Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Unfall in der Südvorstadt | Brand an einem Schulgebäude | Drei Personen bei Verkehrsunfall verletzt
Verantwortlich: Therese Leverenz Unfall in der Südvorstadt Ort: Leipzig (Südvorstadt), Kreuzung Kurt-Eisner- / August-Bebel-Straße Zeit: 11.09.2026, gegen 11:45 Uhr Heute Mittag kam es in der Leipziger Südvorstadt zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Der Fahrer (19) eines Peugeot befuhr die Kurt-Eisner-Straße in östliche Richtung. Im Kreuzungsbereich der August-Bebel-Straße kam es zum Zusammenstoß mit einem E-Bike, dessen 38-jähriger Fahrer (deutsch) auf dem Fahrradschutzstreifen der August-Bebel-Straße in nördliche Richtung unterwegs war. Nachfolgend wurden zudem zwei geparkte Fahrzeuge (Audi | Renault) sowie eine Ampel und ein Verkehrsschild beschädigt. Die Höhe des insgesamt entstandenen Sachschadens ist noch nicht abschließend bezifferbar. Infolge des Unfalls wurde der 38-Jährige schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Peugeot wurde ebenfalls verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße bis circa 14:00 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und wegen des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen. Zwei Personen bei Verkehrsunfall verletzt Ort: Delitzsch, B 183a / Schenkenberger Straße Zeit: 11.09.2026, gegen 05:20 Uhr Am frühen Freitagmorgen kam es in Delitzsch zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Der Fahrer (38, deutsch) eines Polestar fuhr auf der Schenkenberger Straße in südliche Richtung. An der Einmündung zur Bundesstraße 183a übersah er nach bisherigen Erkenntnissen einen vorfahrtsberechtigten VW Golf, der auf der B 183a in westliche Richtung fuhr. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch sich der VW überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Infolge des Unfalls wurden beide Fahrer schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde mit etwa 25.000 Euro beziffert. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt wegen des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung. Brand an einem Schulgebäude Ort: Grimma (Böhlen), Wiesenthaler Straße Zeit: 11.09.2026, gegen 07:50 Uhr In Böhlen kam es am heutigen Morgen zum Brand an der Fassadenverkleidung eines Schulgebäudes, so dass dieses evakuiert werden musste. Nach bisherigen Erkenntnissen entzündete sich Styropor an der Fassadenverkleidung, wodurch es zu einem Schwelbrand kam. Ein Zeuge bemerkte den Brand und begann wenig später selbstständig mit den Löscharbeiten. Nachfolgend wurden die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte vorsorglich aus dem Gebäude evakuiert. Zur Betreuung der Schülerinnen und Schüler wurde ein Kriseninterventionsteam eingesetzt. Die Löscharbeiten der Feuerwehr waren gegen 09:30 Uhr abgeschlossen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer fahrlässigen Brandstiftung aufgenommen. Drei Personen bei Verkehrsunfall verletzt Ort: Schönwölkau, Einmündung zur S7 Zeit: 11.09.2026, gegen 10:00 Uhr Am Vormittag kam es in Schönwölkau im Landkreis Nordsachsen zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Der Fahrer (24, deutsch) eines BMW 523l fuhr in Mocherwitz auf der Staatsstraße 7 in nordöstliche Richtung. An der Einmündung zur Staatsstraße 4 bog er nach links ab und übersah dabei einen von rechts kommenden Suzuki Swift (Fahrerin: 80). Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, in dessen Folge der Suzuki mit einem entgegenkommenden VW Golf (Fahrer: 83) kollidierte. Durch den Unfall wurden die 80-Jährige und ihr Beifahrer (82) schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der 83-Jährige wurde ebenfalls verletzt und ambulant in einem Krankenhaus versorgt. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte bei dem 24-Jährigen positiv auf Cannabis. Nach einer Blutentnahme wurde sein Führerschein sichergestellt. Der entstandene Sachschaden ließ sich noch nicht beziffern. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. -
Polizeisportlerehrung: 57 Auszeichnungen für herausragende Leistungen
Das Sächsische Staatsministerium des Innern zeichnete heute im Rahmen der Polizeisportlerehrung insgesamt 57 Sportlerinnen, Sportler und Trainer für ihre herausragenden Leistungen aus. Die Ehrung erfolgt für einen Zeitraum von jeweils zwei Jahren. Staatsminister des Innern Armin Schuster und Inspekteurin der Polizei Sonja Penzel überreichten die 57 Pokale und Urkunden an die Preisträger. Staatsminister der Innern Armin Schuster: »Die Medaillen und Titel unserer Polizeisportler sind mehr als nur sportliche Erfolge, sie stehen für Disziplin, Ausdauer und den Willen, immer das Beste zu geben. Diese Werte prägen nicht nur den Sport, sondern auch den täglichen Einsatz unserer Polizistinnen und Polizisten. Mit ihren Leistungen sind sie Vorbilder für den Nachwuchs und repräsentieren den Freistaat Sachsen in bester Weise.« Inspekteurin der Polizei Sonja Penzel: »Sport und Polizei sind untrennbar verbunden, denn körperliche Fitness ist eine zentrale Voraussetzung für die Einsatzfähigkeit unserer Beamtinnen und Beamten. Dass sie im anspruchsvollen Berufsalltag herausragende sportliche Erfolge erzielen, zeigt ihre außergewöhnliche Belastbarkeit und ihr Engagement. Diese Leistungen stärken nicht nur das Ansehen der Polizei Sachsen, sondern beweisen auch, dass Sport eine unverzichtbare Säule unserer Arbeit ist.« 53 Sportlerinnen und Sportler aus den Dienststellen, der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) und der Sportfördergruppe der Polizei Sachsen erhielten die Auszeichnungen für ihre Erfolge in den Jahren 2024 und 2025. Sie errangen Spitzenleistungen in den Polizeisportarten Leichtathletik, Schwimmen, Judo und Ju-Jutsu sowie in den Disziplinen Gewichtheben, Radsport, Ringen, Kanuslalom, Eisschnelllauf, Bobfahren und Rudern. Die Ehrungen umfassen 39 Auszeichnungen für das Jahr 2024, 16 für 2025 sowie zwei Sonderpreise für zwei Trainer für ihr langjähriges Engagement in der Landesauswahlmannschaft Handball. Sportliche Highlights Leichtathletik: Polizeimeister Marvin Schlegel (Sportfördergruppe) gewann vier Medaillen bei der Deutschen Polizeimeisterschaft Leichtathletik 2024 (3x Gold, 1x Silber). Seine 46,61 Sekunden über 400 Meter wurden als beste Leistung der gesamten Meisterschaft ausgezeichnet. Polizeimeister Nick Günther (Polizeidirektion Leipzig) belegte Platz 2 im Fünfkampf bei der Deutschen Polizeimeisterschaft Leichtathletik 2024. Seine Punktzahl stellte einen neuen sächsischen Polizeirekord auf. Kanuslalom: Polizeimeisteranwärterin Lucie Krech (Sportfördergruppe) sicherte sich 2024 und 2025 internationale Medaillen in der Disziplin Canadier-Einer (C1) mit der Mannschaft und im Mixed-Wettbewerb (Altersklasse Juniorinnen U23). 2025 wurde sie erstmals Deutsche Meisterin bei den Aktiven, und 2026 Weltmeisterin U23 im Einzelwettbewerb. Bobsport: Polizeimeister Felix Straub (Sportfördergruppe) wurde 2024 und 2025 jeweils Weltmeister im Viererbob mit dem Team Friedrich. 2026 gewann er mit dem Team die erste olympische Medaille für die Polizei Sachsen (2. Platz bei den Olympischen Spielen). -
Feierliche Amtseinführung am Verwaltungsgericht Leipzig
Leipzig (11. September 2026) – Bereits seit dem 1. Dezember 2025 ist Eckart Stinshoff Präsident des Verwaltungsgerichts Leipzig – heute fand der Festakt statt, mit dem der neue Leiter offiziell in sein Amt eingeführt wurde. Justizministerin Prof. Constanze Geiert würdigte in ihrer Festrede sowohl die Verdienste des neuen Präsidenten als auch das langjährige Wirken seiner Vorgängerin, Birgitta Braun, die mehr als 30 Jahre lang in Leipzig tätig gewesen war und das Verwaltungsgericht seit 2017 geleitet hatte. Justizministerin Prof. Constanze Geiert: "Dass die Ansprüche an die Justiz gestiegen sind, bekommt nicht zuletzt die Verwaltungsgerichtsbarkeit deutlich zu spüren. Von den Verwaltungsgerichten wird erwartet, ebenso effizient wie gründlich zu arbeiten, was nicht zuletzt im Asylrecht eine enorme Herausforderung bedeutet. Mit Eckart Stinshoff haben wir einen neuen Präsidenten für das Verwaltungsgericht Leipzig gefunden, der dafür nicht nur die nötige Führungsstärke und fachliche Expertise mitbringt, sondern sich auch seit vielen Jahren beim Thema Digitalisierung engagiert." Sie resümierte Eckart Stinshoffs langjähriges Wirken in der sächsischen Justiz, das u.a. Stationen im Sächsischen Staatsministerium der Justiz, bei der Leipziger Staatsanwaltschaft sowie beim Verfassungsgerichtshof des Freistaats Sachsen einschloss. In seiner Antrittsrede erklärte der neue Präsident: "Das im letzten Jahr personell verstärkte und IT-seitig neu ausgestattete Verwaltungsgericht Leipzig steht unverändert vor anspruchsvollen Aufgaben. Insbesondere im Asylrecht gilt es, rechtsstaatliche Grundsätze mit den Erwartungen an eine Beschleunigung der Verfahren in Einklang zu bringen. Ich freue mich darauf, nun den weiteren Weg dieses Gerichts mitgestalten zu dürfen." Hintergrund: Eckart Stinshoff wurde im Jahr 1971 in Kiel geboren. Nach Absolvierung beider juristischer Staatsexamen begann er 2001 seine berufliche Laufbahn als Proberichter beim Verwaltungsgericht Chemnitz und beim Landgericht Leipzig. Im Juni 2002 wechselte Herr Stinshoff zum Sächsischen Staatsministerium der Justiz und wurde im Dezember 2002 zum Regierungsrat sowie nachfolgend zum Regierungsoberrat ernannt. Im Februar 2005 erfolgte seine Ernennung zum Staatsanwalt und Dienstantritt bei der Staatsanwaltschaft Leipzig. Es folgten Abordnungen zum Oberlandesgericht Dresden sowie zum Bundesministerium der Justiz. 2008 erfolgte seine Ernennung zum Richter am Sozialgericht und Wechsel zum Sozialgericht Leipzig. In den Jahren 2011 bis 2013 war er an den Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen abgeordnet. 2014 wechselte er zum Sächsischen Landessozialgericht und war dort als Richter am Landessozialgericht tätig. Im Mai 2019 erfolgte seine Versetzung an das Sozialgericht Leipzig und Ernennung zum Richter am Sozialgericht als weiterer aufsichtsführender Richter. Darüber hinaus nahm Herr Stinshoff über mehrere Jahre Verwaltungstätigkeiten im Projekt E-Verfahrensakte Justiz Sachsen wahr. Seine Ernennung zum Vizepräsidenten des Sozialgerichts Leipzig erfolgte im März 2021, die Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Landessozialgericht im Juni 2024. Seit 1. Dezember 2025 ist er Präsident des Verwaltungsgerichts Leipzig. Am Verwaltungsgericht Leipzig sind rund 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 35 Richterinnen und Richter, tätig. -
Behindertenbeauftragte aus Bund und Ländern zu Gast bei der Bauministerkonferenz
Am 10. und 11. September fand in Berlin die Bauministerkonferenz statt. Zu Gast waren die Mitglieder der Konferenz der Beauftragten aus Bund und Ländern für die Belange von Menschen mit Behinderungen (KBB), die konkrete Vorschläge zum Thema barrierefreies Bauen und Wohnen machten. Die Berliner Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Christine Braunert-Rümenapf, erläutert: »Oft wird Barrierefreiheit als Kostentreiber bei Baukosten angesehen. Das ist jedoch falsch. Wenn Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht wird, erhöhen sich die Baukosten nur minimal.« Berlins Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und Vorsitzender der Bauministerkonferenz Christian Gaebler betont: »Die diesjährige Bauministerkonferenz steht dafür, Wohnen bezahlbar zu halten, Bauen einfacher und schneller zu machen und unsere Städte zukunftssicher zu gestalten. Dazu gehört ganz selbstverständlich auch das barrierefreie Bauen und Wohnen. Barrierefreiheit müssen wir von Anfang an mitdenken und gemeinsam einfache und umsetzbare Lösungen voranbringen. Der Austausch mit der Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für die Belange von Menschen mit Behinderungen (KBB) ist dafür ein wichtiger Impuls.« Der Sächsische Landesbeauftragte für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, Michael Welsch, legte den Fokus auf den Wohnungsbestand: »Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft dürfen Barrieren im Wohnbereich nicht zum ausschlaggebenden Kriterium für die Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung zu Lasten der Sozialkassen und der kommunalen Haushalte werden. Eine auskömmliche Finanzierung des Barriereabbaus im Wohnungsbestand durch Landesförderprogramme ist unerlässlich.« Die KBB hat ihre Vorschläge in einem Themenblatt an die Bauministerkonferenz zusammengefasst und empfiehlt insbesondere: * Barrierefreiheit als Schutzziel verankern: Die Musterbauordnung muss Barrierefreiheit als verbindliches Schutzziel festschreiben und dies durch eine tatsächliche Überprüfung der Einhaltung flankieren. Denn zu oft entspricht das Angebot nicht der Realität. * Rollstuhlgerechtigkeit im Neubau sichern: Wohnungen nach dem R-Standard der DIN 18040-2 mit größeren Bewegungsflächen sollen in den Landesbauordnungen verankert werden. Denn wo Länder den Standard nicht in die Technischen Baubestimmungen übernehmen, entsteht faktisch ein Ausschluss ausgerechnet der Personengruppe mit dem höchsten Risiko einer Heimunterbringung. * Bestandsbauten fördern: Die Länder sollen Förderprogramme zum Abbau von Barrieren im Bestand, die sich sowohl an Mieter und selbstnutzende Eigentümer als auch an Vermieter richten, mit den entsprechenden finanziellen Ressourcen unterlegen. * Barrierefreiheit im Gebäuderegister erfassen: Was nicht erfasst ist, lässt sich weder gezielt fördern noch steuern. Dies gilt für barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnraum ebenso wie für den energetischen Zustand. Der von der Bauministerkonferenz im Rahmen der Umsetzung der Europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) und der Energieeffizienz-Richtlinie (EED) angestoßene Aufbau eines einheitlichen, systemoffenen Gebäuderegisters sollte genutzt werden, um zugleich die Barrierefreiheit zu erfassen und Doppelstrukturen zu vermeiden. * Barrierefreiheit in den Studiengängen verankern: Barrierefreiheit muss verbindlicher Bestandteil des Kerncurriculums in den Studiengängen des Bauens und Gestaltens werden. Fehlt dieses Wissen in der Ausbildung, planen künftige Fachkräfte an den Bedarfen vieler Menschen vorbei. Aus-, Fort- und Weiterbildung ist die günstigste Form der Fehlervermeidung und senkt nachhaltig die Folgekosten. Hintergrund: Weniger als zwei Prozent der rund 37 Millionen Wohnungen sind barrierefrei. Das Institut der Deutschen Wirtschaft errechnete 2023 eine Versorgungslücke von mindestens 2,1 Millionen barrierefreien Wohnungen. Durch die demografische Alterung wird der zusätzliche Bedarf bis 2040 bei mindestens 3,2 Millionen liegen, denn die Gruppe der über 67-Jährigen wächst am schnellsten. Dass Barrierefreiheit im Neubau nur rund ein Prozent Mehrkosten verursacht, wenn sie von Anfang an mitgeplant wird, zeigte bereits 2017 die Studie »Barrierefreies Bauen im Kostenvergleich« von Terragon und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund. Die eigentlichen Kostentreiber sind Grundstückspreise, allgemeine Bau- und Materialkosten sowie langwierige Genehmigungsverfahren. Die Folgekosten fehlender Barrierefreiheit sind hingegen um ein Vielfaches höher und werden letztlich von den Pflegekassen, den Sozialkassen und somit vom Staat getragen. Wenn eine Person ihre Wohnung nicht mehr nutzen kann, ist ein Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung in der Regel unvermeidlich. Allein im ersten Jahr entstehen dabei Kosten in Höhe von rund 3.245 Euro pro Monat (vdek 2026), die in vielen Fällen vom Sozialamt übernommen werden. Zusätzlich steigen die Gesundheitskosten, da ungeeigneter Wohnraum das Sturz- und Verletzungsrisiko erhöht. Nach einer Anpassung des Wohnraums ist ein messbarer Rückgang dieser Risiken zu verzeichnen. Näheres finden Sie im Themenblatt "Wohnen" der KBB in der Anlage dieser Medieninformation. -
Trickdiebe erbeuteten Bargeld | Hunderte Meter Schutzplanke beschädigt | Jugendliche mit antisemitischen Aufklebern auf frischer Tat gestellt |
Chemnitz Auseinandersetzung führte zu Polizeieinsatz Zeit: 10.09.2026, 17:35 Uhr polizeibekannt Ort: OT Zentrum (2652) Polizisten kamen gestern Nachmittag nach Hinweisen wegen einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen im Bereich Brückenstraße/Straße der Nationen zum Einsatz. Vor Ort trafen erste Einsatzkräfte auf einem Parkplatz hinter dem dortigen Gebäudekomplex auf mehrere Personen, von denen ein 20-Jähriger (marokkanischer Staatsbürger) oberflächliches Stichverletzungen aufwies, die ambulant durch den Rettungsdienst behandelt werden mussten. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnten Polizisten der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Polizeidirektion Chemnitz letztlich zwei Tatverdächtige (21, 23) ausfindig machen. Nach dem aktuellen Kenntnisstand war es am Karl-Marx-Monument zum Streit gekommen, der sich danach auf den besagten Parkplatz verlagert hatte. Als der Disput eskalierte soll dann der 21-Jährige und der 23-Jährige auf den 20-Jährigen eingeschlagen und diesen auch mit einem spitzen Gegenstand verletzt haben. Gegen die beiden Tatverdächtigen (türkische Staatsbürger) wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eröffnet. (mg) Trickdiebe erbeuteten Bargeld Zeit: 10.09.2026, 12:40 Uhr bis 14:30 Uhr Ort: OT Gablenz (2653) Am Donnerstagnachmittag rief ein unbekannter Mann eine Seniorin an. Er suggerierte ihr, dass ihr Beiträge aus vorangegangenen Buchkäufen zurückerstattet werden sollten. In diesem Zusammenhang vereinbarten sie ein persönliches Gespräch. Zum vereinbarten Termin erschienen zwei unbekannte Männer an der Wohnanschrift der 87-Jährigen. Einer der Männer verwickelte die Seniorin in ein Gespräch. Der andere gab an auf Toilette zu müssen. Dieser nutze den unbeobachtet Moment und entwendete Bargeld in Höhe eines niedrigen vierstelligen Betrages sowie eine Geldkarte aus dem Schlafzimmer. Den Diebstahl bemerkte die Frau erst im Nachgang und informierte die Polizei. (rae) Fußgänger und Fahrradfahrer stießen zusammen Zeit: 10.09.2026, 12:10 Uhr Ort: OT Sonnenberg (2654) Die Straße Planitzwiese überquerte ein 56-Jähriger offenbar ohne auf den Fahrverkehr zu achten. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Rennradfahrer (76). Beide Beteiligte kamen zu Sturz, wobei sich der Fußgänger leicht und der Fahrradfahrer schwer verletzten. Auf rund 250 Euro beläuft sich der entstandene Sachschaden. (ds) Vier Beteiligte bei Unfall Zeit: 10.09.2026, 15:50 Uhr Ort: OT Bernsdorf (2655) Eine Skoda-Fahrerin (51) befuhr die Zschopauer Straße aus Richtung Stadtzentrum kommend in Richtung Zschopau. An der Ampelanlage auf Höhe der Zufahrt zum Südring kam es verkehrsbedingt zu Rückstau. Ein Pkw Honda (Fahrer: 81), ein Pkw Mazda (Fahrer: 86) und ein Pkw Opel (Fahrerin: 41) standen in dieser Reihenfolge mit ihren Fahrzeugen bereits, als der Skoda auf den stehenden Opel fuhr. Dieser wurde in weiterer Folge auf den Mazda und dieser weiter auf den Honda geschoben. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 16.000 Euro. Die 51-Jährige wurde leicht verletzt und zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. (ds) Hunderte Meter Schutzplanke beschädigt - Zeugenaufruf Zeit: 11.09.2026, 04:05 Uhr Ort: OT Rabenstein, Bundesautobahn 72, Hof – Leipzig (2656) Ein bislang unbekannter Sattelzug war auf der BAB 72 aus Richtung Hof unterwegs. Im Baustellenbereich vor dem Kreuz Chemnitz kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der transportablen Schutzplanke, die dadurch auf einer Länge von etwa 800 Metern umstürzte. Der Fahrer des weißen Sattelzuges Mercedes-Benz Actros setzte seine Fahrt vermutlich auf der BAB 4 in Richtung Dresden fort und verließ somit unerlaubt die Unfallstelle. Es musste zunächst der rechte Fahrstreifen gesperrt werden und ab 09:20 Uhr erfolgte eine Vollsperrung für etwa eine Stunde. Der Sachschaden an der beschädigten Schutzeinrichtung beläuft sich auf etwa 2.500 Euro. Zeugen, die Angaben zu dem unbekannten weißen Sattelzug und dessen Fahrer/in machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz unter Telefon 0371 8740-0 zu melden. (ds) Landkreis Mittelsachsen Jugendliche mit antisemitischen Aufklebern auf frischer Tat gestellt Zeit: 10.09.2026, 18:10 Uhr Ort: Döbeln (2657) Einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Döbeln fiel am gestrigen Donnerstag ein Trio im Bereich der Oberbrücke auf, das Aufkleber auf einen Stromkasten sowie eine Laterne klebte. Bei der Kontrolle der Jungen (13, 14, 15/deutsche Staatsbürger) stellten die Polizisten dutzende teils, antisemitische und volksverhetzende Aufkleber und Flyer einer rechtsextremen Jugendorganisation sicher. Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (mg) Großflächiges Graffiti gesprüht Zeit: 09.09.2026, 23:00 Uhr bis 10.09.2026, 05:00 Uhr Ort: Leisnig, OT Görnitz (2658) Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag die komplette Außenwand eines Betriebsgebäudes in der Ortslage Görnitz mit weißer Farbe beschmiert. Die Täter schmierten dabei einen linksmotivierten Schriftzug auf einer Fläche von rund 38 Metern mal 2,50 Metern. Es entstand ein Sachschaden in derzeit nicht bekannter Höhe. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. (mg) Brand beschäftigte Einsatzkräfte - Ergänzungsmeldung Zeit: 09.09.2026, 18:10 Uhr polizeibekannt Ort: Neuhausen, OT Dittersbach (2659) In der Bergstraße kam es am Mittwochabend zum Brand des Anbaus eines Einfamilienhauses (siehe Medieninformation Nr. 335, Meldung 2648, vom 10. September 2026). Im Ergebnis der Brandursachenermittlung durch einen Spezialisten der Chemnitzer Kriminalpolizei ist am ehesten von einem technischen Defekt an der Elektrik, ausgelöst durch ein Nagetier, auszugehen. (mg) Verlegtes Erdkabel und Diesel gestohlen Zeit: 09.09.2026, 16:00 Uhr bis 10.09.2026, 11:45 Uhr Ort: Kriebstein, OT Grünlichtenberg (2660) In der Straße Am Beigut entwendeten Unbekannte etwa 80 Meter bereits verlegtes Erdkabel aus einem Rohrkanal. Zudem wurde auf der dortigen Baustelle der Tank eines Baggers aufgebrochen und ca. 50 Liter Dieselkraftstoff abgezapft. Es entstand ein Gesamtstehlschaden von etwa 1.200 Euro. Der Sachschaden wurde auf knapp 100 Euro beziffert. (mg) Erzgebirgskreis Crash beim Überholen Zeit: 10.09.2026, 21:25 Uhr Ort: Thermalbad Wiesenbad, OT Schönfeld (2661) Ein Pkw BMW (Fahrerin: 20) und ein Pkw Mazda (Fahrer: 22) waren auf der B 95 zwischen Ehrenfriedersdorf und Schönfeld unterwegs, als die BMW-Fahrerin eingangs einer Rechtskurve, den vorausfahrenden Mazda überholte. Während des Überholvorganges kam ein Fahrzeug entgegen. Um eine Kollision zu vermeiden, wich die BMW-Fahrerin nach rechts aus und kollidierte mit dem auf gleicher Höhe befindlichen Mazda. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (ds) Alkoholisiert mehrfach angeeckt Zeit: 10.09.2026, 18:15 Uhr Ort: Schneeberg (2662) In einem Garagenkomplex in der Wildbacher Straße parkte ein Autofahrer (77) aus einer Garage aus und touchierte dabei das Garagentor. Daraufhin fuhr er durch hoch gewachsenes Gras und in ein Gebüsch. Anschließend setzte er seine Fahrt auf dem Gehweg der Wildbacher Straße fort und streifte eine Mauer. Nach weiteren rund 30 Metern touchierte einen Baum, setzte dann rückwärts und stieß gegen eine Garage. Beim Aussteigen stürzte der Fahrer und verletzte sich. Der Rettungsdienst brachte ihn später ins Krankenhaus. Am Pkw war Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 15.000 Euro entstanden. Ob Fremdschaden entstanden ist, muss noch geklärt werden. Alarmierte Polizisten stellten einen Atemalkoholwert bei dem Fahrer (deutsch) von über vier Promille fest. Eine Blutentnahme wurde veranlasst und eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Seinen Führerschein behielten die Beamten ein. (ds) Zwei Autofahrerinnen bei Unfall verletzt Zeit: 10.09.2026, 15:25 Uhr Ort: Zwönitz (2663) Von der Lenkersdorfer Straße über die Hartensteiner Straße (S 283) in Richtung Werner-von-Siemens-Straße fuhr eine 74-jährige Autofahrerin. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einer auf der Staatsstraße in Richtung Affalter fahrenden 65-jährigen Autofahrerin. Beide Fahrerinnen wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 10.000 Euro. (ds)