Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Im Rahmen des dritten Förderaufrufs für gemeinsame sächsisch-tschechische Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) werden sechs grenzüberschreitende Verbundprojekte unterstützt. Die Förderung der sächsischen Verbundpartner erfolgt im Rahmen der Förderrichtlinie »EFRE/JTF-Technologieförderung 2021 bis 2027« und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Landesmitteln finanziert. Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Sachsen setzt Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gezielt ein, um grenzüberschreitende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu unterstützen. Sächsische Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, gemeinsam mit Partnern aus Tschechien neue Produkte und Verfahren zu entwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die Zusammenarbeit mit unseren tschechischen Nachbarn und Freunden wird, in einem Umfeld geopolitischer Problemlagen, immer wichtiger und ist nicht hoch genug zu schätzen. Ich freue mich, dass wir nun sechs Projekte unterstützen können« An den Vorhaben sind auf sächsischer Seite sieben kleine und mittlere Unternehmen aus Sachsen sowie vier Forschungseinrichtungen beteiligt. Gemeinsam mit ihren tschechischen Projektpartnern entwickeln und erforschen sie bis Ende 2027 innovative Produkte, Verfahren und technologische Lösungen mit einem klaren wirtschaftlichen Verwertungshorizont. Die tschechischen Verbundpartner werden durch die Tschechische Technologieagentur (Technology Agency of the Czech Republic, TACR) aus dem tschechischen Förderprogramm »SIGMA« gefördert. Die bewilligten Projekte reichen von der Entwicklung einer innovativen Anlage zur Messung von Strahlung beim Rückbau von Kernanlagen, über neue Verfahren zur Überwachung und Instandhaltung von Bahninfrastruktur, die verbesserte Nutzung recycelter Materialien im anspruchsvollen industriellen Einsatz, bis hin zur Entwicklung und Nutzung von Algenkulturen in Mikrophotobioreaktoren zur Verbesserung der Luftqualität sowie neuer Verfahren zur Herstellung von Grundstoffen der Pharma- und Nahrungsmittelindustrie. Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Ein besonderer Mehrwert dieser Vorhaben liegt in der engen Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Sächsische Unternehmen profitieren von zusätzlichem Know-how, neuen Perspektiven und erweiterten Netzwerken. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen bieten die Kooperationen die Chance, anspruchsvolle FuE-Vorhaben umzusetzen und ihre technologische Position sowie ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.« Hintergrund: Sächsische Technologieförderung Sachsen setzt seit vielen Jahren Mittel der Europäischen Strukturfonds ein, um Unternehmen im Freistaat mit einer technologie- und branchenoffenen Technologieförderung bei der Forschung und Entwicklung neuer, innovativer Produkte und Verfahren, beim Technologietransfer in Unternehmen sowie beim Aufbau personeller Kapazitäten zu unterstützen. In der aktuellen Förderperiode 2021 bis 2027 wird die kontinuierliche Antragstellung durch gezielte Förderaufrufe mit thematischen oder regionalen Schwerpunkten ergänzt. In vorangegangenen Förderaufrufen für gemeinsame sächsisch-tschechische Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus 2023 und 2024 wurden bisher 22 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen in zehn grenzüberschreitenden Projektverbünden mit insgesamt 6,35 Millionen Euro gefördert. Weitere Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten der sächsischen Technologieförderung erhalten Sie auf den Internetseiten der Sächsischen Aufbaubank (SAB) unter: https://www.sab.sachsen.de/forschung-innovationen-und-digitalisierung Übersicht zu den durch die Europäischen Union geförderten Projekten in Sachsen: https://www.xn--europa-frdert-sachsen-oec.de/de/
  • Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat dem Eigenbetrieb der Stadtreinigung Leipzig 664.000 Euro Fördermittel für die abschließende Sanierung der Deponie in Liebertwolkwitz bewilligt. »Mit den Fördermitteln kann die Deponiesicherung auf der 34,6 Hektar großen Fläche nun abgeschlossen werden«, teilte der LDS-Präsident Béla Bélafi mit. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 7,5 Millionen Euro. Neun Prozent der Summe wird durch den Freistaat Sachsen finanziert. Der Eigenanteil von 6,8 Millionen Euro übernimmt der Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig. »Das Geld ist gut angelegt. Durch die Sanierung der Deponie werden Umweltbelastungen reduziert und neue Grünflächen geschaffen. Auch die Realisierung von Photovoltaik-Anlagen für erneuerbare Energie wird geprüft. In Zukunft wird nicht mehr zu erkennen sein, dass es in Liebertwolkwitz eine Hausmülldeponie gab«, erklärte der Präsident. Die Bauarbeiten sollen Mitte 2027 beginnen. Nachdem 2007/2008 der untere Bereich der Deponie dauerhaft abgedeckt wurde, wird mit den nun bereitgestellten Fördermitteln der obere Bereich durch eine beständige Oberflächenabdichtung gesichert. Es handelt sich um eine mineralische Dichtungsschicht, die Schadstoffemissionen verhindert, und eine Rekultivierungsschicht, damit der Deponiekörper begrünt werden kann. Außerdem wird die Oberflächenentwässerung abgeschlossen, die im ersten Bauabschnitt bereits begonnen wurde. Die Rekultivierung schafft naturnahe Grünflächen für Mensch und Natur. Zukünftig sollen Photovoltaik-Anlagen für erneuerbare Energie sorgen.
  • Verantwortlich: Paul Engelmann (pe), Moritz Peters (mp), Tom Erik Richter (tr) Schockanruf Ort: Leipzig (Südvorstadt), Bernhard-Göring-Straße Zeit: 15.01.2026, 14:55 Uhr bis 17:45 Uhr Ein unbekannter Täter erbeutete mehrere zehntausend Euro von einem 87-Jährigen, nachdem er diesen mit einem Schockanruf getäuscht hatte. Der 87-Jährige wurde von einem bislang Unbekannten telefonisch kontaktiert, welcher ihm vorgaukelte, dass der Sohn des 87-Jährigen einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte und nun eine Kaution hinterlegt werden müsste. Der Senior traf sich daraufhin am Amtsgericht Leipzig mit einem Unbekannten und übergab diesem mehrere zehntausend Euro Bargeld in dem Glauben, damit eine Kaution für seinen Sohn hinterlegt zu haben. Der Täter konnte unerkannt entkommen. Nachdem der 87-Jährige den Betrug bemerkt hatte, erstattete er auf einem Polizeirevier eine Anzeige. Die Polizei ermittelt wegen gewerbsmäßigen Betruges.  Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass Kriminal- oder Polizeibeamte am Telefon niemals nach Bankdaten, Kontoständen oder Wertgegenständen im Haushalt fragen, niemals Geld fordern und auch niemals aus Ermittlungsakten Vernehmungen oder Zeugenaussagen vorlesen oder Gesprächsmitschnitte vorspielen. Beenden Sie solche Gespräche und rufen Sie die Polizei. (tr) Kinder ausgeraubt - Zeugenaufruf Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Kasseler Straße / Breitenfelder Straße Zeit: 15.01.2025, 16:40 Uhr Am Donnerstagnachmittag kam es im Leipziger Stadtteil Gohlis-Süd zu einem Raubdelikt, bei dem zwei Kinder von drei bislang Unbekannten ausgeraubt wurden. Zunächst sollen die drei Tatverdächtigen die beiden Kindern beleidigt haben, bevor sie diese zur Herausgabe von Bargeld aufforderten. Vor Ort kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei die Täter Beute in einem niedrigen zweitstelligen Betrag machten. Eine bislang unbekannte Zeugin kam den beiden Kindern zur Hilfe, konnte aber vor Ort nicht mehr angetroffen werden. Die Tatverdächtigen entfernten sich nach der Tat in Richtung der Kirschbergstraße. Zu den Tätern, welche alle männlich sind, ist folgendes bekannt: Person 1: * circa 10 Jahre alt * circa 1,35 bis 1,40 Meter groß * schmales Gesicht * Bekleidung: schwarze Jacke mit orangenem Innenfutter, enge schwarze Jogginghose, schwarze Winterstiefel Person 2: * circa 12 bis 14 Jahre alt * circa 1,40 Meter groß * blonde Haare * Sommersprossen * Bekleidung: schwarze Markenjacke, Jeans, schwarze Markenschuhe Person 3: * circa 14 bis 16 Jahre alt * circa 1,70 Meter groß * narbiges Gesicht * Bekleidung: schwarze Jacke, beiger Pullover, schwarz/graue Jeans, schwarze Schuhe, beige Mütze Neben den drei Tatverdächtigen ist die Polizei auch auf der Suche nach der bislang unbekannten Zeugin, die den Kindern zur Hilfe kam. Außerdem bittet die Kriminalpolizei darum, dass sich Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 melden. (tr) Seat gestohlen und mit Polizeifahrzeug kollidiert Ort: Grimma (Dürrweitzschen), Obstlandstraße Zeit: 16.01.2026, 00:40 Uhr Zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen kam es in der Ortslage Dürrweitzschen, nachdem ein 32-Jähriger (deutsch) zuvor einen Seat Exeo entwendet hatte und mit diesem vor der Polizei flüchten wollte. Der Tatverdächtige hatte in Leisnig zunächst den Seat entwendet. Als die Halterin den Diebstahl ihres Pkw bemerkte, informierte sie die Polizei, welche das Fahrzeug in Pöhsig feststellen konnten. Der Fahrer des Seats flüchtete bis nach Dürrweitzschen, wo er einem rechtsseitig stehenden Streifenwagen auswich und in der Folge mit einem entgegenkommenden Streifenwagen kollidierte. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Seats leicht verletzt, sowie der Fahrer (44) des Streifenwagens. Der Beifahrer (37) des Polizeifahrzeuges wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Überprüfung des 32-Jährigen stellten hinzugerufene Beamte fest, dass dieser einen Atemalkoholwert von über 2,2 Promille hatte und zudem unter dem Einfluss von Amphetaminen stand. Zudem hatte er keine Fahrerlaubnis. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Diebstahls und Gefährdung des Straßenverkehrs. (tr) Zigarettenautomat gesprengt Ort: Machern (Gerichshain), Brandiser Straße Zeit: 15.01.2026, gegen 23:15 Uhr In den späten Abenstunden am Donnerstag sprengten zwei unbekannte männliche Täter einen Zigarettenautomaten in Gerichshain. Nach ersten Ermittlungen führten die Täter pyrotechnische Erzeugnisse in den Automaten ein, welche dann umsetzten und den Automat beschädigten. Die Männer entwendeten eine unbekannte Anzahl an Tabakwaren und entfernten sich fußläufig zum nahe gelegenen S-Bahn-Haltepunkt. Dort flüchteten sie mit der S4 in Richtung Leipzig, wie Bilder von Überwachungskameras ergaben. Es entstand Sachschaden von circa 6.000 Euro am Zigarettenautomaten. Die Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren und ermittelt nun wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. (pe) Mülltonnenbrand vor Parteibüro Ort: Leipzig (Zentrum-Ost), Rosa-Luxemburg-Straße Zeit: 16.01.2026, 03:15 Uhr In den frühen Morgenstunden kam es zu einem Brand von Mülltonnen in der Innenstadt. Auf bisher unbekannte Art und Weise geriet eine Papiermülltonne, welche sich direkt vor einem Parteibüro befand, in Brand. Das Feuer sprang auf eine zweite Mülltonne über und beschädigte diese ebenfalls. Zudem wurde die dahinter befindliche Glasscheibe des Büros beschädigt. Es entstand Sachschaden an beiden Mülltonnen sowie an der Verglasung des Parteibüros in Höhe von insgesamt circa 5.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (mp) Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person Ort: Kitzscher (Trages), Neue Mölbiser Straße Unfallzeit: 15.01.2026, gegen 22:25 Uhr Schwerer Verkehrsunfall zwischen Trages und Mölbis mit einer schwer verletzten Person. Der Fahrer (28, deutsch) eines Skoda Octavias befuhr die K7928 von Trages kommend in westliche Richtung nach Mölbis. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr durch einen Straßengraben und streifte dabei zwei Bäume. Der Fahrer wurde lebensbedrohlich verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Der entstandene Sachschaden wurde mit 4.000 Euro beziffert. Das Unfallfahrzeug wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und soll durch einen Gutachter untersucht werden. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Unfallursache. (pe)
  • Neuer Präsident des Landeskriminalamtes Sachsen wird Polizeipräsident Dirk Lichtenberger zum 1. Februar. Die bisherige Leiterin Sonja Penzel wird zukünftig das Amt der Inspekteurin der Polizei übernehmen. Polizeipräsident Dirk Lichtenberger leitet seit 2022 die Polizeidirektion Zwickau. Zuvor war er in seiner Funktion als Leiter des Präsidiums der Bereitschaftspolizei tätig. Weitere berufliche Stationen führten ihn als Referent in das Sächsische Staatsministerium des Innern sowie als Dezernatsleiter in das Landeskriminalamt Sachsen. Seine polizeiliche Laufbahn begann 1990 im mittleren Polizeivollzugsdienst; anschließend absolvierte er die Aufstiegsausbildungen für den gehobenen und höheren Polizeivollzugsdienst.
  • Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat dem Eigenbetrieb der Stadtreinigung Leipzig 664.000 Euro Fördermittel für die abschließende Sanierung der Deponie in Liebertwolkwitz bewilligt. »Mit den Fördermitteln kann die Deponiesicherung auf der 34,6 Hektar großen Fläche nun abgeschlossen werden«, teilte der LDS-Präsident Béla Bélafi mit. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 7,5 Millionen Euro. Neun Prozent der Summe wird durch den Freistaat Sachsen finanziert. Der Eigenanteil von 6,8 Millionen Euro übernimmt der Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig. »Das Geld ist gut angelegt. Durch die Sanierung der Deponie werden Umweltbelastungen reduziert und neue Grünflächen geschaffen. Auch die Realisierung von Photovoltaik-Anlagen für erneuerbare Energie wird geprüft. In Zukunft wird nicht mehr zu erkennen sein, dass es in Liebertwolkwitz eine Hausmülldeponie gab«, erklärte der Präsident. Die Bauarbeiten sollen Mitte 2027 beginnen. Nachdem 2007/2008 der untere Bereich der Deponie dauerhaft abgedeckt wurde, wird mit den nun bereitgestellten Fördermitteln der obere Bereich durch eine beständige Oberflächenabdichtung gesichert. Es handelt sich um eine mineralische Dichtungsschicht, die Schadstoffemissionen verhindert, und eine Rekultivierungsschicht, damit der Deponiekörper begrünt werden kann. Außerdem wird die Oberflächenentwässerung abgeschlossen, die im ersten Bauabschnitt bereits begonnen wurde. Die Rekultivierung schafft naturnahe Grünflächen für Mensch und Natur. Zukünftig sollen Photovoltaik-Anlagen für erneuerbare Energie sorgen.