Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Susanne Lübcke (sl), Melanie Roeber (mr) Brand von mehreren Müllcontainern und Mülltonnen Ort: Leipzig (Knautkleeberg-Knauthain), Knautnaundorfer Straße Zeit: 17.09.2026, gegen 22:00 Uhr Am gestriegen Abend brannten im Leipziger Südwesten mehrere Müllcontainer und Mülltonnen, wodurch auch eine Hausfassade beschädigt wurde. Das Feuer brach aus bisher unbekannter Ursache gegen 22:00 Uhr im Bereich von sechs Müllcontainern und zwei Mülltonnen in der Knautnaundorfer Straße aus. Aufgrund der Hitzenentwicklung wurden die angrenzende Hausfassade, ein Fenster sowei Teile einer Glasüberdachung beschädigt. Kameraden der Feuerwache Südwest löschten den Brand. Personen wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (sl) 14-Jährige verletzt - Zeugenaufruf Ort: Leipzig (Mockau-Nord), Essener Straße / Friedrichshafener Straße Zeit: 16.09.2026, gegen 19:30 Uhr Am Mittwochabend wurde eine 14-Jährige verletzt, als sie vor einem Pkw zur Seite springen musste. Der Fahrer bzw. die Fahrerin hielt nicht an. Gegen 19:30 Uhr lief die 14-Jährige auf der Essener Straße und wollte an der Kreuzung die Friedrichshafener Straße in Richtung Mockauer Straße überqueren. Laut bisherigen Erkenntnissen überquerte die Jugendliche die Straße, als die Fußgängerampel für sie grün zeigte. Ein Fahrer oder eine Fahrerin eines dunklen VW Polos befuhr zu diesem Zeitpunkt die Friedrichshafener Straße in stadtauswärtiger Richtung. Um einen Zusammenstoß mit dem Kleinwagen zu vermeiden, sprang das Mädchen zur Seite, verletzte sich dabei und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Polo fuhr weiter, ohne anzuhalten. In diesem Zusammenhang sucht der Verkehrsunfalldienst nach Zeuginnen und Zeugen. Personen, die Hinweise zu dem unbekannten Fahrzeug oder zu dem Verkehrsunfall geben können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden. (sl) Auffahrunfall mit hoher Geschwindigkeit Ort: Leipzig (Wiederitzsch), Maximilian-Allee/ Paul-Beiersdorf-Straße Zeit: 17.09.2026, gegen 10:40 Uhr Aufgrund von Unachtsamkeit kam es am Donnerstagvormittag zu einem Auffahrunfall an der Kreuzung von Maximilian-Allee und Paul-Beiersdorf-Straße, bei dem zwei Insassen verletzt wurden. Der Fahrer eines Mercedes Vito (22, rumänisch) und der Fahrer eines Hyundai Tucson (69) befuhren die B184 in Fahrtrichtung Leipzig. An der Kreuzung Maximilian-Allee und Paul-Beiersdorf-Straße hielt der Hyundai an einer roten Ampel. Der Fahrer des Vito bemerkte dies zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf den Hyundai auf. Aufgrund des Aufpralls wurde der Fahrer des Hyundai verletzt und musste zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Seine Beifahrerin (67) erlitt einen Schock. Der Fahrer des Vito blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 40.000 Euro. Das Polizeirevier Leipzig-Nord hat den Unfall aufgenommen und ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall. (mr)
  • Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Wohnungsbrand Zeit: 17.09.2026, 21:30 Uhr Ort: Dresden-Innere Neustadt Gestern Abend hat es in einer Wohnung an der Sarrasanistraße gebrannt. Personen wurden nicht verletzt. Zum Schaden liegen noch keine Angaben vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (ml) Werkzeuge aus Baustelle gestohlen Zeit: 16.09.2026 bis 17.09.2026, 06:00 Uhr Ort: Dresden-Leubnitz/Neuostra Unbekannte haben Werkzeuge von einer Baustelle an der Spitzwegstraße gestohlen. Die Täter hebelten mehrere Türen des Rohbaus auf und stahlen aus mehreren Räumen Werkzeugmaschinen in noch unbekanntem Gesamtwert. Der Sachschaden wurde mit rund 6.000 Euro angegeben. (lr) Anhänger gestohlen Zeit: 16.09.2026, 13:00 Uhr bis 17.09.2026, 09:00 Uhr Ort: Dresden-Löbtau Von der Bramschstraße haben Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag einen Anhänger Boeckmann gestohlen. Der weiße Hänger war an einem Transporter angehängt. Die Täter lösten die Deichsel auf unbekannte Weise und stahlen den Anhänger im Wert von rund 3.000 Euro. Auf diesem befanden sich zudem Gasflaschen und eine Sackkarre im Gesamtwert von rund 1.500 Euro. (lr) Kabel gestohlen Zeit: 16.09.2026, 21:00 Uhr bis 17.09.2026, 07:05 Uhr Ort: Dresden-Pieschen Von einer Baustelle an der Maxim-Gorki-Straße haben Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag ein Kabel gestohlen. Die Täter gelangten auf unbekannte Weise auf das Baustellengelände und schnitten das Kabel ab, das einen Kran mit einem Elektrokasten verband. Unweit der Baustelle entmantelten sie das Kabel und stahlen das Kupfer. Der Schaden wurde mit etwa 8.000 Euro beziffert. (lr) Landkreis Meißen Mopedfahrer verletzt Zeit: 17.09.2026, 13:55 Uhr Ort: Ebersbach, OT Reinersdorf Bei einem Unfall bei Reinersdorf hat ein Mopedfahrer (16) leichte Verletzungen erlitten. Die Fahrerin (65) eines VW Golf war auf der Hohen Straße von Ebersbach nach Beiersdorf unterwegs. Als die auf der Kreuzung Am Anger weiter geradeaus fahren wollte, stieß sie mit dem 16-Jährigen zusammen, der von rechts auf einer Simson kam. Der Jugendliche wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beträgt rund 5.500 Euro. (uh) Bei Auffahrunfall verletzt Zeit: 17.09.2026, 09:50 Uhr Ort: Meißen Auf der Hochuferstraße ist am Donnerstag ein Mann (86) bei einem Unfall leicht verletzt worden. Der 86-Jährige war mit einem Miniauto Aixam zwischen der Altstadtbrücke und der Elbtalbrücke unterwegs. Als vor ihm die Fahrerin (48) eines Audi A4 verkehrsbedingt bremste, fuhr er auf. Der Senior musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wurde mit etwa 7.000 Euro angegeben. (lr) Fenster beschädigt Zeit: 17.09.2026, 08:30 Uhr bis 14:00 Uhr Ort: Riesa Unbekannte haben die Scheibe eines Parteibüros an der Bahnhofstraße beschädigt. Die Täter warfen offenbar einen Stein gegen das Fenster. Der Sachschaden beträgt rund 100 Euro. (uh) Schilder auf Straße gelegt Zeit: 17.09.2026, 01:40 Uhr Ort: Riesa Unbekannte haben Verkehrszeichen auf die Rostocker Straße in Riesa gelegt. Dadurch wurde ein Löschfahrzeug der Feuerwehr beschädigt, das zu einem Einsatz unterwegs war und die Schilder überfuhr. Der Sachschaden beträgt rund 1.000 Euro. Verletzte gab es nicht. Die Polizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (uh) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Kind angefahren Zeit: 17.09.2026, 09:00 Uhr Ort: Freital-Potschappel Auf der Uferstraße ist am Donnerstag ein Kind (4) bei einem Unfall schwer verletzt worden. Ein 76-Jähriger fuhr mit einem Ford Focus die Uferstraße entlang. Nahe der Paul-Büttner-Straße lief unvermittelt der Junge über die Straße und wurde vom Wagen erfasst. Der Vierjährige musste in ein Krankenhaus gebracht werden. (lr) Nach Unfall ins Krankenhaus gebracht Zeit: 17.09.2026, 07:00 Uhr Ort: Lohmen Am Donnerstagmorgen ist eine Frau (64) nach einem Unfall in ein Krankenhaus gebracht worden. Die 64-Jährige war mit einem VW auf der Basteistraße zwischen Rathewalde und Pirna unterwegs. Sie geriet unvermittelt in den Gegenverkehr und stieß mit einem Mazda (Fahrer 58) zusammen. Augenscheinlich geschah der Unfall aufgrund des gesundheitlichen Zustandes der Frau, die in ein Krankenhaus gebracht wurde. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 12.000 Euro. (lr) Mopedfahrer angefahren Zeit: 17.09.2026, 06:50 Uhr Ort: Stolpen, OT Langenwolmsdorf Auf der Stolpener Straße ist am Donnerstag ein Mopedfahrer (15) bei einem Unfall verletzt worden. Ein 28-Jähriger war mit einem Ford Kuga zwischen Neustadt in Sachsen und Stolpen unterwegs. Als er nach links abbog, erfasste er den 15-Jährigen, der mit einem Moped Simson entgegenkam. Der Mopedfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.300 Euro. (lr)
  • Unter Leitung der Niederlassung Dresden I des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) wird aktuell die äußere Hülle der Kostüm- und Dekorationswerkstätten der Sächsischen Staatstheater umfassend saniert. Die Sanierung erfolgt unter Beachtung der denkmalschutzrechtlichen Belange in mehreren Bauabschnitten. Den Arbeiten war die Erneuerung der Dachabdichtung der Kostümwerkstätten im Jahr 2023 vorausgegangen. Derzeit werden in einem ersten Bauabschnitt die großformatigen und in die Jahre gekommenen Verbundfenster der 1980er-Jahre ausgetauscht. Ein weiterer Bestandteil der Bauaufgabe ist die denkmalgerechte Sanierung der Beton-Rippen-Platten in der Außenfassade. Im Innenraum des zweiten Obergeschosses, in der Kostümschneiderei, werden Bügelkabinen eingebaut, aus denen die warmen Bügeldämpfe sofort abgeführt werden können. Dies und die Bestückung der Räume mit LED-Beleuchtung sorgen bei hohen Außentemperaturen für wesentlich bessere Arbeitsbedingungen in der Schneiderwerkstatt. An den Kopfbau mit den Kostümwerkstätten schließen sich die Räume der Dekorationswerkstätten mit den markanten Dachaufbauten der Shed-Oberlicht-Konstruktion an. Über die sägezahnförmige Oberlicht-Konstruktion wird hier Tageslicht schatten- und blendfrei in den Malsaal und die Tischlerei eingebracht. Diese Dachaufbauten werden im zweiten Bauabschnitt nach altem Vorbild, aber unter Berücksichtigung aktueller Vorschriften hinsichtlich des Dämmverhaltens erneuert. Der vorhandene Kiesbelag wird durch ein begrüntes Dach ersetzt. Um die Arbeiten in Malsaal, Tischlerei und Schlosserei ununterbrochen fortführen zu können, wurde das gesamte Gebäude mit einem Wetterschutzdach überdeckt. Die Dachsanierung wird voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres beendet. Bis zum Frühjahr 2027 sollen alle Arbeiten an den zwei Bauabschnitten abgeschlossen sein. Hierfür wurden Mittel in Höhe von rund 6,5 Mio. Euro eingeplant. Die Maßnahme wird finanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. In einem weiteren Bauabschnitt sollen dann auch die übrigen Fassadenflächen des Gebäudes überarbeitet werden. Hintergrund Die Theaterwerkstätten gehören zum Theaterverbund der Sächsischen Staatstheater Dresden. Hier werden Bühnenbilder, Kostüme und andere Requisiten für die Semperoper und das Staatsschauspiel Dresden hergestellt. Der Gebäudekomplex zwischen Ostra-Allee, Am Zwingerteich und der Kleinen Packhofstraße umfasst Gebäude aus verschiedenen Bauepochen und wurde mehrfach baulich verändert. Das Gebäude entlang der Ostra-Allee wurde zwischen 1977 und 1981 von den Architekten Eberhard Pfau und Torsten E. Gustavs errichtet. Es gilt als herausragendes und gestalterisch hochwertiges Beispiel der Dresdner Nachkriegsmoderne. 1983 wurde der Werkstattkomplex mit dem Architekturpreis der DDR ausgezeichnet. Seit 2014 steht er unter Denkmalschutz.
  • Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage zum Landgericht Dresden – Schwurgericht – Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 36-jährigen Afghanen Anklage zum Schwurgericht des Landgerichts Dresden erhoben. Dem Beschuldigten liegt versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung zur Last (siehe gemeinsame Medieninformation der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden vom 28. Mai 2026, abrufbar im Medienservice Sachsen unter www.medienservice.sachsen.de). Der Beschuldigte befand sich am 27. Mai 2026 gegen 09.20 Uhr mit einer Vielzahl anderer Muslime an der Straßenbahnhaltestelle Lennéplatz in der Nähe der Cockerwiese in Dresden, wo eine Veranstaltung stattfand. Dort traf er zufällig einen ihm bekannten 29-jährigen Afghanen, der sich ebenfalls anlässlich der Veranstaltung dort mit mehreren Angehörigen befand. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, den 29-jährigen Geschädigten mit einem von ihm mitgeführten Messer mit Tötungsvorsatz angegriffen und ihm Verletzungen am Hals und am Bauch zugefügt zu haben. Der Geschädigte überlebte den Angriff und musste in der Folge stationär behandelt werden. Seine Verletzungen hätten ohne zeitnahe medizinische Behandlung mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Tode geführt. Der Beschuldigte wurde am 27. Mai 2026 vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden am 28. Mai 2026 einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen. Der Beschuldigte befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Der Beschuldigte ist nicht vorbestraft und hat bislang keine Angaben zum Tatvorwurf gemacht. Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt.
  • Mit dem Programm »Junges Wohnen« fördern der Bund und das Land Sachsen mehr bezahlbaren Wohnraum für Berufsschüler und Auszubildende. Für die Modernisierung des Wohnheims der Berufsschule für Hör- und Sprachgeschädigte in Leipzig stellen Bund und Land 1,39 Mio. Euro zur Verfügung. Mit rund 2,89 Mio. Euro wird der Umbau einer ehemaligen Garnisonsbäckerei zu einem Wohnheim der Sozialpflegeschule in Torgau gefördert. Kultusminister Conrad Clemens: »Eine gute Ausbildung darf nicht an hohen Mieten scheitern. Über das Programm "Junges Wohnen" schaffen wir moderne und bezahlbare Wohnräume für Sachsens Auszubildende. Damit sie beste Bedingungen zum Lernen und Leben vorfinden.« Mit dem Programm »Junges Wohnen« werden Neubau-, Erweiterungs-, und Modernisierungsvorhaben an Wohnheimen gefördert, die Schülerinnen und Schüler berufsbildender Schulen ein zu Hause bieten. Die exakte Fördersumme für das Azubi-Wohnheim in Leipzig beträgt 1.391.700 Euro. Mit dem Bauvorhaben werden 36 Wohnheimplätze modernisiert, davon 12 barrierefrei. Der Umbau in Torgau wird von Bund und Land mit 2.886.208 Euro unterstützt. Das neue Azubi-Wohnheim wird 27 Wohnheimplätze bieten. Hintergrund: Das Kultusministerium hat erstmals im Jahr 2024 einen Anteil an Mitteln aus dem Bundesprogramm »Junges Wohnen« erhalten. Dabei handelt es sich um ein Bundesprogramm, mit dem die Schaffung preiswerten Wohnraums für Studenten und Auszubildende unterstützt werden soll. Für das Programm ist eine Mitfinanzierung der Länder erforderlich. Rund 77% speisen sich aus Mitteln des Bundes, rund 23% aus Landesmitteln.