Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Paul Engelmann Tödlicher Verkehrsunfall auf der A14 Ort: Bundesautobahn 14, Fahrtrichtung Dreieck Nossen, Kilometer 24 Zeit: 11.06.2025, gegen 11:40 Uhr Am Donnerstagmittag kam es auf der A14 bei Döbeln zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Wie in der Medieninformation 286|26 der Polizeidirektion Dresden berichtet wird, kam es zunächst gegen 11:35 Uhr zu einem ersten Unfall zwischen drei Pkw. In dessen Folge bildete sich ein Stau. Kurz darauf übersah ein 32-Jähriger Mercedes-Sprinter-Fahrer das Stauende des ersten Unfalls und fuhr auf einen langsam fahrenden Sattelzug auf. Dabei wurde der Fahrer des Sprinters tödlich verletzt. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Neben der Verkehrspolizei war auch ein Sachverständiger der DEKRA vor Ort, um diese zu unterstützen. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
  • Nach der Entscheidung des Koalitionsausschusses in Berlin, die Senkung der Energiesteuer – den sogenannten Tankrabatt – nicht zu verlängern, fordert Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter eine frühzeitige Debatte über eine langfristige und tragfähige Entlastung für Unternehmen, Mittelstand und Handwerk. Dirk Panter: »Der Bund hat deutlich gemacht, dass er den Tankrabatt Ende Juni auslaufen lassen wird. Jetzt muss die Zeit genutzt werden, um über dauerhafte Lösungen vor allem für Unternehmen und Pendler zu sprechen. Die Debatte darf nicht erst dann beginnen, wenn die Spritpreise wieder spürbar steigen. Unsere Unternehmen brauchen Sicherheit und einen klaren Planungshorizont. Gerade in einem Flächenland wie Sachsen sind Handwerk, Mittelstand, Pflegedienste und insbesondere Logistikunternehmen jeden Tag auf Mobilität angewiesen. Wer Aufträge kalkuliert, Fahrzeuge anschafft oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Kundenterminen schickt, der braucht Verlässlichkeit statt kurzfristiger Debatten im Krisenmodus.« Aus Sicht von Wirtschaftsminister Panter sollte die Debatte auf zielgerichtete Entlastungen für Unternehmen mit hohem Mobilitätsbedarf ausgerichtet werden. Dazu gehören eine bessere steuerliche Berücksichtigung betrieblicher Mobilitätskosten, gezielte Entlastungen für gewerblich genutzte Fahrzeuge sowie bessere Abschreibungsbedingungen für Investitionen in moderne und effizientere Fuhrparks. Panter: »Wir brauchen z.B. Instrumente, die dort wirken, wo die Belastungen tatsächlich entstehen. Handwerksbetriebe, Pflegedienste, Transportunternehmen oder viele mittelständische Unternehmen können steigenden Mobilitätskosten nicht einfach ausweichen. Deshalb sollten wir sie gezielt entlasten und gleichzeitig Investitionen in sparsamere, moderne und möglichst in Deutschland oder Europa gefertigte Fahrzeuge erleichtern. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe und schafft mehr Planungssicherheit als eine immer wieder neu aufflammende Diskussion über befristete Maßnahmen.« Minister Panter betonte zugleich, dass zur Debatte auch Fragen von Fairness und Marktaufsicht gehörten: »Wer über Entlastungen spricht, muss auch über die Finanzierung sprechen. Wenn einzelne Unternehmen in Krisenzeiten außergewöhnliche Zusatzgewinne erzielen, darf die Frage nach einem angemessenen Beitrag zur Finanzierung von Entlastungen laut gestellt werden. Die Menschen und Unternehmen müssen darauf vertrauen können, dass die Preise an den Tankstellen unter fairen Wettbewerbsbedingungen entstehen. »Deshalb ist eine konsequente kartellrechtliche Überwachung des Kraftstoffmarktes und eine stärkere Rolle des Bundeskartellamtes überfällig.« »Mobilität ist für viele Unternehmen keine Option, sondern eine zwingende Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Deshalb brauchen wir jetzt eine Debatte, die über rein kurzfristige Maßnahmen hinausgeht und wirtschaftlich vernünftige Lösungen für die Zukunft entwickelt. Sachsen wird sich dafür weiterhin einsetzen«, so Panter abschließend.
  • Autor: Marko Laske (ml) Zuständigkeitsbereich Polizeidirektion Dresden Drei Autos auf Autobahn kollidiert Zeit: 11.06.2026, 11:35 Uhr Ort: Döbeln, A 14 Am Vormittag sind drei Menschen bei einem Unfall an der Auffahrt Döbeln-Nord der Autobahn 14 teils schwer verletzt worden. Eine 84-Jährige fuhr mit einem Opel Corsa zunächst über die Autobahnauffahrt in Richtung Dresden. Danach steuerte sie das Fahrzeug jedoch in Richtung Leipzig und stieß mit einem Skoda Kamiq (Fahrer 60) zusammen, der in Richtung Dresden unterwegs war. Der Skoda wurde durch den Aufprall gegen einen VW Golf (Fahrer 42) geschleudert. Die 84-Jährige, der 60-Jährige sowie dessen Beifahrerin (61) erlitten Verletzungen und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Der Schaden an den drei Fahrzeugen beträgt insgesamt rund 32.000 Euro. Die Autobahn in Richtung Dresden war an der Anschlussstelle zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen (ml)
  • verantwortliche: Kai Siebenäuger (ks), Stefan Heiduck (sh), Julia Szagunn (js) Erneute Welle von Schockanrufen - Bleiben Sie weiterhin wachsam! Landkreis Bautzen und Görlitz 10.06.2025, 15:00 Uhr - 23:40 Uhr Am Mittwochnachmittag ist es erneut im Bereich Görlitz und Hoyerswerda zu sogenannten Schockanrufen gekommen. In mehr als 20 Fällen stellten sich die Betrüger namentlich als Beamte der Kriminalpolizei vor. Man erklärte den ahnungslosen Opfern, dass eine rumänische Diebesbande festgenommen wurde. Bei der Durchsuchung habe man eine Personenliste aufgefunden, auf deren die Namen der Angerufenen auftauchten. Mit dieser Masche erkundigten sich die Kriminellen über Bargeld und Wertgegenstände in den Häuslichkeiten der Geschädigten. Die meisten Angerufenen reagierten besonnen und legten auf oder sorgten durch Nachfragen dafür, dass die Kriminellen die Konversation beendeten. Die Anrufwelle dauerte bis tief in die Nacht. Ein Vermögensschaden trat glücklicherweise nicht ein. Die Polizei rät: Seien Sie wachsam! Sollten auch Sie einen entsprechenden Anruf erhalten, beenden Sie sofort das Gespräch und rufen Sie die Polizei! Egal welche Geschichte Ihnen am Telefon erzählt wird, gehen Sie nicht darauf ein! Geben Sie auf keinen Fall Geld oder Wertgegenstände heraus. Schützen Sie Ihr Eigentum und geben Sie Kriminellen keine Chance! Zusammengefasst bedeutet das: – Auflegen: Beenden Sie sofort das Gespräch – Prüfen: Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens – Stopp: Geben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://polizei-beratung.extrapol.de/medienportal/detail/354-schockanrufe/. (sh) Autobahnpolizeirevier Bautzen Überladen BAB 4, Görlitz - Dresden, zwischen Bautzen Ost und Weißenberg 10.06.2026, 22:10 Uhr Autobahnpolizisten haben am späten Mittwochabend einen 37-jährigen Kleintransporter-Fahrer auf der A 4 in Richtung Dresden gestoppt. Die Beamten kontrollierten das Gefährt zwischen Bautzen Ost und Weißenberg. Eine Wägung ergab eine Überladung von knapp 38 Prozent. Anstatt der erlaubten 3.500 zeigte die Waage 4.840 Kilogramm an. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt und fertigten eine Anzeige. Ein Bußgeldbescheid wird die Folge sein. (sh) Lkw vs. Lkw BAB 4, Görlitz - Dresden, Grenzübergang 11.06.2026, 03:45 Uhr Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am frühen Donnerstagmorgen auf der A 4 in Richtung Dresden gekommen. Ein 52-Jähriger fuhr mit seinem Sattelzug vom Rastplatz »An der Neiße« auf den Beschleunigungsstreifen. Dort übersah der DAF-Lenker offenbar einen verbotswidrig parkenden MAN mit Anhänger eines 62-Jährigen. Eine Kollision war die Folge. Der MAN wurde quer auf die Fahrbahn geschoben. Beide Brummi-Lenker erlitten leichte Verletzungen. Der Sachschaden belief sich auf rund 300.000 Euro. Die Bergung der Ladung und der Fahrzeuge dauerte mehrere Stunden an. Ein Kran kam zum Einsatz. Der Verkehr wurde über eine Behelfsausfahrt des Parkplatzes umgeleitet. Es bildete sich ein Rückstau bis in die Republik Polen. Der Verkehrsunfalldienst befasst sich mit dem Fall. (sh) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda E-Bike weg Bautzen, Schlachthofstraße 09.06.2026, 13:00 Uhr - 10.06.2026 Fahrraddiebe haben in der Nacht zu Mittwoch in Bautzen zugeschlagen. Die Täter entwendeten ein an der Schlachthofstraße abgestelltes E-Bike im Wert von rund 4.500 Euro. Auch das Schloss ließen die Täter mitgehen. Nach dem Fahrrad wird gefahndet. Der örtliche Revierkriminaldienst ermittelt. (sh) Benz entwendet Bautzen, Schlossgraben 09.06.2026, 18:00 Uhr - 10.06.2026, 10:30 Uhr In der Nacht zu Mittwoch haben Unbekannte einen Benz auf dem Schlossgraben in Bautzen entwendet. Beamte des örtlichen Reviers nahmen eine Anzeige auf, sicherten Spuren und fahndeten nach dem Pkw. Der Mercedes GLB 200d hatte einen Wert von knapp 50.000 Euro. Die Soko Kfz übernahm die weiteren Ermittlungen. (js) Geschwindigkeiten kontrolliert… …haben am Mittwochvormittag Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes in Milkel. Milkel, Bautzener Landstraße, S 106 10.06.2026, 09:45 Uhr - 12:15 Uhr Auf der Bautzener Landstraße wurden in knapp zweieinhalb Stunden 87 Verkehrsteilnehmer gemessen. Alle Fahrzeugführer haben sich vorbildlich an die vorgeschriebenen 50 km/h gehalten. Milkel, Klixer Straße 10.06.2026, 12:30 Uhr - 14:30 Uhr Über die Mittagszeit nahmen die Ordnungshüter die Klixer Straße in Höhe einer Kindertagesstätte in Augenschein. Dort hielten sich vier von den insgesamt 40 gemessenen Fahrzeugen nicht an die erlaubten 30 km/h. Die Folgen waren drei Verwarn- und ein Bußgeldanzeigen. Am eiligsten hatte es ein Mercedes mit Bautzener Kennzeichen. Dieser fuhr 50 km/h. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld von 70 Euro. (js) Unfall mit Blech- und Personenschaden Doberschau-Gaußig, OT Brösang, S 120 10.06.2026, 19:45 Uhr Zu einem Unfall mit Blech- und Personenschaden ist es am Mittwochabend in Brösang gekommen. Ein 20-Jähriger war mit seinem Ford auf der S 120 unterwegs. In einer Linkskurve fuhr der junge Mann offenbar nicht möglichst weit rechts und kollidierte mit dem entgegenkommenden Skoda einer 63-Jährigen. Die Frau wurde leicht verletzt. Der Sachschaden belief sich auf rund 4.000 Euro. Ein Drogentest bei dem deutschen Fiesta-Lenker reagierte positiv auf Cannabis. Eine Blutentnahme war die Folge. Die Ordnungshüter stellten den Führerschein des mutmaßlichen Verursachers sicher. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst des Bautzener Reviers ermittelt in dem Fall. (sh) Vandalen am Werk Ottendorf-Okrilla, Medinger Weg 10.06.2026 polizeibekannt Vandalen sind in den vergangenen Wochen in Ottendorf-Okrilla am Werk gewesen. Die Unbekannten suchten offenbar mehrere Eichen am Medinger Weg heim. Die Täter bohrten in die Bäume zahlreiche Löcher, in die nach ersten Erkenntnissen eine Flüssigkeit gefüllt wurde. Dabei starb eine über 100 Jahre alte Eiche ab. Der Sachschaden belief sich nach ersten Schätzungen auf 20.000 Euro. Der Revierkriminaldienst Kamenz befasst sich mit dem Fall. (sh) Der Kontrolle entzogen Pulsnitz, OT Steina, An der Weißbach 10.06.2026, 15:45 Uhr Ein 14-Jähriger hat sich am Mittwochnachmittag in Steina einer Polizeikontrolle entzogen. Was war passiert? Der Jugendliche war mit einer Motorcrossmaschine im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs, obwohl diese weder zugelassen, noch versichert war. Einen Führerschein besaß er nicht. Als die Beamten die KTM stoppen wollten, gab der deutsche Kraftfahrer Gas und flüchtete. Die Ordnungshüter setzten dem Treiben ein Ende und nutzten einen Fahrfehler des Zweiradfahrers. Der Tatverdächtige wurde gestoppt. Dabei kollidierte das Motorrad mit dem Funkstreifenwagen. Der Sachschaden belief sich auf rund 100 Euro. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst des Kamenzer Reviers befasst sich mit dem Fall. (sh) Vorfahrtsunfall Ottendorf-Okrilla, Radeburger Straße 10.06.2026, 19:00 Uhr Zu einem Vorfahrtsunfall ist es am Mittwochabend in Ottendorf-Okrilla gekommen. Ein Ford-Fahrer war auf der Robinienstraße unterwegs und hatte die Absicht, auf die Radeburger Straße aufzufahren. Dabei übersah er offenbar einen vorfahrtsberechtigten VW. Eine Kollision war die Folge. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Sachschaden belief sich auf rund 20.000 Euro. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh) Bagger angegriffen Lauta, OT Laubusch, Oststraße 08.06.2026, 12:00 Uhr - 09.06.2026, 10:00 Uhr Zwischen Montag und Dienstag haben Unbekannte eine Baustelle an der Oststraße in Laubusch heimgesucht. Die Täter beschädigten eine Scheibe eines Baggers und entwendeten die Antenne sowie mehrere Arbeitsleuchten. Der Sachschaden wurde auf etwa 300 Euro beziffert, der Wert der entwendeten Gegenstände belief sich auf rund 150 Euro. Der Revierkriminaldienst Hoyerswerda ermittelt. (sh) Motorradfahrer verletzt Spreetal, OT Burghammer, Bernsteinstraße 10.06.2026, 20:30 Uhr Am Mittwochabend ist ein 19-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Bernsteinstraße in Burghammer verunfallt. Der junge Mann kam nach rechts von der Straße ab und verlor die Kontrolle über sein Gefährt. Der KTM-Lenker und seine 18-jährige Sozia stürzten. Der Motorrad-Fahrer kam schwerverletzt in eine Klinik. Die junge Frau blieb glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden wurde auf 100 Euro geschätzt. Da der mutmaßliche Unfallverursacher offenbar unter Medikamenteneinfluss stand, ordneten die Beamten eine Blutentnahme an. Die Ermittlungen führt das Sachgebiet Verkehr des Hoyerswerdaer Reviers. (sh) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Dieseldiebe scheitern Görlitz, An der Landskronbrauerei 09.06.2026, 15:30 Uhr - 10.06.2026, 05:30 Uhr Unbekannte Diesel-Diebe sind zwischen Dienstag und Mittwoch An der Landskronbrauerei in Görlitz gescheitert. Die Langfinger versuchten den Tankdeckel eines Mini-Baggers zu öffnen, was misslang. Die Gauner brachen dabei offenbar auch einen Schalthebel an dem Fahrzeug ab. Der Sachschaden belief sich auf etwa 500 Euro. Ordnungshüter sicherten Spuren. Der örtliche Kriminaldienst ermittelt. (ks) Kollision Mittelherwigsdorf, Löbauer Straße 10.06.2026, 14:20 Uhr Zu einer Kollision zwischen zwei Pkw ist es am Mittwochnachmittag in Mittelherwigsdorf gekommen. Ein 46-Jähriger war mit seinem Opel auf der Löbauer Straße unterwegs und übersah offenbar den vor ihm fahrenden Kleinbus eines 42-Jährigen. Eine Kollision war die Folge. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich auf rund 8.000 Euro. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh) Pkw vs. Kind Ebersbach-Neugersdorf, OT Neugersdorf, Hauptstraße 10.06.2026, 17:15 Uhr Zu einem Verkehrsunfall ist es am Mittwochnachmittag in Neugersdorf gekommen. Ein 53-Jähriger war mit seinem Subaru auf der Wiesenstraße unterwegs und beabsichtigte, nach links auf die Hauptstraße abzubiegen. Dabei übersah der Mann offenbar einen 13-jährigen Fußgänger, der die Straße überquerte. Es kam zur Kollision. Der Junge wurde leicht verletzt. Der Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Eine Streife des Reviers Zittau-Oberland realisierte die Unfallaufnahme. (sh) Langfinger gestellt - Beschleunigtes Verfahren Bad Muskau, OT Gablenz 10.06.2026, 04:15 Uhr In den frühen Mittwochmorgenstunden haben Beamte der Bundespolizei einen 26-Jährigen und seinen 17-jährigen Begleiter bei der alten Bahnbrücke in Gablenz ins Visier genommen. Was war passiert? Bei genauerer Kontrolle fanden die Polizisten mehrere Werkzeuge sowie eine Wildkamera im Rucksack des Jüngeren auf. Eine hinzugezogene Streife des Reviers Weißwasser konnte die Kamerafalle als Diebesgut aus einer vorangegangenen Tat identifizieren. Die Technik wurde sichergestellt. Um die Identität der beiden Männer zweifelslos zu bestätigen, brachten die Beamten diese zur Dienststelle. Weiteres Diebesgut entdeckt Während der laufenden Ermittlungen wurde der Polizei ein weiterer Fall bekannt. Nicht unweit von der alten Bahnbrücke meldete ein Zeuge zwei Kleinkrafträder der Marke Simson, welche neben einer aufgebrochenen Garage standen. Wie ging es weiter? Ein Fährtenhund lotste die Beamten von den Mopeds direkt zu den zwei Männern. Es besteht der Verdacht des Diebstahls im besonders schweren Fall in zwei Sachverhalten. Die polnischen Staatsangehörigen wurden erkennungsdienstlich behandelt. Beschleunigtes Verfahren Im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens wurde der 26-jährige Langfinger zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. (js)
  • Berlin/Dresden (11. Juni 2026) – Die Ost-Regierungschefs wollen eine starke deutsche Beteiligung am europäischen Großforschungsprojekt Einstein-Teleskop. Zugleich bekräftigen sie die Bedeutung der Lausitz als deutschen Standortvorschlag im laufenden europäischen Auswahlverfahren. Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: »Das Einstein-Teleskop ist ein Zukunftsprojekt von europäischer Strahlkraft. Es verbindet Spitzenforschung, technologische Innovation und wirtschaftliche Entwicklung. Die Lausitz bringt dafür hervorragende Voraussetzungen mit: günstige geologische Bedingungen, eine starke Wissenschaftslandschaft, innovative Unternehmen und eine einzigartige Lage im Herzen Europas. Wir sind überzeugt, dass die Lausitz ein exzellenter Standort für dieses bedeutende europäische Vorhaben ist. Das Einstein-Teleskop kann zu einem Motor für Forschung, Innovation und Wertschöpfung in ganz Ostdeutschland werden. Nun ist es wichtig, dass die Auswahlentscheidung wissenschaftsgeleitet, objektiv und transparent getroffen wird.« Die ostdeutschen Länder begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung, das Einstein-Teleskop in einer Vorphase zu fördern und damit die Voraussetzungen für eine maßgebliche deutsche Beteiligung am europäischen Auswahlverfahren zu schaffen. Damit wird Deutschlands Anspruch als führender Wissenschafts- und Innovationsstandort gestärkt und seine internationale Sichtbarkeit in einem zentralen Zukunftsfeld der Forschung nachhaltig ausgebaut. Die Länder betonen, dass die Entscheidung über Standort und Ausgestaltung des Einstein-Teleskops in einem wissenschaftsgeleiteten europäischen Verfahren auf Grundlage objektiver geologischer, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Kriterien getroffen werden muss. Die Lausitz sehen die ostdeutschen Länder dabei als besonders aussichtsreichen deutschen Beitrag im Wettbewerb um den Standort. Mit der zentralen Lage in Europa sowie der starken Forschungs- und Innovationslandschaft bietet die Region hervorragende Voraussetzungen für die Ansiedlung einer Forschungsinfrastruktur von internationalem Rang. Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen verfügen über hohe Kompetenzen in relevanten Forschungs- und Entwicklungsfeldern und sind eng mit Partnern in Mittel- und Osteuropa vernetzt. Der Standort in der Lausitz könnte für ganz Ostdeutschland zu einem Innovationsschub führen. Sachsen wird sich gemeinsam mit seinen Partnern weiterhin dafür einsetzen, die Stärken der Lausitz im europäischen Auswahlprozess sichtbar zu machen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche deutsche Beteiligung an diesem wegweisenden Forschungsprojekt zu schaffen. Hintergrund Einstein-Teleskop: Das Einstein-Teleskop ist ein geplantes Gravitationswellenobservatorium der nächsten Generation und zählt zu den wichtigsten künftigen Forschungsinfrastrukturen Europas. Das Einstein-Teleskop soll Gravitationswellen aus dem Universum in bislang nicht gekanntem Ausmaß messen. Die technischen Anforderungen sind außerordentlich hoch und machen einen unterirdischen Standort erforderlich, um seismische und akustische Störungen weitgehend auszuschließen. Von den mit dem Einstein-Teleskop gewonnenen Daten erwarten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue, grundlegende Erkenntnisse zur Entstehung und Entwicklung des Universums.