Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Fachkräfteallianz Sachsen mit neuer Führung
Die Fachkräfteallianz Sachsen hat in ihrer heutigen Sitzung (18. März) eine neue Leitung gewählt. Nach Personalwechseln im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) sowie beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) übernimmt Staatssekretär Sebastian Scheel den Vorsitz der Allianz. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Daniela Kolbe, Bezirksvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Im Amt bleibt als weitere Stellvertretung Matthias Matz, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.V. (VSW). Schirmherr bleibt Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter. Staatssekretär Scheel: »Fachkräfte sind die Basis für wirtschaftliches Wachstum und entscheidend, um unseren Wohlstand zu sichern. Wenn Wirtschaft, Sozialpartner, Politik und Verwaltung eng zusammenarbeiten, können wir die richtigen Antworten auf die demografische Entwicklung und die wirtschaftlichen Herausforderungen geben. Gerade in Zeiten wachsender Unsicherheiten und Krisen brauchen wir eine starke Sozialpartnerschaft. Die Fachkräfteallianz bringt dafür alle wichtigen Partner zusammen, um Lösungen zu entwickeln und sie umzusetzen.« DGB-Bezirksvorsitzende Daniela Kolbe: »Die Zukunft Sachsens steht und fällt mit gut ausgebildeten Fachkräften in allen Bereichen. Ob in der Industrie, im Gesundheitswesen und der Pflege, der Bildung, dem Verkehr oder den Dienstleistungsbereichen – ohne gut qualifizierte und engagierte Fachkräfte sieht es mau aus. Ich freue mich, im Vorstand der Fachkräfteallianz mitzuwirken. Mein Anspruch ist, Sachsen für die Beschäftigten von heute und die Beschäftigten von morgen zukunftsfest aufzustellen. Dazu gehören gute und sichere Arbeitsplätze, hochwertige Aus- und Weiterbildung und eine hohe soziale Sicherheit.« Demografie und Transformation als zentrale Herausforderungen Die Folgen des demografischen Wandels werden immer spürbarer: Laut der 8. Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Landesamtes wird die Zahl der Menschen im Erwerbsalter in Sachsen in den nächsten zehn Jahren um durchschnittlich rund 15.000 pro Jahr sinken (mittlere Variante). Zugleich verändern technologische Entwicklungen, geopolitische Umbrüche und Veränderungen im Welthandel die Arbeitswelt tiefgreifend. Während die Gesamtnachfrage nach Arbeitskräften schwankt, bleiben viele Branchen weiterhin auf der Suche nach dringend benötigten Fachkräften. Angesichts dieser Herausforderungen arbeitet die Fachkräfteallianz Sachsen an der Weiterentwicklung der Fachkräftestrategie des Freistaates. Gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft, Arbeitsmarktpolitik und Verwaltung werden aktuelle Handlungsfelder identifiziert und Empfehlungen zur Fachkräftesicherung erarbeitet. Hintergrund Die Fachkräfteallianz Sachsen besteht seit 2015 als Zusammenschluss von Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie Politik und Verwaltung. Sie hat maßgeblich an der Fachkräftestrategie Sachsen 2030 mitgewirkt und begleitet zahlreiche Maßnahmen zur Sicherung und Entwicklung der Fachkräftebasis. Seit ihrer Neuausrichtung im September 2025 wird die Allianz von einem breiten Netzwerk sächsischer Partner unterstützt. Neben Staatsministerien wirken Kammern, Verbände, Gewerkschaften, kommunale Vertreter und die LIGA der freien Wohlfahrtspflege mit. Gemeinsam bündeln sie Fachwissen und Erfahrung, um die Fachkräftesicherung in Sachsen zielgerichtet weiterzuentwickeln. -
Raub am hellichten Tage - Zeugen gesucht
Verantwortlich: Kai Siebenäuger (ks), Anja Leuschner (al), Stefan Heiduck (sh) Raub am helllichten Tage - Zeugen gesucht Bautzen, Steinstraße, Lotzestraße 17.03.2026, 13:40 Uhr - 14:18 Uhr Zu einem Raub am helllichten Tage ist es am frühen Dienstagnachmittag an der Steinstraße in Bautzen gekommen. Eine 84-jährige Seniorin lief in Richtung Innenstadt. Zwei bislang unbekannte Tatverdächtige näherten sich der Dame auf der Höhe der Lotzestraße von hinten und griffen deren Handtasche. Nach kurzem Zerren entrissen die Räuber der älteren Frau die Handtasche und entkamen auf der Lotzestraße in Richtung Kino. Dann verlor sich die Spur der Tatverdächtigen. Die Geschädigte wurde nicht verletzt und kam mit einem Schrecken davon. Der Stehlschaden belief sich auf etwa 150 Euro. Eine Zeugin fand die Handtasche wenig später auf der Lotzestraße. Portmonee samt Inhalt fehlten. Ordnungshüter sicherten Spuren. Eine Fahndung durch sofort eingesetzte Kräfte blieb bislang ohne Ergebnis. Der Kriminaldienst des örtlichen Reviers übernahm die weiteren Ermittlungen und sucht Zeugen. Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591 356 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (ks) Autobahnpolizeirevier Bautzen Kontrollen decken mehrere Verstöße auf BAB, Dresden - Görlitz, Görlitz - Dresden 17.03.2026, 07:30 Uhr - 17:00 Uhr Autobahnpolizisten haben am Dienstag neuneinhalb Stunden ein besonderes Augenmerk auf die vorgeschriebenen Abmessungen von Fahrzeugen gelegt und auf der A 4 zwischen Görlitz und Dresden mehrere Kontrollen durchgeführt. Insbesondere bei der zulässigen Höhe von Brummis stellten die Beamten gleich sechs Verstöße fest. Die aus Polen, Rumänien und Weißrussland stammenden Lkw-Fahrer im Alter von 25 bis 58 Jahren wurden kontrolliert und belehrt. Sie erhalten in Kürze Post von der Bußgeldstelle. (sh) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Schneller als die Polizei erlaubt Doberschau-Gaußig, OT Weißnaußlitz, Neukircher Straße 17.03.2026, 07:15 Uhr - 12:45 Uhr Ein Messteam hat am Dienstag fünfeinhalb Stunden lang auf der Neukircher Straße in Weißnaußlitz bei erlaubten 50 km/h geblitzt. Von 501 gemessenen Fahrzeugen hatten es 93 zu eilig. Die Beamten fertigten 55 Verwarn- und 38 Bußgeldanzeigen. Den unrühmlichen Tagesrekord stellte ein VW mit Bautzener Kennzeichen auf, der mit 106 km/h gemessen wurde. Den Fahrzeugführer erwarten zwei Punkte in Flensburg, 560 Euro Bußgeld und zwei Monate Fahrverbot. (sh) Betrunken gestoppt Bischofswerda, Stolpener Straße 17.03.2026, 21:00 Uhr Uniformierte haben am späten Dienstagabend einen betrunkenen Fahrradfahrer an der Stolpener Straße in Bischofswerda gestoppt. Der 44-jährige deutsche Radler fiel den Beamten zuvor durch seine Fahrweise auf. Ein Test ergab umgerechnet 2,08 Promille. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt, ordneten eine Blutentnahme an und fertigten eine Anzeige. Vor der Fahrt ins Krankenhaus zum Aderlass durchsuchten die Beamten den Mann nach gefährlichen Gegenständen und fanden ein Einhandmesser. Dieses stellten sie sicher und fertigten eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. (ks) Laube brennt Bautzen, Muskauer Straße 17.03.2026, 23:30 Uhr In der Nacht zu Mittwoch hat in einer Kleingartenanlage an der Muskauer Straße in Bautzen aus bislang ungeklärter Ursache eine Laube gebrannt. Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen. Der Sachschaden belief sich auf etwa 5.000 Euro. Ein Brandursachenermittler kam am Mittwoch zum Einsatz. Die Kriminalpolizei ermittelt. (ks) Hecke brennt Bautzen, Niederkainaer Straße 17.03.2026, 23:45 Uhr In der Nacht zu Mittwoch hat an der Niederkainaer Straße in Bautzen aus bislang ungeklärter Ursache eine Hecke gebrannt. Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen. Etwa vier Meter Pflanzen brannten ab. Der Sachschaden belief sich auf etwa 500 Euro. Ein Brandursachenermittler kam am Mittwoch zum Einsatz. Die Kriminalpolizei ermittelt. (ks) Pkw brennt Bautzen, Schlachthofstraße 18.03.2026, 01:15 Uhr In der Nacht zu Mittwoch hat an der Schlachthofstraße in Bautzen aus bislang ungeklärter Ursache ein Pkw gebrannt. Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Der Sachschaden belief sich auf etwa 1.000 Euro. Ein Brandursachenermittler kam am Mittwoch zum Einsatz. Die Kriminalpolizei ermittelt. (ks) Unfall mit Fahrerflucht - Zeugen gesucht Radeberg, Pirnaer Straße 16.03.2026, 18:00 Uhr - 17.03.2026, 07:10 Uhr Zu einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht ist es in der Nacht zu Dienstag auf der Pirnaer Straße in Radeberg gekommen. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug beschädigte einen geparkten Ford Fiesta und verließ die Unfallstelle pflichtwidrig. Der Sachschaden belief sich auf rund 2.000 Euro. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst Kamenz befasst sich mit dem Fall. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch im Polizeirevier Kamenz unter der Rufnummer 03578 352 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (sh) Verfassungswidrige Parole skandiert Kamenz, OT Jesau 17.03.2026, 05:45 Uhr Nicht der Hahn, sondern ein 47-jähriger deutscher Mitbürger hat am frühen Dienstagmorgen die Jesauer Nachbarschaft geweckt und mehrfach eine verfassungswidrige Parole skandiert. In diesem Zusammenhang fiel der Tatverdächtige auch durch lautes Abspielen von Musik und dem Zünden von Pyrotechnik auf. Die verständigten Beamten fertigten entsprechende Anzeigen. Der Staatsschutz ermittelt. (ks) In 30er Zone geblitzt Wachau, OT Leppersdorf, Pulsnitzer Straße 17.03.2026, 13:10 Uhr - 14:10 Uhr Beamte des Kamenzer Reviers haben am Nachmittag eine Stunde lang in der 30er Zone auf der Pulsnitzer Straße in Leppersdorf geblitzt. Von 62 gemessenen Fahrzeugen hatten es offenbar sieben zu eilig. Die Beamten sanktionierten mit sechs Verwarngeldern und fertigten eine Bußgeldanzeige. Die höchste Überschreitung betrug abzüglich der Messtoleranz 24 km/h. In den vergangenen Tagen erreichten die Polizei immer wieder Beschwerden der Bevölkerung über die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung in Leppersdorf. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich vorschriftsmäßig und rücksichtsvoll im Straßenverkehr zu verhalten! (sh) Mit getuntem Moped vor der Polizei geflüchtet und verunfallt… Elstra, Stadtring 17.03.2026, 14:35 Uhr …ist am Dienstagnachmittag ein 16-Jähriger im Bereich des Stadtrings in Elstra. Dort wollte eine Polizeistreife den Mopedfahrer kontrollieren. Dieser ignorierte jedoch die Anhaltesignale, gab Gas und fuhr davon. Sofort nahmen die Beamten die Verfolgung auf und fuhren in hohem Tempo hinterher. Der Jugendliche, der äußerst verkehrsgefährdend unterwegs war und fast gegen den Pkw eines Unbeteiligten fuhr, raste schließlich über eine Verkehrsinsel und kollidierte danach mit einem Zaun im Bereich der Pulsnitzer Straße. Dort verlor er die Kontrolle, stürzte, beschädigte sich sowie sein Gefährt und zog sich leichte Blessuren zu. Schnell wurde nun klar, weshalb der Mopedfahrer sich nicht von der Polizei schnappen lassen wollte: Neben der Tatsache, dass sein Zweirad »frisiert« worden war, stellten die Beamten fest, dass das am Moped befindliche Versicherungskennzeichen abgelaufen war und der Jugendliche keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Für die festgestellten Verstöße wird sich junge Mann nun verantworten müssen, entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. (al) Alkohol und Drogen am Steuer - die Polizei rät! Kamenz, Ohorn, Pulsnitz, Radeberg 17.03.2026, 15:30 Uhr - 23:50 Uhr Beamte des Kamenzer Reviers haben zwischen Dienstagnachmittag und -abend gleich drei Fahrzeugführer unter Alkoholeinwirkung und zwei Fahrzeugführer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln festgestellt. Für alle Betroffenen war die Fahrt beendet. Die Ordnungshüter fertigten Anzeigen. Die Polizei warnt: Alkohol und Drogen können die Reaktionsfähigkeit nicht nur unerheblich beeinflussen. Auch bei geringen Dosierungen kann Ihr Konzentrations- und Wahrnehmungsvermögen beeinflusst sein. Egal ob Auto, Motorrad oder Fahrrad, steigen Sie niemals unter Einwirkung von Alkohol und Drogen hinter das Steuer! (sh) Senior verursacht Unfall Hoyerswerda, Straße A/Nieskyer Straße 17.03.2026, 09:10 Uhr Ein 89-Jähriger hat am Dienstagvormittag einen Unfall in Hoyerswerda verursacht, bei dem Sachschaden in Höhe von circa 10.000 Euro entstand. Der Senior war mit seinem Renault Modus auf der Nieskyer Straße unterwegs und missachtete an der Kreuzung Straße A die Vorfahrt eines in Richtung Südstraße fahrenden 60-jährigen Mannes, den er aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen offenbar nicht wahrgenommen hatte. Es kam zum Zusammenprall mit dem Skoda Karoq des Geschädigten. Der Renault war nach dem Crash nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Glücklicherweise blieben die beiden Unfallbeteiligten unverletzt. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. (al) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Körperverletzung - Zeugenaufruf Görlitz, Biesnitzer Straße/Zittauer Straße 23.02.2026, 20:45 Uhr Nach einer Körperverletzung am Montagabend, den 23. Februar 2026, nahe des Netto-Marktes an der Biesnitzer Ecke Zittauer Straße in Görlitz, sucht die Polizei nach Zeugen des Vorfalls. Zur Tatzeit kam es vor dem Einkaufsmarkt offenbar zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei bislang unbekannten Männern. Bei dem tätlichen Angriff ging der Geschädigte zu Boden und wurde kurzzeitig bewusstlos. Vor dem Eintreffen der Polizei entfernten sich die beteiligten Personen in unbekannte Richtung. Der Kriminaldienst Görlitz übernahm die weiteren Ermittlungen zu der Körperverletzung. Wer hat den Vorfall gesehen oder kann Angaben zu den unbekannten Beteiligten machen. Hinweise nimmt das Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 650 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (ks) Auf vermeintlichen Finanzexperten reingefallen Görlitz, Stadtteil Weinhübel Dezember 2025 - 17.03.2026, 11:50 Uhr Eine 75-Jährige aus Weinhübel ist im vergangenen viertel Jahr auf einen vermeintlichen Finanzexperten reingefallen. Die Seniorin überwies dem Gauner einen fünfstelligen Betrag und gewährte ihm Zugriff auf ihr Konto. Der Betrüger überwies das Geld auf ein Schweizer Konto, welches offenbar auf den Namen der Geschädigten lief. Diese hatte das Konto jedoch nie eröffnet und auch keinen Zugriff darauf. Die Kriminalpolizei ermittelt. (ks) Holztransporte unter die Lupe genommen Kodersdorf 17.03.2026, 05:00 Uhr - 10:00 Uhr Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Dienstagvormittag in Kodersdorf den Fokus auf die Kontrolle von Holztransporten gelegt und gleich 23 Brummis unter die Lupe genommen. Die Polizisten stellten dabei zehn Überschreitungen der zulässigen Gesamtmasse der Fahrzeugkombinationen fest. Im Ergebnis standen zwei Verwarn- und acht Bußgeldverfahren. Ein Lob gilt allen Verkehrsteilnehmern, die sich vorschriftsmäßig verhalten haben. (sh) Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt - Zeugen gesucht Bezug: Medieninformation Polizeidirektion Görlitz Nr. 106/2026 vom 17.03.2026 Niesky, Bautzner Straße 17.03.2026, 10:30 Uhr Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Dienstagvormittag in Niesky gekommen. Eine 84-Jährige war mit ihrem Opel Corsa auf der Bautzner Straße von See in Richtung Zinzendorfplatz unterwegs. Eine Krippengruppe mit mehreren Erziehern querte die Fahrbahn über einen Fußgängerüberweg von links nach rechts. Das bemerkte die Seniorin offenbar zu spät. Es kam zum Zusammenstoß mit einem Krippenwagen, welcher mit einem einjährigen Mädchen und einem gleichaltrigen Jungen besetzt war. Durch die Kollision kippte das Gefährt um, die Kinder fielen auf die Straße. Das Mädchen wurde schwerverletzt in eine Klinik geflogen. Ein 46-Jähriger Erzieher kam leichtverletzt in ein Krankenhaus. Der Einjährige blieb offenbar unverletzt. Der Sachschaden belief sich nach ersten Angaben auf rund 1.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst befasst sich mit dem Fall. Das Kriseninterventionsteam (KIT) kam zum Einsatz. Ein Gutachter nahm seine Arbeit auf. Update Das schwerverletzte Mädchen ist außer Lebensgefahr und befindet sich weiterhin in ärztlicher Behandlung. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Zeugen gesucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zum Opel Corsa oder weiteren beteiligten Verkehrsteilnehmern geben können, sowie Ersthelfer, welche am Unfallort anwesend waren, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Rufnummer 03591 367 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (sh) Mit der gestohlenen Brille auf der Nase… Görlitz, Scultetusstraße 17.03.2026, 11:50 Uhr …ist eine Ladendiebin am Dienstag zur Mittagszeit aus einem Einkaufsmarkt an der Scultetusstraße in Görlitz spaziert. Außerdem hatte die 53-Jährige noch Milchbrötchen und Kartoffeln eingesteckt. Mitarbeiter hielten die polnische Bürgerin auf. Da die Ertappte sich aggressiv verhielt, riefen sie die Polizei. Diese nahmen der Beschuldigten das Diebesgut im Wert von rund 20 Euro wieder ab und erstatteten Anzeige wegen des Ladendiebstahls. (al) Diebe lassen Kinderwagen zurück Görlitz, Emmerichstraße, James-von-Moltke-Straße 18.03.2026, 03:45 Uhr Diebe haben in der Nacht zu Mittwoch auf der Emmerich- und der James-von-Moltke-Straße in Görlitz ihr Unwesen getrieben. Sie versuchten mehrere Hauseingangstüren aufzuhebeln. Beamte stellten Hebelspuren fest und fanden auf der Straße einen Kinderwagen, welcher vermutlich zuvor gestohlen und dann zurückgelassen wurde. Die Polizisten stellten das Gefährt im Wert von etwa 70 Euro sicher, kümmerten sich um die Spurensicherung an den beschädigten Türen und nahmen die Anzeigen auf. Der Sachschaden ist bislang nicht beziffert. Der Kriminaldienst des Görlitzer Reviers befasst sich mit den Fällen. (al) Vandalen am Werk Hainewalde Januar 2026 - 14.03.2026, 16:00 Uhr Wie der Polizei am Dienstag bekannt wurde, haben Vandalen in Hainewalde ihr Unwesen getrieben. Die Täter suchten ein Denkmal heim und brachten mittels schwarzer Farbe auf den Natursteinsockel mehrere Schriftzüge auf. Der Sachschaden belief sich auf rund 700 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung. (sh) Container in Brand geraten Oderwitz, OT Niederoderwitz, Scheringstraße 17.03.2026, 22:15 Uhr Zu einem Feuerwehreinsatz ist es am späten Dienstagabend auf der Scheringstraße in Niederoderwitz gekommen. Ein Altkleidercontainer geriet aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Die Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen. Der Sachschaden belief sich auf rund 600 Euro. Die Ermittlungen führt der Revierkriminaldienst Zittau-Oberland. (sh) Verkehrskontrollen decken mehrere Verstöße auf Beamte des Reviers Weißwasser haben am Dienstag Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei mehrere Verstöße festgestellt. Schleife, Zum Kleinteich 17.03.2026, 17:45 Uhr Ein 43-Jähriger war mit seinem Superb am späten Nachmittag auf der Straße Zum Kleinteich in Schleife unterwegs und geriet in eine Verkehrskontrolle. Die Beamten ließen den Mann pusten. Der Alkomat schlug an und zeigte ein Ergebnis von umgerechnet 0,72 Promille. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt und fertigten eine Anzeige. Ein Bußgeldbescheid wird die Folge sein. Rietschen, Forsthausweg 17.03.2026, 17:45 Uhr Auf dem Forsthausweg in Rietschen kontrollierten die Beamten am späten Nachmittag einen 25-jährigen polnischen BMW-Lenker. Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamin. Eine Blutentnahme war die Folge. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt. Der Mann erhält in Kürze Post von der Bußgeldstelle. Schleife, OT Trebendorf, Waldweg 17.03.2026, 19:50 Uhr Eine Streife stoppte am Abend einen 57-jährigen Caddy-Fahrer auf dem Waldweg in Trebendorf. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem deutschen VW-Lenker einen Wert von umgerechnet 1,86 Promille. Für den Mann war die Fahrt beendet. Er begleitete die Ordnungshüter zur Blutentnahme. Die Beamten stellten den Führerschein sicher und erstatteten Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (sh) -
Oberlungwitz: Ein Tatverdächtiger gestellt, zweiter flüchtig
Verantwortlich: Annekatrin Liebisch, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung Ein Tatverdächtiger gestellt, zweiter flüchtig Zeit: 17.03.2026, 23:10 Uhr Ort: Oberlungwitz Nach einem Einbruch in eine Spielothek bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Am späten Dienstagabend meldete ein Zeuge, dass sich zwei Personen Zutritt zu einer bereits geschlossenen Spielothek an der Hofer Straße verschafft hatten. Wie sich später herausstellte, hatten sie mehrere Automaten aufgebrochen und das darin befindliche Bargeld eingesteckt. Beim Eintreffen der Polizei flohen die beiden Personen in Richtung Lungwitzbach, ein Tatverdächtiger konnte gestellt werden. Gegen den 35-jährigen Deutschen wird nun wegen besonders schweren Diebstahls ermittelt. Die zweite Person, nach der weiterhin gesucht wird, war dunkel gekleidet und setzte seine Flucht möglicherweise auf einem Fahrrad fort. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise auf die zweite tatbeteiligte Person geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Glauchau unter der Telefonnummer 03763 640 zu melden. (al) Vogtlandkreis Brand auf Firmengelände Zeit: 17.03.2026, 08:00 Uhr (polizeibekannt) Ort: Plauen In Plauen wurden bei einem Brand eine Fassade und zwei Pkw beschädigt. Auf einem Firmengelände an der Straße Am Unteren Bahnhof kam es am Dienstagmorgen zu einem Brand. Aus unklarer Ursache gerieten Müllsäcke in Brand, wodurch eine Hausfassade und zwei geparkte Pkw beschädigt wurden. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden, liegt aber im fünfstelligen Bereich. Brandursachenermittler der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen. Haben Sie am Dienstagmorgen Am Unteren Bahnhof Beobachtungen gemacht, die mit dem Brand im Zusammenhang stehen könnten? Bitte melden Sie sich im Polizeirevier Plauen, telefonisch erreichbar unter 03741 140. (cf) Kupferdachrinnen gestohlen Zeit: 01.02.2026 bis 17.03.2026, 07:20 Uhr Ort: Plauen, OT Oberlosa Vom Gelände der Autobahnmeisterei haben Unbekannte Kupferdachrinnen entwendet. Am Dienstagmorgen wurde polizeibekannt, dass unbekannte Täter vom Gelände der Autobahnmeisterei an der Oelsnitzer Landstraße Kupferdachrinnen gestohlen haben. Die Dachrinnen haben einen Gesamtwert von circa 2.000 Euro. Zusätzlich entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro. Der Tatzeitraum kann nicht genau eingegrenzt werden und könnte mehrere Wochen zurückliegen. Haben Sie Beobachtungen gemacht, die mit dem Diebstahl im Zusammenhang stehen könnten? Bitte kontaktieren Sie das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140. (cf) Gartengeräte gestohlen Zeit: 16.03.2026, 17:00 Uhr bis 17.03.2026, 17:30 Uhr Ort: Plauen, OT Reichenbacher Vorstadt Unbekannte entwendeten unter anderem einen Holzspalter und zwei Rasenmäher. Zwischen Montagnachmittag und Dienstagabend betraten unbekannte Täter widerrechtlich einen Garten an der Kurt-Tucholsky-Straße. Daraus entwendeten sie einen blauen Holzspalter der Marke Scheppach, zwei Rasenmäher in den Farben Rot und Schwarz, ein 80-Meter-Verlängerungskabel und einen 60 Meter langen Wasserschlauch. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf circa 570 Euro. Sind Ihnen Personen oder Fahrzeuge nahe dem Garten aufgefallen, die mit dem Diebstahl zu tun haben könnten? Zeugenhinweise erbittet die Polizei im Revier Plauen, Telefon: 03741 140. (cf) Auffahrunfall an Einmündung Zeit: 18.03.2026, 05:15 Uhr Ort: Triebel, OT Posseck In Posseck stießen an einer Einmündung zwei Pkw zusammen. Am Mittwochmorgen befuhr eine 46-Jährige mit ihrem Skoda die S 309 aus Richtung Tiefenbrunn kommend. An der Einmündung S 309/S 307 bemerkte sie offenbar zu spät, dass vor ihr ein 46-Jähriger verkehrsbedingt gebremst hatte. Sie fuhr auf dessen Audi auf, wodurch an beiden Pkw Sachschaden in Höhe von insgesamt 15.000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand. (cf) Vorfahrt missachtet Zeit: 18.03.2026, 06:20 Uhr Ort: Treuen, OT Pfaffengrün Bei einem Unfall in Pfaffengrün wurden zwei Autofahrerinnen verletzt. Am Mittwochmorgen war eine 57-jährige VW-Fahrerin auf der K 7816 aus Richtung Pfaffengrün kommend in Fahrtrichtung Gospersgrün unterwegs. Als sie ins Gewerbegebiet an der Treuener Höhe abbog, stieß sie mit dem vorfahrtsberechtigten Skoda einer 44-Jährigen zusammen, die ihr aus Richtung Gospersgrün entgegenkam. Beide Fahrerinnen wurden dadurch verletzt, weshalb gegen die 57-jährige Deutsche nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt wird. Die Fahrzeuge mussten mit einem Gesamtschaden von circa 20.000 Euro abgeschleppt werden. Die Ölwehr kam zum Einsatz, um ausgelaufene Betriebsmittel zu beseitigen. (cf) Hoher Sachschaden bei Unfall Zeit: 17.03.2026, 15:10 Uhr Ort: Auerbach Beim Einparken beschädigte eine Autofahrerin drei Fahrzeuge und ihr eigenes. Mit ihrem VW befuhr eine 90-Jährige am Dienstagnachmittag den Altmarkt. Als sie in eine Parklücke einparkte, verwechselte sie das Gas- mit dem Bremspedal. Dadurch fuhr sie nach vorn und stieß gegen drei geparkte Pkw – einen Opel, einen Hyundai und einen BMW. Während am VW ein Sachschaden von 1.000 Euro entstand, summierte sich der Schaden an den drei geparkten Pkw auf zusätzliche 24.000 Euro. (cf) Landkreis Zwickau Graffiti am Schwanenteich Zeit: 11.03.2026, 14:00 Uhr bis 18.03.2026, 03:00 Uhr Ort: Zwickau Am Schwanenteich waren erneut Sprayer am Werk. Während einer Streife am Schwanenteich stellten Beamte in der Nacht zum Mittwoch mehrere Graffiti fest, die im Laufe der letzten sieben Tage entstanden sein müssen: Mit roter Farbe hatten Unbekannte vorrangig Schmierereien übersprüht, die vergangene Woche angezeigt worden waren und einen Bezug zur rechten Szene hatten (siehe Medieninformation 72|2026 vom 12. März 2026). Die neuen Schriftzüge deuten nun auf das linke Spektrum hin. Der Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0375 428 102 im Polizeirevier Zwickau zu melden. (al) Gefährliches Überholmanöver Zeit: 17.03.2026, 17:00 Uhr Ort: St. Egidien Ein Motorradfahrer verursachte einen Unfall. Eine 40-Jährige fuhr am späten Dienstagnachmittag in einem VW aus Richtung Platanenstraße kommend auf der Straße Am Eichenwald. Während sie bereits im Begriff war, nach links in eine Grundstückseinfahrt abzubiegen, setzte einer Zeugin zufolge der 18-jährige Motorradfahrer, der auf seiner Honda hinter ihr gefahren war, noch zum Überholen an. Er prallte gegen die Seite des abbiegenden Autos und stürzte. Sowohl er als auch die VW-Fahrerin erlitten leichte Verletzungen. Weder Motorrad noch Auto waren noch fahrbereit, der Sachschaden beträgt schätzungsweise 11.000 Euro. Im Zuge der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Deutsche nicht die notwendige Fahrerlaubnis besaß und das Motorrad weder zugelassen noch versichert war. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. (al) -
Neues von den ausgewilderten Luchsen in Sachsen
Seit Anfang des Jahres häuften sich Hinweise auf einen Luchs in der Region zwischen Freiberg, Flöha und der deutsch-tschechischen Grenze des mittleren Erzgebirges. Das Tier war unter anderem in Fotofallen getappt und zeigte bei der Auswertung der Wildkamerafotos eine ähnlich schwache Fellzeichnung wie die des Luchsmännchens Juno, dessen Spur sich vor etwa anderthalb Jahren im Forstbezirk Eibenstock im Westerzgebirge verlor. Schließlich gab eine Luchsspur im Schnee bei Flaje, nahe der Grenze zu Sachsen, bei der auch eine Urinprobe gewonnen werden konnte, Gewissheit. Mit Hilfe einer genetischen Analyse konnte das Tier individualisiert werden: Es handelt sich eindeutig um das Luchsmännchen Juno, das am 18. März 2024 als erster Luchs im Rahmen des Projektes »RELynx Sachsen« ausgewildert wurde, wie das Landesumweltamt Sachsen heute in Dresden mitteilte. Dass Juno nach so langer Zeit wiedergefunden wurde, ist eine kleine Sensation für alle Projektbeteiligten und für das Luchsmonitoring in Sachsen. Der letzte eindeutige Nachweis von Juno stammte aus dem September 2024 von einer Fotofalle aus dem Forstbezirk Eibenstock. In der Region hatte sich Juno nach seiner Auswilderung kleinräumig aufgehalten. Was den zweijährigen Luchs veranlasst hatte, abzuwandern, ist unklar. In der Regel bleiben Luchse dort, wo schon andere Luchse sind. In Junos Fall waren es die beiden ausgewilderten Luchsweibchen Alva und Nova, deren Territorien sich mit dem Territorium von Juno überlappten. Bleibt Juno im mittleren und östlichen Erzgebirge, trägt er in der diesjährigen Paarungszeit von Februar bis April wahrscheinlich nicht zu weiterem Nachwuchs in der kleinen Kernpopulation im Westerzgebirge bei. Dabei sind unterschiedliche Verpaarungen zwischen den Luchsen wünschenswert, um die Gene möglichst vieler ausgewilderter Tiere in die nächste Generation zu tragen und so eine genetische Vielfalt in der Population zu bewahren. Hier noch ein kurzer Überblick zu den anderen ausgewilderten Luchsen in Sachsen: • »Nova« ist Anfang 2025 nach Thüringen abgewandert. Fotofallenaufnahmen belegen, dass sie sich nach wie vor bei Jena aufhält. • »Alva« hatte sich im Frühjahr 2025 mit »Chapo« gepaart und zwei Junge, ein Männchen und ein Weibchen, zur Welt gebracht. Sie streift nach wie vor großräumig durch ihr Territorium in der Region Eibenstock. Mit ihren beiden Jungtieren, die inzwischen stattlich herangewachsen sind, ist sie zuletzt am 1. März in eine Wildkamera getappt. Alle drei Tiere machen einen vitalen Eindruck. • »Chapo« wird ebenfalls immer wieder großräumig in der Region Eibenstock nachgewiesen. Die letzte Fotofallenaufnahme stammt vom 9. März. Bemerkenswert sind Wildkameraaufnahmen aus dem Januar, die Chapo zusammen mit Alva zeigen. Das kann ein Zeichen auf die Paarungszeit sein. Außerhalb der Paarungszeit sind Luchse eher Einzelgänger. Die Aufzucht der Jungen übernehmen die Luchsweibchen. • »Charlie« trägt noch ein GPS-Senderhalsband und sendet regelmäßig Daten aus Tschechien. Er hält sich überwiegend westlich von Sankt Joachimsthal auf dem Truppenübungsplatz Hradiště auf. • »Freya« ist wenige Wochen nach ihrer Auswilderung im Spätsommer 2025 in Richtung Zwönitz gewandert und hielt sich dort mindestens bis Ende Dezember in den waldreichen Gebieten östlich von Zwönitz auf. Wildkameraaufnahmen der Jägerschaft bestätigen das. In Sachsen wurden seit dem Frühjahr 2024 insgesamt sieben Luchse im Forstrevier Eibenstock des Westerzgebirges ausgewildert. Eines der Tiere lebt nicht mehr. Luchs »Anton« wurde nur wenige Wochen nach seiner Auswilderung überfahren. In diesem Jahr sollen im Spätsommer zwei weitere Luchse ausgewildert werden. Das »Projekt RELynx Sachsen« wurde 2022 durch den Freistaat Sachsen ins Leben gerufen. Im Zuge dessen sollen, über mehrere Jahre gestaffelt, bis zu 20 Karpatenluchse (Lynx lynx carpathicus) im Erzgebirge ausgewildert werden. Ziel ist es, eine Luchspopulation zu etablieren, die im Verbund mit anderen Luchsvorkommen in Deutschland und Europa dazu beitragen soll, die seltene und gefährdete Art langfristig zu erhalten. Der Wiederfund von Juno unterstreicht, wie wichtig das ehrenamtliche Netzwerk der Luchserfasser und der deutsch-tschechische Informationsaustausch zum Kenntnisstand und zum Schutz der Luchse sind. Zum RELynx-Projektteam gehört deshalb auch eine tschechische Wildtierbiologin, die über Wildkameras das Monitoring im Nachbarland betreibt und im Kontakt mit den lokalen Jägern und Förstern steht. -
Staatsministerin Köpping und Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ataman bekräftigen gemeinsames Engagement gegen Diskriminierung
Staatssekretärin im Sozialministerium Dagmar Neukirch und die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, haben heute in Leipzig bei ihrem ersten Treffen, eine Bund-Länder-Vereinbarung über das gemeinsame Engagement für eine diskriminierungsfreie Zukunft unterzeichnet. Die Vereinbarung zielt vor allem auf den Erhalt und Ausbau der zivilgesellschaftlichen Strukturen der Antidiskriminierungsberatung, enthält aber auch die Willensbekundung zur Fortführung des Austauschs zwischen den Verantwortlichen aus Bund und Ländern. Auch ein Bericht über die Entwicklungen der Antidiskriminierungsberatung in Deutschland wurde vereinbart. Dieser soll einmal pro Legislaturperiode vorgelegt werden. Staatsministerin Petra Köpping: »Dem gemeinsamen Kampf gegen Diskriminierung wird mit der vorliegenden Vereinbarung neuer Schwung verliehen. Die Vereinbarung sendet ein hoffnungsvolles Zeichen und stellt einen weiteren wichtigen Schritt im gemeinsamen Engagement für gerechte Teilhabe und gegen Diskriminierung dar. Nach Sachsens Beitritt zur Koalition gegen Diskriminierung im Jahr 2017, begrüße ich die Initiative der Bundesbeauftragten für eine neue Vereinbarung ausdrücklich.« Ferda Ataman, Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung: »Ich freue mich, dass Sachsen sich mit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung für eine diskriminierungsfreie Zukunft des Landes einsetzt. Von Diskriminierung betroffene Menschen brauchen mehr denn je Beratung und Unterstützung vor Ort. Das ist ein wichtiges Zeichen für alle Menschen in Sachsen.« Die Unterzeichnung der Vereinbarung fand in den Räumen des Antidiskriminierungsbüros Sachsen e.V. (ADB) statt, welches heute auch seinen Jahresbericht 2025 veröffentlichte. Seit 2017 ist das ADB ein verlässlicher Partner des Freistaats in der Bekämpfung von Ungleichbehandlung. Mit der Förderung aus der Richtlinie zur Förderung von Chancengleichheit, die durch das Sozialministerium verantwortet wird, hat sich das ADB in dieser Zeit zu einem bundesweit anerkannten Vorzeigeprojekt in der Antidiskriminierungsberatung entwickelt. Die nun unterzeichnete Vereinbarung unterstreicht einmal mehr die Bedeutung dieser Arbeit. »Wir freuen uns, mit der unabhängigen Bundesbeauftragen für Antidiskriminierung und der Staatsministerin starke Partner*innen in der Antidiskriminierungsarbeit zu haben. Die verlässliche, über das Finanzielle hinausgehende Förderung unserer Arbeit bietet Menschen mit Diskriminierungserfahrungen die Sicherheit, auch in der Zukunft eine zentrale Anlaufstelle für ihre Belange in Sachsen zu haben. Die Verortung unserer Beratung in der sächsischen Zivilgesellschaft schafft Vertrauen zu den Betroffenen von Diskriminierung. Gleichwohl wollen wir die Partnerschaft nutzen, Lücken im Diskriminierungsschutz perspektivisch zu schließen«, so Katharina Scholz, Mitglied der Geschäftsführung des Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. Zum Wortlaut der Bund-Länder-Vereinbarung: https://www.vielfalt.sachsen.de/download/Vereinbarung_Antidiskriminierung_UBAD_Sachsen.pdf Zum Jahresbericht 2025 des ADB: https://www.adb-sachsen.de/jahresbericht-2025