Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Paul Engelmann (pe), Therese Leverenz (tl) Verkehrsunfall mit vier Verletzten - Zeugenaufruf Ort: Bennewitz (Schmölen), B107 Zeit: 22.10.2026, gegen 14:05 Uhr Am Donnerstagmittag kam es auf der Bundesstraße 107 zu einem Verkehrsunfall, bei dem vier Personen verletzt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein unbekannter Fahrer oder eine unbekannte Fahrerin mit einem Transporter auf der B 107 von Pausitz in Richtung Schmölen und überholte trotz Gegenverkehr einen Traktor. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste der entgegenkommende Fahrer (63) eines Ford Focus abbremsen. In der Folge fuhr ein hinter ihm fahrender Seat Leon (Fahrer: 52) auf den Ford auf. Anschließend geriet der Ford auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem Renault Megane (Fahrerin: 22) zusammen. Dem unbekannten Transporterfahrer oder der unbekannten Transporterfahrerin gelang es nach bisherigen Erkenntnissen, noch vor dem Traktor wieder einzuscheren. Er entfernte sich vom Unfallort, ohne seine Personalien bekanntzumachen. Infolge des Unfalls wurden sowohl der 63-Jährige als auch der Fahrer des Seat schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die 22-Jährige und ihr Beifahrer wurden leicht verletzt und ambulant in einem Krankenhaus versorgt. Der Sachschaden konnte nicht abschließend beziffert werden. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeuginnen und Zeugen gesucht, die Hinweise zu dem unbekannten Fahrzeug oder zu dem Verkehrsunfall geben können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden. (tl) Fahrzeugbrand in Reudnitz-Thonberg Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Oststraße Zeit: 22.10.2026, gegen 23:50 Uhr Kurz vor Mitternacht kam es im Leipziger Stadtteil Reudnitz-Thonberg zu einem Fahrzeugbrand. Aus bisher ungeklärten Gründen geriet der geparkte VW Golf in Brand. Der entstandene Sachschaden wurde auf circa 45.000 Euro geschätzt. Personen wurden bei dem Fahrzeugbrand nicht verletzt. Die Feuerwehr Leipzig Ost konnte den Brand vor Ort löschen. Die Polizei ermittelt wegen eines Branddeliktes und prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers. (pe) Sturz mit E-Scooter Ort: Delitzsch, Bismarckstraße / Eisenbahnstraße Zeit: 22.10.2026, gegen 23:15 Uhr Am späten Donnerstagabend kam es in Delitzsch zu einem Verkehrsunfall bei dem sich ein E-Scooterfahrer verletzte. Der 64-jährige Fahrer (deutsch) fuhr mit seinem Elektrokleinstfahrzeug (E-Scooter) durch die Bahnunterführung zwischen Eisenbahnstraße und Beerendorfer Straße in Delitzsch. Dabei geriet er in ein Schlagloch und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu und musste zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von circa 150 Euro. (pe) Ergänzungsmeldung - Unfall zwischen zwei Lkw Ort: Schkeuditz, Paul-Thiersch-Straße / B6 Zeit: 21.10.2026, gegen 02:05 Uhr Bereits am Mittwochvormittag berichtete die Polizeidirektion Leipzig in der Medieninformation Nr. 367|26 über einen schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 6, in dessen Folge zwei Lkw-Fahrer verletzt wurden. Wie nun bekannt wurde, erlag der 47-Jährige seinen Verletzungen in einem Krankenhaus. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt weiterhin zum Unfallgeschehen. (tl)
  • Das Europäische Parlament hat sich in dieser Woche für Erleichterungen bei der EU-Verpackungsverordnung ausgesprochen. Künftig sollen Kleinst- und Kleinunternehmen von der Pflicht befreit werden, für den grenzüberschreitenden Versand in andere EU-Mitgliedstaaten jeweils einen Bevollmächtigten zu benennen. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter begrüßt die Entscheidung: »Der Beschluss des Europäischen Parlaments ist ein wichtiges Signal für unsere kleinen Unternehmen, Handwerksbetriebe und Manufakturen. Wer aus Sachsen nur wenige Produkte in andere EU-Länder verkauft, darf nicht an unverhältnismäßigen bürokratischen Hürden scheitern. Gerade für unsere mittelständisch geprägte Wirtschaft ist ein funktionierender europäischer Binnenmarkt von großer Bedeutung. Wir haben bereits im vergangenen Jahr gemeinsam mit den sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern auf diese Probleme aufmerksam gemacht und konkrete Vereinfachungen vorgeschlagen. Dass das Europäische Parlament nun Erleichterungen auf den Weg bringen will, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Weniger Verpackungsmüll und mehr Recycling bleiben wichtige Ziele. Aber die Regeln müssen auch für kleine Unternehmen praktikabel sein. Jetzt kommt es darauf an, dass sich die europäischen Institutionen schnell auf eine Lösung verständigen. Europa muss den Handel über Grenzen hinweg erleichtern und darf ihn nicht durch unnötige Bürokratie erschweren.« Hintergrund: Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) verpflichtet Unternehmen im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung, sich an den Kosten für die Sammlung und Entsorgung ihrer Verpackungen zu beteiligen. Das Europäische Parlament hat sich am 20. Oktober für eine Aussetzung der Bevollmächtigtenpflicht für in der EU ansässige Kleinst- und Kleinunternehmen ausgesprochen. Die Änderungen müssen noch mit den Mitgliedstaaten abgestimmt werden. Sachsen hatte sich bereits im Dezember 2025 gemeinsam mit den sächsischen Kammern gegenüber der Europäischen Kommission für Vereinfachungen eingesetzt. Dazu zählen Bagatellgrenzen bei geringen Liefermengen und eine zentrale digitale Registrierung auf europäischer Ebene.
  • Tatort: 04328 Leipzig, Paunsdorfer Straße 91 Tatzeit: 22. Oktober 2026 gegen 02:00 Uhr Am 22. Oktober 2026 setzten bisher unbekannte Täter gegen 02:00 Uhr in Leipzig, Ortsteil Sellerhausen-Stünz mehrere Fahrzeuge auf einem Firmengelände in Brand. Mehr als 20 Fahrzeuge, bei denen es sich im Wesentlichen um Lastkraftwagen gehandelt hat, brannten vollständig aus oder wurden durch Feuer beschädigt. Nach derzeitiger Schätzung entstand ein Sachschaden von mehr als zwei Mio. Euro. Personen wurden nicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatverdachts der vorsätzlichen Brandstiftung eingeleitet. Im Ergebnis der bisherigen polizeilichen Erkenntnisse kann eine politische Motivation für die Straftat nicht ausgeschlossen werden. Daher hat das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) im Landeskriminalamt Sachsen die weiteren polizeilichen Ermittlungen übernommen. Die Ermittlungsbehörden sind bei der Aufklärung der Straftat auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Es werden Zeugen gesucht, die in der Nacht des 22. Oktober 2026 gegen 02:00 Uhr und in der Zeit vor dem Brandausbruch oder an den Tagen vor der Tat im weiteren Bereich um den Brandort verdächtige Personen und/ oder Fahrzeuge gesehen oder sonstige relevante Feststellungen getätigt haben, die nicht von vornherein ausschließbar mit dem Tatgeschehen im Zusammenhang stehen könnten. Auch entsprechende Wahrnehmungen im Internet oder in den sozialen Medien, insbesondere auch im Nachgang der Tat, können die Ermittlungen unterstützen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich beim Landeskriminalamt Sachsen unter 0800-855 2055 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
  • Gemeinsame Medieninformation Staatsanwaltschaft Dresden Polizeidirektion Dresden Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ermitteln gegen einen 18-jährigen Deutschen unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am späten Abend des 3. September 2026 an der Flügelwegbrücke in Dresden Steine oder ähnliche Gegenstände in verschiedenen Größen auf sich annähernde Fahrzeuge geworfen zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat das Amtsgericht Dresden gegen den Beschuldigten am 5. September 2026 einen Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Er ist bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten. Im Rahmen der Ermittlungen konnten durch die Polizeidirektion Dresden Beweismittel gesichert werden, die den dringenden Verdacht begründen, dass der Beschuldigte insgesamt mindestens fünfmal mit bis zu fünf Kilogramm schweren Pflastersteinen gezielt auf herannahende Fahrzeuge geworfen hat. Zur Unterstützung der weiteren Ermittlungen bitten die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden alle Personen, die am Donnerstag, den 3. September 2026 zwischen 23:00 Uhr und 23:15 Uhr an der Flügelwegbrücke in beiden Richtungsfahrbahnen im Bereich der Ausfahrt Unterführung auf der Altstadtseite entlanggefahren und von einem geworfenen Stein oder ähnlichem getroffen wurden, beinahe getroffen wurden und/oder sachdienliche Hinweise zu dem Sachverhalt geben können, sich unter folgender Rufnummer bei der Polizeidirektion Dresden zu melden: (0351) 483 2233. Darüber hinaus nimmt auch jede Polizeidienststelle Hinweise entgegen.
  • Zeugenaufruf – Verdacht des versuchten Mordes Beschuldigter in Untersuchungshaft Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ermitteln gegen einen 18-jährigen Deutschen unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am späten Abend des 3. September 2026 an der Flügelwegbrücke in Dresden Steine oder ähnliche Gegenstände in verschiedenen Größen auf sich annähernde Fahrzeuge geworfen zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat das Amtsgericht Dresden gegen den Beschuldigten am 5. September 2026 einen Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Er ist bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten. Im Rahmen der Ermittlungen konnten durch die Polizeidirektion Dresden Beweismittel gesichert werden, die den dringenden Verdacht begründen, dass der Beschuldigte insgesamt mindestens fünfmal mit bis zu fünf Kilogramm schweren Pflastersteinen gezielt auf herannahende Fahrzeuge geworfen hat. Zur Unterstützung der weiteren Ermittlungen bitten die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden alle Personen, die am Donnerstag, den 3. September 2026 zwischen 23:00 Uhr und 23:15 Uhr an der Flügelwegbrücke in beiden Richtungsfahrbahnen im Bereich der Ausfahrt Unterführung auf der Altstadtseite entlanggefahren und von einem geworfenen Stein oder ähnlichem getroffen wurden, beinahe getroffen wurden und/oder sachdienliche Hinweise zu dem Sachverhalt geben können, sich unter folgender Rufnummer bei der Polizeidirektion Dresden zu melden: (0351) 483 22 33. Darüber hinaus nimmt auch jede Polizeidienststelle Hinweise entgegen.