Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Patrick Sandner, Sebastian Schmidt, Annekatrin Liebisch, Karolin Hemp Ausgewählte Meldungen Unfall mit tödlicher Folge Zeit: 22.05.2026, 13:40 Uhr Ort: Plauen, OT Reinsdorf Ein Pkw-Fahrer verstarb nach einer Frontalkollision mit einem Baum. Am Freitagnachmittag befuhr ein 65-Jähriger mit seinem Opel die Oelsnitzer Landstraße (B 92) zwischen Oberlosa und der Anschlussstelle Plauen-Süd zur A 72. Aus bisher unklarer Ursache kam er von der Fahrbahn ab und stieß frontal mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum am Straßenrand. Der Fahrer musste durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem Unfallfahrzeug befreit werden, erlag jedoch kurze Zeit später noch am Unfallort den erlittenen Unfallverletzungen. Die Bundesstraße musste im Bereich der Unfallstelle bist etwa 19:00 Uhr gesperrt werden. (sts/kh) Vogtlandkreis Rücksichtslose Fahrweise - Zeugen gesucht Zeit: 22.05.2026, 11:10 Uhr Ort: Auerbach Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Freitagmittag bemerkte ein Streifenteam auf der Göltzschtalstraße in Höhe der Bushaltestelle Goethepark einen Kradfahrer mit Sozius. Da sein blaues Kleinkraftrad augenscheinlich leistungsgesteigert und zudem kein Versicherungskennzeichen daran befestigt war, wollten die Beamten eine Kontrolle durchführen. Der Kradfahrer fuhr jedoch in Richtung Ellefeld davon, zeitweise mit mehr als 100 km/h bei erlaubten 50. Dabei gefährdete er zahlreiche Verkehrsteilnehmende mit waghalsigen Überholmanövern, mehrere Fahrzeugführende mussten stark bremsen und ausweichen, um Zusammenstöße zu vermeiden. Zudem fuhr der Unbekannte über eine rote Ampel. Der Fahrer des Krads war schwarz gekleidet und trug einen schwarzen Helm und türkise Adidas-Schuhe. Sein Mitfahrer war ebenfalls dunkel gekleidet, trug einen hell- und dunkelgrün gemusterten Helm der Marke Rocc und einen schwarzen Nike-Rucksack. Sind Sie durch die Fahrweise des Kradfahrers gefährdet worden oder können Sie nähere Hinweise zu den beschriebenen Personen geben? Bitte melden Sie sich für eine Zeugenaussage im Polizeirevier Auerbach-Klingenthal, Telefon: 03744 2550. (al) Betrug Zeit: 22.05.2026, 12:43 Uhr Ort: Lengenfeld, OT Weißensand Über das Internetportal ebay-Kleinazeigen wurde ein Mann betrogen. Bereits am 12.03.2026 kaufte ein 56-Jähriger über Kleinanzeigen einen Food Truck, welcher dort angeboten wurde. Nach zwei Besichtigungsterminen und Behebung der festgestellten Mängel wurde das Fahrzeug per Sofortüberweisung gekauft. Bei einer folgenden Vorstellung beim TÜV wurde bekannt, dass absichtlich gravierende Mängel verdeckt wurden und das Fahrzeug keinen TÜV bekommen wird. Es handelt sich um irreparable Schäden. Die Verkäuferin war seitdem nicht erreichbar. Der finanzielle Schaden wurde auf 18.000 Euro beziffert. (ps/kh) Unfall mit hohem Sachschaden Zeit: 22.05.2026, 23:15 Uhr Ort: Adorf Vermeintliche Streitigkeiten führten zu einem Verkehrsunfall. In der Nacht von Freitag auf Samstag fuhren die 21 und 53 Jahre alten Fahrzeugführer mit ihren beiden Audi auf der B 92 von Bad Elster in Richtung Adorf. Der 53-Jährige setzte zum Überholen an und bremste nach dem Überholvorgang den 21-Jährigen bis zum Stillstand aus. Als der 53-Jährige und dessen Mitfahrer ausstiegen, bekam es der 21-Jährige mit der Angst zu tun. Er wollte rechts am vor ihm stehenden Fahrzeug vorbeifahren, um zu flüchten. Dabei kam es zum Zusammenstoß. Es entstand Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (ps) Landkreis Zwickau Verfassungsfeindliche Symbole Zeit: 22.05.2026 bis 23.05.2026, 01:31 Uhr Ort: Zwickau Hakenkreuze wurden auf einen Gehweg geschmiert. Am frühen Samstagmorgen stellte das Ordnungsamt der Stadt Zwickau drei große Hakenkreuze im Bereich der Leipziger Straße auf dem Gehweg fest. Unbekannte Täter hatten diese in den Maßen 60 cm x 50 cm, 110 cm x 70 cm, 180 cm x 170 cm aufgemalt. Die Schmierereien konnten rückstandslos entfernt werden, sodass kein Sachschaden entstand. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verwendens verfassungswidriger Symbole aufgenommen. Wenn Sie die Tat beobachten konnten und sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können, informieren Sie bitte das Polizeirevier in Zwickau unter der Telefonnummer: 0375 428 102. (ps)
  • Noch bis zum 13. Juli können sich Bildungseinrichtungen, Vereine, Netzwerke sowie zivilgesellschaftliche Initiativen in Sachsen, die mit innovativen didaktischen Konzepten zur Stärkung demokratischer Kompetenzen beitragen, um den »Peter-Henkenborg-Preis für die Didaktik der politischen Bildung« bewerben. Der Preis wird in diesem Jahr zum sechsten Mal im Rahmen des Sächsischen Förderpreises für Demokratie ausgelobt und würdigt innovative Ansätze sowie herausragendes Engagement in der politischen Bildungsarbeit in Sachsen. Gesucht werden Projekte, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus richten und nachhaltige Impulse für politische Bildung setzen. Demokratieministerin Petra Köpping: »Der Preis unterstreicht die Bedeutung außerschulischer politischer Bildung, deren Ziel es ist, Urteils- und Handlungskompetenz zu fördern sowie den Wert und die Vielfalt demokratischer Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei kommt der didaktischen Qualität in der Vermittlung eine Schlüsselrolle zu. Denn es geht darum, Menschen in ihrer Lebenswelt mit ihren persönlichen Rahmenbedingungen abzuholen und ihnen Angebote zu machen, die Lust auf Demokratie, Mitgestaltung und Verantwortungsübernahme machen. Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen von Trägern, die mit ihren Projekten demokratische und politische Bildungsarbeit weiterdenken und -entwickeln.« Interessierte können sich bis zum 13. Juli 2026 bewerben. Alle Informationen zur Ausschreibung sowie die Bewerbungsunterlagen sind online verfügbar. https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/projekte/saechsischer-foerderpreis-fuer-demokratie/ Eine unabhängige Jury wird Ende September die Nominierten auswählen. Der Peter-Henkenborg-Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird im Rahmen des Sächsischen Förderpreises für Demokratie vergeben. Die feierliche Preisverleihung findet am 5. November 2026 im Kleinen Haus des Staatsschauspiels in Dresden statt. Der Sächsische Förderpreis für Demokratie wird 2026 bereits zum 20. Mal verliehen und zeichnet Initiativen, Kommunen und Bildungsträger aus, die sich aktiv für Menschenrechte, demokratische Werte und den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Neben dem »Peter-Henkenborg-Preis für die Didaktik der politischen Bildung« werden Haupt- und Anerkennungspreise sowie der Kommunenpreis verliehen. Der Sächsische Förderpreis für Demokratie wird gemeinsam von der Amadeu Antonio Stiftung (AAS), der Freudenberg Stiftung, der Sebastian Cobler Stiftung, der Dirk Olbermann Stiftung und der Holger-Koppe-Stiftung getragen.
  • Bundesweites Netzwerk stärkt Wälder als Lebensraum Neues Großprojekt schützt Waldfledermausarten und fördert klimaresiliente Wälder In diesem Frühjahr ist ein bundesweites Verbundprojekt zum Schutz von Waldfledermäusen in Deutschland gestartet. Unter der Leitung der Naturstiftung David arbeiten zehn Partnerorganisationen aus Naturschutz und Wissenschaft daran, wichtige Lebensräume von Waldfledermäusen langfristig zu sichern und ökologisch aufzuwerten. Das fünfjährige Vorhaben wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Nationalen Artenhilfsprogramm gefördert und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt sowie zur Stärkung resilienter Waldökosysteme. Vier Fledermausarten im Fokus Tagsüber verstecken sich die nachtaktiven Waldfledermäuse in Bäumen, erst nachts gehen sie auf Insektenjagd. Die lautlosen Jäger der Baumkronen sind auf strukturreiche Wälder mit alten Bäumen, Höhlenstrukturen und hohem Insektenreichtum angewiesen. Wo sie geeignete Lebensbedingungen finden, profitieren zahlreiche weitere Arten – sie sind damit Schirmarten und wichtige Botschafter für lebendige Wälder. Im Mittelpunkt des Projekts stehen vier Arten: Mopsfledermaus, Bechsteinfledermaus, Rauhautfledermaus und Kleinabendsegler. Als typische Waldbewohner zeigen sie an, wo ökologische Prozesse in Wäldern intakt sind. Gemeinsam wirksam in der Fläche Getragen wird das Projekt von einem interregionalen Netzwerk aus zehn Partnerorganisationen unter der Leitung der Naturstiftung David. Beteiligt sind Naturschutzverbände, Naturschutzorganisationen, Landesstiftungen und Forschungseinrichtungen. Neben den Verbundpartnern sind auch Bundes- und Landesforste, Waldbesitzende sowie ehrenamtlich Engagierte eingebunden. »Naturschutz wirkt dann besonders erfolgreich, wenn er gemeinsam gedacht und umgesetzt wird. Mit unserem Netzwerk bringen wir Fachwissen, praktische Erfahrung und Engagement aus ganz Deutschland zusammen«, sagt Jana Planek, Leiterin des Verbundprojektes. Konkrete Maßnahmen für lebendige Wälder Im Rahmen des Projekts werden über 60 Maßnahmen in Staats-, Kommunal- und Kirchenwäldern ebenso wie in Stiftungs- und Privatwald umgesetzt. Dazu gehören unter anderem der Schutz und die Entwicklung von Habitatbäumen und Waldrefugien, die Sicherung von Höhlenstrukturen und Quartierbäumen sowie die Aufwertung von Jagdhabitaten und Waldrändern. Ergänzend sind über 70 Fortbildungen geplant, um Wissen zum Schutzmanagement in die Forstpraxis zu bringen und Akteure über den Verbund hinaus zu vernetzen. Datenbasierte Zukunftsräume gestalten Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbesserung der Datengrundlage: Bestehende Informationen zum Bestand der vier Waldfledermausarten werden zusammengeführt und durch gezielte Erhebungen ergänzt. Daraus entstehen bundesweite Habitatmodelle sowie Karten, die geeignete Lebensräume und bestehende Defizite sichtbar machen. Auch der Klimawandel wird systematisch berücksichtigt: Mithilfe von Projektionen werden zukünftige Verbreitungsgebiete identifiziert, um Lebensräume frühzeitig zu sichern und anzupassen. Projektförderung 0Das Verbundprojekt »Lebensraumschutz für windkraftsensible Waldfledermäuse« wird im Nationalen Artenhilfsprogramm (nAHP) durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Es hat eine Laufzeit von fünf Jahren (01.03.2026 – 28.02.2031). Darüber hinaus werden die Teilprojekte von den jeweiligen Ländern und weiteren Partnern unterstützt. Das Verbundprojekt hat ein finanzielles Gesamtvolumen von rund 11,1 Mio. Euro. Ansprechpartner Naturstiftung David Stephanie Hesse Koordinatorin Presse- und Onlinekommunikation Tel.: +49 361 710 129-33 E-Mail: presse@naturstiftung-david.de Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt Manuel Göbel Lokale Projektkoordination Tel.: + 49 351 81416 772 E-Mail: manuel.goebel@lanu.sachsen.de
  • Verantwortlich: Chris Graupner In Medieninformation Nr. 176|26 suchte die Polizei nach Zeugen zu einem Sexualdelikt. Durch Zeugenhinweise konnte inzwischen ein Tatverdächtiger (33, deutsch) bekannt gemacht werden. Noch heute wird er einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen zum Fall dauern an. Die Polizeidirektion Leipzig bedankt sich bei den Medien sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung bei der Suche nach der Person. Mit der Beendigung dieser Öffentlichkeitsfahndung bitten wir auch um Löschung der in diesem Zusammenhang erzeugten Informationen, die persönliche Daten sowie Bilder des Tatverdächtigen beinhalten.
  • Verantwortlich: Chris Graupner Wo zuletzt gesehen? Borna (Zedtlitz), Dorfstraße Wann zuletzt gesehen? 19.05.2026 Der Vermisste wohnt in der elterlichen Wohnung im Bornaer Ortsteil Zedtlitz. Diese verließ er am vergangenen Dienstag und kehrte bis jetzt nicht nach Haus zurück. Seitdem besteht kein Kontakt zu ihm. Auch besuchte er seit dem 19. Mai nicht die Schule. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnte der Vermisste bislang nicht gefunden werden. Er wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Die Polizei sucht nun nach Zeuginnen und Zeugen, die mit dem Vermissten Kontakt hatten oder ihn eventuell gesehen haben und wissen, wo er sich aufhalten könnte. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaer Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Abbildungen des Vermissten kann in folgenden Medien erfolgen: Printmedien und im Internet, einschließlich sozialer Medien. Sie finden eine ausführliche Beschreibung und Bilder des Vermissten unter dem folgenden Link: