Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch hat am Freitag (2. Oktober) als Schirmherr die Fachmesse Jagd & Angeln in Leipzig eröffnet. Die Messe ist die führende Plattform für Jagd, Angeln, Outdoor und Hunde in Mittel- und Ostdeutschland. Staatsminister von Breitenbuch: »Die Messe Jagd & Angeln steht für eine besondere Verbindung: für die Freude an der Natur und für die Verantwortung, die wir für ihren Erhalt tragen. Jagd, Angeln, Forstwirtschaft und Naturschutz werden hier nicht getrennt voneinander betrachtet, sondern als miteinander verbundene Aufgaben. Das entspricht auch meinem politischen Verständnis: Wir brauchen eine sachliche Diskussion, die unterschiedliche Interessen ernst nimmt und zu tragfähigen Lösungen führt. Das gilt für den Waldbau ebenso wie für Wolfsmanagement, Fischereihege und Artenschutz. Sachsen setzt dabei Maßstäbe, indem wir Prioritäten definieren und die notwendigen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen, um die nachhaltige Nutzung mit dem Schutz der Natur in Einklang zu bringen. Ich wünsche allen Ausstellern und Gästen interessante Begegnungen, gute Gespräche und informative Messetage.« Im Rahmen des Jagdpolitischen Forums der Messe diskutierte von Breitenbuch u. a. über die Rolle der Jagd beim Waldumbau und die gesellschaftliche Bedeutung von Hege und Pflege. Thema war zudem der mögliche Ausbau von Windkraft- und Photovoltaikanlagen im Wald sowie dessen Auswirkungen auf die Jagd. Bis zum 4. Oktober bietet die Messe mit ihren etwa 250 Ausstellern ein vielseitiges Programm aus Informations- und Verkaufsständen, praxisnahen Vorführungen, Mitmachaktionen und Live-Präsentationen, auch für Familien. Geboten werden unter anderem Vorführungen am Fliegenfischbecken, eine Familienrallye für den Anglernachwuchs sowie Flugshows von Greifvögeln. Zudem finden die Mitteldeutsche Meisterschaft im Holzrücken und die Deutsche Jungzüchtermeisterschaft Schafe statt. Auch der Sachsenforst ist mit einem eigenen Stand vertreten.
  • Ein Jahr nach dem Start des EU-Life-Projektes »LIFE4HamsterSaxony« im Oktober 2025 ziehen der Zoo Leipzig, der Landkreis Nordsachsen und das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) eine positive Zwischenbilanz. Messbare Erfolge gibt es sowohl bei der Auswilderung gezüchteter Feldhamster als auch beim Aufbau der Erhaltungszucht. Zudem sind feldhamsterfreundliche Bewirtschaftungsmaßnahmen im Projektgebiet südwestlich von Delitzsch und nördlich des Flughafens Leipzig/Halle erfolgreich angelaufen. Ein zentrales Ziel des Projektes ist es, den Bestand der sächsischen Feldhamsterpopulation aktiv durch die Freisetzung gezüchteter Tiere zu unterstützen. So wurden in der Pilotphase von 2024 bis 2025 insgesamt 250 Feldhamster auf zwei Flächen im Projektgebiet ausgewildert. In diesem Jahr konnte eine weitere Auswilderungsfläche erschlossen werden, auf der 93 Tiere freigesetzt wurden. Beobachtungen über Wildkameras und direkte Sichtungen belegen, dass sich die ausgewilderten Tiere auf den Flächen vermehrt und ausgebreitet haben. Um diese Entwicklung wissenschaftlich zu untermauern, wird derzeit ein umfassendes Monitoring im Projektgebiet durchgeführt, das belastbare Aussagen über den langfristigen Erfolg der Maßnahmen liefern soll. Den Zuchtstamm der mitteldeutschen Feldhamsterpopulation baut der Zoo Leipzig auf. Nach der Überführung erster Wildtiere in die Zucht im Jahr 2022 wurden noch im selben Jahr 13 Jungtiere aus drei Würfen erfolgreich nachgezüchtet. Seither hat sich die Zuchtleistung kontinuierlich gesteigert: 2026 konnten 271 Jungtiere aus 39 Würfen registriert werden. Ein Großteil der Tiere wird noch in diesem Jahr zur Überwinterung in eine neue Zuchtstation im Projektgebiet überführt. Damit können die Zuchtkapazitäten in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Neben der Zucht und Auswilderung von Feldhamstern setzt das Projekt darauf, die Lebensraumbedingungen auf Ackerflächen umfassend zu verbessern. Gemeinsam mit Landwirtschaftsbetrieben werden geeignete und neuartige Anbauverfahren und Ackerkulturen erprobt. Im ersten Projektjahr konnten auf 123 Hektar feldhamsterfreundliche Maßnahmen wie der Anbau von Blühmischungen, Leguminosen und Getreide mit Ernteverzicht erprobt werden. Die neuartigen Anbauverfahren und Ackerkulturen sollen eine nachhaltige Sicherung der Feldhamsterpopulation ermöglichen, indem sie ohne oder mit nur geringen Subventionen auskommen. So sollen die Schutzmaßnahmen für landwirtschaftliche Betriebe wirtschaftlich tragfähig bleiben und gleichzeitig einen wirksamen Feldhamsterschutz gewährleisten. Dazu zählt beispielsweise der Einsatz eines speziellen Erntevorsatzes für Mähdrescher. Dabei werden bei der Getreideernte die Körner aus den Ähren gestreift, während die Getreidehalme stehenbleiben. Dieses Verfahren bietet den Feldhamstern Deckung und Schutz. Darüber hinaus sollen die Maßnahmen dazu beitragen, die Auswirkungen von Trockenheit und Klimawandel auf die Art abzumildern. Bis 2031 soll die Fläche der Maßnahmen auf insgesamt 394 Hektar anwachsen. Hintergrund: Das EU-LIFE-Projekt »LIFE4HamsterSaxony« startete im Oktober 2025 und ist bis Ende 2031 bewilligt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 12,2 Millionen Euro. Die Europäische Union fördert das Projekt mit 75 Prozent der Gesamtkosten; die verbleibenden 25 Prozent tragen der Freistaat Sachsen, vertreten durch das LfULG, der Zoo Leipzig sowie in einem geringen Maß das Landratsamt Nordsachsen. Das LfULG ist Leadpartner und damit verantwortlich für die Projektleitung und Projektabwicklung sowie für die Umsetzung der naturschutzfachlichen und landwirtschaftlichen Aufgabenpakete. Der Zoo Leipzig übernimmt die Zucht und Auswilderung von Feldhamstern und das Landratsamt Nordsachsen, als zuständige untere Naturschutzbehörde, die administrativen Aufgaben. Eine entscheidende Grundlage für den erfolgreichen Förderantrag, der im September 2024 bei der EU eingereicht wurde, bildeten die langjährigen Vorarbeiten des im Jahr 2008 gegründeten Arbeitskreises »Kooperativer Feldhamsterschutz«. Die kontinuierliche Zusammenarbeit der Projektpartner und die gemeinsam entwickelte Strategie haben wesentlich dazu beigetragen, die Voraussetzungen für das EU-LIFE-Projekt zu schaffen.
  • Verantwortlich: Tom Erik Richter Über ein Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt Ort: Stadtgebiet Leipzig und Leuna Zeit: 30.09.2026, gegen 08:00 Uhr Der Kriminalpolizei Leipzig konnte am gestrigen Mittwoch mit Unterstützung der Landespolizei Sachsen-Anhalt und der Leipziger Bereitschaftspolizei, fast 1,8 Kilogramm Betäubungsmittel sicherstellen und einen 46-Jährigen Mann vorläufig festnehmen. Im Ergebnis umfangreicher Ermittlungen wurden durch das  Leipziger Rauschgiftkommissariat am Mittwochmorgen richterliche Durchsuchungsbeschlüsse gegen einen 46-jährigen Mann aus Leipzig (deutsch) durchgesetzt. Diesen Beschlüssen lag der Tatvorwurf des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu Grunde.  Da nach den polizeilichen Ermittlungen der Verdacht bestand, dass der Mann mehrere Lagerplätze zur Aufbewahrung der zum Handel bestimmten Betäubungsmittel nutzt, wurden diese sämtlich durchsucht. Die Durchsuchungen verliefen erfolgreich. Insgesamt stellte die Polizei über 1 Kilogramm Methamphetamin, 635 Gramm Cannabis, 54 Gramm Kokain, sowie 37 Gramm Ecstasy und einen vierstelligen Bargeldbetrag sicher. Der 46-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen. Durch die Staatsanwaltschaft Leipzig wurde gegen den strafrechtlich bisher nicht einschlägig vorbelasteten Beschuldigten noch am Mittwoch beim zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Leipzig ein Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gestellt. Dieser Antrag wurde durch den Ermittlungsrichter abgelehnt, da nach Auffassung des Gerichts unabhängig von einem bestehenden Tatverdacht bei dem Beschuldigten kein für den Erlass eines Haftbefehls erforderlicher Haftgrund vorliegt. Der Beschuldigte wurde aufgrund dieser Entscheidung des Gerichts noch am selben Tag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an. Fahrzeugbrand Ort: Leipzig (Plagwitz), Karl-Heine-Straße Zeit: 02.10.2026, gegen 02:30 Uhr Im Leipziger Stadtteil Plagwitz kam es in den Nacht von Donnerstag zu Freitag zum Brand eines Elektrofahrzeuges. Der Mercedes Benz Vito befand sich auf der Karl-Heine-Straße. Gegen 2:30 Uhr meldeten Zeugen einen Brand am Fahrzeug, woraufhin Feuerwehr und Polizei alarmiert wurden. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen, das Fahrzeug ist jedoch vollständig zerstört worden. Die Höhe des Sachschadens konnte bislang noch nicht genau beziffert werden. Die Ermittlungen zur Brandentstehung wurden aufgenommen. Mann verursacht zwei Unfälle nacheinander Ort: Borsdorf (Ortsteil Panitzsch), Borsdorfer Straße/Panitzscher Straße Zeit: 01.10.2026, gegen 14:30 Uhr Gleich zwei Unfälle verursachte ein 84-Jähriger am Donnerstagmittag an der Kreuzung Borsdorfer Straße/Panitzscher Straße, bei welchen niemand verletzt wurde. Bisherigen Ermittlungen nach war der 84-Jährige zunächst mit seinem blauen Opel Meriva auf der Panitzscher Straße in nördliche Richtung unterwegs, als er an der Kreuzung zur Borsdorfer Straße auf die vor ihm fahrende 46-Jährige auffuhr, welche mit ihrem grauen Opel Meriva verkehrsbedingt an der Kreuzung hielt. Beim Räumen der Unfallstelle fuhr der 84-Jährige zunächst über die Kreuzung und verursachte auf der gegenüberliegenden Seite einen weiteren Unfall, bei dem er erneut auf einen haltenden Audi Q6 auffuhr, als dieser an der Ampel hielt. Hierdurch wurde der Audi auf einen VW Transporter geschoben. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand. Die Höhe des Sachschadens ist bislang nicht bekannt. Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise, dass der 84-Jährige nicht fahrtüchtig war. Ein angeforderter qualifizierter Fahrtüchtigkeitsprüfer der Polizei bestätigte den Verdacht, woraufhin der Führerschein des Mannes beschlagnahmt wurde. Die Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs wurden aufgenommen.  Tatverdächtiger in Haft Ort: Leipzig (Zentrum-Nordwest), Pfaffendorfer Straße Zeit: 01.10.2026, gegen 16:50 Uhr Am Donnerstagnachmittag haben Beamte der Fahrradstaffel einen mutmaßlichen Fahrraddieb stellen und festnehmen können.  Da es im Bereich der Pfaffendorfer Straße, insbesondere in der Nähe des Zoos, vermehrt zu Fahrraddiebstählen gekommen war, führte die Polizei am Donnerstag einen Einsatz durch. Im Rahmen des Einsatzes konnten die Beamten einen polizeibekannten 34-Jährigen (deutsch) festnehmen, gegen welchen zwei Haftbefehle vorlagen. Die Beamten fanden zudem bei der Durchsuchung des Mannes zwei Fahrradcomputer, für die der Mann keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte, sowie Werkzeug, dass für den Diebstahl von Fahrrädern genutzt werden kann. Weiterhin hatte der 34-Jährige eine geringe Menge Methamphetamin bei sich, welches zusammen mit den Fahrradcomputern und dem Werkzeug sichergestellt wurde. Der Mann wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern an.
  • Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch eröffnet heute (2. Oktober 2026) das Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLiNGEL in der Oper Chemnitz. Das Festival findet 2026 bereits zum 31. Mal statt und kann vom 3. bis 10 Oktober an verschiedenen Kinos und Austragungsorten in Chemnitz mit einem umfangreichen Programm besucht werden. Auf den Chemnitzer Kinoleinwänden werden in den kommenden Tagen rund 200 neue Filmproduktionen aus über 1.000 internationalen Einreichungen gezeigt. Kulturministerin Barbara Klepsch betont anlässlich der Festivaleröffnung: »Das SCHLiNGEL-Filmfestival ist weit über die Grenzen Sachsens bekannt. Ob in Tokio, Neu-Delhi, Usbekistan oder Vietnam – das Festivalteam knüpft internationale Kontakte, bringt Menschen zusammen und holt die besten Geschichten aus nah und fern zu uns nach Chemnitz. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, die von TikTok und anderen Social Media- und Streaming-Plattformen geprägt ist, bietet das Kino unseren Kindern und Jugendlichen einen unschätzbaren Raum, um tief in andere Kulturen einzutauchen, Empathie zu entwickeln und zu erleben, dass Lösungen Geduld und Ausdauer erfordern.« Ein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung des internationalen Filmnachwuchses sowie der filmpädagogischen Arbeit. Das Sächsische Kulturministerium fördert den veranstaltenden Sächsischen Kinder- und Jugendfilmdienst e. V. im Jahr 2026 mit 495.700 Euro. Zudem stiftet das Ministerium das Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro für den Europäischen Kinderfilmpreis. »Besonders am Herzen liegt mir der Europäische Kinderfilmpreis. Das Einzigartige daran ist die Jury: Zwölf Kinder aus sechs europäischen Ländern entscheiden hier gemeinsam über den Gewinnerfilm. Das ist gelebte Völkerverständigung und europäischer Zusammenhalt auf Augenhöhe. Kultur baut Brücken, die wir heute dringender denn je brauchen. Mein Dank gilt Festivaldirektor Michael Harbauer dem gesamten Team und allen Jurymitgliedern für ihr Engagement, die Filmkunst für die junge Generation erlebbar zu machen", so Ministerin Klepsch weiter. Einen wichtigen Beitrag zum hochkarätigen Festivalprogramm leistet auch die regionale Filmförderung: Acht der in diesem Jahr gezeigten Festivalfilme wurden mit Mitteln der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) realisiert, an der der Freistaat Sachsen maßgeblich beteiligt ist. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Hintergrundinformationen: SCHLiNGEL ist ein internationales Filmfestival für Kinder und junges Publikum. Es findet seit 1996 alljährlich in der Woche vor den sächsischen Herbstferien in Chemnitz statt und gibt einen Überblick über die neuesten internationalen Produktionen im Kinder- und Ju-gendfilmbereich. Veranstalter ist der Sächsische Kinder- und Jugendfilmdienst e.V. Chemnitz. Die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien ist seit 2006 Mitveranstalter. Mit der 1. Chemnitzer Kinderfilmschau SCHLiNGEL wurde 1996 der Grundstein für das heutige Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum gelegt. Schirmherr des SCHLiNGEL Festivals ist der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Der Sächsische Kinder- und Jugendfilmdienst vertritt den deutschen Kinderfilm auf internationalen Filmfestivals und holt Kinder- und Jugendfilme aus der ganzen Welt nach Chemnitz.
  • * Bürgschaftsbank Sachsen würdigt Unternehmen in den Kategorien familieninterne, unternehmensinterne und unternehmensexterne Nachfolge * Insgesamt 76 Unternehmen aus ganz Sachsen hatten sich 2026 für den Sächsischen Meilenstein beworben * Auswahl der Nominierten erfolgte durch überregionales Fachgremium mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftskammern, des Wirtschaftsministeriums und der Bürgschaftsbank Sachsen * Preisverleihung findet Anfang November 2026 im Beisein von Dirk Panter, sächsischer Wirtschaftsminister und Schirmherr des Wettbewerbs, statt Die Wirtschaftsregion Dresden und Ostsachsen ist im Wettbewerb um den Sächsischen Meilenstein wieder stark vertreten. Insgesamt neun Unternehmen erreichten dieses Jahr die letzte Runde im Preis für erfolgreiche Nachfolge. Die Bürgschaftsbank Sachsen verkündete gestern bei einer Abendveranstaltung im Kraftwerk Mitte Dresden, welche Unternehmen weiter im Rennen sind. Sie gingen aus mehr als 70 Bewerbungen aus ganz Sachsen als Favoriten hervor. Die Nominierten wurden u. a. von der Industrie- und Handelskammer Dresden sowie der Handwerkskammer Dresden ausgewählt. Beide Kammern unterstützen den Sächsischen Meilenstein als regionale Partner. Schirmherr des Wettbewerbs ist der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter. In seinem Beisein werden die finalen Preisträgerinnen und Preisträger am 3. November 2026 auf Schloss Albrechtsberg in Dresden ausgezeichnet. Sie können sich auf Preisgelder in Summe von 17.000 Euro, ein filmisches Portrait und öffentliche Sichtbarkeit freuen. Folgende Unternehmen aus Dresden und Ostsachsen sind für den Sächsischen Meilenstein 2026 nominiert: Kategorie familieninterne Nachfolge * Bäckerei Claus GmbH & Co. KG aus Coswig (Übernehmer: Lukas Claus | Übergeber: Lutz Claus) * Dresdner Rahmenwerkstatt aus Dresden (Übernehmerin: Linda Lehmann | Übergeber: Bettina Lehmann, Lutz Lehmann) * SHZ Sächsische Hebe- und Zurrtechnik GmbH aus Großröhrsdorf (Übernehmer: Franziska Böhme, Matthias Böhme | Übergeber: Günter Böhme) Kategorie unternehmensinterne Nachfolge * Berghotel Augustusberg aus Bad Gottleuba-Berggießhübel (Übernehmer: Andreas Böhme | Übergeberin: Cornelia Liebig) * Herrenausstatter Prüssing & Köll aus Dresden (Übernehmer: Tom Krenzke | Übergeberin: Franziska Rüpprich-Knoll) * VAVONA GmbH aus Radeburg (Übernehmer: Merten Fink | Übergeber: Uwe Vosgerau) Kategorie unternehmensexterne Nachfolge * Klockau Optik aus Bautzen (Übernehmer: Benjamin Scholze | Übergeber: Thomas Klockau) * Ostsächsisches Gummiwerk Polenz GmbH aus Neustadt (Übernehmer: Kautasit Gummitechnik Dresden GmbH - Alexander Jahn, Katharina Leisner | Übergeber: Veritas Sachsen GmbH - in Insolvenz) * Schließanlagenservice Leonhardt Houselock aus Pulsnitz (Übernehmer: Felix Leonhardt | Übergeber: Wolfgang Werner) Dirk Panter, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz sowie Schirmherr des Sächsischen Meilensteins 2026: »Jede Nominierung ist bereits ein Gewinn! Erfolgreiche Übernahmegeschichten aus der Region Dresden/Ostsachsen werden sichtbar und inspirieren potenzielle Nachfolgerinnen und Nachfolger aus dem gesamten Freistaat, selbst den Schritt in die Unternehmensübernahme zu wagen. Wird ein Unternehmen erfolgreich an die nächste Generation übergeben, bleiben Arbeitsplätze, Erfahrung und Innovationskraft in Sachsen. Ich wünsche allen Teilnehmenden viel Erfolg und freue mich schon auf die Preisverleihung im Herbst.« Christian Doerr, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Dresden und Mitglied des Verwaltungsrats der Bürgschaftsbank Sachsen: »Der Erhalt von Arbeitsplätzen durch eine Nachfolge in den Unternehmen ist mehr als ein Generationenwechsel. Es geht um unsere Wirtschaftsregion und um die Fortführung der erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung seit 1990. Die Nominierten für den Sächsischen Meilenstein zeigen auf, wie sie ihre Unternehmensnachfolgen mit unternehmerischem Mut, Vertrauen in ihre Kompetenzen sowie einem positiven Blick in die Zukunft erfolgreich gemeistert haben. Mit ihrem Engagement sichern sie nicht nur Arbeitsplätze, sondern geben dem Lebenswerk der Gründungsunternehmer eine Zukunft und für sich selbst eine interessante Perspektive.« Dr. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden und Mitglied des Verwaltungsrats der Bürgschaftsbank Sachsen: »Erfolgreiche Unternehmensnachfolgen sichern die Zukunft des Handwerks in unserer Region. So werden Arbeitsplätze erhalten, die Wirtschaft gestärkt und das Wissen vor Ort in den Betrieben gehalten. Doch geeignete Nachfolger zu finden, wird immer schwieriger. Der Wettbewerb um den Sächsischen Meilenstein macht deshalb erfolgreiche Übergaben sichtbar. Er zeigt regionale Erfolgsgeschichten – und macht Mut, Verantwortung zu übernehmen und den eigenen Betrieb in eine gute Zukunft zu führen.« Markus H. Michalow, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Sachsen: »Die Nominierten für den Sächsischen Meilenstein 2026 beweisen, wie viel Unternehmergeist nach wie vor im Osten des Freistaats herrscht. Sie haben ihre Angestelltenverhältnisse hinter sich gelassen, um den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und eine Nachfolge anzutreten. Dabei zeichnen sich die Nachfolgerinnen und Nachfolger durch besonderen Weitblick aus: Sie führen ihre Unternehmen mit frischen Ideen und neuen Investitionen in die Zukunft. Damit schaffen sie eine nachhaltige Existenzgrundlage für ihre Beschäftigten, aber auch für Zulieferbetriebe. Allein deshalb verdienen alle Nominierten die Auszeichnung mit dem Sächsischen Meilenstein.« Die Bürgschaftsbank Sachsen richtet den Nachfolgewettbewerb seit 2011 aus. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 76 Unternehmen aus verschiedensten Branchen und Regionen. Unter Leitung von Prof. Dr. Torsten Gonschorek hatte ein wissenschaftliches Projektteam der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) zunächst alle eingegangenen Bewerbungen ausgewertet. Dabei wurde unter anderem berücksichtigt, wie sich die Zahl der Angestellten und der Umsatz unter den neuen Firmeninhaberinnen und -inhabern entwickelt hat und wie sie Herausforderungen im Nachfolgeprozess bewältigten. Darauf aufbauend wählten Vertreterinnen und Vertreter der sächsischen Wirtschaftskammern, des Wirtschaftsministeriums sowie der Bürgschaftsbank Sachsen die Nominierten aus. Mehr Informationen zum Sächsischen Meilenstein unter https://saechsischer-meilenstein.de/ Bildmaterial: Gruppenbild der Nominierten Bildquelle: Franziska Werner für Bürgschaftsbank Sachsen Über die BBS Die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH (BBS) ist ein öffentlich gefördertes Spezialkreditinstitut. Aufgabe der BBS ist es, als Selbsthilfeeinrichtung der gewerblichen Wirtschaft gemeinsam mit den Hausbanken die Finanzierung erfolgversprechender Vorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe in Sachsen mit Bürgschaften zu sichern. Die BBS wurde 1990 gegründet und ist Mitglied im Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V. Die BBS übernimmt Bürgschaften bis zu 80 Prozent des jeweiligen Kreditbetrages und bis zu einem Bürgschaftsbetrag von 2,5 Mio. Euro. Die BBS unterstützt die Finanzierung von Unternehmensübernahmen, indem sie Zugang zu Fremdkapital erleichtert. Allein 2025 hatte die BBS mit ihren Ausfallbürgschaften in 82 Fällen dazu beigetragen, dass Nachfolgerinnen und Nachfolger ein Übernahmedarlehen erhalten und den Firmenkauf finanziell stemmen konnten. Demnach ermöglichte die BBS im vergangenen Jahr durchschnittlich 1,5 Nachfolgen pro Woche. Kontakt Bürgschaftsbank Sachsen GmbH Anton-Graff-Straße 20 01309 Dresden Geschäftsführung: Markus H. Michalow, Arne Laß https://sn.ermoeglicher.de Kommunikationsverantwortliche: Sarah Jakob Telefon: 0173-9450-269 | Mail: post@sarah-jakob.de