Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Tatverdächtiger stellt sich nach Raubversuch | Bundespolizei fasst Räuber im Hauptbahnhof - Untersuchungshaft
Verantwortlich: Tom Erik Richter (tr), Paul Engelmann (pe) Tatverdächtiger stellt sich nach Raubversuch Ort: Leipzig, Plagwitz, Zschochersche Straße Zeit: 16.04.2026, 11:50 Uhr Ein 43-Jähriger wurde am Donnerstagvormittag nach einem versuchten Raub vorläufig festgenommen. Er hatte versucht, ein Geschäft unter Vorhalten eines waffenähnlichen Gegenstandes auszurauben. Der 43-Jährige (deutsch) war gegen 11:50 Uhr in das Geschäft auf der Zschocherschen Straße gegangen und forderte dort von einem Angestellten die Herausgabe von Bargeld. Da auf die Forderung nicht reagiert wurde, verließ der Tatverdächtige den Laden. Alarmierte Polizeibeamte nahmen die Suche nach dem Mann auf, der sich aufgrund des Fahndungsdrucks wenig später im Polizeirevier Zentrum stellte. Er wurde vorläufig festgenommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam eingeliefert. Von dort aus wurde er einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl in Vollzug setzte. Anschließend wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen wegen Raubes dauern an. (tr) Bundespolizei fasst Räuber im Hauptbahnhof - Untersuchungshaft Ort: Leipzig (Zentrum), Willy-Brandt-Platz, Hauptbahnhof Zeit: 17.04.2026, gegen 23.30 Uhr In der Nacht zum Freitag konnte die Bundespolizei einen Räuber am Leipziger Hauptbahnhof festnehmen. Dieser hatte zuvor ein Mobiltelefon geraubt. Der 41-jährige Mann (polnisch) begab sich im Hauptbahnhof zu einer Sitzbank, auf der ein 20-jähriger Mann mit seinem Telefon in der Hand saß. Der 41-Jährige forderte die Herausgabe des Handys, was der junge Mann ablehnte. Daraufhin kam es zwischen beiden zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Tatverdächtige in den Besitz des Telefons gelangte. Dabei wurde der 20-Jährige leicht verletzt. Die alarmierte Bundespolizei konnte den 41-Jährigen schnell fassen, vorläufig festnehmen und in das Zentrale Polizeigewahrsam einliefern. Der Geschädigte erhielt sein Mobiltelefon zurück. Der Tatverdächtige, der bereits in der Vergangenheit mit ähnlichen Delikten aufgefallen war, wurde am Freitagmittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser setzte einen von der Staatsanwaltschaft Leipzig beantragten Haftbefehl in Vollzug. Der 41-Jährige sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft, die Ermittlungen dauern an. (pe) -
Biotech made in Saxony: Branche erweist sich für den Freistaat als Innovations- und Wachstumsmotor
Sachsen hat sich zu einer der am stärksten wachsenden Biotech-Regionen in Deutschland entwickelt. Mit einem leistungsfähigen und zukunftsorientierten Ökosystem ist der Sektor heute ein wichtiger Innovationstreiber und relevanter Wirtschaftsfaktor für den Freistaat. Beim diesjährigen Branchengespräch in den Räumen der Dresdner DKMS Life Science Lab gGmbH diskutierten am Freitag Vertreter von Biotechnologieunternehmen, Forschungsinstituten, Verbänden, Verwaltung und der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) unter Leitung von Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel über aktuelle Entwicklungen, Zukunftstrends und Herausforderungen der Branche. Der Freistaat Sachsen blickt auf mehr als ein Vierteljahrhundert gezielter Förderung der Life-Sciences-Industrien zurück. Seit dem Start der Biotechnologie-Offensive im Jahr 2000 hat Sachsen über eine Milliarde Euro in diese Wachstumsbranche investiert. Mehr als 300 Akteure und über 15.000 Beschäftigte sind in den Kernbereichen Biotechnologie, Pharma und Medizintechnik tätig. Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel zum Branchengespräch: »Die Biotechnologie-Offensive bleibt auch künftig ein zentrales Element der Innovationsstrategie des Freistaates. Mit dem Ausbau digitaler Kompetenzen, der Förderung von Unternehmen und der fortgesetzten Vernetzung mit weiteren Technologiebranchen wird Sachsen seinen Erfolg hier weiter ausbauen.« Biotechnologiestandort Sachsen Herausragende Forschungsinstitute, innovative Start-ups und international agierende Unternehmen prägen das Bild der Branche, die besonders in der Zell- und Gentherapie, Diagnostik und industriellen Anwendungen der Biotechnologie aktiv ist. Sachsens Biotech-Forschung hat international einen hervorragenden Ruf. Stellvertretend dafür stehen das europaweit einzigartige Exzellenzcluster Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) sowie das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig. Internationale Aufmerksamkeit für den Standort gab es u.a. durch den Einstieg der Kerry Group beim Leipziger Unternehmen c-LEcta, die Finanzierungszusage aus den USA für Avencell und die Kooperation des Dresdner Start-ups Seamless Therapeutics mit dem US-Pharmakonzern Eli Lilly. Die sächsische Biotechnologie entfaltet ihre Aktivitäten insbesondere rund um das Bio-Innovations-Zentrum Dresden und die BIO CITY Leipzig. Künftig wird es an beiden Standorten durch weiteren Ausbau noch mehr Platz für Unternehmen und Start-ups geben. Zudem entsteht mit der aktiven Einbindung von Chemnitz ins biosaxony-Netzwerk eine noch breitere Basis für den Life Sciences-Standort Sachsen. Dr. Oliver Uecke, Vorstandsvorsitzender des Branchenverbandes biosaxony e. V.: »Die Biotechnologie und Life Sciences sind heute eine der großen Stärken des Standorts Sachsen. Diese Stärke entsteht aus dem engen Zusammenspiel von Forschung, Entwicklung, klinischer Anwendung, Industrie und Finanzierung. Über biosaxony bringen wir diese Akteure zusammen und treiben ihre Vernetzung gezielt voran. Dass die Deutschen Biotechnologietage, das größte deutsche Branchentreffen der Biotechnologie, in der nächsten Woche in Leipzig stattfinden, zeigt, welche Bedeutung und Dynamik die Life Sciences-Branche in Sachsen inzwischen erreicht hat.« Chancen und Herausforderungen für die Branche Im Gespräch wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen die Branche aktuell steht. Dazu zählen ein besserer Zugang zu Risikokapital, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie die Integration von Künstlicher Intelligenz in Forschung und Produktion. Gleichzeitig bieten die wachsenden Märkte für Biotechnologien und die weltweit zunehmende Bedeutung von Gesundheitsthemen große Chancen für sächsische Unternehmen. Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS): »Mit der kompletten Wertschöpfungskette am Standort, einer hohen Innovationskraft sowie den Synergien aus der Zusammenarbeit mit anderen Branchen hat die Biotechnologie das Potenzial, sich künftig noch mehr zu einer Schwerpunktbranche für Sachsen zu entwickeln. Dabei kommt vor allem der branchenübergreifenden Zusammenarbeit eine Schlüsselfunktion zu, die wir gezielt unterstützen. Dafür bringen wir in verschiedenen Formaten wie dem jährlichen Life Sciences-Forum und verschiedenen Projektwerkstätten z. B. Unternehmen aus der Textilindustrie, dem Maschinenbau, der Ernährungsbranche oder aus der Mikroelektronik mit Biotechnologiefirmen zusammen. Ziel ist es, neue technische Einsatzmöglichkeiten auszuloten und damit neue Geschäftschancen, Kooperationen und Wachstum zu fördern, etwa bei Automatisierungs- und KI-Lösungen für die Produktion in der Zell- und Gentherapie.« Gastgeber Thomas Schäfer, COO der DKMS Life Science Lab gGmbH, ergänzte: »Als Hochdurchsatzlabor für die Typisierung potenzieller Stammzellspender:innen finden wir in Sachsen hervorragende Voraussetzungen. Die Region bietet exzellente Forschungsstrukturen und hochqualifizierte Fachkräfte. Gleichzeitig profitieren wir von starken Kooperationspartnern wie dem Zukunftscluster SaxoCell und weiteren Akteuren der sächsischen Biotechnologie. Gemeinsam entwickeln wir innovative Methoden, um komplexe wissenschaftliche Fragestellungen zu adressieren, und treiben so diagnostische Verfahren voran, die Blutkrebstherapien und die Versorgung von Patient:innen nachhaltig verbessern. Wir haben uns sehr gefreut, Gastgeber des Branchengesprächs zu sein und den offenen und konstruktiven Austausch mit den vielen engagierten Akteur:innen der sächsischen Life Sciences Community zu erleben.« Hintergrund: DKMS Life Science Lab gGmbH Die DKMS – ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei - ist eine internationale gemeinnützige Organisation, deren Ziel es ist, weltweit so vielen Blutkrebspatienten wie möglich eine zweite Lebenschance zu geben. Sie wurde 1991 in Deutschland von Dr. Peter Harf und Prof. Dr. Gerhard Ehninger gegründet und sorgt seither dafür, dass immer mehr Patienten eine lebensrettende Stammzellspende erhalten. Bei der DKMS sind mehr als 13 Millionen potenzielle Spender registriert, bis heute hat die Organisation mehr als 130.000 Stammzellspenden vermittelt. Darüber hinaus engagiert sich die DKMS in den Bereichen Medizin, Wissenschaft und Forschung, um die Heilungschancen von Patienten zu verbessern. -
B 172, Bad Schandau – Erweiterte Baustellenlogistik und Sperrungen ab 20. April 2026
Die Arbeiten an der B 172 in Bad Schandau treten in eine nächste Phase. Die Brücke über die Bahngleise, die nur noch einspurig befahrbar ist, muss vollständig ersetzt werden. Um den späteren Abriss des alten Bauwerks zu ermöglichen, entsteht zunächst eine Behelfsbrücke. Dafür wird die Bundesstraße verbreitert, wozu ein schrittweiser Eingriff in den Hang neben der Fahrbahn notwendig ist. Die Baustelle wurde bereits vor Ostern eingerichtet. Zusammen mit der einspurigen Verkehrsführung über die Bahnbrücke entsteht dadurch eine rund 380 Meter lange Engstelle, die weiterhin durch eine Ampelanlage geregelt wird. Ab dem 20. April 2026 beginnen zusätzliche Arbeiten zur Ertüchtigung des René-Prokoph-Weges. Dabei handelt es sich um einen Wanderweg oberhalb der B 172 bzw. des geplanten Hangabtrages. Dieser Weg wird künftig als Baustellenzufahrt dienen, damit der Abtrag der ersten Hangschichten von dort aus mit Baggern erfolgen kann. Die Wegebaumaßnahmen erstrecken sich vom Bereich des geplanten Hangabtrages bis zur Rietzschgrundstraße/ Schandauer Straße. Sie werden im Auftrag der Niederlassung Meißen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr bis voraussichtlich 30. April abgeschlossen sein. Für die Durchführung dieser Arbeiten wird die Rietzschgrundstraße für etwa elf Tage als Einbahnstraße geführt. Die Zufahrt aus Richtung Bad Schandau ist in dieser Zeit nicht möglich, weshalb der Verkehr nach Kleinhennersdorf, Papstdorf, Pfaffendorf und Kurort Gohrisch über Königstein umgeleitet wird. Aus Richtung Pirna bleiben die genannten Ortslagen über die Gohrischer Straße in Königstein bzw. Pfaffendorf erreichbar. Zusätzlich weist eine LED Tafel auf der B 172a auf die geänderte Verkehrsführung hin. Der René-Prokoph-Weg bleibt vollständig gesperrt, sodass auch Fußgänger und Wanderer den Bereich nicht nutzen können. Für sie erfolgt die Umleitung über den Elbleitenweg. Die bestehende Ampelregelung auf und vor der Bahnbrücke bleibt während der gesamten Bauzeit bestehen. Sie wurde im Zuge der Kampfmittelerkundung Ende März eingerichtet und ist weiterhin erforderlich, um den Verkehr sicher durch die Engstelle zu führen. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die mit der Baudurchführung verbundenen Erschwernisse sowie um eine umsichtige Fahrweise im Bereich der Arbeiten. Da insbesondere in verkehrsstarken Zeiten und an den Wochenenden mit längeren Wartezeiten an der Ampelanlage zu rechnen ist, wird empfohlen, auch alternative Anfahrtsmöglichkeiten zu nutzen. Zudem ist es ratsam, sich bereits vor Fahrtbeginn über die aktuelle Verkehrssituation zu informieren, um Verzögerungen bestmöglich zu vermeiden. -
Mutmaßliche Einbrecher gestellt | Portemonnaie geraubt | Von der Autobahn abgekommen
Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Polizeieinsatz in der Innenstadt Zeit: 16.04.2026, 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr Ort: Dresden-Seevorstadt Die Präsenz- und Ermittlungsgruppe Innenstadt ist am Donnerstag erneut im Bereich der Prager Straße im Einsatz gewesen. Dabei wurde sie von Beamten der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Die Polizisten kontrollierten 58 Menschen und sprachen zwei von ihnen einen Platzverweis aus. Weiterhin leiteten sie mehrere Ermittlungsverfahren ein. So werden sich zwei libysche Staatsangehörige (25, 32) sowie ein algerischer Staatsangehöriger wegen Drogendelikten verantworten müssen. Gegen zwei deutsche Staatsangehörige, eine 34-jährige Frau sowie einen 42-jährigen Mann wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Gegen einen weiteren deutschen Staatsangehörigen (34) wird wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Der Mann hatte einen Schlagstock einstecken. Es waren 33 Beamte im Einsatz. (ml) Mutmaßliche Einbrecher gestellt Zeit: 16.04.2026, 14:15 Uhr Ort: Dresden-Seevorstadt Am Donnerstag haben Polizisten zwei Männer (39, 49) festgenommen, die in Verdacht stehen einen Einbruch in ein Haus in Nossen begangen zu haben (siehe Medieninformation Nr. 189/26 vom 15. April 2026). Einem Bundespolizisten fiel der Audi A6, der nach dem Einbruch weggefahren war, auf einem Parkplatz an der Waisenhausstraße auf. Alarmierte Beamte beobachteten den Audi und stellten die beiden Männer, als diese zum Wagen kamen. Gegen den 49-Jährigen lagen europäische Haftbefehle vor. Die beiden ungarischen Staatsangehörigen wurden festgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, ob die Männer für den Diebstahl in Nossen sowie für weitere Einbrüche verantwortlich sind. (lr) Mann hatte Drogen und Messer einstecken Zeit: 16.04.2026, gegen 18:20 Uhr Ort: Dresden-Gorbitz Gestern Abend kontrollierten Dresdner Polizisten einen Mann (45) auf dem Amalie-Dietrich-Platz. Dabei stellte sich heraus, dass er etwa 16 Gramm Amphetamine sowie ein verbotenes Messer bei sich hatte. Die Beamten stellten die Sachen sicher. Gegen den nordmazedonischen Staatsangehörigen wird nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Waffengesetz ermittelt. (ml) Portemonnaie geraubt Zeit: 17.04.2026, 03:20 Uhr Ort: Dresden-Südvorstadt Unbekannte haben einem Mann (26) das Portemonnaie geraubt. Der 26-Jährige wartete mit einem gleichaltrigen Begleiter an der Haltestelle »Strehlener Platz« auf der Ackermannstraße. Als er in eine Straßenbahn einstieg, zog ihm einer der Täter die Geldbörse mit persönlichen Dokumenten und zehn Euro aus der Tasche. Daraufhin liefen die beiden 26-Jährigen dem Unbekannten bis zur August-Bebel-Straße hinterher, wo sie aus einer Gruppe heraus angegriffen wurden. Bei einem anschließenden Handgemenge erlitten beide leichte Verletzungen. Die Täter flohen. Die Polizei ermittelt. (uh) Snackautomat aufgebrochen Zeit: 17.04.2026, gegen 01:45 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Cotta In der vergangenen Nacht haben sich Unbekannte an einem Snackautomat an der Pennricher Straße zu schaffen gemacht. Die Täter hebelten das Gerät auf und stahlen aus diesem Lebensmittel sowie Bargeld. Der Gesamtschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. (ml) Verkehrsunfall – Zeugenaufruf Zeit: 23.02.2026, 07:35 Uhr Ort: Dresden-Johannstadt Die Polizei sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall auf der Fetscherstraße Ende Februar. Der Fahrer (73) eines Dacia Sandero war auf der Fetscherstraße in Richtung Fetscherplatz unterwegs. Kurz nach der Pfotenhauerstraße wollte er über einen Radweg hinweg auf den rechten Parkstreifen fahren. Dabei erfasste er zwei Radfahrer, die stürzten und gegen ein geparktes Auto fielen. Die Polizei fragt: Wer hat den Verkehrsunfall beobachtet? Weiterhin sucht die Polizei einen der beteiligten Radfahrer, der nach dem Unfall davonfuhr. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ml) Landkreis Meißen Radfahrer bei Unfall verletzt und geflohen Zeit: 16.04.2026, 14:50 Uhr Ort: Meißen Im Kreisverkehr Moritzburger Platz ist am Donnerstag ein Fahrradfahrer (21) bei einem Unfall verletzt worden. Eine 77-Jährige fuhr mit einem VW Polo im Kreisverkehr und wollte diesen an der Fabrikstraße verlassen. Dabei stieß sie mit dem Fahrradfahrer zusammen, der auf dem Radweg um den Kreisverkehr fuhr. Er wurde dabei offensichtlich verletzt, fuhr jedoch davon. Die Polizisten gingen Hinweisen nach und machten am Freitag einen 21-Jährigen ausfindig, bei dem es sich um den Beteiligten handelt. Sie ermitteln zum Unfall. (lr) Autos beschädigt Zeit: 15.04.2026, 20:30 Uhr bis 16.04.2026, 15:40 Uhr Ort: Radebeul/Meißen Unbekannte haben auf der Südstraße in Radebeul und auf der Mendestraße in Meißen insgesamt acht Autos beschädigt. Die Täter hinterließen auf der Südstraße Lackkratzer an einem Seat Leon, einem Mini Cooper, einem Seat Ibiza, einem Kia Rio, einem Ford Focus sowie an einem VW Golf und einem Seat Leon. Eine abschließende Schadenssumme ist noch nicht beziffert. Einen Mercedes C-Klasse in Meißen zerkratzten Unbekannte auf allen vier Seiten und verursachten einen Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Die Polizei ermittelt in allen Fällen wegen Sachbeschädigung. (lr) Züge beschädigt und beschmiert Zeit: 16.04.2026, 11:00 Uhr der Polizei bekannt Ort: Nossen Unbekannte haben in den vergangenen Tagen auf einem Betriebsgelände an der Fabrikstraße Zugwaggons beschädigt. Die Täter besprühten zwei Züge großflächig mit Graffiti, zudem verschafften sie sich Zutritt zu einem Wagen und hinterließen Schäden an den Sitzpolstern. Der Gesamtschaden wurde auf über 11.000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. (lr) Nach Unfall gegen Mauer gestoßen Zeit: 16.04.2026, 15:00 Uhr Ort: Radebeul Auf der Kreuzung Gradsteg/Heinrich-Zille-Straße sind am Donnerstag ein VW Caddy (Fahrerin 43) und ein VW Golf (Fahrer 22) zusammengestoßen. Die 43-Jährige war mit dem Caddy auf dem Gradsteg in Richtung Obere Bergstraße unterwegs. Als sie die Heinrich-Zille-Straße überquerte, kollidierte der Caddy mit dem Golf, dessen Fahrer auf der Heinrich-Zille-Straße in Richtung Winzerstraße fuhr. Der Golf stieß anschließend gegen eine Grundstücksmauer. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Von Autobahn abgekommen Zeit: 17.04.2026, 05:10 Uhr Ort: Dohna, A 17 Am frühen Freitagmorgen ist ein Sattelzug Volvo von der A 17 abgekommen und neben der Fahrbahn zum Stehen gekommen. Der Fahrer des Lasters war in Richtung Prag unterwegs. In Höhe der Abfahrt Pirna kam der Lkw von der Fahrbahn ab, stieß gegen ein Schild, durchfuhr die Leitplanke sowie einen Wildzaun und kam neben der Autobahn zum Stehen. Der Fahrer musste mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Ersten Ermittlungen zufolge war er eingeschlafen. Gegen ihn wird nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Im Zuge der Bergung des Lkw musste die Auffahrt Pirna zeitweise gesperrt werden. Eine Schadenssumme ist noch nicht beziffert. (lr) Unfallverursacherin unter Kokaineinfluss Zeit: 16.04.2026, 16:20 Uhr Ort: Freital-Potschappel Die Fahrerin (29) eines Ford Transit ist auf der Fichtestraße gegen einen Mitsubishi Lancer gestoßen. Die 29-Jährige stand unter dem Einfluss von Drogen. Die Frau parkte mit dem Kleintransporter aus und stieß dabei gegen den Mitsubishi. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 6.000 Euro. Verletzte gab es nicht. Ein Drogenschnelltest bei der Fahrerin reagierte positiv auf Kokain. Polizisten veranlassten eine Blutentnahme bei der deutschen Staatsangehörigen und fertigten eine Anzeige wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs. (uh) Radfahrer mit 1,9 Promille Zeit: 16.04.2026, 18:20 Uhr Ort: Pirna Polizisten des Reviers Pirna haben einen alkoholisierten Radfahrer (47) gestoppt. Die Beamten kontrollierten den 47-Jährigen auf der Dresdner Straße. Er stand mit mehr als 1,8 Promille unter dem Einfluss von Alkohol, wie ein Test ergab. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt, veranlassten eine Blutentnahme bei dem ukrainischen Staatsangehörigen und fertigten die entsprechende Anzeige. (uh) 13.000 Euro Sachschaden bei Unfall Zeit: 16.04.2026, 05:45 Uhr Ort: Hohnstein, OT Zeschnig Bei einem Wildunfall auf der S 163 sind zwei Autos zusammengestoßen. Ein 2er BMW (Fahrerin 57) war auf der Staatsstraße zwischen Hohburkersdorf und Hohnstein unterwegs. Ein Reh lief auf die Straße, stieß mit dem BMW zusammen und lief davon. Anschließend fuhr ein VW Transporter (Fahrer 71) auf den BMW auf. Es gab keine Verletzten. Der Sachschaden beträgt rund 13.000 Euro. (uh) -
14. KommunalDialog zu Herausforderungen und Erfolgsbedingungen der Energiewende
Am 14. KommunalDialog des Demokratiezentrums im Sozialministerium haben heute in Wilsdruff über 100 Abgeordnete, Beigeordnete sowie (Ober)Bürgermeisterinnen und (Ober)Bürgermeister teilgenommen und sich über die Herausforderungen und Erfolgsbedingungen der Energiewende in Sachsen ausgetauscht. Die Anforderungen an sächsische Kommunen im Zuge der Energiewende nehmen spürbar zu. Der Ausbau erneuerbarer Energien, die kommunale Wärmeplanung sowie notwendige Infrastrukturmaßnahmen führen vielerorts zu intensiven Debatten und Konflikten. Radikalisierte Einzelpersonen und Gruppierungen engagieren sich im Natur- und Umweltschutz und auch gegen den Ausbau erneuerbarer Energien. Rechtsextreme Akteure versuchen zunehmend, lokale Proteste gegen Windkraftanlagen zu nutzen, um unter dem Deckmantel des Naturschutzes, völkische Ideologien zu verbreiten. Demokratieministerin Petra Köpping: »Kommunen sind die Basis unserer Demokratie und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von zentraler Bedeutung. Gerade im Kontext der Energiewende zeigt sich, wie wichtig es ist, Konflikte vor Ort konstruktiv zu begleiten, Beteiligung zu stärken und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.« Gleichzeitig eröffnet die Energiewende auch neue Gestaltungsspielräume für mehr Bürgerbeteiligung, regionale Wertschöpfung und demokratische Aushandlungsprozesse vor Ort. Um diese Potenziale gezielt zu nutzen und Konflikten frühzeitig zu begegnen, sind Austausch, Praxiswissen und kollegiale Vernetzung, wie sie der KommunalDialog heute ermöglichte, von zentraler Bedeutung. Hintergrund Der KommunalDialog ist eine Veranstaltung des Demokratiezentrums im Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bei der Veranstaltungsreihe 'KommunalDialog' berichten kommunale Verantwortungstragende aus Städten und Gemeinden aus ganz Sachsen von aktuellen Situationen vor Ort und ihren ganz persönlichen Erfahrungen. Die Teilnehmenden diskutieren Handlungsoptionen und tauschen sich über Spielräume von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft im Umgang mit demokratiegefährdenden Phänomenen aus. Hinweis Das Demokratiezentrum Sachsen wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« gefördert. Die Maßnahme wird zudem mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag verabschiedeten Haushaltes.