Neues aus Sachsen
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Mutmaßlichen Autodieb nach Unfall gestellt - Zeugen gesucht | Verletzte bei Unfällen
Autoren: Lukas Reumund (lr), Rocco Reichel (rr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Toyota stieß mit Joggerin zusammen Zeit: 25.02.2026, 16:25 Uhr Ort: Dresden-Altstadt Eine Joggerin (24) hat bei einem Unfall auf der Marienbrücke Verletzungen erlitten. Die 24-Jährige lief auf der Marienbrücke über die Fahrbahn und wurde von einem Toyota Avensis (Fahrer 26) erfasst, der in Richtung Altstadt fuhr. Die Frau stürzte und wurde verletzt. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. (uh) Zwei Verletzte bei Auffahrunfall Zeit: 25.02.2026, 14:10 Uhr Ort: Dresden-Prohlis Am Mittwoch sind zwei Menschen bei einem Unfall auf dem Langen Weg verletzt worden. Ein VW Golf (Fahrer 29) fuhr in Richtung Mügelner Straße. An der Windmühlenstraße hielt er an einer roten Ampel. Ein 94-Jähriger fuhr daraufhin mit einem Fiat auf den VW auf. Der Fiat-Fahrer sowie seine Beifahrerin (89) wurden leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. (lr) Mehrere Garagen aufgebrochen – Rasentraktor gestohlen Zeit: 24.02.2026, 21:00 Uhr bis 25.02.2026, 07:00 Uhr Ort: Dresden-Pieschen Unbekannte haben auf einem Gelände an der Hubertusstraße drei Garagen aufgebrochen und daraus einen Rasentraktor gestohlen. Außerdem entwendeten sie unter anderem einen Anhänger. Der Schaden beträgt etwa 12.000 Euro. (rr) Diebe stahlen Sonnenbrille aus Auto Zeit: 23.02.2026, 13:00 Uhr bis 25.02.2026, 13:00 Uhr Ort: Dresden-Südvorstadt Diebe haben eine Brille aus einem Mini Cooper auf der Wundtstraße gestohlen. Die Täter schlitzten das Verdeck des Cabrio auf und entwendeten die Sonnenbrille im Wert von etwa zehn Euro. Der Sachschaden am Auto beträgt rund 1.500 Euro. (uh) Landkreis Meißen Frau bei Unfall verletzt Zeit: 25.02.2026, 07:25 Uhr Ort: Coswig Am Mittwochmorgen ist eine Frau (52) bei einem Unfall auf der Moritzburger Straße leicht verletzt worden. Die 52-Jährige fuhr mit einem Fiat 500 auf der Moritzburger Straße. Eine 23-Jährige fuhr aus einer Ausfahrt auf die Straße und kollidierte mit dem Fiat. Die 52-Jährige musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. (lr) Brückengitter gestohlen Zeit: 25.02.2026, 08:50 Uhr polizeibekannt Ort: Wülknitz, OT Tiefenau Unbekannte haben sieben Gitterteile einer Brücke am Koselitzer Weg abgeschraubt und gestohlen. Der Schaden beträgt etwa 700 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls. (rr) Terrassentür und Fenster beschädigt Zeit: 25.02.2026, 08:15 Uhr polizeibekannt Ort: Coswig Unbekannte haben versucht in eine Wohnung an der Straße des Friedens einzubrechen. Sie beschädigten die Terrassentür und ein Fenster, gelangten aber nicht in die Räume. Der Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro. (rr) Handy gestohlen – Zeugen gesucht Zeit: 23.02.2026, 11:00 Uhr Ort: Großenhain Die Polizei sucht Zeugen eines Handydiebstahls vom Montagmittag (siehe Medieninformation Nr. 95/2026 vom 25. Februar). Dabei entwendete eine unbekannte Frau in einem Geschäft am Frauenmarkt ein Smartphone einer Mitarbeiterin, das an der Kasse lag. Sie ging in den Laden und gab an, Kleidungsstücke kaufen zu wollen. Kurze Zeit später war das Handy verschwunden. Die Frau war etwa 40 Jahre alt, ca. 1,75 Meter groß, korpulent und sprach mit Akzent. Sie hatte schwarzes Haar, trug eine schwarze Jacke, dunkelblaue Leggings und einen pinkfarbenen Pullover. Die Polizei sucht Zeugen, die den Diebstahl beobachtet haben oder Angaben zur unbekannten Täterin machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (rr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Mutmaßlichen Autodieb nach Unfall gestellt – Zeugen gesucht Zeit: 25.02.2026, 18:45 Uhr bis 19:00 Uhr Ort: Stolpen, OT Rennersdorf-Neudörfel Am Mittwochabend haben Polizisten in Stolpen einen mutmaßlichen Autodieb (42) gestellt. Dieser war zuvor vor einer Kontrolle geflohen und gegen eine Hauswand gefahren. Nach einem Zeugenhinweis über einen auffällig fahrenden Opel Grandland auf der B 6 in Richtung Dresden wollten die Beamten diesen kontrollieren. Sie fanden ihn letztlich auf einem Grundstück an der Alten Hauptstraße in Rennersdorf-Neudörfel. Als ein Beamter auf den Opel zulief, fuhr der Fahrer auf den Polizisten zu. Dieser musste zur Seite springen, um nicht erfasst zu werden. In dieser Situation machte der Polizist von seiner Dienstwaffe gebrauch und schoss auf ein Hinterrad des Autos. Der 42-Jährige floh weiter, dabei kam er kurz vor der Stolpener Straße von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Hauswand. Der Opel-Fahrer wurde schwer verletzt. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 32.000 Euro. Eine Überprüfung ergab, dass der Opel in Tschechien gestohlen worden war. Der Fahrer, der unter dem Einfluss von Amphetaminen stand und keine Fahrerlaubnis besaß, wurde festgenommen. Gegen den tschechischen Staatsbürger wird nun unter anderem wegen des Diebstahls, wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Im Zuge der Ermittlungen wird auch die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs geprüft. Die Polizei sucht Zeugen, die den Opel vor der Kontrolle auf der B 6 oder auf der Fahrt bis Rennersdorf-Neudörfel bzw. auf der Flucht auf der Alten Hauptstraße gesehen haben und Angaben zur Fahrweise machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Autofahrerin leicht verletzt Zeit: 25.02.2026, 10:45 Uhr Ort: Kreischa, OT Saida Bei einem Unfall ist am Mittwochvormittag eine Autofahrerin (51) leicht verletzt worden. Die 51-Jährige war mit einem VW auf der Gombsener Straße in Richtung Wittgensdorf unterwegs. Dabei kam sie zuerst nach rechts von der Straße ab, geriet danach auf die Gegenfahrbahn und stieß gegen einen VW Transporter am Straßenrand. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Der Sachschaden beträgt etwa 12.000 Euro. (rr) Versuchter Ladungsdiebstahl Zeit: 25.02.2026, 01:15 Uhr Ort: Wilsdruff, A 4 Auf der Raststätte Dresdner Tor haben Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch versucht Waren von einem Lkw zu stehlen. Der Fahrer (36) eines Sattelzug Iveco schlief in der Fahrerkabine, als er von Geräuschen geweckt wurde. Er stieg aus und sah einen Mann vom Trailer des Lkw weglaufen. Er bemerkte, dass die Täter das Schloss der Flügeltür aufgebrochen und im Laderaum die Verpackung einer Palette zerschnitten hatten. Gestohlen hatten sie nichts. Der Schaden beläuft sich auf etwa 100 Euro. (lr) -
Verdacht der Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamten zum Nachteil eines Abgeordneten des Sächsischen Landtags am 11.01.2025 in Riesa
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat das gegen einen unbekannten Polizeibeamten geführte Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt eingestellt. Dem Beamten war vorgeworfen worden, am 11.01.2025 gegen 10:30 Uhr im Zusammenhang mit einem Demonstrationsgeschehen am Rande des Bundesparteitages der Alternative für Deutschland (AfD) in Riesa einen Abgeordneten des Sächsischen Landtags ins Gesicht geschlagen zu haben. Der Abgeordnete soll infolge dessen kurzzeitig das Bewusstsein verloren und Schmerzen erlitten haben. Im Ergebnis der durchgeführten Ermittlungen konnte nicht mit der für eine Anklageerhebung erforderlichen Sicherheit festgestellt werden, dass es tatsächlich zu einem gezielten Schlag eines Polizeibeamten gegen das Gesicht des Abgeordneten gekommen ist. Nach dem Ermittlungsergebnis ist vielmehr nicht auszuschließen, dass ein Polizeibeamter im Rahmen einer Zwangsanwendung gegen einen anderen Demonstrationsteilnehmer vorging und es in der Folge zu einer Kollision zwischen diesem und dem Abgeordneten kam, wodurch letzterer zu Boden stürzte. Unabhängig davon wäre ein entsprechendes Handeln des Polizeibeamten jedenfalls gerechtfertigt gewesen. Die Zwangsanwendung erfolgte im Rahmen unmittelbaren Zwangs gegen Demonstrationsteilnehmer, die Polizeibeamte eingekesselt hatten und mehrfachen Aufforderungen, sich zu entfernen, nicht nachgekommen waren. Auch wenn keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Abgeordnete selbst an der Einkesselung beteiligt war, befand er sich in unmittelbarer Nähe zu einem aktiv und aggressiv auftretenden Demonstrationsteilnehmer. Nach alledem ist davon auszugehen, dass das Zu-Boden-Gehen des Abgeordneten eine unbeabsichtigte Folge insgesamt rechtmäßigen polizeilichen Handelns darstellt und von dessen Rechtfertigung umfasst ist. -
Equal Pay Day 2026 am 27. Februar: »equal pay every day«
Am 27. Februar ist der Equal Pay Day 2026. Er findet damit zum ersten Mal seit der Einführung des Aktionstages in Deutschland schon im Februar statt, denn die unbereinigte Lohnlücke zwischen Männern und Frauen ist im Jahr 2024 in ganz Deutschland von 18 Prozent auf 16 Prozent gesunken. Im Jahr 2025 ist der unbereinigte »Gender Pay Gap« im Bundesdurchschnitt stagniert und lag wie im Vorjahr bei 16 Prozent. Der Equal Pay Day markiert symbolisch diese statistische Lohnlücke. Der Equal Pay Day ist der Tag, bis zu dem Frauen rechnerisch unbezahlt arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar 2026 für ihre Arbeit entlohnt werden. Gleichstellungsministerin Köpping: »Es ist nachgewiesen, dass der »Gender Pay Gap« mit dem Alter der Frauen stetig größer wird. Gerade im Lebensabschnitt der Familiengründung steigt der »Gender Pay Gap« stark an, weil Frauen aufgrund der Übernahme von mehr unbezahlter Sorgearbeit häufig ihre Erwerbstätigkeit reduzieren oder unterbrechen. Diese Umstände wirken sich ebenfalls im Alter, beispielsweise bei der Rente, aus. Denn wenn Frauen einen geringeren Stundenlohn haben und ihre Arbeitszeit reduzieren, zahlen sie weniger in die Altersvorsorge ein und sind einem erhöhten Risiko von Altersarmut ausgesetzt. Die geschlechterspezifische Lohnlücke wirkt sich somit weitreichend auf die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen aus. Mit diesem Anliegen wird sich ebenfalls schwerpunktmäßig die 36. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) beschäftigten, deren Vorsitz ich im Jahr 2026 innehabe. Das diesjährige Leitthema nimmt Armut von Frauen ganzheitlich in den Blick mit dem Ziel, strukturelle Barrieren abzubauen und gleiche Chancen für alle zu schaffen.« In Sachsen verdienten Frauen im Jahr 2025 immer noch durchschnittlich 6 Prozent weniger pro Stunde als Männer. Obwohl der »Gender Pay Gap« in Sachsen damit geringer als im Bundesdurchschnitt ist, ist Sachsen kein Vorbild. Denn ein wesentlicher Grund ist, dass Männer in Sachsen durchschnittlich deutlich weniger verdienen als in Westdeutschland. Folglich fällt der Lohnabstand von Frauen zu Männern in Sachsen geringer aus und die Löhne in Sachsen sind insgesamt niedriger als in Westdeutschland. Ein genauerer Blick zeigt zudem, dass der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in einigen Bereichen deutlich höher als 6 Prozent liegt. So betrug beispielsweise der »Gender Pay Gap« bei Frauen und Männern in Sachsen mit Hochschulabschluss 12 Prozent. Außerdem fällt die bereinigte Lohnlücke, der strukturelle Unterschiede wie Teilzeit, Berufswahl und Karrierelevel berücksichtigt, in Sachsen höher aus als die unbereinigte Lohnlücke zwischen den Geschlechtern. Damit verdienen Frauen in Sachsen trotz gleicher Qualifikation, gleichem Beruf und gleicher Arbeitszeit weniger als Männer. Um geeignete Stellschrauben zur Senkung des »Gender Pay Gaps« zu identifizieren, ist es wesentlich, in den Blick zu nehmen, wie sich die geschlechterspezifische Lohnlücke im Laufe des Lebens entwickelt und auswirkt. Dies steht auch im Fokus des diesjährigen Equal Pay Days, der unter dem Motto »equal pay every day« stattfindet. Eine bedeutende Rolle spielen dabei unter anderem das Erlernen von Rollenbildern bei Kindern und Jugendlichen, die Berufswahl und die Entscheidung für eine Familiengründung mit Kindern. Diese Aspekte beeinflussen die Lohnungleichheit im Laufe des Lebens bis zur Rente und können zu weiblicher Altersarmut führen. Hintergrund An den internationalen Aktionstag Equal Pay Day erinnert in Deutschland seit 2008 jährlich der Verein Business and Professional Women Germany (BPW). Unterstützt wird die Kampagne durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. -
Entdecken Sie die Schätze des »Sächsischen Denkmalarchivs«: Jahresausstellung bis zum Tag der Archive am 8. März 2026 verlängert
Wegen des großen Interesses und der positiven Resonanz verlängert das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) seine aktuelle Jahresausstellung bis zum bundesweiten Tag der Archive am 8. März 2026. Sonderführungen am diesjährigen Tag der Archive bieten Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, die Ausstellung letztmalig zu besichtigen. Im Fokus stehen die wissenschaftlichen Sammlungen des LfD, die im Bereich der Denkmalpflege zu den bedeutendsten Spezialsammlungen in Deutschland zählen. Gezeigt werden bisher unbekannte Schätze aus dem 14. bis 21. Jahrhundert: Bild- und Textquellen, Zeichnungen, Fotografien, Dokumentationen und Objekte, darunter eindrucksvolle Glockenfrottagen. Sie verdeutlichen die Wurzeln der modernen Denkmalpflege und die Hinwendung zu historischen Sachzeugen, wie sie bereits 1825 vom Königlich Sächsischen Altertumsverein angeregt wurde. Die Ausstellung bietet Einblicke in einen Wissensspeicher, der die Grundlage für die Arbeit am Kulturdenkmal bildet, das Bewusstsein für Denkmale wachhält und mit dem Kulturdenkmal untrennbar verbunden ist. Die Verlängerung ermöglicht auch jenen den Besuch, die bisher noch keine Gelegenheit hatten, die Ausstellung zu sehen. Der Tag der Archive bildet dabei einen besonderen Abschluss: An diesem Tag öffnen Archive bundesweit ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Arbeit und Schätze. Die Ausstellung passt zum diesjährigen Motto des Tages: »Alte Heimat – neue Heimat«: Die bewahrten Kulturdenkmale stehen für gewachsene Identität und historische Verwurzelung – für »alte Heimat«. Indem das LfD dieses Erbe sammelt, erforscht und neu vermittelt, schafft es zugleich eine »neue Heimat« im kulturellen Gedächtnis. Es verbindet Vergangenheit und Gegenwart und macht Geschichte als lebendigen Bestandteil unserer Gegenwart erfahrbar. Sonderführungen am Tag der Archive 2026 Sonntag, 8. März 2026 * 11 Uhr bis 12.30 Uhr * 13 Uhr bis 14.30 Uhr. Wegen begrenzter Platzkapazitäten bitten wir um Anmeldung bis zum 6. März 2026, 11 Uhr unter 0351 48430 421 oder presse@lfd.sachsen.de. Jahresausstellung des LfD »Gebautes Vermächtnis – Bewahrtes Gedächtnis. Das Sächsische Denkmalarchiv« | Ständehaus Dresden, Schloßplatz 1, Erdgeschoss | geöffnet Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr | freier Eintritt Bitte beachten Sie die Sicherheitskontrollen im Ständehaus. -
Durchsuchungen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Kinderpornografie
Verantwortlich: Susanne Lübcke Ort: Stadt Leipzig Zeit: 25.02.2026, 06:00 Uhr bis 11:00 Uhr Im Rahmen der Bekämpfung der Kinderpornografie und des sexuellen Missbrauchs von Kindern setzten Polizeibeamte der Leipziger Kriminalpolizeiinspektion zusammen mit der sächsischen Bereitschaftspolizei am Mittwoch im Auftrag der Staatsanwaltschaft Leipzig richterliche Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse an 20 Orten in Leipzig durch. Grundlage der Maßnahmen vom heutigen Tag sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Leipzig gegen 19 Beschuldigte (alle männlich) im Alter von 16 bis 72 Jahren unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern, dem Erwerb und Verbreiten von kinder- und jugendpornografischen Inhalten und anderen Sexualdelikten zum Nachteil von Kindern. Bei den Durchsuchungen wurden über 80 Datenträger sichergestellt. Die Speichermedien, vorwiegend Mobiltelefone, Tablets, Laptops und PCs werden nun durch Spezialisten ausgewertet. Dies nimmt einige Zeit in Anspruch. Im Rahmen der heutigen Maßnahmen kam es zu keinen Festnahmen. Die Ermittlungen dauern weiter an.