Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  1. Berlin (20. Juni 2024) – Die Freistaaten Sachsen und Bayern haben den Bund in der Migrationspolitik zu sofortigen und wirkungsvollen Maßnahmen aufgefordert – insbesondere mit Blick auf ausreisepflichtige Straftäter, Schwerkriminelle und Gefährder. Die Ergebnisse der heutigen Verhandlungen von Bund und Ländern zum Thema Migrations- und Flüchtlingspolitik seien aus Sicht Bayerns und Sachsens ernüchternd, kritisierten die beiden Freistaaten in einer Protokollerklärung. Darin heißt es, es gebe dringenden Handlungsbedarf in der Migrationspolitik. »In den Augen der Bevölkerung steht die Funktionsfähigkeit unseres Gemeinwesens in Frage. Erst recht nach den schrecklichen Ereignissen von Mannheim braucht es endlich sofortige Maßnahmen – nicht nur, aber insbesondere mit Blick auf Straftäter.« Seit 2022 habe es immer wieder Forderungen gegenüber dem Bund nach einer Wende in der Migrationspolitik gegeben. Nennenswerte Ergebnisse sei der Bund bis zum heutigen Tage aber schuldig geblieben. »Die Zahlen des Zustroms gehen nicht einmal ansatzweise in dem erforderlichen Maße zurück.« Eine Zeitenwende in der Migrationspolitik sei längst überfällig. Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: »Die Bürger haben in Deutschland jetzt mehr als einmal gesagt, was sie erwarten. Es braucht endlich eine Verschärfung des Asylrechts. Niemand hat mehr Verständnis für die Wolkenschieberei der Bundesregierung. Jeder Asylbewerber, der mehrfach gegen unsere Gesetze verstößt, hat hier nichts mehr zu suchen. Das gilt auch für Menschen, die als Jugendliche kommen. Wenn sie erwachsen sind, müssen sie dann unser Land verlassen.« Bayern und Sachsen forderten die Bundesregierung in der Erklärung auf, nachfolgende fünf Punkte unmittelbar umzusetzen: Ausreisepflichtige Straftäter und Gefährder, die nicht abgeschoben werden können, sind in Sofort-Arrest zu nehmen und zwar solange, bis sie freiwillig in ihr Herkunftsland zurückkehren. Wer die Rechtsordnung missachtet und Straftaten begeht, der muss mit leistungsrechtlichen Konsequenzen rechnen. Auch eine fehlende Bleibeperspektive muss sich bei der Höhe der Leistungen widerspiegeln. Leistungen an Straftäter und Ausreisepflichtige sind auf das sogenannte physische Existenzminimum zu kürzen. Der Bund muss die Länder bei der Rückführung stärker entlasten und umgehend in eigener Verantwortung Bundesausreisezentren errichten und betreiben. Ausreisepflichtige Personen, die in ihr Herkunftsland rückgeführt werden können, sind von dort unmittelbar abzuschieben. Ein erstes Bundesausreisezentrum sollte als kraftvolles Signal in der Bundeshauptstadt errichtet werden. Schwere Straftäter und Gefährder haben ihr Bleiberecht in Deutschland verwirkt. Personen, die wiederholt gegen unsere Gesetze verstoßen, müssen ihren Schutzstatus verlieren und abgeschoben werden. Wir werden unsere Werte und Normen durchsetzen. Wer das nicht grundlegend akzeptieren will, verdient unsere sozialpolitischen Anstrengungen nicht. Auch Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien dürfen kein Tabu sein. Soweit erforderlich, sind hierfür auch Verhandlungen mit den Taliban und dem Assad-Regime zu führen. Zudem muss das Rechtsinstitut des Subsidiären Schutzes dringend reformiert werden. Es müssen neue, zeitgemäße Lösungen im Umgang mit Bürgerkriegsflüchtlingen gefunden werden. Bayern und Sachsen begrüßen, dass die Bundesregierung – letztlich nur auf Druck der Länder – im Oktober 2023 wieder Grenzkontrollen an Deutschlands Außengrenzen eingeführt hat. Dadurch gelang es, die irreguläre Migration zeitweise zu reduzieren und der Schleusungskriminalität entschieden entgegenzutreten. Aufgrund der aktuellen Migrationslage fordern Bayern und Sachsen den Bund auf, zur Gewährleistung von Humanität und Ordnung des Migrationsgeschehens die bestehenden Grenzkontrollen bis zur nachhaltigen Sicherung der EU-Außengrenzen weiter aufrecht zu erhalten. Zudem darf die Umgehung der geltenden Dublin-Regelungen durch andere EU-Mitgliedstaaten nicht länger tatenlos hingenommen werden. Flüchtlinge an den deutschen Landgrenzen kommen ausnahmslos aus sicheren Transitstaaten. Sie müssen zukünftig - wie es Grundgesetz und deutsches Recht vorsehen und solange das europäische Recht ins Leere läuft - auch dann an den Binnengrenzen zurückgewiesen werden, wenn sie ein Asylersuchen äußern.
  2. Autor: Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Flasche mit mutmaßlich explosivem Inhalt gesprengt Zeit: 20.06.2024 Ort: Dresden-Strehlen Polizisten haben am Donnerstabend eine Flasche mit einer mutmaßlich explosiven Substanz auf einer Wiese am Rudolf-Bergander-Ring gesprengt. Ein Mieter einer Wohnung an der Reicker Straße hatte in einer Flasche mit dem Reinigungsmittel Isopropanol Kristalle entdeckt und deshalb am Nachmittag die Polizei informiert. Diese brachte die Bewohner des Mehrfamilienhauses ins Freie, sperrte den Bereich ab und zog Spezialisten des Landeskriminalamts hinzu. Auch Spezialkräfte für die ABC-Gefahrenabwehr der Dresdner Feuerwehr waren im Einsatz. Nach Meinung der Experten waren die Kristalle durch den Kontakt der Reinigungsflüssigkeit mit Sauerstoff oder Überlagerung entstanden und wiesen mutmaßlich explosive Eigenschaften auf. Da die Chemikalie empfindlich auf Sonnenlicht oder Erschütterung hätte reagieren können, wurde sie von den Spezialisten auf eine nahe Wiese gebracht und dort gesprengt. Eine Gefahr für Anwohner bestand dabei nicht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keinen Verdacht für eine Straftat. (uh)
  3. Ersteller/-in: Moritz Peters (mp), Josephin Sader (js) Waschbär aus Taubennetz gerettet Ort: Leipzig, Prager Straße Zeit: 20.06.2024, 00:33 Uhr Polizeibeamte des Polizeireviers Leipzig-Zentrum wurden darüber informiert, dass sich auf einem Baustellengelände ein Waschbär in einem Taubennetz verfangen hatte und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Da der zuständige Jagdpächter nicht zu erreichen war, erhielten die Beamten vom Hausmeister vor Ort eine Leiter und schnitten das in Not geratene Tier in luftiger Höhe frei. Dabei blieb es ruhig und verhielt sich gegenüber seinen Rettern nicht aggressiv. Da es augenscheinlich unverletzt war, entließen die Beamten das Tier in die Leipziger Nacht. Diebstahl von zwei Toyota RAV 4 Fall 1: Ort: Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf), Taubestraße Zeit: 20.06.2024, 06:10 Uhr bis 08:35 Uhr Unbekannte stahlen im Leipziger Stadtteil Schönefeld-Abtnaundorf den gesichert abgestellten schwarzen Pkw Toyota RAV 4. Das Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen L-SB 1631 hat einen geschätzten Zeitwert von 30.000 Euro. Fall 2: Ort: Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf), Kohlweg Zeit: 20.06.2024, 01:05 Uhr Ebenfalls im Leipziger Stadtteil Schönefeld-Abtnaundorf entwendeten unbekannte Tatverdächtige den am Fahrbahnrand gesichert abgestellten weißen Pkw Toyota RAV 4. Das Fahrzeug mit amtlichem Kennzeichen L-EW 1975 hat einen geschätzten Zeitwert von 23.000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden zur Fahndung ausgeschrieben und die Ermittlungen wegen schweren Bandendiebstahls aufgenommen. (js) Einbruch in Restaurant Ort: Leipzig (Schleußig) Zeit: 19.06.2024, 22:00 Uhr bis 20.06.2024, 09:00 Uhr In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag öffneten Unbekannte gewaltsam die Hintertür eines Hauses und zogen anschließend den Kantenriegel der Tür zu einem Restaurant. In der Folge wurde Bargeld aus einer Kasse sowie ein fest verankerter Tresor entwendet. Der Stehlschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt. Der entstandene Sachschaden wurde mit 750 Euro beziffert. Vor Ort wurden Spuren gesichert und die Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. (js) Einbruch in Zahnarztpraxis Ort: Leipzig (Zenrum) Zeit: 14.06.2024, 12:30 Uhr bis 18.06.2024, 10:00 Uhr Im genannten Zeitraum drangen Unbekannte auf bislang nicht bekannte Art und Weise in eine Zahnarztpraxis in der Leipziger Innenstadt ein und durchsuchten die Räume. Aus einer verschlossenen Kasse wurde ein mittlerer dreistelliger Bargeldbetrag entwendet. Sachschaden entstand nach ersten Erkenntnissen nicht. Das Polizeirevier Leipzig-Zentrum ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls. (js)
  4. Chemnitz Polizei ermittelt zu Raubdelikt - Zeugen gesucht Zeit: 19.06.2024, 13:40 Uhr Ort: OT Hilbersdorf (2183) Zwei Jungen (7, 8) waren gestern Nachmittag auf einem Spielplatz in der Friedrich-Naumann-Straße/Margaretenstraße von zwei unbekannten, maskierten Männern angesprochen worden. Im weiteren Verlauf bedrohten, schlugen und traten die Unbekannten die beiden Kinder, wobei beide leichte Verletzungen erlitten. Zudem entwendete einer der Täter dem Siebenjährigen das mitgeführte Handy. Ein weiterer Zeuge, welcher die Tat beobachtete, wollte den Geschädigten zu Hilfe eilen. Nachdem die Angreifer jedoch begannen, den Zeugen zu bedrohen, entfernte sich dieser von der Örtlichkeit. Die beiden Kinder konnten sich anschließend in Sicherheit bringen, nachdem die Täter von ihnen abließen. Die maskierten Täter wurden wie folgt beschrieben: 1. Täter: – muskulöse Statur – etwa 1,75 Meter groß – dunkle Haare – trug eine dunkle Jacke, helle Hose, blaue Schuhe der Marke »Nike« sowie einen Handschuh 2. Täter: – korpulente Statur – etwa 1,75 Meter groß – rote Haare – bekleidet mit einer dunklen Jacke, einer dunklen Hose sowie einem Handschuh – führte einen Ball mit Beide Personen sollen deutsch mit Akzent gesprochen haben und sich zwischenzeitlich vermutlich in russischer Sprache unterhalten haben. Die Polizei ermittelt derzeit wegen eines Raubdeliktes und sucht Zeugen. Wer hat Beobachtungen gemacht, welche mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten? Insbesondere wird der Zeuge gesucht, welcher den beiden Kindern zu Hilfe geeilt war. Wem sind maskierte Personen im Bereich des Spielplatzes in der Margaretenstraße/Friedrich-Naumann-Straße aufgefallen? Wer kann weitere Hinweise zur Identität bzw. dem Aufenthaltsort der unbekannten Täter geben? Zeugenhinweise nimmt die Chemnitzer Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0371 387-3448 entgegen. (mou) Geldautomat gesprengt - Zeugengesuch Zeit: 20.06.2024, 03:15 Uhr polizeibekannt Ort: OT Gablenz (2184) In einem Einkaufszentrum in der Hans-Ziegler-Straße kam es in der Nacht zum heutigen Donnerstag zu einer Explosion eines Geldautomaten. Gegen 03:10 Uhr hatte eine Zeugin einen lauten Knall und anschließend laute Bohrgeräusche wahrgenommen. Nach ersten Erkenntnissen hatten sich Unbekannte gewaltsam Zutritt in das Gebäudeinnere verschafft. Im Anschluss daran führten sie eine Sprengung eines Geldautomaten herbei, wodurch dieser erheblich beschädigt worden ist. Die Täter entwendeten nach derzeitigem Kenntnisstand zwei Geldkassetten. Konkrete Angaben zum Stehl- und Sachschaden liegen noch nicht vor. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Die Polizei sucht weitere Zeugen. Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten? Wem sind am Tatort, insbesondere auch kurz vor der Tat, Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Wer kann weitere Hinweise zu möglichen Fluchtfahrzeugen oder zur Identität bzw. dem Aufenthaltsort der unbekannten Täter geben? Zeugen, die Wahrnehmungen in dem Zusammenhang gemacht haben, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei Chemnitz unter der Rufnummer 0371 387-3448 zu wenden. (mou) Geschädigter und Zeugen zu Raubdelikt gesucht Zeit: 01.06.2024 bis 02.06.2024, 15:30 Uhr Ort: Stadtgebiet (2185) Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens erlangte die Chemnitzer Kriminalpolizei Kenntnis von einem Raub, der sich womöglich in der Nacht vom 01.06.2024 zum 02.06.2024 ereignet hat. Dabei sollen drei derzeit noch unbekannte Täter an einer Tankstelle nahe dem Südring von einem ebenso unbekannten Geschädigten 150 Euro erbeutet haben. Bislang war dieser Raub nicht angezeigt worden, sodass keine konkreten Angaben zur Tatzeit, zum Tatort sowie zu den Tätern selbst vorliegen. Aus diesem Grund bittet die Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz darum, dass sich der oder die Geschädigte unter Telefon 0371 387-3448 meldet. Außerdem werden Zeugen gesucht, die eine entsprechende Straftat vom 01.06.2024 auf den 02.06.2024 nahe dem Südring möglicherweise beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise werden ebenso unter der genannten Telefonnummer entgegengenommen. (Ry) Bedrohung mit Messer - Zeugen gesucht Zeit: 19.06.2024, 14:30 Uhr Ort: OT Ebersdorf (2186) In einem Einkaufsmarkt in der Frankenberger Straße wurde ein Mann von einer Ladendetektivin beim versuchten Diebstahl von Süßwaren beobachtet. Darauf angesprochen, wurde der Mann zunehmend aggressiv, übergab allerdings die Ware zurück an die Detektivin. Auf dem Weg zum Ausgang blieb der Mann plötzlich stehen, drehte sich um und bedrohte die Detektivin mit einem Messer. Im Anschluss flüchtete er in Richtung Frankenberger Straße. Dort bedrohte er ebenfalls zwei derzeit noch unbekannte Frauen mit einem Messer und flüchtete anschließend in stadteinwärtige Richtung. Keine der betroffenen Personen wurde verletzt. Durch alarmierte Polizeibeamte konnte ein Tatverdächtiger (37, ukrainischer Staatsangehöriger) gestellt werden. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wurde dieser entlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Diebstahls mit Waffen sowie Bedrohung aufgenommen und bittet insbesondere die bislang unbekannten Frauen, welche durch den Ukrainer bedroht wurden, sich unter Telefon 0371 387-102 beim Polizeirevier Chemnitz-Nordost zu melden. (Kö) Mutmaßlich falscher Heizungsableser vorläufig festgenommen - Ergänzungsmeldung Zeit: 18.06.2024, 12:00 Uhr bis 21:30 Uhr Ort: OT Sonnenberg (2187) Gestern berichtete die Polizeidirektion Chemnitz über die vorläufige Festnahme eines 31-jährigen tschechischen Staatsbürgers, welcher sich in mehreren Fällen u.a. als falscher Heizungsableser ausgab und Wertsachen aus Wohnungen entwendete (siehe Medieninformation Nr. 260 der PD Chemnitz, Meldung 2167, vom 19.06.2024). Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde der Festgenommene gestern am Amtsgericht Chemnitz vorgeführt. Gegen ihn wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Für den 31-Jährigen folgte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt. (mou) Mutmaßlicher Dieb bei Beutezug überrascht Zeit: 19.06.2024, 15:00 Uhr Ort: OT Zentrum (2188) Am gestrigen Nachmittag hatte ein junger Mann im Bereich des Marktes versucht, die Gunst der Stunde zu nutzen, um aus einem unverschlossenen Pkw eines Paketdienstes Postsendungen zu entwenden. Bei seinem Vorhaben war er jedoch durch den zuständigen Paketdienstleister (60) überrascht worden. Der 60-Jährige sowie ein weiterer Zeuge (25), welcher das Geschehen beobachtet hatte, konnten den mutmaßlichen Dieb bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten festhalten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dem Tatverdächtigen (18/algerischer Staatsbürger) ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er nachkam. Gegen den 18-Jährigen wird derzeit wegen versuchten Diebstahls ermittelt. (mou) Einbrüche in mehrere Pkw Zeit: 19.06.2024, 12:45 Uhr bis 20.06.2024, 03:10 Uhr Ort: OT Ebersdorf (2189) Im Zeitraum von Mittwochmittag bis Donnerstag früh hatten Unbekannte in der Huttenstraße die Seitenscheibe eines Pkw Mercedes eingeschlagen. Anschließend entwendeten sie auf dem Beifahrersitz befindliche Unterlagen. Der Stehlschaden beläuft sich auf einen niedrigen zweistelligen Betrag. Der einbruchsbedingte Sachschaden am Fahrzeug wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Im Nahbereich stellten die eingesetzten Polizisten zudem vier weitere Pkw (zwei VW, einen Seat und einen Opel) fest, bei welchen ebenso die Seitenscheiben eingeschlagen worden sind. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde aus diesen Fahrzeugen nichts entwendet. Konkrete Angaben zu den entstandenen Sachschäden liegen derzeit noch nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und prüft Tatzusammenhänge. (mou) Fahrradfahrerin und Pkw stießen zusammen Zeit: 19.06.2024, 15:40 Uhr Ort: OT Furth (2190) Eine 29-jährige Fahrradfahrerin kreuzte am Mittwochnachmittag die bevorrechtigte Blankenburgstraße, um weiter den Dammweg in Richtung Chemnitztalstraße zu befahren. Gleichzeitig bog die 41-jährige Fahrerin eines auf der Blankenburgstraße landwärts fahrenden Pkw VW nach rechts auf den Dammweg ab. Es kam zum Zusammenstoß zwischen der Fahrradfahrerin und dem VW, infolgedessen die 29-Jährige stürzte und leichte Verletzungen erlitt. Sachschaden entstand bei dem Unfall nach dem derzeitigen Kenntnisstand keiner. (Kg) Zusammenstoß mit Straßenbahn Zeit: 19.06.2024, 20:05 Uhr Ort: OT Zentrum (2191) Am Mittwochabend kreuzte ein Rad fahrendes Kind offenbar bei »Rot« von der Gustav-Freytag-Straße aus die Annaberger Straße und stieß dabei mit einer stadtwärts fahrenden Straßenbahn zusammen. Das Kind erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in derzeit der Stabsstelle Kommunikation unbekannter Höhe. (Kg) Fußgängerin beim Ausparken erfasst Zeit: 19.06.2024, 09:30 Uhr Ort: OT Grüna (2192) Auf einem Parkplatz in der Chemnitzer Straße stieß am Mittwoch ein Pkw Skoda (Fahrerin: 38) beim Rückwärtsausparken mit einer hinter dem Auto vorbeilaufenden Fußgängerin (82) zusammen. Durch den Anstoß stürzte die 82-Jährige und erlitt leichte Verletzungen. Sachschaden wurde bei dem Unfall keiner bekannt. (Kg) Gegen Leitplanke geschleudert Zeit: 19.06.2024, 19:50 Uhr Ort: OT Grüna, Bundesautobahn 4, Erfurt – Dresden (2193) Am Kreuz Chemnitz geriet am Mittwochabend ein Pkw VW (Fahrerin: 29) in der Überfahrt von der Autobahn 72 auf die Autobahn 4 ausgangs einer Rechtskurve ins Schleudern. Im weiteren Verlauf kam der VW nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 17.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (Kg) Auf Unfall folgte Anzeige Zeit: 19.06.2024, 19:30 Uhr Ort: OT Schönau (2194) In der Neefestraße stadteinwärts unterwegs waren am Mittwochabend ein Pkw Opel und ein Iveco-Transporter. Ungefähr 200 Meter vor der Kreuzung Südring hielt der Iveco-Fahrer (54) verkehrsbedingt an, woraufhin der Opel-Fahrer (34) auf den Transporter fuhr. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 2.500 Euro. Verletzt wurde niemand. Der Opel-Fahrer stellte sich dennoch einem Arzt vor – zur Blutentnahme. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,78 Promille. Für den ukrainischen Staatsangehörigen folgte eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Feierlichkeit in Garten endete in Polizeieinsatz Zeit: 19.06.2024, 20:00 Uhr polizeibekannt Ort: Döbeln (2195) Die Polizei wurde am Mittwochabend zu einem Gartengrundstück in die Teichstraße gerufen. Der Grund für den Einsatz waren mehrere Jugendliche, die auf dem Grundstück in ein Gartenhaus eingebrochen sein sollen. Vor Ort trafen eingesetzte Beamte des Polizeireviers Döbeln auf vier Jugendliche (2x weiblich, 2x männlich) im Alter zwischen 14 und 17 Jahren. Im Zuge erster Befragungen mit den Angetroffenen sowie dem Grundstücksbesitzer stellte sich heraus, dass die Parteien (syrische und afghanische Staatsbürger) zuvor gemeinsam in dem Garten gefeiert haben sollen. Ein Einbruchsdelikt hat sich nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht bestätigt. Während des Einsatzes kam eine bis dato unbeteiligte Gruppe (deutsche Staatsangehörige) hinzu und störte die polizeilichen Maßnahmen. In der Folge kam es zwischen den erkennbar alkoholisierten Gruppen zu wechselseitigen Beleidigungen und teils ausländerfeindlichen Äußerungen, welche im Anschluss zu Rangeleien führten. Die Einsatzkräfte konnten die Beteiligten trennen und eine Eskalation verhindern. Verletzt wurde dabei augenscheinlich niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Geschehen sowie zu den Hintergründen und konkreten Tatbeteiligungen aufgenommen. (mg) Hunderte Strohballen in Brand - Ergänzungsmeldung Zeit: 18.06.2024, 13:05 Uhr polizeibekannt Ort: Großweitzschen, OT Strocken (2196) Feuerwehr und Polizei waren seit Dienstag aufgrund mehrerer hundert brennender Strohballen auf einem Feld in der Ortslage Strocken zum Einsatz gekommen. Zwei Männer (20, 44) waren zudem am Dienstag wegen des Verdachts der Rauchgasintoxikation zur Untersuchung in ein Krankenhaus gekommen (siehe Medieninformation Nr. 260, Meldung 2171, vom 19. Juni 2024). Ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei hat gestern den Brandort untersucht. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist am ehesten von einer Selbstentzündung der Ballen auszugehen. (mg) Abgekommen und Mast »gefällt« Zeit: 19.06.2024, gegen 16:00 Uhr Ort: Großschirma (2197) Ein Pkw Mercedes kam am Mittwochnachmittag beim Befahren der Straße Münzbachtal von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen Telefonmast, der umfiel, und kam im Zaun eines angrenzenden Grundstücks zum Stillstand. Der Pkw-Fahrer (80) blieb nach dem derzeitigen Kenntnisstand unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 28.000 Euro. (Kg) Erzgebirgskreis In Graben gefahren Zeit: 19.06.2024, 15:00 Uhr Ort: Schneeberg (2198) Die Bruno-Dost-Straße in Richtung Zwickauer Straße (B 93) befuhr am Mittwochnachmittag der 42-jährige Fahrer eines Pkw Renault. Vermutlich wegen plötzlicher gesundheitlicher Probleme fuhr er an der Einmündung geradeaus über die Zwickauer Straße in den gegenüberliegenden Graben. Verletzungen zog sich der 42-Jährige bei dem Unfall keine zu. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 16.000 Euro. (Kg) Fahrradfahrer schwer verletzt Zeit: 20.06.2024, 08:30 Uhr Ort: Zschopau (2199) Am Donnerstagmorgen befuhr ein 22-jähriger Fahrradfahrer die B 174 aus Richtung Chemnitz in Richtung Zschopau, wobei er offenbar das Verkehrszeichen »Verbot für Radverkehr« missachtete. Auf der Brücke über den Fluss Zschopau geriet er an den Bordstein und stürzte, wobei er noch mit der Leitplanke kollidierte. Bei dem Unfall erlitt der 22-Jährige schwere Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 150 Euro. (Kg) Auf Kontrolle folgte Anzeige Zeit. 19.06.2024, 23:25 Uhr Ort: Oelsnitz/Erzgeb. (2200) Einen in Schlangenlinien fahrenden Fahrradfahrer (18) hielten Polizisten am Mittwoch im Bereich Hoffeldstraße/Innere Neuwieser Straße an und unterzogen ihn einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Dabei wurde mit dem Mann auch ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,96 Promille ergab. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg) Landkreis Meißen Über Fahrbahn geschleudert Zeit: 19.06.2024, 18:00 Uhr Ort: Nossen, Bundesautobahn 4, Dresden – Chemnitz (2201) Im linken von drei Fahrstreifen war am Mittwochabend der 43-jährige Fahrer eines Pkw VW auf der Autobahn 4 in Richtung Chemnitz unterwegs. Ungefähr anderthalb Kilometer vor dem Parkplatz »Am Steinberg« brach der VW auf nasser Fahrbahn aus, schleuderte in den rechten Fahrstreifen und kollidierte mit einem dort fahrenden Pkw BMW (Fahrer: 42). Bei dem Unfall zog sich der VW-Fahrer leichte Verletzungen zu. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 45.000 Euro. (Kg)
  5. Verantwortlich: Kai Siebenäuger (ks), Anja Leuschner (al) und Anne Wieland (aw) Gefälschte Rezepte eingereicht - Weitere Geschädigte gesucht Zittau, OT Hirschfelde, Markt Zittau, Schliebenstraße und Bahnhofstraße 18.06.2024, 16:30 Uhr Bereits am Dienstag, den 18. Juni 2024, haben zwei Männer in Hirschfelde versucht, mit gefälschten Rezepten an Diabetesmedikamente zu kommen. Die Polizei sucht weitere geschädigte Apotheken. Die 32 und 38 Jahre alten Tatverdächtigen begaben sich am Nachmittag in die Filiale und wollten ein verschreibungspflichtiges Medikament abholen. Am Vortag hatten sie diese Bestellung bereits telefonisch in Auftrag gegeben. Nachdem den Mitarbeitern Zweifel aufkamen, verweigerten sie den Moldauern das Medikament. Hier wäre ein Vermögensschaden von circa 640 Euro entstanden. Da sie »Mounjaro« nicht bekamen, versuchten sie »Ozempic« zu bekommen. Auch dieses offensichtlich gefälschte Rezept lösten die Angestellten nicht ein. Offenbar waren die beiden im Anschluss in zwei Apotheken in Zittau und versuchten es dort mit der gleichen Masche - ebenfalls erfolglos. Eine Streife traf die Tatverdächtigen an einer der Filialen an. Für das Fahrzeug gab es keine Versicherung und der Fahrer zeigte einen gefälschten ukrainischen Führerschein vor. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Da die Polizisten im Auto der Beschuldigten mehrere verschreibungspflichtige Medikamente fanden, darunter »Mounjaro« und »tadalafil Biomo«, besteht der Verdacht, dass sie sich diese ebenfalls mit gefälschten Rezepten verschafft hatten. Die Kriminalisten ermitteln aufgrund des Betrugs und der Urkundenfälschung und bitten daher, dass sich weitere betroffene Apotheken bei der Polizei melden. Möglicherweise wurden in Ihrer Filiale Rezepte für Diabetesmedikamente eingelöst und diese konnten später nicht abgerechnet werden. Geschädigte melden sich bitte im Polizeirevier Zittau-Oberland persönlich oder unter der Rufnummer 03583 62 0. Auch jede andere Polizeidienststelle nimmt Hinweise und Anzeigen entgegen. (al) Autobahnpolizeirevier Bautzen Mit gefährlichen Gütern durch den Tunnel BAB 4, Tunnel Königshainer Berge in beide Richtungen 19.06.2024, 06:10 Uhr - 14:00 Uhr Trotz der fast täglichen Meldungen, nutzen noch immer etliche Brummifahrer den Tunnel, obwohl sie gefährliche Güter an Bord haben. Die Strecke ist jedoch für derlei Gespanne aufgrund der Sanierungsarbeiten aktuell gesperrt. Am Mittwoch stoppten Autobahnpolizisten insgesamt sechs Lkw-Fahrer. Sie belehrten die betroffenen Fahrer aus Polen, Deutschland und der Ukraine und erstatteten entsprechende Anzeigen. 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg werden die Folgen sein. (al) Schwerlasttransport ohne Genehmigung vor Tunnel gestoppt BAB 4, Tunnel Königshainer Berge 19.06.2024, 09:00 Uhr Der Fahrer eines Großraum- und Schwerlasttransportes wollte am Mittwochvormittag mit seinem Gespann durch den Tunnel Königshainer Berge fahren. Er besaß allerdings keine Genehmigung. Sein Fahrzeug war mit 3,20 Meter zudem zu breit. Geladen hatte er einen Bagger mit 44 Tonnen Gewicht. Der Verkehrsunfalldienst führte gerade eine gemeinsame Kontrolle mit dem Bundesamt für Logistik und Mobilität durch und verhinderte die verbotene und gefährliche Fahrt. Der 54-jährige Pole erhielt eine entsprechende Belehrung und Anzeige. (al) Geschwindigkeit gemessen BAB 4, Dresden - Görlitz, zwischen Salzenforst und Bautzen-West 19.06.2024, 20:15 Uhr - 20.06.2024, 04:45 Uhr Auf der Autobahn 4 gilt zwischen Salzenforst und Bautzen-West seit Jahren ein Tempolimit von 120 km/h. In der Nacht zu Donnerstag hat ein Messteam die Einhaltung achteinhalb Stunden lang unter die Lupe genommen. Von den 2.782 gemessenen Fahrzeugen waren 212 schneller als erlaubt. 87 Fahrer kamen mit einem Verwarngeld davon. 125 Verstöße lagen jedoch im Bußgeldbereich. Den Spitzenwert von 177 km/h lieferte der Fahrer eines Opel mit Bochumer Kennzeichen. Ihn erwarten zwei Punkte im Fahreignungsregister, 480 Euro Bußgeld und ein einmonatiges Fahrverbot. Lkw dürfen bekanntermaßen nur 80 km/h fahren. Von den 879 gemessenen Brummis waren 55 zu schnell. 48 Überschreitungen zogen ein Verwarn- und sieben ein Bußgeld nach sich. Rallye-Feeling bestand wahrscheinlich beim Fahrer eines Lkw Renault, welcher den Wert von 101 km/h lieferte. Er wird einen Punkt bekommen und 140 Euro Bußgeld zahlen müssen. (al) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Unter Alkohol erwischt Bautzen, Schliebenstraße 19.06.2024, 13:30 Uhr Beamte des örtlichen Reviers haben am frühen Mittwochnachmittag an der Schliebenstraße in Bautzen einen Pkw-Lenker unter Alkohol erwischt. Der 36-jährige VW-Fahrer war in Richtung Kleinwelka unterwegs. Ein Atemalkoholtest bei dem Deutschen ergab einen Wert von umgerechnet 0,72 Promille. Die Uniformierten untersagten die Weiterfahrt und fertigten eine Anzeige für die Bußgeldstelle. (ks) Betrüger schlagen an der Haustür zu Bautzen, Berthold-Brecht-Straße 19.06.2024, 15:00 Uhr Am Mittwochnachmittag haben Betrüger an einer Haustür an der Berthold-Brecht-Straße in Bautzen zugeschlagen. Die zwei Unbekannten, eine Frau und ein Mann, beide etwa um die 40 Jahre alt, klingelten bei einer 85-jährigen Dame und versuchten ihr Bettwäsche, Waschmittel und verschiedene andere Sachen für 100 Euro zu verkaufen. Sie forderten die Seniorin auf, den Betrag sofort und mittels EC-Karte über ein Kartenlesegerät zu bezahlen. Unbemerkt von der Dame, tippten die Gauner während des Bezahlvorganges, verdeckt und unter Zuhalten des Displays, einen Betrag von 1.998 Euro ein. Danach verschwand das Duo. Der Betrug flog auf und die vorgemerkte Zahlung konnte durch die Bank storniert werden. Der örtliche Kriminaldienst übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Polizei rät zur Wachsamkeit und von Haustürgeschäften Abstand zu nehmen. (ks) Schmiererei auf Spielplatz Radeberg, Hauptstraße 18.06.2024, 16:15 Uhr - 19.06.2024, 07:30 Uhr Unbekannte Vandalen haben zwischen Dienstag und Mittwoch ein verfassungsfeindliches Symbol auf einer Rutsche an der Radeberger Hauptstraße angebracht. Die Täter nutzten einen schwarzen Permanentmarker. Das Zeichen konnte entfernt werden. Sachschaden entstand nicht. Der Staatsschutz ermittelt. (al) Werkstück verschmort - Rauchentwicklung im Betrieb Ohorn 19.06.2024, 06:00 Uhr Am Mittwochmorgen hat es in einem Betrieb in Ohorn eine Rauchentwicklung gegeben. Offenbar war ein Werkstück verschmort. Drei Mitarbeiter versuchten dieses aus dem Betrieb zu schaffen, um Schlimmeres zu verhindern und wurden dabei verletzt. Sie kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. An der Maschine entstand Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Ein Brandursachenermittler wird am Donnerstag seine Arbeit aufnehmen. Die Ermittlungen aufgrund des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung führt der Kriminaldienst des zuständigen Reviers. (aw) Zusammenstoß mit Radfahrer Pulsnitz, OT Oberlichtenau, Pulsnitztalstraße 19.06.2024, 11:40 Uhr Zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Fahrrad ist es am Mittwochmittag in Oberlichtenau gekommen. Ein 66-Jähriger war mit seinem VW auf der Pulsnitztalstraße von Reichenbach in Richtung Pulsnitz unterwegs. In Höhe der Hausnummer 98 wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Dabei übersah er offenbar einen entgegenkommenden 61 Jahre alten Fahrradfahrer. Der Radler erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung ins Krankenhaus. Der Sachschaden an den Fahrzeugen betrug etwa 2.800 Euro. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst übernahm die Ermittlungen. (al) Gleich drei berauschte Fahrzeugführer… …in einer Schicht haben Polizisten des Polizeireviers Hoyerswerda am Mittwochnachmittag erwischt. Bernsdorf, Ernst-Thälmann-Straße 19.06.2024, 16:05 Uhr So zogen sie am Nachmittag zunächst einen Polo-Fahrer auf der Bernsdorfer Ernst-Thälmann-Straße aus dem Verkehr. Sie führten einen Drogentest mit dem 21-Jährigen durch, welcher verriet, dass der junge Mann vor Fahrtantritt offensichtlich Kokain konsumiert hatte. Die Beamten untersagten dem Deutschen die Weiterfahrt und er musste sie zur Blutprobe begleiten. Elsterheide, B 97 19.06.2024, 17:40 Uhr Etwas später kontrollierte eine Polizeistreife dann auf der B 97 eine 34-jährige Frau, die einen VW Fox fuhr. Auf die Frage der Beamten, ob sie berauschende Mittel konsumiert habe, gab die Betroffene unumwunden zu, Cannabis genommen zu haben. Anstatt ihre Fahrt fortzusetzen, wurde nun auch die Deutsche zur Blutprobe gebracht. Hoyerswerda, Elsterstraße 19.06.2024, 18:50 Uhr Fast genau eine Stunde später ging den Beamten dann auf der Elsterstraße in Hoyerswerda ein 23-jähriger Golf-Fahrer ins Netz, welcher sich ebenfalls unter dem Einfluss berauschender Mittel hinters Steuer gesetzt hatte. Ein im Rahmen der Kontrolle durchgeführter Drogenschnelltest reagierte bei dem Deutschen positiv auf Cannabis und bedeutete das vorzeitige Ende seiner Fahrt. Eine Blutprobe und die Untersagung der Weiterfahrt folgten. Die Polizisten erstatteten gegen alle drei Fahrzeugführer Anzeigen wegen des Fahrens unter Einfluss berauschender Mittel. (al) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Transporter angegriffen Görlitz, Große Wallstraße 18.06.2024, 15:40 Uhr - 19.06.2024, 02:35 Uhr Unbekannte haben sich zwischen Dienstagnachmittag und dem zeitigen Mittwochmorgen an einem Transporter in Görlitz zu schaffen gemacht. Sie zerstörten die Heckscheibe des VW T6 und schlugen zudem mehrfach mit einem spitzen Gegenstand auf die Schiebetür der Beifahrerseite ein. Es entstand ein Sachschaden von circa 1.000 Euro. Gestohlen wurde nichts. Eine Streife nahm die Anzeige auf und sicherte Spuren am Tatort. Der Kriminaldienst des Görlitzer Reviers ermittelt. (al) Tempokontrolle Neißeaue, OT Deschka, S 127 19.06.2024, 08:00 Uhr - 12:30 Uhr Auf der S 127 in Deschka beträgt die maximale Höchstgeschwindigkeit in Richtung Zentendorf 50 km/h. Der Verkehrsüberwachungsdienst hat die Einhaltung am Mittwoch überprüft. 203 Fahrzeuge passierten in den viereinhalb Stunden die Messstelle und sieben Überschreitungen waren das Ergebnis. Drei Verstöße lagen im Verwarn- und vier im Bußgeldbereich. Schnellster war der Fahrer eines Ford mit Görlitzer Kennzeichen, welcher mit 83 km/h geblitzt wurde. Er muss sich auf einen Punkt im Strafregister und 180 Euro Bußgeld einstellen. (al) Brand in Wohnung Niesky, Poststraße 19.06.2024, 16:00 Uhr Aus bisher unbekannter Ursache ist am Mittwochnachmittag ein Feuer in einer Wohnung an der Poststraße in Niesky ausgebrochen. Der Mieter war zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause. Auch alle anderen Bewohner blieben unverletzt. Kameraden der Feuerwehr löschten. Der Schaden an der Wohnung, dem Balkon und Teilen des Daches belief sich auf circa 100.000 Euro. Ein Brandursachenermittler wird am Donnerstag zum Einsatz kommen. Die Ermittlungen aufgrund des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung führt der Kriminaldienst des Görlitzer Reviers. (al) Heckscheibe eingeschlagen Olbersdorf, Nordstrand 19.06.2024, 15:20 Uhr - 16:40 Uhr Unbekannte Täter haben am Mittwochnachmittag einen Mercedes am Nordstrand in Olbersdorf angegriffen. Sie zerschlugen die Heckscheibe des Pkw. Aus dem Benz fehlte nichts, der Sachschaden betrug jedoch circa 500 Euro. Eine Streife nahm die Anzeige auf. Die Ermittlungen führt der zuständige Kriminaldienst. (al) Ohne Fahrerlaubnis erwischt Ostritz, Hauptstraße 19.06.2024, 15:20 Uhr Eine Streife des Polizeireviers Zittau-Oberland hat am Mittwochnachmittag einen 33-jährigen Dacia-Fahrer ohne Fahrerlaubnis in Ostritz erwischt. Sie stoppte das Fahrzeug an der Hauptstraße. Die nötige Erlaubnis hatte der Deutsche nicht. Er erhielt eine entsprechende Anzeige. (al) Ampel gestohlen Bernstadt auf dem Eigen, OT Altbernsdorf auf dem Eigen 18.06.2024, 16:00 Uhr - 19.06.2024, 06:30 Uhr Diebe haben zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen auf einer Baustelle in Altbernsdorf lange Finger gemacht. Sie stahlen eine Ampel, welche zur Regulierung des Verkehrs durch die Baustelle diente. Auch die dazugehörigen Akkus nahmen die Täter mit. Der Stehlschaden betrug etwa 2.500 Euro. Eine Streife nahm die Ermittlungen auf und sicherte Spuren am Tatort. Der Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland ermittelt. (al) Über 90 km/h schneller als erlaubt B 156, Abzweig Bärwalde, Richtung Uhyst 19.06.2024, 10:30 Uhr - 15:30 Uhr Der Verkehrsüberwachungsdienst hat am Mittwoch einen Raser ertappt. Die Beamten überprüften die Einhaltung der 70 km/h auf der B 156 am Abzweig Bärwalde in Richtung Uhyst. Während der fünfstündigen Kontrolle wurden 831 Fahrzeuge gemessen und 82 Überschreitungen registriert. 45 Fahrer kamen mit einem blauen Auge in Form eines Verwarngeldes davon. 37 Lenker hatten es offensichtlich besonders eilig. Sie erhalten demnächst einen Brief von der Bußgeldstelle. Der Fahrer eines Lexus mit Hoyerswerdaer Kennzeichen lieferte den Tageshöchstwert von 162 km/h. Für diese immense Tempoüberschreitung stehen dem Betroffenen zwei Punkte in Flensburg, 700 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot ins Haus. Auch der Fahrer eines polnischen Sattelzuges Scania fuhr statt der erlaubten 60 km/h mit 92 km/h durch die Messstelle. Ein Punkt und 175 Euro Bußgeld werden die Folgen sein. Außerdem überholten zwei Lkw trotz Überholverbotes und Sperrlinien. (al) Betrunken und ohne Fahrerlaubnis ertappt Schleife, Friedensstraße 19.06.2024, 13:25 Uhr Eine Streife des Polizeireviers Weißwasser hat bei einer Kontrolle in Schleife am Mittwochnachmittag gleich zwei Verstöße aufgedeckt. Sie stoppte einen 46-Jährigen mit seinem Dodge an der Friedensstraße. Ein Atemalkoholtest bei dem Deutschen zeigte umgerechnet 0,96 Promille an. Zudem besteht gegen den Mann eine unanfechtbare Entziehung der Fahrerlaubnis. Der Beschuldigte wurde bereits im November 2020 beim Fahren ohne Fahrerlaubnis festgestellt. Er erhielt entsprechende Anzeigen. (al) Berauscht und ohne Fahrerlaubnis unterwegs Schleife, Glückaufsiedlung 19.06.2024, 22:10 Uhr Am späten Mittwochabend haben Beamte einen Skoda in der Glückaufsiedlung in Schleife kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass dem 41-jährigen Fahrer die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Bei der Durchsuchung des Fabia fanden die Polizisten verdächtige Substanzen. Ein Drogentest bei dem nunmehr Beschuldigten wies auf den Konsum von Amphetamin hin. Damit ging es für den Deutschen zur Blutentnahme. Er erhielt Anzeigen wegen des Verdachts des Drogenbesitzes, Fahrens unter Betäubungsmitteln und ohne Fahrerlaubnis. (al)