Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  1. Staatssekretär Dr. Frank Pfeil hat heute (16. September 2019) vier Kommunen für ihr Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet. Die Auszeichnung der Städte Falkenstein/Vogtland, Gröditz, Plauen und Rodewisch fand im Rahmen der Fachtagung „Kommunales Energiemanagement in Sachsen“ der Sächsischen Energieagentur (SAENA) statt. „Immer mehr sächsische Kommunen sind im Rahmen ihrer alltäglichen Arbeit in den Kommunen für den Klimaschutz aktiv. Zugunsten einer lebenswerten Zukunft und der kommunalen Kassen!“, sagte Staatssekretär Dr. Pfeil. „Kommunen sind beim Klimaschutz wichtige Akteure und Partner. Ihr Engagement zu unterstützen, ist uns daher ein wichtiges Anliegen.“ Die heute prämierten Kommunen werden aufgrund ihrer erfolgreichen Einführung des Kommunalen Energiemanagement-Systems „Kom.EMS“ als „Kommune mit ausgezeichnetem Energiemanagement“ geehrt. Das System wurde länderübergreifend von der SAENA und den Energieagenturen in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Thüringen entwickelt. Ziel ist die qualifizierte und systematische Erfassung, Bewertung und Optimierung des kommunalen Energieverbrauches. Im Kom.EMS wird durch einen praxisnahen Fragen-, Nachweis- und Bewertungskatalog die Umsetzung regelmäßig überprüft. Die Stadt Plauen beispielsweise hat seit dem Jahr 2017 in 16 optimierten Gebäuden Einsparungen von fast 100 000 Euro realisieren können. In der Stadt Falkenstein/Vogtland haben die Schüler der Trülzscher-Oberschule ein Energiespar-Logo entwickelt, welches zukünftig für die Energiespartipps und Nutzersensibilisierung genutzt wird. In Rodewisch konnten durch die Optimierung der Heizungsregelung, den Austausch von Leuchten und Pumpen und weitere nicht- bzw. gering-investive Maßnahmen etwa 23 Prozent der Energie- und Wasserkosten einsparen. Die Stadt Gröditz ist bereits seit 2015 im kommunalen Energiemanagement aktiv und nun bundesweit die erste Kommune, die die zweite Qualitätsstufe des Kom.EMS erreicht hat. Die Kommunen wurden in der Einführungsphase durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) mit Mitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. In den insgesamt 62 durch die SAENA unterstützten sächsischen Kommunen wurden inzwischen rund einhundert Energiemanager und -techniker geschult, um das professionelle Energiemanagement aufzubauen, langfristig zu betreiben und den Liegenschaftsbestand kontinuierlich zu optimieren. Weitere sieben Energiemanager und -techniker wurden heute ebenfalls von Staatssekretär Dr. Pfeil ausgezeichnet. Sie erhalten ihre Urkunden für die bestandene Fortbildung zum „Energiemanager kommunal“ bzw. „Energietechniker kommunal“. Hintergrund: Die inzwischen 57 Gemeinden und Städte sowie fünf Landkreise im Freistaat Sachsen, die ein professionelles Energiemanagement mit Kom.EMS einführen, können nach den bisherigen Erfahrungen bei vollständiger Umsetzung etwa 17 600 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr einsparen. Die Gesamtausgaben für die Durchführung eines KEM amortisieren sich teilweise schon nach einem Jahr und machen es damit fast zum Selbstläufer. Beispielsweise lässt sich der Energieverbrauch kommunaler Liegenschaften um zehn bis zwanzig Prozent senken allein durch die Anpassung von Heizzeiten an die tatsächlichen Nutzungszeiten. Bis zu 30 Prozent Einsparungen sind möglich, wenn auch die Nutzer der Gebäude (Schüler und Lehrer, KiTa-Erzieher und Kinder, Angestellte der Verwaltung) für einen sparsamen Umgang mit Energie und Wasser sensibilisiert werden. Weiterführende Links: SAENA - Energieeffizienz in Kommunen: http://www.saena.de/themen/energie-in-kommunen.html
  2. Staatssekretärin der Justiz Andrea Franke hat heute im Sächsischen Staatsministerium der Justiz Schöffen, die derzeit in der 3. Amtsperiode in den Landgerichtsbezirken Dresden, Leipzig und Görlitz tätig sind, ihre Anerkennung für das geleistete Engagement ausgesprochen und als Ausdruck dessen eine Dankurkunde überreicht. Justizstaatssekretärin Andrea Franke: „Ein funktionierendes Gemeinwesen ist heute ohne das Engagement der vielen ehrenamtlich tätigen Bürger nicht mehr denkbar. Dies gilt in besonderer Weise auch für die Justiz. Wir möchten daher mit dieser Veranstaltung noch einmal dafür danken, dass die Schöffinnen und Schöffen einen erheblich Beitrag zu einer funktionierenden Rechtspflege leisten.“ Schöffen wirken in Strafverfahren am Amts- und Landgericht mit. Bei der Urteilsfindung hat ihre Stimme das gleiche Gewicht wie der Berufsrichter. Eine Amtszeit dauert fünf Jahre, welche in der Strafrechtspflege einheitlich zum 31. Dezember 2018 endete. In der aktuellen Amtsperiode sind 3529 Schöffen in Sachsen berufen.
  3. Die 12. Fachtagung „Kinder-Garten“ unter dem Motto „Unser Kinder-Garten – ein nachhaltiger Bildungsraum“ findet am kommenden Mittwoch, den 18. September 2019, in Dresden (Sächsischer Aufbaubank) statt. Es werden rund 150 Teilnehmer erwartet, die sich am Vormittag und Nachmittag in Workshops rund um das Thema „Kinder-Garten“ austauschen und Impulse für die eigene Praxis mitnehmen. Im Sinne des sächsischen Bildungsplanes regt der Kinder-Garten-Wettbewerb an, eine naturnahe, bildungs- und gesundheitsförderliche Außenwelt in der Kita für und mit den Kindern zu schaffen. Schirmherr des Sächsischen Kinder-Garten-Wettbewerbs ist Kultusminister Christian Piwarz. Weitere Informationen zur Fachtagung gibt es im Internet unter: https://www.slfg.de/kinder-garten-wettbewerb/12-fachtagung-kinder-garten-buchbar-exkursionen-erfolgreich-durchgefuehrt/ Hinweis für Pressevertreter: Der Termin ist presseoffen. 18. September 2019, 9.30 bis 16:00 Uhr, Sächsische Aufbaubank – Förderbank Pirnaische Str. 9, 01069 Dresden. Gute Fotogelegenheit: ca. 10.00 Uhr zum Fachvortrag oder 10.45 Uhr zum Praxisaustausch
  4. Zum siebten Mal vergibt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Sächsischen Museumspreis. Alle zwei Jahre werden nichtstaatliche Museen für beispielhafte Leistungen in der Museumsarbeit und der Profilierung der sächsischen Museumslandschaft ausgezeichnet. Zugleich wird damit der unverzichtbare Beitrag der Museen zum kulturellen Leben in den Regionen gewürdigt. Vergeben werden ein Hauptpreis in Höhe von 20.000 Euro und zwei Spezialpreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Mit dem Hauptpreis wird ein hervorragendes Gesamtprojekt bedacht. Die beiden Spezialpreise werden für einen herausragenden Einzelbereich in der Museumsarbeit vergeben. Zur Verleihung des Museumspreises 2019 laden wir Sie herzlich ein. Zeit: Montag, 23. September 2019, 17 Uhr Ort: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Wigardstr. 17, 01097 Dresden, Großer Saal Ablauf: Grußwort: Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Laudationen: Vertreter der Fachjury Preisverleihung: Dr. Eva-Maria Stange Anschließend: Empfang Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um eine Anmeldung unter presse@smwk.sachsen.de. Hinweis: Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt erst während der Veranstaltung!
  5. Sachsen unterstützt die Fortbildung für ehrenamtlich und bürgerschaftlich Engagierte im Jahr 2020 mit insgesamt bis zu 400.000 Euro. Im Rahmen eines Fortbildungs-Förderprogramms werden bis zu vier Träger gefördert, die sachsenweit Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für das Ehrenamt anbieten. Erfolgreiches Engagement braucht Qualifikationen und Fähigkeiten, damit Bürgerinnen und Bürger sich motiviert, nachhaltig und selbstwirksam in die Gemeinschaft einbringen können. Die Fortbildungsangebote sollen Engagierte in ihrem ehrenamtlichen Engagement bestärken. Zudem wirken sie wertschätzend und anerkennend gegenüber dem geleisteten Einsatz für das Gemeinwohl. „In den Gesprächen, die ich mit ehrenamtlich Engagierten führen durfte, wurde immer wieder deutlich, dass Engagement nicht nur Zeit, Einsatz und Leidenschaft erfordert, sondern auch Wissen und Qualifikationen. Das reicht von Kenntnissen zu Themen wie Vereinsrecht und Projektmanagement bis hin zu der Frage, wie ich mit Hilfe neuer digitaler Medien mehr Menschen für mein Projekt begeistern und gewinnen kann. Mit unserem Förderprogramm setzen wir genau an dieser Stelle an“, betont Sozialministerin Barbara Klepsch. Bereitgestellt werden soll ein wohnortnahes und praxisorientiertes Fortbildungsprogramm für engagierte Bürgerinnen und Bürger in ganz Sachsen. Interessierte Träger können ihre Anträge schriftlich bis spätestens 31. Oktober 2019 bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) einreichen. Weitere Informationen zur Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz über die Förderung der Fortbildung ehrenamtlich Engagierter gibt es auf der Homepage der SAB (https://www.sab.sachsen.de/), Stichwort „Fortbildungs-Förderung“. Bei inhaltlichen Fragen, können sich Interessenten an das Postfach engagement@sms.sachsen.de wenden.
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