Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Marcus Hammer Schwerer Unfall bei Boxberg Boxberg/O.L., K 8481 28.03.2026, 01:15 Uhr In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es auf der K 8481 zwischen den Abzweigen B 156 und Zur Strandpromenade zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 21-jähriger deutscher Fahrer eines Mercedes Benz beabsichtigte, einen vor ihm fahrenden Pkw zu überholen. Dabei geriet er in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn, prallte gegen mehrere Bäume und überschlug sich. Anschließend fing das Fahrzeug Feuer. Dank des schnellen Eingreifens von Ersthelfern konnte der Fahrer aus dem Fahrzeug gerettet werden. Er erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Der Gesamtsachschaden wurde auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Ein Atemalkoholtest beim Fahrer ergab einen Wert von umgerechnet 1,18 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt. Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda ____________________________________________ Tatverdächtiger leistet Widerstand Bautzen, Gesundbrunnenring 27.03.2026, 12:15 Uhr Am Freitagmittag hat ein 42-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger in einem Einkaufsmarkt am Gesundbrunnenring Waren entwendet. Der Tatverdächtige nahm mehrere Artikel aus deren Verpackungen und versteckte diese in sowie unter seiner Kleidung. Anschließend passierte er den Kassenbereich, ohne die Waren im Gesamtwert von etwa 44 Euro zu bezahlen. Ein Mitarbeiter sprach den Mann daraufhin an und hielt ihn fest. Der Tatverdächtige versuchte sich durch Winden, Drehen sowie Schläge zu befreien - dies gelang jedoch nicht. Der Mann hat sich nun wegen eines räuberischen Diebstahls zu verantworten. Mit Alkohol auf dem E-Scooter erwischt Großpostwitz/O.L., August-Bebel-Straße 28.03.2026, 00:10 Uhr Ein E-Scooter-Fahrer sorgte in der Nacht zu Samstag in Großpostwitz für Aufmerksamkeit. Seine Fahrweise ließ bereits vermuten, dass hier nicht alles ganz rund lief. Bei der anschließenden Kontrolle bestätigte sich der Verdacht: Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von umgerechnet 1,1 Promille. Für den 23-jährigen deutschen Roller-Lenker war die Fahrt damit beendet. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und leiteten ein entsprechendes Verfahren ein. Alarmanlage macht kurzen Prozess Radeberg, Hauptstraße 27.03.2026, 11:30 Uhr Nicht ganz jugendfrei unterwegs war ein 16-Jähriger am Freitagvormittag in einer Drogeriefiliale an der Hauptstraße in Radeberg. Der deutsche Tatverdächtige steckte zwei Vibratoren in seinen Rucksack und wollte den Markt verlassen, ohne die Ware im Wert von rund 45 Euro zu bezahlen. Offenbar hatte er dabei die Rechnung ohne die Warensicherungsanlage gemacht - beim Passieren des Kassenbereichs schlug diese Alarm. Eine Mitarbeiterin reagierte prompt, hielt den Jugendlichen auf und informierte die Polizei. Die weiteren Maßnahmen übernahmen die eingesetzten Beamten. Vandalen zerstechen Transporter und Fahrräder Wittichenau, Markt 26.03.2026, 20:00 Uhr - 27.03.2026, 06:35 Uhr In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden am Marktplatz in Wittichenau mehrere Reifen von Fahrrädern sowie einem Transporter zerstochen. Der entstandene Sachschaden betrug etwa 500 Euro. Die Täter sind derzeit unbekannt. Der örtliche Kriminaldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. Ohne Helm, ohne Führerschein, aber mit Promille Hoyerswerda, Teschenstraße 27.03.2026, 18:50 Uhr Am Freitagabend fiel den Beamten des Polizeireviers Hoyerswerda ein 19-jähriger deutscher Simson-Fahrer auf, der auf einem Parkplatz an der Teschenstraße ohne Helm seine Runden drehte. Bei der Kontrolle konnte der junge Mann keine Fahrerlaubnis vorweisen. Er gab an, nur einmal kurz das Moped eines Bekannten Probe fahren zu wollen. Zudem stellten die Beamten fest, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,28 Promille. Die kurze Spritztour hat nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr zur Folge. Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser ________________________________________ Unfall zwischen Lkw und Pkw Kodersdorf, B 115 27.03.2026, 11:30 Uhr Am Freitagvormittag befuhr ein 46-jähriger deutscher Lkw-Fahrer mit seinem Mercedes Benz Actros die Lindenstraße in Kodersdorf in Richtung Siedlerweg. Dabei übersah er einen von rechts kommenden und vorfahrtsberechtigten Mercedes Benz, der die B 115 von Kodersdorf in Richtung Görlitz befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro entstand. Der 79-jährige Fahrzeugführer des Pkw wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Polizeirevier Görlitz hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Pkw kollidiert mit Verkehrsinsel Löbau, Karl-Liebknecht-Straße 27.03.2026, 05:20 Uhr Am frühen Freitagmorgen befuhr eine 49-jährige tschechische Fahrzeugführerin mit ihrem VW Golf die Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Rumburger Straße in Löbau. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr sie mittig auf der Fahrbahn und kollidierte mit einer Verkehrsinsel. Durch den Zusammenstoß wurde der Pkw so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Auch die Verkehrsinsel sowie die dazugehörige Beschilderung wurden erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Streit in Bankfiliale endet mit Anzeige Löbau, Altmarkt 27.03.2026, 09:00 Uhr Am Freitagmorgen kam es in einer Bankfiliale am Altmarkt in Löbau zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einer 78-jährigen deutschen Kundin und einer Mitarbeiterin. Aufgrund des aggressiven Verhaltens der Frau wurden Polizeibeamte des Reviers Zittau-Oberland hinzugezogen. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass die Tatverdächtige mit ihrem Pkw zur Bank gefahren kam. Jedoch wurde ihr bereits die Fahrerlaubnis unanfechtbar entzogen und sie war somit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Nun muss sie sich sich wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Einbruch in Gartenanlage Leutersdorf, Dammweg 12.03.2026, 15:00 Uhr - 27.03.2026, 10:45 Uhr Zwischen dem 12. März und dem 27. März verschafften sich unbekannte Täter Zutritt zu einer Kleingartenanlage in Leutersdorf, indem sie ein Vorhängeschloss aufbrachen. Aus einer unverschlossenen Gartenhütte entwendeten sie insgesamt 20 Europaletten. Der Diebstahlschaden wurde auf etwa 360 Euro geschätzt, der Sachschaden an der Anlage auf circa 40 Euro. Das Polizeirevier Zittau-Oberland hat die Ermittlungen aufgenommen.
  • Verantwortlich: Moritz Peters Brandstiftung an E-Auto Ort: Leipzig (Connewitz), Arno-Nitzsche-Straße Zeit: 28.03.2026, gegen 03:35 Uhr In der vergangenen Nacht legten unbekannte Täter Feuer an einem Kia EV3. Dadurch geriet der Motorraum in Vollbrand. Ein davor geparkter Ford Transit wurde im Heckbereich ebenfalls durch den Brand beschädigt. Der Sachschaden wird auf circa 52.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Der beschädigte Kia wurde zur Spurensicherung abgeschleppt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Verkehrsunfall mit zwei VW Golf Ort: Jesewitz (Bötzen), B87 / An der Hufe und Gostemitzer Straße Zeit: 27.03.2026, gegen 07:50 Uhr Im Landkreis Nordsachsen verunfallten gestern Morgen zwei VW Golf, wobei beide Fahrerinnen schwer verletzt wurden. Die 20-jährige Fahrerin (deutsch) fuhr mit ihrem VW Golf auf der Bundesstraße 87 in nördliche Richtung als sie circa 200 Meter vor dem Kreuzungsbereich Bötzen nach links von der Fahrbahn ab kam. In der Folge kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW Golf (Fahrerin: 26). Beide Unfallbeteiligten wurden mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 20.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Seniorin wird von Tram erfasst Ort: Leipzig (Zentrum), Roßplatz/Grünewaldstraße Zeit: 27.03.2026, gegen 15:30 Uhr Bei einem Verkehrsunfall in der Innenstadt wurde gestern Nachmittag eine Rentnerin schwer verletzt. Die 71-jährige Fußgängerin querte ersten Erkenntnissen zufolge bei grüner Ampel die südliche Fahrbahn des Roßplatzes in Richtung Universitätsstraße bis zur Mittelinsel. Dort lief sie dann trotz auf Rot gewechselter Ampel weiter und stieß seitlich mit einer einfahrenden Straßenbahn der Linie 9 zusammen. Durch den Zusammenstoß wurde die Fußgängerin schwer verletzt und musste stationär in ein Krankenhaus gebracht werden. An der Straßenbahn entstand kein Schaden und auch in der Bahn wurde niemand verletzt. Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Innenstadtring. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. Verkehrsunfall mit zwei schwer verletzten Personen Ort: Grimma, B107/Abzweig Schaddel Zeit: 27.03.20226, gegen 12:45 Uhr Gestern Mittag kam es mutmaßlich aufgrund einer Vorfahrtsverletzung zu einem Unfall im Landkreis Leipzig, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Der 92-jährige Fahrer (deutsch) eines weißen Opel Corsa, fuhr aus Schaddel kommend in Richtung B107. An der Kreuzung zur B 107 fuhr er nach rechts auf diese auf und missachtete dabei den in nördliche Richtung fahrenden Ford EcoSport (Fahrer: 65). Es kam zur Kollision, bei der der Fahrer des Opels und eine Beifahrerin im Fords (64) schwer verletzt wurden. Beide wurden stationär in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von circa 35.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr aufgenommen.
  • Verantwortlich: Christina Friedrich, Louise Modes, Jean-Paul Lüdtke, Enrico Liebold Ausgewählte Meldung Verfolgungsfahrt Zeit: 28.03.2026, 05:25 Uhr (polizeibekannt) Ort: A 72 bis Zwickau, OT Cainsdorf Ein Mann flüchtete mit einem gestohlenen Pkw aus Bayern bis nach Cainsdorf, wo bayrische Polizisten ihn stoppten. Die Polizei sucht Zeugen der Verfolgungsfahrt. Am frühen Samstagmorgen wurde die sächsische Polizei darüber informiert, dass Polizisten der bayrischen Polizei auf der A 72 in Richtung Leipzig einen Mann verfolgen, der mit einem weißen Audi Q5 unterwegs war. Der Fahrer hatte sich am Dreieck Hochfranken einer Verkehrskontrolle entzogen. Kurz vor dem Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Zwickau-West und Zwickau-Ost wechselte der Flüchtende mehrfach mit stark überhöhter Geschwindigkeit und grob fahrlässig den Fahrstreifen. Dabei kollidierte er mit mehreren Warnbaken der Baustelleneinrichtung, die durch den Aufprall auf die Fahrbahn geschleudert wurden. Sowohl die bayrischen Polizisten als auch mehrere andere Fahrzeugführer mussten ausweichen oder stark abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Einer der bayrischen Polizeibeamten kam beim starken Abbremsen nach rechts von der Fahrspur ab und stieß gegen zwei Leitbaken sowie die Schutzplanke. Dabei entstand ein Sachschaden von insgesamt 25.000 Euro, der BMW musste abgeschleppt werden. An der Abfahrt Zwickau-Ost fuhr der flüchtende Audi-Fahrer ab. Die bayrischen Polizeibeamten im zweiten Fahrzeug verfolgten ihn bis in den Zwickauer Ortsteil Cainsdorf. Im Hüttenweg, der in einen schmalen Fußweg übergeht, endete die Fahrt des Audi-Fahrers. Nachdem er gegen ein Geländer geprallt war, fuhr er rückwärts auf die Polizeibeamten zu, dabei kam es zur Schussabgabe auf das Fahrzeug. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 27-Jährigen mit polnischer Staatsbürgerschaft. Er wurde vorläufig festgenommen. Ein Drogenvortest beim 27-Jährigen reagierte positiv auf Amphetamin und Cannabis, sodass eine Blutentnahme im Krankenhaus folgte. Die Polizei hat Ermittlungen unter anderem wegen Besonders schweren Fall des Diebstahls und verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Der Audi war in Weingarten (Baden-Württemberg) als gestohlen gemeldet worden. Nach ersten Erkenntnissen waren bei der Flucht gefälschte Kennzeichen am Audi angebracht. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von geschätzten 25.000 Euro, hinzu kommen 1.000 Euro Sachschaden am Geländer im Hüttenweg. Der Audi wurde sichergestellt. Die Ermittlungen zum Fahrzeugdiebstahl werden von der Polizei in Baden-Württemberg geführt. Sind Sie durch die riskante Fahrweise des Audi-Fahrers auf der A 72, insbesondere zwischen Zwickau-West und -Ost, am frühen Samstagmorgen gefährdet oder geschädigt worden? Bitte melden Sie sich für eine Zeugenaussage bei der Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 03765 500. (cf/el) Vogtlandkreis Unfall nach Vorfahrtsmissachtung Zeit: 27.03.2026, 13:35 Uhr Ort: Treuen, OT Eich An der Eicher Spange stießen zwei Pkw zusammen – die Straße musste für zwei Stunden vollgesperrt werden. Am frühen Freitagnachmittag befuhr ein 86-Jähriger mit seinem Skoda die B 169 aus Rodewisch kommend und bog auf die S 299 ab. Dabei kollidierte er mit dem Mercedes eines ebenfalls 86-Jährigen, der auf der S 299 aus Richtung Auerbach in Fahrtrichtung Treuen unterwegs und vorfahrtsberechtigt war. Der Mercedes-Fahrer blieb unverletzt, der Skoda-Fahrer wurde im Krankenhaus untersucht und unverletzt entlassen. Für die Unfallaufnahme und aufgrund des großen Trümmerfeldes sowie auslaufender Betriebsmittel wurde die S 299 an der Unfallstelle für etwa zwei Stunden vollgesperrt. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 20 Kameraden im Einsatz, eine Spezialfirma beseitigte die ausgelaufenen Betriebsstoffe. Beide Pkw mussten mit einem Gesamtsachschaden von 35.000 Euro abgeschleppt werden. (cf) Zwei Leichtverletzte bei Unfall Zeit: 27.03.2026, 07:50 Uhr Ort: Rodewisch Beim Abbiegen stieß ein Autofahrer mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Mit seinem VW fuhr ein 20-jähriger Deutscher am Freitagmorgen auf der Auerbacher Straße stadtauswärts entlang. Als er nach links auf die Kohlenstraße abbog, missachtete er die Vorfahrt einer 43-Jährigen, die ihm mit ihrem VW auf der Auerbacher Straße entgegenkam. Beim Zusammenstoß der Fahrzeuge wurden die beiden Fahrenden leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten. Währenddessen kümmerten sich Abschleppdienste um die nicht mehr fahrbereiten Autos. Der Sachschaden summierte sich auf schätzungsweise 15.000 Euro. (cf) Brand in einer Turnhalle Zeit: 27.03.2026, 23:38 Uhr (polizeibekannt) Ort: Grünbach Unbekannte entzündeten eine Wand aus Holzpaneelen. Am späten Freitagabend, kurz vor Mitternacht, zündeten bislang nicht bekannte Täter Holzpaneele in einer Turnhalle an der Rathausstraße an. Der Brand konnte durch die feststellenden Personen vor Ort gelöscht werden. Weiterhin kam die lokale Feuerwehr zum Einsatz. Ein Brandursachenermittler der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden kann bis dato nicht beziffert werden. Wenn sie verdächtige Personen gesehen haben, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, so werden sie gebeten, sich telefonisch im Polizeirevier Auerbach-Klingenthal unter der 03744 2550 zu melden. (jpl/el) Landkreis Zwickau Unfall auf Kreuzung Zeit: 27.03.2026, 09:20 Uhr Ort: Crimmitschau Nach einer Vorfahrtsmissachtung stießen zwei Pkw zusammen, wobei die beiden Fahrenden verletzt wurden. Am Freitagvormittag war eine 66-jährige Opel-Fahrerin auf der Heinrich-Heine-Straße unterwegs und beabsichtigte, die Kreuzung zur Hospitalstraße geradeaus zu überqueren. Dabei stieß sie mit einem vorfahrtsberechtigten 66-Jährigen zusammen, der mit seinem VW auf der Hospitalstraße in Fahrtrichtung Jakobsgasse fuhr. Beide Unfallbeteiligte wurden dabei leicht verletzt und anschließend ambulant im Krankenhaus behandelt. Die 66-jährige Deutsche muss sich daher wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. (cf) Mülltonnenbrand Zeit: 27.03.2026, 20:38 Uhr Ort: Meerane In Meerane brannte eine Mülltonne. In den Abendstunden des Freitags geriet eine Mülltonne am Westring auf unbekannte Art und Weise in Brand. Die Feuerwehr war im Einsatz und löschte die brennende Tonne. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 200 Euro. Wer Angaben zum Brand machen kann, wird gebeten, sich im Polizeirevier Glauchau telefonisch unter der 03763 640 zu melden. (lm/el) Unfall mit Verletzten Zeit: 27.03.2026, 14:37 Uhr Ort: Limbach-Oberfrohna Bei einem Verkehrsunfall wurden zwei Personen verletzt. Ein 20-jähriger VW-Fahrer befuhr die S 243 aus Richtung Hartmannsdorf in Richtung Kändler. An der Auffahrt zur A 72 bog der Deutsche nach links ab. Dabei übersah er die 44-jährige Skoda-Fahrerin im Gegenverkehr. Die beiden Fahrzeuge kollidierten. Beide Fahrzeugführenden wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. (lm)
  • Der Wissenschaftsrat hat die geplante und weltweit einzigartige Forschungsanlage »DALI - Dresden Advanced Light Infrastructure« am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf als eines der drei ersten Vorhaben zur baldigen Umsetzung empfohlen. Bereits seit Sommer vorigen Jahres zählt DALI zu den neun wichtigsten Forschungsinfrastruktur-Vorhaben Deutschlands, die es auf die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) veröffentlichte sogenannte Shortlist geschafft hatten. Die nun ausgesprochene Empfehlung des Wissenschaftsrates unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens, von dem sich die Wissenschaft ganz neue Forschungsansätze und Erkenntnisse über die elementarsten Bestandteile von Materie verspricht. DALI ist eine laserbasierte Lichtquelle im Terrahertz-Bereich, die einen präzisen Blick in die Welt der elementaren Quantenprozesse in praktisch jeder Art von Materie ermöglicht. Ihre Anwendungsfelder erstecken sich von der Informationstechnologie über die Gesundheitsforschung bis hin zur Energiewende und weiteren zukunftsrelevanten Themen. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Die Verwirklichung dieses herausragenden und visionäreren Forschungsprojekts am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf hat mit der Empfehlung des Wissenschaftsrates eine weitere wichtige Hürde genommen. Zu dieser erfolgreich gemeisterten Etappe gratuliere ich den Forscherinnen und Forschern am HZDR. Damit kommen wir dem Ziel, einen Leuchtturm der Spitzenforschung von internationaler Anziehungskraft für führende Wissenschaftler und innovative Technologieunternehmen aus der ganzen Welt zu realisieren, wieder ein Stück näher.« Hintergrund zu Forschungsinfrastrukturen von nationaler Bedeutung Bund und Länder fördern und unterhalten gemeinsam große Forschungsinfrastrukturen in ganz Deutschland. Hierzu gehören beispielsweise Forschungszentren und -netzwerke und deren Speziallabore sowie einzigartige Großgeräte, mit denen Grundlagenforschung in zentralen Zukunftsfeldern und -technologien betrieben wird. Langfristig in die Zukunft gedacht, werden regelmäßig neu aufzubauende Forschungsinfrastrukturen geplant, immer orientiert an den neuesten Entwicklungen in verschiedenen Forschungsbereichen. Damit ist Deutschland in der Lage, im internationalen Vergleich Spitzenforschung auf höchstem Niveau zu betreiben und die Grundlagen für technischen und gesellschaftlichen Fortschritt und künftige Innovationen »Made in Germany« zu legen.
  • Der Bundesrat hat am Freitag (27.3.) dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Bundesjagd- und Bundesnaturschutzgesetzes zugestimmt. Wesentlicher Punkt der Gesetzesnovelle ist die Aufnahme des Wolfs als jagdbare Tierart in nationales Recht. Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch betonte in seiner Rede vor der Länderkammer: »Viel zu lange wurden die Schwierigkeiten im Umgang mit dem Wolf auf einzelne Problemtiere verengt. Jetzt stellen wir folgerichtig auf ein Bestandsmanagement auf Populationsebene um. Das ist ein wichtiger, überfälliger und hart erarbeiteter Fortschritt. Entscheidend wird sein, ob die Regelungen in der Praxis rechtssicher und wirksam greifen, ohne den günstigen Erhaltungszustand zu gefährden. Gerade in den wolfsreichen Ländern stehen wir dabei vor erheblichen Herausforderungen. Deshalb braucht es eine klare bundesweite Koordinierung – vor allem bei der Managementplanung. Diese Aufgabe muss die Bundesregierung unmittelbar mit Inkrafttreten des Gesetzes übernehmen.« Darüber hinaus befasste sich der Bundesrat mit den geplanten Maßnahmen der EU-Kommission zur Vereinfachung von Umweltvorschriften, um die europäische Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken (»Umwelt-Omnibus-Paket«). Staatsminister von Breitenbuch unterstrich, dass sich Europa in der aktuellen geopolitischen Situation nicht zusätzlich durch unnötige Bürokratie schwächen dürfe. »Regeln und Verfahren sind notwendig, aber sie müssen ihren Zweck erfüllen. Wenn Europa wettbewerbsfähig bleiben will, dann muss seine Verwaltung einfacher und effizienter werden. Die Umsetzung der überarbeiteten Entwaldungsverordnung wird der guten Absicht, der weltweiten Entwaldung Einhalt zu gebieten, nicht gerecht. In Ländern ohne ein solches Risiko wie Deutschland bürdet sie den Unternehmen eine erhebliche Bürokratie auf – gerade in der Land-, Forst- und Holzwirtschaft. Deshalb erwarten wir von der Bundesregierung, dass sie sich auf europäischer Ebene für eine Null-Risiko-Variante einsetzt. Außerdem muss die Verordnung so angepasst werden, dass der bürokratische Aufwand tatsächlich sinkt. Auch bei der Wiederherstellungsverordnung oder bei möglichen Änderungen der Nitratrichtlinie droht der Verwaltungsaufwand unverhältnismäßig anzuwachsen. Die Hauptlast tragen dabei die Bundesländer. Deshalb erwarten wir, dass Bund und EU die Regelungen praxistauglich weiterentwickeln. Nur mit mehr Augenmaß bei der Regulierung erreichen wir, dass nicht die Bürokratie wächst, sondern das Grün in Wald und Feld«, so der Minister. Sachsen hat zudem einen Antrag in den Bundesrat eingebracht, um die Zulassungssituation von Pflanzenschutzmitteln zu verbessern. Hierzu führte von Breitenbuch aus: »Eine moderne und wettbewerbsfähige Landwirtschaft braucht effiziente Werkzeuge zum Schutz vor Schaderregern und Krankheiten. Das setzt aber unter anderem voraus, dass auch ausreichend wirksame und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Mensch und Natur sorgfältig geprüfte Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stehen. Aktuell ist die Zulassungssituation jedoch mehr als kritisch. Infolge der klimatischen Veränderungen steigt die Zahl der Schadorganismen, die zunehmend die Gesundheit unserer Kulturpflanzen beeinträchtigen – mit der Folge sinkender Erträge und geringerer Qualität der hart erarbeiteten Ernten. Gleichzeitig sind aufgrund der bestehenden Rechtslage immer weniger Wirkstoffe und Pflanzenschutzmittel verfügbar. Wenn wir hier nicht umsteuern, verlieren wir zahlreiche Anbaukulturen und machen uns abhängiger von Importen. Mit unserer Initiative wollen wir deshalb eine grundlegende Anpassung der EU-Pflanzenschutzverordnung anstoßen und zudem erreichen, das nationale System für die Zulassung von Mitteln zu optimieren.«