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  1. Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 Eckpunkte der Kriminalitätsentwicklung Im Jahr 2024 wurden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 10.277 Straftaten der Allgemeinkriminalität polizeilich registriert (2023: 10.421). Die Aufklärungsquote stieg leicht auf 61,4 Prozent (2023: 60,2 Prozent). Polizeipräsident Lutz Rodig: »In vielen Bereichen, erfreulicherweise auch bei den Gewaltdelikten, ging die Kriminalität im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im vergangenen Jahr zurück. Sorge bereiten mir die gestiegenen Zahlen bei Wohnungseinbrüchen . Denn ein Einbruch bedeutet für die Betroffenen weit mehr als nur einen materiellen Schaden – er greift direkt in das Sicherheitsgefühl und die Privatsphäre der Menschen ein. Die eigene Wohnung sollte ein Ort sein, an dem man sich sicher und geschützt fühlt.« Im Jahr 2024 wurden 4.970 Tatverdächtige ermittelt (2023: 4.878), davon waren 77,4 Prozent männlichen und 22,6 Prozent weiblichen Geschlechts. Bei 77,3 Prozent der Tatverdächtigen handelt es sich um Erwachsene (2023: 76,9 Prozent). Heranwachsende hatten mit 6,7 Prozent einen im Vergleich zu 2023 (8,2 Prozent) weniger großen Anteil an der Gesamtzahl aller Tatverdächtigen. Der Anteil jugendlicher Tatverdächtiger stieg im zurückliegenden Jahr leicht auf 10,7 Prozent (2023: 10,2 Prozent). Auch der Anteil von Kindern als Tatverdächtige stieg im Jahr 2024 auf 5,3 Prozent an (2023: 4,6 Prozent). Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an allen ermittelten Tatverdächtigen (ohne ausländerrechtliche Verstöße) stieg leicht von 27,0 Prozent im Jahr 2023 auf 27,4 Prozent im Jahr 2024. Überproportional hoch lag deren Anteil im Jahr 2024 bei Fällen des besonders schwerem Fall des Diebstahls in/aus Geschäften (73,1 Prozent) und an/aus Kfz (66,7 Prozent), der Urkundenfälschung (72,0 Prozent), des einfachen Diebstahls in/aus Büro/Lager/Werkstätten (58,3 Prozent) sowie der sonstigen Hehlerei (52,8 Prozent). Die Zahl der Opfer von Straftaten im Jahr 2024 stieg gegenüber dem Vorjahr auf 2.322 (2023: 2.086). 55,6 Prozent der Opfer (1.290) waren männlichen und 44,4 Prozent (1.032) weiblichen Geschlechts. Beim überwiegenden Teil der Opfer handelte es sich um Erwachsene (1.642). Von den 680 nichterwachsenen Opfern waren 292 Kinder, 227 Jugendliche und 161 Heranwachsende. 220 Opfer einer Straftat waren 60 Jahre oder älter (2023: 184). Der durch Kriminalität registrierte finanzielle Schaden sank um 28 Prozent auf rund 9,2 Millionen Euro (2023: 12,7 Millionen Euro). Weitere Übersichten zur allgemeinen Kriminalitätsentwicklung können den Anlagen 1, 7 und 8 entnommen werden. Ausgewählte Phänomen- bzw. Deliktsbereiche Gewaltkriminalität Die Zahl der Gewaltstraftaten sank im Vergleich zum Vorjahr auf 283 Fälle (2023: 325) (vgl. Anlage 2). Es wurden insgesamt 312 Tatverdächtige ermittelt, was einer Aufklärungsquote von 84,8 Prozent (2023: 86,2 Prozent) entspricht. Bei 97 Tatverdächtigen (2023: 91) handelt es sich um Nichtdeutsche. Dies entspricht einem Anteil von 31,1 Prozent (2023: 28,3 Prozent) an der Gesamtzahl der ermittelten Tatverdächtigen in diesem Deliktsbereich. Dreiviertel aller registrierten Gewaltdelikte im Jahr 2024 waren gefährliche und schwere Körperverletzungen. Dahinter stehen 213 Straftaten (2023: 259). Einen leichten Anstieg gab es bei den Raubstraftaten. So wurden 2024 insgesamt 51 Raubstraftaten (2023: 49) registriert (vgl. Anlage 3). Jugendkriminalität Die Jugendkriminalität ist im vergangenen Jahr auf 933 Fälle gesunken (2023: 1.020). Entgegen dem allgemeinen Trend gab es insbesondere bei einfachen Körperverletzungen (2024: 144; 2023: 126) und Raubdelikten (2024: 23; 2023: 13) mehr Jugendstraftaten. Lutz Rodig: »Der Rückgang bei der Jugendkriminalität ist nicht echt, weil sich auch in dieser Statistik die Gesetzesänderungen im Zusammenhang mit Cannabis niederschlagen. Die Entwicklung bei den Raubstraftaten und den Körperverletzungen zeigen vielmehr, wie wichtig Präventionsarbeit mit jungen Menschen bleibt. Als Polizei tragen wir unseren Anteil bei, letztlich muss sich aber die gesamte Gesellschaft für dieses Thema engagieren.« Weitere Informationen zur Entwicklung der Jugendkriminalität können der Anlage 4 entnommen werden. Eigentumskriminalität Im Jahr 2024 wurden im Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge insgesamt 2.962 Diebstahlsdelikte registriert (2023: 3.026). Die Aufklärungsquote lag bei 35,4 Prozent (2023: 32,0 Prozent). Weitere Informationen zur Entwicklung der Diebstahlsdelikte können Anlage 5 entnommen werden. Im Jahr 2024 konnten insgesamt 852 Tatverdächtige ermittelt werden (2023: 871). Schwerpunkte im Bereich der Eigentumskriminalität sind nach wie vor die Diebstähle in/aus Geschäften und Kiosken mit 616 Fällen (2023: 629), Fahrraddiebstähle mit 297 Fällen (2023: 410) gefolgt von Diebstählen an/aus Kraftfahrzeugen mit 261 Fällen (2023: 318). Im Jahr 2024 wurden 68 Fälle des Diebstahls von Kraftfahrzeugen, einschließlich des unbefugten Gebrauchs registriert (2023: 61). 27 Fälle konnten aufgeklärt werden, was einer Aufklärungsquote von 39,7 Prozent entspricht. Im Jahr 2024 wurden 213 Diebstähle in/aus Wohnungen erfasst. Das entspricht einem Anstieg von 22,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2023: 174). Bei rund der Hälfte dieser Fälle (113) handelte es sich um Wohnungseinbrüche (2023: 79). In 58 Fällen lag ein Tageswohnungseinbruch mit einer Tatzeit zwischen 6 Uhr und 21 Uhr vor (2023: 38). Lutz Rodig: »Auch wenn es vor zehn Jahren noch deutlich mehr Wohnungseinbruchsdiebstähle im Landkreis gab, nehmen wir den aktuellen Anstieg sehr ernst und werden unsere Maßnahmen weiter verstärken. Neben Streifen und gezielten Fahndungsmaßnahmen setzen wir auch auf die Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern. Prävention spielt eine entscheidende Rolle – wir rufen daher alle dazu auf, verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden und vorhandene Sicherungsmöglichkeiten an ihren Wohnungen zu nutzen.« Rauschgiftkriminalität Im Jahr 2024 sank die Rauschgiftkriminalität deutlich auf 364 Fälle (2023: 671 Fälle) und stellt nun den niedrigsten Wert seit 2017 dar (vgl. Anlage 6). Lutz Rodig: »Dieser statistische Rückgang der Rauschgiftkriminalität ist enorm, aber nicht das Ergebnis unserer Arbeit. Vielmehr ist das Konsumcannabisgesetz, welches im Vorjahr in Kraft trat, die Ursache. Denn mit diesem Gesetz sind viele Handlungen im Zusammenhang mit Cannabis nicht mehr strafbar.« Die Aufklärungsquote bei der Rauschgiftkriminalität betrug 96,4 Prozent (2023: 96,7 Prozent). Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen lag bei 351 (2023: 606). Es wurden insgesamt 289 männliche (2023: 517) und 62 weibliche Tatverdächtige (2023: 89) ermittelt. Der Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg gegenüber dem Vorjahr leicht auf 34,8 Prozent (2023: 34,5 Prozent). Die Zahl der allgemeinen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Konsumentendelikte) sank deutlich (2024: 235 Fälle; 2023: 503 Fälle). Die Zahlen beim unerlaubten Handel mit oder Schmuggel von Rauschgift sanken auf 85 Fälle (2023: 125). Die meisten Rauschgiftdelikte wurden, wie in den zurückliegenden Jahren, im Zusammenhang mit Cannabis und dessen Zubereitungen registriert (2024: 108; 2023: 330). Am zweithäufigsten sind Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz mittels Methamphetamin festgestellt worden (2024: 70; 2023: 104). Der Anteil von Crystal liegt hier bei 60 Fällen in 2024 (2023: 90). Durch die Polizeidirektion Dresden wurden im Landkreis unter anderem rund 4,6 Kilogramm Marihuana, 900 Gramm Haschisch und 117 Gramm Crystal sichergestellt bzw. beschlagnahmt. Vermögens- und Fälschungsdelikte Die Anzahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte sank im vergangenen Jahr auf 1.797 Straftaten (2023: 1.957). Die Aufklärungsquote lag bei 71,4 Prozent (2023: 66,6 Prozent). Insgesamt konnten 1.132 Tatverdächtige ermittelt werden, davon waren 38,7 Prozent nichtdeutsche Tatverdächtige (2023: 39,3 Prozent). Beim Betrug sanken die Fallzahlen auf 1.187 (2023: 1.332). Cybercrime Die Zahl der Cybercrimestraftaten ist im vergangenen Jahr leicht auf 116 Fälle (2023: 102) gestiegen. Bei einer Aufklärungsquote von 54,3 Prozent (2023: 62,7 Prozent) wurden insgesamt 53 Tatverdächtige (2023: 58), davon 18 Nichtdeutsche (2023: 8) ermittelt. 94 Fälle aller im Jahr 2024 registrierten Cybercrimestraftaten waren Computerbetrug. Sachbeschädigung Die Anzahl der Sachbeschädigungen stieg im Jahr 2024 auf 1.411 Fälle (2023: 1.341 Fälle). Die Aufklärungsquote sank auf 27,9 Prozent (2023: 30,1 Prozent). Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind die Fallzahlen bei Graffiti als Sonderform der Sachbeschädigung weiterhin rückläufig. Sie sanken im Jahr 2024 auf 226 Fälle (2023: 313). 2024 konnten 36 Tatverdächtige ermittelt werden (2023: 54), von denen 27 (57,6 Prozent) Nichterwachsene waren. (tg)
  2. Landkreis Meißen Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 Eckpunkte der Kriminalitätsentwicklung Im Jahr 2024 wurden im Landkreis Meißen 12.102 Straftaten der Allgemeinkriminalität polizeilich registriert (2023: 11.726). Die Aufklärungsquote sank leicht auf 58,4 Prozent (2023: 59,2 Prozent). Polizeipräsident Lutz Rodig (61): »Die Kriminalität im Landkreis Meißen ist 2024 erneut gestiegen, wenn auch deutlich geringer als im Vorjahr. Die größten Anstiege gab es bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten, insbesondere den Urkundenfälschungen. Leicht rückläufig sind hingegen die Diebstahlsdelikte.« Insgesamt wurden 5.130 Tatverdächtige (2023: 4.870) ermittelt, davon waren 73,1 Prozent männlichen und 26,9 Prozent weiblichen Geschlechts. Bei 81,3 Prozent der Tatverdächtigen handelte es sich um Erwachsene (2023: 78,7 Prozent). Heranwachsende hatten mit 5,8 Prozent einen im Vergleich zu 2023 (6,7 Prozent) geringeren Anteil an der Gesamtzahl aller Tatverdächtigen. Der Anteil jugendlicher Tatverdächtiger sank im zurückliegenden Jahr auf 8,9 Prozent (2023: 9,6 Prozent). Auch der Anteil von Kindern als Tatverdächtige ging zurück; von 5,0 Prozent im Jahr 2023 auf 4,1 Prozent im Jahr 2024. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an allen ermittelten Tatverdächtigen (ohne ausländerrechtliche Verstöße) sank von 19,4 Prozent im Jahr 2023 auf 18,9 Prozent im Jahr 2024. Überproportional hoch lag deren Anteil im Jahr 2024 im Bereich der besonders schweren Fälle des Diebstahls an/aus Kfz (60,0 Prozent). Die Zahl der Opfer von Straftaten stieg gegenüber dem Vorjahr auf 2.642 (2023: 2.608). 55,1 Prozent der Opfer (1.456) waren männlichen und 43,3 Prozent (1.132) weiblichen Geschlechts. Beim überwiegenden Teil der Opfer handelt es sich um Erwachsene (1.994). Von den 648 nichterwachsenen Opfern waren 246 Kinder, 242 Jugendliche und 160 Heranwachsende. 248 Opfer einer Straftat waren älter als 60 Jahre. Der durch Kriminalität registrierte finanzielle Schaden stieg um 2,2 Prozent auf rund 9,5 Millionen Euro (2023: 9,3 Millionen Euro). Weitere Übersichten zur allgemeinen Kriminalitätsentwicklung können den Anlagen 1, 7 und 8 entnommen werden. Ausgewählte Phänomen- bzw. Deliktsbereiche Gewaltkriminalität Die Zahl der Gewaltstraftaten stieg im Vergleich zum Vorjahr um vier auf 370 Fälle (vgl. Anlage 2). 78,4 Prozent aller registrierten Gewaltdelikte im Jahr 2024 waren gefährliche und schwere Körperverletzungen. Dahinter stehen 290 Straftaten. Einen Rückgang gab es bei den Raubstraftaten (vgl. Anlage 3). So wurden 2024 insgesamt 58 Raubstraftaten (2023: 68) registriert. 2024 wurden keine Mord- und Totschlagdelikte registriert (2023: 2). Lutz Rodig: »Auch wenn die Statistik für 2024 deutlich weniger Raubstraftaten ausweist, sind im gleichen Zeitraum die gefährlichen Körperverletzungen auf den höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre angestiegen. Daher bleibt die Bekämpfung der Gewaltkriminalität unser absoluter Schwerpunkt.« Es wurden insgesamt 377 Tatverdächtige ermittelt, was einer Aufklärungsquote von 87,0 Prozent (2023: 88,5 Prozent) entspricht. Bei 105 Tatverdächtigen (2023: 83) handelt es sich um Nichtdeutsche. Dies entspricht einem Anteil von 27,9 Prozent (2023: 21,3 Prozent) an der Gesamtzahl der ermittelten Tatverdächtigen. Jugendkriminalität Die Jugendkriminalität ist im vergangenen Jahr auf 938 Fälle gesunken (2023: 1.050). Insbesondere sind die Fallzahlen bei einfachen Körperverletzungen (2024: 130; 2023: 150) und gefährlichen Körperverletzungen (2024: 66; 2023: 80) zurückgegangen. Mehr Jugendstraftaten gab es hingegen bei Bedrohungen (2024: 77; 2023: 47) und Sachbeschädigungen (2024: 160; 2023: 132). Weitere Informationen zur Entwicklung der Jugendkriminalität können der Anlage 4 entnommen werden. Eigentumskriminalität Im Jahr 2024 wurden im Landkreis Meißen insgesamt 3.769 Diebstahlsdelikte registriert (2023: 3.820). Die Aufklärungsquote lag bei 29,4 Prozent (2023: 34 Prozent). Weitere Informationen zur Entwicklung der Diebstahlsdelikte können Anlage 5 entnommen werden. Im Jahr 2024 konnten insgesamt 889 Tatverdächtige ermittelt werden (2023: 938). Schwerpunkte im Bereich der Eigentumskriminalität sind nach wie vor die Diebstähle in/aus Geschäften und Kiosken mit 660 Fällen (2023: 930), Fahrraddiebstähle mit 545 Fällen (2023: 508) gefolgt von Diebstählen an/aus Kraftfahrzeugen mit 504 Fällen (2023: 414). Im Jahr 2024 wurden 57 Fälle des Diebstahls von Kraftfahrzeugen, einschließlich des unbefugten Gebrauchs registriert (2023: 66). 28 Fälle konnten aufgeklärt werden, was einer Aufklärungsquote von 49,1 Prozent entspricht. Im Jahr 2024 wurden 230 Diebstähle in/aus Wohnungen erfasst. Das entspricht einem Anstieg von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr (2023: 207). Die Fallzahlen liegen jedoch deutlich unter den Werten vor der Corona-Pandemie (2019: 291 Fälle). Bei rund der Hälfte dieser Fälle (112) handelte es sich um Wohnungseinbrüche (2023: 108). In 64 Fällen lag ein Tageswohnungseinbruch mit einer Tatzeit zwischen 6 Uhr und 21 Uhr vor (2023: 48). Rauschgiftkriminalität Im Jahr 2024 sank die Rauschgiftkriminalität deutlich auf 442 Fälle (2023: 489) und stellt nun den niedrigsten Wert der letzten sechs Jahre dar (vgl. Anlage 6). Lutz Rodig: »Dieser statistische Rückgang der Rauschgiftkriminalität ist aber nicht das Ergebnis unserer Arbeit. Vielmehr ist das Konsumcannabisgesetz, welches im Vorjahr in Kraft trat, die Ursache. Denn mit diesem Gesetz sind viele Handlungen im Zusammenhang mit Cannabis nicht mehr strafbar.« Die Aufklärungsquote bei der Rauschgiftkriminalität betrug 84,8 Prozent (2023: 89 Prozent). Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen lag bei 346 (2023: 429). Es wurden insgesamt 290 männliche (2023: 361) und 56 weibliche Tatverdächtige (2023: 68) ermittelt. Die Anzahl nichtdeutscher Tatverdächtiger stieg leicht gegenüber dem Vorjahr auf 90 Tatverdächtige (2023: 85). Die Zahl der allgemeinen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Konsumentendelikte) sank deutlich (2024: 268 Fälle; 2023: 362 Fälle). Die Zahlen beim unerlaubten Handel mit oder Schmuggel von Rauschgift stiegen auf 99 Fälle (2023: 66). Die meisten Rauschgiftdelikte wurden, wie in den zurückliegenden Jahren, im Zusammenhang mit Cannabis und dessen Zubereitungen registriert (2024: 137; 2023: 226). Am zweithäufigsten sind Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz mittels Methamphetamin festgestellt worden (2024: 98; 2023: 96). Der Anteil von Crystal lag 2024 bei 88 Fällen (2023: 91). Durch die Polizeidirektion Dresden wurden im Landkreis unter anderem rund 6,0 Kilogramm Marihuana, 5,7 Kilogramm Crystal und 674 Gramm Haschisch sichergestellt bzw. beschlagnahmt. Vermögens- und Fälschungsdelikte Die Anzahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte stieg im vergangenen Jahr auf 2.203 Straftaten (2023: 1.737), was einen Anstieg von 26,8 Prozent bedeutet. Die Aufklärungsquote lag bei 77,7 Prozent (2023: 73,1 Prozent). Insgesamt konnten 1.436 Tatverdächtige ermittelt werden, davon waren 19,2 Prozent nichtdeutsche Tatverdächtige (2023: 29,3 Prozent). Lutz Rodig: »Zu den Vermögens- und Fälschungsdelikten gehören auch Urkundenfälschungen. Die Fallzahlen dieses Deliktes stiegen von 89 im Jahr 2023 auf 536 im Jahr 2024. Ursächlich dafür sind die Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Ausstellen gefälschter Gesundheitszeugnisse durch eine Moritzburger Ärztin.« Beim Betrug selbst stieg die Anzahl der Fälle lediglich um drei von 1.326 (2023) auf 1.329 im Jahr 2024. Hier ist eine Aufklärungsquote von 73,5 Prozent (2023: 73,2 Prozent) und ein Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtigen von 27,0 Prozent festzustellen. Cybercrime Die Zahl der Cybercrimestraftaten blieb 2024 mit 155 Fällen fast gleich (2023: 157). Bei einer Aufklärungsquote von 40,6 Prozent (2023: 36,9 Prozent) wurden insgesamt 54 Tatverdächtige (2023: 57), davon fünf Nichtdeutsche (2023: 16) ermittelt. 134 Fälle aller im Jahr 2024 registrierten Cybercrimestraftaten waren Computerbetrug. Sachbeschädigung Die Anzahl der Sachbeschädigungen stieg im Jahr 2024 deutlich auf 1.697 Fälle (2023: 1.599 Fälle). Die Aufklärungsquote sank auf 27,8 Prozent (2023: 28,8 Prozent). Im Landkreis Meißen sind die Fallzahlen bei Graffiti als Sonderform der Sachbeschädigung weiterhin rückläufig. Sie sanken im Jahr 2024 auf 331 Fälle (2023: 336). 2024 konnten 33 Tatverdächtige ermittelt werden (2023: 54), von denen 19 (57,6 Prozent) Nichterwachsene waren.
  3. Landeshauptstadt Dresden Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 Eckpunkte der Kriminalitätsentwicklung Im Jahr 2024 wurden in der Landeshauptstadt Dresden 47.305 Straftaten der Allgemeinkriminalität polizeilich registriert (2023: 47.439). Die Aufklärungs-quote blieb mit 52,7 Prozent nahezu gleich hoch (2023: 52,8 Prozent). Polizeipräsident Lutz Rodig (61): »Die Kriminalität bewegte sich im vergangenen Jahr insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres. Gleichwohl gibt es Licht und Schatten bei der Kriminalitätsentwicklung. So stehen weniger Raub- und Rauschgiftdelikten mehr gefährliche Körperverletzungen und Sachbeschädigungen gegenüber. Auch unsere Kriminalitätsbrennpunkte entwickelten sich unterschiedlich. Während die Schiefe Ecke und der Alaunplatz seit Monatsbeginn nicht mehr als herausragende Kriminalitätsschwerpunkte gelten, müssen wir auf der Prager Straße noch mehr investieren, um auch in der Innenstand eine Trendwende zu schaffen. Ab Mai soll die Citywache – Zentrum für Prävention und Sicherheit neue Impulse setzen. Insbesondere sollen bestehenden Probleme behördenübergreifend gelöst und die Situation nachhaltig verbessert werden.« Im Jahr 2024 wurden 17.585 Tatverdächtige ermittelt; das waren 2.095 Tatverdächtige weniger als im Vorjahr (2023: 19.680). Rund Dreiviertel aller ermittelten Tatverdächtigen (74,6 Prozent) waren männlich und 25,4 Prozent weiblich. Die meisten Straftaten (76,1 Prozent) sind auch im vergangenen Jahr durch Erwachsene begangen worden (2023: 73,9 Prozent). Heranwachsende hatten mit 8,8 Prozent einen im Vergleich zu 2023 (9,3 Prozent) leicht geringeren Anteil an der Gesamtzahl aller Tatverdächtigen. Der Anteil jugendlicher Tatverdächtiger sank im zurückliegenden Jahr auf 9,4 Prozent (2023: 10,9 Prozent). Auch der Anteil von Kindern als Tatverdächtige ging im Jahr 2024 zurück; von 6,0 Prozent im Jahr 2023 auf 5,7 Prozent. Lutz Rodig: »Jugendkriminalität ist oft ein Spiegelbild gesellschaftlicher Probleme, wie etwa sozialer Ungerechtigkeit, schlechten Bildungschancen oder familiären Schwierigkeiten. Wenn junge Menschen Straftaten begehen, kann das zudem auf ein Versagen von Präventionsmaßnahmen oder Unterstützungssystemen hinweisen. Vor diesem Hintergrund bewerte ich es als Erfolg, dass sich 2024 – entgegen dem sachsenweiten Trend – in Dresden prozentual weniger Kinder, Jugendliche und Heranwachsende unter den ermittelten Tatverdächtigen befanden.« Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an allen ermittelten Tatverdächtigen (ohne ausländerrechtliche Verstöße) stieg von 32,5 Prozent im Jahr 2023 auf 33,3 Prozent im Jahr 2024. Überproportional hoch lag deren Anteil im Jahr 2024 bei Raubdelikten (55 Prozent) und Diebstahlsdelikten unter erschwerenden Umständen (52,1 Prozent). Die Zahl der Opfer von Straftaten im Jahr 2024 betrug 8.982 und hatte damit annähernd die gleiche Größe wie im Vorjahreszeitraum (2023: 8.978). Die Mehrzahl der Opfer (60,8 Prozent) waren männlich (2024: 5.461; 2023: 5.653). Beim überwiegenden Teil der Opfer handelte es sich um Erwachsene (2024: 6.535; 2023: 6.708). Von den 2.447 nichterwachsenen Opfern (2023: 2.270) waren 841 Kinder (2023: 761), 942 Jugendliche (2023: 894) und 664 Heranwachsende (2023: 615). 516 Opfer einer Straftat waren 60 Jahre oder älter (2023: 549). Der durch Kriminalität registrierte finanzielle Schaden betrug 2024 rund 35,7 Millionen Euro (2023: 40,4 Millionen Euro) und entspricht einem Rückgang von 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2023. Weitere Übersichten zur allgemeinen Kriminalitätsentwicklung können den Anlagen 1, 7 und 8 entnommen werden. Ausgewählte Phänomen- bzw. Deliktsbereiche Gewaltkriminalität Die Zahl der Gewaltstraftaten ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken; auf 1.804 Fälle (- 1,3 Prozent; 2023: 1.827 Fälle). Weitere Informationen zur Entwicklung der Gewaltkriminalität können der Anlage 2 entnommen werden. Lutz Rodig: »Auch wenn die Statistik für 2024 deutlich weniger Raubstraftaten ausweist, sind im gleichen Zeitraum die gefährlichen Körperverletzungen deutlich angestiegen. Daher bleibt die Gewaltkriminalität unser absoluter Schwerpunkt. Gerade Gewaltdelikte im öffentlichen Raum beeinflussen das Sicherheitsgefühl im besonderen Maß. Wir werden daher unsere Präsenzeinsätze an den herausragenden Kriminalitätsschwerpunkten fortsetzen.« Es wurden insgesamt 1.509 Tatverdächtige ermittelt, was einer Aufklärungsquote von 77,3 Prozent (2023: 77,1 Prozent) entspricht. Überproportional hoch ist im Bereich der Gewaltkriminalität der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger mit 47,4 Prozent (2023: 44,8 Prozent) an der Gesamtzahl aller ermittelten Tatverdächtigen. Rund zwei Drittel aller registrierten Gewaltdelikte im Jahr 2024 waren gefährliche und schwere Körperverletzungen. Dahinter stehen 1.281 Straftaten – das ist die höchste Zahl in den letzten zehn Jahren. Nach dem Spitzenwert im Vorjahr sank die Zahl der Raubstraftaten wieder (-15,5 Prozent – vgl. Anlage 3). Im Jahr 2024 waren in diesem Deliktbereich fast die Hälfte der ermittelten Tatverdächtigen Nichterwachsene; 25 Kinder, 90 Jugendliche und 40 Heranwachsende. Dies entspricht einem Anteil von 48,1 Prozent (2023: 54,4 Prozent) an allen 322 ermittelten Tatverdächtigen. Der Anteil der registrierten nichtdeutschen Tatverdächtigen betrug bei Raubstraftaten 55,0 Prozent, in absoluten Zahlen 177 (2023: 171; 48,2 Prozent). Zudem wurden neun Mord- und Totschlagdelikte registriert (2023: 15). Das waren sechs Straftaten (-40,0 Prozent) weniger als im Vorjahr: Jugendkriminalität Die Fälle der Jugendkriminalität sind im vergangenen Jahr im Vergleich zum Jahr 2023 um 5,7 Prozent gesunken (2024: 4.134; 2023: 4.386). Mehr Jugendstraftaten gab es insbesondere bei einfachen Körperverletzungen (2024: 427; 2023: 403), gefährlichen Körperverletzungen (2024: 298; 2023: 264) sowie Bedrohungen (2024: 219; 2023: 185). Weitere Informationen können der Anlage 4 entnommen werden. Eigentumskriminalität Im Jahr 2024 wurden in der Landeshauptstadt Dresden insgesamt 20.078 Diebstahlsdelikte registriert. Das waren knapp zwei Prozent weniger als im Jahr zuvor (2023: 20.462). Insgesamt wurden 6.922 Straftaten aufgeklärt. Das sind 398 Straftaten mehr als im Vorjahreszeitraum 2023. Die Aufklärungsquote ist mit 34,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (2023: 31,9 Prozent). Weitere Informationen können der Anlage 5 entnommen werden. Schwerpunkte im Bereich der Eigentumskriminalität blieben im Jahr 2024 Diebstähle in/aus Geschäften und Kiosken mit 5.513 Fällen (2023: 5.302), Diebstähle in/aus Böden, Kellern und Waschküchen mit 3.563 Fällen (2023: 3.776), gefolgt von Fahrraddiebstählen mit 3.539 Fällen (2023: 4.031). Im Jahr 2024 wurden im Stadtgebiet 230 Fälle des Diebstahls von Kraftfahrzeugen einschließlich unbefugten Gebrauchs registriert (2023: 225). Dies entspricht einem Anstieg um 2,2 Prozent. Ungeachtet des Anstiegs sind 2023 und 2024 Jahre mit vergleichsweise niedrigen Fallzahlen in den zurückliegenden zehn Jahren (2015: 601 Fälle; 2013: 799 Fälle). Bei den Diebstählen an/aus Kfz ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg der Fallzahlen um 9,5 Prozent festzustellen (2024: 2.046; 2023: 1.869). Im Jahr 2024 wurden in der Landeshauptstadt Dresden 563 Diebstähle in/aus Wohnungen erfasst. Das liegt etwas unter dem Niveau des Vorjahres (2023: 630) und deutlich unter den Werten vor und während der Corona-Pandemie (2020: 875; 2019: 753). Bei 259 dieser Fälle handelte es sich um Wohnungseinbrüche. In 102 Fällen lag ein Tageswohnungseinbruch mit Tatzeit zwischen 6 Uhr und 21 Uhr vor. Bei den 259 Wohnungseinbrüchen blieb es in 48,3 Prozent der Fälle (125) bei einer Versuchshandlung. Rauschgiftkriminalität Im Jahr 2024 sank die Rauschgiftkriminalität deutlich gegenüber dem Vorjahr und stellt mit 1.285 Fällen den niedrigsten Wert der letzten zehn Jahre dar (2023: 1.892 – vgl. Anlage 6). Lutz Rodig: »Dieser statistische Rückgang der Rauschgiftkriminalität ist enorm, aber nicht das Ergebnis unserer Arbeit. Vielmehr ist das Konsumcannabisgesetz, welches im Vorjahr in Kraft trat, die Ursache. Denn mit diesem Gesetz sind viele Handlungen im Zusammenhang mit Cannabis nicht mehr strafbar. Gleichzeitig haben wir auf der Straße vermehrt Crystal und Methamphetamine festgestellt. Diesen Anstieg bei den harten Drogen sehe ich mit Sorge. Hier können wir uns kein Nachlassen erlauben.« Die Aufklärungsquote bei der Rauschgiftkriminalität betrug 92,6 Prozent (2023: 93,2 Prozent). Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen lag bei 1.112 (2023: 1.609). Es wurden insgesamt 954 männliche (2023: 1.389) und 158 weibliche Tatverdächtige (2023: 220) ermittelt. Der Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtigen blieb gegenüber dem Vorjahr mit 34,9 Prozent gleich, was einer absoluten Zahl von 388 Tatverdächtigen entspricht (2023: 562). Die Zahl der allgemeinen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Konsumentendelikte) sank deutlich (2024: 954 Fälle; 2023: 1.527 Fälle). Die Fallzahlen beim unerlaubten Handel mit oder Schmuggel von Rauschgift sanken um 46,5 Prozent auf 99 Fälle (2023: 185). Die meisten Rauschgiftdelikte sind, wie in den zurückliegenden Jahren, im Zusammenhang mit Cannabis und dessen Zubereitungen registriert worden (2024: 376; 2023: 1.030). Am zweithäufigsten sind Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz mittels Methamphetamin festgestellt worden (2024: 326; 2023: 238). Der Anteil von Crystal lag hier bei 305 Fällen im Jahr 2024 (2023: 217). Im Stadtgebiet Dresden wurde im Jahr 2024 vier Drogentote (2023: 3; 2022: vier) registriert. Durch die Polizeidirektion Dresden wurden im Stadtgebiet unter anderem rund 46,9 Kilogramm Marihuana, 4,5 Kilogramm Crystal, 1,9 Kilogramm Amphetamin, 34,2 Kilogramm Haschisch und 289 Gramm Kokain sichergestellt. Vermögens- und Fälschungsdelikte Die Anzahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte sank im vergangenen Jahr auf 8.370 Straftaten (2023: 8.755), was eine Abnahme um 4,4 Prozent bedeutet. Die Aufklärungsquote lag bei 71,9 Prozent (2023: 68,8 Prozent). Insgesamt konnten 4.564 Tatverdächtige ermittelt werden, davon waren 34,1 Prozent nichtdeutsche Tatverdächtige (2023: 34,7 Prozent). Die Anzahl der Betrugsdelikte sank im vergangenen Jahr um 400 Fälle beziehungsweise 5,9 Prozent auf 6.383 Straftaten (2023: 6.783). Die Aufklärungsquote lag bei 77,6 Prozent (2023: 74,8 Prozent). Insgesamt konnten 3.793 Tatverdächtige ermittelt werden, davon waren 32,9 Prozent nichtdeutsche Tatverdächtige (2023: 34,2 Prozent). Cybercrime Die Zahl der Cybercrimestraftaten ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken, von 1.103 Fällen im Jahr 2023 auf 897 (- 18,7 Prozent). Bei einer Aufklärungsquote von 27 Prozent (2023: 30,5 Prozent) sind insgesamt 187 Tatverdächtige (2023: 216), davon 55 nichtdeutsche Tatverdächtige (2023: 77) ermittelt worden. 809 Fälle der im Jahr 2024 registrierten Cybercrimestraftaten waren Computerbetrug. Sachbeschädigung Die Anzahl der Sachbeschädigungen stieg im Jahr 2024 deutlich auf 5.814 Fälle (2023: 4.895 Fälle). Dabei fand ein Großteil dieser Delikte im öffentlichen Raum statt. Die Aufklärungsquote sank um 3,6 Prozentpunkte auf 19,2 Prozent (2023: 22,8 Prozent). Weiterhin positiv ist die Entwicklung der Fallzahlen bei Graffiti als Sonderform der Sachbeschädigung. Sie sanken im Jahr 2024 auf 993 Fälle. (2023: 1.234). Der Rückgang beträgt 19,5 Prozent. Sie nehmen rund 17,1 Prozent der Straftaten in diesem Phänomenbereich ein (2023: 25,2 Prozent). 2024 konnten 100 Tatverdächtige ermittelt werden (2023: 128), von denen 59 (59,0 Prozent) dem Bereich der Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden zuzuordnen sind (2023: 52; 40,6 Prozent).
  4. Finanzminister Christian Piwarz hat sich für eine nachhaltige Haushaltspolitik ausgesprochen. Mit Blick auf die grundgesetzlich geregelte Lockerung der Schuldenbremse warnte er davor, leichtfertigt Kredite aufzunehmen. »Nur wenn die nächsten Generationen von den öffentlichen Investitionen profitieren, ist es zu rechtfertigen, sie als Nutzer auch an den Kosten zu beteiligen. Umso wichtiger ist es für die Politik, strengstens auf die effiziente Verwendung staatlicher Mittel zu achten. Alles andere wäre eine Hypothek für kommende Generationen. Generationengerechtigkeit im Haushalten, das muss unser aller Anspruch sein«, sagte Piwarz heute in einer Rede im Sächsischen Landtag zur Einbringung des Regierungsentwurfes zum Doppelhaushalt 2025/2026. Finanzminister Christian Piwarz machte zugleich auf weiteren Konsolidierungsbedarf aufmerksam. »Der Regierungsentwurf ist ein Übergangshaushalt. Wir erkaufen uns damit Zeit, um notwendige Strukturreformen vorzubereiten. Wir müssen staatliche Aufgaben und Leistungen hinterfragen. Nur so schaffen wir uns Gestaltungsspielräume, die wir für die finanziell schwierigen Jahre, die vor uns liegen, dringend benötigen. Unser Ziel muss es sein, die Investitionsquoten wieder zu steigern, die Wirtschaft vom bürokratischen Würgegriff zu befreien und Raum für privatwirtschaftliche Entfaltung zu schaffen. Wir brauchen eine starke Privatwirtschaft, denn dort entsteht Wertschöpfung und wird das Steueraufkommen erwirtschaftet.« Dabei erinnerte der Finanzminister daran, dass der Haushaltsentwurf der Regierung erstmalig seit 2016 nicht nur einen Stopp beim Stellenaufwuchs, sondern auch einen Stellenabbau vorsieht. »Der Freistaat muss sich künftig auf einen konsequenten Personalabbaupfad begeben, um den Haushalt auch strukturell wieder in den Griff zu bekommen. Andernfalls galoppieren uns die Personalausgaben davon und nehmen uns damit Gestaltungsspielräume für die Zukunft«, so Christian Piwarz. Anlage: »Rede des Finanzministers zur Einbringung des Entwurfes für den Doppelhaushalt 2025/2026«
  5. Autoren: Marko Laske (ml), Rocco Reichel (rr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Mutmaßliche Einbrecher gestellt Zeit: 02.04.2025, 07:15 Uhr Ort: Dresden-Albertstadt Polizisten haben zwei mutmaßliche Einbrecher (38 und 43) gestellt. Die Männer stehen im Verdacht auf ein Firmengelände an der Magazinstraße eingedrungen zu sein. Dazu kletterten sie über eine Mauer. Durch das Betreten des Grundstücks lösten sie Alarm aus. Polizisten konnten kurze Zeit später einen 38-jährigen und einen 43-jährigen Weißrussen stellen. Gegen die Männer wird wegen Einbruchs ermittelt. (rr) Fußgängerin verletzt – Zeugen einer Unfallflucht gesucht Zeit: 02.04.2025, 05:50 Uhr Ort: Dresden-Johannstadt Die Polizei sucht Zeugen einer Unfallflucht auf der Kreuzung Güntzstraße/Striesener Straße. Ein dunkles Auto bog von der Striesener Straße nach links auf die Güntzstraße ab. Dabei erfasste es beinah eine Fußgängerin (62), die gerade die Güntzstraße an einer Fußgängerampel überquerte. Die 62-Jährige stoppte abrupt und vermied einen Zusammenstoß, wobei sie allerdings leichte Verletzungen erlitt. Der unbekannte Autofahrer hielt kurz an, fuhr dann aber in Richtung Straßburger Platz davon. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls, die Angaben zum unbekannten Auto und dessen Fahrer machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (uh) Fiat Ducato gestohlen Zeit: 01.04.2025, 20:00 Uhr bis 02.04. 2025, 08:00 Uhr Ort: Dresden-Radeberger Vorstadt Unbekannte haben von der Jägerstraße einen Fiat Ducato gestohlen. Das 2019 erstmals zugelassene Auto hat einen Wert von etwa 23.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls. (rr) Wohnmobil gestohlen Zeit: 01.04.2025, 20:00 Uhr bis 02.04.2025, 09:00 Uhr Ort: Dresden-Gönnsdorf Unbekannte haben von einem Grundstück an der Schönfelder Landstraße ein Wohnmobil der Marke Fiat gestohlen. Der Zeitwert des Fahrzeugs beträgt etwa 50.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls. (rr) Heizlüfter gestohlen Zeit: 02.04.2025, 08:45 Uhr polizeibekannt Ort: Dresden-Äußere Neustadt Unbekannte haben von der Baustelle eines Mehrfamilienhaues an der Seifhennersdorfer Straße fünf Heizlüfter gestohlen. Außerdem entwendeten sie mehrere Kabeltrommeln sowie Stromverteiler. Der Schaden beträgt etwa 1.000 Euro. (rr) 25.000 Euro Schaden bei Unfall Zeit: 02.04.2025, 09:20 Uhr Ort: Dresden-Klotzsche, A 4 Bei einem Unfall ist am Mittwochvormittag auf der A 4 ein Sachschaden von etwa 25.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Der Fahrer (63) eines MAN war in Richtung Chemnitz unterwegs. Als er zwischen dem Dreieck Dresden-Nord und der Abfahrt Dresden-Flughafen die Fahrspur wechselte, stieß er mit einem VW Golf (Fahrer 25) zusammen, der neben ihm fuhr. Polizisten der Autobahnpolizei sicherten die Unfallstelle ab und ermitteln zur Unfallursache. (rr) Landkreis Meißen Gegen Poller gestoßen Zeit: 02.04.2025, 12:00 Uhr Ort: Riesa Bei einem Unfall ist am Mittwochmittag ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Der Fahrer (40) eines VW Crafter war auf der Pausitzer Straße unterwegs. Beim Rechtsabbiegen auf die Hauptstraße stieß er gegen einen Metallpoller. (rr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Polizeihubschrauber fand vermissten Senior Zeit: 02.04.2025, 19:45 Uhr bis 03.04.2025, 00:20 Uhr Ort: Freital-Hainsberg Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde haben einen vermissten Senior (86) nach mehrstündiger Suche gefunden und wohlbehalten in ein Heim gebracht. Die Heimleitung informierte das Polizeirevier Freital-Dippoldiswalde am Abend, dass der 86-jährige Bewohner nicht mehr auffindbar war. Die Beamten suchten umgehend das Umfeld ab und brachten dabei auch einen Fährtenspürhund zum Einsatz – zunächst ohne Erfolg. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers entdeckte den Senior dann am Ufer der Wilden Weißeritz. Die Polizisten brachten den Mann zunächst zu einem Arzt, um ihn untersuchen zu lassen. Anschließend kam der 86-Jährige wieder seine Unterkunft. (uh) Hänger gestohlen Zeit: 01.04.2025, 17:00 Uhr bis 02.04.2025, 08:50 Uhr Ort: Wilsdruff, OT Mohorn Diebe haben einen Autoanhänger von der Freiberger Straße gestohlen. Der Hänger war mit einem Schließkasten an der Anhängerkupplung gegen die Wegnahme gesichert. Sein Wert ist unbekannt. (uh)