Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Maritime Signatur am Scheibe-See
Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat am Westufer des Scheibe-Sees bei Hoyerswerda den Plan zum Bau einer Mole mit zwei Schwimmstegen und einer Slipanlage genehmigt. Die Anlagen gehören zur Erschließung des Westufers des Scheibe-Sees für die Naherholung durch die Stadt Hoyerswerda. »Hoyerswerda kann nun an seinem Haussee die maritime Infrastruktur verwirklichen. Nur wenige Städte haben das Glück, ein solches Gewässer vor der Tür zu haben. Ich freue mich, dass die Stadt diesem Rohdiamanten die angemessene Fassung gibt. Der Wohn- und Wirtschaftsstandort Hoyerswerda wird damit weiter gestärkt.« so LDS-Präsident Béla Bélafi. Genehmigt ist der Bau einer 90 Meter langen, in den See hineinragenden, begehbaren Mole. Die Breite wird zwischen 25 und 11,50 Metern betragen. Das Bauwerk verjüngt sich in Richtung See. Südlich der Mole werden zwei Schwimmstege mit einer Länge von jeweils 26 und einer Breite von 2,50 Meter angeordnet. Beide bieten jeweils 16 Bootsliegeplätze. Südlich von Mole und Schwimmstegen ist eine schiefe Ebene mit Slipanlage vorgesehen. Dort können Boote per Bootsanhänger in den See ein- und ausgesetzt werden. Die Mole bildet eine Bucht, die den Bootsverkehr und seine Anlagen klar vom nördlich gelegenen Strand- und Badebereich trennt. Die Lage der genehmigten Bauwerke am bzw. im Gewässer erforderte eine wasserrechtliche Plangenehmigung durch die LDS. Weitere Vorhaben der Erschließung des Westufers, unter anderem eine 30 Meter hohe Landmarke, ein terrassenförmiger Strandbereich, eine Uferpromenade sowie die Straßenanbindung, sind Gegenstand separater Genehmigungsverfahren. Bereits im Oktober 2025 hat die LDS vorbereitende Arbeiten genehmigt. Dazu zählen die Errichtung einer Baustraße und einer Baueinrichtungsfläche sowie das Roden von Stubben im gesamten Baufeld. -
Auffällige Fahrweise brachte mehrere Delikte zutage | Mehrere Mülltonnenbrände im Stadtgebiet | Mülltonne in Brand geraten - Flammen griffen über
Chemnitz Auffällige Fahrweise brachte mehrere Delikte zutage Zeit: 21.01.2026, 22:50 Uhr Ort: OT Kaßberg (209) Die Verkehrskontrolle eines Hyundai-Fahrers (34/polnisch) am Mittwochabend brachte mehrere Delikte zutage. Für ihn folgte die vorläufige Festnahme. Polizisten fiel der Hyundai in der Limbacher Straße aufgrund seiner auffälligen Fahrweise auf. Der Wagen fuhr in Schlangenlinien und überfuhr mehrfach dort befindliche Leitlinien. Die Beamten entschlossen sich daraufhin, den Fahrer einer allgemeinen Verkehrskontrolle zu unterziehen. An der Limbacher Straße/Barbarossastraße stoppte der 34-Jährige das Fahrzeug. Im Zuge der Kontrolle nahmen die Einsatzkräfte Alkoholgeruch bei ihm wahr. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,86 Promille. Für ihn folgte eine Blutentnahme. Des Weiteren ist der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zudem bemerkten die Polizisten, dass die am Pkw angebrachten Kurzzeitkennzeichen bereits seit dem Jahr 2024 ihre Gültigkeit verloren hatten und ursprünglich für ein anderes Fahrzeug ausgegeben wurden. Doch dem nicht genug, wurde im Rahmen der Überprüfung bekannt, dass der Pkw Hyundai am gestrigen Abend von einem Firmengelände in der Waldenburger Straße entwendet worden war. Wie der polnische Tatverdächtige in den Besitz des Pkw Hyundai kam, muss im Zuge der weiteren Ermittlungen geklärt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der 34-Jährige vorläufig festgenommen. Er wird am heutigen Tag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Chemnitz vorgeführt. Gegen den Tatverdächtigen laufen indes die Ermittlungen, u.a. wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls. (mou) Holzunterstand in Brand geraten Zeit: 21.01.2026, 17:45 Uhr polizeibekannt Ort: OT Kappellenberg (210) Der Brand eines Holzunterstandes in der Straße Hüttenberg rief am Mittwochabend Polizei sowie Feuerwehr auf den Plan. Aus bislang ungeklärter Ursache war ein mit Holz gefüllter Unterstand in Brand geraten. Durch das Feuer wurde ein angrenzendes Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen. Kameraden der Feuerwehr konnten die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand. Im Verlauf des heutigen Tages wird ein Brandursachenermittler am Brandort zum Einsatz kommen. Konkrete Angaben zum entstandenen Sachschaden stehen noch aus. (mou) Mit mehr als 200 km/h über die Autobahn Zeit: 21.01.2026, 06:30 Uhr bis 12:00 Uhr Ort: OT Grüna, Bundesautobahn 4, Erfurt – Dresden (211) Beamte der Chemnitzer Verkehrspolizeiinspektion führten am Dienstag auf der Richtungsfahrbahn Dresden der Autobahn 4, etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Limbach-Oberfrohna, eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Während der fünfeinhalb Stunden Kontrollzeit passierten insgesamt 3.569 Fahrzeuge die Messstelle. Davon hielten sich 379 nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Bei 194 Pkw bzw. 22 Lkw lagen die Überschreitungen im Bußgeldbereich, 16mal sogar mit einhergehenden Fahrverboten. Spitzenreiter war ein Pkw, der mit 204 km/h die Messstelle passierte. Auf den Fahrzeugführer dürften jetzt ein Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkte im Verkehrszentralregister sowie drei Monate Fahrverbot zukommen. (Kg) Fußgänger von Pkw erfasst Zeit: 22.01.2026, 08:20 Uhr Ort: OT Hutholz (212) Der 71-jährige Fahrer eines Pkw Skoda befuhr am Donnerstagmorgen die Wolgograder Allee stadteinwärts. Auf Höhe der Bushaltestelle Fritz-Fritzsche-Straße überquerte zur selben Zeit ein 94-jähriger Mann die Fahrbahn und wurde von dem Skoda erfasst. Durch den Anstoß stürzte der 94-Jährige und wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Die Wolgograder Allee war für etwa zweieinhalb Stunden zwischen der Fritz-Fritzsche-Straße und der Johannes-Dick-Straße voll gesperrt. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Zwei Gartenlauben durch Brand zerstört Zeit: 22.01.2026, 01:10 Uhr polizeibekannt Ort: Döbeln (213) In der Nacht zu Freitag informierte die Rettungsleitstelle die Polizei über einen Brand in der Kleingartenanlage im Holländer Weg. Aus bislang ungeklärter Ursache waren zwei Gartenlauben in Brand geraten. Beide Lauben brannten vollständig nieder, eine weitere Laube nahm Schaden. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf einige zehntausend Euro. Ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei kommt im Laufe des heutigen Tages am Brandort zum Einsatz. (rae) Mehrere Mülltonnenbrände im Stadtgebiet Zeit: 22.01.2026, 00:10 Uhr bis 02:10 Uhr Ort: Döbeln (214) In der vergangenen Nacht setzten Unbekannte im Stadtgebiet mehrere Mülltonnen auf bislang unbekannte Weise in Brand. Zunächst gerieten in der Terrassenstraße insgesamt zehn Mülltonnen in Brand. Die Feuerwehr kam zum Einsatz und löschte das Feuer. Im weiteren Verlauf stellten Polizisten in der Staupitzstraße einen Anwohner fest, der eine dort brennende Mülltonne bemerkt und bereits eigenständig gelöscht hatte. Gegen 02:10 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von einem weiteren Mülltonnenbrand in der Bertholdstraße, den die Feuerwehr ebenfalls löschte. Verletzt wurde niemand. Der entstandene brandbedingte Gesamtsachschaden beläuft sich auf mehr als 3.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und prüft, ob ein Zusammenhang mit dem Brand in der Kleingartenanlage besteht. Zudem sucht die Polizei Zeugen. Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit den Brandgeschehen in der Kleingartenanlage (siehe Meldung 213) als auch den vorliegenden Mülltonnen-Bränden in Zusammenhang stehen könnten? Wer kann Angaben zur Täterschaft machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Chemnitzer Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0371 387-3448 entgegen. (rae) Überholer und Abbieger kollidierten Zeit: 21.01.2026, 11:10 Uhr Ort: Waldheim (215) Von der Hauptstraße nach links in ein Grundstück bog am Mittwoch der 54-jährige Fahrer eines Pkw Ligier ab. Gleichzeitig überholte die 38-jährige Fahrerin eines Pkw VW den Ligier. Es kam zum Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand. (Kg) Wohnhausbrand beschäftigte Einsatzkräfte - Ergänzungsmeldung Zeit: 14.01.2026, 23:30 Uhr polizeibekannt Ort: Rochlitz (216) Die Polizeidirektion Chemnitz berichtete vergangene Woche über einen Wohnhausbrand in der Fischergasse (siehe Medieninformation Nr. 20, Meldung 143 vom 14.01.2026). Rettungskräfte brachten einen 63-jährigen Bewohner des Hauses, welcher schwerste Verletzungen erlitt, in eine Klinik. Der Mann erlag dort zwischenzeitlich seinen Verletzungen. (mou) Erzgebirgskreis Mülltonne in Brand geraten - Flammen griffen über Zeit: 22.01.2026, 02:20 Uhr polizeibekannt Ort: Ehrenfriedersdorf (217) Über die Rettungsleitstelle wurde der Polizei in der Nacht zum Donnerstag ein Brand auf einem Parkplatz eines Gewerbeobjektes in der Chemnitzer Straße bekannt. Aus bislang ungeklärter Ursache war zunächst eine Mülltonne in Brand geraten. In der Folge griffen die Flammen auf einen Überseecontainer, einen Einkaufswagenunterstand sowie mehrere Holzpaletten über. Ein in unmittelbarer Nähe abgestellter MAN-Transporter nahm durch die Hitzeeinwirkung Schaden. Die Feuerwehr löschte den Brand. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei kommt im Laufe des heutigen Tages am Brandort zum Einsatz. (rae) Bei Auffahrunfall verletzt Zeit: 22.01.2026, 06:00 Uhr Ort: Elterlein (218) Den Markt aus Richtung Scheibenberg in Richtung Stadtzentrum befuhren am Donnerstag früh der 22-jährige Fahrer eines Pkw Opel und der 34-jährige Fahrer eines Pkw VW. An der Einmündung Schwarzenberger Straße hielten beide Fahrzeuge zunächst verkehrsbedingt. Im weiteren Verlauf setzte sich der Opel in Bewegung und stieß gegen den haltenden VW, wobei Sachschaden am VW in Höhe von etwa 300 Euro entstand. Der VW-Fahrer wurde nach derzeitigem Kenntnisstand schwer verletzt. Der Opel-Fahrer blieb unverletzt, stellte sich aber dennoch einem Arzt vor – zur Blutentnahme. Ein mit dem Mann durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,62 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung seines Führerscheines sowie Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall. (Kg) Einbruch in Kiosk - Warenautomaten aufgebrochen Zeit: 22.01.2026, 00:10 Uhr Ort: Aue-Bad Schlema OT Aue (219) In der Nacht betraten Unbekannte einen 24-Stunden- Selbstbedienungskiosk in der Poststraße. Im Inneren öffneten sie gewaltsam zwei Warenautomaten und entwendeten daraus ein Mobiltelefon und ein Paar Kopfhörer im Gesamtwert von mehreren hundert Euro. Anschließend verließen sie das Geschäft und entfernten sich mit einem schwarzen Pkw unbekannten Herstellers. Es entstand ein Sachschaden in niedriger vierstelliger Höhe. Die Polizei nahm die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls auf. (rae) Fahrradfahrer schwer verletzt Zeit: 21.01.2026, 15:30 Uhr Ort: Schwarzenberg (220) Ein 41-jähriger Fahrradfahrer fuhr am Mittwochnachmittag vom Bahnhof los, stürzte dabei und fiel in den Gleisbereich. Dabei zog sich der Mann schwere Verletzungen zu. Außerdem stand er offenbar unter Alkoholeinfluss. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,18 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg) -
Kind belästigt - Zeugen gesucht | Fußgänger bei Unfall verletzt | Frau betrogen
Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Auffahrunfall in Autobahnzufahrt Zeit: 22.01.2026, 06:50 Uhr Ort: Dresden-Hellerberge Am Donnerstagmorgen sind in der Autobahnauffahrt Hellerau ein VW Polo (Fahrerin 27) und ein VW Golf (Fahrerin 64) zusammengestoßen. Die Fahrerinnen fuhren von der Radeburger Straße auf die A 4. Wegen eines Staus musste die 64-Jährige bremsen, woraufhin die 27-Jährige mit dem Polo auf den Golf auffuhr. Die Golf-Fahrerin wurde leicht verletzt. Die Autos mussten abgeschleppt werden, zum Sachschaden liegen noch keine Angaben vor. (lr) Kind belästigt – Zeugenaufruf Zeit: 21.01.2026, gegen 16:00 Uhr Ort: Dresden-Briesnitz Gestern Nachmittag ist ein Mädchen (13) von einem Unbekannten in einem Bus belästigt worden. Die 13-Jährige war mit einem Bus (Ersatzverkehr der Linie 12) in Richtung Dresden unterwegs. Während der Fahrt setzte sich ein Mann auffällig nahe zu ihr und berührte sie. Als das Kind an der Haltestelle »Ockerwitzer Straße« ausstieg, folgte ihr der Unbekannte bis zur Tonbergstraße. Der Unbekannte war zwischen 20 und 30 Jahre alt, hatte ungepflegte lange Haare und sprach deutsch. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Jeans sowie einen grauen Hoodie. Die Polizei ermittelt wegen sexueller Belästigung und fragt: Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Straftat gemacht? Wer kann weitere Angaben zum unbekannten Täter machen? (ml) Simson-Motoren gestohlen Zeit: 21.01.2026, 17:00 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Naußlitz In den vergangenen Tagen sind Unbekannte in eine Garage an der Wiesbadener Straße eingebrochen und haben aus dieser unter anderem vier Simson-Motoren gestohlen. Weiterhin entwendeten die Einbrecher mehrere Vergaser sowie Verkleidungsteile. Der Wert der Gegenstände summiert sich auf etwa 3.000 Euro. Der Sachschaden beträgt rund 100 Euro. (ml) Verkehrsschild überfahren – Zeugen gesucht Zeit: 21.01.2026, 23:55 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Striesen Ein unbekanntes Auto hat ein Verkehrszeichen auf der Borsbergstraße beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen. Nach ersten Ermittlungen war das Fahrzeug auf der Borsbergstraße in Richtung Fetscherplatz unterwegs. Kurz nach der Tittmannstraße kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab und überfuhr das Verkehrsschild. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum unbekannten Auto und dessen Fahrer machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (uh) Landkreis Meißen Fußgänger bei Unfall verletzt Zeit: 22.01.2026, 07:25 Uhr Ort: Meißen Am Donnerstagmorgen ist ein Fußgänger (63) bei einem Unfall auf der Straße Neumarkt schwer verletzt worden. Eine 40-Jährige war mit einem VW ID.3 auf dem Hahnemannsplatz unterwegs. Sie bog nach links auf die Straße Neumarkt ab. Dabei erfasste sie den 63-Jährigen, der die Straße überquerte. Er stürzte und wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. (lr) Duo wollte Zigarettenautomat sprengen Zeit: 22.01.2026, 01:40 Uhr Ort: Riesa In der vergangenen Nacht haben zwei Männer (30, 51) versucht einen Zigarettenautomaten an der Hauptstraße zu sprengen. Das Duo zündete Pyrotechnik im Ausgabeschacht des Gerätes. Dieses blieb jedoch intakt. Ein Passant, der den Vorfall beobachtet hatte, verständigte die Polizei. Die Beamten konnten zwei Tatverdächtige in der näheren Umgebung ausfindig machen. Gegen die beiden deutschen Staatsangehörigen wird nun wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ermittelt. (ml) Frau betrogen Zeit: 21.01.2026, 12:10 Uhr Ort: Weinböhla Unbekannte haben eine Frau (39) um etwa 20.000 Euro betrogen. Die 39-Jährige bekam eine E-Mail, die vermeintlich ihre Bank gesandt hatte. Darin war ein Link, unter dem die Frau ihre Daten und Passwörter bekanntgab. Sie bekam wie gewohnt eine Nachricht auf das Handy und gab per TAN die Daten frei. Kurze Zeit später rief ein vermeintlicher Bankmitarbeiter an, der einen betrügerischen Zugriff auf ihr Konto vorspiegelte. Er brachte die Frau dazu weitere Aufträge per TAN freizugeben. Als sie später mit Angehörigen sprach, bemerkte die Frau den Betrug und meldete sich bei der Polizei. Die Polizei rät: – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! – Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie solche Anrufe bekommen! – Übergeben Sie kein Geld an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld an unbekannte Konten! – Geben Sie am Telefon oder online keine persönlichen Kontodaten oder TAN-Nummern preis! – Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei! (lr) Versuchter Einbruch Zeit: 20.01.2026, 18:45 Uhr bis 21.01.2026, 07:00 Uhr Ort: Radeburg Unbekannte haben versucht in einen Baucontainer an der Thomas-Dachser-Straße einzubrechen. Die Täter gelangten auf ein Firmengelände und versuchten die Tür des Containers aufzuhebeln, was misslang. Sie hinterließen einen Schaden in Höhe von etwa 500 Euro. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Frau bei Unfall verletzt Zeit: 21.01.2026, 18:45 Uhr Ort: Altenberg, OT Kurort Kipsdorf Bei einem Unfall auf der B 170 hat eine Frau (79) leichte Verletzungen erlitten. Der Fahrer (83) eines Kia Ceed war auf der Bundesstraße zwischen Kipsdorf und Schmiedeberg unterwegs. Etwa einen Kilometer vor Schmiedeberg fuhr er auf einen verkehrsbedingt haltenden Scania-Sattelzug (Fahrer 37) auf. Die Beifahrerin im Kia kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt rund 5.000 Euro. (uh) Audi fuhr in Eingangsbereich eines Marktes Zeit: 21.01.2026, 17:15 Uhr Ort: Pirna Die Fahrerin (73) eines Audi Q5 ist in den Eingangsbereich eines Marktes an der Rottwerndorfer Straße gefahren. Die Frau rangierte auf einem Parkplatz, als sie aus unbekannter Ursache in das Foyer des Ladens fuhr. Sie wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt mindestens 20.000 Euro. (uh) -
Fördermittel für die Landkreise Bautzen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Zwickau zur Erschließung dunkelgrauer Flecken
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat heute Förderbescheide zur Erschließung dunkelgrauer Flecken beim Breitbandausbau an die Landkreise Bautzen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Zwickau übergeben. Dunkelgraue Flecken sind Gebiete, in denen Haushalte oder Adressen zwar versorgt, aber nicht gigabitfähig sind (Aufgreifschwelle: weniger als 300 Mbit/s im Download bzw. weniger als 150 Mbit/s im Upload). Aktuell sind 66 Prozent der sächsischen Haushalte gigabitfähig erschlossen, 32 Prozent mit zukunftsfähiger Glasfasertechnologie. Insgesamt haben drei Landkreise heute Zuschüsse in Höhe von 138 Mio. Euro vom Freistaat Sachsen erhalten: Davon entfallen 102 Mio. Euro auf den Landkreis Bautzen, 18 Mio. Euro auf den Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge und 18 Mio. Euro auf den Landkreis Zwickau. Mit den Zuschüssen sind Investitionen von insgesamt 328 Mio. Euro möglich, um insgesamt 42.900 weitere Adressen mit einem schnellen Gasfaseranschluss zu versorgen. Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Eine gute Netzanbindung ist Teil moderner Daseinsvorsorge. Sie ist eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, für wirtschaftlichen Erfolg sowie für modernes Arbeiten und Lernen. Denn der digitale Wandel ist Teil all unserer Lebensbereiche - egal ob im Beruf oder im Privatleben. Das gilt nicht nur für Gebiete mit hoher Bevölkerungsdichte, sondern auch für ländliche Regionen. Gemeinsam mit dem Bund setzen wir uns seit 2016 für eine flächendeckende Erschließung mit zukunftsfähiger Breitbandinfrastruktur ein. Seitdem wurde viel geschafft, aber wir sind noch nicht am Ziel.« Udo Witschas, Landrat der Landkreises Bautzen: »Nach der Bundesförderung in Berlin folgt jetzt die Landesförderung des Freistaats – was für ein toller Tag! Mit den Fördermitteln des Landes bekommen jetzt auch endlich die Menschen im Süden, Osten und Norden unseres Landkreises schnelleres Internet – darauf haben wir lange hingearbeitet. Zusammen mit unseren Kommunen und den Telekommunikationsunternehmen packen wir das an. Bis 2030 soll jeder bei uns Glasfaser haben – das ist unser Ziel. Mit dieser Förderung kommen wir dem einen großen Schritt näher. Ohne die Unterstützung des Freistaats wäre das nicht möglich – dafür meinen herzlichen Dank!" Michael Geisler, Landrat des Landkreises Sächsische Schweiz – Osterzgebirge: »Mit der verbindlich zugesagten Kofinanzierung durch den Freistaat Sachsen machen wir einen weiteren wichtigen Schritt für die digitale Zukunft unserer Region. Der Landkreis kann dank der bewilligten Fördermittel auf die Erbringung eines Eigenanteils verzichten und das finale Projekt des geförderten Breitbandausbaus auf den Weg bringen, an dem jetzt auch die sechs letzten interessierten Kommunen unseres Landkreises beteiligt sind. Der flächendeckende Glasfaserausbau ist ein entscheidender Faktor, um gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen Raum zu schaffen und unsere Städte und Gemeinden nachhaltig zu stärken.« Carsten Michaelis, Landrat des Landkreises Zwickau: »Mit der Förderung zur Beseitigung der dunkelgrauen Flecken kommen wir im Landkreis Zwickau einen wichtigen Schritt hin zu einer flächendeckend leistungsfähigen Breitbandversorgung voran. Schnelles Internet ist heute eine zentrale Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse, wirtschaftliche Entwicklung und moderne Daseinsvorsorge – gerade auch im ländlichen Raum. Die Unterstützung des Freistaates Sachsen ist daher ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Die enge Verzahnung von Landes- und Bundesförderung ist der Schlüssel für einen flächendeckenden Glasfaserausbau. Sie schafft die notwendige Planungssicherheit und beschleunigt die digitale Entwicklung unserer Region spürbar.« Hintergrund: Telekommunikationsdienstleistungen sind nach der Regelung des Grundgesetzes als privatwirtschaftliche Dienstleistungen Aufgabe der privaten Telekommunikationsunternehmen. Nur dort, wo diese nicht ausbauen, darf der Staat unter engen rechtlichen Voraussetzungen den Breitbandausbau mit Fördermitteln unterstützen. Eine Förderung ist nur dort möglich, wo es beihilferechtlich zulässig ist, d.h. die aktuelle Versorgung unter der sog. Aufgreifschwelle liegt und kein privates Telekommunikationsunternehmen für die nächsten drei Jahre die Absicht eines eigenwirtschaftlichen Ausbaus angekündigt hat. Die Breitbandförderung Gigabit 2.0 ist seit April 2023 das aktuelle Förderprogramm des Bundes für den Breitbandausbau. Gefördert wird die Erschließung dunkelgrauer Flecken. Der Freistaat Sachsen kofinanziert das Bundesförderprogramm gemäß der sächsischen Förderrichtlinie RL DiOS 2023 mit Mitteln aus dem Fonds für digitale Teilhabe und schnelles Internet. -
Cyberangriff auf Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sind gestern (21. Januar 2026) Opfer eines gezielten Hackerangriffs geworden. Davon betroffen sind weite Teile der digitalen Infrastruktur. Gleichzeitig ist das Sicherheitssystem nicht betroffen und uneingeschränkt funktionsfähig. Die baulich-technische Sicherheit ist ebenfalls lückenlos gegeben. Die Museen bleiben für den Besucherverkehr weiterhin geöffnet. Die telefonische und digitale Erreichbarkeit der SKD ist derzeit stark eingeschränkt. So sind der Online-Shop sowie der Besucherservice aktuell nicht erreichbar. Derzeit ist nicht absehbar, wann alle betroffenen Systeme wieder zur Verfügung stehen. Der Museumsverbund ist in enger Abstimmung mit der Polizeidirektion Dresden und dem Landeskriminalamt Sachsen. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden prüft die Übernahme der Ermittlungen. Ein interner Krisenstab hat seine Arbeit aufgenommen. Parallel arbeiten IT-Spezialisten und IT-Forensik-Dienstleister an der Bereinigung und dem Wiederaufbau der Systeme. Wir informieren fortlaufend auf der folgenden Website des Kulturministeriums: https://www.kt.smwk.sachsen.de/skd-7139.html Ansprechpartner für Medien und Presse: Anja Priewe, Pressesprecherin SKD Mobil: +49 163 4914622 Pressestelle SKD Mobil: +49 173 9615512 E-Mail: presse@skdmuseum.info Cyberattack on the Dresden State Art Collections Press release on behalf of the Dresden State Art Collections DRESDEN – Yesterday, January 21, 2026, the State Art Collections Dresden (Staatliche Kunstsammlungen Dresden – SKD) became the target of a deliberate cyberattack. Large parts of the digital infrastructure have been affected. However, the security network remains unaffected and fully operational. Structural and technical safety is also fully guaranteed. The museums remain open to visitors. At present, accessibility to the SKD via telephone and digital channels is severely limited. The online shop and visitor services are currently unavailable. It is not yet possible to predict when all affected systems will be restored. The museum association is in close coordination with the Dresden Police Department and the Saxon State Office of Criminal Investigation. The Prosecutor General’s Office Dresden is considering taking over the investigation. An internal crisis team has been established. At the same time, IT specialists and IT forensic service providers are engaged in the remediation and reconstruction of the systems. We provide continuous updates on the following website of the Ministry of Culture: https://www.kt.smwk.sachsen.de/skd-7139.html Media and Press Contact: Anja Priewe, Spokesperson Mobile: +49 163 4914622 Press Office SKD Mobile: +49 173 9615512 E-Mail: presse@skdmuseum.info