Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Paul Engelmann (pe), Susanne Lübcke (sl) Motorradfahrer schwer verletzt Ort: Markranstädt (Quesitz), Lützner Straße Zeit: 03.03.2026 10:06 Uhr Am Dienstagvormittag ereignete sich in Quesitz ein Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Ein 77-jähriger Fahrer eines Pkw VW Up befuhr die Lützner Straße in Richtung Lützen. Beim Abbiegen nach links auf das Gelände einer Tankstelle hielt er aufgrund von Gegenverkehr an. Ein hinter ihm fahrende Ford Fiesta (Fahrer: 60) hielot an. Der hinter dem Ford fahrende Motorradfahrer (Fahrer: 60) überholte den Pkw, streifte diesen und kollidierte mit dem inzwischen abbiegenden VW Up. Der 60-Jährige verlor daraufhin die Kontrolle und kam nach links von der Fahrbahn ab. Er prallte gegen ein Werbeschild und stürzte schließlich in den Straßengraben. Der Fahrer des Motorrades wurde bei dem Unfall schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 21.500 Euro geschätzt. (pe) Zwei Verkehrsunfälle auf der Autobahn Unfall 1: Ort: BAB 9, Kilometer 114 Zeit: 04.03.2026, 13:15 Uhr Am Dienstagnachmittag ereignete sich auf der Bundesautobahn 9 ein Verkehrsunfall, bei dem ein Lkw umkippte und es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Gegen 13:15 Uhr fuhr der Fahrer (47, polnisch) eines Lkw Mercedes-Benz auf der Bundesautobahn 9 (BAB 9) in Richtung München. Kurz nach der Anschlussstelle Wiedemar verlor er aus bisher unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam vom rechten Fahrstreifen nach links ab, kollidierte mit der Mittelleitplanke und kippte um. Der 47-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, blieb aber nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Aufgrund der Bergungs- und Reinigungsarbeiten, die bis nach Mitternacht andauerten, kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in beiden Fahrtrichtungen. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehr als 100.000 Euro. Beamte des Autobahnpolizeireviers nahmen den Unfall auf. Unfall 2: Ort: BAB 9, Kilometer 113 Zeit: 04.03.2026, 17:15 Uhr Rund vier Stunden später fuhr dann, örtlich ungefähr einen Kilometer vor dem ersten Unfall, ein Lkw Renault auf einen Lkw Scania auf, wodurch der Fahrer schwer verletzt wurde. Der 55-jährige Fahrer eines Lkw Renault fuhr auf der BAB 9 in Richtung München und wollte vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechseln. Dabei stieß er seitlich mit dem Fahrer (50) eines Renault Kangoo zusammen. Durch den Zusammenprall wurde der Lkw nach rechts abgelenkt, sodass er auf einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug (Fahrer: 47) auffuhr. Der Fahrer des Lkw Renault wurde eingeklemmt und musste durch Rettungskräfte befreit werden. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde er anschließend stationär in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 50-Jährige und der 47-Jährige blieben unverletzt. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 50.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst war vor Ort und hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. (sl)
  • Mit dem ersten Mitteldeutschen Schulleitungskongress (MSLK), an dem nahezu 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitwirken, entsteht heute ein neues länderübergreifendes Forum für schulische Führung in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Der Kongress versteht sich als professionelle Plattform für Austausch, Orientierung und Vernetzung – und als bewusstes Signal der Wertschätzung für die anspruchsvolle Arbeit von Schulleiterinnen und Schulleitern. Führung in herausfordernden Zeiten Schulleitungen tragen heute eine immense Verantwortung. Sie steuern Schulentwicklungsprozesse, sichern Qualität, führen multiprofessionelle Teams und geben ihren Schulgemeinschaften Halt – in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher, technologischer und personeller Veränderungen. Der Erwartungsdruck wächst, die Aufgaben werden komplexer. »Was dabei häufig fehlt, ist ein Raum für strategischen Austausch auf Augenhöhe, Networking und Inspiration – ein Raum, in dem es nicht um Verwaltung, sondern um Führung geht. Genau hier setzt der Mitteldeutsche Schulleitungskongress an. Er möchte Schulleitungen stärken – fachlich, strategisch und persönlich«, erklärt Udo Beckmann, Leiter des Programmbeirates für den MSLK 2026. Die für Schule zuständigen Minister der drei Länder haben die Schirmherrschaft übernommen. Vor Ort in Halle betonen die drei Bildungsstaatssekretäre der drei mitteldeutschen Länder - Wilfried Kühner (Sachsen), Dr. Bernd Uwe Althaus (Thüringen) und Jürgen Böhm (Sachsen-Anhalt) - die Bedeutung eines länderübergreifenden Dialogs und ordnen die Rolle der Schulleitungen klar ein. Dr. Bernd Uwe Althaus, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: »Schulleitungen sind die entscheidenden Führungspersönlichkeiten unseres Bildungssystems. Sie geben Orientierung, gestalten Schulentwicklung und halten ihre Schulgemeinschaften zusammen – gerade in Zeiten tiefgreifender Veränderungen. Thüringen steht an der Seite seiner Schulleitungen: mit verlässlichen Rahmenbedingungen, gezielter Unterstützung und dem klaren Bekenntnis, dass gute Bildung vor Ort entschieden wird." Wilfried Kühner, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Kultus: »Hinter jeder starken Schule steht eine starke Leitung. Schulleiterinnen und Schulleiter führen ihre Schulen durch Phasen des Wandels, fördern die Qualität des Unterrichts und prägen das Miteinander in der Schulgemeinschaft. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützen wir sie im Freistaat gezielt: mit Coachings für schulische Führungskräfte, einem breiten Fortbildungsangebot sowie evidenzbasierten Programmen wie das ‚Mindful Teachers Program‘, welches nach erfolgreicher Pilotphase aktuell an 30 Schulen fortgeführt wird. Diese und viele weitere Impulse aus den Ländern führen wir auf dem Mitteldeutschen Schulleitungskongress zusammen und intensivieren so den länderübergreifenden Wissens- und Erfahrungsaustausch.« Jürgen Böhm, Bildungsstaatssekretär des Landes Sachsen-Anhalt: »Der Mitteldeutsche Schulleitungskongress setzt ein starkes Zeichen für die Bedeutung professioneller schulischer Führung und für die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Schulleitungen sind nicht nur organisatorische Knotenpunkte, sondern Impulsgeber für Qualitätsentwicklung und Innovation. Der länderübergreifende Austausch eröffnet neue Perspektiven und schafft Netzwerke, die weit über einen einzelnen Kongresstag hinauswirken. In Sachsen-Anhalt haben wir deshalb mit dem BildungsCampus Leadership 2025 einen innovativen Lern- und Entwicklungsort geschaffen, der Leitungskräfte gezielt in ihrer Handlungskompetenz stärkt. Kongress und BildungsCampus verfolgen dasselbe Ziel: starke Führungspersönlichkeiten zu unterstützen, damit Schulentwicklung vor Ort erfolgreich gestaltet werden kann.« Regionaler Fokus mit strategischem Anspruch Der Mitteldeutsche Schulleitungskongress ergänzt bewusst den bundesweit etablierten Deutschen Schulleitungskongress. Beckmann betont: »Während der DSLK auf nationaler Ebene wirkt, setzt der MSLK einen gezielten regionalen Akzent. Führung entsteht im konkreten Kontext – unter landesspezifischen Rahmenbedingungen, mit regional gewachsenen Netzwerken und bildungspolitischen Besonderheiten. Die Nähe zwischen den drei mitteldeutschen Ländern schafft Anschlussfähigkeit und ermöglicht einen besonders praxisnahen Austausch.« Von der Reaktion zur Gestaltung Die Programmstrategie folgt der Leitidee »Führung in Zeiten der Transformation« gezielt zu stärken. Beckmann: »Viele Schulleitungen erleben ihren Alltag als oft reaktiv – neue Vorgaben, neue Herausforderungen, neue Anforderungen. Der Kongress möchte Impulse geben, um wieder stärker in die gestaltende Rolle zu kommen.« Mit dem heutigen Auftakt des MSLK mit 300 Teilnehmenden setzen Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ein klares Signal: Für starke Schulen braucht es starke Führung – und für starke Führung braucht es strategische Vernetzung über Ländergrenzen hinweg. PRESSEKONTAKT: Udo Beckmann Ansprechpartner Presse FLEET EDUCATION Events E-Mail udo.beckmann@fleet-events.de I Mobil: 0170 2922 590
  • Autoren: Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Radfahrer bei Unfall verletzt – Zeugen gesucht Zeit: 03.03.2026, 09:00 Uhr Ort: Dresden-Leuben Auf der Breitscheidstraße ist am Dienstagvormittag ein Fahrradfahrer (28) bei einem Unfall leicht verletzt worden. Der 28-Jährige fuhr in Richtung Straße des 17.Juni und wurde von einem Audi Q3 (Fahrer 65) überholt. Dabei berührte der Wagen den Radfahrer, woraufhin der 65-Jährige stark bremste und nach rechts fuhr. Der Fahrradfahrer fuhr auf den Audi auf und wurde verletzt. Zum Sachschaden liegen keine Angaben vor. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt und sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall oder dem Fahrverhalten der Beteiligten machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Einbrecher scheiterten an Tankstellentür Zeit: 03.03.2026, 03:05 Uhr Ort: Dresden-Strehlen Zwei Unbekannte haben versucht in ein Tankstellengebäude an der Wiener Straße einzubrechen. Die maskierten Täter hebelten an der Tür zum Verkaufsraum, ohne diese öffnen zu können. Als Kunden das Tankstellengelände aufsuchten, lief das Duo davon und hinterließ einen Sachschaden von rund 1.000 Euro. Herbeigerufene Polizisten konnten die beiden nicht mehr ausfindig machen. (uh) Autofahrer unter Kokaineinfluss gestoppt Zeit: 03.03.2026, 02:10 Uhr Ort: Dresden-Hellerau, A 4 Beamte der Autobahnpolizei haben einen Autofahrer (51) gestoppt, der unter dem Einfluss von Drogen stand. Den Polizisten fiel ein Toyota Camry auf, der zwischen den Abfahrten Dresden-Flughafen und Dresden-Hellerau in Schlangenlinie sowie dicht auffuhr und grundlos beschleunigte und bremste. Sie hielten das Auto für eine Kontrolle an. Ein Drogenschnelltest beim Fahrer reagierte positiv auf Kokain. Die Polizisten untersagten dem polnischen Staatsangehörigen die Weiterfahrt und veranlassten eine Blutentnahme bei ihm. (uh) Landkreis Meißen Mobile Wache unterwegs – erste Station Strehla Zeit: 06.03.2026, 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr Ort: Strehla Das Polizeirevier Riesa bringt Polizisten mit Bürgern zusammen und wird dafür mit der mobilen Polizeiwache im Revierbereich unterwegs sein. Ziel ist es noch sichtbarer zu sein und mehr Menschen zu erreichen. Geplant ist, dass die Bürgerpolizisten an Markttagen oder anderen Anlässen in der Region mit der Wache vorbeikommen. Die erste Station wird am Freitag, 6. März 2026 der Markt in Strehla sein. Zwischen 9 Uhr und 11 Uhr stehen zwei Bürgerpolizisten für Beratungen und Gespräche zur Verfügung. Der Auftakt wird zudem vom Revierleiter des Reviers Riesa, dem Ersten Polizeihauptkommissar Andreas Wnuck, ab 10 Uhr begleitet. Dieser Termin eignet sich für eine Pressebegleitung. Medienvertreter sind herzlich eingeladen. (lr) Fensterscheibe eingeworfen Zeit: 03.03.2026, 07:25 Uhr der Polizei bekannt Ort: Großenhain Unbekannte haben ein Fenster einer Werkstatt an der Straße An der Elmobrücke beschädigt. Die Täter warfen die Scheibe mit einem unbekannten Gegenstand ein. In das Gebäude gelangten sie offenbar nicht. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. (uh) Sattelschlepper kippte im Autobahndreieck um Zeit: 03.03.2026, 13:00 Uhr Ort: Nossen, A 14/A 4 Ein DAF-Sattelzug (Fahrer 55) ist in im Autobahndreieck Nossen in der Überfahrt von der A 14 auf die A 4 in Richtung Dresden umgekippt. Es gab keine Verletzten. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Der Abschnitt musste für die Bergung für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. (uh) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Motorradfahrer schwer verletzt Zeit: 03.03.2026, 14:15 Uhr Ort: Sebnitz, OT Altendorf Ein Motorradfahrer (64) ist von der S 154 abgekommen und hat schwere Verletzungen erlitten. Der 64-Jährige war mit einer Yamaha auf der Staatsstraße zwischen Altendorf und Mittelndorf unterwegs, als er in einer Linkskurve die Kontrolle über die Maschine verlor. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte in einen Straßengraben. Der Biker kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt rund 3.000 Euro. (uh) Im Bus umgekippt Zeit: 03.03.2026, 08:15 Uhr Ort: Struppen, OT Struppen-Siedlung Im Kreisverkehr Hohe Straße/Königsteiner Straße ist am Dienstag eine Frau (68) bei einem Unfall leicht verletzt worden. Ein 24-Jähriger war mit einem Linienbus MAN auf der Hohen Straße zwischen Königstein und Struppen-Siedlung unterwegs. Als er durch den Kreisverkehr fuhr, kippte die 68-jährige Rollstuhlfahrerin, die im Bus mitfuhr, um. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. (lr)
  • Ministerpräsident Michael Kretschmer verlieh am 3. März 2026 stellvertretend für den Bundespräsidenten an den Denkmalpfleger Dr. Hans-Joachim Jäger den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Damit würdigte er Jägers »unermüdlichen Einsatz für internationale Völkerverständigung und die Stärkung der sächsischen Identität« sowie »seine herausragenden Verdienste für den Freistaat für das friedliche Zusammenleben und Mitmenschlichkeit«. Das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen freut sich über die Entscheidung des Bundespräsidenten und gratuliert Dr. Jäger sehr herzlich. Alf Furkert, Sächsischer Landeskonservator, betont: »Dr. Jäger hat sich grundlegend und ausdauernd der Denkmalpflege und dem Heimatschutz verschrieben. Als Gründungsmitglied der Bürgerinitiative für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche und Mitunterzeichner des ‚Rufs aus Dresden‘ ist Dr. Jäger seit Jahrzehnten unverzichtbarer Teil dieses bürgerschaftlichen Engagements. Sachsens Baukultur und Denkmalpflege liegen Dr. Jäger am Herzen. Seine Kompetenz und sein Engagement sind überall anerkannt - in staatlichen und kommunalen Behörden, in Vereinen und in der Gesellschaft. Dies zeigt sich auch in seiner Arbeit im Denkmalrat des Freistaats Sachsen, in dem er den Landesverein Sächsischer Heimatschutz vertritt. Stets fachlich begründet Akzente setzend, ist seine Stimme im Denkmalrat gewichtig. Dr. Jäger trägt so zur Erhaltung sächsischer Kulturdenkmale bei. Es war kein Zufall, dass er 1990 zu den Ersten gehörte, die den Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. wiederbelebten und seitdem im Vorstand tätig ist.« Hintergrund: Der Bundespräsident verleiht den Verdienstorden, die höchste Anerkennung der Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl. Er wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie für besondere Verdienste um Deutschland, etwa im sozialen und karitativen Bereich. Eine finanzielle Zuwendung ist mit dem Orden nicht verbunden.
  • Heute ist ein besonderer Tag für Roland Einsiedel aus Kossa in der Dübener Heide: Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretzschmar überreichte ihm, stellvertretend für den Bundespräsidenten, das Bundesverdienstkreuz. Der 85-Jährige zählt zu den Pionieren des ökologischen Landbaus in Sachsen. Mit der hohen Auszeichnung wird Roland Einsiedels jahrzehntelanges Engagement für eine umweltverträgliche und zukunftsfähige Landwirtschaft gewürdigt. Als Leiter der Sächsischen Interessengemeinschaft Ökologischer Landbau (SIGÖL) gelang es ihm, wissenschaftliche Erkenntnisse und Visionen zur nachhaltigen Landwirtschaft aus Ost und West miteinander zu verbinden. So schuf er eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung ökologischer Bewirtschaftungsweisen. Überregional bekannt wurden seine über viele Jahre organisierten und hochkarätig besetzten Fortbildungsveranstaltungen zum Kreislaufgedanken »Boden–Pflanze–Tier–Mensch–Boden«. Mit seinem Wirken leistete der Aktivist aus der Dübener Heide einen herausragenden Beitrag zur Förderung der Biodiversität und der Bodenfruchtbarkeit. Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) mit ihrer Akademie ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Kooperationspartner von Roland Einsiedel. Sie unterstützt finanziell und personell die überregional bedeutsamen Weiterbildungs- und Vernetzungsveranstaltungen zum ökologischen Landbau in Bad Düben. Hintergrundinfo Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland – so der vollständige Name der Auszeichnung – ist die höchste Anerkennung des Landes für Menschen, die sich in den Bereichen Politik, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft oder Kultur in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.