Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Verletzte bei Auseinandersetzung - Kriminalpolizei ermittelt
Chemnitz Verletzte bei Auseinandersetzung - Kriminalpolizei ermittelt Zeit: 03.11.2026, 16:00 Uhr polizeibekannt Ort: OT Zentrum (4367) Ein Passant wählte am Nachmittag den Notruf und teilte eine Auseinandersetzung unter mehreren Personen auf dem Schillerplatz an der Straße der Nationen mit. Als die ersten Polizisten am Ort des Geschehens eintrafen, war die Lage unübersichtlich. Ein 21-jähriger Mann (türkischer Staatsbürger) hatte eine Stichverletzung erlitten, ein weiterer junger Mann (19, afghanischer Staatsbürger) wies eine Schnittverletzung auf. Im näheren Umfeld befanden sich zudem vier weitere Männer, die offenbar Angaben zur Auseinandersetzung machen konnten oder möglicherweise auch beteiligt gewesen waren. Während einige Beamte die beiden Schwerverletzten bis zum Eintreffen alarmierter Rettungskräfte versorgten, nahmen sich andere Polizisten den übrigen Männern an. Sie wurden für weitere polizeilichen Maßnahmen unmittelbar auf Polizeidienststellen verbracht. Die Chemnitzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen bereits zum nach wie vor unklaren Geschehen übernommen. Die beiden Geschädigten befinden sich indes in Krankenhäusern, wo sie stationär aufgenommen wurden. Es wird seitens der Stabsstelle Kommunikation der Polizeidirektion Chemnitz zu gegebener Zeit nachberichtet. (Ry) -
Papier war gestern: online gestellter Bauantrag wird in Sachsen flächendeckend ermöglicht
Wer in Sachsen bauen will, soll seinen Bauantrag künftig grundsätzlich digital stellen können. Das sieht der Entwurf des Ersten Sächsischen Gesetzes zur Bürokratieentlastung und Staatsmodernisierung (StaMo I) vor, den das Kabinett heute (3. November 2026) vorgelegt hat. Darin enthalten ist die Änderung der Sächsischen Bauordnung: Bauanträge und Bauvoranfragen sollen danach grundsätzlich online bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde eingereicht werden können. Papieranträge sind in begründeten Ausnahmefällen möglich. Die neue Regel soll voraussichtlich ab 1. Juli 2027 gelten. Staatsministerin Regina Kraushaar: »Wenn wir das Bauen in Sachsen einfacher, schneller und transparenter machen wollen, dann müssen wir auch bei der Antragstellung ran. Wer baut, will seinen Antrag erstens papierlos vorlegen können und zweitens jederzeit online nachsehen, wo das Verfahren steht. Damit das geht, braucht es die digitale Baugenehmigung. 36 von 42 Bauaufsichtsbehörden sind schon am Start, die übrigen folgen mit dem Rückenwind unserer gesetzlichen Regelung bis Ende März 2027. Ich danke den Kammern, Planungsbüros und den Bauaufsichtsbehörden vor Ort, die mit uns gemeinsam den Umstieg gut begleiten wollen, damit er für alle Beteiligten gelingt. Mit der digitalen Bauakte wird das Bauen für unsere Investoren leichter – das ist mir auch persönlich ein wichtiges Anliegen.« Mit der Digitalisierung von Bauanträgen laufen Antrag, nachgereichte Unterlagen, Rückfragen der Behörde und am Ende der Bescheid in einem gemeinsamen digitalen Vorgang zusammen – landesweit auf demselben Weg und unabhängig von Öffnungszeiten. Postwege fallen weg, ebenso die doppelte Arbeit mit Papier- und Digitalakte. Antragsteller und Planungsbüros können so digital und jederzeit ihren Verfahrensstand einsehen. Das schafft mehr Planungssicherheit für Bauherren und Unternehmen und hilft, dass Investitionen und dringend benötigte Wohnungen schneller auf den Weg kommen. Die Digitalisierung ist dabei ein Baustein neben weiteren Maßnahmen zur Vereinfachung und Beschleunigung von Bauverfahren. Hintergrund Die digitale Antragsstellung soll über die Einer-für-Alle-Lösung (EfA) im sogenannten EfA-Vorgangsraum erfolgen. Mecklenburg-Vorpommern hat die Lösung im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes für die Mehrzahl der Bundesländer entwickelt, Sachsen hat sie an die eigenen Vorgaben angepasst. Für die Antragstellung braucht man ein Nutzerkonto (BundID oder Unternehmenskonto). -
Sächsischer Meilenstein 2026 verliehen – Fünf Unternehmen aus dem Handwerk, der Industrie und Gastronomie gewinnen Preis für erfolgreiche Nachfolge
Bürgschaftsbank Sachsen verleiht Sächsischen Meilenstein 2026 an: * SHZ Sächsische Hebe- und Zurrtechnik GmbH aus Großröhrsdorf (familieninterne Nachfolge) * Zimmerei Henri Mai GmbH aus Markkleeberg (unternehmensinterne Nachfolge) * Elektro Burkert GmbH aus Scheibenberg (unternehmensexterne Nachfolge) Sonderpreise der Jury gehen an: * Haarpflegehaus Schubert aus Aue-Bad Schlema (familieninterne Nachfolge) * Schlosscafé Sweet Sophie aus Waldenburg (unternehmensexterne Nachfolge) neunköpfige Fachjury unter dem Vorsitz von Heiner Hellfritzsch ermittelte die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sächsischer Wirtschaftsminister Dirk Panter überreicht Trophäen bei feierlicher Preisverleihung auf Schloss Albrechtsberg in Dresden Dresden, den 3. November 2026. Für ihre beispielgebende Unternehmensnachfolge erhalten fünf Unternehmen den Sächsischen Meilenstein. Die Bürgschaftsbank Sachsen, die den Wettbewerb seit 2011 ausrichtet, kürt die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner heute Abend auf Schloss Albrechtsberg in Dresden. An der feierlichen Preisverleihung nimmt auch Dirk Panter, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, teil. Als Schirmherr des Wettbewerbs überreicht er die Trophäen höchstpersönlich an die Preisträgerinnen und Preisträger. Insgesamt drei Nachfolgerinnen und drei Nachfolger aus ganz Sachsen können sich über den Sächsischen Meilenstein und Preisgelder in Summe von 19.000 Euro freuen. Die prämierten Unternehmen sind im Leipziger Land, im Landkreis Zwickau, im Erzgebirgskreis und im Landkreis Bautzen beheimatet. Kategorie familieninterne Nachfolge SHZ Sächsische Hebe- und Zurrtechnik GmbH aus Großröhrsdorf (Übernehmer: Matthias Böhme, Franziska Böhme | Übergeber: Günter Böhme) In Großröhrsdorf bei Bautzen fertigt die SHZ Sächsische Hebe- und Zurrtechnik GmbH hochwertige Gurtkonstruktionen zur Sicherung und Bewegung von Lasten. Die Produkte finden weltweit u. a. im Bergbau, im Schiffbau und im Speditionswesen Einsatz. Im vergangenen Jahr übergab Günter Böhme den Betrieb, der rund 70 Personen beschäftigt, an seine beiden Kinder. Sein Sohn Matthias Böhme treibt die Expansion als Geschäftsführer voran: Neben einer neuen Produktionshalle am sächsischen Firmensitz plant er den Aufbau einer Niederlassung in Chile. Kategorie unternehmensinterne Nachfolge Zimmerei Henri Mai GmbH aus Markkleeberg (Übernehmer: Martin Scheibe | Übergeber: Henri Mai) Mit nur 25 Jahren übernahm Martin Scheibe die Zimmerei Henri Mai GmbH im Landkreis Leipzig. Seine Ausbildung schloss er als einer der Jahrgangsbesten ab und finanzierte die Meisterschule mit einer Begabtenförderung. Der ambitionierte Tischler hatte sich früh in den Kopf gesetzt, dass er einen eigenen Betrieb führen will – und das lieber eher als später. Ein Glücksfall für Henri Mai, der seine Nachfolge so frühzeitig regeln konnte. Er übertrug Martin Scheibe seine Zimmerei bereits zehn Jahre vor dem geplanten Ruhestand. Bis dahin arbeitet er weiter im Betrieb mit. Kategorie unternehmensexterne Nachfolge Elektro Burkert GmbH aus Scheibenberg (Übernehmer: Mark Dietze | Übergeberin: Ursula Burkert) Der Elektrobetrieb Burkert stand aus einem traurigen Anlass zum Verkauf: Sein Inhaber Ralph Burkert verstarb unerwartet und viel zu früh. In dieser Notsituation fand sich mit Mark Dietze ein Nachfolger, der den Betrieb mit allen Angestellten übernahm. Er gab einen sicheren, gut bezahlten Job bei einem Halbleiterunternehmen in Dresden auf, um in seine erzgebirgische Heimat zurückzukehren und das unternehmerische Erbe anzutreten. In die Elektro Burkert GmbH integrierte er auch den Elektrobetrieb seines Vaters, dessen Nachfolge damit ebenfalls gesichert ist. Sonderpreise der Jury Haarpflegehaus Schubert aus Aue-Bad Schlema (Übernehmerin: Lara Tabea Beck | Übergeberin: Gisela Beck) Über 130 Jahre Firmengeschichte leben mit Lara Tabea Beck fort. Im Alter von 24 Jahren trat sie in die Fußstapfen ihrer Vorfahren und führt das 1888 gegründete Haarpflegehaus Schubert heute in fünfter Generation. Ihre Ausbildung hatte die junge Frau bei einem renommierten Chemnitzer Friseur absolviert. Die Verbundenheit zur Heimat führte sie zurück nach Aue, wo sie den Familienbetrieb von ihrer Oma übernahm und nach ihren Vorstellungen renovierte. Mit ihrem Team frisiert die Jungunternehmerin neben langjährigen Stammkunden auch immer mehr junges Klientel. Schlosscafé Sweet Sophie aus Waldenburg (Übernehmerin: Isabell Briese | Übergeber: Nico Nüßner) Isabell Briese wagte den Schritt in die Selbstständigkeit während der Elternzeit mit ihrem dritten Kind. Schon lange hegte die gelernte Gastronomin den Wunsch nach einem eigenen Betrieb. Mit dem Schlosscafé in Waldenburg fand sie ein Objekt, das sie samt Personal und Inventar übernehmen konnte. Dabei stand sie unter Zeitdruck: Es blieben ihr nur zwei Monate, um ein neues Unternehmen zu gründen, Arbeitsverträge aufzusetzen und Genehmigungen einzuholen. Angestellte und Gäste sind ihr heute gleichermaßen dankbar, dass sie das beliebte Café vor der Schließung rettete. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer 9-köpfigen Fachjury ermittelt, deren Vorsitz Heiner Hellfritzsch (ehem. geschäftsführender Gesellschafter der Florena Cosmetic GmbH) innehatte. Stimmberechtigt waren weiterhin Vertreterinnen und Vertreter des Wirtschaftsministeriums, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern, der Steuerberaterkammer und des Bankwesens. Sie wählten ihre Favoriten aus 28 nominierten Unternehmen aus. Die Vorauswahl hatte zuvor ein Wertungsgremium getroffen. Insgesamt 76 Unternehmen hatten sich in diesem Jahr für den Sächsischen Meilenstein beworben. Unter der Leitung von Prof. Dr. Torsten Gonschorek wertete ein wissenschaftliches Projektteam an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) alle Bewerbungen systematisch aus. Dabei lag das Augenmerk einerseits auf betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie der Entwicklung der Mitarbeitenden- und Umsatzzahl und dem Bonitätsindex. Aber auch der Umgang mit Herausforderungen im Nachfolgeprozess sowie die persönliche Entwicklung der Übernehmenden flossen in die finale Siegerauswahl ein. Dirk Panter, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz sowie Schirmherr des Sächsischen Meilensteins 2026: »Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern und bin beeindruckt von jeder erfolgreichen Übernahme-Story. Unser Wettbewerb hat einmal mehr gezeigt: Jedes Lebenswerk verdient eine Zukunft! Die Mutmachergeschichten, die der Sächsische Meilenstein sichtbar macht, bieten Unternehmerinnen und Unternehmern sowie möglichen Nachfolgerinnen und Nachfolgern Orientierung. Und genau das brauchen wir jetzt, denn die demografische Entwicklung verändert die Unternehmerlandschaft. Deshalb bleibt die frühzeitige und strategische Unternehmensnachfolge eine zentrale Aufgabe unserer Wirtschaftspolitik. Jede gelungene Übernahme sichert Arbeitsplätze, Wohlstand und Wertschöpfung unmittelbar in Sachsen.« Markus H. Michalow, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Sachsen und Initiator des Wettbewerbs: »Im Jahr 2011 riefen wir den Sächsischen Meilenstein ins Leben, um den Nachfolgerinnen und Nachfolgern im Freistaat Sachsen eine verdiente Bühne zu geben. 15 Jahre später zeigen die Preisträgerinnen und Preisträger auf, warum erfolgreiche Übernahmen mehr Wertschätzung denn je verdienen. Die Menschen hinter den prämierten Unternehmen sind Hoffnungsträger einer ganzen Generation. Sie haben ihre Komfortzone verlassen und finanzielles Risiko auf sich genommen, um Betriebe und Arbeitsplätze zu bewahren. Mit ihrem zuversichtlichen Blick in die Zukunft machen sie Mut in einer Zeit, in der die Wirtschaft von vielfältigen Herausforderungen geprägt ist und Negativnachrichten zu dominieren drohen.« Heiner Hellfritzsch, Juryvorsitzender des Sächsischen Meilensteins 2026: »Auch dieses Jahr durfte ich die ausgezeichneten Unternehmen vor Ort besuchen und ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger persönlich kennenlernen. Mit wie viel Energie, Leidenschaft und Optimismus sie ihre Betriebe führen, hat mich tief beeindruckt. Zugleich wurde deutlich, dass Verantwortungsbereitschaft und Weitsicht keine Frage des Alters sind. Gerade auch die außergewöhnlich jungen Preisträgerinnen und Preisträger können der heranwachsenden Generation als Vorbild dienen. Mein besonderer Respekt gilt außerdem den Menschen, die zu ihren Wurzeln zurückkehren und Unternehmen in ländlichen Regionen übernehmen.« Mehr Informationen zum Sächsischen Meilenstein unter https://saechsischer-meilenstein.de Über die BBS Die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH (BBS) ist ein öffentlich gefördertes Spezialkreditinstitut. Aufgabe der BBS ist es, als Selbsthilfeeinrichtung der gewerblichen Wirtschaft gemeinsam mit den Hausbanken die Finanzierung erfolgversprechender Vorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe in Sachsen mit Bürgschaften zu sichern. Die BBS wurde 1990 gegründet und ist Mitglied im Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V. Die BBS übernimmt Bürgschaften bis zu 80 Prozent des jeweiligen Kreditbetrages und bis zu einem Bürgschaftsbetrag von 2,5 Mio. Euro. Die BBS unterstützt die Finanzierung von Unternehmensübernahmen, indem sie Zugang zu Fremdkapital erleichtert. Allein 2025 hatte die BBS mit ihren Ausfallbürgschaften in 82 Fällen dazu beigetragen, dass Nachfolgerinnen und Nachfolger ein Übernahmedarlehen erhalten und den Firmenkauf finanziell stemmen konnten. Demnach ermöglichte die BBS im vergangenen Jahr durchschnittlich 1,5 Nachfolgen pro Woche. Kontakt Bürgschaftsbank Sachsen GmbH Anton-Graff-Straße 20 01309 Dresden Geschäftsführung: Markus H. Michalow, Arne Laß https://sn.ermoeglicher.de Kommunikationsverantwortliche: Sarah Jakob Telefon: 0173-9450-269 | Mail: post@sarah-jakob.de -
S 24, Ausbau in Schmannewitz – Verkehrsfreigabe
Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit werden die Arbeiten zum Ausbau der S 24 in Schmannewitz heute erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit Markus Heier, Leiter der LASuV-Niederlassung Leipzig, haben Sören Trillenberg, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, Dr. Eckhard Rexroth, 1. Beigeordneter des Landkreises Nordsachsen und Matthias Löwe, Bürgermeister der Stadt Dahlen die Strecke symbolisch freigegeben. Staatssekretär Sören Trillenberg: »Die Bedeutung einer Straße misst sich im besonderen Maße daran, was sie im Alltag der Menschen bewirkt. In Schmannewitz heißt das: bessere Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer, barrierefreie Bushaltestellen und eine sicherere Ortsdurchfahrt. Wir wollen Regionen verlässlich verbinden und zugleich die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer innerorts verbessern.« Dr. Eckhard Rexroth fügt hinzu: »Mit Freigabe der grundhaft ausgebauten Orts-durchfahrt Schmannewitz ist eine der wichtigsten Verbindungen zwischen den bei-den Großen Kreisstädten Torgau und Oschatz wieder hergestellt. Die Belastungen entlang der Umleitungsstrecken und mehr oder weniger legalen Schleichwege sind damit gleichfalls Geschichte. Hervorzuheben ist, dass während der Sperrung der Ortsdurchfahrt auch gleich die S 24 in Richtung Sitzenroda instandgesetzt werden konnte, ohne dass es zu weiteren Umleitungen kommen musste. In Schmannewitz fließt der Verkehr nun deutlich geordneter. Die Einhaltung der Höchstgeschwindig-keit werden Polizei und Landratsamt kontrollieren." Matthias Löwe betont: »Mit der heutigen Verkehrsfreigabe der Ortsdurchfahrt Schmannewitz nimmt die S 24 als Lebensader zwischen den Mittelzentren und als Autobahnzubringer zur A 14 wieder ihre Tätigkeit auf. Mit dem Ausbau wurde die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht, und in Verbindung mit der Gestaltung der Nebenanlagen erhält der staatlich anerkannten Erholungsort Schmannewitz ein neues Gesicht, was eine positive Ausstrahlung für die Gäste bewirkt, sowie die Lebensqualität für die Anwohner der S24 mit sich bringt. Für die Mitarbeiter der Kliniken und die Pendler bedeutet die Freigabe eine große Erleichterung im Alltag.« Der rund 1,1 Kilometer lange Ausbauabschnitt umfasste die gesamte Ortslage Schmannewitz. Neben der grundhaften Erneuerung der Staatsstraße wurden Gehwege neu angelegt beziehungsweise erneuert und die Radfahrerführung in den Ortseingangsbereichen angepasst. Zudem entstanden barrierefreie Bushaltestellen und Parkplätze. Ein weiterer Schwerpunkt des Vorhabens war die Erneuerung der Straßenentwässerung. Hierzu wurden unter anderem Stauraumkanäle errichtet und der vorhandene Durchlass »Waldgraben« wiederhergestellt. Darüber hinaus wurden Einmündungen des untergeordneten Straßennetzes an die neue Straßenführung angepasst sowie Beschilderung, Wegweisung und Markierung im gesamten Baubereich erneuert. Einen wesentlichen Teil des Bauzeitraumes nahmen die umfangreichen Neu- und Umverlegungsarbeiten der beteiligten Versorgungsunternehmen Abwasserverband »Untere Döllnitz«, Wasserverband Döbeln-Oschatz, Deutsche Telekom und der Mitteldeutschen Netzgesellschaft ein. In den kommenden Tagen werden außerhalb des Bereichs der Staatsstraße noch Restarbeiten durchgeführt. Diese betreffen insbesondere die Neugestaltung des Parkplatzes an der Kreuzung der S 24 mit der Kreisstraße K 8921 West und die Fertigstellung des Vorplatzes am Rüstzeitheim einschließlich der zugehörigen Parkflächen. Sperrungen auf der Staatsstraße sind hierfür nicht erforderlich. Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf insgesamt rund neun Millionen Euro. Davon werden 4,1 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen aus Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes finanziert. Die Stadt Dahlen trägt rund zwei Millionen Euro, der Landkreis Nordsachsen rund 60.000 Euro. Beide kommunalen Anteile werden über die Förderrichtlinie für den kommunalen Straßen- und Brückenbau des Freistaates Sachsen gefördert. Die beteiligten Versorgungsunternehmen investieren gemeinsam mehr als 2,6 Millionen Euro in ihre Infrastruktur. Wir danken allen Verkehrsteilnehmern, insbesondere den Anwohnern und Gewerbe-treibenden der Region, für ihr Verständnis für die mit der Baudurchführung eingetretenen Umleitungen bzw. bauzeitlichen Erschwernisse. -
Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung in Zwickau
Die Staatsanwaltschaft Dresden und das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus- Abwehrzentrum (PTAZ) des Landeskriminalamts Sachsen ermitteln gegen 12 Beschuldigte unter anderem wegen des Verdachts der Bildung krimineller Vereinigungen. (Medieninformationen vom 03.11.2026, 08:00 Uhr und 10:00 Uhr) In dem Verfahren führte das Landeskriminalamt Sachsen in Zusammenarbeit mit den Landeskriminalämtern Thüringen, Bremen und Hamburg umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in verschiedenen Städten (unter anderem in Zwickau, Dresden, Leipzig, Saalfeld, Bremen und Hamburg) durch. Die Durchsuchungsmaßnahmen sind abgeschlossen. Sichergestellt wurden unter anderem technische Asservate und viele Propagandamittel. Die Haftrichtervorführungen beim zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden dauern gegenwärtig an.