Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Wasserwirtschaftliche Zukunft der Lausitz – Sachsen und Brandenburg bauen Zusammenarbeit aus
Sachsen und Brandenburg wollen ihre enge Zusammenarbeit zur Bewältigung der wasserwirtschaftlichen Herausforderungen im Lausitzer Revier weiter stärken. Bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Besuch am Speicherbecken Lohsa II sowie am Bärwalder See tauschten sich Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch und Brandenburgs Umweltministerin Hanka Mittelstädt über die künftigen Herausforderungen des Bergbauwassermanagements und des Wasserhaushalts in der Lausitz aus. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen von Kohleausstieg, Strukturwandel und Klimarisiken auf die Wasserverfügbarkeit sowie die Notwendigkeit eines abgestimmten Vorgehens von Ländern und Bund. Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: »Die wasserwirtschaftliche Zukunft der Lausitz entscheidet sich nicht an Ländergrenzen. Die anstehenden Aufgaben – von der abschließenden Sanierung der Bergbaufolgelandschaften über die steigenden Wasserbedarfe infolge des Strukturwandels bis hin zur klimaresilienten Entwicklung unserer Gewässer – können nur im engen Zusammenwirken aller beteiligten Akteure bewältigt werden. Der jüngste Beschluss der Umweltministerkonferenz zur Stärkung der Wasserresilienz bietet dafür eine wichtige Grundlage. Unser Ziel ist es, die bestehenden länderübergreifenden Strukturen weiter zu stärken und den Bund noch intensiver in die Mitverantwortung einzubinden.« Brandenburgs Umweltministerin Hanka Mittelstädt: »Die Herstellung eines ausgeglichenen Wasserhaushalts nach dem Ende des Kohleabbaus in der Lausitz ist eine Generationenaufgabe. Die Entwicklung der Restlochkette zeigt, dass die Sanierung der Tagebaulandschaft erfolgreich gelingen kann. Gleichzeitig leistet sie durch ihre speicherwirtschaftliche Nutzung einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Wasserdargebots in der Schwarzen Elster – also der verfügbaren und nutzbaren Wassermenge. In den kommenden Jahren wird die Verantwortung für die Restlochkette nach dem Ende der Bergaufsicht schrittweise auf das Land übergehen. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, ist eine enge länderübergreifende Zusammenarbeit unerlässlich. Denn eines ist klar: Wasser kennt keine Ländergrenzen. Der Austausch und die Zusammenarbeit sind sehr gut.« Im Gespräch verständigten sich von Breitenbuch und Mittelstädt zu den wesentlichen wasserwirtschaftlichen Aufgaben der kommenden Jahre. Dazu zählen eine prognostische Wasserbilanzierung für die kommenden Jahrzehnte, die Weiterentwicklung der wasserwirtschaftlichen Bergbauspeicher sowie der Aufbau belastbarer Planungsgrundlagen und -instrumente wie das Grundwassermodell Lausitz. Sachsen und Brandenburg arbeiten hierbei seit vielen Jahren eng und konstruktiv zusammen, unter anderem in der länderübergreifenden Arbeitsgruppe Flussgebietsbewirtschaftung Spree - Schwarze Elster - Lausitzer Neiße (AG FGB) der Länder Sachsen, Brandenburg und Berlin, sowie in der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Großraummodell Lausitz zur Erarbeitung des Grundwassermodells Lausitz. Besonders hervorzuheben ist weiterhin die im Mai 2024 gegründete Geschäftsstelle der AG FGB in Hoyerswerda (https://wassermanagement-lausitz.de). Zudem wurde angesichts der aktuellen Niedrigwasserlage Anfang dieser Woche die Ad-hoc-Arbeitsgruppe Extremsituation für das Spreegebiet einberufen. Darin stimmen die Länder Brandenburg, Sachsen und Berlin kurzfristig erforderliche Bewirtschaftungsmaßnahmen ab. Diese Strukturen bilden das Rückgrat für die Bewältigung der wasserwirtschaftlichen Aufgaben, die durch Kohleausstieg und Klimarisiken weiter an Bedeutung gewinnen. Beide Minister bekräftigten zudem die Notwendigkeit, gegenüber dem Bund weiterhin geschlossen aufzutreten. Im Mittelpunkt steht dabei die zügige Umsetzung des Beschlusses der Umweltministerkonferenz zur Einrichtung eines Bund-Länder-Gremiums. Ziel ist es, die wasserwirtschaftliche Sanierung der Braunkohlenfolgelandschaften koordiniert voranzubringen und langfristig einen sich weitgehend selbst regulierenden Wasserhaushalt im Lausitzer Revier zu ermöglichen. -
Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen setzen gemeinsames Zeichen für ein starkes Mitteldeutschland und verabschieden Erklärung zu Sozialreformen
Merseburg (30. Juli 2026) - Die Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, Sven Schulze, Michael Kretschmer und Mario Voigt, haben sich heute am Geiseltalsee zu einem Strukturwandel-Gipfel getroffen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und den Kommunen informierten sich die drei Regierungschefs über aktuelle Strukturwandelprojekte. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die wirtschaftliche Entwicklung, die Fachkräftesicherung, Innovationen und neue Wertschöpfung für die Region. Ziel ist es, den Strukturwandel weiter voranzubringen und die Chancen des Mitteldeutschen Reviers konsequent zu nutzen. Erfolgsprojekte zeigen den Wandel der Region An verschiedenen Stationen im Mitteldeutschen Revier machten sich die Ministerpräsidenten ein Bild davon, wie der Strukturwandel die Region bereits verändert. Sie informierten sich über den Bildungscampus Naumburg, der mit rund 45 Millionen Euro aus Mitteln des Just Transition Fund gefördert wird, das Mitteldeutsche Bildungszentrum Bitterfeld-Wolfen, das Unternehmen bei der Fachkräftesicherung unterstützt und neue Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote entwickelt, sowie das Forschungsprojekt »Digitalisierung pflanzlicher Wertschöpfungsketten« (DiP), das neue digitale Lösungen für eine nachhaltige Bioökonomie entwickelt. In Leuna informierten sich die Ministerpräsidenten über den Bau der weltweit ersten Bioraffinerie von UPM Biochemicals. Hier entstehen aus nachhaltig gewonnener Laubholz-Biomasse biobasierte Chemikalien für eine klimafreundliche Industrie der Zukunft. Die Stationen zeigen, wie der Strukturwandel Innovationen fördert, Unternehmen stärkt und den Menschen im Mitteldeutschen Revier neue Perspektiven eröffnet. Der Geiseltalsee als Symbol des Strukturwandels Der Geiseltalsee ist eines der sichtbarsten Beispiele für den gelungenen Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier. Wo früher Braunkohle gefördert wurde, ist einer der größten künstlichen Seen Deutschlands entstanden. Heute steht die Region für neue Chancen – als Tourismus- und Erholungsstandort, als Wirtschaftsraum und als lebenswerte Heimat. Der Geiseltalsee zeigt, wie sich eine Region mit gemeinsamen Anstrengungen erfolgreich neu entwickeln kann. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze: »Wenn ich heute durch das Mitteldeutsche Revier fahre, sehe ich, was möglich ist. Aus ehemaligen Tagebauen entstehen neue Unternehmen, moderne Arbeitsplätze und Perspektiven für junge Menschen. Genau das ist unser Ziel. Der Strukturwandel soll nicht auf dem Papier stattfinden, sondern im Alltag der Menschen ankommen. Ich bin überzeugt: Unsere Heimat hat alles, was sie für eine erfolgreiche Zukunft braucht.« Gemeinsam mit Sachsen und Thüringen wollen wir dafür sorgen, dass aus den Veränderungen dauerhaft neue Chancen für die Menschen vor Ort entstehen.« Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer: »Der Strukturwandel gelingt nur, wenn wir als Länder mit den Kommunen und dem Bund gemeinsam handeln und zwar dort, wo Zukunft wirklich entsteht: in unseren Regionen und mit den Menschen vor Ort. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben viele historische, kulturelle und wirtschaftliche Verbindungen und eine gemeinsame Vorstellung von Zukunft. Wir bringen unsere Erfahrungen in den industriellen Wandel ein und schaffen so einen gemeinsamen Wettbewerbsvorteil. Dafür brauchen wir schnellere Entscheidungen, mehr Investitionen und verlässliche Rahmenbedingungen.« Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt: »Der Strukturwandel zeigt, was unsere Region leisten kann. Mitteldeutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten tiefgreifende Veränderungen bewältigt und daraus neue wirtschaftliche Stärke entwickelt. Diese Erfahrung wollen wir gemeinsam nutzen – um Innovationen voranzubringen, gute Arbeitsplätze zu schaffen und die Interessen Mitteldeutschlands mit einer starken Stimme in Berlin zu vertreten.« Zudem haben die Ministerpräsidenten eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, in der sie Forderungen an den Bund formulieren. Ziel ist, die Lebenswirklichkeit und die Lebensleistung der Menschen im Osten stärker zu berücksichtigen. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die anstehenden Sozialreformen. So sprechen sich die Ministerpräsidenten gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren aus und fordern einen besonderen Vertrauensschutz für ostdeutsche Erwerbsbiografien. Sie verlangen, dass die geplante Kapitaldeckung die gesetzliche Rente nicht schwächt und die Frühstart-Rente zügig für alle Jahrgänge umgesetzt wird. In der Pflege fordern sie eine Begrenzung der Eigenanteile, eine stärkere Finanzierung versicherungsfremder Leistungen aus Steuermitteln und eine Stärkung der häuslichen Pflege. -
Mann beraubt – Tatverdächtiger gestellt | Mann bei Unfall schwer verletzt | Herrenloser Koffer sorgte für Einsatz
Landeshauptstadt Dresden Mann beraubt – Tatverdächtiger gestellt Zeit: 29.07.2026, 11:45 Uhr bis 12:20 Uhr Ort: Dresden-Friedrichstadt Am Donnerstag haben Polizisten einen Tatverdächtigen (36) gestellt, der zuvor einen Mann (20) beraubt haben soll. Der 20-Jährige kam aus einem Gebäude an der Löbtauer Straße. Dort stellte sich ihm der 36-Jährige in den Weg. Nach einer verbalen Auseinandersetzung soll der Tatverdächtige dem Mann einen Beutel mit Lebensmitteln entrissen haben. Der 36-jährige Deutsche konnte wenig später durch die alarmierten Polizisten gestellt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Raubes. (sz) Streifenwagen beschädigt – Tatverdächtiger gestellt Zeit: 29.07.2026, 15:05 Uhr Ort: Dresden-Leipziger Vorstadt Am Donnerstagnachmittag hat ein Mann (40) auf der Eisenbahnstraße einen Streifenwagen beschädigt. Der 40-Jährige schlug mit einem Stein auf die Motorhaube des Wagens, wodurch ein Schaden von rund 1.000 Euro entstand. Die Beamten stellten den Deutschen. Gegen ihn wird nun wegen der gemeinschädlichen Sachbeschädigung ermittelt. (sz) Alkoholisierter Autofahrer nach Unfallflucht gestellt Zeit: 29.07.2026, 22:15 Uhr Ort: Dresden-Pirnaische Vorstadt Polizisten haben einen alkoholisierten Autofahrer (43) nach einer Unfallflucht gestellt. Der 43-Jährige war mit einem Citroen Berlingo auf der Grunaer Straße in Richtung Stübelallee unterwegs. Am Straßburger Platz streifte er einen VW Golf, der mit Warnblinker am Straßenrand stand. Ein Mann (34), der vor dem Auto stand, sprang zur Seite, um nicht von dem Citroen erfasst zu werden. Er wurde leicht verletzt. Der 43-Jährige setzte dessen ungeachtet seine Fahrt fort und bog auf die Lennéstraße ein. Anschließend bog er kurz vor dem Lennéplatz in den Großen Garten ein, wo er von Polizisten gestellt wurde. Der Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro. Der Citroen-Fahrer stand mit mehr als 1,6 Promille unter dem Einfluss von Alkohol, wie ein Test ergab. Ein Drogenschnelltest reagierte zudem positiv auf Cannabis. Eine Fahrerlaubnis hatte der 43-jährige Deutsche nicht. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme bei dem Mann und fertigten die entsprechenden Anzeigen. (uh) Landkreis Meißen Mann bei Unfall schwer verletzt Zeit: 29.07.2026, 20:30 Uhr Ort: Ebersbach Am Donnerstagabend ist ein Mann (19) bei einem Unfall auf der S 177 schwer verletzt worden. Der 19-Jährige fuhr mit einem VW Touran in Richtung Bärwalde. Aus bislang unbekannter Ursache kam er in einer Kurve zunächst nach rechts und schließlich nach links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb in einem Feld liegen. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden beläuft sich auf rund 7.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) Stromkabel demontiert Zeit: 30.07.2026, 06:30 Uhr festgestellt Ort: Lommatzsch In der Nacht zu Donnerstag haben Unbekannte mehrere Stromkabel auf einer Baustelle an der Königstraße demontiert. Die Täter verschafften sich Zugang indem sie den Bauzaun öffneten. Anschließend demontierten sie mehrere Kabel aus Stromkästen und legten diese zum Abtransport bereit. Letztendlich gelang es ihnen nicht, die Kabel zu stehlen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Fahrer ohne Fahrerlaubnis Zeit: 29.07.2026, 07:30 Uhr Ort: Wilsdruff, OT Kesselsdorf Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde haben einen Mopedfahrer (30) gestoppt, der ohne Fahrerlaubnis und Pflichtversicherung unterwegs war. Die Beamten hielten den 30-Jährigen auf einem M-Ding-Zweirad auf der Straße des Friedens an. Da der chinesische Staatsangehörige weder Versicherung noch Fahrerlaubnis vorweisen konnte, untersagten sie dem Mann die Weiterfahrt und fertigten die entsprechenden Anzeigen. (uh) Herrenloser Koffer sorgte für Einsatz Zeit: 29.07.2026, 20:10 Uhr Ort: Freital-Zauckerode Ein herrenloser Koffer hat Mittwochabend für einen Einsatz auf einem Parkplatz an der Wilsdruffer Straße geführt. Eine Zeugin informierte die Polizisten, nachdem sie den Reisekoffer auf dem Parkplatz entdeckt hatte. Die Beamten sperrten den Fundort ab und brachten Spezialkräfte zum Einsatz, die das Gepäck durchleuchteten. Nachdem diese eine Gefahr ausschlossen, stellten die Polizisten den Koffer sicher. (uh) 8.000 Euro Sachschaden bei Unfall Zeit: 29.07.2026, 07:55 Uhr Ort: Glashütte, OT Hausdorf Auf der Kreuzung der Oberen Dorfstraße mit der Unteren Dorfstraße sind ein Ford Tourneo (Fahrer 65) und ein Opel Meriva (Fahrerin 70) zusammengestoßen. Der 65-Jährige fuhr von der Oberen Dorfstraße auf die Untere Dorfstraße und stieß dabei mit dem Opel zusammen, der auf der Unteren Dorfstraße in Richtung Lungkwitz unterwegs war. Es entstand ein Sachschaden von rund 8.000 Euro. Verletzte gab es nicht. (uh) Drei Fahrer waren zu schnell Zeit: 29.07.2026, 14:10 Uhr bis 15:30 Uhr Ort: Wilsdruff, OT Kesselsdorf Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde haben Mittwochnachmittag die Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge auf der Straße des Friedens gemessen. Von 25 Fahrern waren drei schneller als die erlaubten 30 km/h. Die höchste Überschreitung lag bei zwölf km/h. (uh) -
Glauchau: In leerstehendes Haus eingebrochen
Verantwortlich: Enrico Liebold, Sebastian Schmidt, Karolin Hemp, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung In leerstehendes Haus eingebrochen Zeit: 29.07.2026, 23:40 Uhr Ort: Glauchau Die eingesetzten Polizisten konnten den mutmaßlichen Tatverdächtigen vor Ort feststellen. Ein zunächst unbekannter Täter kletterte kurz vor Mitternacht zu Donnerstag über die Umfriedung eines leerstehenden Hauses an der Mittelgasse. Er verschaffte sich gewaltsam Zugang in ein Nebengebäude und versuchte nachfolgend, in das Hauptgebäude zu gelangen, was misslang. Eingesetzte Polizisten konnten vor Ort einen 42-Jährigen aufgreifen. Bei ihm fanden sie diverses Werkzeug, das mutmaßlich aus dem Nebengebäude entwendet worden war. Der entstandene Sachschaden wird mit 1.000 Euro beziffert. Gegen den Deutschen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. (el) Vogtlandkreis Stromkabel gestohlen Zeit: 28.07.2026, 19:30 Uhr bis 29.07.2026, 06:30 Uhr Ort: Plauen Unbekannte entwendeten ein Stromkabel von einer Baustelle. In der Nacht auf Mittwoch begaben sich unbekannte Täter auf eine Baustelle, die sich an der Karlstraße im Bereich zwischen den Querstraßen Gottschaldstraße und Bahnhofstraße befindet. Sie entwendeten ein 100 Meter langes Stromkabel im Wert von 3.500 Euro, das dort zum Einbau bereitgelegt war. Haben Sie die Tat beobachtet oder sind Ihnen verdächtige Fahrzeuge im Bereich aufgefallen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 entgegen. (sts) Versuchter Kupferdiebstahl Zeit: 29.07.2026 04:25 Uhr Ort: Plauen Ein unbekannter Täter hatte es auf Kupfer im Wert von etwa 1.000 Euro abgesehen – der Diebstahl misslang. Am zeitigen Mittwochmorgen versuchte ein unbekannter Täter, eine Fensterblech aus Kupfer an der Straße Altmarkt zu stehlen. Offensichtlich wurde er gestört und ließ von seiner Tat ab, ohne Kupfer entwendet zu haben. Der Unbekannte hinterließ etwa 1.000 Euro Sachschaden an der Fensterbank. Falls Ihnen eine Person am Altmarkt aufgefallen ist, die für den versuchten Diebstahl verantwortlich sein könnte, melden Sie sich bitte im Polizeirevier Plauen, telefonisch erreichbar unter 03741 140. (el) Nach Unfall geflüchtet Die Polizei ermittelt wegen zwei Fällen von Unfallflucht, die sich am Mittwochvormittag in Plauen ereigneten. Zeit: 29.07.2026, 08:55 Uhr bis 09:20 Uhr Ort: Plauen, OT Preißelpöhl Auf der Chrieschwitzer Straße, nahe der Kreuzung zur Jößnitzer Straße und Reußenländer Straße, wurde ein blauer Skoda Octavia beschädigt. Offenbar stieß eine unbekannte Person mit einem Fahrzeug gegen den geparkten Pkw und verließ anschließend unerlaubt die Unfallstelle. Am Skoda entstand ein Sachschaden von circa 1.000 Euro. Zeit: 29.07.2026, 09:15 Uhr bis 09:45 Uhr Ort: Plauen, OT Haselbrunn Ebenfalls am Mittwochvormittag stieß jemand mit einem unbekannten Fahrzeug gegen einen grauen VW Golf, der auf der Max-Planck-Straße nahe der Geibelstraße abgestellt war. Die unfallverursachende Person fuhr weiter, ohne sich zu erkennen zu geben, und hinterließ am VW einen Sachschaden von rund 500 Euro. Haben Sie einen der Unfälle mitbekommen und können Sie weitere Hinweise auf mögliche Unfallverursacher oder deren Fahrzeuge geben? Bitte melden Sie sich unter der Rufnummer 03741 140 im Polizeirevier Plauen. (cf) Geschwindigkeitsmessungen Zeit: 29.07.2026, 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr Ort: Weischlitz, OT Pirk Fast die Hälfte der Fahrzeugführenden war zu schnell unterwegs. Auf der Hofer Straße führten Polizeibeamte am Mittwochvormittag Geschwindigkeitsmessungen durch. Von 125 gemessenen Fahrzeugen waren 56 schneller als die erlaubten 30 km/h unterwegs. Die höchste gemessene Geschwindigkeit waren 65 km/h – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Der Fahrzeugführer muss nun mit einem Bußgeld von 260 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen. (cf) Hoher Sachschaden bei Unfall Zeit: 29.07.2026, 21:40 Uhr Ort: Auerbach An der Eicher Spange stießen zwei Fahrzeuge zusammen, die Straße war anschließend für mehrere Stunden gesperrt. Am Mittwochabend fuhr ein Mercedes-Fahrer auf der S 299 aus Treuen kommend in Richtung Auerbach und wollte nach links auf die B 169 abbiegen. Dabei kollidierte er mit einem Opel-Transporter, der ihm aus Richtung Auerbach entgegenkam. Bei der Kollision wurde zum Glück niemand verletzt. Die beiden Fahrzeuge wiesen jedoch starke Beschädigungen auf und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden summierte sich auf etwa 37.000 Euro. Da große Mengen Betriebsstoffe ausgelaufen waren, kam neben der Freiwilligen Feuerwehr Rodewisch auch eine Spezialfirma zur Beseitigung der Stoffe zum Einsatz. Die Straße war etwa drei Stunden voll gesperrt. (cf) Fußgängerin angefahren und leicht verletzt Zeit: 29.07.2026, 09:50 Uhr Ort: Reichenbach In Reichenbach erfasste ein Fahrzeugführer eine Fußgängerin. Ein 57-Jähriger fuhr mit seinem Fahrzeug der Marke Streetscooter auf einem Parkplatz rückwärts, um in den fließenden Verkehr auf der Albert-Schweitzer-Straße einzubiegen. Dabei erfasste er eine 85-jährige Fußgängerin, die daraufhin stürzte und leichte Verletzungen erlitt. Der 57-jährige Deutsche muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. (cf) Landkreis Zwickau Diebstahl aus leerstehendem Haus Zeit: 22.07.2026, 15:00 Uhr bis 29.07.2026, 09:30 Uhr Ort: Zwickau, OT Eckersbach Metalldiebe waren in einem leerstehenden Einfamilienhaus in Eckersbach zugange. Im Zeitraum der vergangenen acht Tage drangen Unbekannte gewaltsam in den Kellerbereich eines leerstehenden Einfamilienhauses an der Scheffelstraße ein. Sie rissen Kupferrohre von den Wänden, schnitten Stromkabel heraus und entwendeten Teile der Sanitäranlagen. Der Wert des Diebesguts lag bei etwa 5.000 Euro. Zudem randalierten die Einbrecher, sodass im Haus ein Sachschaden von 1.000 Euro entstand. Wem sind Personen oder Fahrzeuge in der Umgebung des Hauses aufgefallen, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten? Hinweise nimmt das Polizeirevier Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102 entgegen. (kh) Diebstahl aus Schützenverein Zeit: 28.07.2026, 14:00 Uhr bis 29.07.2026, 19:15 Uhr Ort: Mülsen, OT Thurm Es wurde in einem Schützenverein im Mülsener Ortsteil Thum eingebrochen. Zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochabend verschafften sich Unbekannte Zutritt auf das Gelände eines Schützenvereins an der Voigtlaidener Straße. Sie brachen in das Vereinsheim ein und entwendeten fünf ältere Luftgewehre der Marke Haenel aus DDR-Produktion sowie eine Luftdruckpistole des spanischen Herstellers GAMO. Zudem ließen sie rund 100 Euro Bargeld mitgehen. Erlaubnispflichtige Waffen und Munition wurden nicht entwendet, da diese nicht im Schießstand gelagert werden. Der Wert der gestohlenen Waffen lag bei etwa 600 Euro. Der Sachschaden schlug mit 200 Euro zu Buche. Wer hat Personen oder Fahrzeuge rund um die Voigtlaidener Straße beobachtet, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten? Wer kann Hinweise zum Verbleib der gestohlenen Waffen geben? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0375 428 4480 entgegen. (kh) Drei Mülltonnen ausgebrannt Zeit: 29.07.2026, 21:00 Uhr Ort: Zwickau, OT Neuplanitz In Neuplanitz brannten drei Mülltonnen vollständig aus. Am späten Mittwochabend gerieten an der Pestalozzistraße drei nebeneinanderstehende Mülltonnen in Brand. Sie brannten komplett aus und eine weitere Tonne wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von 1.200 Euro. Zeugen, die Hinweise zum Brandgeschehen geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102 zu melden. (kh) E-Bike aus Hausflur gestohlen Zeit: 27.07.2026, 18:00 Uhr bis 28.07.2026, 16:30 Uhr Ort: Zwickau Aus einem Mehrfamilienhaus in Zwickau wurde ein E-Bike entwendet. Zwischen Montagabend und Dienstagnachmittag entwendeten Unbekannte ein E-Bike aus einem Hausflur eines Mehrfamilienhauses an der Bahnhofstraße. Es handelte sich dabei um ein Zweirad der Marke Haibike, Modell Alltail 3i720 Wh 10-G Deore in Weiß. Am Rahmen befand sich ein grauer Aufkleber mit einem Schriftzug, der wiederum durch rote und schwarze Folie abgeklebt war. Das E-Bike ist etwa 3.200 Euro wert. Wer Hinweise zum Diebstahl oder zum Verbleib des E-Bikes geben kann, meldet sich bitte im Polizeirevier Zwickau, Telefon: 0375 428 102. (kh) Schmierereien Zeit: 29.07.2026, 08:25 Uhr (polizeibekannt) Ort: Lichtenstein Unbekannte schmierten ein Hakenkreuz mit den Abmaßen 30 mal 30 Zentimeter an eine Fassade. Am Mittwochmorgen wurden dem Polizeirevier Glauchau mehrere Schmierereien am Seminargässchen angezeigt. Unbekannte Täter schmierten mit einem gelben Stift zwei verfassungswidrige Zeichen und weitere Schriftzüge mit einem schwarzen Stift an eine Fassade. Die Instandsetzungskosten werden auf 200 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurden eingeleitet. Wer Beobachtungen gemacht hat, die mit dem Sachverhalt in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich im Polizeirevier Glauchau zu melden, Telefon: 03763 640. (el) -
Das Präventionsmobil ist wieder unterwegs: Information und Beratung direkt vor Ort
Verantwortlich: Moritz Peters Kriminalprävention für Bürgerinnen und Bürger in den Landkreisen Leipzig, Nordsachsen sowie im Stadtgebiet Leipzig Einbrecher kennen keine Ferien! Auch dieses Jahr startet die Polizeidirektion Leipzig wieder ihre bewährte Präventionstour durch die Region. Vom 25. August bis zum 11. September 2026 sind die Expertinnen und Experten des Fachdienstes Prävention in zahlreichen Gemeinden der Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie im Leipziger Stadtgebiet im Einsatz. An insgesamt 14 Etappenstationen halten sie mit dem Präventionsmobil und stehen gemeinsam mit den jeweils örtlich zuständigen Bürgerpolizistinnen und Bürgerpolizisten für persönliche Beratungsgespräche bereit. Das Präventionsmobil dient dabei als barrierefreie und niederschwellige Anlaufstelle im öffentlichen Raum. Wichtig ist den Beamtinnen und Beamten neben der fachlichen Aufklärung vor allem der direkte und persönliche Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Schwerpunkte: Schutz vor Betrug, Einbruch und Diebstahl Im Fokus der diesjährigen Tour stehen wieder drei zentrale Schwerpunktthemen der Kriminalitätsbekämpfung: * Aktuelle Betrugsmaschen: Aufklärung über gängige Phänomene wie den Schockanruf, den Enkeltrick, falsche Polizeibeamte oder Messengerbasierte Betrugsversuche. Die Experten erklären, wie Betrugsversuche rechtzeitig erkannt werden und wie sich Betroffene im Fall der Fälle richtig verhalten. * Einbruchschutz für Wohnung, Haus und Keller: Fachkundige Tipps zur mechanischen und elektronischen Sicherung des eigenen Wohnraums und Nebengelasses gegen ungebetene Gäste. * Diebstahlschutz: Praktische Ratschläge zum Schutz des eigenen Eigentums im öffentlichen Raum sowie beim Fahrrad- und Fahrzeugschutz. Über die individuelle Beratung hinaus halten die Beamtinnen und Beamten umfangreiches Informationsmaterial bereit. Zudem demonstrieren die Präventionsexperten anhand von praktischen Anschauungsobjekten, wie wirksame Sicherheitstechnik an Fenstern und Türen in der Praxis funktioniert. Termine, Zeiten und Sondertermin mit der Wasserschutzpolizei Die Beratungsteams sind – bis auf eine Ausnahme – jeweils in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr an zentralen Punkten wie Marktplätzen, Rathäusern oder Einkaufszentren vor Ort. Eine Besonderheit erwartet die Besucherinnen und Besucher am 3. September in Zwenkau: Das Präventionsmobil ist gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr am Kap Zwenkau, Hafenstraße 1, im Einsatz. Neben den klassischen Präventionsthemen wird auch über Sicherheit auf und an den sächsischen Gewässern informiert. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Bootsmotoren und andere hochwertige maritime Gegenstände (z. B. Ferngläser) zu gravieren. Dies kennzeichnet die Gegenstände, dient der Diebstahlprävention und ist kostenlos. Wichtig: Zur Gravur wird ein Eigentumsnachweis des Motors, Bootes o. Ä. sowie ein Personalausweis der Bootseignerin bzw. des Bootseigners benötigt. Die Stopps der Präventionstour 2026 im Überblick: * 25. August | Torgau | PEP Center, Außenring (10:00 – 16:00 Uhr) * 26. August | Borna | Marktplatz (10:00 – 16:00 Uhr) * 27. August | Schkeuditz | Rathausplatz 3 (10:00 – 16:00 Uhr) * 28. August | Markranstädt | Markt 1 (10:00 – 16:00 Uhr) * 31. August | Wurzen | Marktplatz (10:00 – 16:00 Uhr) * 01. September | Pegau | Marktplatz (10:00 – 16:00 Uhr) * 02. September | Leipzig | Otto-Runki-Platz / Sportbad am Rabet (10:00 – 16:00 Uhr) * 03. September | Zwenkau | Hafenstraße 1 (11:00 – 17:00 Uhr) – zusammen mit der Wasserschutzpolizei * 04. September | Großpösna | Pösnapark, Sepp-Verscht-Straße 1 (10:00 – 16:00 Uhr) * 07. September | Grimma | PEP Center, Gerichtswiesen (10:00 – 16:00 Uhr) * 08. September | Böhlen | Bahnhofstraße, Nähe Sparkasse (10:00 – 16:00 Uhr) * 09. September | Rötha | Marktplatz (10:00 – 16:00 Uhr) * 10. September | Delitzsch | PEP Center, Raiffeisenstraße 1 (10:00 – 16:00 Uhr) * 11. September | Bad Düben | Marktplatz (10:00 – 16:00 Uhr) Sämtliche Beratungen sind kostenlos. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Weiter Informationen finden Sie hier: https://www.polizei.sachsen.de/de/praeventionsmobil-wieder-unterwegs-43015.html