Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Die anhaltend hohen Energiekosten belasten private Haushalte und Unternehmen. Sie schmälern die Kaufkraft, setzen Arbeitsplätze unter Druck und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Sachsen bringt deshalb konkrete Vorschläge in die bevorstehende Energieministerkonferenz (EnMK) ein: Sie reichen von kurzfristig wirksamen Entlastungen bis zu Prüfaufträgen für weitergehende Entlastungsmöglichkeiten für eine dauerhaft gerechtere Verteilung der Kosten der Energiewende. »Die Menschen und Unternehmen brauchen jetzt spürbare Entlastung – und zugleich einen verlässlichen Weg zu dauerhaft wettbewerbsfähigen Energiepreisen. Die Energiewende muss daher konsequent fortgeführt werden. Gleichzeitig dürfen die Kosten, die bis zur Vollendung der Energiewende anfallen, nicht einseitig bei Haushalten und Betrieben landen«, sagt Sachsens Energie- und Wirtschaftsminister Dirk Panter. Mit einem Maßnahmenpaket soll der Bund aufgefordert werden, insbesondere staatlich verursachte Kosten und Preisbestandteile zu senken sowie zusätzliche Belastungen zu begrenzen. Sachsen schlägt dazu ein Belastungsmoratorium vor. Dieses soll neue staatlich verursachte Kosten vorerst verhindern. Konkret fordert der Freistaat wiederholt, die Stromsteuer für alle Verbraucherinnen und Verbraucher auf das europäische Mindestmaß abzusenken. Dies würde die Bürgerinnen und Bürger entlasten, käme den Unternehmen zugute und würde zugleich sinnvolle Anreize zur Elektrifizierung setzen. Zudem soll der Bund zur Entlastung über den Direktzahlungsmechanismus ein einkommensabhängiges Energiegeld an die Bürgerinnen und Bürger auszahlen. Bei Kraftstoffen begrüßt Sachsen die Ankündigung der Bundesregierung, nach dem Vorbild Luxemburgs oder Belgiens einen flexiblen Preisdeckel einzuführen. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob eine Übergewinnsteuer auf Mineralölprodukte besonders hohe Gewinne abschöpfen kann. Damit könnten krisenbedingt außergewöhnlich hohe Gewinne der Mineralölkonzerne zusätzlich besteuert werden und die so zusätzlich erzielten Staatseinnahmen für ein Energiegeld an die Bürgerinnen und Bürger genutzt werden. »Entlastungen müssen bei den Menschen ankommen – bei Familien ebenso wie bei Pendlerinnen und Pendlern, im Handwerk und Mittelstand. Dazu gehören kurzfristig wirksame Schritte, aber auch Regeln, die verhindern, dass außergewöhnliche Krisengewinne zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher gehen«, so Panter. Sachsen hatte sich bereits für konkrete Entlastungen bei Kraftstoffkosten ausgesprochen. Auch beim Netzausbau sieht Sachsen Handlungsbedarf. Weitere damit verbundene Kosten sollen stärker aus Steuermitteln finanziert werden. Die Netze sind eine zentrale Infrastruktur, deren Nutzen weit über die einzelnen Netznutzer hinausreicht und schließlich der Gesamtwirtschaft sowie der Allgemeinheit zugutekomme. »Leistungsfähige Stromnetze sind eine Voraussetzung für Versorgungssicherheit, Investitionen und die Nutzung erneuerbarer Energien. Diese Infrastruktur dient dem ganzen Land. Deshalb ist es richtig, zu prüfen, wie sich ihre Kosten fairer auf die Allgemeinheit verteilen lassen«, sagt Panter. Darüber hinaus soll die Weiterentwicklung der bestehenden Strompreisbildung – der sogenannten Merit Order – geprüft werden. Dabei soll der wachsende Anteil erneuerbarer Energien stärker berücksichtigt werden, ohne Versorgungssicherheit, Kosteneffizienz oder die Funktionsfähigkeit des Strommarkts zu gefährden. Ziel muss sein, die Chancen der Erneuerbaren stärker in wettbewerbsfähige Preise zu übersetzen – bei gesicherter Versorgung und fairen Bedingungen für Verbraucher und Unternehmen. Zudem soll die Bundesregierung aufgefordert werden, die europarechtlich bestehenden Spielräume bei der Ausgestaltung des Industriestrompreises und der Strompreiskompensation vollständig auszuschöpfen. Hintergrund: Die Energieministerkonferenz (EnMK) ist eine der zentralen Plattformen zur Entwicklung einer zukunftsfähigen Energiepolitik in Deutschland – in Koordination der Länder untereinander sowie mit dem Bund. Darüber hinaus dient die Konferenz der gemeinsamen Willensbildung der Länder. Die Ergebnisse können sich dann beispielsweise in Anträgen und Beschlüssen des Bundesrates niederschlagen. Den Vorsitz hat in diesem Jahr das Land Niedersachsen. Der Vorsitz der EnMK wechselt jährlich. Die Herbst-EnMK findet vom 11. bis 13. November 2026 in Göttingen statt.
  • "GenZ regelt das" Demonstration in Leipzig Verantwortlich: Olaf Hoppe Ort: Leipziger Innenstadt Zeit: 31.10.2026 Am heutigen Tag demonstrierten rund 7.000 Menschen weitgehend friedlich in der Leipziger Innenstadt. Die Polizeidirektion registrierte während des Demonstrationsverlaufs immer wieder versammlungstypische Straftaten, darunter das Abbrennen von Pyrotechnik und Vermummungen. Seit Freitag führte die Polizeidirektion Leipzig in enger Abstimmung mit der Stadt Leipzig einen Einsatz im Rahmen des bundesweiten Demonstrationsgeschehens unter dem Motto »GenZ regelt das” durch. Circa 500 Einsatzkräfte sicherten vor allem die Leipziger Innenstadt und das Demonstrationsgeschehen ab. Die Demonstration begann um 14:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Augustusplatz. Der Aufzug begab sich gegen 14:35 Uhr auf die geplante Route im Uhrzeigersinn auf den Leipziger Innenstadtring. In der Folge kam es immer wieder zum Abbrennen von Pyrotechnik aus der Versammlung heraus und zu vereinzelten Verstößen gegen das Versammlungsgesetz in Form von Vermummungen. Aufgrund der deutlichen Überschreitung der angezeigten Teilnehmerzahl (2.500 Personen) und der begangenen Straftaten wurde im Rahmen eines Kooperationsgesprächs mit dem Versammlungsleiter eine Routenänderung vereinbart. Die neue Route verlief statt über die Straße »Am Hallischen Tor” und am Brühl weiter über den Ring, die Goethestraße und endete wie geplant am Augustusplatz. Die Versammlung endete um 17:05 Uhr. Wenngleich es während der Versammlung zu über 80 Straftaten in Form von Vermummungen und dem Abbrennen von Pyrotechnik kam, gelang es der Polizei, die Innenstadt durch fortwährende Präsenz abzusichern. Bereits vor dem Ende der Versammlung zogen ehemalige Teilnehmer zunächst über den südlichen Leipziger Innenstadtring. Von dort bewegten sich verschieden große Gruppen in unterschiedliche Richtungen in den Leipziger Süden. Aus einer Gruppierung von circa 250 Personen heraus, wurden Gegenstände, unter anderem Baustelleneinrichtungen und Straßenschilder, auf die Karl-Liebknecht-Straße geworfen. Weiterhin wurde Pyrotechnik gezündet und die Scheiben von Haltestellen eingeworfen. Einsatzkräfte der Polizei hinderten die Menschen an weiteren Straftaten. Es finden aktuell noch strafprozessuale Maßnahmen statt. Weitere Auskünfte dazu sind aktuell nicht möglich. Da der Einsatz noch andauert, sind noch keine abschließenden Auskünfte zu Tatverdächtigenzahlen, Gewahrsamnahmen, etc. möglich. Die Polizeidirektion wird dazu am Sonntag oder am Montag berichten.
  • Ersteller: Tom Erik Richter Polizei sucht nach 33-Jährigem Wo zuletzt gesehen? Leipzig (Connewitz), Straßenbahnhaltestelle Südplatz Wann zuletzt gesehen? 29.10.2026, 22:30 Uhr Seit dem 29. Oktober wird ein 33-Jähriger aus Leipzig vermisst. Der Vermisste wurde zuletzt an der Haltestelle "Südplatz" gesehen und ist seitdem unbekannten Aufenthalts. Die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befinden könnte. Die Polizei sucht nach Zeuginnen und Zeugen, die mit dem Vermissten Kontakt hatten oder ihn eventuell gesehen haben und wissen, wo er sich aufhalten könnte. Diese werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 6 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden. Eine Abbildung und eine Beschreibung der Person finden Sie hier: https://www.polizei.sachsen.de/de/polizeiticker-polizeibericht-polizeidirektion-leipzig-34578.html Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Abbildungen des Vermissten kann in folgenden Medien erfolgen: Radio, Printmedien und im Internet, einschließlich sozialer Medien.
  • Verantwortlich: Tom Erik Richter Zwei tatverdächtige Kabeldiebe festgenommen Ort: Rötha (Mölbis), Mölbiser Hauptstraße Zeit: 30.10.2026, 18:50 Uhr Beamte des Polizeireviers Borna konnten am Freitagabend zwei Männer mit circa 300 Kilogramm entwendeten Kupferkabeln stellen und festnehmen. Hinweisgeber hatten der Polizei kurz vor 19 Uhr mitgeteilt, dass sich zwei Personen mit einem Transporter auf einem Feld festgefahren hätten. Vor Ort konnten die Beamten den Transporter sowie einen 34-Jährigen (deutsch) sowie einen polizeibekannten 27-Jährigen (deutsch) feststellen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde auf richterliche Anordnung die Durchsuchung des Transporters durchgeführt, in welchem die Beamten circa 300 Kilogramm Kupferkabel fanden, welche augenscheinlich kurz zuvor entwendet wurden. Nach erneuter Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden beide Männer festgenommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Am heutigen Tag sollen die beiden Männer einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, welcher über den Vollzug des Haftbefehls entscheiden wird. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls wurden aufgenommen. Wohnungsbrand in Leipzig Ort: Leipzig (Connewitz), Wolfgang-Heinze-Straße Zeit: 30.10.2026, 19:25 Uhr Im Leipziger Stadtteil Connewitz kam es auf der Wolfgang-Heinze-Straße aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache zum Brand in einer Wohnung. Die Kameraden der Feuerwehr konnten das Feuer zügig löschen, sodass sich dieses nicht auf den Rest des Mehrfamilienhauses ausbreiten konnte. Bis auf die Mieterin selbst, die anderweitig untergebracht wurde, konnten alle Bewohner des Hauses anschließend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zur Ermittlung der Brandursache wird ein Brandursachermittler zum Einsatz kommen. Ein Sachschaden ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen wegen eines Branddeliktes wurden aufgenommen. Verfolgungsfahrt im Leipziger Westen Ort: Leipzig (Lindenau), Ratzelstraße – Aurelienstraße Zeit: 30.10.2026, 19:40 Uhr Am Freitagabend konnten Beamte des Polizeireviers Leipzig-Südwest einen 34-jährigen Tatverdächtigen stellen, welcher mit einem gestohlenen VW Tiguan flüchten wollte. Streifenbeamten fiel das auffällig langsam fahrende Auto auf der Ratzelstraße auf. Als die Polizisten den VW kontrollieren wollten und hierzu entsprechende Anhaltesignale gaben, versuchte sich der Fahrer des VW der Kontrolle zu entziehen und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Leipziger Westen. Während der Verfolgung gelang es den Beamten vor das Fahrzeug zu kommen, woraufhin ein Beamter aus dem Streifenwagen stieg, um den Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Dieser setzte seine Fahrt jedoch fort, woraufhin sich der Polizist zwischen parkende Fahrzeuge stellen musste, um dem Pkw auszuweichen. Schlussendlich kollidierte der VW mit einem Poller auf der Aurelienstraße. Der Fahrer versuchte noch zu Fuß zu flüchten, konnte aber gestellt und festgenommen werden. Der Mann wurde nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht, von wo aus er auch einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden wird. Der Sachschaden am VW und dem Poller wird auf circa 15.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, besonders schweren Falls des Diebstahls und weiterer Delikte wurden aufgenommen. Brand einer Sauna Ort: Dreiheide, Thomas-Müntzer-Straße Zeit: 31.10.2026, 06:50 Uhr In der Gemeinde Dreiheide kam es zu einem Brand in einer privaten Sauna, durch den ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro entstanden ist. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am frühen Samstagmorgen die Sauna in einem Einfamilienhaus in der Thomas-Müntzer-Straße in Brand. Kameraden der Feuerwehren aus Torgau, Dreiheide, Weidenhain und Süptitz konnten das Feuer schließlich löschen und ein Ausbreiten verhindern. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Auch das Haus ist weiterhin bewohnbar. Die Ermittlungen wegen eines Branddeliktes wurden aufgenommen.
  • Verantwortlich: Stephan Häuser, Benjamin Fries, Martin Küster, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung Sammelkarten gestohlen Zeit: 29.10.2026 bis 30.10.2026, 08:00 Uhr Ort: Zwickau In Zwickau hatten es Diebe auf Sammelkarten und Bargeld abgesehen. Zwischen Donnerstag und Freitagmorgen verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem Geschäft an der Heinrich-Heine-Straße, nahe der Kreuzung zur Lassallestraße. Aus dem Inneren entwendeten sie Sammelkarten und Bargeld mit einem Wert im niedrigen vierstelligen Bereich. Zudem verursachten die Unbekannten einen Sachschaden von geschätzten 600 Euro. Sind Ihnen im Tatzeitraum Personen in der Nähe des Geschäfts aufgefallen, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten? Bitte schildern Sie Ihre Beobachtungen im Polizeirevier Zwickau, telefonisch erreichbar unter 0375 428 102. (cf) Vogtlandkreis Sachbeschädigung an Kfz - Zeugenaufruf Zeit: 29.10.2026, 21:30 Uhr bis 30.10.2026, 09:00 Uhr Ort: Oelsnitz Unbekannte zerkratzten einen geparkten Pkw. In der Nacht von Donnerstag zu Freitag zerkratzten unbekannte Täter mit einem unbekannten Gegenstand die linke hintere Tür und das Heck eines Audi A4. Das Fahrzeug war am Fahrbahnrand der Pestalozzistraße geparkt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 2.000 Euro. Konnten Sie die Tat beobachten oder haben Sie verdächtige Personenbewegungen im Tatzeitraum wahrgenommen? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Plauen unter der 03741 140 entgegen. (bf) Landkreis Zwickau Reifen zerstochen Zeit: 29.10.2026, 18:00 Uhr bis 30.10.2026, 08:30 Uhr Ort: Zwickau An einem Pkw wurden zwei Reifen zerstochen. Im Zeitraum von Donnerstagabend bis Freitagmorgen zerstach ein Unbekannter zwei Reifen eines Ford, welcher ordnungsgemäß an der Leipziger Straße abgestellt war. Dadurch entstand Sachschaden in Höhe von 300 Euro. Wer die Tat beobachtet hat oder Hinweise zum Täter gegeben kann, wird gebeten das Polizeirevier in Zwickau unter 0375 428 102 zu kontaktieren. (sh) PKW kollidiert mit geparktem Fahrzeug Zeit: 31.10.2026, 04:55 Uhr Ort: Limbach-Oberfrohna, OT Limbach Am Samstag ereignete sich ein Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Ein 19-Jähriger befuhr Samstagmorgen mit seinem VW die Pleißaer Straße in Richtung Hohensteiner Straße. Hierbei übersah er einen Opel, der am rechten Fahrbahnrand geparkt war und kollidierte mit dem Heck des Opels. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel auf einen geparkten Ford Transporter aufgeschoben. An den drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 11.000 Euro. Das unfallverursachende Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. (mku)