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Weltpilgertag am 26. Juli 2026: Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch betont Sachsens Rolle als attraktives Pilgerland
Am kommenden Sonntag, dem 26. Juli 2026, jährt sich der Weltpilgertag zu Ehren des Heiligen Jakobus des Älteren. Aus diesem Anlass hebt Sachsens Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, die wachsende Bedeutung des Pilgerns als spirituelle Erfahrung und als wichtigen Impulsgeber für den sächsischen Tourismus hervor. »Das Pilgern ist ein wichtiges Bindeglied für Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und Religion. Es ermöglicht eine spirituelle Erfahrung und den Einklang zwischen dem Einzelnen und seiner Umwelt. Gerade in krisengeprägten Zeiten und der Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft ist das Bedürfnis nach Entschleunigung und Achtsamkeit größer denn je. Pilgern ist weit mehr als ein Trend; es stärkt unsere ländlichen Regionen und schafft wertvolle Impulse für die regionale Wertschöpfung«, so Staatsministerin Barbara Klepsch. Wandel der Tradition: Das neue Signet »Pilgerkirche« Während Pilgern historisch primär religiös motiviert war, steht heute oft die bewusste Pause vom Alltag und das Finden der inneren Mitte im Vordergrund. Sachsen trägt dieser Entwicklung durch eine gezielte Förderung der Infrastruktur Rechnung. Ein besonderer Meilenstein ist die Verleihung des ersten Signets »Pilgerkirche« an die Hospitalkirche Lößnitz im Mai 2026. Dieses Signet ist eine Spezialform des Siegels »verlässlich geöffnete Kirche«. Es kennzeichnet Gotteshäuser, die im Sommerhalbjahr (1. April bis 30. September) an mindestens fünf Tagen pro Woche für jeweils mindestens fünf Stunden zugänglich sind. Damit wird auch Besuchern, die nicht an einem Gottesdienst teilnehmen, Raum für Stille und Einkehr geboten. Starke Strukturen durch die Wander- und Pilgerakademie (WPA) Um die Qualität und Vernetzung landesweit sicherzustellen, fördert der Freistaat seit 2021 die Wander- und Pilgerakademie Sachsen (WPA Sachsen) mit Sitz in Kohren-Sahlis. Die Akademie wird über den Landestourismusverband Sachsen e.V. (LTV SACHSEN) finanziert und durch die Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen (EEB Sachsen) umgesetzt. Seit dem Start der Akademie konnten über den Kleininfrastrukturprojektefonds (KIP) bereits mehr als 400 Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 780.000 Euro unterstützt werden. »Mit der Wander- und Pilgerakademie Sachsen haben wir ein einheitliches Bildungsangebot für Wanderführer, Pilgerbegleiter und Wegewarte geschaffen, um das Ehrenamt zu stärken und den Generationswechsel aktiv zu begleiten«, so Ministerin Klepsch abschließend. Gefördert werden unter anderem die Beschilderung von Wegen, die Ausstattung von Pilgerunterkünften sowie Infotafeln und Aussichtspunkte. Vielfältige Routen durch sächsische Kulturlandschaften Sachsen bietet ein dichtes Netz an traditionsreichen Wegen, die Teil historischer europäischer Routen sind: * Die Via Imperii führt von Stettin über Leipzig gen Süden. * Der Sächsische Jakobsweg zweigt bei Bautzen von der Via Regia ab und führt über Dresden, Chemnitz und Zwickau bis nach Hof. * Der Lutherweg Sachsen verbindet als Rundweg bedeutende Stätten der Reformation. Zusätzlich laden zahlreiche kleinere, thematische oder regionale Pilgerpfade dazu ein, die landschaftliche Schönheit und kulturelle Vielfalt des Freistaates individuell zu entdecken. Diese Mischung macht Sachsen zu einem hochattraktiven Pilgerland für Menschen, die Spiritualität, Nachhaltigkeit und regionale Vielfalt schätzen. Weiterführende Informationen: Eine interaktive Übersichtskarte der geförderten Projekte sowie Informationen zur Ausbildung finden Sie unter: * https://www.ltv-sachsen.de/wanderundpilgerakademie/ * https://www.eeb-sachsen.de/wander-und-pilgerakademie-sachsen.html -
Landkreis Meißen: Landesdirektion Sachsen genehmigt Haushalt für 2026
Die Landesdirektion Sachsen hat den Haushalt des Landkreises Meißen für das Haushaltsjahr 2026 zum Vollzug freigegeben. »Mit der Haushaltsgenehmigung gewinnt der Landkreis Meißen den notwendigen finanziellen Handlungsspielraum zurück, um wichtige Investitionen und Zukunftsprojekte voranzubringen. Gleichzeitig darf die Genehmigung nicht den Eindruck erwecken, dass sich die finanzielle Lage entspannt hat. Der eingeschlagene Konsolidierungskurs muss deshalb konsequent fortgesetzt werden«, betont Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen. »Die Genehmigung ist daher mit Auflagen verbunden. Hierzu zählt insbesondere die Verpflichtung, spätestens mit dem Haushalt für das Jahr 2029 ein tragfähiges Haushaltsstrukturkonzept vorzulegen. Dieses soll den Weg zu dauerhaft ausgeglichenen Finanzen aufzeigen und die dafür erforderlichen Konsolidierungsmaßnahmen verbindlich festlegen«, ergänzt Bélafi. Janet Steinbach-Putz, stellvertretende Landrätin des Landkreises Meißen: »Mit der Genehmigung des Haushaltes 2026 bleibt der Landkreis Meißen handlungsfähig und kann wichtige Investitionen im Landkreis umsetzen. Dies soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der Haushalt des Landkreises Meißen nach wie vor im strukturellen Defizit befindet und das in trauriger Gesellschaft aller sächsischen Landkreise und vieler darüber hinaus. Für die Beseitigung der strukturellen Schieflage bedarf es Lösungen seitens des Landes bezüglich einer auskömmlichen Finanzausstattung, welche auch freiwillige und präventive Aufgaben im erforderlichen Umfang sicherstellt. Darüber hinaus bedarf es Entscheidungen des Bundes zur Stärkung der Wirtschaft. Soziales muss auch leistbar sein.« Der Haushaltsplan des Landkreises Meißen weist im Ergebnishaushalt 2026 ein Volumen von rund 579,9 Millionen Euro aus. Der Landkreis plant zwingend notwendige Investitionen in Höhe von 58,7 Millionen Euro für den Breitbandausbau, für Schulen, den Rettungsdienst, den Straßenbau sowie den ÖPNV. Für die Investitionen werden Kreditaufnahmen in Höhe von knapp 14,1 Millionen Euro genehmigt. Damit soll der zusätzliche Finanzbedarf bei den Investitionen gedeckt werden, der nicht durch staatliche Zuwendungen und Zuweisungen gesichert ist. Der Kreisumlagesatz 2026 beträgt 35,88 Prozent und ist damit gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Mit der Kreisumlage werden die kreisangehörigen Kommunen an der Finanzierung der Aufgaben des Landkreises beteiligt. Die Haushaltslage des Landkreises Meißen bleibt äußerst angespannt. Der Ergebnishaushalt weist im Haushaltsjahr 2026 ein Defizit in Höhe von -73,3 Millionen Euro aus. Die Liquiditätsreserven sind aufgebraucht. Das zu erwartende Minus führt dazu, dass der Landkreis die Finanzierung seiner Ausgaben zukünftig nur noch über Kassenkredite gewährleisten kann. Gründe für die schwierige Finanzlage sind im Wesentlichen Kostensteigerungen bei den Aufgaben im Sozialbereich. Eine vollständige Reduzierung der Fehlbeträge aus eigener Finanzkraft kann der Landkreis trotz der bereits im Vorfeld ergriffenen Sparmaßnamen nicht ermöglichen. Die gesetzlichen Anforderungen zur Genehmigung des Haushaltes für 2026 werden dennoch erreicht. Möglich wird dies aufgrund eines Erlasses des Sächsischen Staatsministeriums des Innern vom 21. Juli 2025. Dieser erlaubt es den Kommunen, die durch äußere Umstände in eine außergewöhnliche Haushaltslage gekommen sind, ihre Handlungs- und Investitionsfähigkeit durch höhere Kreditaufnahmen sicherzustellen. Die Erleichterungen gelten laut dem Sächsischen Staatsministerium des Innern auch für die nächsten beiden Haushaltsjahre 2027 und 2028. Werden zusätzliche Kassenkredite auf Grundlage des Erlasses aufgenommen, müssen diese bis zum Jahr 2037 zurückgezahlt werden. -
Seniorin betrogen | Mutmaßliche Diebin gestellt | In Wohnung eingebrochen
Autoren: Sophia Zeidler (sz) und Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Radfahrerin bei Unfall leicht verletzt Zeit: 23.07.2026, 09:55 Uhr Ort: Dresden-Altstadt Am Donnerstagmorgen ist eine Radfahrerin (70) bei einem Unfall auf dem Sternplatz leicht verletzt worden. Ein Opel Zafira (Fahrer 67) fuhr auf der Falkenstraße und bog am Sternplatz nach links in Richtung Maternistraße ab. Dort stieß er mit der Radfahrerin zusammen, die nach links auf die Josephinenstraße abbiegen wollte. Die Seniorin wurde leicht verletzt. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. (sz) Seniorin betrogen Zeit: 23.07.2026, 17:00 Uhr Ort: Dresden-Weißig Unbekannte haben am Donnerstag eine Seniorin (68) um rund 20.000 Euro betrogen. Die Täter gaben sich am Telefon als vermeintliche Bankmitarbeiter aus. Sie behaupteten, dass es auf dem Konto der Dame zu Unstimmigkeiten gekommen wäre. Die 68-Jährige gewährte den Kriminellen Zugriff auf ihr Konto und diese buchten rund 20.000 Euro ab. Als die Seniorin sich später bei ihrer Bank nach dem Vorgang erkundigte, fiel der Betrug auf. Die Polizei rät: – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! – Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie solche Anrufe bekommen! – Übergeben Sie kein Geld an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld an unbekannte Konten! – Geben Sie am Telefon oder online keine persönlichen Kontodaten oder TAN-Nummern preis! – Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei! (sz) Graffiti gesprüht Zeit: 23.07.2026, 06:00 Uhr Ort: Dresden-Räcknitz Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag die Mauer eines Gebäudes an der Mommsenstraße beschmiert. Die Täter brachten verschiedene Schriftzüge in der Größe von bis zu 3,70 Meter an. Der Schaden wird auf rund 700 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt. (sz) Landkreis Meißen Mutmaßliche Diebin gestellt Zeit: 23.07.2026, 14:30 Uhr Ort: Schönfeld Die Mitarbeiterin eines Marktes an der Großenhainer Straße hat eine mutmaßliche Diebin (46) gestellt. Die Angestellte bemerkte, wie die 46-Jährige in einem vermeintlich unbeobachteten Moment in die Kasse des Marktes griff und offenbar versuchte, Bargeld zu entwenden. Sie sprach die Frau darauf an und hielt sie bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fest. Die Beamten ermitteln nun gegen die 46-jährige Deutsche. (uh) Zwei Verletzte bei Kreuzungskollision Zeit: 23.07.2026, 16:10 Uhr Ort: Käbschütztal, OT Krögis Auf der B 101 sind ein Renault Zoe (Fahrer 54) und ein Kia Cerato (Fahrerin 67) zusammengestoßen. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Der 54-Jährige war mit dem Renault auf der Kreisstraße zwischen Krögis und Barnitz unterwegs. Als er die Bundesstraße überquerte, stieß er mit dem von rechts kommenden Kia zusammen. Es entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. (uh) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Frau bei Unfall verletzt Zeit: 23.07.2026, 09:50 Uhr Ort: Wilsdruff Am Donnerstagmorgen ist eine Frau (18) bei einem Unfall auf der Dresdner Straße verletzt worden. Die 18-Jährige war mit einem Fiat Panda zwischen Kesselsdorf und Wilsdruff unterwegs. In Höhe des Steinbruchweges kam sie aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Da der Fiat ins Schleudern kam, touchierte sie anschließend einen Baum auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Schließlich kam das Fahrzeug im Graben zum Stehen. Die 18-Jährige kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Schaden beläuft sich auf rund 8.000 Euro. (sz) In Wohnung eingebrochen Zeit: 23.07.2026, 06:05 Uhr bis 06:45 Uhr Ort: Freital-Döhlen Unbekannte sind am Donnerstagmorgen in eine Wohnung an der Talstraße eingebrochen. Die Täter entwendeten diverse private Dokumente sowie Geldkarten und 200 Euro aus einem Portemonnaie und verließen anschließend die Wohnung. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) Portemonnaie gestohlen Zeit: 23.07.2026, 14:30 Uhr Ort: Pirna-Copitz Am Donnerstag haben ein Unbekannte in einem Supermarkt an der Rudolf-Renner-Straße ein Portemonnaie gestohlen. Ein 85-Jähriger hatte während des Einkaufs seine Geldbörse in einem Beutel im Einkaufswagen verstaut. Als der Senior an der Kasse bezahlen wollte, fiel ihm auf, dass der Beutel durch die Täter aufgeschnitten worden war. Das Portemonnaie mit rund 90 Euro war weg. Die Polizei rät: – Legen Sie Ihre Geldbörse beim Einkauf nicht in die Einkaufstasche, den Einkaufswagen oder Ihren Rollator! – Halten Sie Ihre Handtasche geschlossen und lassen Sie sie im Geschäft nicht aus den Augen! – Verstauen Sie Geldbörsen, Handys und Wertsachen in verschlossenen Taschen nah am Körper! – Halten Sie Abstand zu Unbekannten und vermeiden Sie Körperkontakt! (sz) -
Erde auf Autobahn - Zeugenaufruf | Verkehrsunfälle
Verantwortlich: Tom Erik Richter Fußgängerin von Skoda erfasst Ort: Leipzig (Zentrum-Ost), Kurt-Schumacher-Straße Zeit: 23.07.2026, 18:10 Uhr Eine 16-Jährige wurde am Donnerstagabend am Leipziger Hauptbahnhof von einem Skoda erfasst und schwer verletzt, als sie versuchte die Straße zu überqueren ohne auf den Verkehr zu achten. Bisherigen Erkenntnissen nach sprang die 16-Jährige über eine Begrenzung einer Straßenbahnhaltestelle in der Kurt-Schumacher-Straße und wollte die Straße in Richtung Hauptbahnhof überqueren. Hierbei wurde sie von einem in nördliche Richtung fahrenden Skoda (Fahrer: 28) erfasst und verletzt. Die schwer verletzte Jugendliche durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde mit ca. 4.000 Euro beziffert. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Aufgrund des Unfalls kam es zu Verkehrseinschränkungen am Hauptbahnhof. Lkw kollidiert mit Brücke Ort: Oschatz (Merkwitz), Erich-Weinert-Straße Zeit: 23.07.2026, 21:05 Uhr Ein Schwerlasttransporter ist am Donnerstagabend im Oschatzer Ortsteil Merkwitz mit einer Brücke kollidiert. Der 69-jährige Fahrer des Lastkraftwagens war auf der Erich-Weinert-Straße in südwestliche Richtung unterwegs, als er mit einem geladenen Stahlgerüst an einer Brücke hängen blieb. Hierbei wurde die Brücke so stark beschädigt, dass sich größere Betonteile aus dieser lösten. Verletzt wurde hierdurch niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde mit circa 10.000 Euro beziffert. Die Verkehrspolizei hat auch in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen. Verkehrsunfall mit Straßenbahn Ort: Leipzig (Wiederitzsch), Delitzscher Landstraße Zeit: 23.07.2026, 18:00 Uhr Auf der Delitzscher Landstraße kam es am Donnerstagabend zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 23-Jährige leicht verletzt wurde. Die 23-Jährige war mit einem Skoda Octavia in nordwestliche Richtung unterwegs und wollte an der Kreuzung Delitzscher Landstraße/Messe-Allee auf die Linksabbiegerspur wechseln. Hierbei übersah sie die hinter ihr fahrende Straßenbahn, mit welcher sie in der Folge kollidierte. Zwei hinter der Straßenbahn fahrende Pkw, ein VW und ein Citroen, fuhren daraufhin auf diese auf. Die Fahrerin des Skodas wurde durch den Unfall leicht verletzt, benötigte vor Ort keine medizinische Behandlung. Sowohl der VW, als auch der Skoda, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die Delitzscher Landstraße stadteinwärts gesperrt werden. Zudem kam es zu Verkehrseinschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf circa 20.000 Euro beziffert. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen. Zeugenaufruf - Erde auf Autobahn Ort: Leipzig, A38 in Fahrtrichtung Leipzig, km 197 Zeit: 23.07.2026, 17:00 Uhr Am Donnerstagabend ereignete sich auf der Autobahn 38 kurz vor der Anschlussstelle Leipzig-Neue Harth ein Verkehrsunfall, bei dem ein unbekannter Fahrer Erde über die gesamte Fahrbahn verteilte. Das Fahrzeug war zwischen 16:30 Uhr und 17 Uhr in Richtung Dresden unterwegs, als es circa 500 Meter vor der Anschlussstelle Leipzig-Neue Harth zunächst gegen die Leitplanke stieß. Daraufhin verlor es eine große Menge Erde, die sich auf der gesamten Fahrbahn verteilte. Stellenweise war die Erde mehrere Zentimeter hoch angehäuft. Beamte der Verkehrspolizei sperrten daraufhin kurzzeitig beide Fahrspuren, um die Erde von der Fahrbahn zu räumen. An der Leitplanke entstand ein Schaden von circa 5.000 Euro. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zum flüchtigen Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich beim Autobahnpolizeirevier Leipzig, Schongauerstraße 13, Tel. (0341) 255-2910, zu melden. -
Panter: »Künstliche Intelligenz muss den Menschen dienen – nicht umgekehrt«
Künstliche Intelligenz (KI) wird für Innovation, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit immer wichtiger. Gleichzeitig nutzen Ostdeutsche Unternehmen KI nach einer aktuellen Studie des ifo-Instituts noch immer deutlich seltener als Unternehmen in Westdeutschland. Zudem haben internationale Cybersicherheitsvorfälle, über die in dieser Woche breit berichtet wurde, gezeigt, dass mit immer leistungsfähigeren KI-Systemen auch die Anforderungen an Sicherheit und verantwortungsvollen Einsatz wachsen. Sachsens Wirtschafts- und Digitalminister Dirk Panter sieht die Europäische Union in der Verantwortung, gemeinsame KI-Sicherheitsstandards weltweit weiter voranzubringen: »KI darf kein unkontrollierbares System in den Händen weniger amerikanischer oder chinesischer Unternehmen oder von Privatpersonen werden. Wo Künstliche Intelligenz tief in Wirtschaft, kritische Infrastrukturen und den Alltag der Menschen eingreift, braucht es klare Verantwortlichkeiten und verbindliche Sicherheitsstandards. Europa sollte deshalb nicht nur die leistungsfähigste, sondern auch die vertrauenswürdigste KI entwickeln. Künstliche Intelligenz muss den Menschen dienen – nicht umgekehrt.« Panter fordert daher, die Aktivitäten von Bund, Ländern, Wissenschaft und Wirtschaft beim Ausbau und der sicheren Nutzung von KI enger zu verzahnen: »Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie für unsere Wirtschaft. Wer KI nicht nutzt, riskiert Wettbewerbsnachteile. Gleichzeitig machen die aktuellen Berichte über Cybersicherheitsvorfälle deutlich: Innovation und Sicherheit müssen von Anfang an zusammen gedacht werden. Europa darf den Wettbewerb um KI nicht allein über Geschwindigkeit führen. Wir müssen dort führend sein, wo Vertrauen entsteht – bei sicherer, nachvollziehbarer und verantwortungsvoller KI. Sachsen kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.« Der Freistaat verfügt mit seiner exzellenten Spitzenforschung, innovativen Unternehmen und Europas führendem Mikroelektronikstandort über einzigartige Voraussetzungen, um industrielle KI weiterzuentwickeln und schneller in die Wirtschaft zu bringen. Nach Ansicht Panters muss dieses Potenzial jetzt konsequent genutzt werden. Panter abschließend: »Sachsen hat das Potenzial, europaweit Maßstäbe für industrielle und sichere KI zu setzen. Deshalb werden wir unsere KI-Strategie konsequent weiterentwickeln und den Transfer in den Mittelstand stärken. Ich werde mich beim Bund dafür einsetzen, Investitionen in leistungsfähige, sichere und vertrauenswürdige KI gezielt auszubauen. Wer in sichere KI investiert, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und unsere digitale Souveränität.«