Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Norman Jacobi(nj) Einbruch in Einfamilienhaus Ottendorf-Okrilla, August-Bebel-Straße 02.10.2026, 18:00 Uhr - 20:35 Uhr Am Freitagabend sind Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der August-Bebel-Straße in Ottendorf-Okrilla eingestiegen. Die unbekannten Täter durchwühlten die Räume. Es entstand ein Stehlschaden in Höhe von rund 2.000 Euro. Entwendet wurden Geld, Schmuck und Lebensmittel. Zudem entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Weitere Ermittlungen übernahm der Kriminaldienst Kamenz. Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda ____________________________________________ E-Scooter entwendet Cunewalde, OT Weigsdorf-Köblitz, Albert-Schweitzer-Siedlung 29.09.2026 - 01.10.2026, 06:00 Uhr In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es auf der Straße Albert-Schweitzer-Siedlung in Weigsdorf-Köblitz zu einem Diebstahl gekommen. Unbekannte Täter entwendeten einen E-Scooter der Marke »EPowerFun«, welcher vor dem Hauseingang angeschlossen war. Die Höhe des Diebstahlschadens beläuft sich auf etwa 195 Euro. Beamte des Polizeireviers Bautzen nahmen die entsprechende Anzeige auf. Der Kriminaldienst Bautzen übernahm die Ermittlungen. Betrunkenen Autofahrer gestoppt Ottendorf-Okrilla, August-Bebel-Straße 02.10.2026, 19:33 Uhr Streifenpolizisten des Polizeirevier Kamenz haben am Freitagabend auf der August-Bebel-Straße einen 35-jährigen VW-Fahrer zur Verkehrskontrolle angehalten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,32 Promille. Die Polizisten untersagten dem deutschen Mann die Weiterfahrt und nahmen ihn mit zur Blutentnahme. Sie schrieben die Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Der Führerschein wurde ebenfalls sichergestellt. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst Kamenz ermittelt wegen der Straftat. Zwei Fahrräder auf dem Schulgelände entwendet Hoyerswerda, Pestalozzistraße 02.10.2026, 16:00 Uhr - 21:00 Uhr Auf dem Schulgelände des örtlichen Gymnasiums auf der Pestalozzistraße in Hoyerswerda wurden zwei Fahrräder der Marke »Stevens« entwendet. Die Tat ereignete sich zwischen Freitagnachmittag und Freitagabend. Es entstand Diebstahlschaden in Höhe von circa 2.000 Euro. Eines der Räder war mittels Faltschloss gesichert, dass andere war ungesichert im Fahrradständer. Der Kriminaldienst in Hoyerswerda übernahm die Ermittlungen. Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser ________________________________________________ Moped entwendet Görlitz, Von-Rodewitz-Weg 02.10.2026, 14:30 Uhr - 16:15 Uhr Am Freitagmittag haben Unbekannte auf einem Parkplatz auf dem Von-Rodewitz-Weg in Görlitz ein Elektro-Kleinkraftrad der Marke Yadea entwendet. Der Stehlschaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro. Der örtliche Kriminaldienst übernahm weitere Ermittlungen. Einbruch in Kirche Zittau, Innere Weberstraße 02.10.2026, 17:00 Uhr Zeugen meldeten der Polizei am Freitagabend einen Einbruch in eine Kirche auf der Inneren Weberstraße in Zittau. Dort haben Unbekannte zwei Eingangstüren aufgebrochen und sind so in das Innere der Kirche gelangt. In der Folge wurde nichts entwendet. Es kam zu einem Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro. Der Kriminaldienst Zittau-Oberland übernahm weitere Ermittlungen. Schuppen beschmiert Weißwasser/O.L., Teichstraße 01.10.2026 - 02.10.2026 13 Uhr Unbekannte Täter beschmierten zwischen Donnerstag und Freitag einen Schuppen auf der Teichstraße in Zittau. Die Schmierfinken schrieben den Schriftzug »Chrom« an den Schuppen. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 200 Euro. Der örtliche Kriminaldienst übernimmt die weitere Bearbeitung.
  • Verantwortlich: Christina Friedrich, Tina Haase, Sebastian Schmidt Ausgewählte Meldung Drei Verletzte bei Frontalzusammenstoß Zeit: 02.10.2026, 15:40 Uhr Ort: Zwickau, OT Weißenborn Bei einem Unfall mit drei Fahrzeugen wurden drei Personen verletzt, darunter zwei Kinder. Freitagnachmittag war eine 23-jährige Ford-Fahrerin auf der Crimmitschauer Straße aus Richtung Crimmitschau kommend in Fahrtrichtung Zwickau unterwegs. Etwa 400 Meter vor dem Ortseingang Zwickau geriet sie in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem Hyundai zusammen, dessen 30-jährige Fahrerin ihr aus Richtung Zwickau entgegenkam. Dadurch drehte sich der Hyundai und schleuderte nach rechts in den Seitengraben. Der Ford rutschte auf dem Gegenfahrstreifen weiter und kollidierte mit dem entgegenkommenden Skoda eines 45-Jährigen. Bei der Kollision wurden die 23-jährige Ford-Fahrerin und zwei Kinder, die im Skoda mitfuhren, leicht verletzt. Rettungskräfte brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf circa 40.000 Euro. Der Ford und der Hyundai mussten abgeschleppt werden, dafür war auch ein Kran notwendig. Eine Spezialfirma kam zum Einsatz, um ausgelaufene Betriebsstoffe zu beseitigen. Die Crimmitschauer Straße war für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten für rund drei Stunden vollgesperrt. Gegen die 23-jährige Deutsche wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. (cf) Landkreis Zwickau Zeugengesuch zu Brandgeschehen Zeit: 03.10.2026, 03:15 Uhr bis 04:25 Uhr Ort: Zwickau, OT Marienthal und OT Neuplanitz Mülltonnenbrände hielten Einsatzkräfte auf Trab. Freitagnacht gerieten an der Fritz-Heckert-Straße in Marienthal und am Ludwig-Krebs-Weg in Neuplanitz Mülltonnen in Brand. Darunter eine gelbe und eine blaue Mülltonne mit jeweils 1100 Liter Fassungsvermögen, welche komplett niederbrannten. Zudem wurde eine Restmülltonne beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von 2.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. In beiden Fällen war die Berufsfeuerwehr Zwickau im Einsatz. Haben Sie Personen gesehen, die in Verbindung mit den Sachbeschädigungen stehen könnten? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier in Zwickau entgegen, Telefon: 0375 428 102. (th) Schwerverletzte Radfahrerin Zeit: 02.10.2026, 17:00 Uhr Ort: Zwickau, OT Pöhlau Eine Radfahrerin musste nach einem Unfall ins Krankenhaus. Eine 40-jährige Radfahrerin befuhr mit ihrem Cyclocross-Rennrad einen Radweg linksseitig der Dresdner Straße (B 173), aus Richtung Zwickau kommend in Fahrtrichtung Mülsen. Kurz nach der Auffahrt zur Freitagsstraße wollte sie von links nach rechts die Straße überqueren. Dabei übersah sie die 23-jährige BMW-Fahrerin, welche ebenfalls in Richtung Mülsen unterwegs war und stieß mit ihr zusammen. Die Radfahrerin wurde bei der Kollision schwer verletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von 10.000 Euro. Zur Unfallaufnahme musste die Dresdner Straße kurzzeitig voll gesperrt werden. (th) Von der Fahrbahn abgekommen Zeit: 02.10.2026, 15:10 Uhr Ort: Werdau In Werdau stieß ein Autofahrer gegen einen Verkehrszeichenträger und eine Straßenlaterne – er verletzte sich leicht. Mit seinem Skoda war ein 74-Jähriger am Freitagnachmittag auf der Zwickauer Straße (B 175) stadteinwärts unterwegs. Kurz vor dem Abzweig der Königswalder Straße kam er auf abschüssiger Straße nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Verkehrszeichenträger sowie eine Straßenlaterne und kam im angrenzenden Grünstreifen zum Stehen. Bei dem Unfall zog sich der 74-Jährige leichte Verletzungen zu, die anschließend ambulant im Krankenhaus behandelt wurden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. (cf) Autofahrerin erfasst Motorradfahrer Zeit: 02.10.2026, 08:20 Uhr Ort: Limbach-Oberfrohna, OT Kändler In Kändler wurde ein Motorradfahrer bei einem Unfall verletzt. Eine 53-jährige VW-Fahrerin war am Freitagvormittag auf der Straße Am Bahnhof unterwegs. Beim Abbiegen auf die Hartmannsdorfer Straße (S 243) erfasste sie einen Motorradfahrer, der auf der S 243 gefahren kam und vorfahrtsberechtigt war. Der 22-Jährige stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Am Pkw und der KTM entstand ein Sachschaden von circa 16.000 Euro. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. (cf) Trabant-Ersatzteile gestohlen Zeit: 01.10.2026, 12:00 Uhr bis 02.10.2026, 13:15 Uhr Ort: Glauchau In Glauchau waren Einbrecher am Werk. Zwischen Donnerstag- und Freitagmittag brachen unbekannte Täter in ein leerstehendes Einfamilienhaus an der Mittelgasse ein. Daraus entwendeten sie diverse Gegenstände – unter anderem Trabant-Ersatzteile – im Wert von circa 1.200 Euro. Bei dem Einbruch entstand geringer Sachschaden. Sind Ihnen Personen aufgefallen, die sich in der Nähe des Hauses aufhielten und mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnten? Können Sie Hinweise auf den Verbleib der Trabant-Ersatzteile geben? Zeugenhinweise erbittet die Polizei in Glauchau, Telefon: 03763 640. (cf)
  • Verantwortlich: Christina Friedrich Polizeieinsatz Zeit: 02.10.2026 bis 03.10.2026 Ort: Plauen, OT Chrieschwitz Am Freitag und in der Nacht zum Samstag waren Polizeikräfte im Plauener Stadtteil Chrieschwitz im Einsatz. Aufgrund von Hinweisen auf eine möglicherweise bevorstehende schwere Straftat nahmen Polizeibeamte einen 20-Jährigen in polizeiliches Gewahrsam und durchsuchten zwei Wohnungen am Friesenweg und an der Marie-Curie-Straße. Dabei kamen auch Spezialeinheiten des Landeskriminalamtes zum Einsatz. Die Ermittlungen gegen den 20-jährigen Libanesen dauern an. Derzeit können keine weiteren Informationen zum Stand der Ermittlungen und möglichen Hintergründen gegeben werden. (cf)
  • In einem Social Media-Posting auf den Plattformen Instagram und X hatte das Sächsische Innenministerium am 20. September 2026 eine Äußerung von Innenminister Armin Schuster zur Anwesenheit eines Clanoberhaupts auf einer Wahlparty der Partei "Die Linke" wiedergegeben. Soweit hierdurch der Eindruck entstanden sein sollte, aus parteipolitischen Erwägungen einem Wettbewerber zu schaden, stellt der Innenminister klar, dass das Posting allein darauf abzielte, vor dem Einfluss von Clankriminellen auf die Politik zu warnen. Staatsminister des Innern Armin Schuster: »Die Anwesenheit auf einer öffentlichen Parteiveranstaltung des Oberhaupts desjenigen Clans, von dem Mitglieder durch Gerichtsverfahren für den schweren Einbruch ins Grüne Gewölbe in Dresden verantwortlich und schuldig gesprochen worden sind, stößt auf völliges Unverständnis rechtschaffener Bürger nicht nur in Sachsen. Es entspricht der Erfahrung der Sicherheitsbehörden, dass eine derartige öffentliche Inszenierung und mediale Selbstdarstellung von Clanchefs zusammen mit Personen des öffentlichen Lebens dem Muster und der Strategie folgt, Politik zu beeinflussen. Unabhängig von Parteizugehörigkeiten ist es Aufgabe des Innenministers und des Dienstherrn der Sicherheitsbehörden im Freistaat Sachsen, in Fragen der Sicherheit klare Kante gegen jede Form von Clankriminalität, Extremismus oder Antisemitismus zu zeigen.«
  • Der Hubschraubereinsatz zur Beseitigung von Sturmschäden im Gebiet um die Felsenbühne Rathen und den Amselsee ist am 2. Oktober 2026 abgeschlossen worden. Nach dem Sturmereignis hatte die Gefahrenabwehr im touristischen Kerngebiet um die Felsenbühne und den Amselsee höchste Priorität. Auch einer Massenvermehrung von Borkenkäfern galt es vorzubeugen. Da ein Abtransport des Holzes aufgrund der Gelände- und Zufahrtsbedingungen mit konventionellen Mitteln von dort nicht möglich war, blieb nur der schnelle Abtransport per Hubschrauber. Die Organisation und Vergabe der Leistung erfolgten durch Sachsenforst mit höchster Dringlichkeit innerhalb von zwei Wochen nach dem Sturmereignis. Den Zuschlag erhielt eine österreichische Firma, die auf solche Einsätze spezialisiert ist. Planmäßiger und unfallfreier Ablauf Die vorbereitenden Arbeiten auf der Fläche sowie der Hubschraubereinsatz selbst waren bestens koordiniert und liefen planmäßig sowie unfallfrei ab. In der ersten Woche stand die Sicherung des Geländes der Felsenbühne im Vordergrund. Zahlreiche aufwendige und komplizierte Stehendentnahmen gefährlicher Bäume, bei denen der Baum erst am Lastenseil des Hubschraubers befestigt und dann abgesägt wird, waren notwendig. Anschließend erfolgte die Beräumung des Schadholzes im Raaberkessel und entlang des Ostufers des Amselsees. Insgesamt wurden so rund 2.000 Festmeter Holz per Hubschrauber abtransportiert und anschließend durch Harvester und Forwarder der Maschinenstation Königstein des Sachsenforstes zu Sortimenten aufbereitet und für den Abtransport in verschiedene Holzwerke vorbereitet. Zum Glück spielten die Wetterbedingungen im Einsatzzeitraum weitestgehend mit, sodass nur kurzfristige Unterbrechungen der Hubschrauberarbeiten notwendig waren. Wie es weiter geht Zu Beginn der kommenden Woche werden letzte Sicherungs- und Aufräumarbeiten am Amselsee sowie an der Zuwegung zur Felsenbühne durchgeführt. Anschließend erfolgt die Bearbeitung weiterer Schadflächen im unmittelbaren Umfeld mit Seilkrantechnik. Bei der Seilkrantechnik handelt es sich um eine sehr bodenschonende Variante der Holzbringung im steilen und unbefahrbaren Gelände. Genau wie beim Hubschraubereinsatz verbleibt im Hinblick auf den Borkenkäfer unproblematisches Rest- und Kronenholz sowie das Laubholz auf der Fläche. Um Gefahren für Besucherinnen und Besucher während der weiteren Aufräumarbeiten zu vermeiden, bleibt die aktuelle Waldsperrung im bisherigen Rahmen vorerst bestehen. Es wird angestrebt, den Amselsee noch im Oktober wieder für die Öffentlichkeit freigeben zu können. Bis dahin werden alle Waldbesucher weiterhin um Geduld gebeten, bis die Arbeiten abgeschlossen sind. Der Gamrig sowie der private Parkplatz am Gamrig, der als Hubschrauberlandeplatz genutzt wurde, sind bereits wieder freigegeben. Der Parkplatz am Gamrig der Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz bleibt hingegen für die Holzlagerung im Rahmen des Seilkraneinsatzes weiterhin gesperrt. Über die aktuellen Wegesperrungen können Sie sich auf der Homepage der Nationalpark- und Forstverwaltung von Sachsenforst informieren: Sturmschädenbehebung im Rathener Gebiet - Nationalpark Sächsische Schweiz Sachsenforst dankt allen Partnern und Unternehmen, die an den bisherigen Maßnahmen beteiligt waren, für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung sowie allen Anwohnerinnen und Anwohnern für die Akzeptanz der Maßnahme trotz erheblicher Lärmbelastung durch die Hubschrauber. Hintergrund Am 31. Juli hatte ein kurzes, heftiges Unwetter den Bereich um den Amselsee und die Felsenbühne Rathen schwer verwüstet. Ein Mensch kam dabei ums Leben. Meteorologen gingen davon aus, dass eine sogenannte Fallböe das Areal getroffen hat. Dabei schießt ein kräftiger Abwind aus einem Gewitter nach unten. Ein Teil der Sächsischen Schweiz, ringsum Rathen, blieb nach dem Sturmereignis gesperrt.