Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Anja Leuschner Kreissägeblätter im Rucksack - Mutmaßliches Diebesduo gefasst Görlitz, Königshufen 27.07.2026, 12:00 Uhr Ein mutmaßliches Diebesduo hat am Montagmittag in einem Markt im Görlitzer Stadtteil Königshufen lange Finger gemacht. Beamte stellten die Zwei mit Hilfe einer Marktmitarbeiterin. Was war geschehen? Eine Angestellte beobachtete, wie zwei Männer gemeinsam mehrere Gegenstände in einen Rucksack packten. Ohne zu bezahlen, verließen die beiden den Markt. Sie rief die Polizei. Diese stellte den 32-jährigen polnischen sowie den 26-jährigen deutschen Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes. Zunächst fehlte jedoch das Diebesgut. Die Polizisten fanden die gefüllte Tasche kurz darauf auf einer Wiese. Offenbar hatten die Tatverdächtigen versucht, diese loszuwerden. Ihre Beute bestand aus mehreren Kreissägeblättern, einem Diamantscheiben-Set sowie einem Trennschleifer im Wert von insgesamt rund 920 Euro. Die Ware ging zurück an den Markt. Ermittlungen und Festnahme Da die entwendeten Gegenstände den Eigenbedarf deutlich übersteigen, gehen die Beamten von einer gewerbsmäßigen Tat aus. Damit klickten die Handschellen bei den Beiden und es ging auf das Revier. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz wird im Laufe des Dienstags eine Haftrichtervorführung stattfinden. Autobahnpolizeirevier Bautzen Verstöße festgestellt Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Montag bei der Kontrolle am Grenzübergang Ludwigsdorf mehrere Verstöße festgestellt. BAB 4, Grenzübergang Ludwigsdorf 27.07.2026, 08:00 Uhr Während der Überprüfung eines polnischen Kleintransporters Renault Master und dessen 52-jährigem polnischen Fahrer stellten die Beamten fest, dass die AdBlue Abgasanlage manipuliert wurde. Eine Analysesoftware bestätigte die Manipulation. Damit war die Fahrt beendet und es gab eine Anzeige. BAB 4, Grenzübergang Ludwigsdorf 27.07.2026, 08:25 Uhr Ein 25-jähriger polnischer Fahrer war mit seinem Kleintransporter Renault Master von Polen nach Deutschland unterwegs. Auf dem Parkplatz An der Neiße stellten die Beamten fest, dass sein Gefährt um 47 Prozent überladen war. Bei zulässigen 3.500 Kilogramm brachte das Fahrzeug samt Ladung 5.160 Kilogramm auf die Waage. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und erstatteten Anzeige. Aquaplaning bei Spurwechsel BAB 4, Görlitz - Dresden, kurz vor Ottendorf-Okrilla 27.07.2026, 08:50 Uhr Zu einem Unfall ist es am Montagvormittag auf der Autobahn 4 gekommen. Ein 42-Jähriger war mit seinem Mercedes in Richtung Dresden unterwegs. Kurz vor Ottendorf-Okrilla wollte er von der linken in die rechte Fahrspur wechseln. Auf Grund von Aquaplaning verlor er jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Er beschädigte dabei die Schutzplanke und den hinter ihm fahrenden Hyundai einer 37-Jährigen. Bei dem Unfall wurden keine Personen verletzt. Es entstand Sachschaden von circa 36.000 Euro. Polizisten sicherten die Unfallstelle und nahmen das Geschehen auf. Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Geschwindigkeitskontrolle Schirgiswalde-Kirschau, OT Kirschau, Bautzener Straße 27.07.2026, 08:00 Uhr - 13:00 Uhr Ein Messteam hat am Montag die Einhaltung der 50 km/h auf der Bautzener Straße in Kirschau überwacht. Von 1.080 innerhalb von fünf Stunden gemessenen Fahrzeugen waren 53 zu schnell. 47 Verstöße lagen im Verwarngeldbereich. Auf die restlichen sieben Fahrer kommt ein Bußgeldbescheid zu. Am eiligsten hatte es ein Opel mit Bautzener Kennzeichen. Ihn erfasste das System mit 85 km/h. Dafür erwarten den Ertappten zwei Punkte, 260 Euro Bußgeld und ein einmonatiges Fahrverbot. Aufgefahren und aufgeschoben Bautzen, Äußere Lauenstraße, An der Friedensbrücke 27.07.2026, 11:05 Uhr Zu einem Auffahrunfall ist es am Montagvormittag in Bautzen gekommen. Der Pkw eines 50-Jährigen näherte sich aus Richtung Arbeitsamt der Ampel auf der Äußere Lauenstraße. Dort fuhr er auf den haltenden Opel einer 27-Jährigen auf und schob diesen auf den Citroen eines 63-Jährigen. Die Fahrerin kam verletzt ins Krankenhaus. Insgesamt betrug der Sachschaden an den beteiligten Autos rund 4.000 Euro. Eine Streife nahm den Unfall auf. E-Bike weg Hoyerswerda, Bautzener Allee 26.07.2026, 15:00 Uhr - 17:30 Uhr 27.07.2026 polizeibekannt Ein E-Bike ist am Sonntag von der Bautzener Allee in Hoyerswerda verschwunden. Die Diebe gelangten auf unbekannte Art und Weise in einen Keller und griffen sich dort das Pedelec im Wert von rund 4.400 Euro. Polizisten sicherten Spuren und nahmen die Anzeige auf. Der örtliche Kriminaldienst ermittelt. Anscheinswaffen sichergestellt Hoyerswerda 27.07.2026, 08:45 Uhr Am Montag ist es aufgrund eines Posts in den sozialen Medien zu einer Durchsuchung in Hoyerswerda gekommen. Der Post Ein 43-Jähriger veröffentlichte auf seinem Social-Media-Kanal ein Bild von einer Waffe. Da es in jüngster Vergangenheit immer wieder zu Bedrohungen von Seiten des Mannes gekommen war, leitete die Polizei sofort Maßnahmen ein. Zunächst konnten sie den Beschuldigten nicht zu Hause antreffen. Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Die Schlägerei Am Nachmittag war der Gesuchte dann in eine Schlägerei auf dem Lipezker Platz verwickelt. Der deutsche Beschuldigte war offenbar mit einem 35-Jährigen aneinandergeraten, woraufhin Flaschen geworfen und der Ältere mit einer Taschenlampe geschlagen wurde. Aufgrund dessen ging es für ihn zunächst zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Durchsuchung Anschließend erfolgte auf richterliche Anordnung die Durchsuchung seiner Wohnung. Dort fanden die Beamten mehrere Anscheinswaffen sowie PTB- und Luftdruckwaffen. Sie stellten diese sicher. Die Anzeigen Neben den Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der wechselseitigen Körperverletzung muss sich der Mann auch wegen Bedrohung verantworten, da er am Abend noch einmal auffällig wurde. In einem Imbiss an der Friedrichsstraße schrie er herum und bedrohte die anwesenden Personen. Die Ermittlungen führt der Kriminaldienst des Polizeireviers Hoyerswerda. Gerammt und geparkt - Mutmaßlicher Verursacher ermittelt Lauta, Einsteinstraße 27.07.2026, 16:55 Uhr Ein 61-Jähriger hat am Montagnachmittag einen Unfall auf der Einsteinstraße in Lauta verursacht und sich dann von der Unfallstelle entfernt. Er touchierte mit seinem Chevrolet einen geparkten Mitsubishi und verursachte einen Schaden von circa 3.000 Euro. Anschließend parkte er den Chevrolet unweit ab und kümmerte sich nicht um das Geschehene. Polizeibeamte ermittelten den deutschen Fahrer später und suchten diesen auf. Da er unter dem Einfluss von Alkohol und möglicherweise auch Medikamenten stand, wurden zwei Blutentnahmen durchgeführt. Eine Fahrerlaubnis hatte der Mann auch nicht. Die Polizisten leiteten Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Wem gehört der Thule-Anhänger? Bezug: Medieninformation Nr. 199 vom 12. Mai 2026 Görlitz, Pontestraße, Heilige-Grab-Straße 12.05.2026, 00:45 Uhr Bereits am Dienstag, den 12. Mai 2026, haben Beamte in ihrem Dienstfrei drei mutmaßliche Diebe in Görlitz auf frischer Tat ertappt. Sie sahen, wie die Männer sich von einem im Umbau befindlichen Supermarkt an der Pontestraße entfernten. Die mutmaßlichen Langfinger hatten einen mit gestohlenen Kupferkabeln beladenen Handwagen bei sich. Wir berichteten. Bei diesem Handwagen handelte es sich um einen blauen Fahrradanhänger der Marke Thule Child Transport CX2 Blue 14-X. Die Ermittler gehen davon aus, dass auch dieser zuvor gestohlen wurde. Bisher hat sich der rechtmäßige Eigentümer noch nicht bei der Polizei gemeldet. Sollten Sie also Ihr Hab und Gut wiedererkennen und einen entsprechenden Eigentumsnachweis haben, melden Sie sich bitte persönlich im Polizeirevier Görlitz. Hinweise zur Herkunft des Stehlgutes werden auch telefonisch unter der Rufnummer 03581 650 0 entgegengenommen. Anlage: Zwei Fotos des Fahrradanhängers Brand in Lagerraum Neißeaue, OT Kaltwasser 27.07.2026, 19:00 Uhr Am Montagabend ist aus noch unbekannter Ursache ein Brand im Lagerraum eines Mehrfamilienhauses in Kaltwasser ausgebrochen. Die vier dort wohnenden Personen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Sie blieben unverletzt. Kameraden der Feuerwehr löschten bis in die späten Abendstunden und noch einmal in der Nacht, da sich das Feuer wieder entzündet hatte. Das Haus und ein Anbau sind aktuell nicht bewohnbar, da Einsturzgefahr besteht. Insgesamt wurde der Sachschaden vorläufig auf circa 100.000 Euro geschätzt. Ein Brandursachenermittler nimmt heute seine Arbeit auf. Die Ermittlungen führt der Kriminaldienst des Görlitzer Polizeireviers. Ticketautomat angegriffen Löbau, Löbauer Berg 26.07.2026, 23:00 Uhr - 27.07.2026, 06:30 Uhr Unbekannte haben in der Nacht zu Montag einen Ticketautomaten beim Löbauer Berg in Löbau angegriffen. Sie entwendeten eine Geldkassette mit etwa 1.000 Euro darin. Zusätzlich machten sich die Täter an mehreren Laternen zu schaffen und schnitten Kabel durch. Insgesamt verursachten sie einen Sachschaden von circa 15.000 Euro. Polizisten sicherten Spuren am Tatort und eröffneten ein Ermittlungsverfahren. Mit diesem befasst sich der Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland. Verbotene Autofahrt Zittau OT Pethau, Hauptstraße 27.07.2026, 10:25 Uhr Aus gleich mehreren Gründen ist eine Fahrt durch Pethau am Montagvormittag verboten gewesen. Eine Streife kontrollierte eine 60-jährige tschechische Skoda-Fahrerin auf der Hauptstraße. Sie hatte den Fabia nicht versichert und ist auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Zusätzlich reagierte ein Drogentest auf Amphetamin. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und stellten den Pkw-Schlüssel sicher. Die Beschuldigte erhielt entsprechende Anzeigen. Betrunken gegen Pkw geradelt Bad Muskau, Gablenzer Straße 27.07.2026, 18:00 Uhr Am Montagabend ist es auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes an der Gablenzer Straße in Bad Muskau zu einem Unfall gekommen. Ein 65-Jähriger war mit seinem Fahrrad auf dem Platz unterwegs und prallte gegen den geparkten Mitsubishi eines 64-Jährigen. Es entstand ein Sachschaden von rund 400 Euro. Bei der Unfallaufnahme kam heraus, dass der deutsche Radfahrer nicht ganz nüchtern war. Ein Atemalkoholtest zeigte umgerechnet 1,42 Promille an. Damit ging es für den nunmehr Beschuldigten zur Blutentnahme und er erhielt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
  • Verantwortlich: Eva-Maria Clasen (Staatsanwaltschaft Görlitz) und Anja Leuschner (Polizeidirektion Görlitz) Haftbefehle im Verfahren wegen des Hauseinsturzes in Görlitz erlassen; Ermittlungen dauern an Bezug: Gemeinsame Medieninformationen der Staatsanwaltschaft Görlitz und der Polizeidirektion Görlitz vom 7. und 8. Juni 2026 sowie vom 23. Juni 2026. Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wegen des Hauseinsturzes in Görlitz Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen beantragt, welche durch den zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Görlitz erlassen und inzwischen auch eröffnet wurden. Da sich die Beschuldigten jeweils bereits in anderer Sache in Haft befinden, ist hinsichtlich der »neuen Haftbefehle« sogenannte Überhaft notiert. Das bedeutet, dass für den Fall, die aktuell in anderer Sache zum Freiheitsentzug führenden Gründe gerieten in Wegfall, im direkten Anschluss die jetzt wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion mit Todesfolge in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung in drei tateinheitlichen Fällen erlassenen Untersuchungshaftbefehle vollstreckt würden. Die Beantragung der Haftbefehle wurde jetzt möglich, nachdem sich durch die geführten Ermittlungen der Tatverdacht nunmehr zu dem für die Erwirkung von Untersuchungshaftbefehlen erforderlichen dringenden Tatverdacht verdichten ließ. Dringender Tatverdacht bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass ein Beschuldigte als Täter oder Teilnehmer an einer Straftat verurteilt werden wird. So ist nach den aktuell vorliegenden vorläufigen Sachverständigengutachten eine Gasexplosion als Einsturzursache bestätigt. Im Übrigen dauern die Ermittlungen zu den Ursachen der Explosion an. Die durch das LKA Sachsen vorgenommene 3D-Rekonstruktion der Gasanlage ist zwischenzeitlich erfolgt und befindet sich im Stadium der Endbearbeitung. Nunmehr unterstützt auch das Bundeskriminalamt mittels eines dort verfügbaren Rasterelektronenmikroskops die laufenden Materialuntersuchungen, insbesondere die der Kupferrohre. Zudem wurden durch die Staatsanwaltschaft Görlitz zur Frage der Schuldfähigkeit der Beschuldigten forensisch-psychiatrische Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben. Der Zeitpunkt des Abschlusses der Ermittlungen ist gegenwärtig nicht absehbar.
  • Die Niedrigwassersituation in Sachsen bleibt weiter angespannt. Nach Auswertung der aktuellen Pegelmessungen hat sich die Lage an zahlreichen Fließgewässern und Grundwasserkörpern im Freistaat sogar verschärft. Die örtlichen Niederschläge der vergangenen Tage reichten nicht aus, um die tiefgreifenden Folgen der langanhaltenden Trockenheit zu mildern. Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch warnt daher vor einer trügerischen Wahrnehmung der Situation: »Der Regen vom Wochenende täuscht über die tatsächliche Lage hinweg. Unseren Flüssen fehlt Wasser, und das auf historisch niedrigem Niveau. Das gilt auch für das Grundwasser. Wir müssen uns bewusst machen, dass die Dürre kein kurzfristiges Ereignis, sondern eine strukturelle Herausforderung ist. Deshalb müssen wir unser Land darauf vorbereiten – technisch, organisatorisch und gesellschaftlich.« Die wöchentliche Wasserhaushaltsanalyse des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zeigt, dass 60 Prozent der ausgewerteten 150 Pegel im Niedrigwasserbereich liegen (Stand 28.07.). Rechnet man Pegel hinzu, deren Durchflüsse nahe der Niedrigwassermarken liegen, betrifft es 85 Prozent aller Messstellen. Auch das Grundwasser bleibt stark unterdurchschnittlich: An 85 Prozent der 313 Messstellen wurde der monatstypische Grundwasserstand um mehr als 59 Zentimeter unterschritten – deutlich mehr als im Vorjahresmonat, in dem die Unterschreitung bei durchschnittlich 38 Zentimetern lag. Um die Wasserversorgung in Sachsen in Zeiten zunehmender Trockenheit langfristig zu gewährleisten, hat die Staatsregierung 2024 das Handlungsprogramm »Zukunft Wasser für Sachsen« gestartet. Es berücksichtigt sowohl Extremwetterereignisse wie Hochwasser, Starkregen und Dürre als auch den steigenden Wasserbedarf durch Industrie, Tourismus und die Bergbaufolgeregionen. Parallel erarbeitet das Umweltministerium ein Konzept zum Niedrigwasserrisikomanagement, das in diesem Jahr fertiggestellt wird. Vorgesehen sind unter anderem eine webbasierte Plattform für Dürre- und Niedrigwasserrisiken sowie methodische Grundlagen für den Wasserrückhalt in der Fläche. Angesichts der anhaltenden Trockenheit mahnt Staatsminister von Breitenbuch zu einem sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser: »Wasser zu sparen ist kein Zeichen von Verzicht, sondern von Verantwortung. Jeder Liter, den wir heute nicht verbrauchen, hilft uns morgen, die Versorgung zu sichern.« Hilfreich ist es, Geschirrspüler und Waschmaschinen nur voll beladen zu nutzen, zu duschen statt zu baden, Felder und Gärten nur nachts oder früh morgens zu bewässern und dabei Regenwasser zu verwenden. Der Wochenbericht zur Situation des Wasserhaushalts im Freistaat Sachsen (Stand 28.07.) steht unter https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/infosysteme/lhwz/download/2026_07_28_wobe.pdf zur Verfügung. Daten zur aktuellen Niedrigwassersituation sind zu finden unter https://www.wasser.sachsen.de/niedrigwasser-15753.html. Weitere Informationen zum Thema Wasser in Sachsen: https://www.wasser.sachsen.de und https://www.wertvolles-wasser.sachsen.de.
  • Chemnitz 25-Jähriger nach Flucht mit VW gestellt Zeit: 27.07.2026, 14:10 Uhr Ort: OT Sonnenberg (2184) Polizisten stellten am Montagnachmittag einen jungen Mann (25), der mit einem Pkw VW flüchtete und sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Den Beamten fiel ein Pkw VW auf, welcher von der Scharnhorststraße verbotswidrig nach links in die Augustusburger Straße abbog. Daraufhin entschlossen sich die Einsatzkräfte, den Fahrer einer Kontrolle zu unterziehen und signalisierten ihm dies entsprechend. Der VW-Fahrer gab jedoch Gas und flüchtete mit dem Fahrzeug die Augustusburger Straße in stadtauswärtige Richtung. Die Streifenwagenbesatzung konnte den VW kurz darauf in der Clausewitzstraße geparkt feststellen. Der Fahrer (25/deutsch) flüchtete zu Fuß weiter, konnte jedoch im Zuge eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen durch ein weiteres Streifenteam etwa eine Stunde später in der Carl-von-Ossietzky-Straße/Cranachstraße gestellt werden. Der Grund für seine Flucht wurde auch schnell klar. Bei der Prüfung des VW stellte sich heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen in der zurückliegenden Woche von einem im Ortsteil Schloßchemnitz geparkten Pkw Opel entwendet worden waren. Zudem war das Auto nicht angemeldet und nicht pflichtversichert. Im Pkw fanden die Beamten unter anderem ein Einhandmesser und stellten dieses sicher. Ein mit dem 25-Jährigen durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamine. Für ihn folgten eine Blutentnahme sowie Anzeigen wegen Urkundenfälschung, Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Waffengesetz. Wie der Tatverdächtige in den Besitz der gestohlenen Kennzeichen kam, ist Gegenstand der Ermittlungen. (mou) Anzeigen und mehr folgten auf Kontrolle Zeit: 28.07.2026, 00:15 Uhr Ort: OT Morgenleite (2185) Auf Höhe der Kreuzung Wladimir-Sagorski-Straße/Morgenleite hielten Polizisten in der Nacht zum Dienstag im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen E-Scooter-Fahrer (23) an. Während der Kontrolle nahmen die Beamten Alkoholgeruch bei dem Scooter-Fahrer wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,24 Promille. Das hatte für den deutschen Staatsangehörigen eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr zur Folge. Zu dieser kam noch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz hinzu, da am E-Scooter ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht war. Außerdem stellten die Beamten fest, dass gegen den 23-Jährigen ein offener Haftbefehl vorlag. Der junge Mann wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. (Kg) Pedelec-Fahrer schwer verletzt Zeit: 28.07.2026, 01:00 Uhr Ort: OT Euba (2186) In der Nacht zum Dienstag befuhr ein Pedelec-Fahrer (58) den Weißen Weg. Als Wild über die Fahrbahn wechselte, stürzte der 58-Jährige und erlitt schwere Verletzungen. Ob es zu einer Berührung mit dem Tier kam, ist derzeit nicht bekannt. Am Pedelec entstand geringer Sachschaden. (Kg) Sturz beim Bremsen Zeit: 27.07.2026, 08:25 Uhr Ort: OT Schloßchemnitz (2187) Von der Hauboldstraße nach rechts auf die bevorrechtigte Müllerstraße fuhr am Montagmorgen die 35-jährige Fahrerin eines Pkw BMW. Ein 15-jähriger Mopedfahrer, der die Müllerstraße in Richtung Schloßteichstraße befuhr, bremste, um eine Kollision mit dem BMW zu vermeiden. Dabei stürzte der 15-Jährige und erlitt leichte Verletzungen. Am Moped entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. (Kg) Auf Kreuzung kollidiert Zeit: 27.07.2026, 10:15 Uhr Ort: OT Lutherviertel (2188) Der 77-jährige Fahrer eines Pkw Nissan befuhr am Montag die Bernhardstraße aus Richtung Zschopauer Straße in Richtung Clausstraße. Als der die Hans-Sachs-Straße kreuzte, kollidierte der Nissan mit einem von rechts kommenden, bevorrechtigten Pkw Audi (Fahrerin: 62). Durch den Anstoß wurde der Audi noch gegen einen parkenden Pkw Kia geschleudert. Insgesamt entstand bei dem Unfall Sachschaden in Höhe von etwa 15.500 Euro. Verletzt wurde niemand. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Bargeld aus Imbiss entwendet Zeit: 26.07.2026, 23:00 Uhr bis 27.07.2026, 06:15 Uhr Ort: Freiberg (2189) Unbekannte Täter öffneten in der Nacht zu Montag gewaltsam ein Fenster eines Imbisses in der Karl-Kegel-Straße und gelangten so in die Geschäftsräume. In der Folge entwendeten sie Bargeld in Höhe eines niedrigen dreistelligen Eurobetrages. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. (rae) Vorfahrtsfehler? Zeit: 27.07.2026, 07:50 Uhr Ort: Roßwein (2190) An der Autobahnanschlussstelle Döbeln-Ost fuhr am Montagmorgen der 81-jährige Fahrer eines Pkw Honda von der Autobahn 14 ab und im weiteren Verlauf nach links auf die bevorrechtigte B 175 in Richtung Haßlau. Dabei kollidierte der Honda mit einem aus Richtung Haßlau kommenden in Richtung Döbeln fahrenden Pkw VW. Sowohl der Honda-Fahrer als auch der Fahrer (40) des VW erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro. (Kg) Auf Kontrolle folgte Anzeige Zeit: 27.07.2026, 19:30 Uhr Ort: Jahnatal, OT Trebanitz (2191) In der Trebanitzer Straße (K 7512) kontrollierten Polizisten am Montagabend im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen Pkw VW. Dabei nahmen sie Alkoholgeruch bei dem 59-jährigen Fahrer wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,32 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg) Landkreis Mittelsachsen und Erzgebirgskreis Zehntausende Euro bei Anlagebetrug verloren Zeit: 10.04.2026 bis 27.07.2026 Ort: Flöha und Burkhardtsdorf (2192) Ein Mann aus Flöha erstattete am Montagvormittag Anzeige bei der Polizei, nachdem er im Glauben an hohe Gewinne aus einer Geldanlage eine fünfstellige Summe überwiesen hatte. Der Mann war im April 2026 im Internet auf ein vermeintliches Anlagemodell für Kryptowährungen aufmerksam geworden. In der Folge überwies er zunächst 250 Euro. Nachdem ihm ein Gewinn ausgezahlt worden war, investierte er weitere Geldbeträge. Als er sich die Erträge und Einzahlungen später auszahlen lassen wollte und diese ausblieben, erstattete er Anzeige bei der Polizei. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits mehr als 27.000 Euro überwiesen. Auch eine Frau aus Burkhardtsdorf überwies Unbekannten nach einer anfänglichen Gewinnauszahlung insgesamt mehr als 35.000 Euro auf ein fremdes deutsches Bankkonto. Nachdem die Frau im Internet auf einen Warnhinweis gestoßen war und die Rückzahlung des eingezahlten Geldes verlangte, brach der Kontakt zu den Betrügern ab. Im Zusammenhang mit unseriösen Geldanlagen warnen die Ermittlungsbehörden eindringlich vor entsprechenden Angeboten. Präventionstipps finden sich unter anderem auf der Internetseite des Landeskriminalamtes Sachsen unter: https://www.polizei.sachsen.de/de/112189.htm. (rae) Erzgebirgskreis Gravelbike von Fahrradträger entwendet - Zeugengesuch Zeit: 26.07.2026, 09:15 Uhr bis 12:00 Uhr Ort: Breitenbrunn (2193) Am Sonntagvormittag entwendeten Unbekannte ein Gravelbike (Hersteller: Rose; Modell: Backroad Ekar) von einem Fahrradträger am Kofferraum eines Pkw BMW, der auf dem Parkplatz des Sportparks Rabenberg geparkt war. Der Wert des beigen Fahrrads mit grauen Sprenkeln sowie zwei am Rahmen befestigten schwarzen Trinkflaschenhalterungen beziffert sich auf etwa 3.600 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die am Sonntag im Rahmen der Veranstaltung »sportingWomen Gravel Camp« am Sportpark Rabenberg zugegen waren. Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit dem Diebstahl des Fahrrades in Zusammenhang stehen könnten? Wem ist im Tatzeitraum eine Person mit dem beschriebenen Fahrrad aufgefallen und wer kann Angaben zur Täterschaft machen? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Aue unter der Telefonnummer 03771 12-0 entgegen. (mou) Gartenlaube in Brand geraten - Zeugen gesucht Zeit: 27.07.2026, 00:55 Uhr polizeibekannt Ort: Oelsnitz/Erzgeb. (2194) Die Polizeidirektion Chemnitz berichtete gestern über den Brand einer Gartenlaube (siehe Medieninformation Nr. 276, Meldung 2182), der sich entgegen der Ausgangsmeldung nicht in der Anton-Günther-Straße, sondern in der Brückenstraße ereignete. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiter an. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Brandgeschehen in Zusammenhang stehen könnten. Wer hat vor dem Zeitpunkt des Brandausbruchs Personen am Brandort oder im Umfeld gesehen? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Stollberg unter der Telefonnummer 037296 90-0 entgegen. (mou) Auffällige Fahrweise führte zu Kontrolle Zeit: 27.07.2026, 23:55 Uhr Ort: Zwönitz, OT Brünlos (2195) Ein die S 258 aus Richtung Stollberg in Richtung Zwönitz in Schlangenlinien fahrender Fiat-Kleintransporter fiel Montagnacht einer Polizeistreife auf und sie hielten das Fahrzeug auf Höhe Waldschlößchen an. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle nahmen die Polizisten Alkoholgeruch bei dem 50-jährigen Fahrer wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Für den polnischen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg) Abgekommen und mit Baum kollidiert Zeit: 27.07.2026, 12:05 Uhr Ort: Johanngeorgenstadt (2196) Der 72-jährige Fahrer eines Pkw Opel befuhr am Montagmittag die Eibenstocker Straße (S 272) aus Richtung Steinbach kommend. Dabei kam der Opel nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Die Beifahrerin (72) erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 7.500 Euro. (Kg)
  • In dem vorbezeichneten Verfahren vor dem Staatsschutzsenat hat der Vorsitzende die Termine am 30. und 31. Juli 2026 aufgehoben.