Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Anja Leuschner (al), Stefan Heiduck (sh), Julia Szagunn (js) Autofahrer unter Einfluss berauschender Mittel gestellt Drei Autofahrer, die ihr Fahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel führten, hat die Polizei zwischen Montagabend und Dienstagmorgen erwischt. Wittichenau, Maukendorfer Straße 13.04.2026, 19:30 Uhr So geriet am Montagabend ein 48-Jähriger auf der Maukendorfer Straße in Wittichenau in eine Kontrolle, bei der sich im Rahmen eines Drogentestes herausstellte, dass der deutsche Lenker Cannabis konsumiert hatte. Hoyerswerda, Teschenstraße 13.04.2026, 22:10 Uhr Auch bei einem 33-jährigen Polen, den Beamte am späten Abend auf einem Parkplatz an der Teschenstraße in Hoyerswerda kontrollierten, erbrachte ein Drogentest ein positives Ergebnis auf Amphetamin. Königswartha, Hauptstraße 14.04.2026, 03:30 Uhr Bei der Kontrolle eines Pkw auf der Hauptstraße in Königswartha stellten die Ordnungshüter dann am frühen Dienstagmorgen erneut einen Drogenverstoß fest. Bei dem 20-jährigen polnischen Fahrzeugführer wurde ein positives Ergebnis auf Kokain festgestellt. In allen drei Fällen untersagten die Polizisten den Fahrzeugführern die Weiterfahrt und veranlassten jeweils die Entnahme von Blutproben. Außerdem wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt. (al) Autobahnpolizeirevier Bautzen Auf der Autobahn geblitzt BAB 4, Dresden - Görlitz, zwischen Bautzen-West und -Ost 10.04.2026, 10:00 Uhr - 14:15 Uhr Ein Messteam hat am Montag mehr als vier Stunden lang die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A 4 in Richtung Görlitz überwacht. Im betreffenden Streckenabschnitt zwischen Bautzen-West und -Ost gilt ein Tempolimit von 120 km/h. Von 3.013 gemessenen Fahrzeugen waren 85 zu schnell unterwegs. Die Ordnungshüter fertigten 40 Verwarn- und 45 Bußgeldverfahren. Den unrühmlichen Tagesrekord stellte ein Audi mit polnischen Kennzeichen auf, der mit 176 km/h gemessen wurde. Den Fahrzeugführer erwarten zwei Punkte in Flensburg, 320 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot. (sh) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda E-Roller gestohlen Bautzen, Juri-Gagarin-Straße 10.04.2026 - 12.04.2026 Unbekannte haben am vergangenen Wochenende einen E-Roller in Bautzen gestohlen. Das Gefährt stand im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Juri-Gagarin-Straße und hatte einen Wert von circa 1.000 Euro. Polizisten nahmen die Anzeige auf und sicherten Spuren. Der Kriminaldienst des Bautzener Reviers ermittelt. (al) Moped weg Großpostwitz/O.L., Am Kaufhaus 12.04.2026, 18:00 Uhr - 13.04.2026, 07:20 Uhr Langfinger haben in der Nacht zu Montag an der Straße Am Kaufhaus in Großpostwitz zugeschlagen. Die Täter entwendeten eine Simson S 51 im Wert von rund 3.000 Euro. Nach dem Moped wird gefahndet. Der Bautzener Revierkriminaldienst ermittelt. (sh) Pkw vs. Bus Radibor, OT Luppedubrau 13.04.2026, 14:10 Uhr Zu einem Zusammenstoß zwischen einem Bus und einem Pkw ist es am Montagnachmittag in Luppedubrau gekommen. Ein 45-Jähriger übersah offenbar einen haltenden Bus und fuhr auf. Der 58 Jahre alte Fahrer des Mercedes wurde leicht verletzt. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von circa 25.000 Euro. (al) Tempokontrolle Demitz-Thumitz, OT Wölkau, Dresdner Straße 13.04.2026, 15:30 Uhr - 20:00 Uhr Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Montagnachmittag die Messanlage an der Dresdner Straße in Wölkau aufgebaut und für viereinhalb Stunden lang Temposünder im Visier gehabt. Im Streckenabschnitt in Höhe der Einmündung zur Bischofswerdaer Straße gilt eine Begrenzung von 50 km/h. Von gemessenen 636 Fahrzeugen hatten es 100 zu eilig. 39 Verwarn- und 61 Bußgeldanzeigen waren das Ergebnis. Den unrühmlichen Tagesrekord stellte ein Mercedes mit Dresdener Kennzeichen und 97 km/h auf. Zwei Punkte in Flensburg, 400 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot werden die Folgen sein. (sh) Wegen Reineke im Straßengraben S 106, Lomske in Richtung Milkel 14.04.2026, 11:00 Uhr Wegen eines Fuchses ist ein 24-Jähriger am Montagvormittag im Straßengraben gelandet. Er war mit seinem Mercedes Sprinter auf der S 106 von Lomske in Richtung Milkel unterwegs, als das Tier plötzlich über die Straße rannte. Der Fahrer wich aus und kam von der Fahrbahn ab. An einem betonierten Durchlass blieb er mit den vorderen Rädern hängen und stoppte schließlich auf einer Wiese. Der 24-Jährige wurde leicht verletzt. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus. Beide Vorderräder wurden bei dem Unfall abgerissen. Der Sachschaden belief sich auf ungefähr 20.000 Euro. Reineke kam mit dem Schrecken davon. (al) Betrügern zum Opfer gefallen Radeberg 28.03.2026 - 13.04.2026 Eine Geschädigte ist bei Radeberg in den vergangenen Wochen Betrügern zum Opfer gefallen. Die Frau zahlte in der Hoffnung auf eine gewinnbringende Rendite mehrere Tausend Euro auf ein französisches Konto einer vermeintlich seriösen Internetplattform ein. Zu einer Auszahlung eines Gewinns kam es bislang nicht. Der Schwindel fiel auf und das Opfer informierte die Polizei. Ob die Täter auch noch einen Kreditvertrag auf den Namen der Geschädigten abgeschlossen haben, ist Teil der andauernden Ermittlungen des Revierkriminaldienstes Kamenz. (sh) Vandalen am Werk Radeberg, Innenstadt 02.04.2026, 15:00 Uhr - 13.04.2026, 06:00 Uhr Vandalen sind den vergangenen Tagen in Radeberg unterwegs gewesen. Die Täter besprühten und beschmierten mehrere Gebäude und Container mit Schriftzügen. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung führt der Revierkriminaldienst Kamenz. (sh) Unfall mit zwei Verletzten - Zeugen gesucht Lohsa, B 96 13.04.2026, 15:30 Uhr Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Montagnachmittag bei Lohsa gekommen. Ein 85-Jähriger befuhr mit seinem Mitsubishi den Weg der Wochenendsiedlung Knappensee in Richtung B 96 und hatte die Absicht, nach links in Richtung Maukendorf abzubiegen. Dabei übersah der Senior offenbar einen vorfahrtsberechtigten 23-jährigen Motorradfahrer, der aus Richtung Maukendorf kam. Eine Kollision war die Folge. Der Kawasaki-Lenker wurde schwer und der Pkw-Fahrer leicht verletzt. Der Sachschaden belief sich nach ersten Schätzungen auf rund 50.000 Euro. Die Bundesstraße wurde für die Unfallaufnahme zunächst vollgesperrt. Für beide Wracks rückte ein Abschlepper an. Der Verkehrsunfalldienst befasst sich mit dem Fall. Zeugen die sachdienlichen Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Rufnummer 03591 367 0 oder jeder anderen Dienststelle zu melden. (sh) E-Scooter entwendet Hoyerswerda, Lausitzer Platz 13.04.2026, 19:50 Uhr - 19:55 Uhr Ein ungesichert am Lausitzer Platz in Hoyerswerda abgestellter E-Scooter hat am Montagabend offenbar Unbekannte zum Diebstahl animiert. Wie der Geschädigte der Polizei meldete, war der Roller nur ein paar Minuten unbeaufsichtigt und verschwand innerhalb kürzester Zeit von seinem Abstellort an einem der Seiteneingänge des Einkaufscenters. Nach Angaben des Anzeigenerstatters belief sich der Stehlschaden auf etwa 450 Euro. Die Beamten nahmen die Anzeige auf und leiteten die Fahndung nach dem Gefährt ein. (al) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Baustelle heimgesucht Görlitz, Innenstadt 10.04.2026, 16:00 Uhr - 13.04.2026, 08:00 Uhr Langfinger haben in den vergangenen Tagen eine Baustelle in der Görlitzer Innenstadt heimgesucht. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu einem im Umbau befindlichen Haus und entwendeten ein Lasermessgerät im Wert von rund 2.000 Euro. Der Sachschaden belief sich auf knapp 20 Euro. Nach dem Werkzeug wird gefahndet. Der örtliche Revierkriminaldienst befasst sich mit dem Fall. (sh) Fahrraddiebe am Werk Am Montag sind der Polizei in Görlitz mehrere Anzeigen wegen Fahrraddiebstahls bekannt geworden. Görlitz, Bautzener Straße 11.04.2026, 12:00 Uhr - 13.04.2026, 07:30 Uhr Kriminelle verschafften sich Zutritt zu dem Fahrradkeller eines Mehrfamilienhauses an der Bautzener Straße in Görlitz und entwendeten ein BMX-Bike. Der Stehlschaden konnte noch nicht beziffert werden. Görlitz, Nordring 11.04.2026, 15:00 Uhr - 13.04.2026, 10:30 Uhr Unbekannte drangen in den vergangenen Tagen am Nordring in Görlitz in ein Mehrfamilienhaus ein. Die Täter gelangten in den Keller und ließen aus einem Abteil ein E-Bike im Wert von rund 2.200 Euro mitgehen. Bei dem Einbruch entstand ein Sachschaden von knapp 30 Euro. Beamte sicherten Spuren und schrieben das Rad zur Fahndung aus. Der örtliche Revierkriminaldienst ermittelt in beiden Fällen. (sh) Erneuter Betrug Görlitz 13.04.2026, 21:45 Uhr Am Montagabend ist eine Online-Anzeige bei der Polizeidirektion Görlitz wegen Betruges eingegangen. In einem Zeitraum von mehreren Monaten stand die Geschädigte mit Mitarbeitern einer Online-Plattform für Aktienhandel in Kontakt. Das Ziel war es, Rendite zu erwirtschaften. Um den Gewinn zu erhalten, sollte die Investorin mehrfach Geld überweisen. Zu einer Auszahlung ist es nie gekommen. Der Vermögensschaden belief sich auf etwa 20.000 Euro. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Betruges auf. (js) Schmiererei an Fassade Oderwitz 10.04.2026, 16:00 Uhr - 13.04.2026, 09:30 Uhr Unbekannte haben vergangenes Wochenende eine Hauswand in Oderwitz mit Farbe besprüht. Ordnungshüter nahmen am Montagmorgen eine Anzeige wegen Sachbeschädigung auf und sicherten Spuren. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 500 Euro. Der Revierkriminaldienst übernahm die weiteren Ermittlungen. (js) Schrott gestohlen Zittau 12.04.2026, 05:00 Uhr In den frühen Sonntagmorgenstunden ist es zu einem Diebstahl von einem Schrottcontainer in Zittau gekommen. Langfinger entwendeten eine mit Messing-Schrott gefüllte Wertstofftonne. Der Stehlschaden belief sich auf circa 2.450 Euro. Die Uniformierten sicherten umfangreich Spuren und nahmen die Anzeige auf. Der örtliche Revierkriminaldienst übernahm die Ermittlungen. (js) Gemeinsame Kontrolle des Schülerverkehrs Zittau, Goethestraße 13.04.2026, 07:00 Uhr - 08:00 Uhr Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Montagmorgen gemeinsam mit Bediensteten des Landratsamtes Görlitz eine Kontrolle des Schülerverkehrs an der Förderschule Lisa-Tetzner an der Goethestraße in Zittau durchgeführt. Innerhalb einer Stunde nahmen die Ordnungshüter 16 Fahrzeuge unter die Lupe und stellten insgesamt zehn Verstöße fest. Die Polizisten sanktionierten mit Verwarngeldern. (sh) Berauscht im Straßenverkehr Großschönau, Hauptstraße 13.04.2026, 13:15 Uhr Am Montagmittag haben Streifenbeamte einen VW auf der Hauptstraße in Großschönau kontrolliert. Der Drogentest bei dem Fahrer reagierte positiv auf Cannabis. Die Ordnungshüter brachten den 35-jährigen tschechischen Staatsbürger zur Blutentnahme. Der Betroffene muss sich nun wegen des Fahrens unter Betäubungsmitteln verantworten. (js) Container in Flammen Oderwitz, Am Schulberg 14.04.2026, 05:15 Uhr In den frühen Dienstagmorgenstunden sind Kameraden der Feuerwehr zu einer brennenden Wertstofftonne Am Schulberg in Oderwitz ausgerückt. Unbekannte hatten den Altkleidercontainer offenbar in Brand gesetzt. Der Sachschaden belief sich auf circa 5.000 Euro. Beamte des Revierkriminaldienstes Zittau-Oberland nahmen die Ermittlungen wegen Brandstiftung auf. (js) Glück im Unglück… Kottmar, OT Eibau, Hauptstraße 14.04.2026, 10:45 Uhr …hatte am Dienstagvormittag eine 66-jährige Fahrerin, welche in Eibau mit ihrem Pkw verunfallte. Die Honda-Lenkerin beabsichtige von einem Parkplatz an der Hauptstraße zu fahren und landete aus bislang unbekannter Ursache in einem Bachbett. Die Unfallverursacherin blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden belief sich auf etwa 10.000 Euro. Während Polizei, Feuererwehr und ein Abschleppdienst am Werk waren, war die Straße voll gesperrt. Die Streifenbeamten nahmen den Unfall auf. (js) Zwei Kinderfahrräder gestohlen Krauschwitz/O.L., Marienstraße 12.04.2026, 18:00 Uhr - 13.04.2026, 14:00 Uhr Langfinger haben in der Nacht zu Montag an der Marienstraße in Krauschwitz zugeschlagen. Sie durchtrennten die Schlösser zweier Kinderfahrräder, welche in einem Fahrradständer abgestellt wurden, und nahmen diese mit. Der Stehlschaden betrug etwa 650 Euro. Eine Streife nahm die Anzeige auf und sicherte Spuren. Der Kriminaldienst des Polizeireviers Weißwasser ermittelt. (al) Fußgängerin nach Unfall verletzt Weißwasser/O.L., Bautzener Straße 13.04.2026, 10:15 Uhr Eine Fußgängerin ist bei einem Unfall in Weißwasser am Montagvormittag verletzt worden. Die 77-Jährige lief an der Bautzener Straße entlang und überquerte dann die Gutenbergstraße. Kurz vor dem Gehweg übersah sie vermutlich der 70-jährige Lenker eines VW. Es kam zum Zusammenstoß und die Seniorin stürzte. Rettungskräfte brachten die Verletzte ins Krankenhaus. Es entstand Sachschaden von circa 200 Euro. (al) Ohne Fahrerlaubnis gefahren… Bad Muskau, Clara-Zetkin-Straße 13.04.2026, 20:50 Uhr …ist am Montagabend ein 48-jähriger polnischer VW-Lenker in Bad Muskau. Beamte kontrollierten ihn auf der Clara-Zetkin-Straße. Eine Recherche ergab, dass er keine Erlaubnis zum Führen eines Pkw hat. Er erhielt eine Anzeige. (al)
  • Verantwortlich: Kai Siebenäuger Auswertung der Verkehrslage des Jahres 2025 im Bereich der Polizeidirektion Görlitz Anstieg der Verkehrsunfälle, aber leichter Rückgang bei Unfällen mit Personenschaden Die Polizeidirektion Görlitz zieht Bilanz der Straßenverkehrsunfälle im Jahr 2025. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 13.790 Verkehrsunfälle registriert. Das entspricht einem Anstieg um 380 Unfälle (2,8 Prozent) gegenüber 2024. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden sank im Jahr 2025 mit 1.932 Fällen um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 470 Menschen wurden schwer- und 1.915 Personen leichtverletzt. Damit sank die Anzahl der bei Verkehrsunfällen schwer- und leichtverletzten Personen insgesamt um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz des leichten Rückgangs bei den Verkehrsunfällen mit Personenschaden sind im Jahr 2025 zehn Menschen mehr als im Vorjahr bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. (siehe Abbildung 1) Unter den 39 getöteten Personen befinden sich 14 Senioren (≥ 65 Jahre), drei junge Verkehrsteilnehmer (16-24 Jahre) sowie ein Kind (0-14 Jahre). Den größten Teil der Verunglückten stellen Fahrzeugführer mittleren Alters dar. Ein besonders tragischer Verkehrsunfall ereignete sich im September 2025, als es auf der Bundesstraße B 156 zwischen Uhyst und Weißwasser zu einem Zusammenstoß zwischen einem mit drei Personen besetzen Pkw Nissan und einem Pkw Suzuki kam. Die 66-jährige Fahrerin des Nissan geriet aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und stieß dabei mit einem entgegenkommenden Suzuki zusammen. Die Unfallverursacherin sowie Fahrer und Beifahrerin des Suzuki wurden infolge des Unfalls tödlich verletzt. Die im Nissan befindlichen minderjährigen Insassinnen wurden schwerverletzt. Polizeipräsident Manfred Weißbach: »Jeder Verletzte oder Getötete im Straßenverkehr ist einer zu viel! Gleichwohl wir einen leichten Rückgang bei Unfällen mit Personenschaden verzeichnen, sehen wir einen Anstieg der Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt sowie die Zunahme der getöteten Personen im Straßenverkehr. Die verkehrspolizeiliche Arbeit unserer Beamtinnen und Beamten steht deshalb nach wie vor klar im Fokus. Hier gilt es weiterhin, die Unfallursachen zu erkennen, um insbesondere Verkehrsunfälle infolge zu hoher Geschwindigkeit, zu geringem Abstand, nach Vorfahrtsverstößen oder unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen zu reduzieren.« Beteiligung von Radfahrern am Unfallgeschehen weiter ansteigend Der Anteil der Verkehrsunfälle mit Radfahrbeteiligung stieg im Jahr 2025 um 4 Prozent. Waren im Jahr 2024 noch 729 Radfahrer am Verkehrsunfallgeschehen beteiligt, wurden im letzten Kalenderjahr 755 Verkehrsunfälle mit Radfahrbeteiligung durch die Polizei aufgenommen, davon 633 mit Personenschaden. Ein Viertel davon waren Verkehrsunfälle mit verletzten Pedelec-Fahrern (159). Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Fußgängern sind nach einem kontinuierlichen Anstieg in den letzten Jahren wieder rückläufig und liegen unterhalb der Werte der Jahre 2023 und 2024. 168 Verkehrsunfälle mit Personenschaden wurden der Polizei bekannt. (siehe Abbildung 2) Leichter Rückgang bei Verkehrsbeteiligung mit Kindern, dafür Anstieg der Verkehrsunfälle mit jungen Verkehrsteilnehmern und Senioren Die Zahl der an Verkehrsunfällen beteiligten Kinder unter 15 Jahren ist leicht gesunken. Waren es 2024 noch 121 verletzte Kinder, sank die Zahl 2025 auf 93. Davon wurden 66 Kinder mit dem Fahrrad fahrend verletzt, im Vorjahr 68. Junge Verkehrsteilnehmer (18 bis 24 Jahre) waren in 2.041 Fällen am Verkehrsunfallgeschehen beteiligt. Diese Zahl stieg erstmalig seit 2017 wieder über die 2.000er Marke. Allerdings sank die Anzahl der Verletzten jungen Verkehrsteilnehmer von 457 im Jahr 2024 auf 301 im Jahr 2025. Bei 233 der 354 Unfälle mit Personenschaden führten junge Verkehrsteilnehmer einen Pkw und verursachten dabei 182 Kollisionen selbst. Senioren ab 65 Jahren sind in 4.111 Fällen am Gesamtunfallgeschehen beteiligt. Dies ist eine Steigerung um 3,4 Prozent zum Vorjahr. Ein Grund kann in dem steigenden Bevölkerungsanteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung liegen. Wenn sie sich verletzten, dann überwiegend als Pkw-Fahrer (196) oder Radfahrer (169). Die Anzahl der Pedelec-Nutzer unter den Senioren steigt seit Jahren kontinuierlich an. Wurden 2024 noch 49 Senioren unter Nutzung eines Pedelecs verletzt, waren es 2025 bereits 57. Dies lässt sich durch den demografischen Wandel und ein »aktives Altern« mitbegründen. Viele Senioren möchten auch im höheren Alter mobil und unabhängig bleiben. Das Pedelec bietet hier eine ideale Lösung. Die elektrische Unterstützung ermöglicht es, längere Strecken und anspruchsvollere Routen ohne übermäßige Belastung zurückzulegen. Mit der wachsenden Zahl des Pedelecs im Bestand und der höheren Fahrleistung steigt zwangsläufig auch die absolute Zahl der Verkehrsunfälle. (siehe Abbildung 3) Vorfahrtsverstöße, nicht angepasste Geschwindigkeit und fehlender Sicherheitsabstand als Hauptursache bei Unfällen mit Personenschaden Bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden sind Konflikte an Knotenpunkten, hier vor allem das Nichtbeachten der Vorfahrt, mit 16,4 Prozent, die Hauptunfallursache. Unangepasste Geschwindigkeit rangiert knapp dahinter auf Platz 2 mit 15,5 Prozent, gefolgt von ungenügendem Sicherheitsabstand mit 11,9 Prozent. Die Ursache Alkohol spielt in 9,5 Prozent der Fälle eine Rolle. (siehe Abbildung 4) Steigende Alkohol- und Drogenunfälle Auch die Verkehrsunfälle ohne Personenschaden betrachtet, wurden 323 Verkehrsunfälle unter dem Einfluss von Alkohol polizeilich registriert. Dies ist eine Steigerung um 14,9 Prozent zum Vorjahr. Ähnlich verhält es sich bei Verkehrsunfällen unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die Polizei verzeichnete 53 Unfälle unter dem Einfluss von Drogen. Dies entspricht einem Anstieg um 39,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtanteil beträgt 0,4 Prozent am Verkehrsunfallgeschehen. Inzwischen sind in der Polizeidirektion Görlitz rund 70 Beamte zu sogenannten Drogen-Erkennern im Straßenverkehr ausgebildet, 17 von ihnen als QFP-Beamte (qualifizierte Fahrtüchtigkeitsprüfung). Damit ist zu erwarten, dass künftig bei mehr Unfallbeteiligten der Einfluss berauschender Mittel erkannt wird. Viel höher, so verspricht sich die Polizei, ist der Mehrwert für die Verkehrssicherheit durch frühzeitiges Erkennen fahruntüchtiger Teilnehmer am Straßenverkehr. Die Polizei wird die Verkehrsüberwachung weiter intensivieren, insbesondere unter Beachtung der Hauptunfallursachen. Präventionsmaßnahmen für vulnerable Verkehrsteilnehmer (z. B. Radfahrer und Senioren) bleiben ein Schwerpunkt. Polizeipräsident Manfred Weißbach: »Für uns bedeutet dies, alle Verkehrsteilnehmer dahingehend zu sensibilisieren, dass das Fahren unter Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln nicht nur strafbar, sondern auch gefährlich und rücksichtslos ist. Mit der konsequenten Fortführung der Kontrollen zur erweiterten Überprüfung der Fahrtüchtigkeit setzen wir dahingehend ein deutliches Zeichen und halten den Kontrolldruck hoch.« Geschwindigkeit weiter im Fokus Unter Nutzung polizeilicher Messgeräte zur Geschwindigkeits- überwachung konnten durch die Beamtinnen und Beamten 2.064 Geschwindigkeitskontrollen realisiert werden. Dabei wurden 53.648 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Insgesamt wurden in den Landkreisen Bautzen und Görlitz im Jahr 2025 7.454 Verkehrsstraftaten (7.430 in 2024) und 91.358 Verkehrsordnungswidrigkeiten (95.632 in 2024) registriert. Erfolgreiches Pilotprojekt zur Unterstützung der Polizei bei Begleitung von Großraum- und Schwertransporten Im Zuge der Sanierung des Tunnels »Königshainer Berge« und einer damit einhergehenden Restfahrbahnbreite von 2,90 m konnten Großraum- und Schwertransporte (GST), die breiter waren, die BAB 4 zwischen den Anschlussstellen Kodersdorf und Nieder Seifersdorf nicht befahren. Diese wurden durch Verwaltungshelfer im Rahmen eines »BF 4 (Begleitfahrzeug 4) - Pilotprojektes« begleitet. Somit konnten wertvolle personelle Ressourcen durch Polizeikräfte eingespart und für andere Aufgaben zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt wurden durch Verwaltungshelfer im Jahr 2025 204 Großraum- und Schwertransporte (GST) begleitet. Das Projekt wird derzeit auf den Landkreis Bautzen ausgeweitet. (siehe Abbildung 5) Polizeipräsident Manfred Weißbach zum Tunnel: »Nach zwei Jahren umfassender Sanierungen ist der Tunnel »Könighainer Berge« seit Ende 2025 wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Für jeden, der durch dieses Bauwerk fährt, sind die Veränderungen sichtbar. Vieles wurde zusätzlich installiert und wird helfen, die Verkehrssicherheit hoch zu halten. Mein Dank gilt den geduldigen Pendlern und Berufskraftfahrern, aber auch dem Durchhaltevermögen der Bewohner umliegender Ortschaften. Als herausfordernd im Gedächtnis bleiben werden der Brand im Juni 2024 und ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang im Zusammenhang mit einem Staugeschehen am 14. April 2025. Hand in Hand mit der Werkfeuerwehr und der Autobahn GmbH des Bundes haben wir diese und die vielen weiteren Zwischenfälle im Bereich des Tunnels schnell beheben können. Standort und Kompetenz der Werkfeuerwehr waren für rund zwei Jahre ein idealer Vorteil für eine schnelle und effiziente Gefahrenabwehr. Ich bin aber zuversichtlich, dass die umliegenden Feuerwehren mit Sachverstand und Herz die Herausforderungen der Tunnelanlage gemeinsam mit der Polizei und dem Bund als Baulastträger angehen. Zusätzlich nehmen wir positive Erfahrungen mit: Dazu gehört der Einsatz einer Abschleppstange für ein schnelles Umsetzen havarierter Pkw. Dazu gehört aber auch das BF4-Projekt. Erstmals in Sachsen begleiteten Verwaltungshelfer Großraum- und Schwertransporte. Damit wurde die polizeiliche Arbeit erheblich entlastet und ist nun Initiator für weitere Projekte über den Landkreis Görlitz hinaus.« Verkehrsprävention weiter Schwerpunkt Die Verkehrserziehung und Prävention, insbesondere die schulische Radfahrausbildung, bilden weiterhin einen Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit. In diesem Zusammenhang kommt auch den eingebundenen Bürgerpolizistinnen und Bürgerpolizisten eine besondere Rolle zu. Im Jahr 2025 wurden in der Polizeidirektion Görlitz insgesamt 244 praktische Radfahrausbildungen durchgeführt. Diese fanden in der Regel an jeweils zwei Ausbildungstagen statt. Die Bürgerpolizistinnen und Bürgerpolzisten der Polizeidirektion Görlitz schulten dabei etwa 5.000 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 4 mit dem Ziel einer sicheren Teilnahme am Straßenverkehr. Die Polizeidirektion Görlitz erhielt die Federführung für die Auftaktveranstaltung der jährlichen Verkehrssicherheitsaktion Blitz für Kids und beteiligte sich an weiteren europaweiten ROADPOL Kontrollwochen. Im September organisierte die Verkehrspolizeiinspektion mehrere Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs in Ostsachsen gemeinsam mit den weiteren Polizeidirektionen, externen Behörden, aber auch Kollegen aus mehreren Bundesländern und dem europäischen Ausland. Zudem führte sie eigene örtliche und thematische Schwerpunktkontrollen neben den landesweiten Kontrollen gemäß Verkehrssicherheitskalender durch. Schwerpunkt dabei war unter anderem die Durchführung von Kontrollmaßnahmen hinsichtlich der Fahrtüchtigkeit von Fahrzeugführern (QFP). Die Polizei bleibt weiter Ansprechpartner bei Fragen der Verkehrssicherheit und konzentriert sich dabei auf die Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Vorfahrt, Abstand, Alkohol und Drogen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Cannabislegalisierung sowie der Risikogruppen (Senioren +65) wurde die qualifizierte Fahrtüchtigkeitsprüfung stetig ausgeweitet und Beamtinnen und Beamte geschult. Der Kontrolldruck in Bezug auf den gewerblichen Güterverkehr im Transit-Bundesland Sachsen bleibt hoch. Die Polizei nimmt im Rahmen der Verkehrsüberwachung außerdem noch stärker Einfluss auf den Zweiradverkehr. Dazu fand 2025 der erste Fahrradaktionstag in Bautzen statt. Das erfolgreiche Projekt wird auch in diesem Jahr im Juni fortgeführt. Am 23. Juni 2026 findet der zweite Fahrradaktionstag in Bautzen statt. Polizeipräsident Manfred Weißbach: »Es bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe unsere Straßen sicher zu machen. Sie erfordert das Engagement und eine enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Die Polizeidirektion Görlitz trägt ihren Anteil dazu bei, indem wir Schwerpunkte erkennen, regelmäßig Aktionstage zur Stärkung der Verkehrssicherheit und Prävention durchführen, die Radfahrausbildung an Schulen fördern und beispielsweise in Verkehrsunfallkommissionen mitwirken.«
  • Autoren: Lukas Reumund (lr), Rocco Reichel (rr), Uwe Hofmann (uh), Sophia Zeidler (sz) Landeshauptstadt Dresden Mutmaßlichen Einbrecher gestellt Zeit: 13.04.2026, 14:15 Uhr Ort: Dresden-Strehlen Am Montag haben Polizisten einen Mann (33) festgenommen, der versucht hatte in eine Wohnung an der Walter-Arnold-Straße einzubrechen. Zeugen beobachteten den 33-Jährigen, der sich in einem Mehrfamilienhaus an einer Wohnungstür zu schaffen machte. Alarmierte Beamte stellten den Mann im Hof des Hauses. Es war ihm offensichtlich nicht gelungen in die Wohnung zu gelangen. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Tatverdächtige in den Wochen zuvor bereits versucht die derzeit ungenutzte Wohnung aufzubrechen. Zudem steht er im Verdacht eine Tasche aus einem Kinderwagen im Hausflur gestohlen zu haben. Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet. (lr) Führerscheine von Rasern beschlagnahmt Zeit: 13.04.2026, 23:30 Uhr Ort: Dresden-Leipziger Vorstadt/-Hellerberge/-Klotzsche In der Nacht zu Dienstag haben Polizisten die Führerscheine zweier Männer (40, 55) sichergestellt, die zuvor ein illegales Rennen gefahren waren. Einer Streifenwagenbesatzung fielen auf der Hansastraße ein BMW X6 (Fahrer 55) und ein Mercedes S36 AMG (Fahrer 40) auf, die mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Autobahn fuhren. Auf der Strecke über die Radeburger Straße, die A 4 bis zur Abfahrt Flughafen und weiter auf der Hermann-Reichelt-Straße überholten sie mit Geschwindigkeiten von weit über 100 km/h andere Fahrzeuge rechts und links. Zudem ignorierten sie rote Ampeln. Am Flughafen stoppten Polizisten die Fahrer und stellten deren Autos sicher. Zudem beschlagnahmten die Beamten auch die Führerscheine der Männer. Gegen die deutschen Staatsangehörigen wird nun wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. (lr) In Rohbau eingebrochen Zeit: 10.04.2026, 12:30 Uhr bis 13.04.2026, 06:05 Uhr Ort: Dresden-Friedrichstadt Am Wochenende haben Unbekannte von einer Baustelle an der Löbtauer Straße Werkzeug gestohlen. Die Täter gelangten auf bislang unbekannte Weise in einen Rohbau. Sie brachen gewaltsam eine Werkzeugkiste auf und stahlen unter anderem eine Schlagbohrmaschine, Akkuschrauber sowie einen Absauger. Der Gesamtwert des Diebesgutes wurde mit rund 1.900 Euro angegeben. (lr) 2.100 Euro aus Transporter gestohlen Zeit: 13.04.2026, 06:10 Uhr Ort: Dresden-Briesnitz Unbekannte sind auf dem Felix-Dahn-Weg in einen Transporter eingebrochen und haben daraus etwa 2.100 Euro gestohlen. Der Fahrer hatte Ware ausgeliefert. Als er wenige Minuten später zum Fahrzeug zurückkam, fehlte das Geld. Wie die Täter in den Transporter gelangten, steht noch nicht fest. (rr) Schmierereien im Westen Zeit: 11.04.2026 bis 13.04.2026, 06:30 Uhr Ort: Dresden-Stetzsch/-Cossebaude Unbekannte haben mehrere Schmierereien in Cossebaude und Stetzsch hinterlassen. Unter anderem brachten sie verfassungsfeindliche Symbole an. Die Täter beschmierten unter anderem einen Altkleidercontainer an der Meißner Landstraße mit verbotenen Zeichen. An der Dresdner Straße beschrieben sie mehrere Stromkästen mit Sprüchen, brachten an einem Haltestellenhäuschen verbotene Zeichen an und besprühten Glascontainer. Zudem übersprühten sie einen Stolperstein mit grüner Farbe. Eine Schadenssumme ist nicht beziffert. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie wegen Sachbeschädigung aufgenommen. (lr) Landkreis Meißen Radfahrer bei Unfall leicht verletzt Zeit: 13.04.2026, 13:30 Uhr Ort: Riesa Am Montag ist ein Radfahrer (15) bei einem Unfall auf der Merzdorfer Straße leicht verletzt worden. Der 15-Jährige fuhr zuvor auf der Merzdorfer Straße. Als er nach links auf die Reußner Straße abbog, stieß er mit einem VW Transporter (Fahrer 39) zusammen. Der Radfahrer wurde leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 2.000 Euro beziffert. (sz) Radfahrerin bei Unfall verletzt Zeit: 14.04.2026, 06:15 Uhr Ort: Meißen Bei einem Unfall auf der Großenhainer Straße hat eine Radfahrerin (21) leichte Verletzungen erlitten. Die 21-Jährige überquerte die Großenhainer Straße an der Kreuzung Fabrikstraße und stieß dabei mit einem Ford Fiesta (Fahrerin 45) zusammen. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro. (uh) Betrunkener Rollerfahrer hatte Drogen dabei Zeit: 13.04.2026, 23:15 Uhr Ort: Nossen Polizisten des Reviers Meißen haben einen betrunkenen Mopedfahrer (20) gestoppt, der Drogen dabeihatte. Die Beamten hielten den 20-Jährigen auf der Hanno-Günther-Straße an. Er stand mit mehr als 1,3 Promille unter dem Einfluss von Alkohol, wie ein Test ergab. Zudem reagierte ein Drogenschnelltest positiv auf Cannabis. Weiterhin hatte der deutsche Staatsangehörige etwas Cannabis und eine Schreckschusswaffe einstecken. Der Roller war nicht versichert. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme und stellten die Gegenstände sicher. Sie fertigten die entsprechenden Anzeigen. (uh) Alkoholisierter E-Scooter-Fahrer gestoppt Zeit: 13.04.2026, 20:15 Uhr Ort: Großenhain Polizisten des Reviers Großenhain haben einen betrunkenen E-Scooter-Fahrer (42) gestoppt. Die Beamten hielten den 42-Jährigen auf der Elsterwerdaer Straße an, weil die Versicherungsplakette am E-Scooter fehlte. Eine Pflichtversicherung bestand nicht. Zudem bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein Test ergab mehr als 1,2 Promille beim deutschen Staatsangehörigen. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme bei ihm, untersagten die Weiterfahrt und fertigten die entsprechende Anzeige. (uh) Wohnungseinbruch Zeit: 13.04.2026, 17:15 Uhr festgestellt Ort: Meißen Unbekannte haben in den vergangenen Tagen versucht in eine Wohnung an der Hafenstraße einzubrechen. Die Täter hebelten eine Tür auf und durchsuchten die Räume. Nach erster Übersicht stahlen sie nichts, hinterließen aber einen Sachschaden von rund 300 Euro. (uh) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Senior beraubt Zeit: 13.04.2026, 21:45 Uhr bis 22:30 Uhr Ort: Freital-Wurgwitz Am Mittwochabend haben Unbekannte einen Mann (84) mehr als 80.000 Euro gestohlen. Die Täter gaben sich zunächst telefonisch als Polizist und Anwalt aus. Sie ließen den 84-Jährigen glauben, sein Erspartes sei in Gefahr, da Kriminelle in seiner unmittelbaren Umgebung unterwegs wären. Ein vermeintlicher Polizist kam daraufhin in die Wohnung des Mannes und nahm eine Geldkassette mit über 80.00 Euro entgegen. Als der Täter schließlich die Wohnung mit der Geldkassette verlassen wollte, versuchte der Senior ihn daran zu hindern. Der Unbekannte stieß ihn weg und floh aus dem Fenster. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei rät: – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! – Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie solche Anrufe bekommen! – Die Polizei sichert keine Wertgegenstände oder Bargeld. Polizisten stellen persönlichen Kontakt her und können sich ausweisen. Übergaben von Gegenständen werden immer quittiert! – Übergeben Sie kein Geld an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld an unbekannte Konten! – Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei! (sz) Während Geschwindigkeitskontrolle überholt Zeit: 13.04.2026, 12:40 Uhr Ort: Dippoldiswalde, OT Reichstädt Am Montag haben Polizisten einen Peugeot 407 (Fahrer 27) auf der Ruppendorfer Straße gestoppt, der mehr als doppelt so schnell gefahren ist wie erlaubt. Die Beamten kontrollieren den 27-Jährigen, der im Bereich der Geschwindigkeitskontrolle ein anderes Fahrzeug überholte und dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h laut Messung um 43 km/h überschritt. Zudem reagierte ein Drogentest positiv auf Amphetamine. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme und beschlagnahmten den Führerschein des 27-jährigen deutschen Staatsbürgers. Er muss sich nun wegen der Trunkenheit im Verkehr sowie wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten. (sz) Ohne Fahrerlaubnis am Steuer Zeit: 13.04.2026, 17:45 Uhr Ort: Neustadt in Sachsen, OT Langburkersdorf Polizisten des Reviers Sebnitz ermitteln gegen einen Autofahrer (47) wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der 47-Jährige war mit einem Kia Ceed auf der Sebnitzer Straße unterwegs, als er kontrolliert wurde. Dabei stellten die Beamten fest, dass der tschechische Staatsangehörige keine Fahrerlaubnis besaß. Er musste das Auto stehen lassen. (rr) Unter Drogeneinfluss auf E-Scooter unterwegs Zeit: 13.04.2026, 15:35 Uhr Ort: Pirna Polizisten des Reviers Pirna haben den Fahrer (39) eines E-Scooters gestoppt, der offenbar unter Drogeneinfluss unterwegs war. Der 39-Jährige fuhr auf der Maxim-Gorki-Straße, als er kontrolliert wurde. Ein Drogentest reagierte bei ihm positiv auf Cannabis. Die Beamten fertigten eine entsprechende Anzeige. (rr)
  • Tatjana Ghanem wurde 1967 in Gummersbach geboren. Nach dem erfolgreichen Abschluss beider juristischer Staatsexamen wurde sie im September 1995 zur Richterin auf Probe ernannt und war zunächst dem Amtsgericht Leipzig zugewiesen. Nach Stationen beim Landgericht Leipzig und einer Abordnung an das Oberlandesgericht Dresden wurde sie im Jahr 1998 beim Landgericht Leipzig zur Richterin am Landgericht ernannt. Ab Januar 2003 erfolgte eine erneute Abordnung an das Oberlandesgericht Dresden. Nach einer vorübergehenden Tätigkeit beim Landgericht Leipzig wechselte sie im Juli 2004 zum Sächsischen Finanzgericht, wo Frau Ghanem zunächst im Wege einer Abordnung und ab August 2007 als Richterin am Finanzgericht tätig war. Im April 2017 erfolgte die Ernennung zur Vorsitzenden Richterin am Finanzgericht. Im Anschluss daran wurde sie Anfang 2022 zur Vizepräsidentin des Sächsischen Finanzgerichts ernannt. Frau Ghanem wird zum 1. Dezember 2026 die Nachfolge von Martina Gerhardt antreten, die das Sächsische Finanzgericht seit 2019 leitet und zum 1. Dezember 2026 in den Ruhestand treten wird. Sie war seit 1993 in der sächsischen Justiz tätig, u.a. als Vorsitzende Richterin am Landgericht Leipzig sowie als Leiterin eines Personalreferats im Staatsministerium der Justiz. Beim Sächsischen Finanzgericht sind 40 Mitarbeiter tätig, davon 21 Richter.
  • Wolfgang Schwürzer wird neuer Generalstaatsanwalt des Freistaates Sachen. Er folgt im Amt auf Martin Uebele, der zum 1. Juli 2026 in den Ruhestand tritt. Wolfgang Schwürzer wurde 1961 in Mindelstetten geboren. Nach Absolvierung beider juristischer Staatsexamen begann er seine berufliche Laufbahn 1991 bei der Staatsanwaltschaft Dresden. Nach weiteren Stationen bei der Staatsanwaltschaft beim Landgericht München II, beim Sächsischen Landtag und am Amtsgericht Dresden wurde Wolfgang Schwürzer 1994 zum Richter am Amtsgericht beim Amtsgericht Dresden ernannt. Im Januar 1998 wechselte er im Wege der Abordnung zur Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Im Februar 1998 erfolgte seine Ernennung zum Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Dresden sowie im Januar 2000 die Ernennung zum Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Von Mai 2003 bis Dezember 2008 bekleidete Wolfgang Schwürzer das Amt des Oberstaatsanwalts als ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts, zunächst bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz und im Anschluss bei der Staatsanwaltschaft Dresden. Nach Ernennung zum Leitenden Oberstaatsanwalt nahm er bis Mitte Mai 2024 die Funktion des Vertreters des Generalstaatsanwalts bei der Generalstaatsanwaltschaft wahr. Seit dem 15. Mai 2024 führt Wolfgang Schwürzer die Staatsanwaltschaft Dresden. Sein Vorgänger, Martin Uebele, ist seit 1991 in der sächsischen Justiz tätig und wirkte in dieser Zeit unter anderem als Vizepräsident des Amtsgerichts Dresden, als Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Görlitz, als Präsident des Amtsgerichts Chemnitz sowie des Landgerichts in Dresden. Seit 1. Februar 2022 steht er an der Spitze der Generalstaatsanwaltschaft, wo aktuell 107 Mitarbeiter tätig sind, davon 41 Staatsanwälte. Des Weiteren führt die Generalstaatsanwaltschaft Dresden die Dienstaufsicht über die fünf sächsischen Staatsanwaltschaften mit insgesamt 1.104 Mitarbeitern, davon 437 Staatsanwälte.