Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Am Freitag, dem 27. Februar 2026, ist der diesjährige Equal Pay Day. Er markiert symbolisch die bestehender Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Nach jüngsten Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liegt sie deutschlandweit bei etwa 17 Prozent, in Sachsen bei knapp unter 7 Prozent. Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter: »Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist keine Kür, sondern eine Frage der Fairness und auch der Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen, die auf Transparenz und faire, gleiche Bezahlung setzen, sind im harten Wettbewerb um qualifizierte Beschäftigte klar im Vorteil. Es darf nicht darauf ankommen, ob ein Mann mehr Geld fordert. Arbeitgeber sind in der Pflicht, gleiche Arbeit auch gleich zu bezahlen, das hat die deutsche Rechtsprechung mehrfach so bestätigt.« Die Gründe für die Lohnlücke sind vielschichtig: Frauen arbeiten häufiger in Berufen mit unterdurchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten, sowohl was die Höhe, als auch die Entwicklungschancen angeht. Hinzu kommt die meist längere familienbedingte Erwerbsunterbrechung nach der Geburt von Kindern und der anschließende berufliche Wiedereinstieg in Teilzeit bzw. in einen Minijob. Um dies zu berücksichtigten, hat sich eine technische Bereinigung für die Lohnlücke etabliert, die diese strukturellen Unterschiede herausrechnen soll. Vergleicht man diese bereinigten Daten, steigt die Lohnlücke in Sachsen allerdings anstatt zu sinken. Dieses für ganz Ostdeutschland beobachtbare Phänomen ist ein klarer Hinweis auf das Fortbestehen von Benachteiligungen für Frauen am Arbeitsmarkt. Maßnahmen wie die Ausweitung der Kinderbetreuung, die Flexibilisierung der Arbeitszeiten sowohl für Männer als auch für Frauen und die Begleitung bei einem Wiedereinstieg nach der Kinderbetreuung im Hinblick auf mögliche Karrierewege, tragen dazu bei, den Gender-Pay-Gap zu verringern. Sie reichen bisher aber nicht aus, um wirkliche Lohnparität zwischen den Geschlechtern herzustellen. Hintergrund: Der Gender Pay Gap beschreibt den prozentualen Unterschied der durchschnittlichen Bruttostundenverdienste von Frauen und Männern. Dabei unterscheidet man zwischen unbereinigtem und bereinigtem Gender Pay Gap. Der unbereinigte Gender Pay Gap setzt den durchschnittlichen Bruttostundenlohn aller beschäftigten Frauen ins Verhältnis zum durchschnittlichen Bruttostundenlohn aller beschäftigten Männer. In dieser Kennzahl unberücksichtigt bleibt, dass Frauen häufiger in Berufen mit geringeren Verdienstmöglichkeiten arbeiten, öfter in Teilzeit tätig sind oder seltener Führungspositionen innehaben. Der bereinigte Gender Pay Gap versucht, genau diese strukturellen Unterschiede herauszurechnen. Dafür werden Faktoren wie Beruf, Branche, Qualifikation, Arbeitszeitumfang, Berufserfahrung oder Führungsverantwortung statistisch kontrolliert. Übrig bleibt der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern, der nicht durch diese Merkmale erklärbar ist – er gilt als Obergrenze möglicher direkter Lohndiskriminierung. Das Datum des Equal Pay Day zeigt symbolisch, wie groß der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen ist: Bis zu diesem Tag arbeiten Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen quasi »umsonst«.
  • Verantwortlich: Rebecca Leede Raub von Medikamenten - Zeugen gesucht Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Ecke Max-Pommer-Straße/Carpzovstraße Zeit: 24.02.2026, 16:45 Uhr Gestern Nachmittag kam es im Leipziger Stadtteil Reudnitz-Thonberg zu einem Raubdelikt, bei dem eine Person verletzt wurde. Der Kurierfahrer einer Apotheke lieferte bestellte Medikamente im Leipziger Osten aus. Nach bisherigen Erkenntnissen forderte an einem Lieferort in der Max-Pommer-Straße ein unbekannter Täter den Mann unter Vorhalten eines spitzen Gegenstands auf, Medikamente herauszugeben. Der Fahrer versuchte zu fliehen, stürzte und verletzte sich dabei. Er verlor so ein Medikament, welches sich der Täter griff und flüchtete. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: * circa 1,70 Meter groß * zwischen 20 bis 25 Jahre alt * Kleidung: schwarze Mütze, eine dunkle Jacke und verwaschene, blaue Jeans Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. Verkehrsunfall mit drei Beteiligten Ort: Leipzig (Anger-Crottendorf), Krönerstraße Zeit: 24.02.2026, gegen 11:55 Uhr Gestern um die Mittagszeit kam es im Leipziger Stadtteil Anger-Crottendorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Der 85-jährige Fahrer (deutsch) eines Opel Astras stand auf dem Geh-und Radweg vor einem Wohnblock. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah er beim Rückwärtsfahren einen Fußgängerin (85) und eine Rollstuhlfahrer (85). Es kam zur Kollision, wodurch sich Fußgängerin und Rollstuhlfahrer schwer verletzten und zur medizinischen Versorgung durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht wurden. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 2.300 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall  aufgenommen. Verkehrsunfall mit zwei leicht Verletzten Ort: Delitzsch, Raiffeisenstraße Zeit: 24.02.2026 14:35 In Delitzsch kam es gestern zu einen Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Der Fahrer eines Pkw Peugeot befuhr die Raiffeisenstraße von Döbernitz kommend in Richtung Gertitz. Der 47-jährige Fahrer eines Audis befand sich auf einer Ausfahrt und wollte seine Fahrt auf der Raiffeisenstraße in Richtung Döbernitz fortsetzen. Dabei übersah er nach bisherigen Erkenntnissen den Peugeot und es kam zum Zusammenstoß. Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt circa 10.000 Euro. Das Polizeirevier Delitzsch ermittelt nun zur Unfallursache. (rl) Zigarettenautomat gesprengt Ort: Neukieritzsch, Am Markt Zeit: 25.02.2026, 04:30 Uhr In der vergangenen Nacht kam es in Neukieritzsch zu einer Zigarettenautomatensprengung. Unbekannte Täter führten bislang nicht bekannte Pyrotechnik in den Ausgabeschacht des Automaten ein und zerstörten ihn damit vollständig. Anschließend stahlen sie diverse Zigaretten. Die Kriminaltechnik der Polizei sicherte vor Ort Spuren, der Sachschaden wird auf circa 5.000 Euro, der Stehlschaden ist bislang nicht bezifferbar. Die Polizei ermittelt nun wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. (rl)
  • Verantwortlich: Enrico Liebold, Karolin Hemp, Annekatrin Liebisch, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung Dieb erbeutet Goldschmuck – Zeugen gesucht Zeit: 24.02.2026, 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr Ort: Markneukirchen In Markneukirchen stahl ein Unbekannter mehrere Schmuckstücke aus Gold. Am Dienstag zur Mittagszeit klingelte ein unbekannter Mann bei einer älteren Dame in Markneukirchen und sagte, dass er Bücher ankaufen wolle. Die Frau ließ den Unbekannten in die Wohnung, wo er sie in ein Gespräch verwickelte. Er berichtete vom hohem Goldpreis und bot an, den Schmuck der Seniorin zu schätzen, den sie ihm daraufhin zeigte. Nachdem der Unbekannte die Wohnung verlassen hatte, stellte die Geschädigte fest, dass mehrere Schmuckstücke aus Gold gestohlen wurden. Der Wert des gestohlenen Schmucks liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich. Ist Ihnen am Montagmittag im Bereich der Erlbacher Straße, zwischen Bismarckstraße und Adam-Friedrich-Zürner-Straße, ein Mann oder möglicherweise ein unbekannter Pkw aufgefallen, der mit dem Diebstahl in Verbindung stehen könnte? Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen im Polizeirevier Plauen, Telefon: 03741 140. (cf) Vogtlandkreis Goldring gestohlen Zeit: 20.02.2026, 17:40 Uhr (polizeibekannt am 24.02.2026) Ort: Plauen In der Plauener Innenstadt stahl ein Unbekannter einen Goldring aus einem Schmuckgeschäft. Wie der Polizei am Dienstag angezeigt wurde, ereignete sich bereits am frühen Freitagabend ein Diebstahl in der Stadtgalerie am Postplatz. Ein Unbekannter begab sich in ein Schmuckgeschäft und bat eine Verkäuferin, ihm verschiedene Schmuckstücke zu zeigen. Zunächst unbemerkt stahl er dabei einen Goldring aus einer Vitrine und verließ anschließend das Geschäft. Erst später bemerkte die Verkäuferin das Fehlen des Goldrings, der mit Diamanten besetzt war und einen Wert von circa 700 Euro hatte. Der unbekannte Täter wurde als korpulent beschrieben. Er war schätzungsweise zwischen 40 und 50 Jahren alt, trug eine Brille und hatte seine schwarzen Haare nach hinten gegelt. Ist Ihnen der beschriebene Mann am Freitagabend in der Stadtgalerie aufgefallen? Oder können Sie Hinweise zum Verbleib des Goldrings geben? Zeuginnen und Zeugen melden sich bitte unter der Telefonnummer 03741 140 im Polizeirevier Plauen. (cf) Unfallflucht Zeit: 24.02.2026, 05:30 Uhr bis 14:20 Uhr Ort: Plauen In Plauen stieß ein unbekannter Fahrzeugführer gegen ein geparktes Auto und flüchtete. Am Dienstagmorgen parkte eine Frau ihren blauen Skoda Fabia auf der Engelstraße am Straßenrand. Als sie am Nachmittag zurückkam, stellte sie eine Beschädigung am vorderen Stoßfänger fest. Vermutlich war eine unbekannte Person mit einem Fahrzeug gegen den Skoda gestoßen und anschließend davongefahren, ohne sich zu erkennen zu geben. Die Instandsetzungskosten werden sich voraussichtlich auf circa 1.000 Euro belaufen. Wer Angaben zum Unfallverursacher oder dessen Fahrzeug machen kann, meldet sich bitte unter der Rufnummer 03741 140 im Polizeirevier Plauen. (cf) Diebstahl aus Fahrzeug Zeit: 24.02.2026, 04:00 Uhr Ort: Reichenbach In Reichenbach wurde in ein Fahrzeug eingebrochen. In Unbekannter entwendete in der Nacht zum Dienstag eine Bohrmaschine der Marke Makita und zwei dazugehörige Akkus aus einem VW Caddy, der an der Neuberinstraße vor dem Hausgrundstück 5b abgestellt war. Das Werkzeug hatte einen Wert von rund 200 Euro. Ein Schaden am Fahrzeug entstand nicht. Eine Zeugin beobachtete eine dunkel gekleidete Person, die mit einer Taschenlampe um das Fahrzeug herumschlich. Können Sie weitere Angaben zum Sachverhalt machen? Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen dem Polizeirevier Auerbach-Klingenthal unter 03744 2550. (kh) Landkreis Zwickau Papiermülltonne zerstört Zeit: 24.02.2026, 22:35 Uhr (polizeibekannt) Ort: Zwickau, OT Neuplanitz Im Stadtteil Neuplanitz musste die Feuerwehr eine Mülltonne löschen. Am späten Dienstagabend kamen die Feuerwehr und die Polizei gemeinsam zum Einsatz. Grund war eine brennende Papiermülltonne, die an der Otto-Riedel-Straße stand. Die komplett zerstörte Tonne zu ersetzen, wird Kosten in Höhe von circa 500 Euro verursachen. Die Ursache des Brandes ist bisher unbekannt. Haben Sie am Abend des Dienstags Beobachtungen gemacht, die mit dem Brandausbruch in Verbindung stehen könnten? Bitte melden Sie sich unter der Rufnummer 0375 428 102 im Polizeirevier Zwickau. (el) Hauswand beschmiert Zeit: 23.02.2026, 13:30 Uhr bis 24.02.2026, 06:30 Uhr Ort: Mülsen, OT Mülsen St. Jacob Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Unbekannte Täter beschmierten zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen ein Schulgebäude an der Jacobusstraße. Unter anderem wurde mit roter Farbe ein Hakenkreuz in den Abmaßen 60 mal 60 Zentimeter an die Hauswand geschmiert. Die Schmierereien verursachten einen Sachschaden von etwa 500 Euro. Sachdienliche Hinweise erbittet das Polizeirevier Zwickau, erreichbar unter der Telefonnummer 0375 428 102. (el) Unfallflucht Zeit: 24.02.2026, 07:30 Uhr bis 13:30 Uhr Ort: Zwickau, OT Marienthal In Marienthal fuhr eine unbekannte Person nach einem Unfall unerlaubt weg. Am Dienstagmorgen parkte ein Mann einen Renault Clio auf der Galileistraße, auf Höhe Hausgrundstück 11. Als er am Mittag zurückkam, musste er feststellen, dass sein Pkw im vorderen linken Bereich Beschädigungen aufwies. Vermutlich war eine unbekannte Person mit einem Fahrzeug beim Vorbeifahren gegen den Renault gestoßen und anschließend davongefahren. Zurück blieb ein Sachschaden von circa 2.500 Euro. Wer Hinweise zur unfallverursachenden Person oder deren Fahrzeug geben kann, meldet sich bitte im Polizeirevier Zwickau, telefonisch erreichbar unter 0375 428 102. (el) Simson entwendet Zeit: 23.02.2026, 14:00 Uhr bis 24.02.2026, 16:00 Uhr Ort: Kirchberg, OT Wolfersgrün Einbrecher machten in einem Gehöft Beute. Im Zeitraum zwischen Montag- und Dienstagnachmittag verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt in ein Gehöft an der Dorfstraße. Sie fanden dort eine grüne Simson S51 vor und nahmen sie mit. Das Krad ist rund 1.700 Euro wert. Haben Sie im Tatzeitraum verdächtige Aktivitäten in der Umgebung bemerkt oder die Simson seither irgendwo gesehen? Bitte informieren Sie das Polizeirevier Werdau, Telefon: 03761 7020. (al) Unfall mit hohem Sachschaden Zeit: 24.02.2026, 18:15 Uhr Ort: Limbach-Oberfrohna In Limbach-Oberfrohna stieß ein Bus mit einem Kleintransporter zusammen. Ein 65-Jähriger befuhr am Dienstagabend mit einem Bus der Marke MAN die Straße des Friedens und bog in der Folge nach rechts auf die Körnerstraße ab. Dabei geriet er zu weit in die Straßenmitte und stieß mit dem entgegenkommenden Mercedes-Transporter eines 44-Jährigen zusammen. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro. (kh) In Fast-Food-Restaurant eingebrochen Zeit: 25.02.2026, 03:00 Uhr bis 04:20 Uhr Ort: Meerane Die unbekannten Täter hinterließen einen hohen Sachschaden. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch drangen unbekannte Täter gewaltsam in ein Restaurant an der Hohen Straße ein. Zum derzeitigen Ermittlungsstand steht ein einstelliger Stehlschaden sowie ein Sachschaden von 2.000 Euro fest. Sind Ihnen im Tatzeitraum Personen aufgefallen, die für den Diebstahl verantwortlich sein könnten oder können Sie andere sachdienliche Hinweise geben? Bitte informieren Sie das Polizeirevier Glauchau, Telefon: 03763 640. (el)
  • Verantwortlich: Anja Leuschner (al) und Stefan Heiduck (sh) Warnmeldungen im Umlauf - Bürgerpolizist gibt Entwarnung Dittersbach, zwischen Bernstadt und Altbernsdorf Seit Januar 2026 Seit Anfang des Jahres gehen unter besorgten Eltern wieder Warnmeldungen zum verdächtigen Ansprechen von Kindern herum. Gesprochen wird von Fällen in Dittersbach und zwischen Bernstadt und Altbernsdorf. Gerüchte im Umlauf In Dittersbach soll ein Mädchen aus einem Auto heraus angesprochen worden sein. Die Personen im Fahrzeug boten ihr angeblich einen Lolli an, damit sie näher kommt. Zwischen Bernstadt und Altbernsdorf soll ein Junge von einem Unbekannten auf einen Angelausflug angesprochen worden sein. Bürgerpolizist gibt Entwarnung Der zuständige Bürgerpolizist von Bernstadt auf dem Eigen stellte daraufhin Nachforschungen an. Er ermittelte die tatsächlich Betroffenen und fand heraus, dass in der letzten Januarwoche in Dittersbach zwar ein Mädchen aus einem Fahrzeug heraus angesprochen wurde. Da eine Anwohnerin direkt dazwischen ging, kam kein Gespräch zu Stande. Ein Lolli wurde dem Kind nicht angeboten. Anfang Februar kam es zu dem Gespräch zwischen dem unbekannten Angler und dem Jungen in Bernstadt. Hierbei handelte es sich um eine Verwechslung. Der Mann machte keinerlei Anstalten, sich dem Jungen zu nähern und ging seiner Wege, als er seinen Irrtum bemerkt hatte. Appell an die Eltern Die Eltern der betroffenen Kinder sind nicht die Urheber der Nachricht, welche in zahlreiche Statusmeldungen gestellt wurde. Die Polizei bittet daher, derartige Nachrichten nicht ungeprüft weiterzuleiten oder zu verbreiten. So nehmen Falschmeldungen sowie Gerüchte schnell an Fahrt auf und schüren Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung. Was tun, wenn mein Kind angesprochen wird? Wenn ein Kind von einem Unbekannten angesprochen wurde und Ihnen als Eltern davon berichtet, bewahren sie erst einmal Ruhe. Schenken Sie Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn Glauben und loben Sie deren Offenheit. Halten Sie alle Details fest, wie beispielsweise Kennzeichen oder eine Personenbeschreibung. Wenden Sie sich anschließend an die Polizei. Sensibilisieren Sie Ihre Kinder und üben Sie Verhaltensregeln für solche Fälle ein: • Nein sagen: Laut "Nein", "Stopp" oder "Hilfe" schreien. • Weglaufen: Nicht verstecken, sondern zu anderen Leuten oder in Geschäfte laufen. • Abstand halten: Nicht an fremde Autos herantreten. • Vertrauenspersonen: Klären Sie Kinder auf, dass sie nur mit wenigen, abgesprochenen Personen mitgehen dürfen Zur Info Das Ansprechen eines Kindes stellt für sich alleine keine Straftat dar. Auch das Anbieten von Süßigkeiten oder Ähnlichem muss keine Vorbereitungshandlung für eine strafbare Handlung sein. Es könnte sich vielmehr um eine unbedachte aber unkluge Geste eines Erwachsenen handeln. Bei den Betroffenen kann dies jedoch zu Besorgnis und Unsicherheit führen. Es passiert dann leider immer wieder, dass sich in diesem Kontext harmlose Situationen verselbstständigen und eine komplette Elternschaft in Aufruhr bringen. Hierdurch werden nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder verunsichert. Bitte sprechen Sie daher frühzeitig die Polizei oder die Schule bzw. die Kita an, wenn Sie sich Sorgen machen. Wenden Sie sich bitte nicht per WhatsApp, facebook usw. an andere Eltern. Dies ist meist nicht hilfreich, sondern bewirkt eine unkontrollierbare Dynamik. Überlassen Sie die Information der Schul- bzw. Kita-Leitung oder der Polizei. (al) Autobahnpolizeirevier Bautzen Schlagloch auf der A 4 BAB 4, Görlitz - Dresden, in Höhe Burkau 24.02.2026, 06:20 Uhr - 06:40 Uhr Auf der A 4 in Höhe Burkau hat ein Schlagloch am Dienstagmorgen für mehrere Unfälle gesorgt. An gleich drei Sattelzügen und einem Pkw kam es zu Beschädigungen der linken Vorderreifen. Der Sachschaden belief sich auf rund 2.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die zuständige Autobahnmeisterei kümmerte sich umgehend um die Beseitigung der Straßenschäden. (sh) Tempolimit eingehalten? BAB 4, Görlitz - Dresden, zwischen Ohorn und Pulsnitz 24.02.2026, 14:00 Uhr - 17:30 Uhr Ein Messteam hat am Dienstag eine dreieinhalbstündige Geschwindigkeitsmessung auf der A 4 zwischen Ohorn und Pulsnitz durchgeführt. In dem Abschnitt gilt ein Tempolimit von 100 km/h. Insgesamt passierten 2.769 Fahrzeuge die Messstelle, davon 575 mit überhöhter Geschwindigkeit. 222 Ertappte kamen mit einem Verwarngeld davon. Auf weitere 353 Fahrer kommt ein Bußgeldbescheid zu. Mit 172 km/h war ein Seat mit Kamenzer Kennzeichen der Schnellste. Er muss mit einer empfindlichen Strafe von zwei Punkten, 600 Euro Bußgeld und zwei Monaten Fahrverbot rechnen. (al) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Mit Drahtesel und Drogen unterwegs Bautzen, Äußere Lauenstraße 25.02.2026, 02:30 Uhr Beamte des örtlichen Reviers haben am frühen Mittwochmorgen auf der Äußere Lauenstraße in Bautzen einen 36-Jährigen mit seinem Drahtesel kontrolliert. Bei der Inaugenscheinnahme der mitgeführten Sachen fanden die Polizisten eine geringe Menge Crystal. Die Ordnungshüter stellten das Betäubungsmittel sicher und fertigten eine Anzeige. Der deutsche Radler wird sich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen. (sh) In Pkw eingebrochen Steina, Am Mühlweg 24.02.2026, 04:50 Uhr Langfinger sind am Dienstagmorgen in einen Am Mühlweg in Steina geparkten Mercedes eingebrochen. Die Täter ließen unter anderem Kinderski, einen Kinderskihelm sowie eine Kinderskihose mitgehen. Der Stehlschaden belief sich auf rund 1.000 Euro. Beamte nahmen die Anzeige auf. Der Revierkriminaldienst Kamenz befasst sich mit dem Fall. (sh) Alkohol am Steuer Königsbrück, Ulmenweg 24.02.2026, 19:15 Uhr Ein 52-jähriger Opel-Fahrer ist am Dienstagabend auf dem Ulmenweg in Königsbrück in eine Verkehrskontrolle geraten. Ein Atemalkoholtest bei dem deutschen Kraftfahrer ergab einen Wert von umgerechnet 0,52 Promille. Für den Mann war die Fahrt beendet. Er erhält in Kürze Post von der Bußgeldstelle. (sh) Fassade besprüht Wittichenau, Hornigweg 22.02.2026, 11:00 Uhr - 23.02.2026, 08:00 Uhr 24.02.2026 polizeibekannt Vandalen sind zwischen Sonntag- und Montagvormittag in Wittichenau am Werk gewesen. Die Unbekannten besprühten die Fassade eines Nebengebäudes am Hornigweg mit blauer Farbe. Der Sachschaden belief sich auf rund 500 Euro. Beamte fertigten eine Anzeige. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung führt der Revierkriminaldienst Hoyerswerda. (sh) Kontrolle deckt mehrere Verstöße auf Lauta, Mittelstraße 24.02.2026, 09:45 Uhr Eine Streife des Hoyerswerdaer Reviers hat am Dienstagvormittag auf der Mittelstraße in Lauta den Fokus auf den fließenden Verkehr gelegt. Die Beamten kontrollierten einen 48-Jährigen, der mit seinem E-Scooter unterwegs war. Die Ordnungshüter stellten fest, dass für das Gefährt kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Das an dem elektrischen Roller angebrachte Kennzeichen gehörte an einen anderen E-Scooter. Die Polizisten fertigten eine Anzeige und untersagten dem deutschen Beschuldigten die Weiterfahrt. Das Sachgebiet Verkehr des Reviers Hoyerswerda ermittelt wegen Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. (sh) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser E-Bikes weg Görlitz, Jahnstraße 23.02.2026, 19:00 Uhr - 24.02.2026, 05:00 Uhr In der Nacht zu Dienstag haben Langfinger in Görlitz ihr Unwesen getrieben. Die Unbekannten gelangten in den Innenhof eines Mehrfamilienhauses an der Jahnstraße und ließen zwei E-Bikes im Wert von knapp 8.500 Euro mitgehen. Beamte nahmen die Anzeige auf. Der örtliche Revierkriminaldienst befasst sich mit dem Fall. (sh) Transporter entwendet Görlitz, Innenstadt 23.02.2026, 20:30 Uhr - 24.02.2026, 05:45 Uhr Transporterdiebe haben in der Nacht zu Dienstag in Görlitz zugeschlagen. Die Langfinger drangen in ein Grundstück in der Innenstadt ein und entwendeten einen Renault Traffic sowie einen Fiat Ducato. Der Stehlschaden belief sich auf circa 65.000 Euro. Nach den Transportern wird gefahndet. Die Soko Kfz ermittelt. (sh) Gegen die 0,5-Promille-Grenze verstoßen Markersdorf, Am Schöps 24.02.2026, 21:30 Uhr Beamte des Einsatzzuges haben am späten Dienstagnachmittag einen 46-jährigen deutschen Mercedes-Fahrer Am Schöps in Markersdorf zur Verkehrskontrolle gestoppt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 0,52 Promille. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt und fertigten eine Anzeige. Ein Bußgeldbescheid wird die Folge sein. (sh) Raser im Visier B 178, in Höhe Abzweig Krappe in Richtung Kotitz 24.02.2026, 07:45 Uhr - 13:15 Uhr Der Verkehrsüberwachungsdienst hat am Dienstagmorgen Raser auf der B 178 ins Visier genommen. Die Beamten bauten die Anlage am Abzweig Krappe in Richtung Kotitz auf und maßen die Geschwindigkeit von insgesamt 660 Fahrzeugen. Von 66 Verstößen lagen 42 im Verwarn- und 24 im Bußgeldbereich. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 85 statt der erlaubten 50 km/h. Der tschechische Range-Rover-Fahrer muss mit zwei Punkten, 260 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot rechnen. (al) Lkw in Brand geraten Löbau, Poststraße 24.02.2026, 22:15 Uhr Ein Brummi ist am späten Dienstagabend auf der Poststraße in Löbau in Brand geraten. Die Feuerwehr kam zum Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bezifferbar. Offenbar entstand der Brand an einem Abgasrohr unterhalb des Fahrerhauses. Beamte nahmen die Anzeige auf. Der Revierkriminaldienst Zittau-Oberland ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. (sh) Ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs Leutersdorf, Seifhennersdorfer Straße 24.02.2026, 23:55 Uhr In der Nacht zu Mittwoch haben Beamte des Reviers Zittau-Oberland einen 63-Jährigen mit seinem VW auf der Seifhennersdorfer Straße in Leutersdorf gestoppt. Die erforderliche Fahrerlaubnis besaß der tschechische Staatsangehörige nicht. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt und fertigten eine Anzeige. (sh) Gartenzaun beschädigt Weißwasser/O.L., Hanns-Eisler-Straße 09.11.2025 - 17.02.2026 Vandalen haben in den vergangenen Monaten ihr Unwesen in Weißwasser getrieben. Die Täter suchten ein Gartengrundstück an der Hanns-Eisler-Straße heim und beschädigten einen Zaun. Der Sachschaden belief sich auf rund 800 Euro. Der örtliche Revierkriminaldienst ermittelt. (sh) Vorfahrtsunfall Bad Muskau, Kirchstraße 24.02.2026, 10:20 Uhr Zu einem Vorfahrtsunfall ist es am Dienstagvormittag in Bad Muskau gekommen. Eine 85-Jährige war mit ihrem Mitsubishi auf der Parkstraße unterwegs und hatte die Absicht, nach rechts auf die Kirchstraße abzubiegen. Die Seniorin übersah offenbar ein von links kommenden, vorfahrtsberechtigten 68-Jährigen mit seinem Seat. Es kam zur Kollision. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich auf knapp 1.500 Euro. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh)
  • Im Rahmen eines bundesweiten, vom BKA initiierten, Aktionstages zur Bekämpfung von strafbaren Hasspostings führen deutsche Strafverfolgungsbehörden am heutigen Tag polizeiliche Maßnahmen in allen 16 Bundesländern durch. Grundlage sind insgesamt ca. 140 Ermittlungsverfahren gegen strafbaren Hass und Hetze. Für ein konzertiertes Vorgehen gegen strafbare Hasspostings im Internet koordiniert die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internet-PMK (kurz ZIT) des Landeskriminalamtes für Sachsen die gemeinsamen Maßnahmen der Polizeidirektionen Dresden, Görlitz und Zwickau. Insgesamt sind zwei Durchsuchungen geplant und zehn Beschuldigte sollen zu 13 Sachverhalten vernommen werden. Die damit in Zusammenhang stehenden Ermittlung erstrecken sich über verschiedene Phänomenbereiche der Politisch motivierten Kriminalität. Sechs strafbare Hasspostings sind dem Bereich der PMK -rechts- zuzuordnen. Hinzu kommen drei Fälle aus dem Bereich PMK -sonstige Zuordnung- , drei Fälle aus dem Bereich PMK -links- sowie ein Fall aus dem Bereich PMK -religiöse Ideologie-. Die zugrunde liegenden Straftatbestände sind das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen (§ 86a StGB), gegen Personen des öffentlichen Lebens gerichtete Beleidigungen, üble Nachrede und Verleumdung (§ 188 StGB) Volksverhetzung (§ 130 StGB), Beleidigung (§ 185 StGB) und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§ 126 StGB). Neun Beschuldigte sind männlich und im Alter zwischen 17 und 64 Jahren. Es gibt eine weibliche Beschuldigte im Alter von 64 Jahren. Neun Tatverdächtigen haben die deutsche Staatsbürgerschaft, ein Tatverdächtigter ist staatenlos. Statistische Auswertung zum Themenfeld strafbare Hassposting innerhalb der politisch motivierten Kriminalität (PMK) 2023-2024 finden Sie im beigefügten PDF-Dokument. Sachsen beteiligt sich regelmäßig an den Aktionstagen zur Bekämpfung von Hasskriminalität, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt und die Verbreitung von extremistischem Gedankengut zu setzen und um deutlich zu machen, dass Täter jederzeit mit einer konsequenten Strafverfolgung zu rechnen haben. Agieren Sie respektvoll und sachlich – auch im digitalen Raum! Der Aktionstag gegen Hasspostings hat, neben der Durchführung von Strafverfolgungsmaßnahmen, den Zweck, Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit potenziell radikalen (und strafrechtlich relevanten) Äußerungen in sozialen Netzwerken aufzuklären und zu sensibilisieren. Wer im Internet auf Hasspostings stößt, kann den entsprechenden Urheber mit seinen beleidigenden Aussagen bei der Polizei melden. Über die Online-Wache der Polizei Sachsen kann dies unkompliziert 24 Stunden am Tag erfolgen. Idealerweise sollten auch alle verfügbaren Informationen zum Sachverhalt gesichert werden. Dazu gehören beispielsweise ein Bildausschnitt (Screenshot) des Hasspostings (idealerweise mit sichtbarer Zeit- und Datumsangabe) sowie ein sichtbarer Verweis auf das Profil des relevanten Nutzers bzw. die Mitteilung des Links zum Nutzerprofil. Überdies sollte auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, derlei Hasskommentare unmittelbar dem Seitenbetreiber zu melden. In Europa, und somit auch in Deutschland gilt das EU-Gesetz über Digitale Dienste, kurz: DSA. Dabei handelt es sich um eine Verordnung der Europäischen Union zur Schaffung eines europaweit einheitlichen Rechtsrahmens für digitale Dienste. Ergänzt wird der DSA in Deutschland durch das Digitale-Dienste-Gesetz. Dieses Gesetz erleichtert die Entfernung illegaler Inhalte und schützt die Grundrechte der Nutzerinnen und Nutzer. In der Bundesrepublik fungiert zur Durchsetzung der gesetzlichen Verordnungen die Bundesnetzagentur als zentrale Koordinierungsstelle für digitale Dienste. Hier können Nutzerinnen und Nutzer über ein Beschwerdeportal Verstöße auf Plattformen von Online-Diensten melden. * Reagieren Sie auf respektlose Kommunikation nicht mit den gleichen Mitteln. * Lassen Sie sich nicht provozieren oder gar zu unbedachten Äußerungen hinreißen. * Achten Sie stets auf einen angemessenen, sachlichen und respektvollen Umgangston ohne Hass, ohne Beleidigungen oder persönliche Angriffe.