Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Die Arbeiten am Neubau der Brücke der B 101 bei Großenhain erreichen einen weiteren wichtigen Meilenstein. Nach Abschluss der Arbeiten an den Widerlagern werden seit Beginn dieser Woche in mehreren Nächten die Fertigteilstahlträger eingehoben. Bis Ende der Wochen sollen die sechs benötigten Verbundfertigteilträger über die Gleise der Deutschen Bahn liegen. Die Fertigstellung der neuen Brücke ist, vorbehaltlich der weiteren Witterungsbedingungen, für Ende 2026 vorgesehen. Einzelne Restarbeiten könnten noch 2027 erfolgen müssen. »Der Einhub der Stahlträger ist ein wesentlicher Schritt für den Neubau der Brücke. Mit dem heutigen Arbeitsfortschritt entsteht die tragende Basis für den eigentlichen Überbau. Damit ist ein zentraler Schritt im Bauablauf erreicht. Dass der Einhub unter Einsatz eines Großkrans planmäßig und ohne Einschränkungen erfolgen konnte, ist das Ergebnis einer sorgfältigen Vorbereitung und der engen Abstimmung aller Beteiligten. Wir liegen damit weiterhin im Gesamtzeitplan«, sagt Andreas Gruner, der zuständige Referatsleiter im Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Mit dem abgeschlossenen Einhub der Stahlträger Ende der Woche beginnen die weiteren Arbeiten am Überbau. Dazu zählen das Betonieren der Fahrbahnplatte, der Einbau der Abdichtung sowie die Herstellung der Kappen und der Fahrbahn. Im Anschluss folgen die Geländer und Ausstattungsarbeiten. Untersuchungen im Dezember 2024 bestätigten fortschreitende, erhebliche Schäden des Überbaus und eine fehlende Standsicherheit der Brücke, sodass diese kurzfristig gesperrt und bis zum 23. Dezember zurückgebaut wurde. Seit 2025 entsteht an gleicher Stelle ein neues Bauwerk. Die Bohrpfähle und Pfahlkopfplatten sind bereits hergestellt. Die Widerlager und angrenzenden Stützwände werden derzeit errichtet. Während der Arbeiten bleibt die Vollsperrung der B 101 bestehen. Der Verkehr wird weiterhin über die ausgewiesene Umleitung geführt. Die Umleitungsstrecke verläuft über die S 81, die S 100 und die S 101 zurück zur B 101. Die Gegenrichtung wird entsprechend geführt. Die Baukosten des Neubaus betragen rund 6,8 Millionen Euro. Sie werden aus dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland finanziert. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner weiterhin um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen sowie um eine umsichtige Fahrweise auf den Umleitungsstrecken.
  • Zur heutigen Aktuellen Debatte im Sächsischen Landtag mit dem Titel »Sachsens Apotheken als Eckpfeiler der Gesundheitsversorgung dauerhaft stärken« erklärt Staatsministerin Petra Köpping: »Die Arbeit der Apotheken, ihrer Leiter und der dort beschäftigten Angestellten ist von enormer Bedeutung. Die Arbeit geht weit über die bloße Abgabe von Arzneimitteln hinaus. Jede einzelne Apotheke im Freistaat ist wichtig. Vor etwa 20 Jahren gab es in Sachsen 1.002 öffentliche Apotheken, heute sind es nur noch etwa 860. Die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln durch öffentliche Apotheken ist aber überall im Freistaat gewährleistet. Das ist mir wichtig. Die Versorgung entspricht dem geltenden Landesentwicklungsplan. Auch ältere, chronisch kranke oder mobilitätseingeschränkte Menschen erhalten überall in Sachsen ihre Arzneimittel. Wenn nötig durch Botendienste, die öffentlichen Apotheken werden dafür extra vergütet. Die wirtschaftliche Situation vieler Apotheken ist angespannt. Die richtige Antwort darauf gibt der Bund, wenn er das sogenannte Packungsfixum zum 1. Juli 2026 von 8,35 Euro auf 9 Euro anhebt. Zum 1. Januar 2027 wird es auf 9,50 Euro steigen. Dafür habe ich mich eingesetzt. Diese Maßnahme wird die Einkommenssituation aller Apotheken verbessern und die Zahl der Apotheken stabilisieren. Welcher Wert dem beigemessen wird, sieht man daran, dass in Zeiten, in denen überall von Einsparungen in Milliardenhöhe gesprochen wird, eine Erhöhung realisiert wird. Das zukünftig vorgesehene Verfahren der Vergütungsverhandlungen zwischen den Partnern der Selbstverwaltung ist ein geeignetes Instrument, um eine angemessene Vergütung der Apotheken auch darüber hinaus sicherzustellen. Die Staatsregierung hat in ihrem konkreten Verantwortungsbereich alles unternommen, was die Situation der Apotheken stärkt. Apotheken dürfen bei Versorgungsmängeln untereinander mit Arzneimitteln aushelfen, ohne die Erlaubnis zum Großhandel mit Arzneimitteln besitzen zu müssen. Apotheken dürfen Arzneimittel bei Engpässen auch auf Vorrat aus dem Ausland einführen. Die Einfuhr ist sonst nur auf konkrete Bestellung bzw. Verschreibung und somit ohne Bevorratung zulässig. Gemeinsam mit der Landesapothekerkammer haben wir dafür gesorgt, dass Sachsen bundesweit lange die größte Flexibilität bei den Öffnungszeiten von Apotheken aufwies. Das Bundesrecht hat mittlerweile nachgezogen. Alle Menschen sollen Zugang zu hochwertiger Arzneimittel-Versorgung haben. Dies ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit und für mich ein wichtiges Anliegen.«
  • Verantwortlich: Anja Leuschner (al), Stefan Heiduck (sh), Julia Szagunn (js) "Sicher unterwegs mit dem Rad - informieren, ausprobieren und mitmachen!« - 2. Fahrradaktionstag lockt Schüler und Besucher an Bezug: Medieninformation der Polizeidirektion Görlitz Nr. 261 vom 16. Juni 2026 Bautzen, Seminarstraße, Schilleranlagen 23.06.2026, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr Unter dem Motto »Sicher unterwegs mit dem Rad - informieren, ausprobieren und mitmachen!« hat der 2. Fahrradaktionstag am Dienstag auf dem Platz vor dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater an der Seminarstraße in Bautzen zahlreiche Schülerinnen und Schüler angelockt. Dabei drehte sich alles um die Themen Sicherheit im Straßenverkehr, Verkehrsregeln sowie den Diebstahlschutz. Außerdem standen die Bürgerpolizisten des Polizeirevieres Bautzen, Beamte des Verkehrsunfalldienstes der Verkehrspolizeiinspektion Görlitz, die Kreisverkehrswacht Bautzen, der Verein Teilrad - Bautzen, der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) sowie zahlreiche Fahrradhändler der Stadt Bautzen mit Rat und Tat zur Seite. Es drehte sich alles um die Themen Beleuchtung, Bekleidung, Helm, Fahrverhalten, Technik, Transport von Personen sowie Ladung, Gefahren im Straßenverkehr und Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler der umliegenden Oberschulen und Gymnasien von Vorführungen, wie schnell zum Beispiel Fahrradschlösser geknackt werden können, wie sicher ein rohes Ei in einem Helm ist oder aber wie gut die richtige Bekleidung im Dunklen leuchtet. Begeistert nutzten sie die Möglichkeit mit einem Lastenrad zu fahren und erfuhren auch, was Radfahren mit Demokratie zu tun hat. Am Ende resümierten die Organisatoren, die Partner sowie die Unterstützer einen erfolgreichen Tag, verbunden mit der Überzeugung, die Schüler und Besucher mit wichtigen Informationen sensibilisiert und einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit von Fahrradfahrern im Straßenverkehr geleistet zu haben. Die Polizei bedankt sich nochmals bei allen beteiligten Partnern sowie für die freundliche Unterstützung des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters. Anlage: Fotos der Aktion (sh) Fahndungs- und Kontrolltag Landkreise Bautzen und Görlitz 23.06.2026, 06:00 Uhr - 14:00 Uhr Am Dienstag hat in ganz Sachsen ein Fahndungs- und Kontrolltag stattgefunden. Auch in den Landkreisen Bautzen und Görlitz richteten Beamte des Polizeidirektion Görlitz mehrere Kontrollstellen ein. Besonders Augenmerk lag auf Drogen und Alkohol im Straßenverkehr, der internationalen Kfz-Verschiebung sowie Feststellung von offenen Haftbefehlen. Auch Geschwindigkeitskontrollen wurden an verschiedenen Stellen durchgeführt. Die Polizisten kontrollierten insgesamt 482 Personen und 2.378 Fahrzeuge. Hier sind die Tempokontrollen mit eingerechnet. Fünf Straftaten, darunter eine Verkehrsstraftat, fünf Ordnungswidrigkeiten sowie vier Fahndungstreffer waren das Ergebnis. Ein Messteam baute am Dienstagvormittag zudem die Anlage an der Autobahn 4 in Höhe des Parkplatzes An der Neiße auf. In knapp fünfeinhalb Stunden passierten 1.981 Fahrzeuge die Messstelle. 225 überschritten dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Die Ordnungshüter verhängten 69 Verwarn- und 156 Bußgelder. Der Tagesschnellste war ein Citroen mit Görlitzer Kennzeichen. Dieser fuhr doppelt so schnell wie erlaubt - 161 km/h. Den Fahrer erwarten 700 Bußgeld, zwei Punkte sowie drei Monate Fahrverbot. So klickten bei einem 19-Jährigen die Handschellen. Der Heranwachsende kam aufgrund eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes für vier Wochen in den Jugendarrest. Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen stoppten auf der A 4 in Richtung Görlitz einen Kia und kontrollierten das Fahrzeug in Höhe Burkau. Die Ordnungshüter stellten fest, dass der Pkw zwischen dem 20. und 21. Juni 2026 in Hanau (Hessen) gestohlen wurde. Der 41-jährige polnische Kraftfahrer wurde vorläufig festgenommen. Die Soko Kfz ermittelt. In Bautzen nahmen Beamte ein Fahrzeug mit zwei vietnamesischen Staatsbürgern unter die Lupe. Der Beifahrer konnte keine gültigen Aufenthaltsdokumente vorweisen. Eine Anzeige wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes war die Folge. Autobahnpolizeirevier Bautzen Gestohlener Pkw festgestellt - Tatverdächtiger vorläufig festgenommen und in Untersuchungshaft Bezug: Medieninformation Polizeidirektion Görlitz Nr. 269 vom 23. Juni 2026 BAB 4, Dresden - Görlitz, Rasthof Oberlausitz 22.06.2026, 12:50 Uhr Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen haben am Montagnachmittag auf der A 4 in Richtung Görlitz einen Toyota mit polnischen Nummernschildern festgestellt. Die Polizisten überprüften die Kennzeichen. Diese waren auf einen Lexus ausgestellt. Als der Fahrer die Beamten bemerkte, gab er Gas. Die Ordnungshüter blieben dran und stoppten das Fahrzeug auf dem Rasthof Oberlausitz. Der Verdacht der Gesetzeshüter erhärtete sich. Der Highlander wurde am 18. Juni 2026 bei Bad Berleburg gestohlen. Der polnische Kraftfahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und wurde vorläufig festgenommen. Für den Toyota rückte ein Abschlepper an. Eine kriminaltechnische Untersuchung wird die Folge sein, bevor das Fahrzeug an den rechtmäßigen Eigentümer übergeben werden kann. Ein Haftrichter erließ gegen den 33-Jährigen einen Untersuchungshaftbefehl. Der Täter wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. (sh) Einen zu geringen Abstand… BAB 4, Görlitz - Dresden, Bautzen-Ost 23.06.2026, 17:30 Uhr …hatte eine 38-jährige VW-Fahrerin am Dienstagnachmittag auf der A 4 in Richtung Dresden bei Bautzen gehabt. Die deutsche Fahrzeugführerin kollidierte beim Spurwechsel von links nach rechts mit dem Kia eines 41-Jährigen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden konnte auf etwa 3.000 Euro geschätzt werden. Beamte des Autobahnpolizeireviers nahmen den Unfall auf. (js) Verunfallt BAB 4, Görlitz - Dresden, zwischen Pulsnitz und Ottendorf-Okrilla 23.06.2026, 21:15 Uhr In den Dienstagabendstunden ist es zu einem Unfall auf der A 4 in Richtung Dresden zwischen Pulsnitz und Ottendorf-Okrilla gekommen. Ein 42-jähriger Skoda-Fahrer wollte mit seinem Anhänger auf die linke Fahrspur wechseln. Offenbar übersah er dabei den 62-jährigen Skoda-Lenker und es kam zur Kollision. Verletzt wurde niemand, die Fahrzeuge blieben fahrbereit und es entstand Sachschaden von etwa 4.000 Euro. Eine Streife des Autobahnpolizeireviers nahm den Zusammenstoß auf. (js) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Für Wasserkocher gebremst Bautzen, Friedrich-Wolf-Straße 23.06.2026, 09:35 Uhr Eine 45-jährige Autofahrerin war am Dienstagvormittag gezwungen, für einen Wasserkocher auf der Friedrich-Wolf-Straße in Bautzen zu bremsen. Offenbar hatte eine 30-jährige Frau aus der Ukraine ihrem Ärger Luft gemacht, indem sie Gegenstände umherwarf. Unter anderem landete dabei auch das Küchengerät auf der Straße. Eine Streife kam vor Ort und sorgte für Ordnung. Die Beschuldigte wird sich wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu verantworten haben. (al) Simson gegen Bobbycar Schirgiswalde-Kirschau, OT Schirgiswalde, Petersbach 23.06.2026, 20:05 Uhr Zu einem Unfall mit einem Kind ist es am Dienstagabend in Schirgiswalde gekommen. Ein 15-Jähriger war mit seiner Simson auf der Spielstraße Petersbach in Richtung Sohlander Straße unterwegs. Plötzlich schnellte ein Mädchen auf einem Bobbycar hinter einem parkenden Pkw hervor. Der Moped-Fahrer konnte nicht mehr bremsen und kollidierte mit der Siebenjährigen. Beide wurden leicht verletzt. An der S 51 entstand etwa 200 Euro Sachschaden. Eine Streife nahm den Unfall auf. (al) Verbotene Schmierereien Radeberg, Richard-Wagner-Straße 20.06.2026, 20:00 Uhr - 22.06.2026, 12:00 Uhr Über das vergangene Wochenende haben Unbekannte verbotene Schriftzüge an eine Hauswand an der Richard-Wagner-Straße in Kamenz angebracht. Polizisten nahmen eine Anzeige auf. Der entstandene Sachschaden konnte mit etwa 500 Euro beziffert werden. Der Staatsschutz ermittelt. (js) Motorradunfall S 177, in Höhe Abfahrt Großröhrsdorf 23.06.2026, 11:00 Uhr Zu einem Motorradunfall ist es am Dienstagvormittag auf der S 177 gekommen. Ein 25-Jähriger war mit seiner BMW unterwegs und geriet in Höhe der Abfahrt Großröhrsdorf ins Schleudern. Das Bike kollidierte mit einem Begrenzungspfahl und kam auf einer Wiese zum Liegen. Der Mann wurde leicht verletzt. Der Sachschaden belief sich auf rund 2.000 Euro. Ursächlich war offenbar eine Dieselspur auf der Fahrbahn. (sh) Traktor bestellt, doch nie geliefert Arnsdorf 23.06.2026, 11:45 Uhr Dienstagmittag hat ein Mann im Polizeistandort Radeberg Anzeige wegen Betruges erstattet. Der Geschädigte bestellte im Internet einen Traktor im Wert von 14.000 Euro und tätigte eine Anzahlung von etwa 50 Prozent. Die Arbeitsmaschine wurde jedoch nie geliefert. Der Vermögensschaden belief sich auf etwa 7.300 Euro. Der zuständige Revierkriminaldienst befasst sich mit den weiteren Ermittlungen. (js) Badeunfall Laußnitz, Würschnitzer Straße, Kieswerk 24.06.2026, 18:00 Uhr Zu einem schweren Badeunfall ist es am Sonntagabend in einer Kiesgrube an der Würschnitzer Straße in Laußnitz gekommen. Ein 16-Jähriger betrat widerrechtlich das Privatgelände des Kieswerks und verletzte sich bei einem Sprung ins Wasser schwer. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Die Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs dauern an. Betretungsverbot Die Polizei weist auch im Namen des Kieswerks darauf hin, dass das Betreten und vor allem Baden an den Kiesgruben strengstens verboten ist. Wie der Badeunfall gezeigt hat, birgt das Areal und die Gewässer nicht vorhersehbare Gefahren. Auch strafrechtliche Konsequenzen, wie eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs, sind die Folgen eines unerlaubten Badeausflugs. Die Polizei rät Bei den aktuellen Temperaturen sind viele auf der Suche nach einer Abkühlung. Dabei sollten Sie jedoch keinesfalls Risiken für Ihre Gesundheit eingehen und stets die Baderegeln beachten. Gehen Sie nur an Orten baden, an denen es erlaubt ist! Springen Sie nicht in unbekannte Gewässer! Gehen Sie nicht alleine baden! Verlassen Sie bei Gewitter sofort das Wasser! Verzichten Sie auf Alkohol und Betäubungsmittel! (sh) E-Bikes weg Großröhrsdorf, OT Hauswalde, Hauptstraße 23.06.2026, 18:30 Uhr Am Dienstagabend haben Fahrraddiebe an der Hauptstraße in Hauswalde zugeschlagen. Die Täter entwendeten zwei E-Bikes im Wert von knapp 7.400 Euro. Nach den Pedelecs wird gefahndet. Der Revierkriminaldienst Kamenz ermittelt. (sh) Mit Flasche geschlagen und beleidigt Hoyerswerda, Hufelandstraße 23.06.2026, 18:45 Uhr Ein bislang Unbekannter hat am Dienstagabend einen Postboten beleidigt und mit einer Flasche geschlagen. Der Vorfall ereignete sich auf der Hufelandstraße in Hoyerswerda. Durch den Schlag erlitt der Geschädigte Schmerzen und erstattete eine Anzeige bei dem örtlichen Polizeirevier. Der Revierkriminaldienst Hoyerswerda übernahm die Ermittlungen. (js) Kontrolle deckt mehrere Verstöße auf Hoyerswerda, Teschenstraße 23.06.2026, 21:45 Uhr Eine Streife hat am Dienstagabend einen deutschen E-Scooter-Fahrer auf der Teschenstraße in Hoyerswerda kontrolliert. Ein Drogentest reagierte bei dem 20-Jährigen positiv auf Cannabis, was eine Blutentnahme zur Folge hatte. Die Beamten fanden außerdem eine größere Menge Cannabisblüten sowie ein nicht gekennzeichnetes Pfefferspray in den Taschen des jungen Mannes. Die ausgehändigten Papiere passten auch nicht zu dem Elektrofahrzeug. Das Sachgebiet Verkehr Hoyerswerda ermittelt nun wegen des Fahrens unter Betäubungsmitteleinflusses und der Verstöße gegen das Waffengesetz, Pflichtversicherungsgesetz sowie das Konsumcannabisgesetz. (js) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Betrug Görlitz 25.05.2025 - 23.06.2026 Am Dienstag hat ein 56-Jähriger auf dem Polizeirevier Görlitz eine Strafanzeige wegen Betruges erstattet. Er investierte rund 50.000 Euro. Der Geschädigte recherchierte das Unternehmen und stieß dabei auf eine Warnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, woraufhin er sich bei der Polizei meldete. Die Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizeiinspektion. (js) E-Bike gestohlen Görlitz, Luisenstraße 22.06.2026, 23:00 Uhr - 23.06.2026, 15:00 Uhr Von Montag auf Dienstag haben Unbekannte ein E-Bike aus einem Hinterhof der Luisenstraße in Görlitz gestohlen. Das grüne Raymon hatte einen Wert von etwa 3.400 Euro. Beamte des Görlitzer Reviers nahmen eine Anzeige auf und sicherten umfangreich Spuren. Die Ermittlungen dauern an. (js) Unfall mit Fahrerflucht Görlitz, Robert-Bosch-Straße 23.06.2026, 09:00 Uhr Zu einem Unfall mit Fahrerflucht ist es am Dienstagvormittag auf einem Parkplatz an der Robert-Bosch-Straße in Görlitz gekommen. Ein Skoda streifte offenbar den geparkten Opel eines 42-Jährigen und verließ die Unfallstelle, ohne seinen Pflichten nachzukommen. Es entstand Sachschaden von knapp 750 Euro. Ein Zeugenhinweis brachte die Polizisten auf die Spur eines 75-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Die Ermittlungen des Verkehrs- und Verfügungsdienstes Görlitz dauern an. (sh) Pkw vs. Fahrrad Niesky, Am Markt 23.06.2026, 14:00 Uhr Zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Fahrrad ist es am Dienstagnachmittag in Niesky gekommen. Eine 20-Jährige war mit ihrem Fiat auf der Straße Am Markt unterwegs und hatte die Absicht, die Horkaer Straße in Richtung der Bahnhofstraße zu kreuzen. Dabei übersah die junge Frau offenbar einen vorfahrtsberechtigen 58-jährigen Radler, der die Horkaer Straße in Richtung Zinzendorfplatz befuhr. Eine Kollision war die Folge. Der Fahrradfahrer wurde leicht verletzt. Der Sachschaden belief sich auf rund 2.000 Euro. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh) Diebstahl Ebersbach-Neugersdorf, OT Neugersdorf, Rudolf-Breitscheid-Straße 22.06.2026, 21:30 Uhr - 23.06.20026, 07:30 Uhr Langfinger haben in der Nacht zu Dienstag zwei Fahrräder, Bauwerkzeuge und eine Sonnenbrille aus einem Gebäude der Rudolf-Breitscheid-Straße in Neugersdorf entwendet. Beamte des zuständigen Reviers nahmen eine Anzeige wegen des Diebstahls im besonders schweren Fall auf und sicherten Spuren. Die Unbekannten verursachten zwar keinen Sachschaden, doch etwa 1.600 Euro Stehlschaden. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Revierkriminaldienst Zittau-Oberland auf. (js) Skoda entwendet Ebersbach-Neugersdorf, OT Neugersdorf, Richard-Wagner-Straße 22.06.2026, 23:00 Uhr - 23.06.2026, 06:30 Uhr In der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte einen Skoda auf der Richard-Wagner-Straße in Neugersdorf entwendet. Der Fabia hatte einen Wert von etwa 3.000 Euro. Beamte des Reviers Zittau-Oberland nahmen eine Anzeige auf und fahndeten nach dem Pkw. Die Soko Kfz übernahm die weiteren Ermittlungen. (js) Senior paroliert Löbau 23.06.2026, 17:45 Uhr Dienstagabend sind Beamte des Reviers Zittau-Oberland nach Löbau gerufen worden. Ein 72-jähriger deutscher Staatsangehöriger äußerte sich mehrfach beleidigend und fremdenfeindlich gegenüber dem Geschädigten. Der Senior pustete einen Alkoholwert von umgerechnet 1,42 Promille. Die Ordnungshüter nahmen eine Anzeige auf und übergaben die Ermittlungen dem Staatsschutz. (js) Blaufahrt beendet Weißwasser/O.L., Goethestraße 23.06.2026, 18:50 Uhr Eine Streife des örtlichen Reviers hat am Dienstagabend in Weißwasser eine Blaufahrt beendet. Die Ordnungshüter stoppten einen 74-Jährigen, der mit seinem Audi auf der Goethestraße unterwegs war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,40 Promille. Für den ungarischen Kraftfahrer war die Fahrt beendet und eine Blutentnahme folgte. Er wird sich wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen. (sh)
  • »Der geplante Einstieg des Bundes bei KNDS ist ein wichtiges Signal für die sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit und damit auch Unabhängigkeit Deutschlands und Europas. Wer dauerhaft verteidigungsfähig sein will, braucht auch eine starke industrielle Basis und strategische Technologien in und aus Europa. Entscheidend ist jetzt, dass die Investitionen in die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie bundesweit ausgewogen wirken. Ostdeutschland und insbesondere Sachsen dürfen nicht übersehen werden, denn die sächsischen Unternehmen haben viel zu bieten in High Tech Bereichen – die Milliarden müssen auch hier ausgegeben werden. Der Staatseinstieg kann und muss eine Chance für den Osten sein«, so Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter. Im vergangenen Jahr hatte Dirk Panter mit einem Thementag auf die Vielfalt der Rüstungsindustrie in Sachsen aufmerksam gemacht. Panter: »Sachsen verfügt über leistungsfähige Unternehmen in den Bereichen Fahrzeugbau, Maschinenbau, Werkstofftechnik, Elektronik, Sensorik, Optik, Software und Präzisionsfertigung. Diese Kompetenzen sind für moderne Sicherheits- und Verteidigungstechnologien von zentraler Bedeutung. Mit dem KNDS-Engagement in Görlitz und zahlreichen spezialisierten Zulieferern haben wir bereits bewiesen, welch großes Potenzial im Freistaat vorhanden ist: bei Arbeits- und Fachkräften, Industrie und Zulieferern, aber auch bei Wissenschaft und Forschung.« »Wenn der Bund seine geplante Beteiligung an KNDS als industriepolitisches Signal versteht, dann muss dieses Signal auch im Osten und im Freistaat Sachsen ankommen – in Form von Investitionen, Forschung, Entwicklung und industrieller Wertschöpfung. Sicherheitspolitische Souveränität muss auch in unseren regionalen Wertschöpfungsketten ankommen. Sachsen kann und will dazu einen wichtigen Beitrag leisten.«
  • Das Landgericht Leipzig – Wirtschaftsstrafkammer – hat einen 41-jährigen Angeklagten wegen sechs Fällen des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs im Bereich des »Cybertrading« zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt. Das Urteil vom 4. Juni 2026 ist rechtskräftig. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden leitet nunmehr die Vollstreckung einer erstmalig in Sachsen gegen ein Mitglied des Managements im Bereich des Cybertradings verhängten Strafe ein. Nach den gerichtlichen Feststellungen und aufgrund der Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden und des Landeskriminalamtes Sachsen war der israelische Verurteilte Teil eines sogenannten »Brandbetreibers« (Betreiber von Onlineanlagebetrugsplattformen) und dort im mittleren Management in den Jahren 2020 bis 2022 tätig. Der international agierende Brandbetreiber ist allein in Deutschland für über vier Millionen Euro an Schaden verantwortlich gewesen. Weltweit liegt der Schaden mutmaßlich bei über 65 Millionen Euro. Der Brandbetreiber betrieb mehrere Callcenter unter anderem in Georgien und Israel und ließ von dort aus Geschädigte weltweit und auch in Deutschland durch Callcenteragenten kontaktieren. Der im Urteil festgestellte Sachverhalt umfasst 599 deutschsprachige Geschädigten, wovon ein Teil aus Sachsen stammt. Der Verurteilte wurde im Juni 2024 in Montenegro aufgrund eines von der Generalsstaatsanwaltschaft Dresden beantragten internationalen Haftbefehls festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert. Die Anklageerhebung erfolgte im Dezember 2025. Bis zur rechtskräftigen Verurteilung saß der Verurteilte ununterbrochen in Untersuchungshaft. Der geständige Verurteilte soll seine Haftstrafe in einer Justizvollzugsanstalt in Sachsen verbüßen. Er leistete im Prozess eine Schadenswiedergutmachung in Höhe von über 200.000 Euro. Über die Verteilung an die Geschädigten wird im Rahmen der Strafvollstreckung entschieden. Zum Hintergrund: Zum erfolgreichen »Action Day« in diesem Verfahren siehe die Medieninformation der Generalstaatsanwaltschaft Dresden vom 22. November 2022. Beim »Cybertrading« wurden vermeintliche Geldanlageprodukte im Internet zum Handel angeboten und große Gewinne bei geringen Investitionen versprochen. Über Werbeanzeigen wurden die Geschädigten in Portale geleitet, um an die persönlichen Daten zu gelangen. Mit diesen Daten wurden dann Kundenkonten bei fingierten Online-Handelsplattformen angelegt und Gelder auf ausländische Konten transferiert. Von den eingezahlten Gesamtsummen wurden den Geschädigten nur maximal drei Prozent ausgezahlt oder in Aussicht gestellte Gewinnbeteiligungen gänzlich verwehrt. Tatsächlich wurden die Einzahlungen von Anlegern jedoch nie gewinnbringend investiert. Über unterschiedlichste Plattformen und Websites wurde gegenüber den Opfern die Illusion eines existierenden Accounts aufrechterhalten. Dort wurden den Geschädigten durch vermeintlich erfolgreiche Trades Gewinne vorgetäuscht, um weitere Investitionen zu generieren. Sobald ein Anleger skeptisch wurde oder eine Auszahlung wünschte, brach der Kontakt oftmals ab oder das Investment erlitt einen überraschenden Einbruch, welcher einen plötzlichen Totalverlust des Investments suggerierte. Die Täter agierten aus professionell betriebenen Callcentern im Ausland.