Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
-
Energieeffizienzgesetz: Online-Fachveranstaltung am 25. Juni zum Thema Datenschatz heben – Kommunale Energieverbräuche im Griff
Dresden, 09.06.2026 – Die anhaltend volatile Energiepreisentwicklung stellt die Haushalte von Städten und Gemeinden vor große Herausforderungen. Ein erheblicher Teil der kommunalen Ausgaben ergibt sich aus den mit der Bewirtschaftung der kommunalen Liegenschaften zusammenhängenden Kosten für Strom, Wasser und Wärme. Um diese zu senken, ist es erforderlich, die Energieverbräuche zu reduzieren und die Liegenschaften effizienter zu nutzen. Durch nicht-investive Maßnahmen können bereits zwischen 10 und 20 Prozent des Energieverbrauchs sowie der damit einhergehenden Kosten reduziert werden. In einer Stadt mit 20.000 Einwohnern wären inzwischen Einsparungen von bis zu 160.000 Euro durch einfache Maßnahmen möglich. Grundlage für einfache Optimierungsmaßnahmen ist eine mindestens monatliche Auswertung der Zählerstände, die in vielen Verwaltungen noch nicht oder nicht umfassend für alle Liegenschaften und sonstigen Verbraucher vorhanden ist. Fehlendes Knowhow für den Aufbau von Prozessen und für die Beschaffung unterstützender Tools sowie unklare Verantwortlichkeiten sind einige der Hürden, die in den Kommunen bestehen. Im derzeit laufenden Gesetzgebungsprozess zum Energieeffizienzgesetz (EnEfG) rückt die systematische Erfassung von Energieverbräuchen für die öffentliche Hand in den Fokus. Ziel ist es, durch valide Daten eine belastbare Grundlage für Energie- und Kosteneinsparungen zu schaffen. Um Kommunen bei der Umsetzung dieser anstehenden Anforderungen zu unterstützen, lädt die Sächsische Energieagentur (SAENA) zur Fachveranstaltung "Datenschatz heben - Kommunale Energieverbräuche im Griff" ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele öffentliche Verwaltungen aktuell beschäftigen: Wie lassen sich Verbrauchsdaten effizient erfassen und auf Einsparpotenziale hin auswerten? Welche digitalen Werkzeuge unterstützen den Verwaltungsalltag? Und wie können sich Kommunen mit möglichst geringem personellem Aufwand auf die Anforderungen des EnEfG vorbereiten? Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Verantwortliche in Städten, Gemeinden und Landkreisen in Sachsen und bietet neben Praxisbeispielen Raum für den Austausch mit Fachleuten der SAENA. Überblick zur Veranstaltung Termin: 25. Juni 2026, 09:00 – 11:00 Uhr Format: Online Anmeldung unter: https://www.saena.de/veranstaltungsdetails.php?id=1809 Fachlicher Ansprechpartner: Armin Verch, Tel.: 0351 4910-3199 E-Mail: armin.verch@saena.de Pressekontakt: Sylvia Hünlich, Tel.: 0351 4910-3158 E-Mail: sylvia.huenlich@saena.de Über die Sächsische Energieagentur Die Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH ist das unabhängige Beratungs-, Informations-, und Kompetenzzentrum zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeffizienz und effiziente Mobilität. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Sie dient als sachsenweite Anlaufstelle für alle handelnden Personen und Institutionen im Bereich Energie und Klimaschutz. * Hinweis zur sprachlichen Regelung Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird auf die Anwendung der geschlechtergerechten Sprache verzichtet. Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten für alle Geschlechtsidentitäten -
Verdacht des Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge
Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen einen 39-jährigen US-Amerikaner wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 8. Juni 2026 gegen 22:25 Uhr in einem PKW am Grenzübergang in der Ortslage Schmilka, 01814 Bad Schandau etwa sechs Kilogramm Cannabis aus der Tschechischen Republik in das Bundesgebiet verbracht zu haben, um es auf der Cannabis-Messe "Mary Jane" in Berlin gewinnbringend an unbekannte Abnehmer zu veräußern. Der Beschuldigte wurde bei der Einreise durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel im Rahmen der Grenzkontrolle als Tatverdächtiger festgestellt und vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat am 9. Juni 2026 den Erlass eines Haftbefehls gegen den Beschuldigten beantragt, den der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden antragsgemäß erlassen hat. Der Beschuldigte befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft. Der Beschuldigte ist nicht vorbestraft und hat sich teilweise geständig zum Sachverhalt eingelassen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Bundespolizei dauern an. -
Raumordnungsbericht 2025 zeigt Sachsens Entwicklung in der Fläche
Das Kabinett hat heute den Raumordnungsbericht 2025 des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung zur Kenntnis genommen. Der Bericht wird nun dem Sächsischen Landtag zugeleitet und anschließend online veröffentlicht. Er zeigt für den Zeitraum 2020 bis 2024, wie sich Sachsen räumlich entwickelt hat und inwieweit Ziele und Grundsätze des Landesentwicklungsplans 2013 umgesetzt wurden. Die Ergebnisse fließen in die laufende Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans ein. Regina Kraushaar, Sachsens Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung: »Ausgangspunkt für den heute vorgelegten Raumordnungsbericht ist der Landesentwicklungsplan aus dem Jahr 2013, den wir mit der Wirklichkeit von heute abgleichen. Damit kommt der Bericht genau zur richtigen Zeit. Denn wir arbeiten bereits an einem neuen Landesentwicklungsplan, der mehr Gestaltungsspielraum und Entwicklung für Kommunen und Regionen eröffnen soll. Nicht zuletzt soll er auch die Landesentwicklung im nächsten Jahrzehnt skizzieren und eine gute Arbeitsgrundlage für alle bilden, die Verantwortung tragen.« Der Raumordnungsbericht ist der regelmäßige Bericht der obersten Raumordnungs- und Landesplanungsbehörde über die raumbedeutsamen Entwicklungen an den Sächsischen Landtag. Er wird mindestens einmal in jeder Legislaturperiode erstellt. Der Bericht betrachtet unter anderem Bevölkerungs- und Beschäftigtenentwicklung, zentrale Orte, Verkehr, Energie, Breitband, Stadt- und Dorfentwicklung, Daseinsvorsorge, Flächennutzung, Hochwasserschutz, Freiräume sowie die Zusammenarbeit mit Polen und Tschechien. Er richtet sich nicht nur an Landtag und Fachverwaltungen, sondern an alle, die nachvollziehen wollen, wie sich Lebensverhältnisse und Infrastruktur in Sachsen räumlich entwickeln. Ministerin Kraushaar weiter: »Raumordnung klingt für viele, die sich nicht als Fachleute damit beschäftigen, zunächst ziemlich technisch. Gleichwohl betrifft die Raumordnung unseren Alltag ganz konkret: Sind Schulen und Ärzten auf kurzem Wege erreichbar? Gibt es verlässliche Verkehrsverbindungen? Sind genügend Flächen für Wohnen und Gewerbe vorhanden? Ist der Hochwasserschutz gesichert? Wie gelingt der weitere Ausbau für schnelles Internet? Gleichwertige Lebensverhältnisse entstehen nicht durch Einheitslösungen. Sachsen braucht Antworten, die zu den unterschiedlichen Regionen passen – zu den Städten, zum Umland, zum ländlichen Raum, zu Grenzregionen und zu Strukturwandelräumen.« Der neue Raumordnungsbericht macht räumliche Entwicklungen in Sachsen sichtbar. Er zeigt, dass sich Sachsens Teilräume unterschiedlich entwickeln. Während die Einwohnerzahl des Freistaates insgesamt nahezu stabil geblieben ist, zeigen sich regionale Unterschiede zwischen wachsenden Städten und Räumen mit Bevölkerungsrückgängen. Auch Altersstruktur, Erreichbarkeit, Beschäftigung, Infrastruktur und Flächennutzung unterscheiden sich je nach Region. Die Karten und Abbildungen im Bericht machen diese Entwicklungen anschaulich. Der Raumordnungsbericht 2025 ist breiter angelegt als der Vorgängerbericht aus dem Jahr 2020, der vor allem die Daseinsvorsorge in den Blick nahm. Der neue Bericht orientiert sich wieder stärker an der gesamten Inhaltsbreite des Landesentwicklungsplans 2013. Nach der Fertigstellung der Regionalpläne im Berichtszeitraum wird zudem dargestellt, wie die Regionalplanung Vorgaben des Landesentwicklungsplans umgesetzt hat. Die Sächsische Staatsregierung arbeitet derzeit an der Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans. Der neue Landesentwicklungsplan soll schlanker, verständlicher und praxistauglicher werden. Er soll landesweite Ziele und Grundsätze der Raumordnung festlegen und zugleich die unterschiedlichen Ausgangslagen der Regionen stärker berücksichtigen. Der Raumordnungsbericht 2025 wird digital an den Landtag übermittelt und online auf dem Fachportal Landesentwicklung unter der Rubrik Raumbeobachtung ww.landesentwicklung.sachsen.de/raumbeobachtung-4189.html veröffentlicht. Hintergrund Raumordnung ist die überörtliche und fachübergreifende Planung zur Entwicklung eines Landes oder einer Region. Sie soll unterschiedliche Nutzungsansprüche an den Raum miteinander in Einklang bringen – etwa Wohnen, Wirtschaft, Verkehr, Energie, Landwirtschaft, Natur- und Hochwasserschutz. Grundlage der Landesentwicklung in Sachsen ist der Landesentwicklungsplan. Er legt Ziele und Grundsätze fest, die durch die Fachplanungen, die Regionalplanung und die kommunale Planung zu beachten beziehungsweise zu berücksichtigen sind. Der Raumordnungsbericht 2025 wurde unter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung gemeinsam mit den betroffenen Fachressorts erarbeitet. -
Zeugenaufruf nach Raubdelikt
Verantwortlich: Paul Engelmann Zeugenaufruf nach Raubdelikt Ort: Leipzig (Engelsdorf), Adolf-Damaschke-Straße Zeit: 09.06.26, gegen 03:30 Uhr In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde eine Frau in ihrem Haus in der Adolf-Damaschke-Straße von zwei Unbekannten aufgesucht und beraubt. Dabei drangen die zwei unbekannten männlichen Tatverdächtigen auf unbekannte Art und Weise in das Einfamilienhaus ein. In diesem verschafften sie sich gewaltsam Zugang zum Schlafzimmer der Bewohnerin. Unter Anwendung von Gewalt erpressten sie von der 75-Jährigen Bargeld. Es entstand ein Sach- und Stehlschaden in noch unbekannter Höhe. Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen in unbekannte Richtung. Zur Personenbeschreibung der Tatverdächtigen ist bisher Folgendes bekannt: Person 1 und Person 2 * dunkel gekleidet * Schal vor dem Mund Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Unbekannten, einem möglichen Fluchtfahrzeug, oder zur Tat geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (pe) -
Drogenfahrt gestoppt | E-Bikes gestohlen | Kontrolle führte zu Drogenfund
Chemnitz Drogenfahrt gestoppt Zeit: 08.06.2026, 19:50 Uhr Ort: OT Altendorf (1696) Mehrere Anzeigen kassierte gestern ein Autofahrer (50), den Polizisten in der Michaelstraße kontrolliert hatten. Im Zuge einer allgemeinen Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehörten. Der Pkw VW war gar nicht zugelassen und hatte keinen Versicherungsschutz. Dies stellt einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie eine Urkundenfälschung dar. Weiterhin hatte der 50-Jährige keine Fahrerlaubnis und stand offenbar unter Drogen. Ein Vortest reagierte positiv auf Amphetamine und Cannabis. Die Polizisten stellten bei ihm deutliche Ausfallerscheinungen fest, die den Verdacht einer Fahruntüchtigkeit begründeten. Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eröffnet. Hinzu kam eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Kennzeichen und Fahrzeugschlüssel stellten die Beamten sicher. (ds) Lack zerkratzt - Zeugen gesucht Zeit: 08.06.2026, 17:30 Uhr bis 23:30 Uhr Ort: OT Zentrum (1697) Mindestens zehn Fahrzeuge sind in den Montagabendstunden beschädigt worden, die in der Promenadenstraße, Am alten Bad sowie Hartmannstraße abgestellt waren. Unbekannte hatten den Lack der Pkw verschiedener Hersteller zerkratzt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtsachschaden auf eine niedrige fünfstellige Summe. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Zeugen, die in dem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben und Hinweise zur Täterschaft geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Chemnitz-Nordost unter der Telefonnummer 0371 387-102 zu melden. (ds) Rückwärts gegen Verkehrszeichen und Geländer gerollt Zeit: 09.06.2026, 06:30 Uhr Ort: OT Hilbersdorf (1698) Ein am rechten Fahrbahnrand der Emilienstraße parkender Pkw BMW machte sich am Dienstag früh selbständig, rollte rückwärts los, stieß gegen zwei Verkehrszeichen und rollte dann quer über die Fahrbahn gegen ein Geländer. Verletzt wurde hierbei niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 17.000 Euro. (Kg) Anstoß beim Abbiegen Zeit: 08.06.2026, 14:30 Uhr Ort: OT Altendorf (1699) Ein die Altendorfer Straße landwärts fahrender Fahrradfahrer (49) bog am Montagnachmittag im engen Bogen nach links in die Liebigstraße ab und kollidierte dabei mit einem dort haltenden Pkw Opel (Fahrerin: 26). Bei dem Unfall erlitt der 49-Jährige leichte Verletzungen. Am Opel entstand Sachschaden von etwa 2.000 Euro. (Kg) Sattelzug fuhr auf Sattelzug Zeit: 08.06.2026, 08:55 Uhr Ort: OT Röhrsdorf, Bundesautobahn 4, Dresden – Erfurt (1700) Am Kreuz Chemnitz fuhr am Montagmorgen ein Sattelzug Volvo (Fahrer: 55) auf einen Sattelzug MAN (Fahrer: 42), wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 30.000 Euro entstand. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. (Kg) Landkreis Mittelsachsen E-Bikes gestohlen Zeit: 08.06.2026, 23:30 Uhr bis 09.06.2026, 06:25 Uhr Ort: Waldheim (1701) In der vergangenen Nacht verschafften sich Unbekannte Zutritt in den Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses in der Kurze Straße. Anschließend brachen die Täter dort eine Parzelle auf und entwendeten zwei E-Bikes des Herstellers Cube sowie Fahrradzubehör. Es entstand ein Gesamtstehlschaden von etwa 7.500 Euro. Der Sachschaden fällt mit schätzungsweise zehn Euro vergleichsweise gering aus. (mg) Hoher Sachschaden bei Auffahrunfall Zeit: 08.06.2026, 10:05 Uhr Ort: Waldheim (1702) In der Harthaer Straße (S 36) fuhr am Montag der 63-jährige Fahrer eines Pkw Skoda auf einen an einer roten Ampel verkehrsbedingt haltenden Pkw Ford (Fahrerin: 47). Durch den Anstoß wurde der Ford noch gegen einen davor haltenden Fiat-Kleintransporter (Fahrer: 38) geschoben. Insgesamt entstand bei dem Unfall Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (Kg) Sturz beim Ausweichen Zeit: 08.06.2026, 13:30 Uhr Ort: Großweitzschen, OT Westewitz (1703) Der bisher unbekannte Fahrer eines Pkw Skoda und der 17-jährige Fahrer eines Simson-Mopeds befuhren die Muldentalstraße.am Montagnachmittag aus Richtung Nauhain in Richtung Westewitz. Kurz vor einem Waldstück bremste der Skoda auf der engen Straße verkehrsbedingt wegen Gegenverkehrs. Der Mopedfahrer bremste stark, um nicht aufzufahren. Im weiteren Verlauf wich der 17-Jährige nach rechts auf eine angrenzende Wiese aus und stürzte. Dabei erlitt er leichte Verletzungen. Der Skoda setzte seine Fahrt fort. Die Polizei hat Ermittlungen zum nicht bekannten Skoda und/oder dessen Fahrer/in aufgenommen. (Kg) Hunderte Meter Kabel gestohlen Zeit: 05.06.2026, 21:30 Uhr bis 08.06.2026, 09:00 Uhr Ort: Penig, OT Wernsdorf (1704) Unbekannte betraten in den zurückliegenden Tagen ein Firmengelände in der Ortslage. Im Anschluss schnitten die Eindringlinge in Summe etwa 300 Meter Kupferkabel von diversen Arbeitsmaschinen ab und verschwanden mit den Kabeln. Es entstand ein Stehl- und Sachschaden von schätzungsweise 7.000 Euro. (mg) Gestürzt und gerutscht Zeit: 09.06.2026, 07:05 Uhr Ort: Oberschöna (1705) Am Dienstagmorgen befuhr der 52-jährige Fahrer eines Krads Kawasaki die Striegistalstraße (S 205) aus Richtung Riechberg in Richtung Bräunsdorf. In einer Rechtskurve stürzte der Biker und rutschte gegen einen entgegenkommenden Pkw Opel (Fahrerin: 57), wobei er sich leichte Verletzungen zuzog. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro. (Kg) Kontrolliert und erwischt Zeit: 08.06.2026, 23:05 Uhr Ort: Lichtenau, Bundesautobahn 4, Dresden – Chemnitz (1706) Auf dem Parkplatz der Rast- und Tankanlage »Auerswalder Blick« kontrollierten Polizisten Montagnacht einen Sattelzug MAN. Dabei wurde auch ein Atemalkoholtest mit dem 48-jährigen Fahrer durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 1,64 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg) In Gegenverkehr geraten Zeit: 08.06.2026, 13:50 Uhr Ort: Mittweida (1707) Die 60-jährige Fahrerin eines Pkw Renault befuhr am Montagnachmittag die Straße Am Schwanenteich in Richtung Leipziger Straße, wobei der Renault nach links auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem entgegenkommenden Pkw Honda (Fahrer: 68) kollidierte. Durch den Anstoß wurde der Honda noch gegen einen am Fahrbahnrand parkenden Pkw Audi geschoben. An allen drei Pkw entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 9.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Renault-Fahrerin stellte sich dennoch einem Arzt vor – zur Blutentnahme. Ein mit ihr durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,22 Promille. Für die deutsche Staatsangehörige folgten die Sicherstellung ihres Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (Kg) Erzgebirgskreis Kontrolle führte zu Drogenfund Zeit: 08.06.2026, 22:15 Uhr Ort: Schwarzenberg (1708) Einsatzbeamte der Bereitschaftspolizei Sachsen sind Montagnacht in der Sachsenfelder Straße auf einen Fahrradfahrer aufmerksam geworden, der beim Erblicken des Polizeifahrzeugs eine Tüte weggeworfen hatte. Die Polizisten beschlossen daraufhin, den Fahrradfahrer zu kontrollieren und stoppten ihn. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Polizeibeamten im Rucksack des Gestoppten etwas mehr als 1.600 Euro. In der vom Kontrollierten (38) weggeworfenen Tüte befanden sich zudem ca. 15 Gramm Crystal. Ein Drogenvortest mit dem 38-Jährigen reagierte positiv auf Amphetamine. Das Bargeld und die Betäubungsmittel wurden sichergestellt, der 38-Jährige (deutscher Staatsbürger) vorläufig festgenommen und auf ein Polizeirevier gebracht. Nach den ersten erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde der Deutsche auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Chemnitz entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern indes an. (mg) Zeugen zu Verkehrsgefährdung gesucht Zeit: 08.06.2026, 19:00 Uhr Ort: Schwarzenberg (1709) Polizisten der Bereitschaftspolizei Chemnitz fielen am Montagabend in der Karlsbader Straße, auf Höhe eines Supermarktes, zwei Mopeds auf, wobei an einem der Fahrzeuge das Versicherungskennzeichen nicht erkennbar war. Infolgedessen sollte das Fahrzeug einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden, welcher sich der Mopedfahrer (17) zunächst durch Flucht entzog. Der 17-Jährige flüchtete über mehrere Straßen in Richtung Hammerweg, wobei er offensichtlich die Kontrolle über sein Moped verlor, geradeaus in ein Grundstück der Straße Vorstadt fuhr und mit zwei dort parkenden Pkw kollidierte. Danach stürzte der Mopedfahrer und die Beamten konnten dem Jugendlichen habhaft werden. Im Anschluss stellten die Beamten Veränderungen am Motor des Mopeds fest, die zur Vergrößerung des Hubraums führten. Außerdem war das angebrachte Versicherungskennzeichen teilweise durch einen Aufkleber verdeckt. Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurden Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotener Kraftfahrzeugrennen, Kennzeichenmissbrauchs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt. Der Führerschein des 17-Jährigen wurde beschlagnahmt. Angaben zum entstandenen Sachschaden liegen der Stabsstelle Kommunikation derzeit nicht vor. Auf seiner Flucht war der Mopedfahrer mit rasanter Geschwindigkeit über den Parkplatz des Supermarktes gefahren und gefährdete dabei offensichtlich andere Personen, die sich gerade auf dem Parkplatz befanden. Es werden Zeugen bzw. Geschädigte gesucht, die Angaben zum Geschehen machen können bzw. die bei der Flucht des Mopedfahrers gefährdet wurden. Unter Telefon 03771 12-0 werden Hinweise im Polizeirevier Aue entgegengenommen. (Kg) Kollision im Kreisverkehr Zeit: 09.06.2026, 05:25 Uhr Ort: Schwarzenberg (1710) Von der Straße der Einheit (B 101) in den Kreisverkehr zur Straße des 18. März fuhr am Dienstag früh die 37-jährige Fahrerin eines Pkw Opel und kollidierte dabei mit einem im Kreisverkehr befindlichen, bevorrechtigten Fahrradfahrer (36). Durch den Anstoß stürzte der 36-Jährige und erlitt leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 3.000 Euro. (Kg)