Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
-
Erteilte Bildungsempfehlungen: Oberschule und Gymnasium gleichauf
Von den aktuell 34.228 sächsischen Grundschülerinnen und Grundschülern der Klassenstufe 4 an öffentlichen Schulen haben 33.844 zum Halbjahr 2026 eine Bildungsempfehlung erhalten. 50,9 Prozent und damit 17.223 Schülerinnen und Schüler erhielten eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium. Im letzten Schuljahr waren es 52,1 Prozent (zum Halbjahr 2025: 50,8 Prozent). Eine Bildungsempfehlung für die Oberschule erhielten 16.621 Schülerinnen und Schüler, das entspricht 49,1 Prozent. Zum Ende des letzten Schuljahres waren es 47,9 Prozent (zum Halbjahr 2025: 49,2 Prozent). Für etwa 1,1 Prozent der Grundschüler, die in DaZ-Klassen oder inklusiv lernzieldifferent unterrichtet werden, gab es keine Bildungsempfehlung. Kultusminister Conrad Clemens: »Wir haben die Oberschule gestärkt und sehen Gymnasium und Oberschule als absolut gleichberechtigt! Auf beiden Wegen kann man jeden Beruf erlernen. Den Eltern rufe ich zu: Vertrauen Sie der Bildungsempfehlung.« Zahlen des Schuljahres 2024/2025 Von den 34.027 sächsischen Grundschülerinnen und Grundschülern der Klassenstufe 4 an öffentlichen Schulen haben 33.415 zum Halbjahr 2025 eine Bildungsempfehlung erhalten. 50,8 Prozent und damit 16.969 Schülerinnen und Schüler haben eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium erhalten. Im Schuljahr 2023/2024 waren es 52,3 Prozent. Eine Bildungsempfehlung für die Oberschule erhielten 16.446 Schülerinnen und Schüler, das entspricht 49,2 Prozent. Im Schuljahr davor waren es 47,7 Prozent. Für etwa 2 Prozent der Grundschüler, die in DaZ-Klassen oder inklusiv lernzieldifferent unterrichtet werden, gab es keine Bildungsempfehlung. Etwa 19 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit einer Bildungsempfehlung für das Gymnasium entschieden sich für die Oberschule und circa 6 Prozent wählten trotz Oberschulempfehlung den Weg auf das Gymnasium. 75 Prozent der Eltern sind der erteilten Bildungsempfehlung gefolgt. Vor einem Jahr waren es ebenfalls 75 Prozent. -
Jugend trainiert - Bundesfinale Winter 2026: Spitzenplätze für Sachsen
Sachsens Schülerinnen und Schüler haben beim Bundesfinale Jugend trainiert Winter 2026 in Schonach (Schwarzwald) wieder hervorragende Platzierungen erreicht. Mit einem Bundessieg, einem zweiten Platz und dreimal Bronze kehren die Schulmannschaften wieder nach Hause zurück. Eine Goldmedaille im Skilanglauf erreichten die Mädchen des Landkreisgymnasiums St. Annen - Schulteil Oberwiesenthal (U16). Im selben Wettbewerb holte das Team des Wintersport-Campus Klingenthal Bronze. Die Silbermedaille im Skilanglauf der Jungen (U16) ging an das Team des Landkreisgymnasiums St. Annen - Schulteil Oberwiesenthal. Auch hier belegte die Mannschaft des Wintersport-Campus Klingenthal einen starken dritten Platz. Im Skispringen holte sich das Regionalteam Vogtland/Erzgebirge die Bronzemedaille. Kultusminister Conrad Clemens: »Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern zu ihren Spitzenleistungen und danke allen Trainern, Lehrkräften und Betreuern für ihre hervorragende Arbeit. Sachsens ist ein Wintersportland. Das haben die neun Medaillen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand zuletzt eindrucksvoll unterstrichen. Damit das auch so bleibt, fördern wir unsere Nachwuchstalente konsequent weiter.« Das Bundesfinale fand vom 1. bis 5. März 2026 in Schonach statt. Insgesamt beteiligten sich 633 Sporttalente aus 105 Schulteams. Im Winterfinale werden die Wettbewerbe in den Sportarten Skilanglauf, Ski Alpin und Skispringen ausgetragen. Im Paralympischen Skilanglauf wird zwischen dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und dem Förderschwerpunkt Sehen und Körperliche und Motorische Entwicklung unterschieden. -
Baubeginn für Behelfsbrücke über Bahngleise ab Mai – Verkehrsministerin informiert in Bad Schandau
In Bad Schandau hat Verkehrsministerin Regina Kraushaar Anwohnern am gestrigen Donnerstag (5. März 2026) den aktuellen Stand der Planungen für die Behelfsbrücke über die Bahngleise in Bad Schandau vorgestellt. Im Mittelpunkt des Bürgerdialogs standen der Zeitplan, die anstehenden Vorarbeiten und die Auswirkungen auf Verkehr und Wanderwege. Denn am heutigen Freitag startet das Vergabeverfahren für die Bauleistungen der Behelfsbrücke, der Baubeginn ist ab Mai 2026 vorgesehen. Zudem wurde auch über den derzeitigen Sachstand bei der Elbebrücke und der Brücke über die Bahngleise an der Staatsstraße 169 informiert. Staatsministerin Regina Kraushaar: »Die Menschen vor Ort sollen gut informiert sein: Was passiert jetzt konkret und welche Meilensteine sind gesetzt? Deshalb war ich gestern Abend gemeinsam mit den Fachkolleginnen und -kollegen aus meinem Haus in Bad Schandau, um die nächsten Schritte zu erläutern und Fragen zu beantworten. So bringen wir mit dem Start der Ausschreibung am 6. März beispielsweise die Behelfsbrücke über die Bahngleise in die Umsetzung. Wir machen Tempo, um die Einschränkungen in der Region bestmöglich und so zu begrenzen, wie es technisch möglich ist.« Vorarbeiten sind weit vorangekommen In den vergangenen Monaten wurden bereits die Grundlagen für die Behelfsbrücke geschaffen: Die Planung der Montagetechnologie ist abgeschlossen, Abstimmungen mit der Deutschen Bahn zu notwendigen Sperrpausen wurden erfolgreich geführt, die notwendigen Baumfällungen sind erledigt. Parallel lief die europaweite Ausschreibung für die zur Herstellung des Widerlagers erforderliche Hangsicherung. Diese Arbeiten sollen noch im März vergeben werden. Hangeingriff ab April als Vorleistung Als Teil der Vorarbeiten für die Errichtung des Widerlagers der Behelfsbrücke ist der Hang entlang der B 172 abzusichern. Diese Hangsicherung ist von April bis Juli 2026 geplant. Dabei soll der Verkehr überwiegend halbseitig an den Arbeiten vorbeigeführt werden. Technologisch bedingt werden aber auch kurze mehrtägige Vollsperrungen der B 172 erforderlich sein. Diese werden rechtzeitig vorher mit den Beteiligten abgestimmt und darüber informiert. Während der Bauzeit wird ein Wanderweg gesperrt, Wanderer werden über regionale Wege umgeleitet. Die Kosten für diese Vorleistung sind mit rund 2,1 Millionen Euro veranschlagt. Behelfsbrücke: Bau ab dem dritten Quartal 2026 Für die Errichtung der Behelfsbrücke soll der Zuschlag für die Ausschreibung Anfang Mai erteilt werden. Die Bauzeit ist vom dritten Quartal 2026 bis zum ersten Quartal 2027 vorgesehen. Zu den konkreten Terminen wird informiert, wenn das Vergabeverfahren abgeschlossen ist. Die Arbeiten finden weitestgehend unter halbseitiger Verkehrsführung statt. Damit die Bundesstraße an die Behelfsbrücke angeschlossen werden kann, sind jedoch kurze Vollsperrungen notwendig. Zum Einsatz kommt eine Behelfsbrücke mit rund 630 Tonnen Konstruktionsstahl. Die Brückenteile sollen in Vorschubbauweise in die endgültige Position verschoben werden. Der für diesen Verschub konstruktiv notwendige Vorbauschnabel wiegt zusätzlich rund 140 Tonnen. Die Kosten für die Behelfsbrücke liegen bei rund 10 Millionen Euro. Darin sind auch die laufenden Kosten für Wartung und Reparaturen während der gesamten Nutzungsdauer enthalten. Ausblick für Ersatzneubau der Brücke über die Bahngleise Die Planung des Ersatzneubaus wird unter Hochdruck ausgeführt. Voraussetzung für die nächsten Meilensteine ist, dass in Abstimmung mit der Deutschen Bahn die notwendigen Sperrpausen genehmigt werden können. Die weitere Terminkette steht deshalb unter Vorbehalt. Überwachung zeigt sicheren Zustand der Elbebrücke Die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen und die Dauerüberwachung zeigen, dass die Elbebrücke sich in einem sicheren Zustand befindet. Mit dem festgelegten Sicherheitsniveau kann mittelfristig einen sicheren Betrieb gewährleistet werden. Bis Mai 2026 wird die Überprüfung der Einschränkung von 30 Tonnen abgeschlossen, damit dann die Elbebrücke wieder ohne Einschränkungen genutzt werden kann. Gleichzeitig wird bis Mitte 2026 ein Variantenvergleich erarbeitet. Auf Grundlage dieses Variantenvergleiches werden die weiteren Schritte festgelegt. S 169-Brücke: nächste Materialtests Mitte März Die Brücke über die Bahn der Staatsstraße 169 ist eines von 19 Bauwerken, das durch die Straßenbauverwaltung nach dem Einsturz der Carolabrücke in Dresden einer Sonderprüfung unterzogen wurde. Die ersten Materialuntersuchungen sind bisher unauffällig. Es sind weitere Materialbeprobungen mit Spannstahlentnahmen Mitte März geplant. Die Probeentnahme erfolgen mit einspuriger Verkehrsführung. Mit den ersten Ergebnissen der Laboruntersuchungen wird im April 2026 gerechnet. Mit Blick auf die Belange der Anwohner und Pendler werden alle Planungen unter Hochdruck vorangetrieben. Die Auswirkungen auf den Verkehr und den Alltag vor Ort sollen so gering wie möglich gehalten werden. Dafür wird weiterhin regelmäßig über die Fortschritte, Veränderungen im Planungs- und Bauablauf, sowie die verkehrlichen Einschränkungen in den jeweiligen Bauabschnitten informiert. -
Seismologisch geeignet und designoffen
Führende Wissenschaftler und Vertreter des Freistaates in der Landesvertretung in Berlin stellen Sachsens Ambitionen beim Spitzenforschungsprojekt Einstein-Teleskop vor Sachsen bewirbt sich mit der Lausitz als Standort für das europäische Einstein-Teleskops (ET). In der Vertretung des Freistaates beim Bund in Berlin gaben führende Wissenschaftler des Projekts und an den Vorbereitungen für das ET-Standort-Auswahlverfahren Beteiligte am Donnerstagabend Auskunft über die größte seit Jahrzehnten geplante Großforschungsinfrastruktur im Bereich der Astrophysik in Europa. "Die gesamte Welt der Physik träume seit langem davon, ein Einstein-Teleskop zu bauen, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer bei der Eröffnung. »Aber die Technologie dafür fehlte bisher. Jetzt sind wir so weit." Er plädiert für ein wissenschaftsgeleitetes Verfahren, um den besten Standort und um das beste Konzept zu finden. »Es wird dieses Experiment nur einmal auf der Welt geben, weil es so teuer ist." Der Freistaat unterstützt die Bewerbung mit dem Ziel, die Region als internationalen Spitzenstandort für das Einstein-Teleskop zu positionieren und ihre Rolle im europäischen Forschungsraum zu stärken. Zu den rund 200 Gästen gehörten auch Italiens Botschafter Fabrizio Bucci und die Präsidentin der Autonomen Region Sardinien, Alessandra Todde. Die Mittelmeerinsel und Sachsen sind seit Januar in einer Kooperation mit dem Ziel einer engeren wissenschaftlichen Zusammenarbeit verbunden. Prof. Christian Stegmann, wissenschaftlicher Co-Leiter der in Regie der Technischen Universität Dresden (TUD) laufenden Machbarkeitsstudie zur Eignung des Lausitzer Granitstocks, Dr. Harald Lück, stellvertretender Sprecher der ET-Scientific-Collaboration, Prof. Heike Graßmann, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, der Geschäftsführer von Silicon Saxony, Frank Bösenberg, und TUD-Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger gaben Auskunft über die Standortbewerbung der Region Lausitz, die Bedeutung des Projekts für Forschung, Innovation und europäische Kooperationen sowie die Chancen für die Region. »Das Einstein-Teleskop steht für Forschung auf Weltniveau. Dieses Projekt bringt inter-nationale Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in die Lausitz und verankert die Region dauerhaft auf der europäischen Forschungslandkarte.", sagte Astroteilchenphysiker Christian Stegmann. "Der Lausitzer Granit bietet außergewöhnliche Stabilität und Homogenität", erklärte Geophysiker Prof. Andreas Rietbrock, neben Stegmann Leiter der Studie. "Das sind ideale Voraussetzungen für ein unterirdisches Observatorium, wie man es nur selten auf der Welt findet.« TUD-Rektorin Staudinger verwies auf das starke universitäre Umfeld. »Sachsen ist der Standort für Wissenschaft und Innovation, von jeher, sagte Staudinger. Sie verwies auf die Exzellenz der Dresdner Universität und die Anziehungskraft ihrer nun fünf Exzellenzcluster. »Wissenschaftler kommen dorthin, wo sie am besten Wissenschaft machen können, wo die Bedingungen sind wie sonst nirgends auf der Welt." Mit neuen Studienangeboten wie dem internationalen Masterstudiengang Astrophysics and Technological Methods schaffe man eine weitere Grundlage, um weltweit Talente für dieses For-schungsfeld zu gewinnen und zu entwickeln. Frank Bösenberg von Silicon Saxony sagte mit Blick auf die wirtschaftlichen Effekte der Wissenschaft. Die deutsche und europäische Chipindustrie suche nach neuen An-wendungsfeldern. Das Interesse am Einstein-Teleskop sei groß. Für Harald Lück, Top-Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und an der Leibniz Universität Hannover, hat es zudem eine hohe Bedeutung für die überre-gionale Entwicklung. Lück gilt als einer der "Väter" des Einstein-Teleskops und engagiert sich international für dessen Umsetzung. Hintergrund: Einstein-Teleskop Das Einstein-Teleskop soll Gravitationswellen mit bisher unerreichter Präzision messen und damit entscheidende Einblicke in das Universum und die Grundlagen der Physik liefern. Mit seiner internationalen Dimension stärkt das Projekt die europäische Zusam-menarbeit. Auch die Euregio Maas-Rhein (EMR) mit Belgien, den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen und Sardinen sind Kandidaten im kommenden Bewerbungsverfah-ren um den Bau des unterirdischen Observatoriums. Die Auswahl wird auf europäischer Ebene fallen. »Wenn es gelingt, das Einstein-Teleskop in die Lausitz zu holen, würde damit die erste Großforschungsinfrastruktur von europäischer Bedeutung mit weltweiter Strahlkraft im Herzen Europas angesiedelt", sagte Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow. "Aber eine Standortentscheidung für das Einstein-Teleskop kann nach meiner Überzeugung nur anhand transparenter wissenschaftlicher Kriterien getroffen werden. Im Vergleich der potentiellen europäischen Standorte braucht es eine Entscheidung für das beste Gesamt-Paket aus wissenschaftlichem Nutzen, geologischen und seismischen Bedingungen und wirtschaftlich vertretbaren Kosten." Die Machbarkeitsstudie im Granitstock der Lausitz zu geologischen, infrastrukturellen und wissenschaftlichen Voraussetzungen wird im Rahmen des STARK-Programms vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Das Gebiet zählt zu den seis-mologisch ruhigsten Regionen Europas und bietet aus Sicht von Fachleuten daher ex-zellente geologische Voraussetzungen für das Einstein-Teleskop. Ein Alleinstellungs-merkmal gegenüber den anderen Kandidaten ist die Designoffenheit des Standorts, wo eine Dreiecks- oder eine Doppel-L-Struktur realisierbar wäre - in Verbindung mit Sardinien. Weitere Informationen dazu unter www.einsteintelescope-lausitz.de -
Einsatzmaßnahmen am Chemnitzer Friedenstag
Chemnitz Stand: 19:00 Uhr (674) Die Polizeidirektion Chemnitz führte anlässlich des heutigen Chemnitzer Friedenstages und damit verbundenen Versammlungen und Veranstaltungen Einsatzmaßnahmen durch. Für den Tag waren im Vorfeld mehrere Versammlungen und Veranstaltungen angezeigt worden. Veranstalter waren neben Vereinen und Akteuren der Zivilgesellschaft auch Parteien und politische Organisationen sowie kirchliche Träger. Zwei angezeigte Versammlungen waren kurzfristig abgesagt worden. Am Vormittag war die Polizei mit bei der Kranzniederlegung am städtischen Friedhof präsent. Gegen 11:20 Uhr begann am Karl-Marx-Monument die Versammlung »Schulstreik gegen die Wehrpflicht - Geld für Bildung statt für Aufrüstung!« mit einer Kundgebung, an der sich etwa 500 Personen beteiligten. Gegen 12:10 Uhr schloss sich ein Aufzug zum Park der Opfer des Faschismus, den Innenstadtring wieder zur Brückenstraße an. Die Versammlung wurde gegen 13:45 Uhr beendet. In der Spitze wurden 400 Teilnehmer im Aufzug gezählt. Gegen 11:30 Uhr begann die zentrale Veranstaltung zum Friedenstag auf dem Neumarkt, die bis in die Abendstunden andauern wird. Ab 16:30 Uhr starteten an verschiedenen Orten insgesamt zehn Aufzüge mit jeweils elf bis 28 Personen, die als Friedenswege zum Neumarkt führten. Die Teilnehmer schlossen sich der dortigen Veranstaltung an. Ab 17:30 Uhr startete zudem ein Friedenslauf durch den Innenstadtbereich mit bis zu 120 Läufern. Die polizeilichen Maßnahmen konzentrierten sich auf die erforderlichen verkehrsregulierenden Maßnahmen als auch die Absicherung der Aufzüge und Versammlungen. In einem Fall hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung aufgenommen, nachdem im Bereich Moritzhof in der Bahnhofstraße ein Mann (37) mit einer Plastikpistole hantierte und sich Versammlungsteilnehmer bedroht fühlten. Die Polizeidirektion Chemnitz wurde bei den heutigen Einsatzmaßnahmen durch die sächsische Bereitschaftspolizei unterstützt. Insgesamt waren im Tagesverlauf rund 230 Einsatzkräfte in die Maßnahmen eingebunden. (ju)