Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden bearbeitet Auslieferungsverfahren gegen im Ausland tatverdächtige oder strafrechtlich verurteilte und in Deutschland festgenommene Personen. Das Auslieferungsverfahren gewährleistet eine funktionierende rechtsstaatliche Zusammenarbeit zwischen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden mit anderen Staaten und stellt sicher, dass sowohl die Strafverfolgung und Strafvollstreckung im Ausland als auch die Rechte der verfolgten Personen gewahrt werden. Damit wird verhindert, dass international gesuchte oder verurteilte Straftäter im Freistaat Sachsen untertauchen können. Auf Antrag anderer Staaten können international gesuchte Verdächtige und Verurteilte, die in Deutschland festgenommen werden, an das Ausland ausgeliefert werden. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden führt im Rahmen ihrer örtlichen Zuständigkeit das Verfahren, beantragt die notwendigen Auslieferungshaftbefehle beim Oberlandesgericht Dresden und entscheidet gegenüber den Mitgliedstaaten der Europäischen Union abschließend über die Bewilligung der Auslieferung. Bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden wurden in Auslieferungsverfahren vom 1. Januar 2025 bis zum 18. Juli 2026 insgesamt 102 im Ausland tatverdächtige oder strafrechtlich verurteilte und in Deutschland festgenommene Personen ins Ausland überstellt. Weitere 63 Verfahren sind bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden anhängig. Bei den von den ausgelieferten Personen im Ausland begangenen Straftaten handelte es sich um Mord und Totschlag, Sexualdelikte, Mitgliedschaft in terroristischen Vereinigungen, Raub, Drogendelikte, tödliche Verkehrsunfälle, Wirtschaftskriminalität, sonstige Verkehrsstraftaten, Diebstahl und Betrug. Die Auslieferungen erfolgten in annähernd alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit einem Schwerpunkt zu den sächsischen Nachbarländern der Tschechischen Republik und der Republik Polen. Ausgeliefert wurde aber auch ins europäische Ausland nach Italien, Belgien, Ungarn, Rumänien, Lettland oder Frankreich sowie in Drittstaaten wie Norwegen, Schweiz, Nordmazedonien, Moldau, Montenegro, Türkei, Tunesien, Ukraine oder Großbritannien. Zum Hintergrund: Ein Auslieferungsverfahren ist ein formeller Rechtshilfeweg und läuft in Deutschland in zwei Hauptstufen ab: das Zulässigkeitsverfahren vor dem Gericht und das Bewilligungsverfahren durch die Justizverwaltung. Nach einer internationalen Fahndung (zum Beispiel über Interpol oder einen Europäischen Haftbefehl) wird die Person vorläufig festgenommen und dem örtlich zuständigen Amtsgericht zur Feststellung der Person und der Anordnung des Festhaltens vorgeführt. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden prüft die eingereichten Unterlagen auf ihre Vollständigkeit und die rechtlichen Voraussetzungen. Nach vollständiger Zusammenstellung der für die Auslieferung erforderlichen Dokumente und Informationen beantragt die Generalstaatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht Dresden die Feststellung der Zulässigkeit der Auslieferung. Über den Antrag entscheidet das Oberlandesgericht unter Prüfung aller gesetzlichen Voraussetzungen nach dem Gesetz über die Internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRG). Insbesondere wird geprüft, ob Auslieferungshindernisse – beispielsweise fehlende beidseitige Strafbarkeit, unzulässige Entscheidungen in Abwesenheit oder Verstöße gegen Grund- oder Menschenrechte – vorliegen. Die verfolgte Person wird zuvor angehört und während des gesamten Verfahrens anwaltlich vertreten. Erklärt das Oberlandesgericht die Auslieferung für zulässig, entscheidet die Generalstaatsanwaltschaft Dresden im Rahmen ihrer Zuständigkeit (insbesondere bei Europäischen Haftbefehlen), ob die Auslieferung auch zu bewilligen ist oder veranlasst die Bewilligungsentscheidung unter Vorlage der Akten an das Sächsische Staatsministerium der Justiz (in Drittstaatfällen). Ist die Auslieferung bewilligt, wird die gesuchte Person an die Behörden des ersuchenden Staates übergeben, wobei die Generalstaatsanwaltschaft das Landeskriminalamt Sachsen mit der Organisation der Überstellung beauftragt.
  • Dresden, 23. Juli 2026: Die kommunale Wärmeplanung ist für viele Kommunen eine Herausforderung. Ist die Hürde der Planerstellung gemeistert, folgt die nächste Herausforderung: die Umsetzung. Wie diese erfolgen kann und welche Fördermöglichkeiten den sächsischen Kommunen zur Verfügung stehen, zeigt das Webinar Umsetzungsmanager in der KWP – Förderangebot für sächsische Kommunen von der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH am 25.08.2026. Die SAENA lädt Kommunen, deren Wärmeplanung fast abgeschlossen oder bereits fertiggestellt ist, ein, sich über die Fördermöglichkeiten durch die Förderrichtlinie Energie und Klima/2023 (Modul III) zu informieren. Die Onlineveranstaltung findet am 25.08.2026 um 10:00 Uhr statt. Wie kann es nach der Planerstellung weitergehen? Wie können die in der Planung festgelegten Maßnahmen umgesetzt werden? Wer kümmert sich darum? Die Veranstaltung informiert zu diesen Fragen sowie über die Möglichkeit, einen kommunalen Umsetzungsmanager über die Richtlinie fördern zu lassen. Dadurch können personelle Kapazitäten zur professionellen und zielgerichteten Umsetzung der Wärmeplanung geschaffen werden. Referenten der SAENA sowie der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank stellen neben den Förderkonditionen auch das Antragsverfahren vor. Das Webinar richtet sich insbesondere an Kommunen, deren Wärmeplanung kurz vor dem Abschluss steht oder bereits vom Stadt- beziehungsweise Gemeinderat beschlossen wurde. Die Veranstaltungsdaten im Überblick: Umsetzungsmanager in der KWP – Förderangebot für sächsische Kommunen * 25. August 2026 10:00 bis 10:45 Uhr * Online via Microsoft Teams Die kommunale Wärmeplanung (KWP) ist eine zentrale, langfristige Koordinierungsaufgabe für Kommunen mit dem Ziel, den vor Ort besten und kosteneffizientesten Weg zu einer nachhaltigen, sparsamen, bezahlbaren, resilienten und treibhausgasneutralen Wärmeversorgung zu ermitteln. Der Wärmeplan soll den Transformationsweg für alle betroffenen Akteure hin zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung bestmöglich darstellen. Über die Sächsische Energieagentur Die Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH ist das unabhängige Beratungs-, Informations-, und Kompetenzzentrum zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeffizienz und effiziente Mobilität. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Sie dient als sachsenweite Anlaufstelle für alle handelnden Personen und Institutionen im Bereich Energie und Klimaschutz. Fachliche Ansprechpartnerin: Antje Fritzsche, Tel.: 0351 4910-3173 E-Mail: antje.fritzsche@saena.de Pressekontakt: Sylvia Hünlich, Tel.: 0351 4910-3158 E-Mail: sylvia.huenlich@saena.de * Hinweis zur sprachlichen Regelung Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird auf die Anwendung der geschlechtergerechten Sprache verzichtet. Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten für alle Geschlechtsidentitäten
  • Der Freistaat Sachsen startet mit den Bewilligungen für das Programmjahr 2026 in der Städtebauförderung. Den Anfang macht das Bund-Länder-Programm »Lebendige Zentren«: Insgesamt 34 Städte und Gemeinden erhalten dafür Fördermittel in Höhe von rund 51 Millionen Euro. Vier Gesamtmaßnahmen in Bischofswerda, Grimma, Lauta und Oberlungwitz werden neu in das Programm aufgenommen. Für diese neu aufgenommenen Maßnahmen werden im Programmjahr 2026 insgesamt rund 19 Millionen Euro bewilligt. Alle Bescheide werden in den kommenden Tagen durch die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – zugestellt. Mit dem Programm »Lebendige Zentren« unterstützen Bund und Freistaat die Revitalisierung und den Erhalt von Stadt- und Ortskernen, historischen Altstädten und Ortsteilzentren. Ziel ist, Zentren zu stärken, Nutzungen zu mischen und Orte zu entwickeln, die für Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Kultur und Bildung attraktiv bleiben. Das Programm gehört zu den drei Säulen der Städtebauförderung in Sachsen. Staatsministerin Regina Kraushaar sagt: »Mit dem Städtebauförderprogramm ‚Lebendige Zentren‘ können wir die Zukunft ganzer Stadtzentren mitgestalten. Plätze, Gebäude und Wege werden wieder eine Einheit und geben der Stadt jeweils ein einzigartiges Gesicht. Letztlich geht es aber nicht um Steine, sondern um Menschen: Das Programm stärkt den Alltag vor Ort: Für Familien, für einen florierenden Handel, für Vereine und für die Menschen, die dort leben und arbeiten.« In Bischofswerda (Landkreis Bautzen) fließen in diesem Jahr rund 1,7 Millionen Euro in die Gesamtmaßnahme »Stadtmitte Schiebock«. Bis 2040 sind Fördermittel von insgesamt etwa 6,5 Millionen Euro vorgesehen. Schwerpunkt ist die Belebung und Revitalisierung der Innenstadt, insbesondere der Altstadt. Geplant sind unter anderem die Umgestaltung des Altmarkts, die Weiterentwicklung der Außenanlagen am Schulstandort Kirchstraße sowie die Sanierung und Qualifizierung der Kreuzkirche als multifunktionale Jugend- und Kulturkirche. Die Stadt Grimma (Landkreis Leipzig) erhält für die Gesamtmaßnahme »Ortsmitte Nerchau« in diesem Jahr rund 6,6 Millionen Euro. Bis 2040 kann die Stadt mit insgesamt rund 10 Millionen Euro rechnen. Mit den Mitteln soll der Ortsteil Nerchau als zentraler Versorgungsstandort gesichert und das Ortsbild aufgewertet werden. Vorgesehen sind unter anderem die Sanierung des ehemaligen Kulturhauses, die Entsiegelung und Begrünung des ehemaligen Bahngeländes sowie die stadtklimatische Aufwertung entlang der Hauptstraße und auf den zentralen Plätzen. Auch Lauta (Landkreis Bautzen) wird neu in das Programm aufgenommen. Für die Gesamtmaßnahme »Neue Mitte« stehen in diesem Jahr rund 2,5 Millionen Euro bereit. Bis 2040 sind insgesamt etwa 9,7 Millionen Euro vorgesehen. Ziel ist es, die Kernstadt als lebendigen Mittelpunkt mit gesicherter Versorgung, hoher Aufenthaltsqualität und an den Klimawandel angepassten Grünräumen weiterzuentwickeln. Dazu gehören unter anderem die Erneuerung von Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen wie zwei Kindertagesstätten, der Grundschule, dem Rathaus, der Feuerwehr und dem Sportplatz sowie die Aufwertung von Wegen, Plätzen und Grünflächen. In Oberlungwitz (Landkreis Zwickau) wird die Gesamtmaßnahme »Industrie.Kultur.Mitte.« neu aufgenommen. Bis 2040 kann die Stadt mit rund 10 Millionen Euro Fördermitteln rechnen, davon werden in diesem Jahr etwa 8,1 Millionen Euro bewilligt. Im Mittelpunkt steht die Revitalisierung des Industrieareals der ehemaligen ROGO-FTO-Werke. Vorgesehen sind die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude, neue Wegeverbindungen, die Gestaltung des angrenzenden Lungwitzbachgrünzugs sowie die Aufwertung von Aufenthalts- und Sportflächen. In den kommenden Wochen folgen die Bewilligungen auch in den beiden weiteren Städtebauprogrammen »Sozialer Zusammenhalt« und »Wachstum und nachhaltige Erneuerung«. Die Stadt- und Gemeindeentwicklung im Freistaat wird damit im Programmjahr 2026 schrittweise fortgesetzt. Hintergrund Die Städtebauförderung ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen. In Sachsen wird sie über die Programme »Lebendige Zentren«, »Sozialer Zusammenhalt« sowie »Wachstum und nachhaltige Erneuerung« umgesetzt. Gefördert werden keine Einzelvorhaben, sondern abgegrenzte Fördergebiete mit mehreren aufeinander abgestimmten Maßnahmen. Ziel ist es, städtebauliche Missstände zu beseitigen, Zentren zu stärken, soziale Infrastruktur zu sichern und den wirtschaftlichen, demografischen und ökologischen Wandel vor Ort zu gestalten. Seit 1991 sind über 6,6 Milliarden Euro von Bund und Land über die Programme der Städtebauförderung in Sachsens Städte und Gemeinden geflossen.
  • Verantwortlich: Stefan Heiduck Mit über zwei Promille auf Drahtesel unterwegs Görlitz, Görlitzer Straße 22.07.2026, 22:00 Uhr Eine Streife des örtlichen Reviers hat am späten Mittwochabend einen 48-Jährigen mit seinem Drahtesel auf der Görlitzer Straße in Görlitz gestoppt. Ein Atemalkoholtest bei dem deutschen Radler ergab einen Wert von umgerechnet 2,08 Promille. Die Fahrt war beendet. Es ging zur Blutentnahme. Der Mann wird sich wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen. Autobahnpolizeirevier Bautzen Unfall beim Einparken BAB 4, Görlitz - Dresden, Parkplatz Am Eichelberg 22.07.2026, 04:30 Uhr Am frühen Mittwochmorgen ist ein 53-jähriger Brummi-Fahrer beim Einparken auf dem Rastplatz Am Eichelberg an der A 4 in Richtung Dresden mit dem parkenden Sattelzug eines 30-Jährigen kollidiert. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich auf rund 1.000 Euro. Autobahnpolizisten nahmen den Unfall auf. Sattelzug kontrolliert BAB 4, Görlitz - Dresden, Rastanlage Oberlausitz Nord 22.07.2026, 11:15 Uhr Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Mittwochvormittag einen 62-Jährigen mit seinem Sattelzug auf der Rastanlage Oberlausitz kontrolliert, der auf der A 4 in Richtung Dresden unterwegs war. Beladen war der Brummi mit Metallrollen. Die Uniformierten nahmen zuerst den Sattelanhänger unter die Lupe. Dabei stellten die Gesetzeshüter fest, dass die Bereifung nicht den Vorschriften entsprach. Auch technische Mängel entdeckten die Polizisten. Die Verkehrssicherheit war beeinträchtigt. Die Weiterfahrt wurde bis zur Behebung der Mängel untersagt. Die Beamten fertigten eine Anzeige. Der polnische Brummi-Lenker erhält in Kürze Post von der Bußgeldstelle. Ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs BAB 4, Görlitz - Dresden, Grenzübergang Ludwigsdorf 23.07.2026, 01:30 Uhr Bundespolizisten haben in der Nacht zu Donnerstag einen Passat bei der Einreise am Grenzübergang Ludwigsdorf an der A 4 in Richtung Dresden zur Kontrolle gestoppt. Offenbar fand nach dem Anhalten ein Fahrerwechsel statt. Den Grund ermittelten die Beamten schnell. Die 27-jährige polnische Staatsangehörige, die das Fahrzeug bis zur Kontrollstelle geführt hatte, war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Ein Drogentest bei der Frau verlief positiv auf Amphetamin. Für sie war die Fahrt beendet. Es ging zur Blutentnahme. Autobahnpolizisten fertigten eine Anzeige. Der Ermittlungsdienst befasst sich mit dem Fall. Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Unfälle mit Blech- und Personenschäden Mehrere Unfälle haben Beamte des Bautzener Reviers am Mittwoch aufgenommen. Bautzen, Gesundbrunnenring 22.07.2026, 14:00 Uhr Am Nachmittag war ein 71-Jähriger mit seinem Toyota auf dem Gesundbrunnenring in Bautzen in Richtung der Muskauer Straße unterwegs. Der Senior übersah offenbar einen 14-Jährigen mit seinem E-Roller, der mit seiner Sozia den Fußgängerüberweg queren wollte. Eine Kollision war die Folge. Die beiden Jugendlichen wurden leichtverletzt von Rettungskräften behandelt. Der Sachschaden belief sich auf rund 500 Euro. Großpostwitz/O.L., OT Ebendörfel, B 96 22.07.2026, 20:00 Uhr Am Abend befuhr ein 23-jähriger Golf-Lenker die Binnewitzer Straße in Ebendörfel und hatte die Absicht, auf die B 96 aufzufahren. Dabei übersah der junge Mann eine vorfahrtsberechtigte 41-Jährige mit ihrem E-Bike. Es kam zum Zusammenstoß. Die Frau wurde leicht verletzt. Der Sachschaden belief sich auf 1.200 Euro. Reifenplatzer Kamenz, Wallstraße 22.07.2026, 13:00 Uhr Zu einem Reifenplatzer ist es am Donnerstagnachmittag in Kamenz gekommen. Was war passiert? Ein 30-Jähriger war verbotswidrig mit seinem Sattelzug auf der Wallstraße in Richtung Weststraße unterwegs. Dabei kam es zur seitlichen Berührung der rechten Räder des Aufliegers mit der Bordsteinkante. Der rechte hintere Reifen platzte. Durch die Druckwelle wurde die Fassade eines Reihenhaues beschädigt. Auch drei geparkte Pkw wurden in Mitleidenschaft gezogen. Ein Anwohner wurde durch den Knall leicht verletzt. Der Brummi-Lenker verließ zunächst die Unfallstelle, ohne seinen Pflichten nachzukommen und blieb dann in Höhe der Pulsnitzer Straße stehen. Der Sachschaden belief sich auf rund 3.500 Euro. Beamten nahmen den Unfall auf. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst Kamenzer Revier befasst sich mit dem Fall. Vorfahrt missachtet Hoyerswerda, Albert-Einstein-Straße/Alte Berliner Straße 22.07.2026, 21:00 Uhr Zu einem Unfall mit Sach- und Personenschaden ist es am Mittwochabend in Hoyerswerda gekommen. Ein 57-jähriger Skoda-Fahrer war auf der Albert-Einstein-Straße in Richtung Elsterstraße unterwegs und übersah offenbar einen vorfahrtsberechtigten 66-Jährigen mit seinem Trabbi. Eine Kollision war die Folge. Der Trabant-Fahrer wurde leicht verletzt. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden durch Kameraden der Feuerwehr gebunden. Der Sachschaden belief sich auf etwa 15.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war der gesamte Kreuzungsbereich voll gesperrt. Beamte nahmen den Unfall auf. Renitenter E-Scooter-Fahrer Hoyerswerda, Am Elsterbogen 22.07.2026, 22:30 Uhr Am späten Mittwochabend haben Beamte des örtlichen Reviers einen 30-jährigen E-Scooter-Fahrer zwischen der Straße Am Elsterbogen und der Alte Berliner Straße zur Verkehrskontrolle gestoppt. Ein Atemalkoholtest bei dem deutschen Elektrokleinstfahrzeug-Lenker ergab einen Wert von um gerechnet 1,96 Promille. Für den Mann war die Fahrt beendet. Die Uniformierten ordneten eine Blutentnahme an. Der Tatverdächtige reagierte zunehmend renitent und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen, so dass die Beamten dem Mann die Handfessel anlegen mussten. Die Polizisten fertigten Anzeigen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Kontrolle deckt mehrere Verstöße auf Hoyerswerda, Albert-Einstein-Straße 23.07.2026, 00:45 Uhr Beamte des örtlichen Reviers stoppten in der Nacht zu Donnerstag einen 21-jährigen E-Scooter-Fahrer auf der Albert-Einstein-Straße in Hoyerswerda. Eine gültige Versicherung bestand nicht. Ein Drogentest bei dem afghanischen Roller-Lenker reagierte positiv auf Kokain und Amphetamin. Bei der Durchsuchung des jungen Mannes stellten die Polizisten Cannabis und weitere Betäubungsmittel sicher. Durch die zuständige Staatsanwaltschaft wurde die Durchsuchung der Wohnung angeordnet. Die dort aufgefundenen Utensilien erhärteten den Verdacht des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes führt der Revierkriminaldienst Hoyerswerda. Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Anlagebetrug - die Polizei warnt Görlitz November 2025 - 16.07.2026 Ein Senior ist in den vergangenen Monaten bei Görlitz Betrügern aufgesessen. Der 83-Jährige stieß auf der Suche nach einem Investment mit lukrativer Rendite im Internet auf Kriminelle. Der Vermögensschaden belief sich auf knapp 30.000 Euro. Der Revierkriminaldienst Görlitz ermittelt wegen Betrugs. Die Polizei warnt: Vorsicht bei lukrativen Angeboten im Internet! Nutzen Sie den Service von Verbraucherzentralen! Lassen Sie sich bei Ihrem Kreditinstitut beraten! Vertrauen Sie Ihr Geld nur seriösen Anbietern an! Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: https://polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/ Schmierfink am Werk - Tatverdächtiger gestellt Görlitz, Bismarckstraße 22.07.2026, 15:15 Uhr Wie der Polizei durch einen Zeugen am Mittwochnachmittag bekannt wurde, hat ein 15-jähriger Tatverdächtiger mittels gelben Filzstifts an eine Wand eines Gebäudes an der Bismarckstraße in Görlitz geschmiert. Beamte des örtlichen Reviers stellten den Jugendlichen. Die Gesetzeshüter fertigten eine Anzeige. Der örtliche Revierkriminaldienst ermittelt. Fahrraddiebstahl endet in JVA Görlitz, Hugo-Keller-Straße 22.07.2026, 16:15 Uhr Zu einem Fahrraddiebstahl ist es am Mittwochnachmittag an der Hugo-Keller-Straße in Görlitz gekommen. Der 20-jährige Tatverdächtige konnte kurze Zeit später durch Beamte des örtlichen Reviers gestellt werden. Die Handschellen klickten. Gegen den deutschen Staatsangehörigen bestand ein Haftbefehl. Die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt war die Folge. Der Revierkriminaldienst Görlitz befasst sich mit dem Fall des Fahrraddiebstahls. Diebe in Aktion Görlitz, Gottfried-Kiesow-Platz 21.07.2026, 15:00 Uhr - 22.07.2026, 08:50 Uhr Zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochvormittag sind Diebe in Görlitz aktiv gewesen. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu einem Gebäude am Gottfried-Kiesow-Platz und ließen vier Laptops, zwei Computer-Bildschirme sowie einen Rucksack mitgehen. Der Stehlschaden belief sich nach ersten Schätzungen auf rund 4.700 Euro. Die Langfinger richteten knapp 200 Euro Sachschaden an. Ein Kriminaltechniker kam zum Einsatz und sicherte umfangreich Spuren. Der Revierkriminaldienst Görlitz befasst sich mit dem Fall. Vandalen am Werk - Zeugen gesucht Olbersdorf, Olbersdorfer See, Grillmuschel 20.07.2026, 22:00 Uhr - 21.07.2026, 12:00 Uhr Vandalen sind zwischen Montagabend und Dienstagmittag in Olbersdorf am Werk gewesen. Die Unbekannten begaben sich zu einer Grillecke am Olbersdorfer See und lösten offenbar mehrere Schrauben an den steinernen Tischen und den hölzernen Sitzmöglichkeiten. Teile davon ließen die Kriminellen mitgehen. Eine steinerne Tischplatte wurde durch die Vandalen beschädigt. Der Stehschaden belief sich auf rund 100 Euro. Die Täter richteten Sachschaden von rund 500 Euro an. Der Revierkriminaldienst Zittau-Oberland ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und sucht Zeugen! Wer kann Angaben zur Tat machen? Wer hat Personen wahrgenommen, die sich zur Tatzeit im Bereich der sogenannten Grillmuschel aufgehalten haben? Hinweise nimmt das Polizeirevier Zittau unter der Rufnummer 03583 620 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Anlage: Fotos der Beschädigungen Moped entwendet Weißwasser/O.L., Berthold-Brecht-Straße 21.07.2026, 19:30 Uhr - 22.07.2026, 07:45 Uhr Langfinger haben in der Nacht zu Mittwoch in Weißwasser zugeschlagen. Die Unbekannten entwendeten eine an der Berthold-Brecht-Straße in Görlitz abgestellte S 51 im Wert von rund 3.000 Euro. Nach dem Kleinkraftrad wird gefahndet. Der örtliche Revierkriminaldienst ermittelt. Ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs B 156, in Höhe Kraftwerk Boxberg 22.07.2026, 11:50 Uhr Am Mittwochmittag hat eine Streife des Reviers Weißwasser einen 43-Jährigen mit seinem Transporter und Anhänger auf der B 156 in Höhe des Kraftwerks Boxberg zur Verkehrskontrolle gestoppt. Die Ordnungshüter stellten fest, dass der polnische Kraftfahrer die erforderliche Fahrerlaubnisklasse zum Ziehen des Anhängers nichts besaß. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und fertigten eine Anzeige.
  • Chemnitz Bargeld und Lebensmittel aus Bistro gestohlen Zeit: 21.07.2026, 21:30 Uhr bis 22.07.2026, 09:30 Uhr Ort: OT Zentrum (2146) Vermutlich in der Nacht zu Donnerstag sind Unbekannte über eine eingeschlagene Fensterscheibe in ein Bistro in der Theaterstraße eingebrochen. Anschließend durchsuchten die Einbrecher die Räumlichkeiten nach Brauchbarem. Nach einem ersten Überblick entwendeten die Täter Lebensmittel, Getränke und Bargeld. Es entstand ein Stehl- und Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 1.300 Euro. (mg) Brand in Wohnung Zeit: 22.07.2026, 20:15 Uhr polizeibekannt Ort: OT Sonnenberg (2147) Nachdem am Mittwochabend dunkler Rauch aus einem Fenster einer Mehrfamilienhauswohnung in der Ludwig-Kirsch-Straße trat, kamen Feuerwehr, Polizei und der Rettungsdienst zum Einsatz. Vor Ort konnten die Kameraden der Feuerwehr die betreffende Wohnung zügig ausfindig machen und den Brand löschen. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist der Mieter (47) verantwortlich für die fahrlässige Brandentstehung im Wohnzimmer der Wohnung, wobei ein Tisch (Sachschaden: ca. 100 Euro) beschädigt wurde. Der 47-Jährige wurde kurzzeitig im Rettungswagen wegen des Verdachts der Rauchgasintoxikation behandelt und konnte anschließend in seine Wohnung zurückkehren. Weitere Hausbewohner waren nicht betroffen. Die Polizei hat gegen den deutschen Staatsbürger entsprechende Ermittlungen aufgenommen. (mg) Beim Abbiegen kollidiert Zeit: 22.07.2026, 18:25 Uhr Ort: OT Ebersdorf (2148) Ein Pkw Renault und ein Fahrradfahrer (24) waren am Mittwochabend in der Frankenberger Straße stadteinwärts unterwegs. Als der Renault-Fahrer (81) nach rechts in die Glösaer Straße abbog, kam es zum Zusammenstoß mit dem rechts neben ihm auf dem Fahrradschutzstreifen fahrenden Radfahrer. Der 24-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 3.000 Euro. (Kg) Erzgebirgskreis Beute in leerstehendem Mehrfamilienhaus gemacht Zeit: 15.07.2026, 16:30 Uhr bis 22.07.2026, 16:30 Uhr Ort: Schneeberg (2149) In den zurückliegenden Tagen verschafften sich Unbekannte widerrechtlich Zutritt zu einem leerstehenden Mehrfamilienhaus in der Straße Keilbergring. In der Folge brachen die Täter in mindestens zehn Wohnungen des Hauses ein und entwendeten unter anderem ein E-Bike (Hersteller: GasGas) mit dazugehörigem GPS-Gerät sowie diverse Dekorationsartikel im Gesamtwert von rund 8.000 Euro. Sachschaden wurde keiner bekannt. (mou) Auto rammte haltenden Bus Zeit: 22.07.2026, 19:20 Uhr Ort: Aue-Bad Schlema, OT Aue (2150) Von der Straße Brünlasberg nach rechts auf die bevorrechtigte Schneeberger Straße (B 169) bog am Mittwochabend der 20-jährige Fahrer eines Pkw VW ab. Dabei kam der VW von der Fahrbahn ab, fuhr quer über die Bundesstraße und über eine Verkehrsinsel, die beide Richtungsfahrbahnen trennt. Die Fahrt ging weiter über die Gegenfahrbahn und über eine weitere Insel, welche die Fahrbahn von einer Haltestellenbucht trennt. Der VW kollidierte dann noch mit einem in der Haltestelle haltenden Linienbus MAN (Fahrer: 59) sowie einem Verkehrszeichen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. (Kg) Kollidiert und gegen parkende Autos geschleudert Zeit: 22.07.2026, 11:55 Uhr Ort: Oelsnitz/Erzgeb. (2151) Die Emil-Junghannß-Straße aus Richtung Gartenstraße in Richtung Markt befuhr am Mittwochmittag die 64-jährige Fahrerin eines Pkw Toyota. Als sie die Lindenstraße kreuzte, kollidierte der Toyota mit einem dort von rechts kommenden, bevorrechtigten Pkw Citroën (Fahrerin: 72). Durch den Anstoß schleuderte der Citroën noch gegen einen am rechten Fahrbahnrand parkenden Pkw Seat, der noch gegen einen parkenden Pkw Audi geschoben wurde. Insgesamt entstand bei dem Unfall Sachschaden in Höhe von etwa 16.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (Kg)