Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Fußgängerin bei Unfall tödlich verletzt – Zeugen gesucht
Autor: Uwe Hofmann (uh) Landkreis Meißen Fußgängerin bei Unfall tödlich verletzt – Zeugen gesucht Zeit: 20.01.2026, 12:20 Uhr Ort: Radebeul Bei einem Unfall auf der August-Bebel-Straße hat eine Frau (84) tödliche Verletzungen erlitten. Ein DAF-Sattelschleppers (Fahrer 44) bog von der Meißner Straße nach rechts auf die August-Bebel-Straße ein. Dabei erfasste er die Fußgängerin, die so schwere Verletzungen erlitt, dass sie am Unfallort starb. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt zur Unfallursache und sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (uh) -
Fußgängerinnen erfasst - Zeugen gesucht
Verantwortlich: Anja Leuschner Fußgängerinnen erfasst - Zeugen gesucht Zu zwei schweren Unfällen mit verletzten Fußgängerinnen ist es am Dienstagvormittag in Zittau und Kamenz gekommen. Zittau, Rosa-Luxemburg-Straße, Frauenstraße 20.01.2026, 10:25 Uhr In Zittau war eine 43-Jährige mit ihrem SsangYong auf der Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Theaterring unterwegs. Eine 65-Jährige überquerte die Straße kurz hinter dem Kreuzungsbereich und es kam zum Zusammenstoß zwischen Passantin und Pkw. Die Fußgängerin kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt und ebenfalls in eine Klinik gebracht. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von circa 3.000 Euro. Kamenz, Wilhelm-Weiße-Straße 20.01.2026, 10:30 Uhr Ein 36-jähriger Dacia-Fahrer war auf der Wilhelm-Weiße-Straße in Kamenz von der Hohen Straße kommend unterwegs und wollte gegenüber in eine quer zur Fahrbahn liegende Parklücke einfahren. Dazu stellte er sich schräg auf die Straße und begann mit dem Fahrmanöver. Ein 80-Jähriger fuhr mit seinem BMW in dieselbe Richtung und wollte rechts an dem Dacia vorbei. Die Fahrzeuge kollidierten und der Dacia wurde gegen eine 70 Jahre alte Fußgängerin geschleudert. Sie erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie per Hubschrauber ins Krankenhaus. Der Sachschaden betrug etwa 6.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer hat die Zusammenstöße gesehen und kann Angaben machen? Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion unter der Rufnummer 03591 367 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. -
Studie bestätigt: Sachsens Flughäfen sind von hohem volkswirtschaftlichen Nutzen
Die beiden Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sind von großem volkswirtschaftlichen Nutzen für den Freistaat Sachsen und das Land Sachsen-Anhalt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag der Mitteldeutschen Flughafen AG (MFAG) vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln Consult erstellt worden ist. Mit beiden Flughäfen werden eine Bruttowertschöpfung von insgesamt 4,6 Milliarden Euro erzielt sowie 52.276 Arbeitsplätze gesichert. Die Steuereinnahmen betragen jährlich 875 Millionen Euro. Damit übersteigen die Steuereinnahmen auf Länder- und kommunaler Ebene die getragenen Kosten um mehr als das Sechsfache. »Beide Flughäfen sind die Lebensader für die mitteldeutsche Region«, sagte Finanzminister Christian Piwarz bei der Vorstellung der Studie am Dienstag (20. Januar) in Dresden. Derzeit durchlebt die MFAG einen schwierigen Restrukturierungs- und Konsolidierungsprozess mit schmerzhaften Einsparungen, einschließlich eines massiven Stellen- und Personalabbaus. Trotz eines weiter sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfelds befindet sich die MFAG erfolgreich auf Sanierungskurs und hat die Chance, eben diesen Sanierungsprozess in 2026 erfolgreich zu verlassen. Vor diesem Hintergrund kündigte der Finanzminister an, die finanzielle Unterstützung an die MFAG bis 2030 grundsätzlich auf Null zurückzufahren. Forderungen an den Bund Gleichzeitig forderte er die Bundesregierung auf, die Standortkosten für deutsche Flughäfen zu senken. »Die Luftverkehrsteuer und die Sicherheitsgebühren müssen runter. Im Wettbewerb mit europäischen Ländern droht der deutsche Flugverkehr sonst weiter abzustürzen. Die Wirtschaft muss es letztendlich ausbaden, wenn die Airlines Deutschland meiden und auf europäische Nachbarländer ausweichen.« Volkswirtschaftlicher Nutzen der Flughäfen Der Studie zufolge gehen von beiden Flughäfen große direkte und indirekte Effekte für die Gesamtwirtschaft aus. Jeder Euro Wertschöpfung an einem der Flughäfen erzeugt weitere 1,50 Euro Wertschöpfung in der Gesamtwirtschaft. Jeder direkt Beschäftigte führt im Mittel zu rund zwei zusätzlichen Arbeitsplätzen. Etwa zwei Drittel des Gesamteffektes verbleibt in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zudem bestätigt die Studie die große Bedeutung der sächsischen Flughäfen für die Industrie, Wissenschaft und den Tourismus. Der Flughafen Leipzig/Halle ist Deutschlands zweitgrößter Luftfrachtstandort und wird gleichzeitig als eine Grundvoraussetzung für die am Standort sich entwickelnde Luftfahrtindustrie betrachtet. Gleiches gilt für den Flughafen Dresden. Darüber hinaus hat der Dresdner Flughafen zudem eine große Bedeutung für Hightech-Branchen und Wissenschaft. »Ohne die beiden Flughäfen wäre die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung der Metropolregion Mitteldeutschland und der Hochtechnologie-Cluster in der Region Dresden nicht denkbar«, machte Finanzminister Christian Piwarz deutlich. Vereinbarung zwischen Freistaat Sachsen und dem Land Sachsen-Anhalt Der Finanzminister kündigte darüber hinaus an, die finanzielle Unterstützung an die MFAG abzuschmelzen. »Doch solange der tiefgreifende Sanierungsprozess nicht abgeschlossen ist, werden der Freistaat Sachsen und Sachsen-Anhalt der MFAG Aufwendungen nichtwirtschaftlicher Art wie zum Beispiel für Sicherheit und Feuerwehr teilweise erstatten«, sagte Christian Piwarz. So sieht eine neue Vereinbarung zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Land Sachsen-Anhalt vor, dass Kompensationsleistungen für die MFAG von insgesamt 37 Millionen (Mio.) Euro in 2026 auf 28 Mio. Euro in 2027, 21 Mio. Euro in 2028, 13 Mio. Euro in 2029 und schließlich auf Null ab 2030 gesenkt werden. An dem Kostenersatz beteiligen sich der Freistaat Sachsen zu 81,3 Prozent und das Land Sachsen-Anhalt zu 18,7 Prozent. Der Beitrag des Landes Sachsen-Anhalt dient dabei ausschließlich der Unterstützung für die Wahrnehmung von Aufgaben am Flughafen Leipzig/Halle. Es wird erwartet, dass die MFAG ab 2030 ohne staatliche Unterstützung auskommt. Der Flughafen Dresden ist hingegen essenziell für den Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden. Hier befinden sich das europäische Zentrum der Mikroelektronik, ein exzellenter Wissenschafts- und Hochschulstandort, die Luftfahrtindustrie sowie ein bedeutender Kultur- und Tourismusstandort. Der Dresdner Flughafen schafft eine wichtige Erfolgsgrundlage dafür. Vor diesem Hintergrund erhält der Flughafen Dresden ab 2027 und bis zunächst 2030 einen Strukturausgleich für Kosten nichtwirtschaftlicher Art in Höhe von jährlich neun Mio. Euro. Diese Summe wird ausschließlich durch die sächsische Seite erbracht. Die Vereinbarung muss noch von den Ministerpräsidenten beider Länder unterzeichnet werden und steht unter Hauhaltsvorbehalt, so lange die beiden Länderhaushalte von den Landtagen nicht beschlossen wurden. -
Fußgängerinnen verletzt – Zeugen gesucht | Auto mit Diebesgut an Rastplatz gestellt | Versuchter Raub
Autoren: Marko Laske (ml), Uwe Hofmann (uh), Peter Sproßmann (ps), Sophia Zeidler (sz) Landeshauptstadt Dresden Fußgängerinnen verletzt – Zeugen gesucht Zeit: 19.01.2026, 17:10 Uhr Ort: Dresden-Omsewitz Am Montag sind bei einem Unfall in Omsewitz zwei Fußgängerinnen verletzt worden. Ein VW befuhr die Warthaer Straße stadtauswärts. Dabei streifte das Auto mit dem Außenspiegel eine Fußgängerin (70), die auf dem Gehweg unterwegs war. Sie stürzte gegen eine weitere Fußgängerin (67) und beide kamen zu Fall. Die Fußgängerinnen wurden durch den Sturz verletzt. Die 70-Jährige kam in ein Krankenhaus. Der unbekannte Fahrer fuhr nach dem Unfall davon, ohne sich um die beiden Frauen zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ps) Einbruch in Vereinsgebäude Zeit: 19.01.2026, 15:40 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Äußere Neustadt In den vergangenen Tagen sind Unbekannte in ein Vereinsgebäude an der Prießnitzstraße eingebrochen. Die Täter traten eine Tür auf und drangen in die Räume ein. Anschließend stahlen sie mehr als 2.000 Euro aus einem Tresor sowie einer Geldkassette. Zum Sachschaden liegen noch keine abschließenden Angaben vor. (ml) Versuchter Raub Zeit: 19.01.2026, 20:35 Uhr Ort: Dresden-Innere Neustadt Gestern Abend haben zwei Unbekannte versucht einen Mann (37) zu berauben. Die Täter griffen den 37-Jährigen unvermittelt auf dem Albertplatz an und brachten ihn zu Boden. Dabei versuchten sie ihm einen Beutel zu entreißen. Als Passanten auf den Vorfall aufmerksam wurden, ließen sie von der Tat ab und flohen in unbekannte Richtung. (ml) Auto gestohlen Zeit: 19.01.2026, 13:00 Uhr bis 21:00 Uhr Ort: Dresden-Friedrichstadt Gestern haben Unbekannte einen grauen Suzuki Swace von der Bremer Straße gestohlen. Der Wert des drei Jahre alten Fahrzeugs beträgt etwa 20.000 Euro. (ml) Landkreis Meißen Auto mit Diebesgut an Rastplatz gestellt Zeit: 20.01.2026, 03:15 Uhr festgestellt Ort: Radeburg, A 13/Döbeln A 14 Polizisten haben einen Transporter mit Diebesgut auf dem Autobahnrastplatz Finkenberg sichergestellt. Ein Streifenteam der Autobahnpolizei war auf der Autobahn 13 in Richtung Berlin unterwegs und kontrollierte den Rastplatz Finkenberg. Dabei fiel ihm ein Mercedes Sprinter auf, der mit offenen Türen und laufendem Motor hinter einem Laster stand. Im Auto fanden sich 80 Kartons mit Kaffeebohnen sowie Einbruchswerkzeug. Nach ersten Ermittlungen waren die Kaffeepackungen zuvor von einem Sattelschlepper gestohlen, der an der Autobahnraststätte Hansens Holz an der A 14 stand. Dort waren die Täter offenbar in den Auflieger gelangt und hatten den Kaffee entwendet. Der Wert des Diebesguts sowie die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt. Die Polizisten suchten nach den Benutzern des Transporters, konnten sie aber nicht mehr finden. Bei der Suche wurde auch ein Fährtenhund eingesetzt. Sie ermitteln wegen Bandendiebstahls. (uh) Bei Unfall leicht verletzt Zeit: 19.01.2026, 15:05 Uhr Ort: Riesa Am Montag ist eine Frau (37) bei einem Unfall auf der Rostocker Straße leicht verletzt worden. Die 37-Jährige stand mit einem Hyundai an der Ampelkreuzung zur B169 als ein Opel Astra (Fahrerin 40) auf ihr Auto auffuhr. Dabei wurde sie leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von etwa 500 Euro. (ps) E-Scooter-Fahrer ohne Versicherung Zeit: 19.01.2026, 23:15 Uhr Ort: Thiendorf, OT Sacka Polizisten des Reviers Großenhain haben einen E-Scooter-Fahrer (38) gestoppt, der ohne Pflichtversicherung unterwegs war. Der 38-Jährige fiel den Beamten auf der Königsbrücker Straße auf, wo er mit einem E-Scooter mit einem seit drei Jahren abgelaufenen Versicherungskennzeichen unterwegs war. Die Kontrolle ergab, dass keine aktuelle Pflichtversicherung bestand. Außerdem stand der deutsche Staatsangehörige unter dem Einfluss von Cannabis. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt, veranlassten eine Blutentnahme und fertigten die entsprechenden Anzeigen. (uh) Auto beschädigt Zeit: 19.01.2026, 11:00 Uhr bis 20.01.2026, 09:10 Uhr Ort: Meißen Unbekannte haben an einem Dacia Sandero auf der Großenhainer Straße den Lack zerkratzt. Die Täter hinterließen einen etwa 50 Zentimeter langen Kratzer auf der linken Seite des Fahrzeugs. Der Sachschaden wurde mit rund 750 Euro beziffert. (uh) Eisbrocken fielen von Sattelschlepper Zeit: 20.01.2026, 07:00 Uhr Ort: Radeburg, A 13 Ein Skoda Octavia (Fahrer 30) ist auf der Autobahn 13 von herabfallenden Eisbrocken beschädigt worden. Der 30-Jährige war auf der A 13 in Richtung Berlin unterwegs. Kurz nach der Abfahrt Radeburg fielen mehrere Eisbrocken von einem Sattelzug herab. Einige der Eisstücke trafen den Skoda. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Verletzte gab es nicht. Die Polizei weist darauf hin, dass Fahrer von Kraftfahrzeugen vor Fahrtantritt Schnee und Eis vom Fahrzeug entfernen müssen. Auch während der Fahrt sind sie verpflichtet immer wieder zu kontrollieren, ob sich gefährliche Lasten auf dem Dach gebildet haben. (uh) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Frau um 2.500 Euro betrogen Zeit: 19.01.2026, 15:15 Uhr Ort: Bad Gottleuba-Berggießhübel Unbekannte haben sich als Mitarbeiter einerr Bank ausgegeben und eine Frau (64) um 2.500 Euro betrogen. Die Täter nahmen telefonisch Kontakt zu der 64-Jährigen auf. Sie suggerierten der Frau eine neu erhaltene Bankkarte freischalten zu wollen. Dazu sollte die Frau nach den Anweisungen der Täter im Onlinebanking einen Auftrag freigeben. Im Anschluss sollte die Kontoinhaberin noch ein Limit festlegen, ab welchem sie zukünftig eine Benachrichtigung bei Abbuchungen erhält. Die 64-Jährige legte dieses Limit auf 1.000 Euro fest und bestätigte wiederum den Auftrag im Onlinebanking. Direkt im Anschluss bemerkte sie, dass 2.500 Euro von ihrem Konto fehlten. Die Polizei rät: – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! – Geben Sie am Telefon oder online keine persönlichen Kontodaten oder TAN-Nummern preis! – Übergeben Sie kein Geld an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld an unbekannte Konten! – Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie solche Anrufe bekommen! – Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei! (sz) Zigaretten geraubt Zeit: 19.01.2026, 18:30 Uhr Ort: Heidenau Zwei Unbekannte haben im Bereich der Selbstbedienungskassen aus einem Supermarkt an der Hauptstraße Zigaretten im Wert von ca. 200 Euro gestohlen. Als der Ladendetektiv die beiden Tatverdächtigen ansprach, bedrohten sie diesen mit den Fäusten und stießen ihn von sich weg. Die beiden Täter konnten fliehen, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) Verkaufsautomat aufgebrochen Zeit: 19.01.2026, 15:00 Uhr festgestellt Ort: Bad Schandau, OT Ostrau Unbekannte haben das Schloss an einem Verkaufsautomaten am Ostrauer Ring aufgebohrt. Anschließend entwendeten sie die Geldkassette mit etwa 100 Euro Münzgeld. Der Sachschaden beträgt ca. 150 Euro. (ps) Autofahrer unter Drogeneinfluss Zeit: 19.01.2026, 20:15 Uhr Ort: Freital-Potschappel Am Montagabend haben Polizisten einen Autofahrer (37) auf der Dresdner Straße gestoppt, der mutmaßlich unter Drogeneinfluss gefahren war. Ein Drogentest ergab, dass der 37-Jährige unter Einfluss von Amphetaminen stand. Die Polizei veranlasste eine Blutentnahme und untersagte die Weiterfahrt. Gegen den rumänischen Staatsbürger wird nun wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel ermittelt. (sz) Auto rollte Böschung herab Zeit: 19.01.2026, 10:30 Uhr Ort: Wilsdruff, OT Kesselsdorf Ein Toyota Avensis rollte am Montagvormittag die Böschung an einem Einkaufsmarkt an der Inselallee hinab. Zuvor hatte der Fahrer (61) den Toyota auf dem Parkplatz des Marktes abgestellt, wenig später rollte das Fahrzeug die Böschung hinunter. Der Sachschaden beträgt etwa 5.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (sz) -
Blindgänger verletzt Polizeibeamte | Zeugen zu Unfall in Plagwitz gesucht | Dachstuhlbrand in Grünau
Verantwortlich: Susanne Lübcke (sl), Tom Erik Richter (tr), Moritz Peters (mp) Blindgänger verletzt Polizeibeamte Ort: Leipzig (Probstheida), Prager Straße Zeit: 20.01.2026, 00:05 Uhr In der vergangenen Nacht verletzten sich zwei Beamte des Polizeireviers Leipzig-Südost, als ein pyrotechnischer Blindgänger zündete. Kurz nach Mitternacht brannten circa 20 schwarz gekleidete Personen pyrotechnische Erzeugnisse im Bereich Pragerstraße/Connewitzer Straße ab. Im Rahmen der Tatortbereichsfahndung konnten sechs Personen im Alter von 18 bis 28 gestellt werden, woraus sich der Verdacht ergibt, dass der Sachverhalt im Zusammenhang mit dem Geburtstag eines Leipziger Fußballvereins steht. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen vor Ort zündete plötzlich ein Blindgänger neben einer 36-jährigen Polizeibeamtin und einem 35-jährigen Polizeibeamten. Beide erlitten Verletzungen, mussten ihren Dienst abbrechen und wurden in einem Krankenhaus medizinisch betreut. Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufgenommen. (sl) Verkehrsunfall mit verletzten Personen Ort: Leipzig (Lützschena-Stahmeln), Hugo-Junkers-Straße / Radefelder Allee Zeit: 19.01.2026, 14:40 Uhr Ein 55-Jähriger hat ersten Erkenntnissen nach am Montagnachmittag einen Verkehrsunfall verursacht, nachdem er die Vorfahrt eines 45-Jährigen nicht beachtet hatte. Der 55-jährige Fahrer (deutsch) eines BMW befuhr die Hugo-Junkers-Straße in westlicher Richtung mit der Absicht nach links auf die Radefelder Allee aufzufahren. Dabei übersah dieser den vorfahrtberechtigten Peugeot, welcher auf der Radefelder Allee in nördliche Richtung fuhr. In der Folge kam es zum Zusammenstoß, wobei sich der Fahrer des Peugeot, sowie der Beifahrer (57 Jahre) des BMW verletzten. Beide Personen wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhäuser gebracht. Es enstand ein Sachschaden von circa 30.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen einer fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall aufgenommen. (tr) Verkehrsunfall mit vier Personen Ort: Leipzig (Thekla), Dingolfinger Straße Zeit: 19.01.2026, 18:10 Uhr Zu einem Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen kam es am Montagabend im Leipziger Stadtteil Thekla. Der Fahrer (54, deutsch) eines Mercedes Benz war auf der Straße Zum Schenkberg in westliche Richtung unterwegs und wollte an einer Kreuzung nach links in die Stralsunder Straße abbiegen. Ein vorfahrtsberechtiger Audifahrer (18) wollte den Kreuzungsbereich in östliche Richtung queren, kollidierte aber mit dem abbiegenden Mercedes. Bei dem Unfall wurden beide Fahrer leicht verletzt. Die beiden im Audi befindlichen Insassen (77, männlich und 70, weiblich) mussten durch die Feuerwehr mittels technischen Gerät befreit werden und wurden anschließend verletzt in Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme musste die Kreuzung für mehrere Stunden gesperrt werden. Es enstand ein Sachschaden von circa 50.000 Euro. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zum Unfall und wegen einer fahrlässigen Körperverletzung. (tr) Zeugen zu Unfall in Plagwitz gesucht Ort: Leipzig (Plagwitz), Zschochersche Straße, Haltestelle Adler Zeit: 19.01.2026, 13:50 Uhr Am frühen Montagnachmittag kam es auf der Zschocherschen Straße – in Höhe Adler – zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 18-Jähriger verletzt wurde. Der 18-jährige Fußgänger hatte die Absicht von der Haltestelleninsel ""Adler"" der Linie 3 die Zschochersche Straße in westliche Richtung, Richtung Antonienstraße, zu überqueren. Der Fahrer (49) eines grauen Audi A6 befuhr die Zschochersche Straße auf der Geradeausspur in stadtauswärtiger Richtung. Es kommt zur Kollision, wodurch der Fußgänger leicht verletzt wurde und zur Behandlung in ein Krankenhaus kam. Am Audi entstand leichter Sachschaden. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Im Fokus steht dabei die Schaltung der Ampelanlage zum Zeitpunkt des Unfalls. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Ampelschaltung oder zu dem Verkehrsunfall geben können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden. (mp) Dachstuhlbrand in Grünau Ort: Leipzig (Grünau), Berkaer Weg Zeit: 20.01.2026, 07:30 Uhr In den frühen Morgenstunden kam es am Dienstag im Stadtteil Grünau zu einem Dachstuhlbrand, bei dem niemand verletzt wurde. Auf bisher unbekannte Art und Weise geriet der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses im Bereich einer dort befindlichen Wohnung in Brand. Insgesamt 15 Personen mussten das Gebäude während der Löscharbeiten verlassen und wurden temporär in einem Kältebus der LVB untergebracht. Die eingesetzten Feuerwehren der Wachen West und Südwest konnten kurz nach 9 Uhr das Feuer löschen - niemand wurde verletzt. Wie es zum Brand kam, soll durch einen Brandursachenermittler festgestellt werden. (mp)