Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Baumarkt-Diebe auf frischer Tat gestellt | Brand eines leerstehenden Gebäudes | Mit 134 km/h über die Agrabrücke
Verantwortlich: Susanne Lübcke (sl), Moritz Peters (mp) Baumarkt-Diebe auf frischer Tat gestellt Ort: Wurzen, Dresdener Straße Zeit: 23.02.2026, 03:05 Uhr Streifenbeamte des Reviers Grimma konnten in der Nacht von Sonntag auf Montag Einbrecher inklusive Diebesgut stellen. Die beiden tatverdächtigen Männer (25 und 17, beide deutsch) drangen gewaltsam in die Werkhalle des Baumarktes ein und entwendeten mehrere Rollen Armierungsgewebe sowie mehrere Pakete Fliesen. Das Diebesgut wurde anschließend auf einen VW Passat mit Anhänger geladen und durch einen weiteren Tatverdächtigen (24, deutsch) abtransportiert. Der vorbeifahrenden Streifenwagenbesatzung fiel das Auto auf und die Beamten entschlossen sich zur Kontrolle des Gespannes. Dabei wurde das gestohlene Baumaterial festgestellt. Der Stehl- und Sachschaden ist derzeit noch unbekannt. Die Kriminalaußenstelle Grimma der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. (mp) Mercedes fängt Feuer Ort: Regis-Breitingen, Am Markt Zeit: 24.02.2026, 02:10 Uhr In der Nacht geriet aus bisher unbekannter Ursache ein Mercedes-Benz in Regis-Breitingen in Brand. Das Feuer war kurz nach 2 Uhr im Bereich des Motorraumes ausgebrochen. Ein neben dem Mercedes stehender VW und Audi konnten durch die Besitzer noch rechtzeitig weggefahren werden, sodass die Flammen nicht übergriffen. Durch die Hitzeentwicklung kam es allerdings zu Schäden in Höhe von circa 5.000 Euro an den beiden Fahrzeugen. Am Mercedes-Benz beläuft sich der Schaden nach ersten Schätzungen auf 25.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Kameraden der Feuerwehr Regis-Breitingen löschten den Brand. Zur Ermittlung der Brandursache stellte die Kriminalpolizei den Mercedes sicher und nahm die Ermittlungen auf. (sl) Brand eines leerstehenden Gebäudes Ort: Borna, Fabrikstraße Zeit: 24.02.2026, gegen 02:00 Uhr In der vergangenen Nacht kam es in Borna zum Brand eines Verwaltungsgebäudes auf einem leerstehenden Fabrikgelände. Das Feuer war gegen 2 Uhr ausgebrochen. Die Feuerwehren aus Borna, Lobstädt, Eula, Zedtlitz und Regis-Breitingen waren im Einsatz. Aufgrund des Brandes stürzte der Dachstuhl des Gebäudes ein. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Schaden konnte noch nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (sl) Mit 134 km/h über die Agrabrücke Ort: Markkleeberg, B2 , Agrarbrücke, stadteinwärtige Richtung Zeit: 23.02.2026, gegen 11:20 Uhr Ein Zivilfahrzeug der Polizei stellte gestern um die Mittagszeit einen Raser auf der B2 fest. Montag um die Mittagszeit befanden sich Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig mit einem zivilen ProViDa- Fahrzeug (Proof Video Data System) auf der Bundesstraße 2 (B2), als ihnen ein Mercedes-Benz C 250 Kombi (bordeaux-metallic) auffiel. Der ProViDa ist ein Pkw mit einem eingebautem Kamerasystem zur Geschwindigkeitsmessung und Videoaufzeichnung zur Beweissicherung. Der Mercedes fuhr in stadteinwärtiger Richtung mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Die Beamten folgten dem Fahrzeug und konnten mehrere Geschwindigkeitsverstöße dokumentieren. Die höchste Überschreitung wurde auf der Agra-Brücke mit 134 km/h gemessen. Erlaubt sind hier im Baustellenbereich 50 km/h. Die Polizisten hielten den Pkw an und eröffneten dem Fahrer (43, rumänisch), dass er nach Abzug der Toleranz 84 km/h zu schnell war. Der 43-Jährige muss mit einem dreimonatigen Fahrverbot, 2 Punkten in Flensburg und 700 Euro Bußgeld rechnen. Aufgrund der Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung und der örtlichen Gegebenheiten (Baustellenbereich) kann die Bußgeldbehörde auch eine Verdoppelung des Bußgeldregelsatz verhängen, wenn sie erkennt, dass die Geschwindigkeitsüberschreitung vorsätzlich war. (mp) -
Zwei Verletzte bei Unfall | Rampen gestohlen | Betrüger scheiterten
Autoren: Lukas Reumund (lr), Sophia Zeidler (sz), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Zwei Verletzte bei Unfall – Zeugen gesucht Zeit: 23.02.2026, 07:30 Uhr Ort: Dresden-Leipziger Vorstadt Bei einem Unfall auf der Fritz-Reuter-Straße haben ein Mann (37) und ein Kind (8) Verletzungen erlitten. Die Polizei sucht Zeugen. Der 37-Jährige war mit einem Rennrad auf der Fritz-Reuter-Straße in Richtung Königsbrücker Straße unterwegs. Dabei hatte er den Jungen vor sich auf der Querstange sitzen. Als die beiden auf Höhe der Friedensstraße stürzten, wurde der Mann schwer und das Kind leicht verletzt. Beide kamen in ein Krankenhaus. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (uh) Werkzeug von Baustelle gestohlen Zeit: 20.02.2026, 13:00 Uhr bis 23.02.2026, 07:00 Uhr Ort: Dresden-Äußere Neustadt Am Wochenende haben Unbekannte aus einem Haus an der Königsbrücker Straße Werkzeug gestohlen. Die Täter gelangten auf unbekannte Weise in das im Bau befindliche Haus. Sie brachen eine Tür zu einem Lagerraum auf und stahlen einen Akkuschrauber und weiteres Werkzeug in noch unbekanntem Wert. Der Sachschaden wurde mit rund 300 Euro angegeben. (lr) Beamer gestohlen Zeit: 21.02.2026, 11:00 Uhr bis 23.02.2026, 07:15 Uhr Ort: Dresden-Löbtau Unbekannte haben am Wochenende einen Beamer aus einem Gebäude an der Mohorner Straße gestohlen. Die Täter gelangten auf unbekannte Weise ins Haus. Sie rissen in einem Schulungsraum einen Beamer von der Halterung und stahlen das Gerät im Wert von etwa 1.500 Euro. Der Sachschaden beträgt rund 200 Euro. (lr) Graffiti geschmiert Zeit: 23.01.2026, 00:00 Uhr bis 06:25 Uhr Ort: Dresden-Äußere Neustadt Am Montagmorgen haben Unbekannte eine Mauer an der Pulsnitzer Straße beschmiert. Die Täter brachten mit silberner, roter und schwarzer Farbe zwei Tags von bis zu vier Meter Größe. Eine Schadenssumme ist noch nicht bekannt. (lr) Lebensmittel gestohlen Zeit: 20.02.2026, 15:00 Uhr bis 23.02.2026, 05:45 Uhr Ort: Dresden-Leipziger Vorstadt Am Wochenende sind Unbekannte in ein Schulgebäude am Pestalozziplatz eingebrochen. Die Täter gelangten auf unbekannte Weise ins Gebäude. Sie hebelten die Jalousie eines Imbisses auf und stahlen mehrere Gegenstände im Wert von rund 150 Euro. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 100 Euro. (lr) Jeep gestohlen Zeit: 23.02.2026, 11:30 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Leubnitz/Neuostra Von einem Firmengelände an der Dohnaer Straße haben Unbekannte am Wochenende einen grauen Jeep Wrangler Unlimited gestohlen. Der Wert des Jeep beträgt rund 65.000 Euro. (sz) Landkreis Meißen Rampen gestohlen Zeit: 22.02.2026, 09:00 Uhr bis 23.02.2026, 05:30 Uhr Ort: Klipphausen, A 4 Auf der Raststätte Dresdner Tor haben Unbekannte am Wochenende zwei Auffahrrampen von einem Lkw gestohlen. Die Täter entnahmen die Rampen im Wert von rund 1.000 Euro vom Anhänger des Lasters. (lr) Batterie gestohlen Zeit: 20.02.2026, 15:00 Uhr bis 23.02.2026, 10:30 Uhr Ort: Diera-Zehren, OT Mischwitz Unbekannte haben am Wochenende auf der Meißner Straße die Batterie einer Baustellenampel gestohlen. Die Täter zerstörten das Schloss der Batteriebox und stahlen den Stromspeicher im Wert von rund 180 Euro. (lr) Automat gesprengt Zeit: 23.02.2026, 02:00 Uhr festgestellt Ort: Radebeul Unbekannte haben in der Nacht zu Montag einen Zigarettenautomaten an der Straße An der Jägermühle gesprengt. Mutmaßlich verwendeten die Täter hierfür Pyrotechnik. Ob sie etwas gestohlen haben, ist ebenso unbekannt wie die Schadenshöhe. (sz) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Radfahrer angefahren Zeit: 23.02.2026, 14:00 Uhr Ort: Pirna Auf der Gebrüder-Lein-Straße ist am Montag ein Fahrradfahrer (39) bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der 39-Jährige fuhr auf dem linken Fußweg in Richtung Glashüttenstraße. An einer Grundstücksausfahrt stieß er mit einem auf die Straße fahrenden Mercedes GLE (Fahrer 59) zusammen. Der Radfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. (sz) Kabeltrommeln gestohlen Zeit: 23.02.2026, 01:50 Uhr Ort: Pirna Von einem Betriebsgelände an der Hugo-Küttner-Straße haben Unbekannte in der Nacht zu Montag Kabel gestohlen. Die Täter öffneten auf unbekannte Weise ein Tor und fuhren offensichtlich mit einem Auto auf das Gelände. Sie luden mehrere Kabeltrommeln ein und fuhren davon. Die genaue Menge des Diebesgutes sowie dessen Wert sind noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt wegen des Diebstahls. (lr) Betrüger scheiterten Zeit: 23.02.2026 Ort: Stolpen Unbekannte haben versucht eine Frau (77) um ihr Erspartes zu betrügen. Ein Täter rief die Seniorin an und gab sich als Mitarbeiter einer Bank aus. Er behauptete, dass die Frau Schulden aus einem Glücksspiel angehäuft hätte und forderte die Zahlung von 26.000 Euro. Andernfalls drohte er mit der Sperrung ihres Kontos. Die 77-Jährige legte auf und rief bei ihrer Bank an, um nachzufragen und erkannte so die Betrugsmasche. Sie informierte anschließend die Polizei. (uh) -
Erfolgreicher Start in die neue Förderperiode:
Im ersten Jahr der neuen Förderperiode (2025-2027) haben die Arbeitsmarktmentoren Sachsen 600 Schutzsuchende und Zugewanderte in Ausbildung oder Beschäftigung begleitet. Insgesamt wurde in diesem Zeitraum das Mentoring von mehr als 1.600 Menschen begonnen. Seit 2016 hilft das durch sächsische Landesmittel finanzierte Programm bei der beruflichen Integration. Auch in der neuen Förderphase bestätigt sich seine Wirkung. Aktuell setzen die Arbeitsmarktmentoren Sachsen bewusst einen besonderen Schwerpunkt auf weibliche Schutzsuchende sowie auf Menschen, die bislang keine berufliche Qualifikation haben und diese erlangen möchten. Diese Zielgruppen stehen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt häufig vor zusätzlichen Hürden und benötigen eine intensivere Begleitung. Genau hier setzen die Arbeitsmarktmentorinnen und -mentoren an: Sie beraten beispielsweise zu Ausbildung und Weiterbildung, helfen beim Schreiben von Bewerbungen sowie im anschließenden Bewerbungsprozess, begleiten bei Behördengängen und suchen wenn nötig auch einen Kitaplatz, um die Aufnahme eines Jobs zu ermöglichen. Auch bei der Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen stehen sie ihren Mentees fachkundig zur Seite. Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Die Arbeitsmarktmentoren Sachsen blicken auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurück. Allein ihre Arbeit im vergangenen Jahr macht einen großen Unterschied – zum einen für die 600 Menschen, die in eine Beschäftigung oder Ausbildung starten konnten und zum anderen für die Betriebe, die passendes Personal gefunden haben. Ich setze mich dafür ein, dieses wichtige Programm auch über die aktuelle Förderperiode hinaus fortzuführen.« Neben den unterstützten Menschen mit Zuwanderungshintergrund profitieren auch die sächsischen Unternehmen von der engen Begleitung. Sie erhalten konkrete Hilfen bei administrativen Fragen, rechtlichen Rahmenbedingungen und dem Onboarding – also dem Prozess, wie neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ein Unternehmen eingeführt, eingearbeitet und integriert werden. Viele Unternehmen im Freistaat zeigen große Offenheit gegenüber der Beschäftigung von Menschen mit Fluchthintergrund – zugleich benötigen sie verlässliche Ansprechpartner bei der praktischen Umsetzung. Diese Rolle übernehmen die Arbeitsmarktmentorinnen und -mentoren. Zur Sicherung der fachlichen Qualität werden die Arbeitsmarktmentorinnen und -mentoren durch das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS) in Chemnitz begleitet. Regelmäßige Fach- und Vernetzungstreffen fördern den überregionalen Wissensaustausch und ermöglichen die Abstimmung zu aktuellen Herausforderungen. Ergänzend finden gezielte Weiterbildungen für die Mentorinnen und Mentoren statt – etwa zu Förderinstrumenten, zu Integrations- und Berufssprachkursen oder zu den Herausforderungen spezifischer Zielgruppen wie syrischen Geflüchteten. So stellt das ZEFAS sicher, dass die Beratungen fachlich aktuell sind und im gesamten Programm eine hohe Qualität gewährleistet ist. Ein Erfolgsbeispiel aus der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge Ein Erfolgsbeispiel ist Lizmary, eine junge Frau aus Venezuela. Sie kam Anfang 2024 nach Sachsen. Ihr Studium zur Fachkraft für Arbeitssicherheit wurde in Deutschland nicht anerkannt. Deshalb half ihr ein Arbeitsmarktmentor der AWO Sonnenstein im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen und eine Ausbildung zu beginnen. Die große Distanz zu ihrer Berufsschule in Berlin wurde jedoch zum Hindernis. Trotz großer Anstrengungen konnte keine dauerhafte Lösung gefunden werden. Für Lizmary wurde damit die Fortsetzung der begonnenen Ausbildung unmöglich. Gerade in dieser Phase zeigte sich der Mehrwert der individuellen Begleitung: Innerhalb weniger Monate orientierte sich Lizmary abermals beruflich um. Auf regionalen Berufsmessen wurde sie fündig und begann kurz darauf ihre neue Ausbildung. Der Arbeitsmarktmentor unterstützte dabei nicht nur sie, sondern auch den Arbeitgeber – etwa bei aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen und organisatorischen Abläufen. Nun wird Lizmary in einer Kinderarztpraxis in Pirna zur medizinischen Fachangestellten ausgebildet. Kurze Wege, ein unterstützendes Team und eine gesicherte Aufenthaltsperspektive schaffen stabile Rahmenbedingungen. Auch nach dem Ausbildungsbeginn bleibt der Mentor im engen Austausch mit allen Beteiligten, um den nachhaltigen Integrationserfolg zu sichern. Dieser Fall verdeutlicht, wie individuelle Begleitung, enge Kooperation mit Unternehmen und regionale Vernetzung nachhaltige Arbeitsmarktintegration ermöglichen – und zugleich einen konkreten Beitrag zur Fachkräftesicherung in Sachsen leisten. Hintergrund: Das Programm »Arbeitsmarktmentoren Sachsen« begleitet Schutzsuchende und andere zugewanderte Menschen auf ihrem Weg in Berufsausbildung oder Beschäftigung. Ziel ist es, die Potenziale dieser Menschen für den sächsischen Arbeitsmarkt zu erschließen und sie nachhaltig beruflich zu integrieren. Dabei stehen die Mentoren nicht nur den teilnehmenden Mentees, sondern auch deren (potenziellen) Arbeitgebern zur Seite. Um eine nachhaltige Integration zu erreichen, setzen die Mentorinnen und Mentoren ihre Betreuung bei Bedarf auch nach dem beruflichen Einstieg fort. Koordiniert und fachlich begleitet wird das Programm »Arbeitsmarktmentoren Sachsen« vom Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS), das für Vernetzung, Qualifizierung und Qualitätssicherung sorgt. Das Programm ist landesweit aufgestellt: In ganz Sachsen arbeiten aktuell 14 Projekte mit über 50 Mentorinnen und Mentoren, die in allen Landkreisen und kreisfreien Städten aktiv sind. Bei Interesse kann der Kontakt zu dem genannten Erfolgsbeispiel vermittelt werden. -
Demografischer Wandel erreicht Kindertageseinrichtungen
Das Statistische Landesamt hat heute (24.02.2026) aktuelle Zahlen zu den Kindertageseinrichtungen im Freistaat Sachsen veröffentlicht. Die sinkenden Geburtenzahlen der letzten Jahre machen sich zunehmend bemerkbar. Sachsen setzt freiwerdenden Landeszuschuss in 2025 und 2026 zur Verbesserung des Personalschlüssels in Kindergärten und Kinderkrippen ein. Kinder in Kitatageseinrichtungen Im Vergleich zum Vorjahr wurden im März 2025 311.949 Kinder an sächsischen Kindertageseinrichtungen betreut (2024: 319.418). Damit sank die Zahl der in Kindertageseinrichtungen betreuten Kinder um 7.469. Auch die Zahl der in öffentlich geförderter Tagespflege betreuten Kinder verringerte sich zum 1. März 2025 auf 3.827 (2024: 4.568). Kultusminister Conrad Clemens: »Mit jedem Kind weniger verliert Sachsen etwas Zukunft. Bis 2040 werden 25 Prozent weniger Kinder an den Grundschulen erwartet. Eine Entwicklung, die wir zuerst in den Kinderkrippen und Kindergärten spüren.« Angestellte in Kindertageseinrichtungen Die Zahl der Angestellten in sächsischen Kindertageseinrichtungen ist 2025 leicht gesunken (2024: 44.317; 2025: 43.256), da sich der Personalbedarf an der Anzahl der betreuten Kinder orientiert. Seit August 2025 wird wegen sinkender Kinderzahlen freiwerdender Landeszuschuss deshalb für eine Schlüsselverbesserung im Kindergarten eingesetzt, ab August 2026 in der Kinderkrippe. Kultusminister Conrad Clemens: »Weniger Kinder darf nicht weniger Qualität bedeuten – im Gegenteil: Wir nutzen freiwerdende Mittel, um die Betreuungsqualität zu erhöhen. Seit dem 1. August 2025 werden Landesmittel, die infolge der sinkenden Kinderzahlen freiwerden, für eine Schlüsselverbesserung im Kindergarten eingesetzt. Damit stehen landesweit etwa 210 Vollzeitkräfte mehr zur Verfügung, was bei einer landesdurchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 32 Stunden in etwa 260 Fach- und Leitungskräften entspricht. So stärken wir insbesondere die Schulvorbereitung im Kindergarten.« Aus den in 2026 weiter sinkenden Betreuungszahlen folgt zum 1. August 2026 eine zusätzliche Schlüsselverbesserung im Bereich Kinderkrippe. Hier geht es um 210 Vollzeitkräfte bzw. etwa 260 Fach- und Leitungskräfte. Hintergrund: Die Kosten der Kitabetreuung werden vom Land, den Gemeinden und den Eltern gemeinsam übernommen. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich an den Kosten durch Zahlung eines Landeszuschusses, der aktuell bei 3.510 Euro je Kind und Jahr liegt – bezogen auf eine tägliche neunstündige Betreuungszeit. 96,8 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen besuchen in Sachsen eine Kindertageseinrichtung oder werden von einer Tagespflegeperson betreut. -
Dirk Lichtenberger ist neuer Präsident des LKA Sachsen
Heute wird Dirk Lichtenberger im Neuen Dresdner Rathaus feierlich als neuer Präsident des Landeskriminalamtes Sachsen eingeführt. Er folgt damit Sonja Penzel, die seit dem 1. Februar 2026 das Amt der Inspekteurin der Polizei des Freistaates Sachsen bekleidet. Staatsminister Armin Schuster: »Mit Polizeipräsident Dirk Lichtenberger übernimmt einer der Spitzenführungskräfte der sächsischen Polizei die Leitung des Landeskriminalamtes Sachsen. Er bringt die notwendige Expertise mit, um die anstehenden Aufgaben des LKA in einer Zeit hoher sicherheitspolitischer Herausforderungen konsequent voranzubringen. Ich wünsche ihm für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg.« Kurzvita: Polizeipräsident Dirk Lichtenberger übernimmt die Leitung zum 1. Februar 2026. Zuvor war er Präsident der Polizeidirektion Zwickau, nachdem er von 2018 bis 2022 das Präsidium der Bereitschaftspolizei geleitet hatte. Weitere berufliche Stationen führten ihn als Referent in das Sächsische Staatsministerium des Innern sowie als Dezernatsleiter in das Landeskriminalamt Sachsen. Seine polizeiliche Laufbahn begann 1990 im mittleren Polizeivollzugsdienst; anschließend absolvierte er die Aufstiegsausbildungen für den gehobenen und höheren Polizeivollzugsdienst. Dirk Lichtenberger: »Nach drei Wochen im Amt kann ich schon sagen, dass mir diese verantwortungsvolle Aufgabe sehr viel Spaß macht und ich mit Spannung auf die zukünftigen Herausforderungen schaue.« Hintergrund: Das Landeskriminalamt Sachsen ist eine obere Landesbehörde und dem Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI), konkret der Abteilung 3 »Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Landespolizeipräsidium«, nachgeordnet. Dem LKA obliegt die Fachaufsicht über die kriminalpolizeiliche Tätigkeit der sächsischen Polizeidienststellen. Entsprechend der Sächsischen Polizeiorganisationsverordnung ist das Landeskriminalamt die Zentralstelle für kriminalpolizeiliche Aufgaben und für die vollzugspolizeiliche Prävention im Freistaat Sachsen zuständig. Es nimmt neben einsatz- und ermittlungsunterstützenden Serviceaufgaben ebenso bestimmte Ermittlungszuständigkeiten wahr. Heute beschäftigt das Amt ca. 1.200 Mitarbeiter, darunter Vollzugs- und Verwaltungsbeamte, Angestellte und Arbeiter. So vielfältig die Aufgaben des Landeskriminalamtes, so vielfältig sind auch die Berufsfelder. So sind es auch Naturwissenschaftler, Computerexperten, Juristen und Sozialwissenschaftler, die zum Gelingen der Arbeit des Landeskriminalamtes beitragen.