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Reichenbach: Schwerstverletzter Mann gefunden – Zeugen gesucht
Verantwortlich: Karolin Hemp, Enrico Liebold, Sebastian Schmidt, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung Schwerstverletzter Mann gefunden – Zeugen gesucht Zeit: 06.05.2026, 21:52 Uhr (polizeibekannt) Ort: Reichenbach In Reichenbach wurde ein Mann mit schwersten Verletzungen gefunden – die Polizei sucht Zeugen. Am späten Mittwochabend meldete ein Zeuge eine verletzte Person in der Weinholdstraße, zwischen Weststraße und Albertistraße. Rettungskräfte fanden dort einen Mann mit lebensbedrohlichen Verletzungen vor und brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er medizinisch behandelt wird. Es handelt sich um einen 54-jährigen, nichtdeutschen Mann. Bisher ist nicht geklärt, wie die Verletzungen zustande kamen – dazu ermittelt die Kriminalpolizei. Nach ersten Erkenntnissen könnte eine schwarze Mercedes C-Klasse mit französischem Kennzeichen mit dem Sachverhalt im Zusammenhang stehen. Die Polizei bittet um Hinweise zu folgenden Fragen: – Ist Ihnen der Mann, der kein Deutsch spricht, am Mittwochabend in der Weinholdstraße aufgefallen oder haben Sie gesehen wo er herkam? – Können Sie Hinweise dazu geben, wie es zu den Verletzungen kam? – Sind Ihnen eventuell Fahrzeuge oder andere Passanten aufgefallen, die als weitere Zeuginnen oder Zeugen in Frage kommen könnten? – Haben Sie die beschriebene Mercedes C-Klasse seit Mittwochabend irgendwo gesehen? Bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer 0375 428 4480 bei der Kriminalpolizei. (cf) Vogtlandkreis Geschwindigkeitsmessungen bei Tempo 30 Zeit: 06.05.2026, 07:30 Uhr bis 11:30 Uhr Ort: Elsterberg, OT Kleingera In Kleingera war mehr als jeder vierte Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Im Bereich des Dorfplatzes (Coschützer Straße/Dölauer Weg) führten Polizeibeamte am Mittwochvormittag Geschwindigkeitsmessungen durch. Erlaubt sind dort maximal 30 Kilometer pro Stunde. Von 144 gemessenen Fahrzeugen waren 39 Fahrzeugführende zu schnell unterwegs – das ist mehr als jeder Vierte. Der Schnellste von ihnen fuhr mit gemessenen 59 km/h fast doppelt so schnell wie erlaubt. Er muss nun mit einem Bußgeld von 180 Euro rechnen und wird einen Punkt im Fahreignungsregister erhalten. (cf) Landkreis Zwickau Pkw-Fahrer fährt Kind an Zeit: 07.05.2026, 08:05 Uhr Ort: Zwickau Ein elfjähriger Junge wurde beim Überqueren einer Fußgängerfurt von einem Pkw erfasst und erlitt Verletzungen. Am Donnerstagmorgen fuhr ein 85-jähriger Deutscher mit seinem Skoda auf der Humboldtstraße in Richtung Crimmitschauer Straße. An der Kreuzung zur Straße Am Schwanenteich bog er bei grünem Lichtzeichen nach rechts ab. Dabei stieß er gegen einen elfjährigen Fußgänger, der unter Vorrang selbst bei grünem Lichtzeichen für Fußgänger die Fußgängerfurt parallel zur Humboldtstraße überquerte. Der Junge erlitt Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Skoda-Fahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (sts) Gegen Straßenbahn gestoßen Zeit: 06.05.2026, 08:15 Uhr Ort: Zwickau Beim Fahrstreifenwechsel stieß ein Autofahrer gegen eine Straßenbahn. Mit seinem VW fuhr ein 76-Jähriger am Mittwochvormittag auf der Scheffelstraße in Richtung Talstraße. Als er vom rechten auf den linken Fahrstreifen wechselte, stieß er mit einer Straßenbahn zusammen, die in gleicher Richtung unterwegs war und von einem 63-Jährigen gefahren wurde. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand. Der VW war jedoch abschleppreif und die Scheffelstraße musste stadteinwärts für etwa eine Dreiviertelstunde gesperrt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von circa 23.500 Euro. (cf) Unfallflucht Zeit: 05.05.2026, 22:30 Uhr bis 06.05.2026, 08:30 Uhr Ort: Zwickau In der Zwickauer Innenstadt wurde ein Pkw beschädigt. In der Nacht zum Mittwoch wurde ein schwarzer Seat Leon beschädigt, der auf der Peter-Breuer-Straße nahe dem Kornmarkt geparkt war. Augenscheinlich war eine unbekannte Person beim Ein- oder Ausparken mit einem Fahrzeug gegen den Seat gestoßen und anschließend unerlaubt davongefahren. Die Reparaturkosten am Seat belaufen sich auf schätzungsweise 2.000 Euro. Wer den Zusammenstoß gesehen hat und Hinweise auf den Unfallverursacher oder das Fahrzeug geben kann, meldet sich bitte im Polizeirevier Zwickau, Telefon: 0375 428 102. (cf) Gegen Garagentor gestoßen und geflüchtet Zeit: 30.04.2026, 17:15 Uhr bis 04.05.2026, 16:00 Uhr Ort: Langenbernsdorf, OT Trünzig In Trünzig richtete ein unbekanntes Fahrzeug Schaden an einem Garagentor an – die Polizei sucht Zeugen. Innerhalb der vergangenen Tage wurde ein Garagentor an der Straße Am Roten Graben beschädigt. Der Spurenlage nach zu urteilen, war eine unbekannte Person mit einem Fahrzeug gegen das Tor gestoßen und anschließend unerlaubt weggefahren. Am Garagentor blieb ein Sachschaden von geschätzten 4.000 Euro zurück. Haben Sie einen Zusammenstoß beobachtet oder ist Ihnen der Schaden aufgefallen, sodass sich der Zeitraum näher eingrenzen lässt? Zeuginnen und Zeugen melden sich bitte im Polizeirevier Werdau, Telefon: 03761 7020. (cf) Mit E-Scooter gestürzt Zeit: 06.05.2026, 15:30 Uhr Ort: Hartenstein Eine Frau stürzte mit einem E-Scooter unter dem Einfluss von Alkohol und verletzte sich dabei schwer. Eine 51-Jährige befuhr am Mittwochnachmittag mit einem E-Scooter den Fußweg der August-Bebel-Straße. Vermutlich kam sie dabei durch einen Lenkfehler zu Sturz und verletzte sich schwer. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Atemalkoholtest, den die Beamten vor Ort durchführten, ergab einen Wert von 1,64 Promille. Die Deutsche muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. Da sie zudem den rechtmäßigen Besitz des Zweirades nicht nachweisen konnte, werden weitere strafrechtliche Ermittlungen geprüft. (kh) Graffitischmierereien Zeit: 30.04.2026 bis 05.05.2026 Ort: Hartenstein Die Polizei ermittelt aufgrund von Graffitischmierereien in Hartenstein. Im Zeitraum zwischen vergangenem Donnerstag und Dienstag dieser Woche schmierten Unbekannte mehrere Graffiti im Stadtbereich von Hartenstein. Es waren mehrere Hausfassaden und Garagentore im Bereich des Marktplatzes, des Hermann-Löns-Wegs und der Paul-Flemig-Straße betroffen. Der entstandene Sachschaden wurde auf 1.400 Euro geschätzt. Wer hat im genannten Zeitraum Personen im Hartensteiner Stadtgebiet beobachtet, die mit den Sachbeschädigungen in Verbindung stehen könnten? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Werdau unter der Telefonnummer 03761 7020 entgegen. (kh) Überladen und verkehrsuntauglich Zeit: 06.05.2026, 13:15 Uhr Ort: A 72 | Anschlussstelle Zwickau-West Ein Reifenplatzer eines Lkw brachte mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten ans Tageslicht. Ein Lkw-Fahrer war am frühen Mittwochnachmittag mit seinem Fahrzeug auf der Autobahn 72 in Fahrtrichtung Hof unterwegs. Als ein Reifen seines Lkw platzte, brachte er das Gespann im Bereich der Abfahrt Zwickau-West zum Stehen und informierte die Polizei. Den eingesetzten Beamten fiel nicht nur die äußerst mangelhafte Bereifung auf. Der mit dicken Holzstämmen beladene Anhänger schien auch deutlich überladen zu sein. Nachdem der Fahrer drei Reifen gewechselt hatte, ergab eine Verwiegung, dass das Fahrzeug zu knapp 34 Prozent überladen war. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt. Die Baumstämme mussten umgeladen werden und entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. (kh) Zeugen einer Unfallflucht gesucht Zeit: 06.05.2026, 08:00 Uhr bis 12:45 Uhr Ort: Fraureuth Der Polizei wurde eine Unfallflucht gemeldet, die sich in Fraureuth ereignete. Zwischen Mittwochmorgen und -mittag parkte eine Frau ihren weißen Opel Astra auf dem Parkplatz einer Fleischerei an der Alten Schulstraße. In diesem Zeitraum fuhr ein Unbekannter gegen den hinteren Stoßfänger des Fahrzeugs und verursachte dabei einen Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Anschließend entfernte sich der Fahrzeugführer vom Unfallort. Sie haben einen Zusammenstoß beobachtet und können Angaben zum Verursacher machen? Bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer 03761 7020 im Polizeirevier Werdau. (kh) Ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss Zeit: 07.05.2026, 04:10 Uhr Ort: Werdau, OT Leubnitz In Werdau fuhr ein Mann einen Pkw, obwohl er keine Fahrerlaubnis besaß und mutmaßlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. In der Nacht zum Donnerstag befuhr ein 42-Jähriger mit seinem VW die Leubnitzer Hauptstraße und wurde durch Beamte einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem reagierte ein vor Ort durchgeführter DrugWipe-Test positiv auf Amphetamine. Die Beamten brachten ihn zur Blutentnahme in ein Krankenhaus und stellten den Fahrzeugschlüssel sicher. Der Deutsche muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter berauschenden Mitteln verantworten. (kh) Vier Verletzte nach Unfall Zeit: 06.05.2026, 21:10 Uhr Ort: Callenberg, OT Langenberg Ein Seat kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Am späten Mittwochabend fuhr ein 18-jähriger Seat-Fahrer von Hohenstein-Ernstthal in Richtung Callenberg. In einer leichten Rechtskurve geriet das Fahrzeug ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Durch das Verkehrsunfallgeschehen wurden neben dem Fahrer drei weitere Insassen des Fahrzeuges verletzt. Eine 21-Jährige, ein 18-Jähriger und der 18-jährige Fahrer wurden schwer verletzt, eine 22-Jährige leicht. Alle Insassen sind zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden. Das Fahrzeug, an dem circa 5.200 Euro Sachschaden entstanden war, musste abgeschleppt werden. Die Bergungs- und Unfallaufnahmemaßnahmen waren nach knapp drei Stunden abgeschlossen. Gegen den 18-jährigen Fahrer mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eingeleitet. (el) -
Sachsen forciert die Wärmewende: Neuer Förderaufruf zur Dekarbonisierung der Fernwärme gestartet
Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) unterstützt aktiv den Strukturwandel in den sächsischen Revieren. Mit dem neuen Förderaufruf »JTF – Zukunftsfähige Energieversorgung« werden Vorhaben zur Dekarbonisierung der Fernwärmeerzeugung gezielt gefördert, um die Transformation von fossilen Energieträgern wie Braunkohle und Erdgas hin zu einem effizienten, auf erneuerbaren Energien basierenden Energiesystem zu beschleunigen. Energieminister Dirk Panter: »Die Dekarbonisierung der Fernwärme ist ein zentraler Baustein der Wärmewende – sie verbindet Klimaschutz mit regionaler Wertschöpfung und Versorgungssicherheit. Wir unterstützen gezielt innovative Technologien und integrierte Lösungen, damit unsere Kommunen und Unternehmen den Wandel aktiv gestalten und neue Chancen im Strukturwandel nutzen können.« Fokus auf innovative Technologien und integrierte Systeme Das Förderprogramm ist in zwei zentrale Bereiche unterteilt. Teil A umfasst Investitionen in die Errichtung erneuerbarer Wärmeerzeugungstechnologien, wie etwa Großwärmepumpen, solarthermische Großanlagen oder Biomasse-Heizwerke einschließlich der zugehörigen Wärmespeicher. Ergänzend dazu werden nach Teil B Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien – beispielsweise durch Photovoltaik oder Windkraft – unterstützt, sofern dieser Strom direkt für den Betrieb der nach Teil A geförderten Wärmeerzeuger genutzt wird. Dabei ist zu beachten, dass die Förderung nach Teil B nur in Kombination mit Teil A möglich ist und die förderfähigen Ausgaben für Teil B auf maximal 50 Prozent des Gesamtvorhabens begrenzt sind. Zielgruppen und Antragsverfahren im Überblick Die Förderung richtet sich an eine Vielzahl von Akteuren, darunter Unternehmen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände, Genossenschaften und Vereine. Voraussetzung ist ein Sitz oder eine Betriebsstätte in den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Leipzig, Nordsachsen oder der kreisfreien Stadt Leipzig. Um eine signifikante Wirkung zu erzielen, müssen die Gesamtkosten der Vorhaben mindestens eine Million Euro betragen. Voraussetzung für eine Förderung ist zudem, dass das Vorhaben eine nachweisbare Reduktion von Treibhausgasemissionen durch die Substitution fossiler Energieträger oder durch Effizienzsteigerungen ermöglicht. Der Fördersatz beträgt unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Grenzen bis zu 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal werden 15 Millionen Euro Zuschuss gewährt. Interessierte können ihre Anträge elektronisch über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank (SAB) unter Modul 5 der Förderrichtlinie Energie und Klima/2023 - sab.sachsen.de – einreichen. Die Frist für die Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen endet am 4. November 2026. Hintergrund Für die Förderung nach dem Modul »JTF-Zukunftsfähige Energieversorgung« der Förderrichtlinie Energie und Klima/2023 stehen insgesamt 115 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln zur Verfügung. Die bereitgestellten Gelder dienen der Umsetzung des territorialen Planes für einen gerechten Übergang. Die Vorhaben haben zum Ziel, Regionen und Menschen in die Lage zu versetzen, die sozialen, beschäftigungsspezifischen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen des Übergangs zu den energie- und klimapolitischen Vorgaben der Europäischen Union für 2030 und zu einer klimaneutralen Wirtschaft der Union bis 2050 zu bewältigen. Im Rahmen der vergangenen acht Aufrufe dieser Förderrichtlinie wurden Maßnahmen in Höhe von mehr als 75 Millionen Euro beantragt. Kontakt, Beratung und weitere Informationen Ansprechpartner: Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) Tel.: 0351 4910-4910 E-Mail: energie@sab.sachsen.de Webseite: https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderrichtlinie-energie-und-klima/20231 -
Zeugenaufruf nach Raubdelikt | Betrugsdelikt | Brand an einer Werkstatt
Verantwortlich: Therese Leverenz (tl), Paul Engelmann (pe) Zeugenaufruf nach Raubdelikt Ort: Leipzig (Paunsdorf), Klettenstraße Zeit: 06.05.2023, gegen 12:15 Uhr Am Mittwochmittag kam es im Leipziger Stadtteil Paunsdorf zu einem Raubdelikt, bei dem einem 70-Jährigen Bargeld gestohlen wurde. Gegen 12:15 Uhr klingelten zwei Unbekannte an der Wohnungstür des Mannes. Nachdem er die Tür öffnete, stieß ihn einer der Täter gegen die Tür und forderte unter Vorhalt eines pistolenähnlichen Gegenstands die Herausgabe seiner Wertgegenstände. In der weiteren Folge durchsuchte der andere Tatverdächtige die Wohnung und nahm Bargeld im Wert von über 2.000 Euro an sich. Anschließend flüchteten die Unbekannten aus der Wohnung. Der 70-Jährige wurde leicht verletzt. Zur Personenbeschreibung der Unbekannten ist bisher Folgendes bekannt: Person 1: • circa 1,70 Meter groß • kräftige Statur • braune Augen • Bekleidung: dunkle Mütze | dunkler Schlauchschal bis über die Nase gezogen | dunkle Jacke | helle lange Hose Person 2: • circa 1,70 Meter groß • kräftige Statur • braune Augen • Bekleidung: dunkle Mütze | dunkler Schlauchschal | dunkle Jacke | lange dunkle Hose Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Unbekannten geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (tl) Betrugsdelikt Ort: Leipzig (Holzhausen), Walter-Markov-Ring Zeit: 06.05.2026, gegen 11:15 Uhr Am Mittwochmittag begleiteten zwei Tatverdächtige eine ältere Dame in ihre Wohnung und entwendeten dort eine hohe Summe Bargeld. Die zwei unbekannten Männer sprachen die 88-Jährige an und gaben vor, ihr mit dem Transport ihrer Einkäufe helfen zu wollen. In ihrer Wohnung angekommen, lenkte einer der beiden Männer die Frau ab, während der andere im Nebenzimmer ihren Tresor öffnete und aus diesem mehrere zehntausend Euro Bargeld entwendete. Kurz nachdem beide gegangen waren, bemerkte die 88-Jährige den Verlust und informierte die Polizei. Es wird nun wegen Betruges ermittelt. (pe) Brand an einer Werkstatt Ort: Leipzig (Dölitz-Dösen), Leinestraße Zeit: 07.05.2026, gegen 01:05 Uhr In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in Dölitz-Dösen zu einem Brand in einem Unterstand einer Autowerkstatt. Aus bisher unbekannten Gründen brach an einer Werkstatt ein Feuer aus. In der Folge griffen die Flammen auf angrenzende Bäume, einen Holzzaun sowie einen Rosenbogen über. Die Werkstatt wurde durch das Feuer stark beschädigt. Dabei wurden die im Holzunterstand gelagerten Motorroller und Fahrräder ebenfalls vollständig zerstört. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bezifferbar. Die Polizei ermittelt wegen eines Branddelikts und wird einen Brandursachenermittler einsetzen. (pe) -
Sachsen auf der Biennale in Venedig
Venedig/Dresden (7. Mai 2026) - Erstmals in der Geschichte ist der Deutsche Pavillon auf der Biennale in Venedig von drei Frauen gestaltet worden - und alle haben einen Bezug zu Sachsen. Zu sehen sind Werke der Künstlerinnen Henrike Naumann und Sung Tieu. Kuratorin ist Kathleen Reinhardt. Die im Februar im Alter von 42 Jahren verstorbene Installationskünstlerin Henrike Naumann stammt aus Zwickau und hat in Dresden studiert. Ihr früher Tod erschütterte die Kunstwelt. Die heute in Berlin lebende Künstlerin Sung Tieu kam als kleines Kind 1992 mit ihrer Mutter aus Vietnam nach Sachsen, wo die Mutter Asyl beantragte. Ihr Vater hatte noch kurz vor dem Ende der DDR als Vertragsarbeiter in einem Stahlwerk im sächsischen Freital angefangen. Die Kuratorin Kathleen Reinhardt stammt aus Thüringen und war von 2016 bis 2022 Kuratorin und Konservatorin für Gegenwartskunst am Albertinum in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die 61. Internationale Biennale in Venedig wird an diesem Samstag eröffnet und läuft noch bis zum 22. November. Im Rahmen einer Werbekooperation wird »So geht sächsisch« in Venedig vertreten sein und für Kunst und Kultur im Freistaat Sachsen werben. Regierungssprecher Ralph Schreiber betonte: »Sachsen hat eine lange und enge Verbindung zu Italien. In der Gemäldegalerie hängen die Bilder der großen italienischen Meister. Sächsische Maler wiederum reisten zu Studienaufenthalten in den Süden und brachten die Eindrücke aus Venedig, Rom oder Neapel zurück in ihre Heimat. Austausch und Neugier sind damals wie heute die Lebensadern unserer Kultur. Die Biennale ist einer der Orte, an denen das besonders spürbar wird. Deswegen unterstützt Sachsen den Deutschen Pavillon und wirbt zugleich für den Freistaat als einzigartigen Ort von Kunst und Kultur.« Veranstalter für den Deutschen Pavillon ist das Institut für Auslandsbeziehungen. Die Künstlerinnen haben in ihren Arbeiten auch auf Recherchen über die DDR-Zeit und die Zeit nach Mauerfall und Wiedervereinigung zurückgegriffen. ÜBER DIE KÜNSTLERINNEN Henrike Naumann wurde 1984 in Zwickau geboren. Sie lebte und arbeitete in Berlin. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Karl Schmidt-Rottluff Stipendium, dem Max-Pechstein-Preis der Stadt Zwickau, dem Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung sowie dem Villa Aurora Stipendium/Thomas Mann House, Los Angeles. Wichtige Ausstellungen ihrer Werke fanden unter anderem im SculptureCenter in New York, im Busch-Reisinger Museum der Harvard Universität, im Museum of Modern Art in Warschau, im Haus der Kunst in München, im Deutschen Bundestag sowie im Rahmen der Ghetto Biennale in Haiti (2015, 2017) und der Kyiv Biennale (2023) in der Ukraine statt. Sung Tieu, 1987 in Hải Dương, Vietnam, geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Die Künstlerin wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis für künstlerische Forschung der Schering Stiftung, dem Rubensförderpreis der Stadt Siegen sowie dem Publikumspreis des Preises der Nationalgalerie. Bedeutende Einzelausstellungen fanden unter anderem in der Kunsthalle Nürnberg, der Amant Foundation New York, dem MIT List Visual Arts Center Cambridge, dem Kunst Museum Winterthur, der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig und dem Haus der Kunst München statt. Sie nahm unter anderem teil an der Gwangju Biennale (2024), der Shanghai Biennale (2023), der Bienal de São Paulo (2021) sowie der Kyiv Biennale (2021). -
8. Mai – Tag der Befreiung: Gedenken, Verantwortung und klares Zeichen für Demokratie
Am 8. Mai jährt sich zum 81. Mal der Tag der Befreiung – der Tag, an dem die nationalsozialistische Wehrmacht bedingungslos vor den Alliierten kapitulierte und damit der von Deutschland begonnene Zweite Weltkrieg in Europa endete. Mehr als 60 Millionen Menschen verloren in diesem rassistischen und antisemitischen Expansions- und Vernichtungskrieg ihr Leben. Sozialministerin Petra Köpping betont die besondere Verantwortung, die mit diesem Datum verbunden ist: »Der 8. Mai steht nicht nur für das Ende von Krieg und Gewaltherrschaft, sondern auch für die Befreiung Deutschlands und Europas vom Nationalsozialismus. Zugleich ist er ein eindringlicher Appell für die Gegenwart: Demokratie muss aktiv geschützt werden, bevor sie schleichend ausgehöhlt wird. Frieden, Freiheit und Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern brauchen Engagement, Solidarität und eine starke Zivilgesellschaft, die sie schützen. Es ist unsere Aufgabe als Staat, sichere und gute Rahmenbedingungen für dieses Engagement zu schaffen. Diese Aufgabe nehmen wir ernst und sind uns der besonderen Verantwortung in diesen Zeiten vielfältiger Krisen bewusst. Der Spaltung der Gesellschaft setzen wir Dialog, Bildung und soziale Gerechtigkeit entgegen und wir besinnen uns auf unsere gemeinsamen Werte. Zusammen mit der Zivilgesellschaft setzen wir uns für ein respektvolles, gutes Miteinander, eine friedliche Zukunft und eine offene, demokratische Gesellschaft ein.« Seit 2025 ist der 8. Mai offiziell ein sachsenweiter Gedenktag. Mit dieser Entscheidung zeigt Sachsen, welche hohe Bedeutung dem Tag der Befreiung beigemessen wird. Die Auseinandersetzung mit den im Zweiten Weltkrieg begangenen Verbrechen muss faktenbasiert fortgesetzt und Verantwortung übernommen werden. Das Sozialministerium leistet hier seinen Beitrag, indem es Projekte der historisch-politischen Bildung ebenso unterstützt wie Projekte der Demokratiebildung und Extremismusprävention.