Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
-
Graffiti gesprüht | Geldautomat beschädigt | Mopedfahrer verletzt
Autoren: Sophia Zeidler (sz) und Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden In Sekretariat eingebrochen Zeit: 28.07.2026, 02:40 Uhr Ort: Dresden-Tolkewitz Unbekannte sind in der Nacht zu Dienstag in das Sekretariat einer Schule an der Wehlener Straße eingebrochen. Die Täter verschafften sich Zugang zum Gebäude und stahlen einen Tresor samt Inhalt aus dem Büro. Der Schaden beläuft sich auf rund 400 Euro. (sz) Graffiti gesprüht Zeit: 28.07.2026, 03:00 Uhr polizeibekannt Ort: Dresden-Innere Neustadt Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag eine Mauer am Elberadweg beschmiert. Die Täter brachten einen Schriftzug von etwa zwei mal vier Metern auf einer Mauer in Höhe des Japanischen Palais‘ an. Der Schaden kann aktuell noch nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) Hakenkreuze geschmiert Zeit: 28.07.2026, 08:30 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Nickern Unbekannte haben in den vergangenen Tagen in einer Unterführung an der Straße Am Geberbach Graffiti geschmiert. Die Täter brachten zwei jeweils etwa 50 Zentimeter große Hakenkreuze und andere rechte Symbole an die Wände. Der Schaden beläuft sich auf rund 600 Euro. Der Staatsschutz ermittelt nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. (sz) Landkreis Meißen Motorradfahrer bei Unfall verletzt Zeit: 28.07.2026, 10:35 Uhr Ort: Coswig Am Dienstag ist ein Motorradfahrer (26) bei einem Unfall auf der Dresdner Straße leicht verletzt worden. Ein VW Up! (Fahrer 93) bog von der Dresdner Straße nach links auf die Kötitzer Straße ein. Dabei kollidierte er mit dem 26-Jährigen, der auf einer Harley-Davidson im Gegenverkehr fuhr. Der Motorradfahrer kam verletzt in ein Krankenhaus. Der Schaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. Die Polizei hat die Unfallermittlungen aufgenommen. (sz) Geldautomat beschädigt Zeit: 28.07.2026, 07:30 Uhr polizeibekannt Ort: Radeburg Unbekannte haben in den vergangenen Tagen einen Geldautomaten an der Dresdner Straße beschädigt. Der Schaden am Einzahlautomaten beläuft sich auf mehr als 4.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Mopedfahrer verletzt Zeit: 28.07.2026, 14:25 Uhr Ort: Liebstadt Bei einem Unfall auf der Glashütter Straße hat ein Mopedfahrer (16) leichte Verletzungen erlitten. Der Fahrer (61) eines Skoda Kodiaq bog von einer Grundstückseinfahrt auf die Glashütter Straße ein. Dabei erfasste er den 16-Jährigen, der auf einer Simson in Richtung Döbra unterwegs war. Der Sachschaden beträgt rund 3.500 Euro. (uh) Musikbox gestohlen Zeit: 28.07.2026, 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr Ort: Dippoldiswalde, OT Seifersdorf Diebe haben in einem Strandbad eine Musikbox von Badenden gestohlen. Der Besitzer (21) der Box ging mit Freunden baden. Als er zu seinem Liegeplatz zurückkehrte, hatten die Unbekannten die Box im Wert von rund 300 Euro gestohlen. (uh) -
Sächsisch ist nicht gleich Sächsisch
Dresden (29. Juli 2026) – Vorurteile über Sachsen und den sächsischen Dialekt gibt es wie Sand am Elbestrand. Und dennoch ist Sächsisch nicht gleich Sächsisch und Sachsen nicht gleich Sachsen. Doch was passiert eigentlich, wenn die Sachsen selbst untereinander übereinander sprechen? Was denkt der Erzgebirger über die Leipziger, was meint der Dresdner über die Oberlausitzer zu wissen und wie sieht die Vogtländerin den Rest des Freistaats? Mit der neuen dreiteiligen Kurzfilmserie »SACHSENKLISCHEES« ergründet die Standortkampagne »So geht Sächsisch.« genau jene Wahrnehmungen, die Menschen im Freistaat über Ihre Nachbarregionen im eigenen Bundesland haben. Gemeinsam mit den Kabarettisten Gunter Böhnke aus Leipzig und Therese Langhof-Thomas (alias Landrätin Resi) aus dem Vogtland sowie dem Oberlausitzer Musiker KurtL, der Dialektfluencerin Kristina vom Dorf aus Südwestsachsen, dem Dresdner Comedian Tim May und dem Erzgebirgsoriginal Jörg Heinicke begeben sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine erkenntnisreiche und humorvolle Reise zu gegenseitigem Verständnis. Am Ende steht für alle die Erkenntnis, dass alle Regionen Sachsens lebens- und liebenswerte Orte sind. Regierungssprecher Ralph Schreiber: »Das ´Sächsische´ als einheitliche Sprache oder Mentalität gibt es gar nicht. Sachsen steht vielmehr für eine beeindruckende Vielfalt – an Dialekten, Traditionen und Charakteren. Diese Kultur und diese Unterschiede machen uns aus und das gilt es zu bewahren und auch an nachfolgende Generationen weiterzugeben.« Sächsische Originale Für die Serie wurde mit bekannten, sächsischen Persönlichkeiten gedreht, die sich nur zu gern über ihre Nachbar-Sachsen äußerten. Der Leipziger Gunter Böhnke gehört zu den bekanntesten Kabarettisten Sachsens. Der gebürtige Dresdner ist Mitbegründer des Leipziger Kabaretts »academixer« und begeistert seit Jahrzehnten mit feinsinnigem Humor, sprachlicher Präzision und seiner Liebe zur sächsischen Mundart. Neben seiner Arbeit auf der Bühne ist er als Autor und Übersetzer tätig und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die sich humorvoll mit Sachsen, seinen Menschen und seiner Sprache beschäftigen. Gemeinsam mit Peter Ufer veröffentlichte er zudem ein Wörterbuch der sächsischen Sprache. Mit seinem unverwechselbaren Witz und seiner großen Verbundenheit zur Region zählt Gunter Böhnke zu den prägenden Persönlichkeiten der sächsischen Kulturlandschaft. Therese Langhof-Thomas aus dem Vogtland, alias »Landrätin Resi«, gehört zu den bekanntesten Kabarettistinnen und Mundartbotschafterinnen des Vogtlands. In ihrer Paraderolle der Landrätin begeistert sie mit pointiertem Humor, schlagfertigen Kommentaren und unverwechselbarem vogtländischen Dialekt. Ob auf der Bühne, im Radio oder bei Veranstaltungen – mit Charme und Augenzwinkern greift sie Alltagsthemen auf und vermittelt zugleich die Besonderheiten ihrer Heimat. Die gebürtige Plauenerin engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt der vogtländischen Mundart und regionaler Traditionen. Mit ihrer authentischen Art verbindet sie Unterhaltung und Heimatverbundenheit und zählt heute zu den prägenden kulturellen Persönlichkeiten des Vogtlands. Steffen Lindner alias KurtL aus der Oberlausitz ist weit über die Oberlausitz hinaus bekannt. Der Mundartmusiker verbindet handgemachte Musik mit humorvollen und nachdenklichen Texten – konsequent in oberlausitzer Mundart. Mit Gitarre, Mundharmonika und Bass erzählt er Geschichten aus dem Alltag, von den Menschen seiner Heimat und den kleinen Besonderheiten des Lebens. Ob solo oder mit Band, KurtL begeistert sein Publikum mit Authentizität, musikalischer Vielfalt und einer gehörigen Portion Selbstironie. Seine Lieder leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der regionalen Sprachkultur und machen die Oberlausitzer Mundart auf unterhaltsame Weise einem breiten Publikum zugänglich. Kristina vom Dorf alias die Sachsen-Muddi zählt zu den bekanntesten Botschafterinnen der sächsischen Sprache im digitalen Raum. Als Autorin, Journalistin und Dialektfluencerin begeistert sie mit humorvollen Videos, Büchern und Lesungen ein breites Publikum. Mit viel brachialem Witz erklärt sie sächsische Redewendungen, räumt mit Vorurteilen auf und zeigt, wie modern, lebendig und liebenswert der Dialekt sein kann. Ihre Beiträge erreichen ein Millionenpublikum und wecken besonders bei jungen Menschen Begeisterung für die sächsische Mundart. So verbindet sie auf einzigartige Weise Heimatverbundenheit, Humor und zeitgemäße Kulturvermittlung. Tim May ist Dresdner, Spätshopbesitzer und Comedian. Mit seinem Humor und seinem feinen Gespür für den sächsischen Alltag begeistert er auf der Bühne und in den sozialen Medien ein stetig wachsendes Publikum. Seine Geschichten drehen sich um Begegnungen in seinem »Späti«, skurrile Alltagssituationen und die kleinen Eigenheiten des Lebens in Sachsen. Als Unternehmer und Entertainer verbindet Tim May gelebte Nachbarschaft mit moderner Unterhaltung. So steht er für eine junge Generation sächsischer Humoristen, die Regionalität, Bodenständigkeit und zeitgemäßen Witz auf sympathische Weise miteinander verbindet. Jörg Heinicke aus Annaberg-Buchholz ist Musiker, Komponist und engagierter Bewahrer der erzgebirgischen Musikkultur. Mit seiner Leidenschaft für traditionelle Klänge und moderne Arrangements prägt er seit vielen Jahren das kulturelle Leben der Region. Ob als Instrumentalist, musikalischer Leiter oder Komponist – seine Projekte verbinden Heimatverbundenheit mit musikalischer Vielfalt. Besonders am Herzen liegt ihm die Pflege des erzgebirgischen Liedguts und die Weitergabe regionaler Traditionen an kommende Generationen. Mit seinem Engagement, seiner Kreativität und seiner tiefen Verwurzelung im Erzgebirge leistet Jörg Heinicke einen wichtigen Beitrag zur lebendigen Musik- und Kulturlandschaft Sachsens. Gedreht wurde unter anderem in der Alten Mangel in Ebersbach-Neugersdorf, der Burg Mylau im Vogtland, der KohleWelt Oelsnitz/Erzgeb. und der Bülow Residenz in Dresden. Alle Folgen sind ab sofort unter https://www.so-geht-saechsisch.de/dialekt/sachsenklischees abrufbar und werden auch in den Social Media-Kanälen der Standortkampagne »So geht Sächsisch.« veröffentlicht. -
Kreissägeblätter im Rucksack - Mutmaßliches Diebesduo gefasst
Verantwortlich: Anja Leuschner Kreissägeblätter im Rucksack - Mutmaßliches Diebesduo gefasst Görlitz, Königshufen 27.07.2026, 12:00 Uhr Ein mutmaßliches Diebesduo hat am Montagmittag in einem Markt im Görlitzer Stadtteil Königshufen lange Finger gemacht. Beamte stellten die Zwei mit Hilfe einer Marktmitarbeiterin. Was war geschehen? Eine Angestellte beobachtete, wie zwei Männer gemeinsam mehrere Gegenstände in einen Rucksack packten. Ohne zu bezahlen, verließen die beiden den Markt. Sie rief die Polizei. Diese stellte den 32-jährigen polnischen sowie den 26-jährigen deutschen Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes. Zunächst fehlte jedoch das Diebesgut. Die Polizisten fanden die gefüllte Tasche kurz darauf auf einer Wiese. Offenbar hatten die Tatverdächtigen versucht, diese loszuwerden. Ihre Beute bestand aus mehreren Kreissägeblättern, einem Diamantscheiben-Set sowie einem Trennschleifer im Wert von insgesamt rund 920 Euro. Die Ware ging zurück an den Markt. Ermittlungen und Festnahme Da die entwendeten Gegenstände den Eigenbedarf deutlich übersteigen, gehen die Beamten von einer gewerbsmäßigen Tat aus. Damit klickten die Handschellen bei den Beiden und es ging auf das Revier. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz wird im Laufe des Dienstags eine Haftrichtervorführung stattfinden. Autobahnpolizeirevier Bautzen Verstöße festgestellt Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Montag bei der Kontrolle am Grenzübergang Ludwigsdorf mehrere Verstöße festgestellt. BAB 4, Grenzübergang Ludwigsdorf 27.07.2026, 08:00 Uhr Während der Überprüfung eines polnischen Kleintransporters Renault Master und dessen 52-jährigem polnischen Fahrer stellten die Beamten fest, dass die AdBlue Abgasanlage manipuliert wurde. Eine Analysesoftware bestätigte die Manipulation. Damit war die Fahrt beendet und es gab eine Anzeige. BAB 4, Grenzübergang Ludwigsdorf 27.07.2026, 08:25 Uhr Ein 25-jähriger polnischer Fahrer war mit seinem Kleintransporter Renault Master von Polen nach Deutschland unterwegs. Auf dem Parkplatz An der Neiße stellten die Beamten fest, dass sein Gefährt um 47 Prozent überladen war. Bei zulässigen 3.500 Kilogramm brachte das Fahrzeug samt Ladung 5.160 Kilogramm auf die Waage. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und erstatteten Anzeige. Aquaplaning bei Spurwechsel BAB 4, Görlitz - Dresden, kurz vor Ottendorf-Okrilla 27.07.2026, 08:50 Uhr Zu einem Unfall ist es am Montagvormittag auf der Autobahn 4 gekommen. Ein 42-Jähriger war mit seinem Mercedes in Richtung Dresden unterwegs. Kurz vor Ottendorf-Okrilla wollte er von der linken in die rechte Fahrspur wechseln. Auf Grund von Aquaplaning verlor er jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Er beschädigte dabei die Schutzplanke und den hinter ihm fahrenden Hyundai einer 37-Jährigen. Bei dem Unfall wurden keine Personen verletzt. Es entstand Sachschaden von circa 36.000 Euro. Polizisten sicherten die Unfallstelle und nahmen das Geschehen auf. Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Geschwindigkeitskontrolle Schirgiswalde-Kirschau, OT Kirschau, Bautzener Straße 27.07.2026, 08:00 Uhr - 13:00 Uhr Ein Messteam hat am Montag die Einhaltung der 50 km/h auf der Bautzener Straße in Kirschau überwacht. Von 1.080 innerhalb von fünf Stunden gemessenen Fahrzeugen waren 53 zu schnell. 47 Verstöße lagen im Verwarngeldbereich. Auf die restlichen sieben Fahrer kommt ein Bußgeldbescheid zu. Am eiligsten hatte es ein Opel mit Bautzener Kennzeichen. Ihn erfasste das System mit 85 km/h. Dafür erwarten den Ertappten zwei Punkte, 260 Euro Bußgeld und ein einmonatiges Fahrverbot. Aufgefahren und aufgeschoben Bautzen, Äußere Lauenstraße, An der Friedensbrücke 27.07.2026, 11:05 Uhr Zu einem Auffahrunfall ist es am Montagvormittag in Bautzen gekommen. Der Pkw eines 50-Jährigen näherte sich aus Richtung Arbeitsamt der Ampel auf der Äußere Lauenstraße. Dort fuhr er auf den haltenden Opel einer 27-Jährigen auf und schob diesen auf den Citroen eines 63-Jährigen. Die Fahrerin kam verletzt ins Krankenhaus. Insgesamt betrug der Sachschaden an den beteiligten Autos rund 4.000 Euro. Eine Streife nahm den Unfall auf. E-Bike weg Hoyerswerda, Bautzener Allee 26.07.2026, 15:00 Uhr - 17:30 Uhr 27.07.2026 polizeibekannt Ein E-Bike ist am Sonntag von der Bautzener Allee in Hoyerswerda verschwunden. Die Diebe gelangten auf unbekannte Art und Weise in einen Keller und griffen sich dort das Pedelec im Wert von rund 4.400 Euro. Polizisten sicherten Spuren und nahmen die Anzeige auf. Der örtliche Kriminaldienst ermittelt. Anscheinswaffen sichergestellt Hoyerswerda 27.07.2026, 08:45 Uhr Am Montag ist es aufgrund eines Posts in den sozialen Medien zu einer Durchsuchung in Hoyerswerda gekommen. Der Post Ein 43-Jähriger veröffentlichte auf seinem Social-Media-Kanal ein Bild von einer Waffe. Da es in jüngster Vergangenheit immer wieder zu Bedrohungen von Seiten des Mannes gekommen war, leitete die Polizei sofort Maßnahmen ein. Zunächst konnten sie den Beschuldigten nicht zu Hause antreffen. Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Die Schlägerei Am Nachmittag war der Gesuchte dann in eine Schlägerei auf dem Lipezker Platz verwickelt. Der deutsche Beschuldigte war offenbar mit einem 35-Jährigen aneinandergeraten, woraufhin Flaschen geworfen und der Ältere mit einer Taschenlampe geschlagen wurde. Aufgrund dessen ging es für ihn zunächst zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Durchsuchung Anschließend erfolgte auf richterliche Anordnung die Durchsuchung seiner Wohnung. Dort fanden die Beamten mehrere Anscheinswaffen sowie PTB- und Luftdruckwaffen. Sie stellten diese sicher. Die Anzeigen Neben den Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der wechselseitigen Körperverletzung muss sich der Mann auch wegen Bedrohung verantworten, da er am Abend noch einmal auffällig wurde. In einem Imbiss an der Friedrichsstraße schrie er herum und bedrohte die anwesenden Personen. Die Ermittlungen führt der Kriminaldienst des Polizeireviers Hoyerswerda. Gerammt und geparkt - Mutmaßlicher Verursacher ermittelt Lauta, Einsteinstraße 27.07.2026, 16:55 Uhr Ein 61-Jähriger hat am Montagnachmittag einen Unfall auf der Einsteinstraße in Lauta verursacht und sich dann von der Unfallstelle entfernt. Er touchierte mit seinem Chevrolet einen geparkten Mitsubishi und verursachte einen Schaden von circa 3.000 Euro. Anschließend parkte er den Chevrolet unweit ab und kümmerte sich nicht um das Geschehene. Polizeibeamte ermittelten den deutschen Fahrer später und suchten diesen auf. Da er unter dem Einfluss von Alkohol und möglicherweise auch Medikamenten stand, wurden zwei Blutentnahmen durchgeführt. Eine Fahrerlaubnis hatte der Mann auch nicht. Die Polizisten leiteten Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Wem gehört der Thule-Anhänger? Bezug: Medieninformation Nr. 199 vom 12. Mai 2026 Görlitz, Pontestraße, Heilige-Grab-Straße 12.05.2026, 00:45 Uhr Bereits am Dienstag, den 12. Mai 2026, haben Beamte in ihrem Dienstfrei drei mutmaßliche Diebe in Görlitz auf frischer Tat ertappt. Sie sahen, wie die Männer sich von einem im Umbau befindlichen Supermarkt an der Pontestraße entfernten. Die mutmaßlichen Langfinger hatten einen mit gestohlenen Kupferkabeln beladenen Handwagen bei sich. Wir berichteten. Bei diesem Handwagen handelte es sich um einen blauen Fahrradanhänger der Marke Thule Child Transport CX2 Blue 14-X. Die Ermittler gehen davon aus, dass auch dieser zuvor gestohlen wurde. Bisher hat sich der rechtmäßige Eigentümer noch nicht bei der Polizei gemeldet. Sollten Sie also Ihr Hab und Gut wiedererkennen und einen entsprechenden Eigentumsnachweis haben, melden Sie sich bitte persönlich im Polizeirevier Görlitz. Hinweise zur Herkunft des Stehlgutes werden auch telefonisch unter der Rufnummer 03581 650 0 entgegengenommen. Anlage: Zwei Fotos des Fahrradanhängers Brand in Lagerraum Neißeaue, OT Kaltwasser 27.07.2026, 19:00 Uhr Am Montagabend ist aus noch unbekannter Ursache ein Brand im Lagerraum eines Mehrfamilienhauses in Kaltwasser ausgebrochen. Die vier dort wohnenden Personen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Sie blieben unverletzt. Kameraden der Feuerwehr löschten bis in die späten Abendstunden und noch einmal in der Nacht, da sich das Feuer wieder entzündet hatte. Das Haus und ein Anbau sind aktuell nicht bewohnbar, da Einsturzgefahr besteht. Insgesamt wurde der Sachschaden vorläufig auf circa 100.000 Euro geschätzt. Ein Brandursachenermittler nimmt heute seine Arbeit auf. Die Ermittlungen führt der Kriminaldienst des Görlitzer Polizeireviers. Ticketautomat angegriffen Löbau, Löbauer Berg 26.07.2026, 23:00 Uhr - 27.07.2026, 06:30 Uhr Unbekannte haben in der Nacht zu Montag einen Ticketautomaten beim Löbauer Berg in Löbau angegriffen. Sie entwendeten eine Geldkassette mit etwa 1.000 Euro darin. Zusätzlich machten sich die Täter an mehreren Laternen zu schaffen und schnitten Kabel durch. Insgesamt verursachten sie einen Sachschaden von circa 15.000 Euro. Polizisten sicherten Spuren am Tatort und eröffneten ein Ermittlungsverfahren. Mit diesem befasst sich der Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland. Verbotene Autofahrt Zittau OT Pethau, Hauptstraße 27.07.2026, 10:25 Uhr Aus gleich mehreren Gründen ist eine Fahrt durch Pethau am Montagvormittag verboten gewesen. Eine Streife kontrollierte eine 60-jährige tschechische Skoda-Fahrerin auf der Hauptstraße. Sie hatte den Fabia nicht versichert und ist auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Zusätzlich reagierte ein Drogentest auf Amphetamin. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und stellten den Pkw-Schlüssel sicher. Die Beschuldigte erhielt entsprechende Anzeigen. Betrunken gegen Pkw geradelt Bad Muskau, Gablenzer Straße 27.07.2026, 18:00 Uhr Am Montagabend ist es auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes an der Gablenzer Straße in Bad Muskau zu einem Unfall gekommen. Ein 65-Jähriger war mit seinem Fahrrad auf dem Platz unterwegs und prallte gegen den geparkten Mitsubishi eines 64-Jährigen. Es entstand ein Sachschaden von rund 400 Euro. Bei der Unfallaufnahme kam heraus, dass der deutsche Radfahrer nicht ganz nüchtern war. Ein Atemalkoholtest zeigte umgerechnet 1,42 Promille an. Damit ging es für den nunmehr Beschuldigten zur Blutentnahme und er erhielt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. -
Haftbefehle im Verfahren wegen des Hauseinsturzes in Görlitz erlassen; Ermittlungen dauern an
Verantwortlich: Eva-Maria Clasen (Staatsanwaltschaft Görlitz) und Anja Leuschner (Polizeidirektion Görlitz) Haftbefehle im Verfahren wegen des Hauseinsturzes in Görlitz erlassen; Ermittlungen dauern an Bezug: Gemeinsame Medieninformationen der Staatsanwaltschaft Görlitz und der Polizeidirektion Görlitz vom 7. und 8. Juni 2026 sowie vom 23. Juni 2026. Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wegen des Hauseinsturzes in Görlitz Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen beantragt, welche durch den zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Görlitz erlassen und inzwischen auch eröffnet wurden. Da sich die Beschuldigten jeweils bereits in anderer Sache in Haft befinden, ist hinsichtlich der »neuen Haftbefehle« sogenannte Überhaft notiert. Das bedeutet, dass für den Fall, die aktuell in anderer Sache zum Freiheitsentzug führenden Gründe gerieten in Wegfall, im direkten Anschluss die jetzt wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion mit Todesfolge in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung in drei tateinheitlichen Fällen erlassenen Untersuchungshaftbefehle vollstreckt würden. Die Beantragung der Haftbefehle wurde jetzt möglich, nachdem sich durch die geführten Ermittlungen der Tatverdacht nunmehr zu dem für die Erwirkung von Untersuchungshaftbefehlen erforderlichen dringenden Tatverdacht verdichten ließ. Dringender Tatverdacht bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass ein Beschuldigte als Täter oder Teilnehmer an einer Straftat verurteilt werden wird. So ist nach den aktuell vorliegenden vorläufigen Sachverständigengutachten eine Gasexplosion als Einsturzursache bestätigt. Im Übrigen dauern die Ermittlungen zu den Ursachen der Explosion an. Die durch das LKA Sachsen vorgenommene 3D-Rekonstruktion der Gasanlage ist zwischenzeitlich erfolgt und befindet sich im Stadium der Endbearbeitung. Nunmehr unterstützt auch das Bundeskriminalamt mittels eines dort verfügbaren Rasterelektronenmikroskops die laufenden Materialuntersuchungen, insbesondere die der Kupferrohre. Zudem wurden durch die Staatsanwaltschaft Görlitz zur Frage der Schuldfähigkeit der Beschuldigten forensisch-psychiatrische Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben. Der Zeitpunkt des Abschlusses der Ermittlungen ist gegenwärtig nicht absehbar. -
Umweltminister von Breitenbuch: »Der Regen täuscht – die Trockenheit bleibt«
Die Niedrigwassersituation in Sachsen bleibt weiter angespannt. Nach Auswertung der aktuellen Pegelmessungen hat sich die Lage an zahlreichen Fließgewässern und Grundwasserkörpern im Freistaat sogar verschärft. Die örtlichen Niederschläge der vergangenen Tage reichten nicht aus, um die tiefgreifenden Folgen der langanhaltenden Trockenheit zu mildern. Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch warnt daher vor einer trügerischen Wahrnehmung der Situation: »Der Regen vom Wochenende täuscht über die tatsächliche Lage hinweg. Unseren Flüssen fehlt Wasser, und das auf historisch niedrigem Niveau. Das gilt auch für das Grundwasser. Wir müssen uns bewusst machen, dass die Dürre kein kurzfristiges Ereignis, sondern eine strukturelle Herausforderung ist. Deshalb müssen wir unser Land darauf vorbereiten – technisch, organisatorisch und gesellschaftlich.« Die wöchentliche Wasserhaushaltsanalyse des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zeigt, dass 60 Prozent der ausgewerteten 150 Pegel im Niedrigwasserbereich liegen (Stand 28.07.). Rechnet man Pegel hinzu, deren Durchflüsse nahe der Niedrigwassermarken liegen, betrifft es 85 Prozent aller Messstellen. Auch das Grundwasser bleibt stark unterdurchschnittlich: An 85 Prozent der 313 Messstellen wurde der monatstypische Grundwasserstand um mehr als 59 Zentimeter unterschritten – deutlich mehr als im Vorjahresmonat, in dem die Unterschreitung bei durchschnittlich 38 Zentimetern lag. Um die Wasserversorgung in Sachsen in Zeiten zunehmender Trockenheit langfristig zu gewährleisten, hat die Staatsregierung 2024 das Handlungsprogramm »Zukunft Wasser für Sachsen« gestartet. Es berücksichtigt sowohl Extremwetterereignisse wie Hochwasser, Starkregen und Dürre als auch den steigenden Wasserbedarf durch Industrie, Tourismus und die Bergbaufolgeregionen. Parallel erarbeitet das Umweltministerium ein Konzept zum Niedrigwasserrisikomanagement, das in diesem Jahr fertiggestellt wird. Vorgesehen sind unter anderem eine webbasierte Plattform für Dürre- und Niedrigwasserrisiken sowie methodische Grundlagen für den Wasserrückhalt in der Fläche. Angesichts der anhaltenden Trockenheit mahnt Staatsminister von Breitenbuch zu einem sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser: »Wasser zu sparen ist kein Zeichen von Verzicht, sondern von Verantwortung. Jeder Liter, den wir heute nicht verbrauchen, hilft uns morgen, die Versorgung zu sichern.« Hilfreich ist es, Geschirrspüler und Waschmaschinen nur voll beladen zu nutzen, zu duschen statt zu baden, Felder und Gärten nur nachts oder früh morgens zu bewässern und dabei Regenwasser zu verwenden. Der Wochenbericht zur Situation des Wasserhaushalts im Freistaat Sachsen (Stand 28.07.) steht unter https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/infosysteme/lhwz/download/2026_07_28_wobe.pdf zur Verfügung. Daten zur aktuellen Niedrigwassersituation sind zu finden unter https://www.wasser.sachsen.de/niedrigwasser-15753.html. Weitere Informationen zum Thema Wasser in Sachsen: https://www.wasser.sachsen.de und https://www.wertvolles-wasser.sachsen.de.