Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Osterfeuer gehören vielerorts fest zur Ostertradition – doch sie können auch zur tödlichen Falle für Wildtiere werden. Besonders gefährdet sind Igel. Sie verstecken sich in den Haufen oder halten noch ihren Winterschlaf. Niemand soll aber wegen dieser möglichen Gefährdung auf seine Tradition zu Ostern verzichten. Bei der Anlage der Feuerplätze ist es gut, einiges zu beachten. Die wichtigste Regel: Das Holz erst am Tag des Abbrennens aufschichten. Tagsüber wird es zwar bereits warm. Doch nachts kommt die Kälte zurück. Der Boden bietet so noch nicht genügend Nahrung für Insektenfresser, wie den Igel. Schon aufgewachte Igel legen daher in einer Nacht oft weite Strecken zurück, um genügend Nahrung zu finden. Sie schaffen es nicht, bis Sonnenaufgang zu ihrem Winterschlaf-Nest zurückzukehren. So suchen sie neue Nester, um darin den Tag schlafend zu verbringen. Erst kurz vor dem Abbrennen errichtete Holzhaufen fürs Osterfeuer senken die Gefahr erheblich, dass sich in ihnen ein Igel versteckt hält. Ein wildtiergerechtes Vorbereiten der Osterfeuer hilft aber nicht nur dem Igel. Auch andere Wildtiere wie Eichhörnchen und Bilche könnten sich in dem Holzhaufen aufhalten. Oder frühe Brutvogelarten haben in ihnen ihre Nester. Das wildtiergerechte Bauen von Osterfeuern kann zudem eine tolle Lernaktion für Kinder sein und bereichert das Erlebnis Osterfeuer. Hintergrundinfo Der europäische Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) ist in ganz Deutschland verbreitet. Früher lebten Igel bevorzugt in ländlichen Gebieten. Hier existierten viele reich strukturierte Lebensräume. Die Kulturlandschaft wird immer eintöniger. So sind Igel nun häufiger in Siedlungsbereichen mit Gärten und Grünanlagen anzutreffen. Inzwischen kommen in Städten bis zu neunmal so viele Igel vor wie auf dem Land. Igel ernähren sich von verschiedenen bodenlebenden Tieren wie Regenwürmern und von Insekten wie Ohrwürmern, Käfern oder Schmetterlingsraupen. Nach Einbruch der Dunkelheit durchstreifen sie auf der Suche nach Futter oder einem geeigneten Unterschlupf ihre Reviere und legen dabei in einer Nacht oft mehrere Kilometer zurück. Igel gehören nicht zu den Fluchttieren. Bei Gefahr (Knistern oder Feuergeruch) rollen sie sich instinktiv zusammen und warten ab. So ist es möglich, dass sie qualvoll in den Feuern verbrennen. Ähnliches gilt übrigens für nachtaktive Säuger, bodenbrütende Vögel und viele Insekten, die häufig nicht mehr rechtzeitig fliehen können.
  • Das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) setzt mit dem Jahrbuch seine 30-jährige Publikationstradition fort. Die aufgrund personeller Engpässe erst jetzt erschienene Ausgabe bietet auf rund 200 reich bebilderten Seiten einen umfassenden Einblick in aktuelle Projekte, neueste Forschungsergebnisse und Entwicklungen der sächsischen Denkmalpflege. Vorgestellt werden unter anderem Erkenntnisse zur Baugeschichte der Dorfkirche Wasewitz und von Schloss Dahlen sowie bedeutende Restaurierungsprojekte, darunter ein um 1500 entstandenes Altarretabel aus Großbardau (heute im GRASSI Museum in Leipzig), der Göding-Altar in der Kirche zu Lohmen sowie chinoise Seidentapeten in Schloss Wildenfels. Die Bedeutung der Provenienzforschung zeigt die Untersuchung einer Renaissance-Skulptur, die heute im Bestand des Metropolitan Museums of Art in New York ist und dem Augsburger Bildhauer Hans Daucher zugeschrieben wurde. In Veröffentlichungen findet sich fälschlicherweise die Vermutung, dass sie ursprünglich im Meißner Dom aufgestellt gewesen sei, was widerlegt werden konnte. Weitere Beiträge widmen sich den restaurierten Altakten der Topografischen Registratur und der Geschichte der Dokumentationssammlung des LfD als zentralem Fundament der Denkmalpflege im Freistaat Sachsen. Auch aktuelle Herausforderungen werden thematisiert: So werden der Umgang mit baulichen Hinterlassenschaften aus der Zeit des Nationalsozialismus am Beispiel des Konzentrationslagers Sachsenburg vorgestellt und Wege für eine kritische Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Erbe aufgezeigt. Darüber hinaus verdeutlicht ein Aufsatz die Bauleistungen der Kirchen in der DDR am Beispiel des Bistums Dresden-Meißen für den Zeitraum 1969 bis 1986. Auch über die erfolgreiche Rettung von vier Wandreliefs aus dem ehemaligen Robotron-Gebäude in Leipzig wird berichtet. Abgerundet wird der erste Teil des Jahrbuchs durch Beiträge zur denkmalpflegerischen Rahmenzielplanung für den Promenadenring Leipzig sowie zu Fragen der Langzeitklimamessung in historischen Gebäuden. Der zweite Teil dokumentiert ausführlich den nach der Corona-Pandemie wieder aufgenommenen Veranstaltungskalender des LfD. Besonders hervorzuheben ist hier die bundesweite Eröffnung des Tages des offenen Denkmals® 2022 in Leipzig. Daneben wird über die Gründung des Denkmalnetz Sachsen als ein Beratungsnetzwerk für Denkmalbesitzer und -interessierte im Freistaat Sachsen informiert. Mit dem Jahrbuch hat sich das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen ein überregional beachtetes Referenzmedium geschaffen, das das Selbstverständnis der Denkmalpflege im Freistaat widerspiegelt und zugleich aktuelle Forschungsergebnisse und fachliche Entscheidungen dokumentiert. Diese erfolgreiche Publikationstradition wird mit dem Jahrbuch 2023 fortgeführt. Das Jahrbuch ist erhältlich über den Buchhandel und zu bestellen beim Verlag: Landesamt für Denkmalpflege (Hg.): Denkmalpflege in Sachsen. Jahrbuch 2022. Mitteilungen des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen. Dresden 2026 ISBN 978-3-95498-914-0, Preis: 15,00 €, 200 Seiten mit 259 meist farbigen Abbildungen Sandstein Kultur GmbH, Goetheallee 6, 01309 Dresden Tel. 0351 44078-26, Fax 0351 44078-12, E-Mail: verlag@sandstein-kultur.de
  • Am Mittwoch trafen sich die Mitglieder der Fluglärmkommission (FLK) des Flughafens Leipzig/Halle zur ihrer virtuellen Frühjahrssitzung. Der Flughafen stellte die Ergebnisse der turnusmäßig aller drei Jahre vorgeschriebenen Überprüfung des Nachtschutzgebietes vor. Während es im größten Teil des Gebietes keine Veränderungen gab, ist in den Leipziger Ortsteilen Wiederitzsch und Seehausen eine geringfügige Erweiterung festzustellen. Der Flughafen hat die betreffenden Grundstückseigentümer bereits aktiv über die Möglichkeit von Schallschutzmaßnahmen informiert. Der Fluglärmschutzbeauftragte (FLSB) informierte über die erfolgte Umsetzung des Transparenzbeschlusses der letzten FLK-Sitzung. So werden nun jeweils im Vorfeld der Sitzungen die aktuelle Tagesordnung mit den zu behandelnden Themen und die Sitzungstermine veröffentlicht. Zudem publiziert der FLSB die Ergebnisse der von ihm durchgeführten mobilen Messungen im Internet. Der Flughafen stellte den aktuellen Verkehrsbericht vor. Im Jahresvergleich war 2025 in Leipzig/Halle ein leichter Rückgang der Passagierzahlen und ein gleichbleibendes Niveau im Frachtverkehr zu verzeichnen. Die Fluglärmmessungen der stationären Messanlagen des Flughafens zeigten ein größtenteils leicht niedrigeres Lärmniveau als im Vorjahr. Der Fluglärmschutzbeauftragte stellte die Messergebnisse aus Bad Dürrenberg (Saalekreis) vor. Dort wurden die für passiven Schallschutz relevanten Grenzwerte deutlich unterschritten. Nach dem Einsatz in Wiedemar (LK Nordsachsen) wird das Lärmmobil in Kürze in der Gemeinde Jesewitz messen. Der Flughafen berichtete zum Thema Trainingsflüge. Diese sind z.B. notwendig zur Einweisung von Piloten und werden sowohl von am Airport ansässigen als auch von auswärtigen Airlines durchgeführt. Insgesamt ist die Anzahl der Trainingsflüge im Jahresvergleich 2025 zu 2024 zurückgegangen. Die nächste planmäßige Sitzung der FLK findet am 11. November 2026 in Schkeuditz statt. Steffen Schwalbe Vorsitzender Fluglärmkommission
  • Unter der Leitung der Niederlassung Chemnitz des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) erfolgten der Umbau und die Sanierung einer ehemaligen Gewerbeeinheit im Behördenkomplex Chemnitz auf der Brückenstraße 10/12. Mit der Maßnahme wurde eine bedarfsgerechte und zeitgemäße Unterbringung für die polizeiliche Beratungsstelle realisiert. Bisher waren die Bediensteten der polizeilichen Beratungsstelle dezentral in Büros im 1. OG des Behördenkomplexes untergebracht. Im Rahmen der umfangreichen Sanierung erfolgten die brandschutztechnische Ertüchtigung, die Neuinstallation von Heizung, Lüftung, Sanitär (HLS) und Elektrotechnik (ELT) sowie die nutzungsspezifische technische Neuausstattung. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Das Bauvorhaben wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. Die neuen Räumlichkeiten der polizeilichen Beratungsstelle befinden sich nun im Erdgeschoss des Behördenkomplexes und sind separat von außen begehbar. Die Präsenz wird durch eine große Fensterfront erhöht. Mit der Sanierung wurde der bestehende Grundriss an die neue Nutzung angepasst. Brandschutzmaßnahmen wie Brandschutzputz und das Schotten von Leitungen zu den angrenzenden Geschossen sind durchgeführt worden. Aufgrund der Grundrissänderung wurde der Zugang von der Brückenstraße aus versetzt und gleichzeitig auch auf die Belange der barrierefreien Erschließung angepasst. Durch die Umverlegung innerhalb des Gebäudekomplexes ist die Präsenz nach außen für die Bürger nunmehr sehr viel stärker wahrnehmbar. Zudem bieten die neuen Räume hervorragende Arbeitsbedingungen und exzellentes Equipment.
  • Chemnitz Diebe entwendeten Bargeld und Schmuck aus Wohnung Zeit: 31.03.2026, 09:30 Uhr bis 16:35 Uhr Ort: OT Kaßberg (976) Am gestrigen Tag stieg eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung in der Weststraße ein. Dazu hatten sie gewaltsam die Wohnungstür aufgehebelt und sich so Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft. Es wurden in der Wohnung mehrere Schränke sowie Schubladen geöffnet und durchsucht. Die Täter entnahmen dabei Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von circa 12.000 Euro. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach vorläufiger Schätzung auf 500 Euro. (uhda) Werkzeuge aus Lokal gestohlen Zeit: 29.03.2026, 03:30 Uhr bis 31.03.2026, 13:00 Uhr Ort: OT Zentrum (977) In den vergangenen Tagen sind Unbekannte in der Lohstraße in ein Lokal eingedrungen. In der Folge entwendeten die Täter aus einem Veranstaltungsraum diverse Werkzeuge im Gesamtwert von mehreren hundert Euro. Sachschaden entstand augenscheinlich nicht. (mg) Kollision im Kreuzungsbereich führte zu Verletzten Zeit: 31.03.2026, 16:55 Uhr Ort: OT Rabenstein (978) Gestern Nachmittag befuhr ein 71-jähriger Fahrer mit einem Pkw Seat die Oberfrohnaer Straße in Richtung Riedstraße. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es im Kreuzungsbereich Oberfrohnaer Straße/ Louis-Schreiter-Straße zum Zusammenstoß mit einem aus der Louis-Schreiter-Straße ausfahrenden Pkw Renault (Fahrer: 28), welcher nach links auf die Oberfrohnaer Straße einbog. In Folge des Zusammenstoßes wurden eine Insassin (28) sowie ein Kleinkind (9 Monate) im Renault nach bisherigem Kenntnisstand leicht verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Alle anderen unfallbeteiligten Personen blieben unverletzt. Der Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 28.000 Euro. (uhda) Fußgängerin beim Abbiegen erfasst Zeit: 31.03.2026, 12:50 Uhr Ort: OT Hilbersdorf (979) Von der Margaretenstraße nach links auf die Dresdner Straße in Richtung Flöha fuhr am Dienstagmittag der 59-jährige Fahrer eines Pkw Mitsubishi. Gleichzeitig überquerte eine 79-jährige Frau im Bereich des Fußgängerüberweges bei »Grün« die Dresdner Straße. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Auto und der Fußgängerin, die durch den Anstoß stürzte und schwere Verletzungen erlitt. Sachschaden wurde keiner bekannt. (Kg) Kollision zwischen Pkw und Müllfahrzeug Zeit: 01.04.2026, 09:55 Uhr Ort: OT Schloßchemnitz (980) Am Mittwochmorgen fuhr der 45-jährige Fahrer eines Pkw VW von einem Grundstück nach links auf die Nordstraße in Richtung Müllerstraße und kollidierte dabei mit einem von links kommenden, in Richtung Schönherrstraße fahrenden Lkw Mercedes (Abfallentsorgungsfahrzeug, Fahrer: 33). Beide Fahrer erlitten bei dem Zusammenstoß nach dem derzeitigen Kenntnisstand leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 35.000 Euro. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Kind bewusstlos an Bushaltestelle gefunden - Zeugen gesucht Zeit: 31.03.2026, 22:15 Uhr Ort: Jahnatal, OT Jahna (981) Am Dienstagabend war die Polizei verständigt worden, nachdem ein Angehöriger sein Kind (13) bewusstlos an einer Bushaltestelle in der Jahnaer Hauptstraße/An der Mühle gefunden hatte. Nach derzeitigem Kenntnisstand war der Junge am Abend, gegen 19:30 Uhr, allein auf dem Jahnatalweg spazieren. Anschließend soll er von einer unbekannten Person kurz angesprochen worden sein. Nachdem die Person den Jungen passiert hatte, habe er einen Griff von hinten gespürt und könne sich ab diesem Moment an nichts mehr erinnern. Sein Erinnerungsvermögen setzte erst wieder ein, als er erschöpft und leicht verletzt an der Bushaltestelle in der Jahnaer Hauptstraße/An der Mühle aufgewacht war. Zu diesem Zeitpunkt stellte er das Fehlen seiner Mütze und eines Schuhs fest. Darüber hinaus war sein T-Shirt beschädigt. Zu der unbekannten Person ist bislang lediglich bekannt, dass sie dunkle kurze Haare hatte, mit einer tiefen Stimme gesprochen und einen hellen Mantel getragen haben soll. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und sucht Zeugen. Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit dem Geschehen in Zusammenhang stehen könnten? Wer hat womöglich eine Auseinandersetzung zwischen einem Kind und einer unbekannten Person wahrgenommen? Wer kann Angaben zu der unbekannten Person machen, die den 13-Jährigen auf dem Jahnatalweg angesprochen hatte? Wer kann Angaben machen, wie der Junge zu der Bushaltestelle in der Jahnaer Hauptstraße/An der Mühle gelangte? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Döbeln unter der Telefonnummer 03431 5896-0 entgegen. (mou) Kriminaldienst sucht Zeugen zu Raubdelikt Zeit: 16.03.2026, 19:30 Uhr Ort: Döbeln (982) Der Kriminaldienst des Polizeireviers Döbeln ermittelt derzeit wegen eines Raubes, der sich Mitte März ereignete und sucht Zeugen zum Tatgeschehen. Am besagten Montagabend (16.3.2026) war eine junge Frau (23) in der Straße Am Breitenberghang, zwischen der Anton-Günther-Straße und der Massaneierstraße, unterwegs. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand soll dort ein derzeit unbekannter Fahrradfahrer neben ihr gehalten und der 23-Jährigen wortlos ihre Handtasche entrissen haben. Danach sei der Fahrradfahrer mit der Tasche in unbekannte Richtung geflüchtet. Die Geschädigte blieb unverletzt. In der Handtasche befand sich Bargeld, Kopfhörer und persönliche Dokumente. Der Stehlschaden wurde auf mehrere hundert Euro beziffert. Zeugen, insbesondere Anwohner, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Raubdelikt gemacht haben, werden gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 03431 5896-0 im Polizeirevier Döbeln zu melden. (mg) Erzgebirgskreis Telefonbetrüger trieben erneut mit Schockanrufen ihr Unwesen Zeit: 31.03.2026, 13:00 Uhr bis 19:20 Uhr Ort: Annaberg-Buchholz, Thermalbad Wiesenbad und Zwönitz (983) Am gestrigen Dienstag trieben Telefonbetrüger erneut mit sogenannten Schockanrufen in den Revierbereichen Annaberg und Stollberg ihr Unwesen. Hinweise zu insgesamt sechs derartigen Anrufen gingen bei der Polizei in den Nachmittags- und Abendstunden ein. Die Betrüger stellten sich zum Teil als Polizeibeamte vor. Sie gaben vor, dass nahe Verwandte der Angerufenen einen schweren Verkehrsunfall verursacht und dabei Personen schwer verletzt oder gar getötet hätten. Die Zahlung einer Kaution sei nun unumgänglich, um die Inhaftierung der vermeintlichen Unfallverursacher abzuwenden. In zwei Fällen verlangten die Täter die Zahlung hoher Geldsummen, um die Behandlungskosten der angeblichen Unfallopfer zu begleichen. In allen Fällen, die der Polizei gestern gemeldet wurden, reagierten die Angerufenen richtig und beendeten das Gespräch vorzeitig, sodass es zu keinen Vermögensschäden kam. Aus gegebenem Anlass rät die Polizei erneut: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse! Überlegen Sie, ob das Geschilderte wirklich zutreffen kann und kontaktieren Sie selbst die im Gespräch erwähnten Angehörigen! Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte! Beenden Sie bei Zweifel die Gespräche und verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei. (mou) Fahrzeuge kollidierten an Einmündung Zeit: 01.04.2026, 07:05 Uhr Ort: Annaberg-Buchholz (984) Von der Damaschkestraße auf die bevorrechtigte Geyersdorfer Straße (S 218) fuhr am Mittwoch früh der 63-jährige Fahrer eines VW-Kleintransporters, offenbar nachdem ihm von einem bevorrechtigten, verkehrsbedingt auf der S 218 haltenden Fahrzeug die Vorfahrt eingeräumt wurde. Gleichzeitig überholte die 55-jährige Fahrerin eines Pkw Renault die auf der Geyersdorfer Straße verkehrsbedingt haltenden Fahrzeuge. Es kam zur Kollision zwischen dem Kleintransporter und dem Renault, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 11.000 Euro entstand. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. (Kg) Dachstuhl eines leerstehenden Wohnhauses in Brand geraten Zeit: 31.03.2026, 13:00 Uhr polizeibekannt Ort: Olbernhau, OT Haselbach (985) Über die Rettungsleitstelle wurde der Polizei ein Brand in einem leerstehenden Wohnhaus in der Haselbacher Straße bekannt. Aus bislang ungeklärter Ursache war der Dachstuhl des Hauses in Brand geraten. Alarmierte Kameraden der Feuerwehr konnten die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand. Konkrete Angaben zum entstandenen Sachschaden stehen noch aus. Im Verlauf des heutigen Tages war ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei im Einsatz. Nach der Untersuchung am Brandort kommen sowohl eine technische Ursache als auch Brandstiftung als Auslöser des Feuers in Betracht. Die Ermittlungen dauern an. (mou) Auf Kontrolle folgte Anzeige Zeit: 31.03.2026, 20:15 Uhr Ort: Pockau-Lengefeld, OT Pockau (986) Nahe der Bundesstraße 101 kontrollierten Polizisten am Dienstagabend im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen VW-Kleintransporter. Dabei nahmen sie Alkoholgeruch bei dem 44-jährigen Fahrer wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,62 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg) Deko-Weinfässer entwendet Zeit: 30.03.2026, 18:45 Uhr bis 31.03.2026 08:30 Uhr Ort: Thalheim (987) Durch unbekannte Täter wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag von einem Lokal in der Chemnitzer Straße drei Deko-Weinfässer entwendet. Diese Fässer befanden sich vor dem Geschäft stehend. Der Stehlschaden wurde mit etwa 600 Euro angegeben. (uhda) Pkw stieß gegen Krankenfahrstuhl Zeit: 31.03.2026, 18:20 Uhr Ort: Oelsnitz/Erzgeb. (988) Am gestrigen Abend befuhr der 88-jährige Fahrer eines Pkw Peugeot die Hedwigschachtstraße und bog nach links in die Gabelsbergerstraße ab. Hierbei kollidierte er mit einem auf der Gabelsbergerstraße stehenden Krankenfahrstuhl. Der Fahrer (57) des Krankenfahrstuhles wurde dabei leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. (uhda)