Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  1. Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange hat heute den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 in der Kategorie Belletristik vergeben. Ministerin Stange sagte: „Ich gratuliere allen drei Preisträgern sehr herzlich. Den Preis in der Kategorie Belletristik überreiche ich gern an Anke Stelling für ihr im Verbrecher Verlag erschienenes Werk ,Schäfchen im Trockenen'." In der Begründung der Jury heißt es: „Schäfchen im Trockenen“ ist ein scharfkantiger, harscher Roman, der wehtun will und wehtun muss, der protestiert gegen den beständigen Versuch des besänftigt Werdens, der etwas aufreißt in unserem sicher geglaubten Selbstverständnis und dadurch den Kopf frei macht zum hoffentlich klareren Denken.“ Anke Stelling lebt als Autorin in Berlin. „Der Preis der Leipziger Buchmesse ist eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen Deutschlands. Die große Beteiligung von in diesem Jahr mehr als 359 eingereichten Titeln zeigt die hohe Wertschätzung, die der Preis bei Autoren und Verlagen genießt. Eine Ehrung mit diesem Preis verleiht den Autoren zusätzliches Renommee bei den Kritikern und den Lesern gleichzeitig“, sagt die Sächsische Kunstministerin und ergänzt, „ich freue mich sehr, dass ich in diesem Jahr wieder den Preis für das beste Buch in der Kategorie Belletristik übergeben durfte und danke der Jury für ihre sehr umfangreiche und gewissenhafte Arbeit und ihre sicher nicht leichte Entscheidung.“ Ministerin Dr. Stange erklärt: „Das Buch bleibt trotz aller elektronischer Konkurrenz ein wichtiges Kultur- und Bildungsmedium. Lesen ist eine der wichtigsten Kulturtechniken und eng mit dem Buch verbunden. Egal ob Roman oder Sachbuch, der Leser taucht tief in eine Geschichte oder ein Thema ein und taucht als ein anderer wieder aus dieser oder diesem auf. Ich danke allen Autoren, Übersetzern und Verlegern, die es möglich machen, dass die Leser ihr Bedürfnis nach Unterhaltung, Bildung oder Ablenkung mithilfe der Bücher stillen können.“ Für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 waren insgesamt 15 Autoren mit ihren Werken in den Kategorien Belletristik, Übersetzung und Sachbuch/Essayistik nominiert. Den Preis in der Kategorie Sachbuch/Essayistik ging an Harald Jähner für sein Buch "Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955". Den Preis in der Kategorie Übersetzung erhält Eva Ruth Wemme für ihre Übertragung des Buches „Verlorener Morgen“ von Gabriela Adameşteanu aus dem Rumänischen ins Deutsche. Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Unter dem Vorsitz von Jens Bisky entschieden die Jury-Mitglieder Gregor Dotzauer, Tobias Lehmkuhl, Wiebke Porombka, Marc Reichwein und Kathrin Schumacher über die Vergabe des Preises der Leipziger Buchmesse 2019.
  2. Auch wenn das Gesammelte die Nationalparkregion bereits verlassen hat – es geht uns trotzdem etwas an. Dank des Projektes „Lebenswerte Sächsische Schweiz“ welches im NationalparkZentrum Bad Schandau angesiedelt ist, fanden sich, bei ungemütlichstem Wetter, ca. zwanzig große und kleine Helfer, die auf dem Flächennaturdenkmal „Elblachen Pratzschwitz“ angeschwemmten Müll sammelten. Dieses Gelände steht seit 1979 unter Naturschutz, wird von zahlreichen Tierarten saisonal oder ganzjährig bewohnt und ist ein Stück „wilde“ Natur inmitten der Kulturlandschaft. Bei genauerer Betrachtung sind zahlreiche Farbtupfer festzustellen. Dabei handelt es sich allerdings um den Artenreichtum der etwas anderen Art: Plastikflaschen, Autoreifen, Flaschenkästen, Gartenmöbel, Styropor in allen Größen, Verpackungen etc.. Viele dieser Gegenstände hatten bereits einen längeren Weg hinter sich. Diese Aktion konnte nur ein Anfang sein. Es ist geplant im Winter, wenn die meisten Tiere das Gelände wieder verlassen haben, eine weitere Sammlung zu starten. Den Helfern aus Deutschland und Eritrea, die ihren Wohnsitz in Pirna, Dresden, Lohmen und Reinhardtsdorf haben, sei großer Dank ausgesprochen. Das Projekt „Lebenswerte Sächsische Schweiz“ ist ein integratives Projekt und verbindet gesellschaftliches Engagement mit Naturschutzmaßnahmen. Es ist eine Maßnahme, die mitfinanziert wurde durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Öffnungszeiten des NationalparkZentrums: April – Oktober: täglich 9-18 Uhr Nähere Informationen: Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt NationalparkZentrum Sächsische Schweiz Tel. 03 50 22 502-40, Fax-33, Dresdner Str. 2 B, 01814 Bad Schandau E-Mail: nationalparkzentrum@lanu.sachsen.de www.lanu.de
  3. Ab heute wirbt das Sächsische Kultusministerium auf der Leipziger Buchmesse mit einem Messestand um Lehrernachwuchs. Kultusminister Christian Piwarz wird am Freitag (22. März) vor Ort sein und den Messestand besuchen. Prominente Unterstützung gibt es dann auch am Samstag (23. März) durch Hendrik Duryn. Der Schauspieler ist das Gesicht der sächsischen Online-Lehrerkampagne, die begleitend zum Lehrereinstellungsverfahren vom 11. März bis 17. April läuft. Zum neuen Schuljahr sollen voraussichtlich 600 bis 800 grundständig ausgebildete Lehrer eingestellt werden. „Wir wollen nichts unversucht lassen, um ausreichend ausgebildete Lehrer zu gewinnen. Deswegen werben wir unter anderem auf Messen und haben eine online-Kampagne gestartet. Mit dem beschlossenen Handlungsprogramm können wir in Deutschland selbstbewusst und offensiv um Lehrernachwuchs werben. Sachsen macht jungen Lehrkräften, Grundschullehrern und Referendaren im ländlichen Raum das beste Angebot deutschlandweit“, betonte Kultusminister Christian Piwarz. Die Online-Kampagne hat das Kultusministerium gemeinsam mit dem Schauspieler Hendrik Duryn entwickelt. Sie umfasst viele einzelne Segmente. So wird zum Beispiel mit kurzen Videoclips und Fotos auf die Einstellungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht. Die Clips sind am Messestand zu sehen und werden vor allem auf den Social-Media-Kanälen (Instagram, Facebook, Youtube, Twitter, Blog, Website www.lehrer-werden-in-sachsen.de) des Kultusministeriums verbreitet. Termine Kultusminister Christian Piwarz auf der Buchmesse: Freitag, 22. März 2019 11:15 Uhr Besuch des Lehrerwerbestands des Kultusministeriums, H2/D300 13:00 Uhr Podiumsdiskussion „Welche Bildung brauchen wir in der digitalen Welt?“, H2/D400, Forum Politik und Medienbildung 14:15 Uhr Messerundgang 15:30 Uhr Teilnahme an der GEW-Podiumsdiskussion „Wie neutral darf/muss Schule sein?“, H2/A601/B600, Forum Kinder-Jugend-Bildung Termin Hendrik Duryn auf der Buchmesse: Samstag, 23. März 2019, 16:00 Uhr am Kultusministerium-Stand, H2/D300 Hendrik Duryn ist Hauptdarsteller in der Fernsehserie „Der Lehrer“. Die Produktion wurde 2009 mit dem Deutschen Fernsehpreis und 2015 mit dem Comedypreis ausgezeichnet. Der Sohn eines Lehrerehepaars wurde 1967 in Leipzig geboren und studierte Schauspiel und Musical an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Seither ist er in zahlreichen Fernseh-, Kinofilmen und Serien zu sehen. Dazu zählen unter anderem der „Tatort“, „Polizeiruf“, „Alarm für Cobra 11“, „SOKO Leipzig“ und „Stubbe – Von Fall zu Fall“.
  4. Für den 22. Wettbewerb um den Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2019 haben die nationalen Jurys in Berlin und Warschau 27 Beiträge nominiert. Die Ehrung in den fünf Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen, Multimedia und „Journalismus in der Grenzregion“ erfolgt bei einer Gala am 13. Juni im Schloss Topacz in der Woiwodschaft Niederschlesien. Die Veranstaltung ist Höhepunkt der Deutsch-Polnischen Medientage, die in diesem Jahr unter dem Motto „Zerfällt Europa?” vom 13. bis 14. Juni im Niederschlesischen Filmzentrum in Breslau (Dolnośląskie Centrum Filmowe) stattfinden. Für den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2019 wurden folgende Beiträge nominiert: Kategorie Print 1. Sehnsucht Freiheit. Tomasz Kurianowicz, Jakob Ganslmeier. Elbphilharmonie Magazin 2. Langsam verhallt die Hymne der Bergleute. Dr. Gerhard Gnauck. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Redaktion Politik 3. Das Unvorstellbare. Philipp Fritz, Matthias Hauke. Welt/Welt am Sonntag 4. „Spacerek” i inne przyjemności. Niemiecki dom polskiego psa. Agnieszka Wójcińska. Magazyn Goethe Institut w Polsce 5. Nie czujesz, jak płoniemy? (wersja drukowana) / Gdy wszystko się wali, śpiewam (wersja online). Joanna Strzałko. Gazeta Wyborcza, Duży Format 6. Uchodźcze dzieci dużo rozumieją. Urszula Ptak. Krytyka Polityczna Kategorie Hörfunk 1. Das neue Polen – stolz, kompromisslos, argwöhnisch. Dr. Conrad Lay. Hessischer Rundfunk, hr2-kultur-Featureredaktion 2. Fahrraddiebe – Folge 4. Pia Rauschenberger. Deutschlandfunk Nova 3. Klub der Widerspruchsuchenden. Markus Dichmann, David Kowalski. WDR, Musik und Radiokunst / Feature 4. Bombowiec i inne opowiadania. Małgorzata Żerwe. Radio Gdańsk SA 5. Bettina z Żabiego rogu. Piotr Kaszuwara. Polskie Radio Wrocław 6. Schowane w pamięci. Ewelina Kosałka-Passia. Polskie Radio Program 1/Polskie Radio Katowice Kategorie Fernsehen 1. Der Bilderfinder. Olaf Bock. ARD Europastudio Brüssel 2. Gott – Ehre – Vaterland. Polens Nationalisten marschieren. Natalie Steger, Milena Drzewiecka. Phoenix Dokumentationen 3. Grenzerfahrung. Ein Tag an beiden Seiten der Oder. Jan Wiese, Adrian Bartocha. RBB, Redaktion Investigatives und Hintergrund. 4. Zmuszeni do męskiej prostytucji. Łukasz Frątczak, Marcin Rybak. Superwizjer TVN Kategorie Multimedia 1. Abtreibung in Polen: Mein Körper, dein Land, unsere Rechte. Kaja Puto, Anna-Kristina Bauer. Cafébabel – das Europamagazin 2. Polnische Jugend: Karriere unter Tage. Helene Bienvenu, Kasia Strek. Cafébabel – das Europamagazin 3. Polen ist doch Einwanderungsland, für Ukrainer. Tatiana Kozak, Gregor Fischer. Cafébabel – das Europamagazin 4. Onet On Tour – Niemcy. Jarosław Kuźniar. Onet. 5. Angeli Merkel nie wolno stawiać w rzędzie przeciwników Polski. Agnieszka Maj. Interia Fakty 6. Zrób sobie rodzinę. Katarzyna Brejwo. Magazyn Goethe Institut Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“ 1. Europastadt Görlitz/Zgorzelec, zwei Länder – eine Stadt? Roman Nuck, Holger Lühmann, MDR 2. Land und Leute Pomerania – Unterwegs auf dem Greifenpfad. Frank Breuner. NDR, Nordmagazin Land und Leute 3. Neonaziści na polskiej granicy. Jacek Harłukowicz, Michał Kokot. Gazeta Wyborcza 4. Historie z Pogranicza. Jolanta Rudnik. Polskie Radio Koszalin 5. W domu mówimy po polsku. Małgorzata Jurgiel. Redakcja publicystyki, Polskie Radio Szczecin SA Die Juroren trafen ihre Wahl aus insgesamt 115 Einsendungen, davon kamen 59 aus Deutschland und 56 aus Polen. Nominiert wurden Beiträge in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen, Multimedia sowie für den Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“, den der Gastgeber, die Woiwodschaft Niederschlesien, ausgelobt hatte. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Stifter des Preises sind die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Robert Bosch Stiftung sowie sechs Partnerregionen: die drei Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen sowie die drei Woiwodschaften Dolnośląskie (Niederschlesien), Zachodniopomorskie (Westpommern) und Lubuskie (Lebuser Land). Weitere Informationen sind auf www.medientage.org abrufbar. Kontakt: Frieda Pirnbaum Büro des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises Tadeusz-Mazowiecki Sächsische Staatskanzlei Archivstraße 1, 01097 Dresden Tel.: + 49 351 81609-48 E-Mail: f.pirnbaum@heimrich-hannot.de Magdalena Przedmojska Projektkoordinatorin Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit ul. Zielna 37, 00-108 Warszawa Tel.: +48 (22) 338 62 73+48 (22) 338 62 73 Fax: +48 (22) 338 62 01 E-Mail: magdalena.przedmojska@fwpn.org.pl
  5. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat bekanntgegeben, welche Antragsteller im Rahmen des Bundesprogramms „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ gefördert werden. Unter den 20 ausgewählten Bündnissen, die mit innovativen Ansätzen den Strukturwandel in ihren Regionen vorantreiben wollen, befinden sich elf Initiativen mit sächsischer Beteiligung, darunter sieben rein sächsische Projekte. Sie haben sich in einem zweistufigen Verfahren gegen mehr als 100 Bewerber durchgesetzt. „Mehr als jede zweite der ausgewählten Initiativen kommt aus Sachsen oder hat einen Bezug zum Freistaat. Dass die sächsischen Bewerber in diesem großen Innovationswettbewerb des Bundes einen solch starken Eindruck hinterlassen haben, freut mich sehr“, erklärt Wirtschaftsminister Martin Dulig. „Dieser Erfolg zeigt einmal mehr das große Innovationspotenzial und die ausgeprägte Kooperationsfähigkeit regionaler sächsischer Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Innovation und Kooperation sind die besten Antworten, die wir auf die besonderen Herausforderungen der relativ kleinteiligen Strukturen in den neuen Ländern geben können. Ich freue mich für die WIR!-Bündnisse, für Sachsen und auf einen innovativen Wandel – ob im Vogtland, im Erzgebirge oder in der Lausitz.“ Dulig weiter: „Besonders freut mich der Zuschlag für den Smart Rail Connectivity Campus bzw. Eco Train in Annaberg-Buchholz, wofür ich vor einem Jahr nur zu gerne die Schirmherrschaft übernommen habe. Damit treiben wir im Erzgebirge die digitale Revolution im Eisenbahnsektor voran.“ Zu den für die Umsetzungsphase ausgewählten elf Bündnissen aus Sachsen bzw. mit sächsischer Beteiligung zählen folgende Projekte: * „Blockchain Schaufensterregion Mittweida“ (Bündniskoordinator: Stadt Mittweida) * „Das Handwerk als Innovationsmotor in der Elberegion Meißen“ (Kreishandwerkerschaft Region Meißen, Riesa) * „iMATECH – innovative Konzepte für langfristige Sicherung der MAterial-, TECHnologie- und Fachkräftebasis für den Musikinstrumentenbau im westsächsischen Vogtland“ (Institut für Musikinstrumentenbau e.V., Klingenthal) * „Lausitz – Life and Technology“ (Hochschule Zittau/Görlitz) * „rECOmine – ressourcenorientierte Umwelttechnologien für das 21. Jahrhundert“ (Technische Universität Bergakademie Freiberg) * „SmartERZ – Smart Composites: Neue Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle für einen innovationsbasierten Strukturwandel in der Region Erzgebirge“ (Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, Annaberg-Buchholz) * „Smart Rail Connectivity Campus“ (Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz) * „GRAVOmere – Kompetenzregion mikrostrukturierte Funktionsoberflächen“ (Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V., Leipzig) * „KOI – Ko-Innovationsplattform Industrieautomatisierung“ (Innovationsregion Lausitz GmbH, Cottbus) * „KulturLebensraum Vogtland“ (Verein zur Förderung von Innovationen durch Forschung, Entwicklung und Technologietransfer e. V. (INNOVENT), Jena) * „Land-Innovation-Lausitz – Die Lausitz als Modellregion für nachhaltige Bioökonomie“ (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg) Hintergrundinformationen des BMBF: Das Förderprogramm „WIR!“ zielt vor allem auf Regionen, die noch nicht zu den sichtbaren Innovationszentren gehören. Die regionalen Bündnisse sind breit aufgestellt – sie vereinen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Organisationen. Diese Akteure überwinden gemeinsam die Grenzen von Disziplinen und Branchen und erproben neue strategische Ansätze. Mit ihren Initiativen fördern sie die Zusammenarbeit auf Augenhöhe, stärken die Innovationsfähigkeit insbesondere junger, kleiner und mittlerer Unternehmen, bilden neue Fachkräfte aus und halten diese in der Region. Jedem WIR!-Bündnis stehen in der gut fünfjährigen Umsetzungsphase bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung. Etwa zwei Jahre nach dem Beginn der Umsetzungsphase erfolgt eine Zwischenbewertung, in der über die Weiterführung der Förderung entschieden wird. Eine zweite Förderrunde ist noch für 2019 geplant und wird sich dann an strukturschwache Regionen in Ost- und Westdeutschland richten.
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