Neues aus Sachsen
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Grenzerfahrungen. Protest. Umbruch – Was Plauen bewegt(e)!?
In diesem Jahr findet das Geschichtscamp in Plauen in Zusammenarbeit u.a. mit dem Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth und dem Rathaus Plauen statt. In der Stadt begannen schon am 7.10.1989 nicht genehmigte Demonstrationen, denen die Staatsmacht nicht mehr Herr wurde. Plauen nimmt folglich eine wichtige Rolle in der Revolution und Wiedervereinigung ein. 1952 führte die Staatsmacht eine große gewaltvolle Aussiedlungsaktion mit dem Namen Aktion Ungeziefer durch. Als »unzuverlässig eingeschätzte« Anwohner wurden gegen ihren Willen und ohne Kenntnis von Gründen und des Ziels aus dem grenznahen Gebiet in das Landesinnere gebracht. Im Nahen Mödlareuth verlief die Grenze mit ihren tödlichen Sperren. Dort informiert heute das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth, das die Teilnehmenden am Mittwoch besuchen werden. In acht Workshops werden u.a. diese und verschiedene andere für den Ort und die Region relevante Themen untersucht. Die Workshops haben Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Gast und arbeiten mit Originalakten des MfS bzw. mit Auskünften von Experten. Über das Gespräch mit diesen gewinnen die Teilnehmenden einerseits einen tieferen Einblick in das repressive Regime der SED und andererseits ermöglicht das einen generationenübergreifenden Diskurs über das Leben im sozialistischen deutschen Staat und über den Systemwechsel nach 1989. Pressevertreter sind herzlich eingeladen u.a. zur: Eröffnung des 15. Geschichtscamps mit Herrn Dr. Marcus von Salisch, LaSuB Standortleiter Zwickau und Herrn Ministerialrat Rüdiger Hocke, Kultusministerium Baden-Württemberg am Dienstag, den 22. September 2026, 9.30 Uhr im Rathaus Plauen. Ablauf: * 09.30 - 10.45 Uhr - Eröffnung und Podiumsgespräch: Herr Dr. Marcus von Salisch, LaSuB Standortleiter Zwickau/ Herr Ministerialrat Rüdiger Hocke, Kultusministerium Baden-Württemberg/ Frau Steffi Unger in Stellvertretung der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur / Herr Clemens Uhlig, Stadtarchiv Plauen Moderation: Herr Ingolf Thiele, LaSuB – Pause - * 11.15 - 12.45 Uhr - Eröffnungsvortrag mit Gespräch: »Staatssicherheit in Plauen, Sachsen und andernorts. Die Recherche und die Quellen.« Vortragender: Herr Prof. Dr. Müller-Enbergs (lehrt zu Nachrichtendienstgeschichte) Plauen: »1989 begannen die Proteste gegen das vorherrschende Regime der damaligen DDR. Der 7.10.1989 in Plauen gilt als auslösender Funke, denn hier fand die erste Massendemonstration auf dem Gebiet der ehemaligen DDR statt, die friedlich blieb. Dem Aufruf Plauener Oppositioneller zu einer Demonstration auf dem Otto-Grotewohl-Platz folgen ca. 15.000 Bürger. Geschichtswissenschaftler sehen in Plauen ein Epizentrum und einen Hotspot der friedlichen Revolution 1989 in der DDR. Die spontane Massendemonstration am 7. Oktober 1989 wird als »Moment der Revolution«, als »das eigentliche Beben«, als »erster Sieg über die Staatsmacht« und als »Durchbruch« bewertet, zwei Tage vor den Ereignissen am 9. Oktober in Leipzig, die jedoch die Entscheidung brachten. Plauen gilt als erste ostdeutsche Stadt, die einen geeinten Willen zur Wende ausdrückte; sie war die einzige, in der der ostdeutsche Umbruch von Anfang an eine Sache der Massen war. Zwischen Oktober 1989 und Mai 1990 spielte Plauen weiterhin eine Sonderrolle: Es hatte sich nicht nur zeitlich an die Spitze der Bewegung gesetzt, sondern hob sich für eine Stadt mittlerer Größe mehrfach durch besonders hohe Teilnehmerzahlen an den Samstagsdemonstrationen hervor: 35.000 oder gar 40.000 waren es am 21.10.89, etwa 30.000 am 28.10.89. Die Stadt war bis zum März 1990 Schauplatz von insgesamt 22 Massendemonstrationen. In Plauen verband sich sehr früh das Verlangen nach Reisefreiheit mit dem Wunsch nach Wiedervereinigung. Auch inhaltlich befand sich die Stadt, deren Forderungen in Richtung deutscher Einheit in der DDR am weitesten gingen, an der Spitze.« Quelle: https://www.plauen.de/Zukunftszentrum-/Informationen-zum-Zukunftszentrum/Warum-Plauen-/ Das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth: »Zielsetzung des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth ist die Darstellung der Geschichte der deutschen Teilung in ihrer Gesamtheit. Nicht nur Mauer und Stacheldraht, sondern auch die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und alltagsgeschichtlichen Aspekte dieser Teilung werden thematisiert. Informationen werden, wenn möglich, exemplarisch anhand regionaler und lokaler Beispiele erläutert. Der zeitliche Rahmen beginnt 1944/45 mit der Festlegung der Besatzungszonen und dem Ende des Zweiten Weltkrieges und endet mit der Friedlichen Revolution 1989 und der (Wieder-)Vereinigung 1990 und ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Inhaltliche Schwerpunkte bilden dabei die Themenbereiche Sperranlagen, Grenzüberwachungsorgane, Zwangsaussiedlungen, Grenzübergangsstellen, »Illegale Grenzübertritte«/Flucht, wirtschaftliche/verkehrstechnische Auswirkungen, Alltag an der Grenze sowie Friedliche Revolution und (Wieder-)Vereinigung. An diesem für die Geschichte der deutschen Teilung bedeutsamen historischen Ort sind Teile der 700m langen Betonsperrmauer, des Metallgitterzaunes sowie der Beobachtungsturm im Original erhalten geblieben. Die heutige Gedenkstätte verfügt über ein Außengelände, einen Ausstellungsbereich, museumspädagogische Räume sowie eine museale Infrastruktur mit Medienarchiv, Archiv, Bibliothek sowie Depots und ist auf allen Feldern der klassischen Museumsarbeit (Sammeln, Bewahren, Dokumentieren, Forschen, Vermitteln) tätig. Sie ist ein außerschulischer Lernort für gegenwärtige und zukünftige Generationen im Rahmen der historisch-politischen Bildung. Ihr Zweck besteht darin, ein Zeugnis für die Verbrechen der SED-Diktatur, ein Ort der Erinnerung an die deutsche Teilung und des Gedenkens an deren Opfer zu sein.« Quelle: https://www.moedlareuth.de/ Sächsisches Geschichtscamp Das Sächsische Geschichtscamp bietet die Möglichkeit, spannende Themen der DDR - Geschichte zu erforschen. Zum Programm gehören u.a. Einblicke in Stasi-Akten, Zeitzeugengespräche, Diskussionen mit Expertinnen und Experten sowie der Besuch historischer Orte. Die intensive gemeinsame Arbeit an einem Thema unserer Geschichte soll die teilnehmenden 52 Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Bundesgebiet auch auf eigene Projektarbeiten an der Schule vorbereiten. Erfahren Sie mehr auf unserer Webseite: https://www.geschichtscamp.de/ Ansprechpartner im Landesamt für Schule und Bildung: Herr Ingolf Thiele ingolf.thiele@lasub.smk.sachsen.de 0341 49 45 657 -
Anja Tiesler ist neue Leiterin des Finanzamtes Chemnitz-Mitte
Finanzminister Christian Piwarz hat Anja Tiesler heute offiziell als Leiterin des Finanzamtes Chemnitz-Mitte in ihr Amt eingeführt. Die Juristin tritt die Nachfolge von Martin Vogt an, der zum Jahresbeginn 2026 die Leitung des Finanzamtes Dresden-Nord übernommen hat. Finanzminister Christian Piwarz betonte bei der feierlichen Einführung: »Anja Tiesler kennt die sächsische Steuer- und Finanzverwaltung aus vielen Perspektiven. Sie verfügt über langjährige Erfahrung aus verschiedenen Finanzämtern ebenso wie aus ihren Tätigkeiten im Landesamt für Steuern und Finanzen und im Finanzministerium. Das sind beste Voraussetzungen, um das Finanzamt Chemnitz-Mitte gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sicher durch die anstehenden Veränderungen zu führen und als moderne und bürgernahe Behörde weiterzuentwickeln. Für ihre neue Aufgabe wünsche ich ihr und ihrem Team viel Erfolg.« Die neue Amtsleiterin Anja Tiesler erklärte: »Ich freue mich darauf, das Finanzamt Chemnitz-Mitte gemeinsam mit meinem Team zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Auch in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bleiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Fundament einer modernen und bürgernahen Steuerverwaltung. Besonders wichtig ist mir deshalb eine positive Arbeitsatmosphäre, in der gute Zusammenarbeit, konstruktive Lösungen und ein verlässlicher Service für die Steuerpflichtigen selbstverständlich sind.« Anja Tiesler wurde in Dresden geboren. Von 1995 bis 2000 studierte sie Rechtswissenschaften an der Technischen Universität Dresden. Nach ihrem Rechtsreferendariat trat sie im August 2002 in den höheren Dienst der sächsischen Steuer- und Finanzverwaltung ein und war zunächst im damaligen Finanzamt Freital tätig. Nach Stationen als Sachgebietsleiterin und Hauptsachgebietsleiterin im Finanzamt Chemnitz-Süd und in den Dresdner Finanzämtern war Anja Tiesler als Referentin in der Zentralabteilung des Landesamtes für Steuern und Finanzen sowie im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen tätig. Anschließend wirkte sie rund drei Jahre als ständige Vertreterin der Amtsleitung des Finanzamtes Dresden-Nord. Seit dem 1. Juli 2026 führt sie die Geschäfte des Finanzamtes Chemnitz-Mitte. Das Finanzamt Chemnitz-Mitte ist mit seinen 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Steuerpflichtigen der kreisfreien Stadt Chemnitz zuständig. Im Jahr 2025 lag das Steueraufkommen bei rund 1,34 Milliarden Euro. Drei der 24 sächsischen Finanzämter verfügen über eine Erbschaftsteuerstelle. Das Finanzamt Chemnitz-Mitte ist eines dieser drei und bearbeitet Erbschaft- und Schenkungsteuerfälle nicht nur aus dem eigenen Zuständigkeitsbereich, sondern auch für die Finanzämter Annaberg, Chemnitz-Süd, Freiberg, Mittweida, Plauen, Schwarzenberg, Stollberg, Zschopau und Zwickau. Darüber hinaus verwaltet das Finanzamt Chemnitz-Mitte die Rennwett- und Lotteriesteuer für den gesamten Freistaat Sachsen und übt die steuerliche Aufsicht über die Spielbank Chemnitz aus. -
KI-Impulse für Sachsen: SMWA gestaltet »Brains on Silicon« mit
Wirtschaftsminister Dirk Panter hat heute die zweitägige KI-Konferenz »Brains on Silicon« eröffnet. Sie richtet sich an alle KI-Begeisterten und die, die es werden wollen. Als aktiver Akteur des Events ist das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) wichtiger Bestandteil der Konferenz und begleitet die Entwicklung des sächsischen KI-Ökosystems. Im Zentrum der diesjährigen Veranstaltung steht das Leitmotiv »Closing the implementation gap« – die Überwindung der Hürden zwischen theoretischer KI-Forschung und der tatsächlichen Anwendung in Unternehmen, Behörden und Organisationen. Das Ziel ist es, ein funktionierendes Ökosystem aus Entscheidungsträgern, Tech-Experten und dem öffentlichen Sektor zu schaffen. Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Wir entwickeln die sächsische KI-Strategie immer weiter. Dabei setzen wir klare Schwerpunkte, formulieren überprüfbare Ziele und treiben konkrete Projekte voran. Es geht nicht darum, planlos möglichst viele KI-Projekte zu starten. Wir wollen die richtigen Projekte umzusetzen: Projekte, die Produktivität steigern, Fachkräfte entlasten, Ressourcen schonen und neue Wertschöpfung schaffen.« Der Freistaat Sachsen hat in den vergangenen Jahren erfolgreich eigene KI-Kongresse in Dresden, Leipzig und Chemnitz veranstaltet, um den Aufbau des sächsischen KI-Ökosystem zu unterstützen und voranzutreiben. Mit der »Brains on Silicon« hat sich nun eine KI-Großveranstaltung aus der sächsischen Wirtschaft heraus mit überregionaler Strahlkraft etabliert. Staatssekretär Sebastian Scheel: »Brains on Silicon ist schon jetzt ein wichtiger Anker für den KI‑Standort Sachsen und zeigt, welche Ergebnisse Mut und Enthusiasmus hervorbringen können. Hier geht es um echtes Machen, nicht um den Hype. Wir sind glücklich über die Entwicklung der Branche und des Ökosystems in Sachsen. Jetzt können wir ruhigen Gewissens ein Stück zur Seite treten und den Staffelstab übergeben.« Hintergrund Das SMWA beteiligte sich am Kongress mit einem halbtägigen Bühnenprogramm am ersten Konferenztag. Dabei stehen zentrale Fragen der KI-Entwicklung und ihrer praktischen Anwendung im Mittelpunkt. Den Abschluss bildete das Grußwort von Staatssekretär Sebastian Scheel. Darüber hinaus präsentierte sich das Ministerium an beiden Veranstaltungstagen mit einem Messestand. Gemeinsam mit weiteren Teilnehmern der sächsischen Staatsverwaltung und der sächsischen Förderlandschaft informiert das SMWA über bestehende Unterstützungsangebote, Initiativen und Anknüpfungspunkte für Unternehmen und Innovationstreiber. -
Buntmetalldieb gestellt | Zeugenaufruf nach Raubdelikt | Erheblicher Schaden nach Bankbetrug
Verantwortlich: Moritz Peters (mp), Chris Graupner (cg), Susanne Lübcke (sl) Buntmetalldieb gestellt Ort: Wermsdorf, Calbitzer Straße Zeit: 11.09.2026, gegen 18:15 Uhr Durch Zeugenhinweise konnte am vergangenen Freitag ein 42-Jähriger kurz nach dem Diebstahl von Buntmetall gestellt werden. Kurz nach 18:00 Uhr wurde die Polizei in Oschatz von Zeugen informiert, dass sich eine männliche Person in der Nähe eines Wirtschaftsgebäudes am Steinbruch auffällig verhalten soll. Nach kurzer Suche durch eingesetzte Kräfte vom Polizeirevier Oschatz konnte ein 42-jähriger Mann am Waldrand festgestellt werden. Zwischenzeitlich stellten Mitarbeiter Einbruchsspuren an dem Gebäude im Steinbruch fest. Bei dem Mann wurden verschiedenes Werkzeug, Kabelreste und Buntmetallteile in Beuteln und Taschen gefunden. Bei der Suche im dortigen Gelände kam auch ein Diensthund zum Einsatz. Ein Bereitschaftsrichter ordnete dann die Durchsuchung seiner Wohnung an. Dabei konnte weiteres Buntmetall und Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt werden. Nach Ende der polizeilichen Maßnahmen wurde der 42-Jährige wieder entlassen. Die Ermittlungen zum besonders schweren Fall des Diebstahls dauern an. (cg) Zeugenaufruf nach Raubdelikt Ort: Leipzig (Zentrum), Dittrichring Zeit: 13.09.2026, 02:50 Uhr In der Nacht auf Sonntag übergab ein 38-Jähriger in einem Park am Dittrichring, weil er bedroht wurde, Bargeld an zwei Tatverdächtige. In diesem Zusammenhang sucht die Kriminalpolizei nach Zeuginnen und Zeugen. Gegen 2:50 Uhr hielt sich ein 38-Jähriger zusammen mit seiner 36-jährigen Begleiterin in einem Park gegenüber einer Diskothek am Dittrichring auf, als er durch zwei Unbekannte angesprochen wurde. Im Verlauf des Gesprächs zückte einer der unbekannten Männer einen spitzen Gegenstand und forderte Geld. Aus Angst übergab der 38-Jährige zwei Geldscheine. Anschließend verließen die Täter den Park. Die Unbekannten konnten folgendermaßen beschrieben werden. Täter 1: * circa 1,60 bis 1,70 Meter groß * normale bis leicht kräftige Gestalt * schwarze, etwas längere Haare, nach hinten gestylt * Bekleidung: schwarzes T-Shirt mit kleinem Aufdruck auf der linken Brust | silberfarbene Kette um den Hals Täter 2: * circa 1,75 bis 1,90 Meter groß * schlanke Gestalt * leicht gewelltes, lockiges Haar * unregelmäßiger Vollbart * Bekleidung: dunkles Basecap | dunkelblaue bis schwarze Trainingsjacke | unter der Jacke ein orangefarbener Hoodie mit Kapuze Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei sucht in diesem Zusammenhang nach Zeuginnen und Zeugen. Personen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (sl) Erheblicher Schaden nach Bankbetrug Ort: Oschatz Zeit: zwischen 10.09.2026 und 13.09.2026 Eine Frau erlitt einen Schaden von mehr als einhunderttausend Euro durch Computerbetrug. Die 62-Jährige erhielt eine E-Mail, die vermeintlich von ihrer Bank stammte. Darin wurde sie aufgefordert, ihre Zugangsdaten zu aktualisieren. Sie kam dieser Aufforderung nach. Eine spätere Nachfrage bei ihrer Bank ergab, dass es sich um einen Betrug handelte. Daraufhin wurde das Konto gesperrt. Zwei Tage später erhielt die Geschädigte einen Anruf von einem unbekannten Täter, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Durch Vorspiegelung falscher Tatsachen erlangte er Zugriff auf ihren Computer. In der weiteren Folge bestätigte die Geschädigte durch Eingabe der TANs verschiedene Überweisungen von weiteren Konten. Insgesamt wurden über 100.000 Euro transferiert. Das Polizeirevier Oschatz hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen. Die Polizei rät: Geben Sie niemals TANs, PINs oder Passwörter am Telefon preis. Gewähren Sie keinem Unbekannten Zugriff auf Ihren Computer. Beenden Sie im Zweifel sofort das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank über die Ihnen bekannten offiziellen Wege. Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Anrufer Druck ausüben oder Sie zu schnellen Entscheidungen drängen. Seriöse Bankmitarbeiter werden Sie niemals am Telefon nach sensiblen Zugangsdaten fragen. (mp) Fahrkartenautomat gesprengt Ort: Leipzig (Lindenau), Karl-Heine-Straße, S-Bahnhof Plagwitz Zeit: 14.09.2026, gegen 00:30 Uhr Kurz nach Mitternacht wurde in Plagwitz ein Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn gesprengt. Nach bisherigen Erkenntnissen sprengten zwei unbekannte Täter den Automaten in der Karl-Heine-Straße gegen 0:30 Uhr mit einem bislang unbekannten pyrotechnischen Gegenstand. Durch die Explosion wurde der Automat erheblich beschädigt. Aus dem Automat wurde nichts entwendet. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 25.000 Euro. Die Polizei sicherte Spuren und hat die Ermittlungen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. Der Bahnverkehr wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. (mp) -
Bäckerei überfallen | Auto aufgebrochen | Fußgänger angefahren
Autoren: Marko Laske (ml) und Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Kind bei Unfall schwer verletzt Zeit: 13.09.2026, 19:20 Uhr Ort: Dresden-Striesen Ein Mazda 2 (Fahrerin 36) hat auf der Kreuzung Krenkelstraße/Borsbergstraße einen Radfahrer (61) erfasst. Der Mann und ein auf dem Rad mitfahrender Junge (7) wurden verletzt. Die 36-Jährige bog von der Krenkelstraße nach rechts auf die Borsbergstraße ein. Dabei erfasste sie den 61-Jährigen, der auf dem Fahrradschutzstreifen von links kam. Der Mann stürzte, wobei er leichte und der Siebenjährige schwere Verletzungen erlitt. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. (uh) Bäckerei überfallen – Zeugenaufruf Zeit: 13.09.2026, 08:00 Uhr Ort: Dresden-Cotta Sonntagmorgen hat ein Unbekannter eine Bäckerei an der Hörigstraße überfallen. Der Täter betrat den Verkaufsraum, bedrohte eine Verkäuferin (51) mit einem Messer und forderte Geld. Daraufhin übergab die Frau einen mittleren zweistelligen Betrag. Mit dem Geld floh der Mann in unbekannte Richtung. Die 51-Jährige blieb unverletzt. Der Täter war etwa 1,85 Meter groß und von schlanker Statur. Zur Tatzeit war er mit einem Kapuzenpullover, einer Bundfaltenhose sowie Herrenschuhen komplett schwarz gekleidet. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen räuberischer Erpressung und fragt: Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Straftat gemacht? Wer kennt die beschriebene Person? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ml) Drei Autos aufgebrochen Zeit: 12.09.2026 bis 13.09.2026 Ort: Stadtgebiet Dresden Am vergangenen Wochenende sind Unbekannte in drei Autos im Stadtgebiet Dresden eingebrochen. Die Täter zerschlugen jeweils eine Seitenscheibe und stahlen verschiedene Gegenstände. Bei den betroffenen Fahrzeugen handelt es sich um einen Mercedes, einen Audi sowie einen VW. Abschließende Schadensangaben liegen noch nicht vor. (ml) Landkreis Meißen Drei Menschen bei Verkehrsunfall verletzt Zeit: 13.09.2026, 22:15 Uhr Ort: Coswig Gestern Abend sind bei einem Verkehrsunfall bei Auer drei Menschen verletzt worden. Die Fahrerin (51) eines Mercedes war auf der S 80 zwischen Weinböhla und Dresden unterwegs. Als die Frau nach links auf die S 81 abbog, stieß sie mit einem Audi A6 zusammen, dessen Fahrer (46) in Richtung Weinböhla fuhr. Durch den Aufprall erlitten die beiden Fahrer sowie der Beifahrer (20) im Audi Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. (ml) Auto aufgebrochen Zeit: 12.09.2026, 23:00 Uhr bis 13.09.2026, 10:20 Uhr Ort: Riesa In der Nacht zu Sonntag sind Unbekannte in einen Ford Focus auf der Segouer Straße eingebrochen. Die Täter zerschlugen eine Seitenscheibe und unter anderem ein Tablet aus dem Wagen. Der Schaden summiert sich auf etwa 700 Euro. (ml) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Fußgänger angefahren – Zeugen gesucht Zeit: 13.09.2026, 05:40 Uhr Ort: Freital-Hainsberg Ein unbekannter Autofahrer ist von der Kirchstraße abgekommen und hat einen Fußgänger (42) erfasst. Die Polizei sucht Zeugen. Der Autofahrer war auf der Kirchstraße aus Richtung der Rabenauer Straße unterwegs. In einer Rechtskurve kam er nach links von der Fahrbahn ab, geriet kurz nach der Hainsberger Straße auf den Gehweg und erfasste den dort laufenden 42-Jährigen. Anschließend fuhr der Unbekannte davon, ohne sich um den verletzten Fußgänger zu kümmern. Dieser kam in ein Krankenhaus. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem unbekannten dunklen Auto und dessen Fahrer machen können. Wahrscheinlich ist, dass das Fahrzeug vorn und links Unfallschäden hat. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (uh) Frau bei Unfall schwer verletzt Zeit: 13.09.2026, 04:00 Uhr Ort: Heidenau Bei einem Unfall auf der Kreuzung August-Bebel-Straße/Hauptstraße hat eine Frau (48) schwere Verletzungen erlitten. Der Fahrer (43) eines Mercedes E-Klasse war auf der August-Bebel-Straße in Richtung Dohna unterwegs. Auf der Kreuzung mit der Hauptstraße stieß er mit einem Skoda Fabia (Fahrerin 48) zusammen, der von links kam. Die Skoda-Fahrerin kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt rund 7.000 Euro. (uh) Portemonnaie aus VW gestohlen Zeit: 13.09.2026, 06:00 Uhr bis 06:40 Uhr Ort: Freital-Burgk Diebe haben ein Portemonnaie aus einem VW Transporter auf der Burgker Straße gestohlen. Die Täter schlugen ein Seitenfenster ein und durchsuchten das Fahrzeug. Sie entwendeten die Geldbörse mit 100 Euro, Geldkarten und persönlichen Dokumenten, die unter einer Jacke auf einem Sitz lag. Der Sachschaden beträgt rund 200 Euro. (uh)