Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Polizei sucht nach 14-Jähriger aus Leipzig
Ersteller: Paul Engelmann Polizei sucht nach 14-Jähriger aus Leipzig Wo zuletzt gesehen? Leipzig, Morawitzstraße Wann zuletzt gesehen? 30.10.2026, gegen 02:10 Uhr Seit Freitag, dem 30. Oktober, wird eine 14-Jährige aus Leipzig vermisst. Sie verließ mutmaßlich gegen 02:10 Uhr die Morawitzstraße in Leipzig. Seitdem ist ihr Aufenthaltsort unbekannt. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnte die Vermisste bislang nicht gefunden werden. Sie wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Eine Eigengefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei sucht nun nach Zeuginnen und Zeugen, die mit der Vermissten Kontakt hatten oder sie eventuell gesehen haben und wissen, wo sie sich aufhalten könnte. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 0 zu melden. Sie finden eine ausführliche Beschreibung und eine Abbildung der Vermissten unter dem folgenden Link: https://www.polizei.sachsen.de/de/fahndung-44374.html Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Abbildungen des Vermissten kann in folgenden Medien erfolgen: Printmedien, Hörfunk und im Internet, einschließlich sozialer Medien. -
Auto überschlägt sich auf der B6 | Verkehrsunfall auf dem Leipziger Ring | Auseinandersetzung in Straßenbahn - Verletzte gesucht
Ersteller: Paul Engelmann Auto überschlägt sich auf der B6 Ort: Wurzen (Kühren), Bundesstraße 6 Zeit: 04.11.2026, gegen 07:15 Uhr Am Mittwochmorgen kam es auf der B6 bei Kühren zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich ein VW Golf mehrfach überschlug. Der 19-jährige Fahrer (deutsch) fuhr mit einem VW Golf auf der B6. Kurz vor dem Ortseingang Kühren kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und wurde aus dem Straßengraben zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Dabei wurde der 19-Jährige leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro. Das Polizeirevier Grimma hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Verkehrsunfall auf dem Leipziger Ring Ort: Leipzig (Zentrum), Tröndlinring / Gerberstraße Zeit: 04.11.2026, gegen 09:05 Uhr Am Mittwochvormittag kam es im Zentrum von Leipzig zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Dabei wurde eine Person verletzt. Die 47-jährige Fahrerin (deutsch) eines Aixiam S10 fuhr auf dem Willy-Brandt-Platz in Richtung Tröndlinring. An der Kreuzung Gerberstraße fuhr sie ersten Erkenntnissen zufolge bei roter Ampel auf die Kreuzung, um auf dem Tröndlinring geradeaus weiterzufahren. Dabei missachtete sie die Vorfahrt der ihr entgegenkommenden, linksabbiegenden 70-jährigen Fahrerin eines Ford Fiesta. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die 47-Jährige wurde durch die Kollision verletzt und zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ford-Fahrerin blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von circa 18.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Auseinandersetzung in Straßenbahn - Verletzte gesucht Ort: Leipzig (Zentrum-West), Jahnallee / Straßenbahnlinie 15 Zeit: 03.11.2026, gegen 12:40 Uhr Am Dienstagmittag kam es in der Straßenbahnlinie 15 in Leipzig zu mehreren Körperverletzungen. Die Polizei Leipzig sucht nun nach zwei Verletzten. In der Straßenbahn der Linie 15, Fahrtrichtung Meusdorf, zwischen den Haltestellen Sportforum Süd und Goerdelerring, kam es zu mehreren Körperverletzungen durch einen männlichen Fahrgast. Die Polizei Leipzig ermittelt in mehreren Fällen von Körperverletzung und sucht nach zwei Verletzten, die sich in der Straßenbahn befanden und von den Handlungen des Tatverdächtigen betroffen waren. Der Tatverdächtige (43, deutsch) konnte bereits dank zahlreicher Zeugenhinweise ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Sollten Sie eine der betroffenen Personen sein, melden Sie sich bitte bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666. -
Meilenstein im Gewaltschutz - Sächsisches Gewalthilfegesetz im Landtag beschlossen
Der Sächsische Landtag hat heute das Sächsische Gewalthilfegesetz beschlossen. Mit dem Gesetz werden der Ausbau und die langfristige Absicherung der Schutz- und Beratungsstrukturen bei häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt gewährleistet. Das Gesetz tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Damit hat der Freistaat Sachsen seine Pflicht zur Umsetzung des Gewalthilfegesetzes des Bundes mit der Erstellung eines eigenen Landesgesetzes bis Ende 2026 erfüllt. Staatsministerin Petra Köpping: »Gewalt ist ein Problem für uns alle – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft. Dem müssen wir uns als Gesellschaft entgegenstellen. Das Sächsische Gewalthilfegesetz ist ein wichtiger Schritt für einen besseren Schutz vor häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt. Betroffene häuslicher Gewalt erhalten künftig – unabhängig vom Geschlecht – flächendecken Schutz und Beratung. Damit geht Sachsen als eines der wenigen Bundesländer über die Anforderungen des Bundesgesetzes hinaus und sichert einen umfassenden Schutz auch für männliche und queere Betroffene Das Hilfesystem wird bedarfsgerecht ausgebaut. Mit der Aufnahme der vertraulichen Spurensicherung in das Gewalthilfegesetz wird deren Finanzierung langfristig geregelt. Ich danke daher ausdrücklich allen am Konsultationsverfahren beteiligten Fraktionen im Landtag für die breite Unterstützung des Gesetzesentwurfes. Wir senden damit ein starkes Signal der Solidarität an die Betroffenen.« Mit dem Gesetz erfüllt Sachsen nicht nur die Vorgaben des Bundes, sondern auch maßgebliche Forderungen der Istanbul-Konvention, der EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt sowie des Landesaktionsplans des Freistaates Sachsen zur Verhütung und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Ein zentraler Bestandteil des jetzt beschlossenen Gesetzentwurfs ist der bedarfsgerechte Ausbau des Hilfesystems in der Fläche: In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt im Freistaat Sachsen sollen Schutz- und Beratungskapazitäten vorgehalten werden. Das Gesetz schließt dabei ausdrücklich alle Betroffenen häuslicher Gewalt in den Anwendungsbereich ein. Auch die Belange von Menschen mit Behinderungen sollen stärker berücksichtigt werden. Die Finanzierung der Schutz- und Beratungseinrichtungen, die nach der vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt aufgestellten Entwicklungsplanung erforderlich sind, wird sichergestellt. Damit wird nach Maßgabe des Bundes aus einer bisher freiwilligen Leistung eine gesetzliche Pflichtaufgabe, der Sachsen somit nachgekommen ist. Neben Schutz- und Beratungsangeboten liegt der Fokus des Gesetzes auf Prävention, Öffentlichkeitsarbeit und der Vernetzung der Einrichtungen mit anderen Hilfsdiensten und Behörden. Das Gesetz richtet sich daher nicht ausschließlich an gewaltbetroffene Personen, sondern bezieht auch Angebote für Gewaltausübende mit ein. Im Sächsischen Gewalthilfegesetz wird nunmehr auch die Vertrauliche Spurensicherung mit verankert sein. So werden die Bereitstellung und der Transport der Spurensicherungskits, die regelmäßigen Schulungen sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit zur Möglichkeit der vertraulichen Spurensicherung finanziert. Mehr Informationen: Im nächsten Doppelhaushalt sind im Regierungsentwurf für den Gewaltschutz insgesamt 19,1 Millionen Euro für 2027 und 20,4 Millionen Euro für 2028 vorgesehen. Darin berücksichtigt sind auch die ab 2027 durch den Bund zur Verfügung gestellten Mittel. Weitere Informationen zum Gewalthilfesystem in Sachsen sind unter https://www.gewaltschutz.sachsen.de/ zu finden. -
Frau leblos aufgefunden - Erstinformation
Landeshauptstadt Dresden Frau leblos aufgefunden Zeit: 04.11.2026, 10:45 Uhr Ort: Dresden-Friedrichstadt Am Mittwochvormittag ist in einer Wohnung in Dresden-Friedrichstadt eine leblose Frau (34) aufgefunden worden. Die Ermittlungsbehörden haben ihre Arbeit aufgenommen und prüfen, ob ein Tötungsdelikt vorliegt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Kriminalpolizei Dresden sind angelaufen und werden eine Weile in Anspruch nehmen. -
Sachsen fordert mehr Schutz und Widerstandskraft für Energienetze - Energieministerkonferenz berät sächsischen Antrag
Eine intakte Energieinfrastruktur ist unverzichtbare Grundlage für die Daseinsfürsorge und für das Funktionieren der Wirtschaft in Deutschland. Angesichts gezielter Sabotageakte und den Bedrohungen durch aktuelle geopolitische Konflikte drängt Sachsen nun auf entschlossene und kontinuierliche Verbesserungen beim Schutz der heimischen Energieversorgung. Die Verantwortung für diese Aufgabe liegt zunächst gemäß § 11 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) bei den Energieversorgern und Netzbetreibern. Diese nehmen ihre Aufgabe sehr ernst und kommen ihr auch zuverlässig nach: Die Krisen- und Notfallpläne der Energieversorger haben sich bei den unterschiedlichsten Schadens- und Sabotagefällen vielfach bewährt. Die Bedrohungslage hat sich verändert und wird sich weiter verändern. Um das hohe Niveau der Versorgungssicherheit in Deutschland weiterhin zu garantieren, müssen Schutzmaßnahmen und Abwehrmöglichkeiten fortlaufend an die dynamische Sicherheitslage angepasst werden – und dafür braucht es die entsprechenden Rahmenbedingungen. Ein entsprechender sächsischer Antrag steht auf der kommenden Energieministerkonferenz (11. bis 13. November 2026 in Göttingen) zur Debatte. Wirtschafts- und Energieminister Dirk Panter: »Ein gemeinsamer Einsatz für krisenfeste Energienetze ist dringend nötig, denn eine sichere Energieversorgung ist der unverzichtbare Lebensnerv moderner Gesellschaften, da sie die Produktion der Wirtschaft aufrechterhält, kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser sichert und das tägliche Leben der Bevölkerung garantiert. Um unsere Energienetze vor aktuellen Bedrohungen zu schützen, müssen wir ihre Widerstandskraft gezielt stärken. Das gelingt uns, indem wir das Netz so ausgestalten, dass es gezielte Angriffe oder Ausfälle bestmöglich kompensieren kann. Im Notfall müssen ausreichend Personal, Technik und Transportmöglichkeiten für schnelle Reparaturen bereitstehen. Die Energiewirtschaft hält bereits jetzt Ressourcen dafür bereit. Diese Sicherheits-Kooperationen möchten wir stärken, um noch besser auf Krisen vorbereitet zu sein. Damit das schnell umgesetzt werden kann, müssen gleichzeitig die Gesetze angepasst und bürokratische Hürden abgebaut werden. Unser hohes Niveau an Versorgungssicherheit ist auch ein wichtiger Standortfaktor, den wir erhalten müssen, ohne die dafür notwendigen Kosten aus dem Blick zu verlieren.« Die sächsischen Kernforderungen im Überblick Sachsen fordert in seinem Antrag auf der kommenden Energieministerkonferenz, die Sicherheit der kritischen Energieinfrastrukturen durch sieben konkrete Schritte zu stärken: • Netzausbau und Netzverstärkung: Die Netze müssen engmaschiger, mehrfach abgesichert und räumlich getrennt ausgebaut werden. Fällt eine Leitung aus, muss das System den Verlust automatisch auffangen können. Der weitere Netzausbau sollte dieses Ziel ausdrücklich berücksichtigen. • Kapazitäten für den Wiederaufbau: Energieversorger müssen ausreichend Material, Großersatzteile und spezialisierte Einsatzkräfte vorhalten. Ziel ist es, nach schweren Schäden oder Angriffen die Netzversorgung schnellstmöglich wieder aufbauen zu können. • Rechtliche Verankerung von »Resilienzclustern«: Es sollen regionale Sicherheitsnetzwerke (sogenannte »Resilienzcluster«) geprüft werden, in denen mehrere Versorger länderübergreifend ihre eigens vorgehaltenen Ressourcen und Kapazitäten bündeln. Die rechtliche Basis dafür muss im EnWG geschaffen werden. • Kostenanerkennung und Resilienzfonds: Damit Energieversorger diese Maßnahmen umsetzen können, ist eine angemessene Kostenanerkennung im Rahmen der Netzentgeltregulierung wichtig. Sachsen fordert, dass diese Sicherheitsausgaben im Rahmen der Netzentgelte fair anerkannt werden. Zusätzlich soll die Bundesregierung die Einrichtung eines nationalen Resilienzfonds prüfen. • Schutz vor Drohnen: Als direkte Lehre aus Vorfällen und Angriffen auf die Infrastruktur im In- und Ausland fordert der Antrag eine Neubewertung des geltenden Rechtsrahmens, um den Schutz kritischer Energieinfrastruktur vor Drohnen an die rasante Entwicklung in diesem Feld anzupassen. • Sicherheitsrelevante Anpassung von Transparenz und Datenschutz: Bestehende Informations- und Auskunftspflichten im Bundesrecht müssen auf den Prüfstand. Um Angreifern keine sensiblen Daten über Schwachstellen zu liefern, müssen Datenschutz- und Sicherheitsinteressen systematisch neu abgewogen werden. • Aktualisierung des Rechtsrahmens für den Krisen- und Verteidigungsfall: Im Bewusstsein um die Zeit in der sie entstanden sind, wird zudem eine zeitnahe Anpassung der im Krisen- oder Verteidigungsfall geltenden Gesetze, Verordnungen sowie Notfallpläne, wie unter anderem dem Energiesicherungsgesetz, dem Wirtschaftssicherstellungsgesetz samt ihren entsprechenden Verordnungen sowie der Pläne zur zivilen Verteidigung gefordert. Hintergrund Krisenvorsorge ist ein fortwährender Prozess. Sie muss sich regelmäßig an veränderte Rahmenbedingungen und neue Risiken anpassen. Sachsen bringt diese Positionen in den gemeinsamen Austausch mit Bund, Ländern, Energieversorgern und Netzbetreibern ein, um die Versorgungssicherheit dauerhaft zu sichern. Das SMWA setzt sich bereits für einen bedarfsgerechten, zügigen Netzausbau als Grundlage für Investitionen, Wertschöpfung und eine sichere Energieversorgung ein.