Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Schulen adoptieren Denkmale – neue Wettbewerbsrunde gestartet
Das sächsische Kultusministerium lädt Schulen ein, sich auch im kommenden Schuljahr mit einem Kulturdenkmal zu beschäftigen und dieses zu »adoptieren«. Klassen, Kurse, Arbeitsgemeinschaften und Lerngruppen aller Schularten können sich bis zum 15. Mai 2026 für das Landesprogramm »PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale« um eine der Prämien in Höhe von bis zu 500 Euro bewerben. Insgesamt stehen 7.500 Euro zur Verfügung. Die Stadt Dresden lobt als Kooperationspartner zusätzlich 1.500 Euro für Patenschaften über Kulturdenkmale in der Landeshauptstadt aus. Für Ideen zum Thema »UNESCO Welterbe in Sachsen« werden weitere 1.000 Euro vergeben. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass auch archäologische Denkmale etwa Grabhügel, Burganlagen, Siedlungen oder Relikte des Bergbaus adoptiert werden können. Damit eröffnet das Programm vielfältige Möglichkeiten, sich neben Bau- und Kunstdenkmalen auch mit im Boden verborgenen Zeugnissen der Geschichte auseinanderzusetzen. Das Formblatt für die Bewerbung sowie weitere Informationen sind zu finden unter: www.schule.sachsen.de/pegasus PEGASUS ist ein gemeinsames Programm des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen in Kooperation mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen und dem Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden. Das Programm motiviert seit 1995 Schülerinnen und Schüler, sich aktiv mit der Geschichte ihrer Heimat zu beschäftigen. Alle Prämierten beteiligen sich automatisch am Wettbewerb um den Sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung. -
Einbruch in Schule | Räder gestohlen | Räuber erbeutete 350 Euro
Autoren: Marko Laske (ml), Rocco Reichel (rr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Autofahrerin mit 2,7 Promille stieß gegen zwei Autos Zeit: 26.03.2026, 19:05 Uhr Ort: Dresden-Tolkewitz Die alkoholisierte Fahrerin (61) eines Skoda Citigo ist auf der Marienberger Straße gegen zwei Autos gestoßen. Die 61-Jährige war in Richtung Bodenbacher Straße unterwegs, als sie kurz vor der Bellingrathstraße gegen einen Skoda Octavia am Straßenrand stieß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf einen Audi geschoben. Die Beifahrerin (63) im Skoda wurde leicht verletzt, der Sachschaden beträgt rund 13.000 Euro. Die Skoda-Fahrerin stand mit etwa 2,7 Promille unter dem Einfluss von Alkohol, wie ein Test ergab. Polizisten veranlassten eine Blutentnahme bei der deutschen Staatsangehörigen und behielten ihren Führerschein ein. Sie ermitteln wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs. (uh) Einbruch in Schule Zeit: 25.03.2026, 14:35 Uhr bis 26.03.2026, 06:35 Uhr Ort: Dresden-Löbtau Unbekannte sind in eine Schule an der Clara-Zetkin-Straße eingebrochen. Im Inneren durchsuchten sie mehrere Räume und stahlen ein Tablet im Wert von etwa 800 Euro. Wie die Täter in das Gebäude gelangten, ist noch unklar. (ml) Unbekannte wollten Zigarettenautomat sprengen Zeit: 26.03.2026, 07:30 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Trachau Unbekannte haben versucht einen Zigarettenautomat an der Bunsenstraße zu sprengen. Die Täter zündeten Pyrotechnik im Ausgabeschacht und beschädigten das Gerät. An Geld oder Zigaretten gelangten sie nicht. Der Sachschaden beträgt etwa 3.000 Euro. (ml) Akku von Notstromaggregat gestohlen Zeit: 25.03.2026, 16:30 Uhr bis 26.03.2026, 09:00 Uhr Ort: Dresden-Strehlen Unbekannte haben von einer Baustelle an der Tiergartenstraße einen Akku eines Notstromaggregats gestohlen. Der Schaden beträgt etwa 500 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls. (rr) Landkreis Meißen Einbrecher stahlen Fahrrad und E-Scooter Zeit: 26.03.2026, 01:55 Uhr der Polizei bekannt Ort: Meißen Einbrecher haben ein Mountainbike und einen E-Scooter aus einem Mehrfamilienhaus an der Kurt-Hein-Straße gestohlen. Die Täter gelangten auf unbekannte Weise in das Gebäude und brachen einen Kellerverschlag auf. Aus diesem stahlen sie das Mountainbike im Wert von rund 3.600 Euro. Außerdem entwendeten sie einen E-Scooter aus dem Treppenhaus. Dieser wurde wenig später an der Hospitalstraße von Polizisten wiedergefunden und dem Besitzer zurückgegeben. (uh) Einbruch in Geschäfte Zeit: 25.03.2026, 18:00 Uhr bis 26.03.2026, 05:30 Uhr Ort: Meißen Unbekannte sind in zwei Geschäfte an der Fabrikstraße eingebrochen. Die Täter hebelten mehrere Türen auf und gelangten so in die Räume beider Filialen, die sie durchsuchten. Ob sie etwas gestohlen haben, ist noch nicht bekannt. Allerdings hinterließen sie einen Gesamtschaden von rund 4.000 Euro. (uh) Baggerlöffel gestohlen Zeit: 26.03.2026, 08:55 Uhr Ort: Thiendorf, OT Sacka Unbekannte haben von einer Baustelle an der Großenhainer Straße einen Baggerlöffel gestohlen. Der Schaden beträgt etwa 700 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls. (rr) Räder gestohlen Zeit: 26.03.2026, 09:25 Uhr polizeibekannt Ort: Nossen Unbekannte haben von einem Firmengelände an der Lindigtstraße zwei Sätze Autoräder im Wert von insgesamt etwa 4.000 Euro gestohlen. Um auf das Gelände zu gelangen, hatten sie einen Zaun beschädigt. Der Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro. (rr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Räuber erbeutete 350 Euro Zeit: 26.03.2026, 21:50 Uhr Ort: Freital-Deuben Ein Mann hat etwa 350 Euro in einer Tankstelle an der Poisentalstraße geraubt. Der Täter betrat das Tankstellengebäude, hielt einer Angestellten (62) eine Schusswaffe vor und verlangte Geld. Er nahm das Bargeld aus einer Kasse und lief davon. Herbeigerufene Polizisten suchten das Umfeld ab, konnten den Mann aber nicht mehr stellen. Sie ermitteln wegen des Raubes. (uh) Pressmaschine aus Peugeot gestohlen Zeit: 26.03.2026, 06:40 Uhr polizeibekannt Ort: Freital-Deuben Unbekannte sind auf der Dresdner Straße in einen Peugeot Partner eingebrochen und haben daraus eine Pressmaschine gestohlen. Um in das Auto zu gelangen, hatten sie eine Scheibe eingeschlagen. Der Schaden beträgt insgesamt etwa 2.300 Euro. (rr) Unfall mit 1,3 Promille Zeit: 26.03.2026, 13:55 Uhr Ort: Freital-Hainsberg Der alkoholisierte Fahrer (58) eines VW Bora ist auf der Südstraße auf einen VW Transporter (Fahrer 34) aufgefahren. Der 58-Jährige war in Richtung Tharandter Straße unterwegs. Als der Transporterfahrer vor ihm nach links abbog und daher die Geschwindigkeit verringerte, fuhr der 58-Jährige auf. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro. Verletzte gab es nicht. Der 58-jährige deutsche Staatsangehörige stand mit mehr als 1,3 Promille unter dem Einfluss von Alkohol, wie ein Test ergab. Polizisten veranlassten eine Blutentnahme bei ihm und behielten seinen Führerschein ein. Sie ermitteln wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen ihn. (uh) Bankmitarbeiter verhinderten Betrug Zeit: 26.03.2026 Ort: Pirna Aufmerksame Bankmitarbeiter haben verhindert, dass ein Mann (68) um 1.000 Euro betrogen wurde. Betrüger riefen den Senior an und stellten ihm einen angeblichen Gewinn von rund 38.000 Euro aus einem Gewinnspiel in Aussicht, verlangten aber vorher die Zahlung einer Gebühr von rund 1.000 Euro. Dazu sollte der Mann Guthabenkarten erwerben. Als er dazu bei seiner Bank das Geld abheben wollte, klärten ihn die Mitarbeiter über die Betrugsmasche auf und informierten die Polizei. Ein Schaden entstand dem Pirnaer nicht. (uh) -
Verdacht der Geiselnahme und der gefährlichen Körperverletzung
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen drei Deutsche (21, 29 und 36 Jahre) und einen 25-jährigen Ägypter Anklage zum Landgericht Dresden - Jugendkammer - unter anderem wegen des Verdachts der Geiselnahme und der gefährlichen Körperverletzung erhoben. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, einen 24-jährigen Deutschen am 19. Oktober 2024 gegen 19:30 Uhr an einem Jugendclub in Großenhain unter Todesdrohungen und Gewaltanwendung gezwungen zu haben, ihnen zu folgen und sich später in ein Auto verbringen zu lassen. Während der anschließenden etwa 10-minütigen Fahrt mit dem Auto sollen die Beschuldigten den Geschädigten mehrfach geschlagen haben, Hierdurch erlitt dieser erhebliche Schmerzen. Die Beschuldigten vermuteten, dass der Geschädigte seine aktuelle Freundin, die zugleich die Ex-Freundin des 29-jährigen Beschuldigten war, zur Prostitution verleiten würde. Hiervon wollten die Beschuldigten den Geschädigten in der Zukunft abhalten. Die Beschuldigten haben keine Angaben zum Tatvorwurf gemacht. Der 25-jährige Ägypter und die 36-jährige Deutsche sind geringfügig und nicht einschlägig vorbestraft. Die beiden anderen Beschuldigten sind nicht vorbestraft. Die Beschuldigten befinden sich nicht in Untersuchungshaft, da die gesetzlichen Voraussetzungen nach der Strafprozessordnung hierfür nicht vorliegen. Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt. -
Was braucht eine Maus, um gut zu leben?
Die beliebten Grünen Kindertage finden in der nächsten Woche erneut im Helmholz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig statt. Am 31. März und 1. April erwarten teilnehmende Kinder im Vor- und Grundschulalter zahlreiche, spannende Mitmachangebote. Die Grünen Kindertage sind Umweltbildungs-Aktionstage für Kindergartenkinder und Grundschüler. In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema »Tiere mit Rückgrat«. Veranstalter ist die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) in enger Kooperation mit dem UFZ. »Wir möchten mit den Grünen Kindertagen die Kinder frühzeitig mit unserer heimischen Natur in Kontakt bringen«, erklärt LaNU-Stiftungsdirektor Robert Clemen. »Nur wer die Natur kennt, die ihn umgibt, kann sie lieben lernen und sorgsam mit ihr umgehen«, ergänzt er. Auf einem großen Naturerlebnismarkt werden an beiden Tagen vielfältige Aktivitäten zum Experimentieren, Ausprobieren, Zuschauen, Basteln und Mitmachen angeboten. Auch das Bühnenprogramm mit Puppenspiel, Musik und kindgerechten Vorträgen greift das diesjährige Schwerpunktthema auf. Es wird ein lebendiges und fröhliches Treiben auf dem Naturerlebnismarkt und den Bühnen erwartet. Die Kinder erhalten dabei Antworten auf Fragen wie: Was sind Wirbeltiere und welche gehören dazu? Wodurch unterscheidet sich Kaninchen und Hase? Welche Tiere legen Eier? Warum sind manche Tiere »bedroht«? Was braucht eine Maus, um gut zu leben - und was ist überhaupt eine Maus? Unterstützt werden die Kinder von engagierten Jugendlichen, Studierenden sowie jungen Erwachsenen. Auch für Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte und Eltern bietet die Veranstaltung vielfältige Möglichkeiten zur Beteiligung. Sie können sie unter anderem über Möglichkeiten zur Umsetzung von Umweltpädagogik im Kindergartenalltag und in der Schule informieren. Die Grünen Kindertage werden seit 2005 in Leipzig durchgeführt und richten sich an Vorschulkinder und Schüler der Klassen 1 und 2. Die Anmeldelisten waren auch in diesem Jahr schnell gefüllt - die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. An beiden Tagen werden zusammen etwa 400 Kinder erwartet. KUBUS Leipzig Datum 31. März und 1. April 2026, jeweils 9 – 13 Uhr Ort Leipziger KUBUS, Permoserstraße 15, 04318 Leipzig Kontakt Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, Büro Leipzig, Permoserstr.15, 04318 Leipzig Tel. 0176 2323 0987 Weitere Informationen zu den Kindertagen finden Sie unter https://www.lanu.de/themen/umweltbildung/gruene-kindertage.html Möchten Sie mehr über unsere Stiftung erfahren, dann schauen Sie bitte auf unsere Homepage www.lanu.de. -
Heizen mit der Abwärme von Servern - Wärmepumpen an der TU Dresden erzeugen ganzjährig CO2-freie Fernwärme
Die Dresdner Fernwärme soll Schritt für Schritt durch den Einsatz verschiedener Technologien klimafreundlich ohne CO2 erzeugt werden. Eine der Technologien ist die Nutzung von Abwärme, die erstmalig in Dresden an der Technischen Universität Dresden (TUD) zum Einsatz kommt. Drei Großwärmepumpen mit einer Gesamtleistung von 3,9 Megawatt wandeln dabei die überflüssige Abwärme der Hochleistungsrechner der Technischen Universität Dresden in Fernwärme um. Dabei entstehen bis zu 24.000 Megawattstunden grüne Wärme pro Jahr, mit denen 3.700 durchschnittliche Dresdner Haushalte versorgt werden können. Verglichen mit der konventionellen Erzeugung von Fernwärme mit Gas werden mit dieser Technologie rund 2.700 Tonnen CO2 vermieden. Gemeinsam haben der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), der Kommunalversorger SachsenEnergie und die TUD seit 2023 eines der ersten Abwärmeprojekte dieser Art in Deutschland realisiert. Für die sächsische Landeshauptstadt Dresden ist dies ein innovativer Schritt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung. Oberbürgermeister Dirk Hilbert betont die Bedeutung des Projekts: »Die nachhaltige Nutzung der Abwärme der Hochleistungsrechner der TU Dresden ist beispielgebend dafür, wie wir in Dresden unsere Klimaziele erreichen können: mit maßgeschneiderten, innovativen und pragmatischen Lösungen der Partner vor Ort. Auf Basis moderner Technologien zeigen TU Dresden und SachsenEnergie, wie wir eine größere Unabhängigkeit von Gas in der Wärmeversorgung schaffen können. Diesen Weg zur Dekarbonisierung wollen wir auch weiterhin beschreiten.« Leuchtturmprojekt der Wärmewende für Dresden: ganzjährig nutzbare Wärme SachsenEnergie betreibt derzeit drei Großwärmepumpenanlagen in Dresden. Das Besondere an der Abwärme des Rechenzentrums: diese nutzbare Wärme ist ganzjährig verfügbar. »Damit haben wir eine konstant verfügbare Wärmequelle für das Dresdner Fernwärmenetze«, freut sich Dr. Axel Cunow, Vorstand der SachsenEnergie, und erläutert: »Mit dem Betrieb der Wärmepumpenanlage erreichen wir einen weiteren entscheidenden Schritt in der Ergrünung der Dresdner Fernwärme. Das Projekt zeigt, dass die Wärmewende nur gemeinsam gelingt - mit innovativer Technik und starken Partnern. Innovation bedeutet bei solchen Leuchtturmprojekten auch, stetig dazuzulernen, anzupassen und zu optimieren.« Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie der TUD mit moderner staatlicher Infrastruktur Das Technikbauwerk für die Wärmepumpen und die Tiefbauarbeiten für die Medientrasse wurden unter der Regie der SIB-Niederlassung Dresden II errichtet. Oliver Gaber, Kaufmännischer Geschäftsführer des SIB: »Als Immobilien- und Bauherrenvertreter des Freistaates Sachsen verstehen wir uns als Vorreiter für ökologische und ökonomische Verantwortung. Mit diesem zukunftsweisenden Projekt setzen wir nicht nur ein klares Signal für mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, sondern beweisen auch, dass innovative Lösungen und verantwortungsvolles Handeln Hand in Hand gehen. Die Nutzung der Abwärme und die Erkenntnisse aus dem ausgezeichneten Pilotprojekt sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft.« Maike Heitkamp-Mai, Nachhaltigkeitsreferentin der TUD erläutert: »Das Wärmepumpen-Projekt steht beispielhaft für unsere Nachhaltigkeitsstrategie, mit der wir uns als TU Dresden im Handlungsfeld Campus und Betrieb das Ziel gesetzt haben, bis 2035 treibhausgasneutral zu werden. Die enge Zusammenarbeit mit SachsenEnergie und SIB für die Nutzung der Abwärme unseres Rechenzentrums zeigt eindrucksvoll, wie Wissenschaft und Technologie die Energiewende mit konkreten Lösungen voranbringen.« Neben Sicherheit, Leistungsdichte und Hochverfügbarkeit war auch Energieeffizienz ein wichtiges Design-Ziel bei der Planung des TUD-Rechenzentrums. Das auf besondere Effizienz der Luftkühlung optimierte Gebäudekonzept wurde bereits 2014 mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis in der Kategorie »Energie- und Ressourceneffiziente Rechenzentren« ausgezeichnet. Die konsequente Nutzung der Warmwasserkühlung der Hochleistungsrechner erlaubt nun auch eine effiziente Nachnutzung der daraus entstehenden Abwärme. So funktionieren die Wärmepumpen Die an den Hochleistungsrechnern entstehende Abwärme wird von Kühlwasser aufgenommen und mit einer Temperatur von bis zu 55 Grad Celsius zu den Wärmepumpen geleitet. Die drei strombetriebenen Anlagen entziehen dem Wasser die Abwärme und erhöhen deren Temperatur auf rund 90 Grad Celsius. Anschließend wird die Wärme in das umliegende Fernwärmenetz eingespeist. Durch den Einsatz der Wärmepumpen kann die Abwärme ganzjährig genutzt werden und in bis zu 24.000 Megawattstunden grüne Fernwärme pro Jahr umgewandelt werden. Insbesondere in den Sommermonaten kann somit zusätzlich die Rückkühlung des Kühlwassers der Hochleistungsrechner vermieden werden. Auszeichnung mit dem »Energy Efficiency Award« Die Wärmepumpenanlage ist Teil eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz über die Nationale Klimaschutzinitiative geförderten Verbundprojekts. Das Vorhaben wurde bereits 2024 mit dem »Energy Efficiency Award« der Deutschen Energie-Agentur (dena) in der Kategorie »Gemeinsam mehr erreichen!« ausgezeichnet. Die Kombination aus energieeffizientem Rechenzentrumsbetrieb, 100 Prozent erneuerbarem Strombezug und intelligenter Abwärmenutzung macht das Projekt deutschlandweit einzigartig und zu einem Blaupausenmodell für Kommunen, Forschungseinrichtungen und Energieversorger. Insgesamt investiert SachsenEnergie für die Anlage rund 4,4 Millionen Euro, die durch das BMWK im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit 2,1 Mio. Euro gefördert werden. Medienkontakt SachsenEnergie Nora Weinhold Presse- und Mediensprecherin E-Mail: Nora.Weinhold@SachsenEnergie.de Telefon: (+49) 0351 5630 23671 Mobil: 0174 1502935 Medienkontakt TUD Jacqueline Papperitz Projektkoordination/Öffentlichkeitsarbeit CIDS - Center for Interdisciplinary Digital Sciences Department Informationsdienste und Hochleistungsrechner (ZIH) E-Mail: jacqueline.papperitz@tu-dresden.de Tel.: (+49) 0351 463-32431 Medienkontakt SIB Alwin-Rainer Zipfl Pressesprecher Tel.: +49 351 8135 1260 Alwin-Rainer.Zipfl@sib.smf.sachsen.de