Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Moritz Peters (mp) Ort: Leipzig (Kleinzschocher), Baumannstraße / Grundschule am Grünen Gleis Zeit: 31.08.2026, gegen 11:50 Uhr Gegen Mittag kam es im Leipziger Westen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Mädchen leicht verletzt wurde. Die 65-jährige Fahrerin (deutsch) eines Dacia Sandero fuhr auf der Knauthainer Straße in nördliche Richtung. Aus bislang ungeklärter Ursache durchstieß sie am Ende der Straße das Hoftor des Schulhofs und fuhr auf das Schulgelände. Das Auto touchierte die Mauer der Turnhalle und kam schließlich an einem Baum zum Stehen. Dabei wurde ein siebenjähriges Mädchen vom Auto gestreift, stürzte, verletzte sich leicht und musste vor Ort von Rettungskräften ambulant betreut werden. Die Autofahrerin wurde ebenfalls leicht verletzt. Ein Polizeibeamter, der eine Qualifizierung in der Fahreignungsprüfung besitzt, kam zum Einsatz, um die Verkehrstüchtigkeit der Frau zu prüfen. Anschließend wurde sie in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung gebracht. Das Kriseninterventionsteam Leipzig war vor Ort, um die anwesenden Kinder, Lehrkräfte und Eltern zu betreuen. Der Dacia ist nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird derzeit auf 16.000 Euro geschätzt. Der Verkehrsunfalldienst hat wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung die Ermittlungen aufgenommen. (mp)
  • Dresden, 31. August 2026 – Bereits seit Mai ist die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH Teil des Verbundprojektes »BEEKOMM – Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Energien in Kommunen«. Erste Kommunen haben bereits die Unterstützungsangebote genutzt. Die BEEKOM-Webseite und ein Projektflyer sind online verfügbar, verschiedene Veranstaltungen finden ab September statt. Der Ausbau erneuerbarer Energien stellt viele Kommunen vor komplexe Aufgaben. Das Ziel des BEEKOMM-Projektes ist es, gezielt sächsische Städte, Gemeinden und Landkreise bei Fragen und Aufgaben im Rahmen des Ausbaus von Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik zu unterstützen. BEEKOMM bietet praxisnahe Unterstützung durch frühzeitige Information, Dialog- und Beteiligungsformate und zukünftig durch vier Kommunalstellen, um kommunale Prozesse zu erleichtern und die Akzeptanz für Energiewendeprojekte zu fördern. Anhand der neuen Projektwebseite www.saena.de/beekomm und des Projektflyers können sich Interessierte über die Angebote und das Projekt informieren. Kommunalstellen unterstützen zukünftig vor Ort In Sachsen wird es vier regionale Ansprechpartner geben, die sich auf die vier Planungsregionen Chemnitz, Oberlausitz-Niederschlesien, Oberes Elbtal-Osterzgebirge und Leipzig-Westsachsen aufteilen. Sie werden die Kommunen praxisnah unterstützen und bei Bedarf direkt vor Ort u. a. zu Akzeptanzthemen sowie Dialog- und Beteiligungsformaten beraten und begleiten. Dadurch erhalten die Kommunen kontinuierliche Unterstützung, wo sie sie benötigen. Weitere Angebote im Überblick – Schulungsbaukasten und Vernetzung Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts wird ein modularer Schulungsbaukasten, den alle 8 beteiligten Landesenergieagenturen gemeinsam im Verbund erstellen. Die Kommunen können damit eigenes Know-how stärken und Prozesse effizienter gestalten. Die Qualifizierungsangebote innerhalb des Projekts richten sich an kommunale Verwaltungen sowie weitere lokale Akteurinnen und Akteure und vermitteln praxisorientiertes Wissen rund um Planung, Kommunikation und Beteiligung in EE-Prozessen. Da die meisten Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Ausbau erneuerbarer Energien für die sächsischen Kommunen ähnlich sind, stehen Vernetzung und der Austausch zwischen den Kommunen ebenfalls im Fokus. Dadurch können Erfahrungen und Good-Practices geteilt werden. Einen umfassenden Überblick über die Angebote der SAENA im Rahmen des BEEKOMM-Projekts finden Sie unter www.saena.de/beekomm Zum BEEKOMM-Projekt - Bundesweite Zusammenarbeit als Mehrwert für Kommunen BEEKOMM ist ein Verbundprojekt von insgesamt acht Landesenergieagenturen und vergleichbaren Einrichtungen deutschlandweit. Neben der SAENA sind folgende Partnerorganisationen beteiligt: die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW), die LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA Hessen), die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV), die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH (KEAN), NRW.Energy4Climate GmbH, die saarländische IZES gGmbH sowie die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA). Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht einen kontinuierlichen Wissenstransfer über Bundesländergrenzen hinweg. Hintergrund zum Projekt: Das Verbundprojekt BEEKOMM wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Es läuft von Mai 2026 bis April 2030. Bundesweit sollen rund 4.300 Kommunen angesprochen werden. Für Sachsen übernimmt die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH die Umsetzung. Nationale Klimaschutzinitiative: Seit 2008 initiiert und fördert das Bundesumweltministerium mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ob in Städten, Gemeinden und Landkreisen, in Bildungseinrichtungen und Unternehmen: Die vielfältigen Fördermöglichkeiten unterstützen die Menschen vor Ort dabei, ein lebenswertes Jetzt und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Über die Sächsische Energieagentur Die Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH ist das unabhängige Beratungs-, Informations-, und Kompetenzzentrum zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeffizienz und effiziente Mobilität. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Sie dient als sachsenweite Anlaufstelle für alle handelnden Personen und Institutionen im Bereich Energie und Klimaschutz. Ansprechpartner: Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH Sarah Gerlach Telefon: 0351 4910-3195 Hannes Gerold Telefon: 0351 4910-3198 E-Mail: beekomm@saena.de Pressekontakt: Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH Sylvia Hünlich Telefon: 0351 4910-3158 E-Mail: sylvia.huenlich@saena.de * Hinweis zur sprachlichen Gleichstellung Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird auf die Anwendung der geschlechtergerechten Sprache verzichtet. Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten für alle Geschlechtsidentitäten
  • Ersteller: Moritz Peters Wo zuletzt gesehen? Schkeuditz (Altscherbitz), Leipziger Straße Wann zuletzt gesehen? 31.08.2026, gegen 05:00 Uhr Seit Montag, den 31. August, wird ein Mann (50) aus Quedlinburg vermisst. Der Vermisste verließ mutmaßlich zwischen 5 und 7 Uhr ein Krankenhaus. Seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnte der Vermisste bislang nicht gefunden werden. Er wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Eine Eigengefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei sucht nun nach Zeuginnen und Zeugen, die mit dem Vermissten Kontakt hatten oder ihn eventuell gesehen haben und wissen, wo er sich aufhalten könnte. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 6 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Sie finden eine ausführliche Beschreibung und eine Abbildung des Vermissten unter dem untenstehenden Link. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Abbildungen des Vermissten kann in folgenden Medien erfolgen: Printmedien, Hörfunk und im Internet, einschließlich sozialer Medien.
  • Das vor einigen Wochen erstmalig in Süddeutschland, der Schweiz und Ostfrankreich nachgewiesene Shamonda-Virus ist nun ebenfalls in Sachsen nachgewiesen worden. Das Virus wurde bei einem Rind aus einem Bestand im Vogtland von der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen (LUA) festgestellt. Der Befund wurde am 28. August 2026 vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt. Auch bei einem Rinderbestand im Erzgebirge wurde in von der LUA analysierten Proben das Virus festgestellt. Die Proben werden zur Bestätigung ans FLI gesendet. Die Ergebnisse stehen noch aus. Damit ist das Virus sehr schnell in Sachsen angekommen. Außer in Sachsen wurde das Virus bereits in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland nachgewiesen. Beim Shamonda-Virus handelt es sich um einen neuartigen Erreger aus der Gattung der Orthobunyaviren. Leitsymptome sind bei Milchkühen ein deutlicher Milchrückgang und Fieber. In vielen Beständen kommen auch Durchfall und/oder respiratorische Symptome dazu. Das Virus wird durch Stechmücken (Gnitzen) übertragen. Es breitet sich sehr schnell in und zwischen Beständen aus, so dass immer mehrere Tiere einer Herde betroffen sind. Die aktuellen Wetterbedingungen (milde Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit) begünstigen eine schnelle Ausbreitung. Es ist noch nicht klar, ob und inwieweit längerfristige Schäden durch das Virus zu erwarten sind. Die Ähnlichkeit zu anderen Viren (unter anderem Schmallenberg-Virus) lässt vermuten, dass Missbildungen und Fehlgeburten bei einer Infektion während der Trächtigkeit folgen könnten. Das akute Krankheitsgeschehen betrifft bisher ausschließlich Rinder. Die Symptome lassen sich tierärztlich gut behandeln. Die Tiere genesen nach zwei bis drei Wochen. Eine Impfung existiert bisher nicht. Die für Tierseuchenbekämpfung zuständige Sozialministerin Petra Köpping erklärt: »Unsere Veterinärbehörden stehen mit denen von Bund und Ländern in engem Kontakt und analysieren die Lage. Wichtig sind die regelmäßige Kontrolle der Rinderbestände und ein möglichst effektiver Mückenschutz in den Ställen. Wir haben die Tierhalter in Sachsen schon informiert und halten sie weiter auf dem Laufenden.« Als vorläufige Schutzmaßnahmen werden empfohlen: * Regelmäßige Kontrolle der Herden auf Symptome * Mückenschutz in Ställen (z. B. Netze, Insektizide) * Luftbewegung erhöhen, um Stechinsekten abzuhalten (Lüfter im Stall anschalten, Weiden entsprechend Windstärken auswählen) * Isolierung verdächtiger Tiere und tierärztliche Behandlung von erkrankten Tieren Am 10. September 2026 um 14 Uhr findet ein Informations-Webinar für Rinderhalter und praktische Tierärzte statt. Weitere Informationen dazu sind auf der Homepage des SMS veröffentlicht. Das Virus ist eng mit den Viren der Simbu-Serogruppe verwandt, zu der auch das Schmallenberg-Virus (SBV) und das Akabane-Virus (AKAV) gehören. Das Schmallenberg-Virus trat 2011 erstmals in Deutschland auf und wird ebenfalls durch Stechmücken übertragen. Für das neu nachgewiesene Shamonda-Virus lässt sich derzeit noch nicht abschätzen, ob und in welchem Umfang Infektionen tragender Tiere zu Schädigungen der Feten führen können. Aborte, Totgeburten und missgebildete Kälber oder Lämmer aus möglicherweise betroffenen Beständen sollten daher besonders aufmerksam untersucht werden.
  • Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen einen 34-jährigen Palästinenser unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Totschlags (siehe Medieninformation der Polizeidirektion Dresden Nr. 425/2026 vom 29. August 2026). Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 28. August 2026 gegen 08:30 Uhr im Eingangsbereich der Ausländerbehörde, Lingnerallee in Dresden einen 30-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit einer nach derzeitigem Kenntnisstand leicht entzündlichen Flüssigkeit übergossen zu haben, um ihn mit einem mitgeführten Feuerzeug anzuzünden. Entgegen der Vorstellung des Beschuldigten ließ sich das Feuerzeug nicht entzünden, so dass die Umsetzung des Tatplans nicht mehr möglich war. Der Beschuldigte wurde am 28. August 2026 vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat am 29. August 2026 den Erlass eines Haftbefehls gegen den Beschuldigten beantragt, den der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden am 29. August 2026 antragsgemäß erlassen hat. Der Beschuldigte befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft. Der Beschuldigte ist nicht vorbestraft. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden dauern an.