Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Anja Leuschner (al) und Julia Szagunn (js) Mutmaßlichen Schuhdieb gestellt Görlitz, Dr.-Kahlbaum-Allee 17.06.2026, 14:30 Uhr Am Mittwochnachmittag ist es zu einem Diebstahl von Schuhen aus einem Geschäft in Görlitz gekommen. Sofort alarmierte Beamte konnten einen 40-jährigen Tatverdächtigen in seinem Mercedes auf der Dr.-Kahlbaum-Allee stellen. Sie fanden die Beute im Wert von etwa 390 Euro im Auto. Bei der Kontrolle des polnischen Staatsangehörigen fiel zusätzlich noch auf, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Der mutmaßliche Dieb muss sich nun auch wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. (js) Autobahnpolizeirevier Bautzen Verunfallt BAB 4, Görlitz - Dresden, Burkau 17.06.2026, 16:30 Uhr Am Mittwochnachmittag ist es zu einem Unfall zwischen einer 65-jähren Pkw-Fahrerin und einer 32-jährigen Lkw-Lenkerin auf der Autobahn 4 in Richtung Dresden gekommen. Die Honda-Fahrerin beabsichtigte bei der Anschlussstelle Burkau vom Einfädelungsstreifen auf die Hauptfahrbahn zu wechseln. Dabei übersah sie offenbar den Sattelzug und es kam zur Kollision. Verletzt wurde niemand. Beamte des Autobahnpolizeireviers nahmen den Unfall auf. Der Sachschaden belief sich auf etwa 4.000 Euro. (js) Unfall und Folgeunfall BAB 4, Görlitz - Dresden, kurz hinter Weißenberg 18.06.2026, 12:15 Uhr BAB 4, Görlitz - Dresden, in Höhe Parkplatz Am Wacheberg 18.06.2026, 13:05 Uhr Zu zwei Unfällen ist es am Donnerstag in der Mittagszeit auf der Autobahn 4 gekommen. Zunächst krachte es zwischen einem Skoda und einem Citroen. Der 61-jährige Citroen-Fahrer war in Richtung Dresden unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Weißenberg scherte er zum Überholen aus, übersah dabei aber den Skoda eines 43-Jährigen. Der Octavia-Lenker vollzog eine Vollbremsung, dennoch kollidierte er mit dem Citroen. Der Skoda wurde daraufhin erst in die rechte, dann in die linke Leitplanke geschleudert. Die Fahrer sowie zwei weitere Insassen wurden leicht verletzt. Rettungskräfte behandelten sie vor Ort und nahmen zwei Verletzte mit ins Krankenhaus. Der Sachschaden belief sich auf etwa 10.000 Euro. Die Autobahn wurde nach dem Unfall voll gesperrt. Der Verkehr staute sich. Kurz nach um eins kam es dann zu einem Folgeunfall. Ein 61-jähriger Pkw-Fahrer übersah vermutlich das Stauende und fuhr in den stehenden DAF-Lkw eines 40-Jährigen. Der Autofahrer erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung ins Krankenhaus. Der Sachschaden betrug hier etwa 40.000 Euro. Gegen 14 Uhr leiteten die Einsatzkräfte den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Seit 14:35 Uhr sind alle Fahrzeuge geborgen und die Fahrbahn wieder frei. (al) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda In eine Kirche eingebrochen… Neschwitz 17.06.2026, 07:30 Uhr - 18:30 Uhr …sind Unbekannte am Mittwoch in Neschwitz. Die Langfinger entwendeten gewaltvoll die Spendenbox. Beamte des Kamenzer Reviers nahmen eine Anzeige auf und sicherten Spuren. Wie hoch der Stehlschaden ist, kann bisher nicht gesagt werden. Der Sachschaden belief sich auf etwa 200 Euro. Die Ermittlungen dauern an. (js) Moped vs. Pkw Neukirch/Lausitz, Naundorfer Straße 17.05.2026, 13:15 Uhr Am Mittwochmittag ist es zu einem Unfall zwischen einem Kleinkraftrad und einem Pkw in Neukirch gekommen. Ein 16-jähriger Simson-Lenker befuhr gemeinsam mit seinem Sozius die Naundorfer Straße. Aus bislang unbekannter Ursache kam es mit einem davor verkehrsbedingt haltenden VW zur Kollision und der Moped-Fahrer flüchtete. Ordnungshüter konnten den mutmaßlichen Unfallverursacher ermitteln und erstatteten eine Anzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der Sachschaden belief sich auf etwa 2.000 Euro. Die Ermittlungen übernahm der Verkehrs- und Verfügungsdienst Bautzen. (js) Alkoholisiert im Graben gelandet Bautzen, OT Schmochtitz, K 7275 17.06.2026, 20:00 Uhr Am Mittwochabend ist es zu einem Unfall auf der K 7275 bei Schmochtitz gekommen. Ein 86-jähriger Yeti-Lenker kam aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Verletzt wurde niemand. Hinzugezogene Beamten nahmen den Unfall auf und ließen den Mann pusten. Das Gerät zeigte umgerechnet 0,44 Promille an. Eine Blutentnahme war die Folge und der Führerschein wurde sichergestellt. Der Sachschaden betrug knapp 3.000 Euro. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst übernahm die Ermittlungen gegen den deutschen Fahrzeugführer wegen Trunkenheit im Verkehr. (js) Geschwindigkeitskontrolle S 94, Abzweig Gödlau 17.06.2026, 10:00 Uhr - 14:15 Uhr Am Mittwochmittag haben Beamte des Messteams die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der S 94 in Höhe des Abzweigs Gödlau in Richtung Kamenz kontrolliert. In knapp vier Stunden passierten 660 Fahrzeuge die Messstelle. 117 von ihnen überschritten die vorgegebenen 70 km/h. Die Ordnungshüter fertigten 58 Verwarn- und 59 Bußgeldanzeigen. Der Schnellste war ein Mercedes aus Senftenberg. Dieser wurde mit 127 km/h gemessen. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld von 480 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. (js) Doppelter Überholvorgang S 94, zwischen Abzweig Hausdorf und Biehla 17.06.2026, 08:55 Uhr Zu einem Unfall beim Überholen ist es am Mittwochvormittag auf der S 94 zwischen dem Abzweig Hausdorf und Biehla gekommen. Eine 19-Jährige war mit ihrem Polo in Richtung Biehla unterwegs und wollte einen langsam fahrenden Linienbus überholen. Dabei übersah sie offenbar, dass bereits eine 68-jährige Golf-Fahrerin überholte und auf gleicher Höhe mit ihrem Fahrzeug war. Die beiden Volkswagen kollidierten. Verletzt wurde niemand. Es entstand aber Sachschaden von rund 5.000 Euro. Eine Streife nahm den Unfall auf. (al) Brand in Wohnung Radeberg, Schönfelder Straße 18.06.2026, 01:10 Uhr In den frühen Donnerstagmorgenstunden ist es zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Schönfelder Straße in Radeberg gekommen. Zeugen hatten den Notruf gewählt, da sie aus der Wohnung eines 61-Jährigen Rauchgeruch wahrgenommen hatten. Die Feuerwehr öffnete die Eingangstür. Anschließend leistete der Mann Widerstand gegen die Rettungskräfte und die Ordnungshüter fixierten diesen mit Handschellen. Der Mann wurde aufgrund einer Rauchgasintoxikation in eine Klinik gebracht. Was den Brand auslöste, wird einen Brandursachenermittler beschäftigen. Der Sachschaden konnte auf knapp 3.500 Euro geschätzt werden. (js) Diebstahlsversuch gescheitert Hoyerswerda, Johann-Gottfried-Herder-Straße 15.06.2026, 10:00 Uhr - 17.06.2026, 05:45 Uhr Unbekannte haben zwischen Montag und Mittwoch dieser Woche versucht, einen Motorroller der Marke Generic von der Johann-Gottfried-Herder-Straße in Hoyerswerda zu stehlen. Allerdings scheiterten die Täter bei ihrem Vorhaben, verursachten nach Angaben des Eigentümers jedoch Sachschaden in Höhe von circa 200 Euro am Lenker- und einem zusätzlich angebrachten Kettenschloss. Beamte des örtlichen Reviers nahmen die Anzeige auf und sicherten Spuren. Die Ermittlungen führt der Kriminaldienst. (al) Nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis Bernsdorf, Nordstraße 17.06.2026, 15:40 Uhr Ein 43-Jähriger ist am Mittwochnachmittag mit seinem Pkw und einem daran befindlichen Wohnwagen auf der Nordstraße in Bernsdorf in eine Polizeikontrolle geraten. Als die Beamten sich seine Fahrerlaubnis ansahen, stellten sie fest, dass der deutsche Fahrer das Gespann nicht führen darf, da ihm dafür die notwendige Erlaubnis fehlt. Folglich wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Dieser Fall zeigt, dass sich vor Fahrtantritt mit einem Gespann der Blick in die eigene Fahrerlaubnis lohnt, um derart böse Überraschungen, womöglich noch auf der Fahrt in den Urlaub, zu vermeiden. (al) Brand Lauta, Industrie- und Gewerbegebiet 18.06.2026, 09:00 Uhr Seit den Donnerstagmorgenstunden sind Kameraden der Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizisten bei einem Brandgeschehen im Industriegebiet Lauta im Einsatz. Bislang ist die Ursache des Feuers sowie der resultierende Sachschaden in der Müllverbrennungsanlage unklar. Verletzt wurde dabei niemand. Damit die Löscharbeiten ohne Verzögerungen vollzogen werden können, wurden die B 96, Karl-Marx-Straße, Mittelstraße sowie die Grube-Erika-Straße gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten den Bereich weiträumig zu umfahren. Am morgigen Tag wird entschieden, ob ein Brandursachenermittler eingesetzt wird. (js) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Betrügern aufgesessen Görlitz Juni 2025 - 17.05.2026, 07:30 Uhr Am Mittwochmorgen hat ein 60-Jähriger eine Anzeige wegen Betruges auf dem Polizeirevier Görlitz erstattet. Der Geschädigte investierte im vergangenen Juni knapp 40.000 Euro in eine Kapitalanlage. Danach hatte der Mann mehrfach Kontakt mit einem vermeintlichen Berater. Nach knapp einem Jahr investierte er einen sechsstelligen Betrag. Die Kriminalpolizeiinspektion übernahm die Ermittlungen. Die Polizei rät: Vertrauen Sie nur seriösen Anbietern, erkundigen Sie sich bei ihrem persönlichen Geldinstitut über die Investitionsangebote! Hören Sie auf ihr Bauchgefühl und sprechen Sie mit Angehörigen über ihre finanziellen Vorhaben! (js) Berauscht gefahren Görlitz, Rothenburger Straße 17.06.2026, 20:45 Uhr Eine Görlitzer Streife hat am Mittwochabend einen E-Scooter-Fahrer auf der Rothenburger Straße in Görlitz kontrolliert. Ein Drogentest reagierte bei dem 35-Jährigen positiv auf Amphetamin. Beamte untersagten die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme an. Der polnische Staatsangehörige erhält in Kürze Post von der Bußgeldstelle. (js) Sommerräder weg Jonsdorf, Hänischmühe 11.06.2026, 16:00 Uhr - 17.06.2026, 10:00 Uhr Diebe sind in den vergangenen Tagen in eine Garage an der Hänischmühe in Jonsdorf eingebrochen. Sie erbeuteten einen Satz Sommerreifen im Wert von circa 1.000 Euro. Der Sachschaden belief sich auf rund 25 Euro. Polizisten fertigten die Anzeige wegen des Einbruchs und sicherten Spuren. Mit den Ermittlungen befasst sich der Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland. (al) In Gebäude eingebrochen Weißwasser/O.L., Bautzener Straße 17.06.2026, 03:00 Uhr Unbekannte sind in der Nacht zu Mittwoch in ein Gebäude an der Bautzener Straßen in Weißwasser eingebrochen. Sie stahlen eine Kasse aus den Geschäftsräumen und erbeuteten mehrere hundert Euro. Die Täter hinterließen zudem einen Sachschaden von rund 300 Euro. Polizisten sicherten Spuren und nahmen die Anzeige auf. Der Kriminaldienst des örtlichen Reviers ermittelt. (al) Überschlagen… B 156, Abzweig Nochten 17.06.2026, 16:15 Uhr …hat sich am Mittwochnachmittag ein 36-Jähriger mit seinem Mazda auf der B 156. Er kam aus Richtung Boxberg und geriet 400 Meter nach dem Abzweig Reichwalde zu weit nach rechts und überschlug sich. Möglicherweise könnte ein medizinisches Problem die Ursache für den Unfall gewesen sein. Der Fahrer blieb unverletzt. An dem Mazda entstand ein Sachschaden von circa 10.000 Euro. (al) Einnahmen gestohlen Weißwasser/O.L., Lutherstraße 17.06.2026, 21:00 Uhr - 18.06.2026, 07:00 Uhr Einbrecher sind in der Nacht zu Donnerstag in einen Laden an der Lutherstraße in Weißwasser gelangt. Sie entwendeten mehrere hundert Euro Bargeld und verursachten rund 1.000 Euro Sachschaden. Polizisten sicherten Spuren am Tatort und eröffneten ein Ermittlungsverfahren. Mit diesem befasst sich der örtliche Kriminaldienst. (al) Schmierereien Schleife 18.06.2026, 06:30 Uhr Der Polizei in Weißwasser sind am Donnerstagmorgen mehrere Schmierereien in Schleife gemeldet worden. Die Beamten nahmen insgesamt fünf rechtswidrige Graffiti an Bau- und Infotafeln auf und sicherten Spuren. Die Unbekannten verursachten einen Sachschaden von etwa 100 Euro. Die Ermittlungen übernahm der Staatsschutz. (js)
  • Zwei eindrucksvolle Schriftzeugnisse ihrer Kulturen treten erstmals in einen direkten Dialog: Zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen – Tacheles – zeigt die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden in Kooperation mit dem Stadtmuseum Dresden und der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden im Buchmuseum die Ausstellung Weltlinien der Schrift. Der Maya-Codex und eine Torah für Dresden. Die von Jahna Dahms kuratierte Ausstellung begleitet das in Europa einmalige öffentliche Schreiben einer Torah im Schreibpavillon vor dem Stadtmuseum Dresden und richtet den Blick auf Schrift als religiöse und kulturelle Praxis. Eröffnet wird die Schau am 18. Juni 2026 um 19:00 Uhr, anschließend ist sie bei freiem Eintritt bis zum 5. August 2026 im Buchmuseum der SLUB Dresden (Zellescher Weg 18, 01069 Dresden, 2. OG) zu sehen. Das Buchmuseum ist Montag bis Samstag 12:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Neben Teilen der in Dresden neu geschriebenen Torah und der Maya-Handschrift sind eindrucksvolle Judaica aus den Sammlungen der SLUB zusehen. Gemeinsam machen sie die Kontinuität schriftlicher Überlieferung über mehrere Jahrhunderte hinweg sichtbar. Dazu Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch: »Es ist für Dresden ein besonderer Moment, die wertvollen Handschriften zweier Religionsgemeinschaften in der SLUB erleben und anhand der originalen Überlieferungen mehr zur Entstehung und Nutzung erfahren zu können. Ich danke allen Beteiligten, der SLUB, dem Stadtmuseum Dresden und der Jüdischen Kultusgemeinde für diese besondere Kooperation und wünsche der Ausstellung viel Erfolg.« Katrin Stump, Generaldirektorin der SLUB Dresden, betont: »Wir bewahren an der SLUB Dresden hebräische Handschriften aus dem 13. bis 18. Jahrhundert und jüdische Drucke, die zum Teil noch aus der Kurfürstlichen Bibliothek, einer Vorgängerinstitution der SLUB, stammen. Zum Jahr der jüdischen Kultur zeigen wir die bedeutendsten Stücke nach langer Zeit wieder öffentlich im Original. Wir danken Jahna Dahms, die die Objekte in einen größeren historischen und kulturellen Kontext gestellt hat, für ihre kuratorische Arbeit und dem Stadtmuseum sowie der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden für die wertvolle Kooperation.« Kuratorin Jahna Dahms erläutert zur Ausstellungsidee: »In einer Zeit, in der der Blick häufig auf Unterschiede gerichtet ist, halte ich es für wichtig, die universellen Erfahrungen des Menschseins sichtbar zu machen, die uns über Kulturen, Religionen und Epochen hinweg verbinden. Der Maya-Codex und die Torah-Rolle zeigen, dass Menschen an unterschiedlichen Orten ähnliche Fragen nach Ursprung, Zeit, Ordnung und ihrer Stellung in der Welt gestellt haben. Die Ausstellung, die auch aus dem Projekt ‚Eine Torah für Dresden‘ entstanden ist, lenkt den Blick bewusst auf diese Gemeinsamkeiten. Mein herzlicher Dank gilt der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden und dem Stadtmuseum Dresden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.« Die Ausstellung wird im Rahmen des Programmes Jüdisches Leben in Kunst und Kultur von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert. Torah, Machsor und Haftarah: Jüdische Kultur anhand zentraler Schriftzeugnisse Die Ausstellung setzt die neu entstehende Torah für Dresden in Beziehung zu historischen hebräischen Handschriften aus den Sammlungen der SLUB und zum Maya-Codex. Anhand zentraler Schriftzeugnisse wie Torah, Machsor und Haftarah erfahren Besucherinnen und Besucher Wissenswertes zur jüdischen Kultur und religiösen Praxis in Vergangenheit und Gegenwart. Als Herzstück des jüdischen Kanons spielt die Torah in der Ausstellung eine wichtige Rolle. Zu sehen ist eine historische Torah aus dem 18. Jahrhundert, die Abschnitten der neu entstehenden Torah gegenübergestellt wird, an der Joshua Dias anlässlich der Ausstellungseröffnung live schreiben wird. Im jüdischen Gottesdienst folgt auf die Torahlesung zu bestimmten Anlässen eine Lesung aus den Prophetenbüchern der hebräischen Bibel, die Haftarah. In der Ausstellung wird eine Haftarah-Rolle aus dem 18. Jahrhundert präsentiert. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher an einer Hörstation den gezeigten Textpassagen auch in traditionell gesungener Form lauschen. Erstmals seit Langem wird als eines der Spitzenstücke der SLUB eine Machsor-Handschrift – das Festgebetbuch des jüdischen Jahres – aus dem 13. Jahrhundert wieder im Original gezeigt. Sie gehört zu den wenigen erhaltenen großformatigen und reich illuminierten historischen Festmahsorim – für die Forschung ein bedeutendes Zeugnis jüdischer Liturgie und Buchkunst im mittelalterlichen Aschkenas, wie das Judentum im deutschsprachigen Raum genannt wurde. Zur Ausstellungseröffnung spielen die renommierten Musikerinnen Avery Gosfield (Flöte) und Noemi La Terra (Harfe, Gesang) Musik aus dieser Zeit. Im Begleitprogramm gibt Kuratorin Jahna Dahms vertiefte Einblicke in die Ausstellung; in einem Vortrag am 1. Juli 2026 stellt sie ihre Interpretation eines eindrucksvollen Bildes aus der Maya-Handschrift in den Mittelpunkt, und am 31. Juli 2026 nimmt sie gemeinsam mit Torah-Schreiber Joshua Dias die historische Machsor-Handschrift unter die Lupe. Dabei trägt Joshua Dias auch ausgewählte Gebete vor. Biografische Hintergrundinformationen zu Kuratorin Jahna Dahms Jahna Dahms (*1972 in Cottbus) ist Konzeptkünstlerin, Historikerin und Kuratorin. Sie lebt und arbeitet in Dresden. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Geschichte, Ur- und Frühgeschichte sowie Philosophie an der Technischen Universität Dresden studierte sie Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und wurde Meisterschülerin von Eberhard Bosslet. Sie war Professorin für Konzeption und Zeichnung sowie Gründungsdekanin der Fakultät Design an der Fachhochschule Dresden. In ihrer künstlerischen Arbeit untersucht sie universelle Formen und Ordnungsstrukturen an der Schnittstelle von Archäologie, Kulturgeschichte und Gegenwartskunst. Ihre Werke entstehen aus langfristigen Forschungen zu Material, Form und kultureller Überlieferung und werden häufig im Kontext historischer Sammlungen, Museen und Sakralräume präsentiert. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Archäologischen Museum Varna, im Grünen Gewölbe und in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, im Museum der bildenden Künste Leipzig sowie im Musée d’Art moderne et d’Art contemporain de Liège gezeigt. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Marion-Ermer-Preis und dem Sächsischen Landesgraduiertenstipendium.
  • Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Kontrollstelle – Einsatz zur Erhöhung der Verkehrssicherheit Zeit: 17.06.2026, 18:00 Uhr bis 23:55 Uhr Ort: Dresden-Leipziger Vorstadt Auf der Hansastraße haben Beamte der Polizeidirektion Dresden mit Unterstützung von Beamten der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie Kräften anderer Polizeidirektionen am Mittwochabend eine größere Kontrollstelle errichtet und insgesamt 291 Fahrzeuge kontrolliert. Hauptschwerpunkt war die Feststellung von Fahrern, die unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen. Zur Unterstützung waren auch Vertreter der Staatsanwaltschaft sowie von Fahrerlaubnisbehörden zugegen. Im Ergebnis schrieben die Beamten vier Strafanzeigen, darunter drei wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eine wegen der Trunkenheit im Verkehr. Zudem wurden 40 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt. Dabei standen zehn Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und zwei Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol. Ein Auto wurde wegen unzulässiger Umbauten stillgelegt. Wegen Mängeln an Fahrzeugen stellten die Beamten 15 Mängelscheine aus. Es waren 59 Beamte und Beschäftigte im Einsatz. Die Kontrollen werden fortgesetzt. (lr) Drei Radfahrer innerhalb weniger Minuten verletzt Zeit: 17.06.2026, 20:40 Uhr bis 20:50 Uhr Ort: Dresden-Seevorstadt/-Laubegast/-Johannstadt Am Mittwochabend sind innerhalb von zehn Minuten zwei Fahrradfahrer (28, 65) und eine Radfahrerin (33) bei Unfällen leicht verletzt worden. Die 33-Jährige fuhr auf dem Radweg der Güntzstraße in Richtung Sachsenplatz. Als sie über die Holbeinstraße fuhr, wurde sie von einem Audi A6 (Fahrer 26) erfasst, der von der Güntzstraße nach rechts auf die Holbeinstraße abbog. Der 28-Jährige fuhr mit einem Fahrrad auf der Gustav-Hartmann-Straße in Richtung Österreicher Straße. Auf der Kreuzung der Laibacher Straße stieß er mit einem VW Tiguan zusammen, dessen Fahrerin (65) auf der Laibacher Straße in Richtung Leubener Straße unterwegs war. Auf der Lennéstraße war der 65-Jährige auf dem Fußweg in Richtung Straßburger Platz unterwegs. Als er in Höhe der Herkulesallee vom Fußweg auf die Straße fuhr, stürzte er. Anschließend wehrte er sich gegen die Behandlung einer Rettungswagenbesatzung, obwohl er augenscheinlich verletzt und desorientiert war. Alarmierte Polizisten bemerkten zudem starken Alkoholgeruch. Sie veranlassten eine Blutentnahme und ermitteln nun wegen der Trunkenheit im Verkehr gegen den Deutschen. (lr) Zigaretten aus Einkaufsmarkt gestohlen Zeit: 17.06.2026, gegen 03:45 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Striesen In der Nacht zu Mittwoch sind Unbekannte in einen Einkaufsmarkt an der Schandauer Straße eingebrochen. Die Täter hebelten eine Tür auf und brachen anschließend einen Zigarettenständer auf. Aus diesem stahlen sie Tabakwaren im Wert von mehreren hundert Euro. Abschließende Schadensangaben liegen noch nicht vor. (ml) Landkreis Meißen Motorradfahrerin mit Reh kollidiert Zeit: 17.06.2026, 22:35 Uhr Ort: Moritzburg, OT Auer Am späten Mittwochabend ist eine Motorradfahrerin (17) bei einem Wildunfall auf der S 81 leicht verletzt worden. Die 17-Jährige war mit einer Yamaha MTN125 zwischen Neuer Anbau und Steinbach unterwegs. Als zwei Rehe auf der Fahrbahn standen, kollidierte sie mit einem der Tiere und stürzte. Die Tiere liefen davon. Am Motorrad entstand ein Schaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. (lr) In Imbiss eingebrochen Zeit: 17.06.2026, 20:45 Uhr bis 18.06.2026, 06:00 Uhr Ort: Radeburg Am Asternweg sind Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag in einen Imbiss eingebrochen. Die Täter versuchten eine Tür aufzuhebeln, was misslang. Sie schlugen anschließend eine Fensterscheibe ein und gelangten durch das Fenster ins Innere. Sie stahlen unter anderem eine Kasse mit Bargeld. Der Wert des Diebesguts beträgt etwa 2.000 Euro. Der Sachschaden wurde mit rund 1.700 Euro angegeben. (lr) Kind bei Unfall verletzt – Zeugen gesucht Zeit: 17.05.2026, gegen 14:30 Uhr Ort: Meißen Mitte Mai ist eine Radfahrerin (12) bei einem Unfall auf dem Elberadweg verletzt worden. Die Polizei sucht nun Zeugen. Die Zwölfjährige fuhr mit ihrer Familie über die Altstadtbrücke in Richtung Bahnhof Meißen. Von der Brücke fuhr sie über einen Parkplatz zum Elberadweg in Richtung Dresden. Dabei wurde sie von einem Fahrradfahrer angefahren, der auf dem Elberadweg in Richtung Dresden unterwegs war. Sie stürzte und wurde leicht verletzt. Der Unfall wurde später in einem Polizeirevier angezeigt. Der Radfahrer war etwa 45 Jahre alt, ca. 1,75 Meter groß und sehr schlank. Er hatte dunkle kurze Haare und nutzte ein dunkles Rennrad. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall insbesondere zu dem Radfahrer machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Mann nach räuberischem Diebstahl festgenommen Zeit: 17.06.2026, 13:40 Uhr Ort: Pirna Polizisten haben einen Mann (43) nach einem räuberischen Diebstahl in einem Markt an der Einsteinstraße vorläufig festgenommen. Der 43-Jährige steckte sich in dem Markt Käse, Schokolade und eine Flasche Schnaps im Gesamtwert von etwa 22 Euro ein. Als er die Kasse ohne zu bezahlen passierte, wurde er angesprochen, lief aber davon. Vor dem Markt wurde er von mehreren Männern bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten, wobei er zwei von ihnen (30, 51) leicht verletzte. Die Beamten brachten den russischen Staatsangehörigen in das Gewahrsam. (uh) Mutmaßlichen Dieb gestellt Zeit: 17.06.2026, 09:05 Uhr Ort: Heidenau Polizisten des Reviers Pirna haben einen mutmaßlichen Buntmetalldieb (47) gestellt. Ein Service-Mitarbeiter ging einer Störung auf einem Gelände an der Gabelsbergerstraße nach. Dort bemerkte er einen Mann, der Sicherungen deaktiviert hatte, offenbar um Kabel zu stehlen. Der Unbekannte lief davon. Alarmierte Polizisten konnten jedoch bei der Absuche in einem Gebäude den 47-Jährigen stellen. Der Deutsche hatte offenbar mehrere Kabel abisoliert und Werkzeug zusammengetragen. Die Polizisten fertigten die entsprechende Anzeige und ermitteln nun zur Identität flüchtigen Täters. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. (uh) Transporterfahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss Zeit: 17.06.2026, 19:10 Uhr Ort: Altenberg Polizisten der Fahndungsgruppe Grenze haben einen Transporterfahrer (24) gestoppt, der ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss unterwegs gewesen ist. Die Beamten hielten einen Ford Transit auf dem Tannenflußweg für eine Kontrolle an. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Kokain, wie ein Drogenschnelltest ergab. Eine Fahrerlaubnis hatte er nicht. Die Polizisten untersagten dem Deutschen die Weiterfahrt und veranlassten eine Blutentnahme bei ihm. (uh) Bezahlautomat aufgebrochen Zeit: 17.06.2026, 09:00 Uhr festgestellt Ort: Rathmannsdorf Diebe haben einen Bezahlautomaten an der Altendorfer Straße aufgebrochen. Nach erster Übersicht stahlen sie etwa 400 Euro. Der Sachschaden beträgt rund 50 Euro. Die Polizei ermittelt. (uh) Hakenkreuz gesprüht Zeit: 17.06.2026, 10:00 Uhr Ort: Königstein/Sächsische Schweiz Unbekannte haben in den vergangenen Tagen eine Mauer, Brückenpfeiler und Hinweisschilder am Elberadweg mit Graffiti besprüht. Unter anderem brachten die Täter mit grauer Farbe ein etwa einen mal einen Meter großes Hakenkreuz an. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Der Dresdner Staatsschutz ermittelt. (uh) Werkzeug aus Auto gestohlen Zeit: 17.06.2026, 14:30 Uhr bis 18.06.2026, 06:00 Uhr Ort: Klingenberg, OT Höckendorf Diebe haben Werkzeug aus einem VW Transporter auf dem Mittelweg gestohlen. Die Täter schlugen eine Seitenscheibe ein und durchsuchten das Fahrzeug. Sie stahlen einen Akkuschrauber, einen Bohrhammer und anderes Werkzeug im Wert von insgesamt rund 5.000 Euro. Der Sachschaden wurde mit etwa 1.500 Euro angegeben. (uh) Briefkasten gesprengt Zeit: 17.06.2026, 04:00 Uhr Ort: Bannewitz, OT Gaustritz Unbekannte haben einen Briefkasten am Babisnauer Weg beschädigt. Die Täter brachten nach ersten Ermittlungen Pyrotechnik im Briefkasten zur Explosion, wobei dieser komplett zerstört wurde. Der Sachschaden wurde mit etwa 1.000 Euro angegeben. Die Polizei ermittelt. (uh)
  • Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter hat am Donnerstag in Leipzig ein Ausbildungszentrum und einen Handwerksbetrieb besucht. Vor Ort hat er sich mit Auszubildenden, jungen Fachkräften und Ausbildern über aktuelle Herausforderungen der Fachkräftesicherung ausgetauscht. Ausbildung schafft Perspektiven: Besuch im Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig Zum Auftakt besuchte Minister Panter gemeinsam mit Kristian Kirpal, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und Stephan Findeisen, Mitglied des Vorstandes der Handwerkskammer zu Leipzig das Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig (ZAW). Als Verbundpartner in der dualen Ausbildung macht das ZAW Jugendliche fit für den Berufsstart in rund 25 Ausbildungsberufen der Berufsfelder Elektrotechnik, Metalltechnik sowie Lager und Logistik. Dort informierte sich Minister Panter über die Ausbildung in technischen Berufen und kam mit Auszubildenden sowie Ausbildern ins Gespräch, um aus erster Hand zu erfahren, unter welchen Bedingungen sie arbeiten und welche Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen. Minister Panter: »Gute Ausbildung, Fachkräfte und starke Unternehmen sichern Sachsens Zukunft. Wer sich für eine berufliche Laufbahn entscheidet, soll in Sachsen die besten Bedingungen für Ausbildung und Aufstieg finden. Deshalb investieren wir gezielt in überbetriebliche Ausbildungsstätten. Sie sichern die Qualität der Ausbildung und gleichen Unterschiede zwischen den Betrieben aus. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können häufig nicht alle Maschinen oder Fachgebiete für die gesamte Ausbildung vorhalten, hier sind die überbetrieblichen Angebote unverzichtbar.« ZAW-Geschäftsführer Dr. Matthias Maier: »Wer jetzt bei der Ausbildung spart, dem fehlen morgen die Meister und Techniker – gerade in den Mangelberufen. Überbetriebliche Ausbildungsstätten sind ein zentraler Pfeiler der dualen Ausbildung in Sachsen. Sie ermöglichen praxisnahe Qualifikation unabhängig vom einzelnen Betrieb und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Fachkräftesicherung. Das ZAW Leipzig ist für über 120 Unternehmen der Region Leipzig dabei ein verlässlicher Partner. Die Investition aus dem Sachsenfonds ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Ausbildung und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft nachhaltig.« Die Staatsregierung unterstützt die Modernisierung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS) und stellt dafür im Rahmen des »Zukunftspakets I« rund 11 Millionen Euro aus dem Sachsenfonds bereit. Die Ausstattung der ÜBS liegt grundsätzlich in der Verantwortung der Wirtschaft und der Handwerkskammern, der Freistaat Sachsen hat entsprechende Investitionen jedoch bereits in der Vergangenheit unterstützt. Meisterqualifikation als Schlüssel für Fachkräftesicherung und erfolgreiche Unternehmensnachfolge im Freistaat Im Anschluss besuchte Minister Panter den Handwerksbetrieb Elektro-Anlagenbau Rübner GmbH & Co. KG. Das Leipziger Unternehmen mit mehr als 80 Beschäftigten steht beispielhaft für erfolgreiche Nachwuchsförderung und verfügt über eine eigene Ausbildungsakademie. Beim Rundgang und im Gespräch mit jungen Meistern ging es um Karrierewege im Handwerk und die Bedeutung der Meisterqualifikation für die Fachkräftesicherung. »Meisterinnen und Meister sind für die sächsische Wirtschaft unverzichtbar. Sie gründen oder übernehmen Betriebe, schaffen Arbeitsplätze und sichern den eigenen Fachkräftenachwuchs über die duale Ausbildung«, so Minister Panter. Um den beruflichen Aufstieg attraktiver zu machen, wurde der Meisterbonus im Rahmen des »Zukunftspakets I« erhöht: Seit 2026 beträgt er 3.000 Euro statt bisher 2.000 Euro. Seit seiner Einführung im Jahr 2016 wurde er an mehr als 10.500 Meisterinnen und Meister ausgezahlt. Im Jahr 2025 legten 823 Handwerker ihre Meisterprüfung ab – der höchste Wert seit zehn Jahren. Hinzu kamen 750 Industriemeister sowie 229 Fachmeister im IHK-Bereich. »Die Erhöhung des Meisterbonus in Sachsen ist ein wichtiges Signal für individuelle Qualifizierung und Aufbau echter Fachkompetenz. Wir merken einen deutlichen Zuwachs an Kollegen, die den Weg zum Meisterabschluss nun mit Förderung und Unterstützung bewusst wählen, was nicht nur uns als Unternehmen freut, sondern für die gesamte Region ein unverzichtbarer Beitrag zur Fachkräftesicherung darstellt. Für Rübner Elektro-Anlagenbau bedeutet das: höhere Qualifikation im Team, mehr Kompetenz in der Umsetzung komplexer Projekte und langfristig eine noch stärkere Wettbewerbsfähigkeit«, erklärte Benjamin Rübner, Kaufmännischer Geschäftsführer. Der demografische Druck bleibt hoch: Rund 40 Prozent der Betriebsinhaber im sächsischen Handwerk sind älter als 55 Jahre. In den kommenden zehn Jahren stehen etwa 19.000 Betriebsübergaben an. Hintergrund Ausbildungsmarkt Trotz positiver Entwicklungen bleibt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt herausfordernd. Derzeit sind in Sachsen mehr als 8.000 Ausbildungsstellen unbesetzt. Im Handwerk stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge von 5.152 im Jahr 2021 auf 5.930 im Jahr 2025 – ein Plus von rund 15 Prozent. Besonders gefragt sind technische Berufe wie Elektronikerinnen und Elektroniker, die eine zentrale Rolle für Energiewende und Digitalisierung spielen. Insgesamt wurden 2024 rund 20.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, zugleich wurden mehr als 6.000 Verträge vorzeitig gelöst. Deutlich gestiegen ist die Zahl internationaler Auszubildender: von 978 im Jahr 2021 auf 2.219 im Jahr 2025. Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) Aus Mitteln der ÜBS-Förderung wurden bzw. werden im Freistaat 33 ÜBS gefördert. Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der Ausbildungsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen, insbesondere im Rahmen der Überbetrieblichen Lehrunterweisung bzw. der Verbundausbildung. Diese Funktion beschränkt sich nicht auf das Handwerk. Auch Überbetriebliche Berufsbildungsstätten in Industrie, Handel sowie in der Land- und Forstwirtschaft erfüllen vergleichbare Aufgaben und stehen vor Modernisierungs- und Investitionsherausforderungen.
  • Mit der Ausstellung »Wegbeschreibung – Medienkunst und Collagen« setzt das Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN) seine erfolgreiche Reihe »Vermessene Kunst im GeoSN« fort. Zur Vernissage am 25. Juni 2026 um 16:30 Uhr lädt das GeoSN Medienvertreter herzlich in seine Räumlichkeiten ein. Im Beisein der Dresdner Künstlerinnen Franziska und Sophia Hoffmann wird die inzwischen vierte Ausstellung der Reihe eröffnet, die sich der spannenden Verbindung von Geoinformation, Kartografie und künstlerischer Interpretation widmet. Die Arbeiten der Hoffmann-Schwestern, beide Absolventinnen u.a. der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, bewegen sich an der Schnittstelle von Raum, Erinnerung und visueller Orientierung. Videos, Fotografien, Installationen und Collagen greifen Ortsbezüge, historische Spuren und gesellschaftliche Prozesse auf und verweben sie zu neuen Bildwelten. »Wir beschäftigen uns im GeoSN täglich mit Geodaten, Karten und digitalen Modellen, um die Welt möglichst präzise abzubilden. Die Werke von Franziska und Sophia Hoffmann zeigen, dass dieselben Räume auch emotional, historisch und künstlerisch gelesen werden können. Karten helfen uns, Orte zu finden. Kunst hilft uns, ihre Geschichten zu entdecken. Diese Verbindung von amtlicher Genauigkeit und kreativer Interpretation macht den besonderen Reiz der neuen Ausstellung aus«, sagt GeoSN-Präsident Ronny Zienert, der die Reihe »Vermessene Kunst« vor gut zwei Jahren ins Leben gerufen hat. Für die Bilderschau im GeoSN wurden erstmals ausgewählte Arbeiten eigens als Collagen umgesetzt. Inspiration fanden die Künstlerinnen dabei auch in den historischen Karten des »Atlas zur Geschichte und Landeskunde von Sachsen«, der im GeoSN verlegt wurde. »Unsere aktuelle Ausstellung im GeoSN zeigt dabei sehr deutlich, dass Karten in ihrer Erscheinung und mit ihren Details faszinieren und uns auf Entdeckungsreise schicken können. Sie schaffen Erinnerungsräume, die wir aus unserer künstlerischen Perspektive wahrgenommen und durch eigene Kreationen in diversen Techniken ergänzt haben. Dieser Brückenschlag zwischen Kunst und Geodaten war für uns eine äußerst spannende Erfahrung und eine großartige Kooperation mit dem GeoSN«, so Franziska und Sophia Hoffmann. Ein besonderer Höhepunkt der Vernissage am 25. Juni ist die musikalische Begleitung der Ausstellungseröffnung durch ein junges Musiktalent. Mit seinem instrumentalen Beitrag setzt der Klangkünstler spannende akustische Akzente und schafft so eine stilistisch reizvolle Ergänzung zu den Grafiken, Collagen und medienkünstlerischen Arbeiten der Hoffmann-Schwestern. Ein weiteres Erlebnis an diesem Abend ist die Präsentation des Videos »Mondrelation«. Es fokussiert experimentell auf die Darstellung und Kartographierung des Mondes über Jahrhunderte hinweg. Die elektronische Musik dazu stammt von Ralf Müller-Hoffmann. Erstmals endet die künstlerische Auseinandersetzung mit Raum und Orientierung nicht an den Wänden des GeoSN: Einige Arbeiten von Franziska und Sophia Hoffmann sind auch als permanente Installationen im öffentlichen Raum Dresdens zu erleben. Die Ausstellung im GeoSN bietet damit zugleich einen Einblick in ein künstlerisches Schaffen, das weit über den Ausstellungsraum hinauswirkt und die Stadt selbst zum Erfahrungsraum macht. Vernissage »Wegbeschreibung – Medienkunst und Collagen« Datum: Donnerstag, 25. Juni 2026 Uhrzeit: 16:30 Uhr Ort: Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN), Olbrichtplatz 3, 01099 Dresden 1. Die Künstlerinnen stehen im Rahmen der Vernissage für Gespräche und Interviews zur Verfügung. 2. Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung und bitten um eine kurze Anmeldung unter: presse@geosn.sachsen.de