Montag mit ihrem Pedelec auf dem Fahrradschutzstreifen der Frankenberger Straße stadteinwärts unterwegs. Zwischen Hohlweg und Trinitatisstraße parkte zur selben Zeit ein bisher unbekannter Pkw vom rechten Fahrbahnrand aus und fuhr los. Um nicht mit dem Auto zu kollidieren, bremste die Pedelec-Fahrerin, wobei sie stürzte und sich schwere Verletzungen zuzog. Am Pedelec entstand Sachschaden von etwa 300 Euro. Eine Berührung zwischen dem Pkw, der ohne anzuhalten weiterfuhr, und dem Pedelec gab es nicht. Wer kann Angaben zum Geschehen bzw. zum unbekannten Pkw und/oder dessen Fahrer/in machen? Unter Telefon 0371 8740-0 werden Hinweise beim Verkehrsunfalldienst in Chemnitz entgegengenommen. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Pick-Up nach Diebstahl ausgebrannt Zeit: 31.08.2026, 06:20 Uhr polizeibekannt Ort: Niederwiesa (2544) Unbekannte drangen in der Nacht zu Dienstag gewaltsam in eine privat genutzte Lagerhalle auf einem Grundstück in der Straße Zum Naturbad ein. Aus der Halle entwendeten die Täter einen Toyota Hilux, welchen sie in mehreren hundert Metern Entfernung auf einem Feldweg zurückließen. Es besteht der Verdacht, dass sie das Fahrzeug in Brand setzten. Dass es während der Fahrt zu einem technischen Defekt am Pkw kam, welcher zum Brand führte, wird jedoch gegenwärtig auch nicht ausgeschlossen. Das brennende Fahrzeug wurde gegen 06:20 Uhr bemerkt und die Flammen durch die Feuerwehr gelöscht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf einige zehntausend Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (ds) Motorradfahrer schwer verletzt Zeit: 01.09.2026, 08:15 Uhr Ort: Frankenberg (2545) Die Chemnitzer Straße aus Richtung Seilergasse befuhr am Dienstagmorgen der 64-jährige Fahrer eines Pkw Skoda. Als er die bevorrechtigte Chemnitzer Straße in Richtung Seegasse geradlinig kreuzte, kollidierte er mit einem in Richtung Töpferstraße fahrenden Leichtkraftrad Husqvarna. Der Motorradfahrer (17) wurde bei dem Unfall schwer verletzt, der Pkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Ein nahe des Kreuzungsbereiches parkender Pkw Opel wurde durch herumfliegende Fahrzeugteile beschädigt. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro. Die Unfallstelle war bis gegen 09:30 Uhr voll gesperrt. (Kg) Hoher Sachschaden bei Kollision Zeit: 31.08.2026, 11:35 Uhr Ort: Frankenberg (2546) In der Lerchenstraße kollidierte am Montagmittag ein Pkw Seat (Fahrer: 64) mit einem parkenden Pkw Opel, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 21.000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand. (Kg) Sattelzug prallte gegen Baum Zeit: 31.08.2026, 09:30 Uhr Ort: Großhartmannsdorf, OT Obersaida (2547) Der 66-jährige Fahrer eines Sattelzuges DAF befuhr am Montag die Olbernhauer Straße (S 215) in Richtung Dörnthal. Ungefähr 150 Meter nach der Einmündung Am Saidenberg kam der Sattelzug in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Dabei erlitt der 66-jährige Fahrer nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 100.000 Euro. (Kg) Kollidiert und überschlagen Zeit: 31.08.2026, 10:20 Uhr Ort: Mühlau, Bundesautobahn 72, Leipzig – Hof (2548) Kurz vor dem Parkplatz »Am Mühlbachtal« überholte am Montag der 63-jährige Fahrer eines Mercedes-Kleintransporters, trotz angekündigter Fahrstreifenreduzierung, einen Sattelzug DAF (Fahrer: 31). Dabei kam es zur Kollision mit dem Sattelzug, wonach der Kleintransporter vor dem DAF nach rechts schleuderte und sich überschlug. Der Mercedes-Fahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.500 Euro. Die Richtungsfahrbahn war für etwa eine Stunde voll gesperrt. (Kg) Erzgebirgskreis Brand in Wohnung Zeit: 31.08.2026, 10:30 Uhr polizeibekannt Ort: Lößnitz (2549) Feuerwehr und Polizei kamen am Montag bei einem Brand in einem Wohnblock in der Goethestraße zum Einsatz. In einem Zimmer war nach derzeitigen Erkenntnissen im Bereich elektronischer Geräte ein Brand ausgebrochen, der sich auf das Mobiliar ausbreitete. Zum Zeitpunkt der Brandentstehung befand sich eine Mieterin (36) in der Wohnung, die den Brand bemerkt und den Notruf gewählt hatte. Personen wurden nicht verletzt. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Eine Brandursachenermittlerin untersuchte inzwischen die Örtlichkeit. Es wird gegenwärtig von einem elektrotechnischen Defekt ausgegangen, der zum Brand führte. (ds) Von entgegenkommenden Pkw gestreift - Zeugen gesucht Zeit: 16.08.2026, 14:00 Uhr Ort: Wolkenstein, OT Schönbrunn (2550) Am genannten Sonntag befuhr der 78-jährige Fahrer eines Krads Yamaha die B 101 aus Richtung Warmbad in Richtung Wolkenstein. Im Bereich einer kurvenreichen Strecke, ungefähr zwei Kilometer vor Wolkenstein, soll ein bisher unbekannter, entgegenkommender Pkw ausgeschert sein und in der Folge den Motorradfahrer gestreift haben. Der 78-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen. An der Yamaha entstand Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro. Der unbekannte Pkw, es soll sich dabei um einen BMW handeln, setzte seine Fahrt in Richtung Warmbad ohne anzuhalten fort. Er dürfte am linken Außenspiegel Beschädigungen aufweisen. Wer kann Angaben zum Geschehen bzw. zum unbekannten Pkw und/oder dessen Fahrer/in machen? Unter Telefon 03735 606-0 werden Hinweise im Polizeirevier Marienberg entgegengenommen. (Kg) Bei Kollision schwer verletzt Zeit: 01.09.2026, 06:40 Uhr Ort: Stollberg, Bundesautobahn 72, Hof – Leipzig (2551) Auf Höhe der Anschlussstelle Stollberg-West kollidierten am Dienstag früh zwei in Richtung Leipzig fahrende Pkw (Renault, Skoda). Dabei wurde die Renault-Fahrerin (55) nach dem derzeitigen Kenntnisstand schwer verletzt, der Skoda-Fahrer (45) blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 8.000 Euro. (Kg) Motorrad kollidierte mit zwei Pkw Zeit: 01.09.2026, 07:55 Uhr Ort: Stollberg, Bundesautobahn 72, Leipzig – Hof (2552) Ein VW Golf (Fahrer: 37) und ein VW Caddy (Fahrer:34) wollten am Dienstagmorgen die Autobahn 72 an der Anschlussstelle Stollberg-West verlassen, befuhren dazu den Entschleunigungsstreifen und hielten verkehrsbedingt. Der 47-jährige Fahrer eines Krads Suzuki wollte die Autobahn ebenfalls an der Anschlussstelle verlassen, wobei er auf den Golf auffuhr und danach noch gegen den davor haltenden Caddy schleuderte, bevor er stürzte. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand erlitt der Biker bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden VW-Fahrer blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 7.000 Euro. (Kg) Erzgebirgskreis/Vogtlandkreis Ermittlungen wegen Verdachts eines Fahrzeugrennens - Zeugen gesucht Zeit: 30.08.2026, 16:45 Uhr Ort: Lengenfeld und Neukirchen/Erzgeb., Bundesautobahn 72, Hof – Leipzig (2553) Nach einem Hinweis kontrollierten Polizisten am Sonntag drei BMW-Fahrer und ermitteln wegen des Verdachts verbotener Kraftfahrzeugrennen. Mindestens eines der Autos mit polnischen Kennzeichen soll auf der A 72, im Bereich zwischen dem Parkplatz »Waldkirchen« und dem Parkplatz »Am Neukirchner Wald«, mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein und falsch überholt haben. Am Parkplatz »Am Neukirchner Wald« erfolgte eine Kontrolle und Personalienfeststellung von drei mutmaßlich involvierten Fahrzeugen. Es handelt sich um einen grauen BMW M3, einen schwarzen BMW M340I und ein schwarzer BMW M140I. Polizisten erhoben die Personalien der drei polnischen Fahrer im Alter von 25, 27 und 29 Jahren. Zur umfangreichen Aufklärung des Geschehens sucht die Polizei weitere Zeugen, die Aussagen zur Fahrweise der Fahrzeuge am Sonntagnachmittag machen können. Weiterhin werden Fahrzeugführer gesucht, die durch das Verhalten gegebenenfalls behindert oder genötigt wurden. Zeugen können sich unter Telefon 0371 8740-0 bei der Chemnitzer Verkehrspolizeiinspektion melden. (ds)
  • Verantwortlich: Anja Leuschner Schule evakuiert Schirgiswalde-Kirschau, OT Schirgiswalde, Kirchberg 31.08.2026 Am Montagmorgen haben Mitarbeiter in einer Schule am Kirchberg in Schirgiswalde einen beißenden Geruch im Gebäude wahrgenommen. Dieser kam aus einem Kellerraum, wo eine bislang unbekannte Flüssigkeit aus einem Gefäß austrat. Die gesamte Schule wurde daraufhin von Kameraden der Feuerwehr evakuiert. Die Ermittlungen, um was für eine Flüssigkeit es sich handelt, dauern noch an und werden auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Hier ist das Umweltamt des Landratsamtes Bautzen bereits im Einsatz. Wie dieses Gefäß mit der Flüssigkeit in den Keller gelangte und weshalb es austrat, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Bis dahin muss die Schule belüftet und der Boden des Kellerraumes abgetragen werden. Die Stadt Schirgiswalde arbeitet fieberhaft daran, dass das Schulgebäude wieder regulär benutzt werden kann. Die Wiedereröffnung erfolgt erst nach Freigabe des zuständigen Gesundheitsamts. Bis dahin werden die Schülerinnen und Schüler in den nächsten Tagen über Ausweichmöglichkeiten beschult.
  • Die Sächsische Staatsregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung den Entwurf eines Sächsischen Gewalthilfegesetzes zur Einbringung in den Landtag freigegeben. Mit dem Gesetz werden der Ausbau und die langfristige Absicherung der bestehenden Schutz- und Beratungsstrukturen bei häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt gewährleistet. Insbesondere wird die Finanzierung der Einrichtungen verbessert und in den nächsten Jahren sollen neue Schutzplätze und Beratungskapazitäten aufgebaut werden. Zentrales Ziel des Gesetzes ist der Ausbau und die Sicherstellung eines bedarfsgerechten Hilfesystems für Frauen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind, sowie für alle Personen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Staatsministerin Petra Köpping: »Die heutige Kabinettsentscheidung ist ein wichtiger Meilenstein für die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes in Sachsen. Mit dem Gesetz soll der Gewaltschutz in Sachsen gestärkt werden, indem die dafür erforderlichen Strukturen ausgebaut und finanziell abgesichert werden. Der Freistaat kommt damit frühzeitig dem ihm im Bundesgesetz übertragenen Sicherstellungsauftrag nach. Dabei bezieht das Gesetz alle Betroffenen von häuslicher Gewalt - unabhängig vom Geschlecht - in den Anwendungsbereich ein und sichert somit einen umfassenden Schutz. Der Freistaat Sachsen ist was den Anwendungsbereich betrifft einmal mehr Vorreiter beim Schutz vor häuslicher Gewalt.« Neben Schutz- und Beratungsangeboten liegt der Fokus des Gesetzes auch auf dem Ausbau von Informationsangeboten für gewaltbetroffene Personen sowie von Präventionsangeboten und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit – auch mit Blick auf Personen, von denen Gewalt ausgeht. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen des Gewaltschutzes, allgemeinen Hilfsdiensten und Behörden weiter verbessert werden. Die im Rahmen der Anhörung eingegangenen Stellungnahmen wurden im Gesetzesentwurf berücksichtigt. Diese zielen darauf ab, die Vorgaben des Bundesgesetzes stärker herauszuarbeiten. Deshalb wurden im Gesetzentwurf den Aufträgen des Gewalthilfegesetzes des Bundes zur Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit sowie zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderung stärker Rechnung getragen. Zudem ermöglicht das Bundesgesetz, auch Präventionsangebote und Öffentlichkeitsarbeit außerhalb der Einrichtungen zu finanzieren. Dies wurde im Gesetzentwurf übernommen. Auch die explizite Aufnahme der sexualisierten Gewalt als eine Ausprägung der geschlechtsspezifischen Gewalt entspricht dem Anliegen des Bundesgesetzes. Im Landtag wird der Gesetzentwurf nun weiter beraten. Ziel ist es, dass das Gesetz zum 1. Januar 2027 in Kraft treten kann. Ergänzende Informationen: Die Angebote des Hilfesystems werden im Rahmen einer Entwicklungs- und Finanzplanung weiterentwickelt. Sie wurde erstmals für den Zeitraum 2027 bis 2031 erstellt. Diese bildet die Grundlage für den Ausbaubedarf von Schutzplätzen und Beratungsangeboten in den nächsten fünf Jahren und die dafür notwendigen Haushaltsmittel. Zusammen mit den Mitteln vom Bund sind für den nächsten Doppelhaushalt für 2027 ca. 19 Millionen Euro und für 2028 ca. 20 Mio. Euro für das Gewalthilfesystem geplant.