Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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1,5 Millionen Euro für sauberen Boden in Großharthau
Die Landesdirektion Sachsen hat der Firma Alte Schäferei Grundbesitz GmbH rund 1,46 Millionen Euro Fördermittel für die Sanierung von belastetem Boden im Bereich des ehemaligen Schafstalls in Großharthau im Landkreis Bautzen gewährt. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Davon werden 77 Prozent über Fördermittel finanziert. Diese stammen zu 60 Prozent aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Weitere 17 Prozent finanziert der Freistaat Sachsen aus seinem Haushalt. Die Alte Schäferei Grundbesitz GmbH trägt 23 Prozent und somit rund 436.000 Euro selbst. »Damit aus belastetem Boden wieder ein Ort zum Arbeiten und Wohnen werden kann, muss zunächst gründlich aufgeräumt werden«, so Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen, der darauf verwies, dass das Grundstück künftig sowohl gewerblich als auch zu Wohnzwecken genutzt werden soll. Deshalb werden die belasteten Böden im Bereich der geplanten Bebauung ausgehoben und fachgerecht entsorgt. Betroffen ist eine Fläche von rund 4.700 Quadratmetern. Die Schadstoffe im Boden stammen von der früheren Nutzung des Grundstücks als Maschinenpark für landwirtschaftliche Gerätschaften sowie später als Fläche zur Ablagerung, Zwischenlagerung, Sortierung und Aufbereitung von Abfällen. So wurden in den oberflächennahen Bodenschichten bei Untersuchungen erhöhte Gehalte von Benzo(a)pyren und Blei ermittelt. Diese überschreiten die zulässigen Prüfwerte und stellen somit eine Gefährdung dar. Nun soll der belastete Boden weichen und damit Platz für die künftige Entwicklung des Grundstücks schaffen. -
Ostdeutsche Agrarminister drängen auf Kurskorrektur bei künftiger EU-Agrarpolitik
Die Agrarministerinnen und -minister von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben heute im Bundeskanzleramt einen gemeinsamen Forderungskatalog zur künftigen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) übergeben. Darin weisen sie auf erhebliche Nachteile der derzeitigen Planungen für die ostdeutsche Landwirtschaft und die ländlichen Räume hin. Die fünf Länder bitten die Bundesregierung, die besonderen Strukturen und Interessen der ostdeutschen Landwirtschaft bei den anstehenden Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen der EU und die europäische Förderarchitektur ab 2028 angemessen zu berücksichtigen und auf eine entsprechende Kurskorrektur hinzuwirken. Das Papier wurde an Staatsminister Philipp Amthor übergeben. Im Mittelpunkt stehen drei gemeinsame Anliegen: Die GAP muss auch künftig finanziell verlässlich und auskömmlich ausgestattet sein und Planungssicherheit für die gesamte Förderperiode bieten. Eine verpflichtende Kappung und Degression der Einkommensstützung lehnen die fünf Länder ab. Zugleich soll die Förderung der ländlichen Entwicklung auch in der künftigen europäischen Förderarchitektur dauerhaft und mit ausreichenden finanziellen Spielräumen abgesichert werden. Nach Einschätzung der fünf Länder könnten die geplanten Einschnitte gerade größere ostdeutsche Agrarbetriebe in ihrer wirtschaftlichen Substanz treffen und im Einzelfall sogar in ihrer Existenz gefährden. Mögliche Folgen seien die Aufgabe von Produktionsbereichen oder ganzen Betrieben sowie der Verlust von Arbeitsplätzen und regionaler Wertschöpfung. Damit stünden nicht nur gewachsene Agrarstrukturen und die wirtschaftliche Stabilität ländlicher Regionen auf dem Spiel. Eine Schwächung der heimischen Landwirtschaft beeinträchtige letztlich auch eine sichere Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln. Georg-Ludwig von Breitenbuch, Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft: »Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb Brüssel an der obligatorischen Kappung und Degression festhalten will und unsere Agrarstruktur bewusst missachtet. Die landwirtschaftlichen Betriebe, egal ob klein oder groß, sehen sich schon jetzt durch hohe Kosten und geringe sowie stark schwankende Erzeugerpreise einem enorm hohen wirtschaftlichen Druck ausgesetzt. Eine Kürzung der Einkommensstützung schwächt die Betriebe weiter und lockt verstärkt außerlandwirtschaftliche Investoren an. Gerade arbeitsintensive Bereiche wie die Tierhaltung hätten schlechtere Chancen, um im Wettbewerb zu bestehen. Damit erreicht die EU-Kommission genau das Gegenteil ihrer Anliegen: heimische Landwirtschaft zu erhalten, Nutztierhaltung zu stärken und Agrarfördergelder gezielt in der Landwirtschaft einzusetzen.« Brandenburgs Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt: »Degression und Kappung lehnen wir entschieden ab! Gerade die größeren, beschäftigungsintensiven Betriebe, die die Landwirtschaft in Ostdeutschland prägen, würden erhebliche Einkommensverluste erleiden – mit Folgen für Wertschöpfung, Beschäftigung und Investitionen in den ländlichen Räumen. Allein in Brandenburg wären knapp 1.800 Betriebe betroffen - das entspricht rund 92 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Gemeinsam fordern wir die Bundesregierung auf, sich in dieser entscheidenden Verhandlungsphase auf EU-Ebene für die ostdeutsche Landwirtschaft einzusetzen. Es geht um die zentrale Frage, welchen Stellenwert Ernährungssicherung und wettbewerbsfähige Landwirtschaft künftig haben.« Dr. Till Backhaus, Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern: »Die Frage Kappung und Degression ja/nein wird erstmals von den Landwirten in Ost und West gleichermaßen mit nein beantwortet. Der deutsche Bauernverband und die weit überwiegende Mehrheit der Länder lehnt eine verpflichtende Kappung und Degression ab. Das hat es so bisher noch nicht gegeben! Und dieses eindeutige Votum muss der Bundeslandwirtschaftsminister und die gesamte Bundesregierung anerkennen und umsetzen. Wir können nicht zulassen, dass über Jahrzehnte gewachsene und erfolgreiche Strukturen, die auch den Menschen im ländlichen Raum Perspektiven geben, ideologischer Engstirnigkeit geopfert werden.« Michael Richter, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt: »Wir brauchen eine Landwirtschaft, die sich rechnet und gleichzeitig Verantwortung für die natürlichen Lebensgrundlagen übernimmt. Entscheidend ist ein verlässlicher politischer Rahmen, der den Betrieben wirtschaftliches Handeln und langfristige Investitionen ermöglicht. Landwirtschaft braucht nicht immer neue Vorgaben, sondern Planungssicherheit, faire Wettbewerbsbedingungen und Freiräume für unternehmerische Entscheidungen. Ein Baustein dazu ist, dass die GAP auch zukünftig zu verlässlichen Einkommen beitragen muss.« Thüringens Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John sagt: »Bei der künftigen EU-Agrarpolitik geht es um weit mehr als um einzelne Förderprogramme. Es geht um die wirtschaftliche Perspektive unserer Landwirtschaft, um Ernährungssicherheit und um die Zukunft der ländlichen Räume. Deshalb brauchen wir eine verlässlich finanzierte Agrarförderung, die unterschiedliche Betriebsstrukturen berücksichtigt, statt gerade die gewachsenen Strukturen in Ostdeutschland durch Kappung und Degression zu benachteiligen. Von der Bundesregierung erwarten wir, dass sie diese gemeinsame Position der Länder in den europäischen Verhandlungen mit Nachdruck vertritt.« Degression bedeutet, dass die Förderung ab bestimmten Schwellenwerten schrittweise gekürzt wird; bei einer Kappung wird eine feste Förderobergrenze je Betrieb eingezogen. Davon wären insbesondere die historisch gewachsenen größeren Betriebsstrukturen in Ostdeutschland betroffen. Die fünf Länder hatten sich bereits im Januar 2026 in der gemeinsam mit den ostdeutschen Landesbauernverbänden verabschiedeten »Berliner Erklärung« gegen eine verpflichtende Kappung und Degression der Agrarförderung ausgesprochen. In derselben Weise hatte sich zuvor auch die Agrarministerkonferenz positioniert. Schließlich haben auch die Ministerpräsidentenkonferenz und der Bundesrat entsprechende Beschlüsse gefasst. Damit besteht über die ostdeutschen Länder hinaus breite Einigkeit, dass die Agrarförderung unterschiedlichen Betriebsformen und Betriebsgrößen gerecht werden und gewachsene Agrarstrukturen berücksichtigen muss. Fakten zur GAP-Förderung: Für Deutschland stehen in der laufenden GAP-Förderperiode 2023 bis 2027 insgesamt rund 30 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung – jährlich gut 6 Milliarden Euro. Davon entfallen vor Umschichtungen jährlich rund 4,9 Milliarden Euro auf Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe, rund 150 Millionen Euro auf Marktmaßnahmen und rund 1,1 Milliarden Euro auf den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Von den Direktzahlungen (Einkommensgrundstützung einschließlich Umverteilungsprämie, Junglandwirteförderung, Öko-Regelungen sowie gekoppelten Tierprämien) erhielten landwirtschaftliche Betriebe in Brandenburg jährlich rund 355 Millionen Euro, in Mecklenburg-Vorpommern rund 315 Millionen Euro, in Sachsen rund 205 Millionen Euro, in Sachsen-Anhalt rund 269 Millionen Euro und in Thüringen rund 202 Millionen Euro. Den Forderungskatalog der ostdeutschen Agrarministerien finden Sie in der Anlage. -
Radfahrerin schwer verletzt | Mopedfahrer floh vor Kontrolle | Tresor gestohlen
Autoren: Lukas Reumund (lr) und Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Radfahrerin schwer verletzt Zeit: 07.10.2026, 07:40 Uhr Ort: Dresden-Gruna Auf der Beilstraße ist am Mittwochmorgen eine Fahrradfahrerin (61) schwer verletzt worden. Die Radfahrerin war zwischen der Herkulesstraße und der Winterbergstraße unterwegs. Dabei fuhr sie rechts an mehreren Autos vorbei, deren Fahrer nach rechts auf die Winterbergstraße abbiegen wollten. In der Folge stieß sie mit einem Volvo zusammen, dessen Fahrer (37) auf die Winterbergstraße abbog. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. (lr) Mit E-Scooter gestürzt Zeit: 07.10.2026, 07:00 Uhr Ort: Dresden-Löbtau Am Ebertplatz ist am Mittwochmorgen ein Mann (45) bei einem Unfall verletzt worden. Er stand dabei unter Alkoholeinfluss. Der 45-Jährige fuhr mit einem E-Scooter von der Nossener Brücke auf den Ebertplatz. An einer Bordsteinkante kam er zu Fall und wurde dabei leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Rollerfahrer mit etwa 0,4 Promille unter dem Einfluss von Alkohol stand. Sie veranlassten eine Blutentnahme und ermitteln nun gegen den Deutschen wegen der Trunkenheit im Verkehr. (lr) Tresor gestohlen Zeit: 06.10.2026, 15:30 Uhr bis 07.10.2026, 08:10 Uhr Ort: Dresden-Trachau Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch einen Tresor aus einem Büro an der Straße Alttrachau gestohlen. Die Täter drückten gewaltsam ein Fenster zu Firmenräumen auf und gelangten in Gewerberäume. Sie rissen einen Tresor von einer Wand eines Büros und stahlen diesen mit Bargeld im niedrigen dreistelligen Bereich. Eine Schadenssumme ist noch nicht abschließend bekannt. (lr) Landkreis Meißen Mopedfahrer floh vor Kontrolle Zeit: 07.10.2026, 08:45 Uhr Ort: Käbschütztal Polizisten haben am Mittwoch eine Simson S51 (Fahrer 17) sichergestellt. Den Beamten fiel das Moped auf der K 8070 auf, da es augenscheinlich schneller als erlaubt fuhr. Als sie den Fahrer kontrollieren wollten, fuhr dieser davon. Den Beamten gelang es das Kraftrad zu stoppen. Aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeiten besteht der Verdacht, dass es so manipuliert wurde, dass es nunmehr als Motorrad gilt. Eine derartige Zulassung konnte der 17-Jährige nicht vorweisen. Zudem hatte er keine Fahrerlaubnis zum Fahren eines Motorrades. Die Beamten stellten das Zweirad sicher und ermitteln nun unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie der fehlenden Zulassung gegen den Jugendlichen. (lr) Autofahrerin bei Unfall verletzt Zeit: 07.10.2026, 11:20 Uhr Ort: Radebeul Auf der Meißner Straße ist am Mittwoch eine Frau (80) bei einem Unfall leicht verletzt worden. Die 80-Jährige fuhr mit einem Skoda Citigo vom Fahrbahnrand in Richtung Coswig los. Dabei kollidierte sie mit einem VW Touran (Fahrer 46), der in dieselbe Richtung fuhr. Zum Sachschaden liegen noch keine Angaben vor. (lr) In Transporter eingebrochen Zeit: 06.10.2026, 20:00 Uhr bis 07.10.2026, 06:30 Uhr Ort: Riesa Unbekannte sind in der Nacht zu Mittwoch in einen VW Transporter an der Humboldtstraße eingebrochen. Die Täter begaben sich auf den Hof eines Grundstücks und zerschlugen eine Seitenscheibe des dort abgestellten VW. Sie stahlen einer ersten Übersicht nach Schlüssel und Bargeld. Eine Schadenssumme ist noch nicht beziffert. (lr) Die Polizei rät: – Schließen Sie immer Türen, Fenster, Kofferraum und Schiebedach! – Lassen Sie keine Wertsachen oder Taschen sichtbar im Auto liegen, auch wenn Sie das Fahrzeug nur kurz verlassen! – Informieren Sie bei einem Diebstahl sofort die Polizei! Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Kia und Transporter stießen zusammen Zeit: 07.10.2026, 16:40 Uhr Ort: Pirna Auf der Zehistaer Straße sind ein Kia XCeed (Fahrerin 45) und ein VW Transporter (Fahrer 39) zusammengestoßen. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Die 39-Jährige fuhr aus einer Grundstücksausfahrt auf die Zehistaer Straße und stieß mit dem Kleintransporter zusammen, der in Richtung Zehista fuhr. Es entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. (uh) Versuchter Einbruch Zeit: 06.10.2026, 17:30 Uhr bis 07.10.2026, 07:10 Uhr Ort: Freital-Potschappel In der Nacht zu Mittwoch haben Unbekannte versucht in eine Werkstatt an der Wilsdruffer Straße einzubrechen. Sie hinterließen an zwei Türen Schäden, schafften es aber nicht diese aufzuhebeln. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.500 Euro. (lr) Brand in Reihenhaus Zeit: 08.10.2026, 03:45 Uhr Ort: Bahretal, OT Nentmannsdorf Aus unbekannter Ursache ist in einer Wohnung eines Reihenhauses an der Straße Nentmannsdorf ein Feuer ausgebrochen. Es gab keine Verletzten. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Für die Löscharbeiten musste die S 176 voll gesperrt werden. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. (uh) -
Brand eines Pkw | Graffiti gesprüht
Verantwortlich: Therese Leverenz Brand eines Pkw Ort: Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf), An der Parthe Zeit: 07.10.2026, gegen 18:55 Uhr Am Mittwochabend kam es im Leipziger Stadtteil Schönefeld-Abtnaundorf aus bislang unbekannter Ursache zum Brand eines VW Transporters. Kameraden der Nordwache konnten den Brand zügig löschen. Das Fahrzeug wurde durch den Brand vollständig zerstört. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Der entstandene Sachschaden wurde mit etwa 15.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Branddelikts aufgenommen und prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers. Graffiti gesprüht Ort: Leipzig (Möckern), Dantestraße Zeit: 08.10.2026, gegen 03:15 Uhr In der vergangenen Nacht konnten Polizeibeamte nach einem Zeugenhinweis mehrere Tatverdächtige stellen, die ein Graffiti an das Dach eines Supermarktes sprühten. Ein Zeuge beobachtete mehrere Personen, die ein Graffiti an das Dach des Supermarktes sprühten, und verständigte die Polizei. Die hinzugerufenen Einsatzkräfte des Polizeireviers Leipzig-Nord konnten noch vor Ort zwei Tatverdächtige (m, 19, deutsch | m, 16) stellen. Zwei weitere Tatverdächtige flüchteten über die Georg-Schumann-Straße in Richtung Kernstraße. Ein weiterer Tatverdächtiger (m, 18, deutsch) konnte noch auf dem Dach mit diversen Sprayutensilien gestellt werden. Bei dem Graffiti handelte es sich um einen silbernen Schriftzug mit einer Größe von etwa 1,6 x 8,2 Metern. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht abschließend beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. -
Annen-Medaille 2026: Sozialministerin Petra Köpping würdigt herausragendes ehrenamtliches Engagement
Sozialministerin Petra Köpping hat heute in Dresden im Rahmen einer Festveranstaltung die Annen-Medaille 2026 an 20 Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren, verliehen. Staatsministerin Petra Köpping: »Die Ehrenamtlichen, die ich heute auszeichnen darf, setzen sich mitunter schon seit Jahrzehnten für ihre Mitmenschen und unsere Gesellschaft ein. Sie sind unverzichtbar, wenn es darum geht, anderen eine Stütze zu sein sowie Ängste und Nöte aufzufangen. Dafür möchte ich heute von ganzem Herzen Danke sagen und es ist mir eine große Ehre, die Auszeichnungen zu überreichen und die Menschen zu würdigen. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Sie weisen mit Ihrem Einsatz nicht nur denjenigen den Weg, denen Sie unmittelbar helfen. Sie sind auch ein Beispiel, an dem sich alle orientieren können. Die Geehrten sind uns große Vorbilder, die hoffentlich viele Menschen anregen, sich ebenfalls zu engagieren und für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft einzusetzen.« Bereits seit 16 Jahren wird die Festveranstaltung durch das Gymnasium Dresden-Bühlau getragen. Schülerinnen und Schüler haben für die Ehrenamtlichen in einem Unterrichtsprojekt jeweils eine Laudatio erarbeitet und diese auf der Festveranstaltung präsentiert. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Crossover Ensemble des Gymnasiums Dresden-Bühlau. Hintergrund: Die Annen-Medaille wurde im Jahre 1995 von der Sächsischen Staatsregierung zum Andenken an die wohltätige Kurfürstin »Anna von Sachsen« (1532–1585) gestiftet. Sie wird dieses Jahr zum 30. Mal verliehen. Die Annen-Medaille ist aus Meißner Porzellan gefertigt und trägt auf der Vorderseite die Worte »helfen, pflegen, fördern«. Auf der Rückseite sind die Worte »miteinander leben, füreinander da sein« eingeprägt. Preisträger der Annen-Medaille 2026 Berndt, Heidemarie – Callenberg Heidemarie Berndt hilft im Alter von 82 Jahren Menschen, die sich in Not befinden. Sie kämpft seit über 35 Jahren gegen Armut in Westsachsen und im Chemnitzer Umland. Sie sitzt im Vorstand des Vereins Lebenspunkt sowie des demokratischen Frauenbundes Westsachsen. Über letzteren organisiert und koordiniert sie seit Jahrzehnten Ausgabestellen für Bedürftige in Limbach-Oberfrohna, Hohenstein-Ernstthal, Meerane und Lichtenstein sowie 18 ehrenamtliche Helfer. Beyer, Ursula – Chemnitz Sie engagiert sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit außergewöhnlicher Hingabe im ASB Ortsverband Chemnitz und Umgebung e.V. Ihr Wirken prägt insbesondere das Besuchs- und Vorlesehundeteam, in dem sie zunächst über viele Jahre als aktives Mitglied tätig war und schließlich die Leitung übernahm. Von 2013 bis heute ist Ursula Beyer Mitglied des Besuchshundeteams, zusätzlich übernahm sie 2017 dessen Leitung und führt das Team seither verantwortungsvoll und mit großem organisatorischem Geschick. Unter ihrer Leitung wurde das Team um den Bereich der Vorlesehunde erweitert, die in verschiedenen Bibliotheken in Chemnitz und der Umgebung Kinder beim Lesenlernen unterstützen. Darüber hinaus engagiert sie sich seit 2018 ehrenamtlich im Bereich der Telefonseelsorge bei der Stadtmission Chemnitz. Breyer, Martina – Trebsen Martina Breyer ist seit nunmehr fast 25 Jahren eine verlässliche und gewichtige Größe in der ehrenamtlichen Gremienarbeit des Bistums Dresden-Meißen und der Vertretung der Interessen der katholischen Laien. Seit 2002 gehört sie dem Katholikenrat des Bistums Dresden-Meißen an und ist seit 2017 Vorsitzende dieses Gremiums. Aus ihrer inzwischen langjährigen Tätigkeit als Katholikenratsvorsitzende sind weitere Aufgaben und Engagements entstanden, die sie allesamt als Ehrenamt ausübt. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet dabei ihr Engagement für die Unterstützung des Jüdischen Lebens in Sachsen und ihr Einsatz gegen Antisemitismus. Bruns, Winfried – Zittau Winfried Bruns engagiert sich seit 2014 mit großem persönlichem Einsatz und hoher sozialer Verantwortung im Sozialverband VdK Sachsen e. V. Er war sowohl als Beisitzer als auch als Ortsverbandsvorsitzender tätig und brachte sich darüber hinaus als Beisitzer im Kreisverband engagiert in die Verbandsarbeit ein. Mit großem Verantwortungsbewusstsein setzt er sich insbesondere für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein. Dieses Engagement zeigt sich auch in seiner Tätigkeit während der dritten Wahlperiode im Stadtrat der Stadt Zittau. Winfried Bruns ist ebenfalls Vorsitzender im Bundesvorstand der Epilepsie. Dietrich, Elke – Torgau Seit 2010 engagiert sich Elke Dietrich in einem Team von ca. 50 Ehrenamtlichen in einem ambulanten Hospizdienst, jahrelang auch in Pflegeheimen und im stationären Hospiz. Sie engagiert sich beim Respectare, einem ganzheitlichen Berührungs- und Haltungskonzept für die Pflege und Therapie, macht kurzfristige Sitzwachen, hilft bei Veranstaltungen und trägt ihr großes Wissen und ihre Erfahrung gerne weiter. Nur durch solche herausragenden Menschen ist Hospizarbeit in diesem Umfang möglich. Ziel ist es, wieder einen normalen Umgang mit diesem Thema zu fördern, damit die letzte Lebensphase eines Menschen genutzt und positiv gelebt werden kann. Fellendorf, Dirk – Chemnitz Dirk Fellendorf verbindet in beispielhafter Weise seine beruflichen Herausforderungen mit großem sozialem Engagement in und für Chemnitz. Er ist ein herausragender Netzwerker, stets am Stadtgeschehen und guten Lösungen interessiert. Er bringt sich aktiv in die Chemnitzer Stadt-, Kultur-, auch Freizeitgestaltung ein. Er wirkt aktiv in der Architektenkammer Sachsen und vertritt seit 2020 die Interessen an gutem, auch barrierefreiem Bauen als Sachkundiger Einwohner im Ausschuss des Chemnitzer Stadtrates für Stadtentwicklung und Mobilität. Er unterstützt und bewirbt über kommunale Grenzen hinweg hilfreiche Arbeitsmittel wie die »Chemnitzer Messlatte für Barrierefreiheit«, einem ganz besonderen Zollstock. Freund, Maritta – Auerbach Seit dem Jahr 1993 engagiert sich Maritta Freund mit großem persönlichem Einsatz im Ortsverband Auerbach des Sozialverbands VdK Sachsen. In den vergangenen Jahrzehnten übernahm sie seit 2007 zahlreiche verantwortungsvolle Funktionen, darunter das Amt der stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden, der Ortsverbandsvorsitzenden sowie aktuell das der Beisitzerin. Mit einer Gesamtdauer von aktuell 18 Jahren ist sie ein Vorbild für den ehrenamtlichen Einsatz für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Mit großem Einfühlungsvermögen setzt sie sich dafür ein, deren Teilhabe an Veranstaltungen und am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und aktiv zu fördern. Gutowski, Dr. Christian – Oberlungwitz Dr. Christian Gutowski ist seit 2015 im Hospizdienst aktiv und engagiert sich in vielen Bereichen des Hospizvereins. Er hat die Ausbildung zum Projekt "Hospiz macht Schule" absolviert und ist mittlerweile Projektleiter des einwöchigen Projektes, dass ausschließlich von Ehrenamtlichen an einer Grundschule einmal jährlich umgesetzt wird. Aktuell lässt er sich für das Projekt »Hospiz macht Schule weiter« ausbilden, was als Zielgruppe junge Menschen der Klasse 9 im Fokus hat. Weiterhin ist er Teilnehmer der Ausbildung zum Trauerbegleiter. Härtel, Rosemarie – Bautzen Rosemarie Härtel engagiert sich seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise im gemeinwohlorientierten Ehrenamt für ein kulturelles, christliches, soziales und integratives Miteinander in ihrer Heimatstadt. Sie organisiert im nunmehr 22. Jahr die Aulakonzerte am Schiller-Gymnasium Bautzen. Die Reihe ist gekennzeichnet von hoher künstlerischer Qualität und Öffentlichkeitswirksamkeit. Sowohl lokale Künstler als auch Musiker aus Sachsen und anderen Bundesländern, aus dem europäischen Ausland, sorbische Musiker, aber auch junge Künstler und Schüler gestalten diese Konzerte, die sich beim Publikum großer Beliebtheit erfreuen. In den zurückliegenden 22 Jahren wurden insgesamt mehr als 15.000 Besucher erreicht. Ein wichtiges Anliegen der Konzertreihe ist auch die Traditionspflege, indem Absolventen des Schiller-Gymnasiums in den Konzerten zu erleben sind. Kuban, Saskia – Annaberg Saskia Kuban ist eine engagierte Bürgerin, die auftretende Fragen und Probleme anpackt und sich stets in den Dienst der Menschen stellt. Sie war 1991 Gründungsmitglied des Arbeiterwohlfahrt Kreisverbandes Annaberg e.V. und von 1991 bis 2009 im ehrenamtlichen Vorstand des AWO-Kreisverbandes Annaberg e.V. bzw. Annaberg/Mittleres Erzgebirge e.V. Mit der Neuausrichtung des AWO-Kreisverbandes Annaberg/Mittleres Erzgebirge e.V. im Jahre 2009 wurde sie in den hauptamtlichen Vorstand berufen und ist seit 2012 Hausleitung des Bürgerhauses Drebach. Ehrenamtlich ist sie Ansprechpartnerin für das Lokale Bündnis für Familie. Sie begleitet und organisiert mit weiteren freiwillig Engagierten das Netzwerk "Alter-Familie-Pflege im Erzgebirge". Lierck, Elena – Dresden Elena Lierck setzt sich bundesweit dafür ein, die Krankheit ME/CFS bekannter zu machen, aufzuklären, die medizinische Versorgung und Forschung voranzubringen sowie die Unterstützung für die betroffenen Kinder und ihre Familien zu verbessern. Elena Lierck hat damit vielen betroffenen Kindern und Familien eine Hoffnung in dieser hoffnungslosen Situation gegeben. Sie ist politisch aktiv, als Teilnehmerin an den Runden Tischen Long Covid beim Bundesministerium für Gesundheit, als Expertin bei der Enquetekommission des Bundestages zur Corona-Aufarbeitung und bei der Enquetekommission des Sächsischen Landtages zur Corona-Aufarbeitung. Meißner, Ute – Wiedemar Ute Meißner engagiert sich seit Jahrzehnten mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz für das Gemeinwohl in der Gemeinde Wiedemar sowie weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Mit großer Verlässlichkeit und, Verantwortungsbewusstsein prägt sie seit den frühen 1990er Jahren das gesellschaftliche, kommunale und kirchliche Leben ihrer Heimatregion. Seit etwa 1994 begleitet sie als Mitglied des Gemeinderates die Entwicklung und die Geschicke der Gemeinde Wiedemar. Auch auf Landkreisebene bringt sie sich seit Jahrzehnten als Kreisrätin mit einer kleinen Unterbrechung jedoch mit großem Engagement und hoher Fachkompetenz ein. Seit 1998 engagiert sie sich im Gemeindekirchenrat und setzt sich mit großer Hingabe für die Bewahrung christlicher Werte und des gesellschaftlichen Zusammenhalts ein. Münch, Ulrich – Torgau Ulrich Münch engagiert sich seit dem Jahr 2001 ununterbrochen in der Notfallseelsorge Torgau-Oschatz. Als Teamleiter koordiniert und begleitet er ein Team von derzeit 13 ehrenamtlichen Notfallseelsorgerinnen und -seelsorgern, die in akuten Krisensituationen Menschen beistehen. In diesen belastenden Situationen leistet er Ersthilfe für die Seele. Darüber hinaus unterstützt er sie bei den ersten organisatorischen Schritten in der Ausnahmesituation. Daneben übernimmt Ulrich Münch auch Führungs- und Vernetzungsaufgaben im Landkreis Nordsachsen. Er vertritt die Notfallseelsorge nach außen, pflegt den Kontakt zu Einsatzkräften, Kirchen und Behörden und sorgt für Aus- und Fortbildung im Team. Sein Wirken ist von unschätzbarem Wert für die Menschen in der Region. Papsch, Christa – Altenberg (OT Schellerhau) Christa Papsch und ihr Ehemann haben sich nach ihrer Pensionierung im Besonderen für die kulturelle Entwicklung, ein gemeinwohlorientiertes Zusammenleben, ein friedliches Miteinander sowie dem Thema Nachhaltigkeit im osterzgebirgischen Raum in und um Altenberg gewidmet. Die Eheleute Papsch waren im Herbst 2015 maßgeblich am Aufbau eines ehrenamtlichen Arbeitskreises zur Unterstützung Geflüchteter involviert, haben Austauschformate strukturiert, Begegnungstreffen initiiert, den Austausch mit politischen Verantwortungsträgern in einem schwierigen Umfeld forciert, finanzielle und räumliche Rahmenbedingungen für eine langfristige bestehende Teilhabearbeit geschaffen, Auch für die kulturelle Entwicklung in ihrem Ortsteil haben sie Sorge getragen. So konnte zum Beispiel das bereits 1994 eingerichtet Museum der Gemeinde langfristig erhalten werden. Nach dem Tod ihres Ehemannes 2023 führt Christa Papsch das gemeinsame Vermächtnis unbeirrt fort. Quietzsch, PD Dr. med. habil Detlef – Chemnitz Das Wirken von PD Dr. med. habil. Detlef Quietzsch zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Verbindung aus wissenschaftlicher Expertise, medizinischer Verantwortung und langjährigem ehrenamtlichem Engagement für Krebspatientinnen und -patienten sowie deren Angehörige im Freistaat Sachsen aus. Über viele Jahre hat er sich in besonderem Maße für die Verbesserung der onkologischen Versorgung, die Stärkung der Selbsthilfe sowie die Vernetzung von Versorgung, Wissenschaft und Patientenunterstützung eingesetzt. Von zentraler Bedeutung ist sein langjähriges Engagement in der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V. Seit 1999 war er Mitglied des Vorstandes und übernahm von 2001 bis 2006 als wissenschaftlicher Vorstandsvorsitzender eine prägende Rolle in der strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Gesellschaft. Richter, Claudia – Beilrode Claudia Richter ist seit zehn Jahren in der Gemeinde Arzberg ehrenamtlich aktiv. Als stellvertretende Vorsitzende des "Vereins zur Bewahrung und Förderung des ländlichen Raumes Ostelbien im Landkreis Nordsachsen e. V." (Ostelbien-Verein) kümmert sie sich nicht nur um die herkömmliche Vereinsarbeit, sondern schafft viel Nachhaltiges für die Region. Sie fungiert als hauptamtliche Leiterin des Ostelbischen Mehrgenerationenhauses Arzberg (O-M-A). Dort hat sie ein umfassendes Netzwerk aufgebaut, das sie für ihre vielen ehrenamtlichen Projekte und Aktionen bestens nutzen kann. Dadurch gelingt es ihr, das umfangreiche Anforderungsportfolio an das gesamtdeutsche Förderprogramm Mehrgenerationenhäuser zu erfüllen, umzusetzen und stetig zu erweitern. Neben ihrer Hauptamtlichkeit initiiert sie stets neue Angebote in einem breiten Spektrum des gesellschaftlichen Lebens. Richter, Jerome – Dresden Jerome Richter ist seit seiner Jugend ehrenamtlich bei der Johanniter Unfall-Hilfe e.V. im Katastrophenschutzzug Leisnig tätig. Er absolvierte eine Vielzahl wichtiger Ausbildungen welche für den Einsatzzug von Bedeutung sind. Er ist geprüfter Medizinproduktbeauftragter, Rettungssanitäter und Fachdozent für Bevölkerungsschutz im gesamten Landesverband der JUH tätig und bildet dort unter anderem Helfer in der Grundausbildung zum Gruppenführer im Bevölkerungsschutz an der Johanniter-Akademie am Campus in Leipzig aus. Er leitete in seinem Ehrenamt mehrere Einsätze des Einsatzzuges 2 und der SEG Leisnig unterhalb und oberhalb der Katastrophenschwelle. Schmitzer, Jörg – Delitzsch Jörg Schmitzer ist seit 2014 hauptamtlicher Mitarbeiter in der Notfallrettung beim DRK Kreisverband Delitzsch e.V. Von der Lehrrettungswache in der Ludwig-Jahn-Straße aus geht er Tag und Nacht in den Einsatz. Ebenso ist der Sanitäter seit über einem Jahrzehnt aktiv beim ehrenamtlichen Katastrophenschutz der Hilfsorganisation. Seine ganze Freizeit widmet er der Präventionsarbeit im Bereich der Ersten Hilfe. Er schafft es mit allerhand Retter-Equipment Kleinkinder zu begeistern, mit praktischen Handgriffen, Jugendliche an sein Berufsfeld heranzuführen und mit viel Charme und Witz Rentnern etwaige Berührungsängste zu nehmen. Ganz nach dem Credo des Roten Kreuzes »Im Zeichen der Menschlichkeit« nutzt Schmitzer seine sympathische Art, um generationsübergreifend den Rotkreuzgedanken weiterzugeben. Steege, Heike – Chemnitz Heike Steege ist ausgebildete Sozialpädagogin. Hauptamtlich war sie in der Zeit von 1991 bis 2024 in der Stadtverwaltung Chemnitz tätig (Ausländerbeauftragte der Stadt Chemnitz, Leiterin der Abteilung Migration, Integration, Wohnen im Sozialamt, Abteilungsleiterin im Jugendamt). Im Rahmen ihrer hauptamtlichen Tätigkeit war sie auch von den Anfängen des Beirats im Jahr 2020 bis Ende Juli 2024 Mitglied im Beirat der Fachzeitschrift "DAS JUGENDAMT (JAmt). Daneben hat sie über Jahrzehnte zahlreiche ehrenamtliche Ämter im sozialen Bereich begleitet: Interkultureller Garten "Bunte Erde" in Chemnitz, AG Chemnitzer Friedenstag, Jury Chemnitzer Friedenspreis oder Mit-Mach-Garten - ein 2020 entstandener Gemeinschaftsgarten. Hinweis: Eine weitere Preisträgerin hat der Veröffentlichung ihres Namens nicht zugestimmt.