Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Eine sechsköpfige Delegation aus dem Landkreis Järvamaa in Mittelestland besucht vom 29. September bis 1. Oktober 2026 Dresden. Im Mittelpunkt der Studienreise stehen der Mathematikunterricht in Sachsen, unterschiedliche Formen der Förderung von Schülern sowie der fachliche Austausch über Unterrichts- und Schulentwicklung. Die Delegation wird von Barbi Paatsi, Bildungsbeauftragte der Stiftung Järvamaa, geleitet. Ihr gehören Schulleiterinnen verschiedener estnischer Schulen sowie Lehrkräfte an. Die Gäste möchten während ihres Aufenthalts unterschiedliche Ansätze des Mathematikunterrichts kennenlernen und mit den Erfahrungen an ihren eigenen Schulen vergleichen. Von besonderem Interesse sind dabei sowohl innovative als auch bewährte Unterrichtskonzepte, der Umgang mit unterschiedlichen Lern- und Leistungsvoraussetzungen sowie Möglichkeiten der individuellen Förderung. Den Auftakt der Studienreise bildet am Dienstag, 29. September 2026, ein Besuch des Landesamtes für Schule und Bildung am Standort Dresden. Dort wird die Delegation um 13:30 Uhr von Herrn Salomon, Leiter des Standortes Dresden, empfangen. Die Gäste erhalten eine Einführung in das sächsische Schulsystem und haben Gelegenheit, sich über dessen Strukturen und Schularten auszutauschen. Am Mittwoch, 30. September 2026, steht die konkrete Unterrichtspraxis im Mittelpunkt. Ab 8:00 Uhr besucht die Delegation das Gymnasium Dresden-Tolkewitz. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Dr. Böhm hospitieren die Gäste zunächst beim selbstregulierten Lernen in den Klassenstufen 5 und 6. Anschließend erhalten sie Einblicke in den Mathematikunterricht der Sekundarstufe I und der gymnasialen Oberstufe. Ein Auswertungsgespräch mit der Schulleitung und beteiligten Lehrkräften bietet Gelegenheit, die Beobachtungen zu vertiefen und Erfahrungen auszutauschen. Zum Abschluss der Studienreise besucht die Delegation am Donnerstag, 1. Oktober 2026, von 9:00 bis 11:00 Uhr das Sächsische Staatsministerium für Kultus. Dort wird den estnischen Gästen das Programm QuaMath vorgestellt, das die Weiterentwicklung der Qualität des Mathematikunterrichts und der Fortbildung von Mathematiklehrkräften in den Blick nimmt. Vertreter von Presse und Medien sind herzlich eingeladen, den Besuch der estnischen Delegation zu begleiten. Presseeinladung Vertreter von Presse und Medien sind herzlich eingeladen, den Besuch der estnischen Delegation am Mittwoch 30.09.2026 zu begleiten: * Wo: Gymnasium Dresden-Tolkewitz, Wehlener Str. 38, 01279 Dresden * Wann: 08:00 – 12:30 Uhr, * Was: Hospitation des Selbstregulierten Lernens (SrL) und des Mathematikunterreichts der Sekundarstufe I und der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II) sowie eines Auswertungsgesprächs * Ansprechpartner: Frau Dr. Böhm, Schulleiterin, 0351 - 250 66 530, info@gymnasium-tolkewitz.de
  • Staatsministerin Regina Kraushaar hat heute (24. September 2026) im Museo Napoleonico in Rom die Ausstellung »Italienischer Barock in Dresden« eröffnet. Zeichnungen und Skizzen italienischer und sächsischer Künstler aus der wissenschaftlichen Plansammlung des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen, darunter Meisterwerke der europäischen Architekturzeichnung des 18. Jahrhunderts, werden erstmals in Rom präsentiert. Die Eröffnung bildet zugleich den Abschluss der Delegationsreise unter Leitung von Ministerpräsident Michael Kretschmer, bei der Sachsen und die italienische Region Latium ihre Partnerschaft erneuert haben. Staatsministerin Regina Kraushaar: »Mit welcher Herzlichkeit uns Latium in diesen Tagen empfangen hat, hat unsere gesamte Delegation beeindruckt: offene Türen, offene Ohren und Gastgeber, die Partnerschaft wirklich leben. Genau darauf bauen wir seit zehn Jahren auf – unsere Regionalpartnerschaft ist längst mehr als Symbolik. Mit rund 113.000 Bau- und Bodendenkmalen hat Sachsen die höchste Denkmaldichte pro Einwohner in Deutschland, und wer ein solches Erbe bewahren will, findet in Italien den besten Partner. Dass wir sächsische Schätze nun mitten in Rom zeigen dürfen, ist für mich ein großer Vertrauensbeweis.« Sächsischer Landeskonservator Alf Furkert: »Dresden verdankt seinen Ruf als ‚Elbflorenz‘ zu einem guten Teil italienischen Baumeistern und Künstlern. Die Ausstellung beleuchtet diese kulturell außergewöhnlich fruchtbare Epoche, die Dresdens Ruf als Stadt der Kunst und Musik bis heute prägt. Wir zeigen zahlreiche Zeugnisse dieses lebendigen Austausches. Einige Blätter sind nach fast 300 Jahren erstmals wieder dort zu sehen, wo sie entstanden sind. Sie zeigen, wie viel Rom in Dresden steckt. Dieses gemeinsame Erbe wollen wir mit unseren Partnern in Latium erforschen und erhalten.« Die vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen kuratierte Ausstellung wird von Roma Capitale, dem Dezernat für Kultur und die Koordinierung der Initiativen zum Gedenktag, sowie der Sovrintendenza Capitolina ai Beni Culturali gefördert und vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen mit Unterstützung des Sächsischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung organisiert. Die museale Betreuung übernimmt Zètema Progetto Cultura. Die Ausstellung ist Ergebnis der langjährigen Forschungen des Landesamtes zur sächsischen Bau- und Kunstgeschichte und der Zusammenarbeit mit italienischen Fachinstitutionen. Neue Impulse erhält diese Zusammenarbeit durch eine Kooperation mit der Handwerkskammer zu Leipzig: Gemeinsam sollen Restauratoren im Handwerk aus- und weitergebildet werden. Vor der Eröffnung war Kraushaar mit Latiums Kulturministerin Simona Renata Baldassarre zusammengetroffen und hatte das Deutsche Archäologische Institut in Rom besucht. Ausstellung »Il barocco italiano a Dresda« Disegni architettonici dal Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (Ente regionale per la tutela dei beni culturali della Sassonia): Museo Napoleonico, Piazza di Ponte Umberto I, 1, Rom | 25. September 2026 bis 10. Januar 2027, Di–So 10 bis 18 Uhr | https://www.museonapoleonico.it/it/mostra-evento/il-barocco-italiano-dresda-0 und https://www.denkmalpflege.sachsen.de Regionalpartnerschaft bei Verkehr und Infrastruktur Mit dem neuen Memorandum of Understanding, das Ministerpräsident Kretschmer und Latiums Regionalpräsident Francesco Rocca am Mittwoch (23. September 2026) unterzeichnet haben, weiten beide Regionen ihre Zusammenarbeit aus. Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung bringt sich dafür in einer neuen Unterarbeitsgruppe »Verkehr und Infrastruktur« ein. Staatsministerin Regina Kraushaar: »Brücken, Straßen, Busse und Bahnen entscheiden jeden Tag mit darüber, ob Menschen gern in einer Region leben. Wie halten wir unsere Infrastruktur in Schuss, wie gestalten wir Nahverkehr auf dem Land attraktiv? Diese Fragen stellen sich in Latium genauso wie in Sachsen – und wir können viel voneinander lernen. An den offenen Austausch hier in Rom knüpfen wir an und arbeiten gemeinsam weiter an guten Lösungen für unsere Regionen. arbeiten wir jetzt gemeinsam weiter.« Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen der Erhalt von Brücken und Straßen – von Bauwerkskontrollen über Ersatzneubauten bis zu schnelleren Genehmigungsverfahren – sowie um den Einsatz autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr.
  • Rom (24. September 2026) - Ministerpräsident Michael Kretschmer hat das Engagement der Katholischen Kirche für ein friedliches Zusammenleben in der Welt hervorgehoben. Die Kirche habe auch einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass die Friedliche Revolution und die Deutsche Einheit möglich geworden seien, sagte Kretschmer nach einem Besuch im Vatikan und einer Privataudienz bei Papst Leo XIV.. Zugleich würdigte er das Wirken der Katholischen Kirche in den vergangenen Jahrzehnten im Freistaat. Er verwies dabei auch auf die wieder- oder neugegründeten Schulen und auf die vielen Angebote im sozialen Bereich. »Ohne das Engagement der Katholischen Kirche wäre unser Freistaat nicht so reich und nicht so stark«, sagte der Regierungschef und erinnerte daran, dass mit dem Staatskirchenvertrag vor 30 Jahren die Grundlage für das Miteinander von Staat und Kirche gelegt worden war. Während der Audienz überreichte der Ministerpräsident dem Papst einen original sächsischen Stollen. Das traditionelle Gebäck wurde eigens für den Besuch von der Konditorei Neubert im Erzgebirge gefertigt. Ein weiteres Geschenk aus Sachsen war ein Herrnhuter Stern, der vom 8. Dezember an die Adventskrippe des Heiligen Stuhls auf dem Petersplatz schmücken wird. An der Delegationsreise in die italienische Hauptstadt Rom und den Vatikan nahmen neben dem Ministerpräsidenten auch die Staatsministerinnen Barbara Klepsch, Regina Kraushaar und Constanze Geiert teil. Ein weiterer Schwerpunkt der Reise war die Zusammenarbeit mit der italienischen Partnerregion Latium. Nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Region, Francesco Rocca, lobte Kretschmer die über viele Jahre gewachsene »sehr fruchtbare und sehr lebendige Partnerschaft«. »Uns verbindet die Überzeugung, dass wir ein Europa der Regionen brauchen und dass in diesem Europa der Regionen ganz viele Chancen liegen.« Er freue sich, dass die gemeinsame Zusammenarbeit fortgeführt werde. Dazu wurde eine entsprechende Erklärung unterzeichnet. Demnach soll die bisherige enge Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Kultur, Tourismus und Denkmalpflege weiter ausgebaut werden. Weitere wichtige Themen sind nachhaltige Landwirtschaft, Justiz und Gesundheit. Sachsen und die italienische Hauptstadt-Region hatten ihre Regionalpartnerschaft vor fast genau zehn Jahren am 18. Oktober 2016 begründet. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Staatskirchenvertrags nahm der Ministerpräsident am Mittwochabend an einem Gottesdienst sowie an einem anschließenden Empfang im Päpstlichen Institut Santa Maria dell’Anima teil. Der Staatskirchenvertrag war 1996 unterzeichnet worden. Der Freistaat gewährleistet damit unter anderem die Freiheit des Bekenntnisses und der öffentlichen Ausübung des katholischen Glaubens und stellt die Religionsausübung unter gesetzlichen Schutz. Darüber hinaus regelt das Dokument auch die Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat und dem Heiligen Stuhl.
  • Am 30. September 2026 erhält die Polizei Sachsen Verstärkung: rund 220 Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges »Polizeivollzugsdienst« sowie der Vorbereitungsdienste »Computer- und Internetkriminalitätsdienst« und »Wirtschaftskriminalitätsdienst« werden feierlich zur Kommissarin bzw. zum Kommissar ernannt. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten aus den Händen ihrer zukünftigen Dienststellenleiter ihre neuen Schulterklappen mit dem ersten silbernen Stern. In Chemnitz werden auch acht Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums »Öffentliche Verwaltung - Polizeimanagement« eingeladen sein, die bereits vor wenigen Tagen an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster zur Polizeirätin bzw. zum Polizeirat ernannt worden sind und nunmehr z. B. die Leitung von Polizeirevieren, Dezernaten oder Stabsreferaten übernehmen. Zudem werden 15 Masterstudierende nach erfolgreich abgeschlossenem erstem Studienjahr von der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) nach Münster verabschiedet, um dort ihr Studium 2027 abzuschließen An der Veranstaltung nehmen neben dem Amtschef des Sächsischen Staatsministeriums des Innern, Ulf Bandiko, auch die Leiterinnen und Leiter der Dienststellen und Einrichtungen der Polizei Sachsen, Personen des öffentlichen Lebens sowie mehr als 1.000 Angehörige der Absolventinnen und Absolventen teil. Ort: Stadthalle Chemnitz, Theaterstraße 3, 09111 Chemnitz Zeit: Mittwoch, 30. September 2026, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr (Einlass ab 12:30 Uhr) Die Veranstaltung wird musikalisch durch das Polizeiorchester Sachsen begleitet. Abschließendes Bild der Veranstaltung wird der traditionelle Mützenwurf der Absolventinnen und Absolventen im Saal der Stadthalle sein. Medienschaffende sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen. Die Veranstaltung eignet sich in besonderem Maße für Bild- und Tonaufnahmen. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung per E-Mail an medien.polfh@polizei.sachsen.de bis spätestens Dienstag, den 29. September 2026, 12:00 Uhr, gebeten.
  • Chemnitz Brand in Toilette löste Feueralarm aus Zeit: 23.09.2026, 11:45 Uhr Ort: OT Kaßberg (2765) Am Mittwochmittag kamen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in einer Schule in der Henriettenstraße zum Einsatz. Unbekannte hatten in einer Toilettenanlage einen Papierkorb entzündet. Ein Lehrer (35) löschte das Feuer und verhinderte so eine Ausbreitung. Aufgrund der Rauchentwicklung löste der Feueralarm aus. Daraufhin mussten mehrere hundert Personen das Gebäude verlassen. Der Lehrer begab sich anschließend in medizinische Behandlung. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor. Ermittelt wird nunmehr wegen schwerer Brandstiftung. (rae) Landkreis Mittelsachsen Einbruch in Wohnhaus - Zeugen gesucht Zeit: 23.09.2026, 07:30 Uhr bis 13:50 Uhr Ort: Großschirma, OT Siebenlehn (2766) Über die Terrassentür brachen Unbekannte am Mittwoch in der Straße Am Wasserturm in ein Einfamilienhaus ein. Die Täterschaft durchsuchte die Räumlichkeiten und entwendete Bargeld sowie Schmuck. Der Gesamtschaden beläuft sich nach erster Einschätzung auf mindestens 20.000 Euro. Zeugen, die im Tatzeitraum oder auch im Vorfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt das Polizeirevier Freiberg unter Telefon 03731 70-0 entgegen. (ds) Ausländerfeindlicher Übergriff - Frau verletzt Zeit: 23.09.2026, 09:30 Uhr Ort: Freiberg (2767) Eine 40-jährige Frau war in der Straße Hinter der Stockmühle unterwegs und nahm auf Spanisch eine Sprachnachricht mit dem Handy auf, als sie ein Mann fremdenfeindlich beschimpfte. Es kam zu einem verbalen Disput und schließlich habe der Mann die Frau mehrfach geschlagen. Sie erlitt dabei leichte Verletzungen. Eine medizinische Behandlung war vorerst nicht erforderlich. Alarmierte Polizisten konnten den Tatverdächtigen (74/deutsch) in der Bahnhofstraße stellen. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. (ds) Graffiti gesprüht Zeit: 23.09.2026, 18:00 Uhr bis 23:30 Uhr Ort: Freiberg (2768) Im Erzweg besprühten Unbekannte die Fassade eines Wohnhauses mit Graffiti. Mit blauer, roter und schwarzer Farbe sind großflächig zahlreiche Buchstaben- bzw. Zahlenkombinationen und Schriftzüge mit politisch linksmotiviertem Hintergrund aufgebracht worden. Die Kosten zur Beseitigung der Schmierereien belaufen sich ersten Schätzungen zufolge auf mehrere tausend Euro. Es wird wegen Sachbeschädigung ermittelt. (ds) Vorfahrt missachtet? Zeit: 23.09.2026, 19:40 Uhr Ort: Bobritzsch-Hilbersdorf, OT Naundorf (2769) Am Mittwochabend befuhr ein 23-jähriger mit einem Pkw Subaru die Falkenberger Straße und beabsichtigte in die Dresdner Straße (B 173) einzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Pkw VW (Fahrer: 20). Die 19-jährige Beifahrerin des VW verletzte sich bei dem Unfall leicht. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt 9.000 Euro. (rae) Baggerschaufel gestohlen Zeit: 22.09.2026, 16:30 Uhr bis 23.09.2026, 14:30 Uhr Ort: Frankenberg (2770) In der Lichtenwalder Straße verschafften sich Unbekannte Zutritt auf ein umfriedetes Gelände, das als Lagerplatz genutzt wird. Von dort entwendeten die Täter eine über 500 Kilogramm schwere Siebschaufel. Der Stehlschaden beläuft sich auf etwa 23.000 Euro. Sachschaden entstand nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. (ds) Erzgebirgskreis Quishing - Achtung vor gefälschten Briefen von der Bank Zeit: 17.09.2026 bis 20.09.2026 Ort: Annaberg-Buchholz und Oelsnitz/Erzgeb. (2771) Bei der Polizei sind kürzlich einige Anzeigen von Anwohnern aus Annaberg-Buchholz und Oelsnitz erstattet worden, bei denen Betrüger mit falschen Schreiben an deren Bankdaten gelangten. In einem Fall kam es zu Abbuchungen von insgesamt 20.000 Euro. Per Post hatten die Geschädigten ein vermeintliches Schreiben ihrer Bank erhalten, in denen ein QR-Code zum angeblichen Datenabgleich enthalten war. Folgte man diesem QR-Code, gelangten die Opfer auf eine gefälschte Internetseite, auf welcher persönliche Daten als auch Online-Banking-Daten oder EC-Karten-Daten abgefragt wurden. Bei einer Frau aus Oelsnitz kam es einige Tage später dann zu einem Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters, der von unberechtigten Abhebungen sprach. Um die Buchungen rückgängig zu machen, gab die Frau nach Aufforderung mehrere TANs durch. Wie sich später herausstellte, hatten Betrüger auf diese Weise 20.000 Euro abgebucht. Die Polizei warnt vor derartigen gefälschten Schreiben. Scannen Sie nicht voreilig QR-Codes, denn diese können zu täuschend echt wirkenden Betrugsseiten führen! Kontaktieren Sie vorher Ihre Bank über die Ihnen bekannten, offiziellen Kontaktwege und nicht über die im Schreiben vermerkten Telefonnummern! Geben Sie telefonisch keine PINs oder TANs weiter! (ds) Fahrradkolonne fuhr ineinander Zeit: 23.09.2026, 18:10 Uhr Ort: Olbernhau (2772) Am Mittwochabend befuhr ein 48-Jähriger mit einem Pkw Kia die Straße Am Alten Gaswerk und bog nach rechts in die Blumenauer Straße ein. Ein von links kommender, vorfahrtsberechtigter 43-jähriger Radfahrer musste daraufhin stark bremsen, um eine Kollision mit dem Pkw zu vermeiden. Die beiden ihm folgenden Fahrradfahrer (w/41 und m/42) konnten nicht mehr rechtzeitig abbremsen und stießen mit dem 43-Jährigen zusammen. Dabei verletzte sich die 41-Jährige leicht und der 42-Jährige schwer. Rettungskräfte brachten beide in ein Krankenhaus. An den drei Fahrrädern entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 5.300 Euro. (rae) Landkreis Meißen Pkw durchbrach Schutzplanke Zeit: 23.09.2026, 07:20 Uhr Ort: Nossen, Bundesautobahn 4, Chemnitz – Dresden (2773) Am Mittwochmorgen befuhr ein 38-jähriger Autofahrer mit einem Pkw VW die Bundesautobahn 4 in Fahrtrichtung Dresden. Etwa drei Kilometer nach der Anschlussstelle Berbersdorf kam der VW nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kam im Bankett zum Stillstand. Nach ersten Erkenntnissen blieb der 38-Jährige unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 50.000 Euro. Der rechte Fahrstreifen war für etwa zwei Stunden gesperrt. (rae)