Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Frau attackiert und verletzt - Zeugen gesucht
verantwortlich: René Lucht (rl), Julia Szagunn (js) Frau attackiert und verletzt - Zeugen gesucht Kottmar, OT Eibau, Hauptstraße 27.06.2026, 03:30 Uhr In den frühen Samstagmorgenstunden haben zwei Unbekannte eine 22-Jährige auf der Hauptstraße in Eibau körperlich angegriffen. Was war zuvor passiert? Die Geschädigte besuchte gemeinsam mit ihren Freunden das dortige Festgelände. Am Zelteingang kam es zu einem Streit zwischen der Freundesgruppe und den zwei Tatverdächtigen. Die junge Frau verließ anschließend mit ihren Begleitern das Veranstaltungsgelände. Vermutlicher Tatablauf Auf dem Heimweg der Gruppe, unweit des Events, hielt ein weißer BMW mit Bautzener Kennzeichen an. Die zwei Unbekannten stiegen aus, schlugen offenbar unvermittelt auf die junge Frau ein und fuhren anschließend in Richtung Zittau davon. Die Geschädigte wurde dabei schwer verletzt und durch Rettungskräfte in eine Klinik gebracht. Beschreibung der Tatverdächtigen Tatverdächtiger 1: – männlich – groß – schlanke Statur – weißes T-Shirt Tatverdächtiger 2: – männlich – klein – breite Statur – dunkel gekleidet Fahrzeug: – weißer BMW, neues Modell – Bautzener Kennzeichen Zeugen gesucht Wer Angaben zum Sachverhalt machen oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeidirektion Görlitz unter der Rufnummer 03581 468 100 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden! Insbesondere bittet die Polizei um Hinweise über die Streitigkeit am Zelteingang, zu dem genannten Fahrzeug und zu dem körperlichen Angriff! (js) Autobahnpolizeirevier Bautzen ________________________________ Betrunken mit E- Bike auf der Autobahn BAB 4, Dresden - Görlitz, zwischen den Anschlussstellen Kodersdorf und Görlitz 27.06.2026, 01:40 Uhr bis 02:15 Uhr Am Samstagmorgen um 01:40 Uhr meldete sich eine männliche Person über Notruf bei der Polizei und gab an, dass er zwischen Kodersdorf und Görlitz auf der Autobahn sitzen würde. Mit Unterstützung der Bundespolizei begannen Beamte des Görlitzer Reviers umgehend die Suche nach dem Anrufer. Gegen 02:15 Uhr konnte die Person auf seinem E-Bike der Marke Cube unmittelbar an der Fahrbahn in Höhe der Anschlussstelle Görlitz angetroffen werden. Der Atemalkoholtest beim 38-Jährigen ergab einen Wert von umgerechnet 1,58 Promille. Nach bisherigen Erkenntnissen war der betrunkene Biker zunächst in Görlitz entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn und dann bis Kodersdorf gefahren. Nach dem Notruf fuhr er den gleichen Weg wieder zurück, bis er durch die Beamten aufgegriffen wurde. Gegen den Fahrradfahrer wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet, zudem erfolgte die Sicherstellung seines Drahtesels. (rl) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda ____________________________________ Rauch im Cockpit zieht Notlandung nach sich Großdubrau, OT Särchen, Segelflugplatz Klix 26.06.2026, 16:15 Uhr Plötzlich auftretender Rauch im Cockpit zwang einen 66-jährigen niederländischen Piloten am Freitagnachmittag zur Notlandung auf dem Sonderlandeplatz Klix in der Gemeinde Großdubrau. Der Pilot war mit seinem Co-Piloten, einem 79-jährigen Landsmann, im Rahmen einer Flugregatta von Tschechien nach Brandenburg unterwegs. Beide Insassen blieben bei der Notlandung unverletzt. An der Maschine, einem Motorsegler vom Typ Stemme S12 Twin Voyager, entstand kein Schaden. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) und das Bundesamt für Flugsicherheit (BAF) wurden über den Vorfall informiert. (rl) Betrunken vor der Polizei geflüchtet und verunfallt Hoyerswerda, Spremberger Chaussee 26.06.2026, 19:50 Uhr Am frühen Freitagabend flüchtete VW-Fahrer in Hoyerswerda nachdem er am Straßenrand einen Streifenwagen erblickt hatte. Dabei überfuhr er die Kreuzung Elsterstraße / Spremberger Chaussee trotz Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Die Beamten folgten dem PKW unter Zuhilfenahme von Blaulicht und Sirene. Die Flucht, zeitweise mit einem Tempo von knapp 90 km/h, endete erst im Bereich der Kreuzung Alte Berliner Straße / Spremberger Straße. Dabei kollidierte der Transporter-Lenker mit einem Verkehrszeichen auf der Mittelinsel. Anschließend kam das Fahrzeug im angrenzenden Park zum Stehen. Der deutsche Staatsangehörige erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen. Während der polizeilichen Maßnahme wurde bei dem 47-Jährigen Alkoholgeruch bemerkt. Der freiwillige Atemalkoholtest wurde allerdings verweigert, was eine Blutentnahme nach sich zog. Zudem wurde bei der Überprüfung der Personalien bekannt, dass der Fahrer bereits seit Januar 2026 nicht mehr im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Es entstand Sachschaden von etwa 8.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, nicht erlaubtem Kraftfahrzeugrennen und Fahren ohne Fahrerlaubnis übernahm das Sachgebiet Verkehr Hoyerswerda. (rl) Ohne Fahrerlaubnis unterwegs Kamenz, Jesauer Straße 26.06.2026, 22:00 Uhr Polizeibeamte kontrollierten am Freitagabend in der Jesauer Straße in Kamenz den 27-jährigen syrischen Fahrer eines Ford. Bei der Kontrolle wurde eine Beeinflussung des Fahrers durch Betäubungsmittel festgestellt. Eine Blutentnahme war die Folge. Zudem war er auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die Ordnungshüter erstatteten Anzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Betäubungsmitteleinflusses. (rl) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser ________________________________________ Ohne Fahrerlaubnis und Versicherungsschutz Reichenbach/O.L., OT Mengelsdorf, An der Dorfstraße 26.06.2026, 13:00 Uhr Ein 18-Jähriger war Freitagmittag im Reichenbacher Ortsteil Mengelsdorf mit seinem Kleinkraftrad unterwegs. Auf offenbar verschmutztem Kopfsteinpflaster stürzte der Fahrer und rutschte mit dem Moped gegen einen stehenden Opel. Der Mopedfahrer verletzte sich hierbei leicht, an den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von knapp 2.000 Euro. Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass für das Kleinkraftrad keine Versicherung bestand. Zudem waren mehrere Bauteile so verändert, dass eine Leistungssteigerung zu verzeichnen war. Hierfür konnte der Fahrer allerdings die erforderliche Fahrerlaubnisklasse nicht vorweisen. Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz wurden gefertigt. Die weitere Bearbeitung des Falles übernahm der Verkehrs- und Verfügungsdienst des Görlitzer Polizeireviers. (rl) Schmerzhafte Kollision beim Abbiegen Olbersdorf, August- Bebel- Straße 26.06.2026, 10:10 Uhr Am Freitagvormittag beabsichtigte eine 77-jährige Skoda-Fahrerin in Olbersdorf von der August- Bebel- Straße nach links in ein Grundstück abzubiegen. Dazu hatte sie sich zur Fahrbahnmitte eingeordnet, der Fahrtrichtungsanzeiger am Fabia war eingeschaltet. Ein nachfolgender 62-jährige Radfahrer übersah offenbar das Geschehen und fuhr links an dem abbiegenden Pkw vorbei. Hierbei kam es zur Kollision. Der Radler kam zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Sachschaden wurde mit etwa 1.000 Euro beziffert. Eine Streife des Reviers Zittau-Oberland nahm den Unfall auf. (rl) Gartenequipment aus Nebengelass entwendet Krauschwitz, OT Skerbersdorf 25.06.2026, 22:00 Uhr bis 26.06.2026, 18:30 Uhr Unbekannte drangen in der Nacht zu Freitag in Skerbersdorf gewaltsam in ein Nebengelass ein. Entwendet wurden Gartengeräte wie ein Rasentraktor, ein Rasenmäher, eine Tauchpumpe und auch ein Kompressor. Es entstanden hierbei Stehlschaden in Höhe von etwa 2.600 Euro und Sachschaden von rund 100 Euro. Der Kriminaldienst Weißwasser wird die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führen. (rl) -
Zwickau: Pkw ausgebrannt
Verantwortlich: Patrick Sandner, Karolin Hemp Ausgewählte Meldung Pkw ausgebrannt Zeit: 25.06.2026, 21:00 Uhr bis 26.06.2026, 11:50 Uhr Ort: Zwickau In Zwickau brannte ein Pkw komplett aus. Die Polizei sucht Zeugen. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet zwischen Donnerstagnacht und Freitagmittag ein Audi in Brand. Das Fahrzeug war abgemeldet und abseits der Flurstraße auf einem Industriegelände abgestellt. Das Fahrzeug brannte komplett aus und das Feuer war zum Zeitpunkt der bei Feststellung bereits erloschen. Der entstandene Sachschaden liegt bei etwa 25.000 Euro. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Können Sie Hinweise zum genauen Brandzeitpunkt geben oder haben Sie Personen beobachtet, die mit dem Brandgeschehen in Verbindung stehen könnten? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier in Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102 entgegen. (kh) Vogtlandkreis Diebstahl Zeit: 26.06.2026, 08:00 Uhr bis 20:10 Uhr Ort: Markneukirchen Ein Moped wurde aus einer Garage gestohlen. Im Verlaufe des Freitags drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in eine Garage auf der Klingenthaler Straße ein und entwendeten daraus ein zugelassenes aber nicht betriebsbereites, schwarzes Moped des Modells Simson S 51 im Wert von 1.000 Euro. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 50 Euro. Wenn Sie die Tat beobachten konnten oder sachdienliche Hinweise geben können, melden Sie sich bitte beim Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer: 03741 140. (ps/kh) Verkehrsunfall Zeit: 26.06.2026, 19:00 Uhr Ort: Reichenbach Ein Radfahrer hatte sich bei einem Sturz schwer verletzt. Am frühen Freitagabend befuhr ein 31-jähriger Radfahrer nach derzeitigem Kenntnisstand mit seinem Fahrrad bergab den rechten Geh- und Radweg der Klinkhardtstraße aus Richtung Obermylauer Weg in Richtung Rosa-Luxemburg-Straße. Gegenüber dem Hausgrundstück 43 stürzte er aus unbekannter Ursache. Anschließend wurde der Radfahrer schwerstverletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen und dort stationär aufgenommen. (ps/kh) Landkreis Zwickau Anlagebetrug Zeit: 01.02.2023 bis 26.06.2026, 00:00 Uhr Ort: Zwickau Betrügerische Anlagen in Kryptowährungen führten zu hohem Vermögensschaden. Ein 60-jähriger Zwickauer investierte im oben genannten Zeitraum, insgesamt 20.000 Euro in Kryptoanlagen. Er erhielt einen Anruf, in dem mitgeteilt wurde, dass der Wert nun bei 300.000 Euro liegen würde. Um den Betrug ausgezahlt zu bekommen, sollte der Geschädigte eine Gebühr von 799 Euro zahlen. Der Geschädigte wurde stutzig und bezahlte das Geld nicht. Der entstandene Vermögensschaden liegt bei 20.000 Euro. (ps/kh) Motorradsturz Zeit: 26.06.2026, 19:45 Uhr Ort: Kirchberg Ein Motorradfahrer verletzte sich bei einem Sturz. Am frühen Freitagabend befuhr ein 22-jährige Motorradfahrer mit seiner KTM in der Ortslage Kirchberg die Wiesener Straße aus Kirchberg in Richtung Wiesen. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte. Dabei verletzte er sich schwer und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Motorrad war nach dem Sturz nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden lag bei rund 500 Euro. (ps/kh) -
Steinberg: Starker Ast stürzt auf Biergarten – mehrere Verletzte
Verantwortlich: Christina Friedrich Starker Ast stürzt auf Biergarten – mehrere Verletzte Zeit: 26.06.2026, 20:40 Uhr Ort: Steinberg In Steinberg waren zahlreiche Kräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei im Einsatz. An der Steinbergstraße brach am Freitagabend plötzlich ein starker Ast eines Baumes ab und fiel auf einen Biergarten. Der Ast traf mehrere Menschen, die teils eingeklemmt wurden. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz, um die Verletzten zu retten und per Hubschrauber und Rettungswagen in Krankenhäuser zu bringen. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden vier Personen schwer verletzt, acht weitere erlitten leichte Verletzungen. (cf) -
Kind ausländerfeindlich beleidigt - Staatsschutz ermittelt | Zwei Biker bei Unfall schwer verletzt | Motorradfahrer überschlug sich mehrfach
Chemnitz Kind verletzte sich bei Fahrradsturz Zeit: 25.06.2026, 17:15 Uhr Ort: OT Wittgensdorf (1870) Ein Kind (m/10) befuhr mit seinem Fahrrad die Chemnitzer Straße in Richtung Untere Hauptstraße. Der Junge verlor die Kontrolle über sein Zweirad und kam zu Sturz. Dabei erlitt er leichte Verletzungen und musste zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Angaben zum entstandenen Sachschaden am Fahrrad liegen nicht vor. (mou) Landkreis Mittelsachsen Kind ausländerfeindlich beleidigt - Staatsschutz ermittelt Zeit: 25.06.2026, 19:20 Uhr polizeibekannt Ort: Frankenberg (1871) Am Donnerstagabend machten Beamte des Polizeireviers Mittweida einen Tatverdächtigen ausfindig, nachdem er zuvor ein dunkelhäutiges Mädchen (8) ausländerfeindlich beleidigt haben soll. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand hatte das Mädchen zusammen mit mehreren gleichaltrigen Kindern in der Richard-Wagner-Straße gespielt. Offenbar führte die kindliche Geräuschkulisse zum Unmut eines Anwohners, welcher die Kinder zunächst ermahnte. Kurz darauf soll der Mann dann erst der Gruppe eine beleidigende Geste gezeigt und im Anschluss das achtjährige Mädchen ausländerfeindlich beleidigt haben. Die betroffenen Kinder rannten nach Hause, vertrauten sich ihren Eltern an, welche letztlich die Polizei verständigten. Eingesetzte Streifenbeamte konnten den mutmaßlichen Täter schnell ausfindig machen. Bei ihm handelt es sich um einen 65-Jährigen (deutscher Staatsbürger). Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der verhetzenden Beleidigung übernommen. Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung gegen die Gruppe wird derzeit durch den Kriminaldienst des Polizeireviers Mittweida geführt. Zeugen, insbesondere Anwohner, die Beobachtungen im Zusammenhang mit den Tatgeschehen gemacht haben, werden gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 0371 387-3448 an die Chemnitzer Kriminalpolizei zu wenden. (mg) Diebe verursachten hohen Sachschaden Zeit: 25.06.2026, 18:45 Uhr bis 26.06.2026, 04:20 Uhr Ort: Freiberg (1872) Zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen hebelten Unbekannte die Zugangstür einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Humboldtstraße auf. Im Inneren durchsuchten sie die Räume und entwendeten aus einem Wertgelass Bargeld in Höhe eines mittleren dreistelligen Eurobetrages. Im weiteren Verlauf öffneten die Täter einen Wasserhahn und verschlossen den Abfluss eines Waschbeckens. Eine Zeugin, die aus der Wohnung austretendes Wasser bemerkte, informierte die Polizei. Der durch den Einbruch und den Wasseraustritt entstandene Sachschaden wird insgesamt auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls sowie Sachbeschädigung aufgenommen und geht ersten Hinweisen zur möglichen Täterschaft nach. (rae) Zwei Biker bei Unfall schwer verletzt Zeit: 25.06.2026, 14:30 Uhr Ort: Lichtenberg/Erzgeb. (1873) Am Donnerstagnachmittag befuhr der Fahrer (45) eines Pkw Skoda die Dorfstraße (S 209) aus Richtung Lichtenberg in Richtung Weißenborn. Eine 57-jährige Opel-Fahrerin befuhr die Dorfstraße in entgegengesetzter Richtung. In der Folge überholten zwei unbekannte Krad-Fahrer den Pkw Skoda. Der 45-Jährige musste daraufhin eine Gefahrenbremsung einleiten, um eine Kollision der Motorradfahrer mit der entgegenkommenden Opel-Fahrerin zu vermeiden. Im Zuge dessen konnten zwei hinter dem Skoda fahrende Biker (m/44, m/47) nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren auf diesen. Dabei zogen sich der 44- und 47-Jährige schwere Verletzungen zu. Beide mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht werden, wobei auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz kam. Der Skoda-Fahrer sowie die Opel-Fahrerin blieben unverletzt. An den Motorrädern und dem Pkw Skoda entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 17.000 Euro. (mou) Motorradfahrer überschlug sich mehrfach Zeit: 25.06.2026, 16:15 Uhr Ort: Großschirma (1874) Die Leipziger Straße (B 101) aus Richtung Freiberg in Richtung Großschirma befuhr am gestrigen Nachmittag ein Biker (66) mit seiner BMW. Anschließend überholte dieser mehrere vorausfahrende Pkw und verlor beim Wiedereinscheren offenbar die Kontrolle über sein Motorrad, woraufhin er sich mehrfach überschlug. Der 66-Jährige, welcher sich bei dem Unfall schwer verletzte, musste zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. (mou) Hyundai überfuhr Verkehrszeichenträger Zeit: 25.06.2026, 17:50 Uhr Ort: Erlau (1875) Am Donnerstagabend befuhr der Fahrer (74) eines Pkw Hyundai die Rochlitzer Straße (S 250). In der Folge bog der 74-Jährige nach links in die Straße Erlbachtal ab. Dabei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr zwei Verkehrsträgerzeichen mit Wegweisern und durchtrennte ein Abspannseil eines Mastes. Der Hyundai-Fahrer blieb unverletzt. Ein mit dem Fahrzeugführer durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,34 Promille. Für den 74-Jährigen folgten neben einer Blutentnahme für die Beweissicherung auch die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. (mou) Erzgebirgskreis Grölende Gruppe ging auf Polizisten los - Zeugengesuch Zeit: 24.06.2026, 20:05 Uhr polizeibekannt Ort: Aue-Bad Schlema, OT Aue (1876) Streifenbeamte des Polizeireviers Aue kamen am Mittwoch wegen einer grölenden Gruppierung in der Schwarzenberger Straße zum Einsatz. Vor Ort trafen die Polizisten nahe der besagten Straße in einer Gasse auf vier Männer und eine Frau, die gemeinsam unterwegs waren. Da augenscheinlich unter den vier Männern eine körperliche Auseinandersetzung drohte, forderten die Einsatzkräfte das Quartett auf, voneinander abzulassen. Im Zuge der anschließenden Feststellung der Identitäten der Beteiligten gingen drei der Männer (18, 20, 27) auf die Polizisten los. Die Einsatzkräfte setzten daraufhin Reizgas ein und machten zunächst zwei der Männer (20, 27) dingfest. Währenddessen versuchte der 18-Jährige die Streifenbeamten mit einem Fahrrad zu bewerfen, was ebenfalls unterbunden werden konnte. Bei den drei alkoholisierten Gestellten handelt es sich um syrische Staatsbürger. Rettungskräfte untersuchten anschließend das Trio, welches unverletzt blieb. Auch die Polizeibeamten wurden nicht verletzt. Zur Unterbindung weiterer Straftaten verblieb das Trio bis in die frühen Morgenstunden in Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte dauern indes an. Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Geschehen vor dem Eintreffen der Polizeibeamten und während des polizeilichen Handelns machen können sowie sonstige sachdienliche Hinweise zur o.g. Gruppierung geben können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 03771 12-0 im Polizeirevier Aue entgegengenommen. (mg) Kia fuhr auf Hyundai Zeit: 25.06.2026, 17:45 Uhr Ort: Aue-Bad Schlema, OT Aue (1877) Die Prof.-Dr.-Dieckmann-Straße befuhr am Donnerstagabend ein 83-jähriger Kia-Fahrer. In der Folge kollidierte der Kia mit einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw Hyundai. Infolgedessen zog sich eine Insassin (83) des Kia schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten die Schwerverletzte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt, wurde jedoch zur Kontrolle ebenso in ein Krankenhaus gebracht. Am Kia und Hyundai entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 6.000 Euro. (mou) Flucht eines alkoholisierten Pedelec-Fahrers nützte nichts Zeit: 25.06.2026, 21:05 Uhr Ort: Olbernhau (1878) Am Donnerstagabend stellten Polizisten einen alkoholisierten Pedelec-Fahrer (32), welcher sich der Kontrolle durch Flucht entziehen wollte. Den Beamten war in der Straße Am Gessingplatz ein Pedelec-Fahrer mit einer unsicheren Fahrweise aufgefallen. Daraufhin entschlossen sich die Einsatzkräfte, den Mann einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Die Anhaltesignale der Polizisten ignorierte der Fahrradfahrer und flüchtete über den Parkplatz eines angrenzenden Einkaufsmarktes. Dabei touchierte er einen Passanten, welcher jedoch unverletzt blieb. Der Flüchtige (32/deutsch) hingegen kam zu Sturz und zog sich schwere Verletzungen zu. Der mutmaßliche Grund für dessen Fluchtversuch wurde auch schnell klar, denn ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,92 Promille. Rettungskräfte brachten den 32-Jährigen zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus, wo für ihn zudem eine Blutentnahme zum Zwecke der Beweissicherung erfolgte. Gegen den deutschen Tatverdächtigen laufen indes die Ermittlungen. (mou) -
Sächsischer Staatspreis Ländliches Bauen 2026 geht nach Schlegel, Schmilka, Adorf/Vogtland und Nerchau
Sächsischer Staatspreis Ländliches Bauen 2026 geht nach Schlegel, Schmilka, Adorf/Vogtland und Nerchau Staatsministerin Kraushaar: »Preisträger zeigen, wie Neues für Familien, Betriebe, Vereine und ganze Dorfgemeinschaften wachsen kann« Die vier Staatspreise für Ländliches Bauen gehen in diesem Jahr nach Schlegel (Landkreis Görlitz), Schmilka (Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge), Adorf/Vogtland (Vogtlandkreis) und Nerchau (Landkreis Leipzig). Staatsministerin Regina Kraushaar hat heute (26. Juni 2026) im Jagdschloss Graupa (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) die Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet. Gewürdigt werden Bauprojekte, die zeigen, wie bestehende Gebäude im ländlichen Raum weitergenutzt, Ortsbilder gestärkt und neue Nutzungen in Dörfern und Kleinstädten verankert werden können. Die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Staatspreise des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung werden in den Kategorien Wohnen, Gewerbe, öffentliche Nutzung und multiple Nutzung vergeben. Eine Fachjury hatte die eingereichten Projekte bewertet und die Preisträger ausgewählt. Zusätzlich erhalten 20 weitere Projekte eine Auszeichnung. Staatsministerin Regina Kraushaar sagte bei der Preisverleihung: »Baukultur im ländlichen Raum braucht Menschen, die Verantwortung für ihren Ort übernehmen – oft mit viel Herzblut, Ausdauer und gelebter Verantwortung. Und genau dieses Engagement nehmen wir mit unserem Staatspreis Ländliches Bauen in den Blick. Die Preisträger zeigen, wie etwas Neues entstehen kann: für Familien, Betriebe, Vereine und ganze Dorfgemeinschaften. Alte Substanz wird nicht einfach nur erhalten, sondern klug weitergedacht und neu genutzt. Wer im ländlichen Raum baut, baut nicht nur ein Haus. Er prägt das Gesicht seines Ortes. Genau dieses Engagement würdigen wir.« Der Staatspreis in der Kategorie Wohnen geht an Caterina und Christoph Zimmermann für die Sanierung eines Umgebindehauses im Zittauer Ortsteil Schlegel (Landkreis Görlitz). Das Gebäude nahe der Kirche stand seit 1998 leer und war stark geschädigt. Die Bauherren haben es behutsam instandgesetzt und zu einem Wohnhaus für ihre Familie umgebaut. Die Jury würdigte die sensible Planung, den sorgfältigen Umgang mit der historischen Substanz und den Einsatz traditioneller Handwerkstechniken. Unterstützt wurde das Vorhaben unter anderem durch den Denkmalschutz, die Stiftung Umgebindehaus und die LEADER-Region. In der Kategorie Gewerbe werden Henrike und Tom Schoper vom Architekturbüro schoper.schoper für den Umbau eines ehemaligen Waldarbeiterhauses zu einem Ferienhaus in Schmilka (Ortsteil von Bad Schandau, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) prämiert. Aus dem baufälligen Gebäude entstanden zwei Ferienwohnungen, die alte Bauteile sichtbar erhalten und neue Elemente bewusst ergänzen. Ein großes Rundfenster im Giebel setzt einen prägnanten Akzent in den Ort und entfaltet im Innenraum eine besondere Wirkung. Die Jury hob das spannungsvolle Miteinander von Alt und Neu sowie den ideenreichen Umgang mit Material und Bestand hervor. Der Staatspreis in der Kategorie öffentliche Nutzung geht an die Stadt Adorf/Vogtland für das Erlebnismuseum Perlmutter in Adorf (Vogtlandkreis). Historische Bestandsbauten und ein markanter Neubau bilden gemeinsam einen Museumskomplex, der die Altstadt aufwertet. Der Neubau wird von einer gekrümmten Betonschale geprägt, deren Form an eine Muschel erinnert. Besucherinnen und Besucher können dort das Leben der Flussperlmuschel, die Perlenfischerei und die Geschichte der Perlmutterverarbeitung im Oberen Vogtland erleben. Die Jury würdigte das Projekt als Impuls für Stadt und Region und als sichtbares Zeichen eines gelungenen Strukturwandels. In der Kategorie multiple Nutzung wird die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Nerchau für die Sanierung und den Umbau einer Pfarrscheune zum Begegnungsort im Grimmaer Ortsteil Nerchau (Landkreis Leipzig) ausgezeichnet. Die denkmalgeschützte Feldsteinscheune aus dem 17. Jahrhundert war stark beschädigt. Heute wird sie für Trauerfeiern, als Winterkirche, für Vereine, Konzerte, Theater sowie als Übernachtungsmöglichkeit für Pilgernde und Radreisende genutzt. Das Projekt zeigt, wie ein historisches Gebäude mit einem klaren Konzept dauerhaft erhalten und zu einem Ort der Begegnung für viele Generationen werden kann. Staatsministerin Regina Kraushaar gratulierte den Preisträgern: »Herzlichen Glückwunsch an alle Ausgezeichneten. Ihre Projekte machen Mut, weil sie zeigen, was mit Ideen, Ausdauer und Vertrauen in den eigenen Ort möglich ist. Mein Dank gilt allen, die sich am Wettbewerb beteiligt haben, der Jury und den vielen Planerinnen, Planern und Handwerksbetrieben, die solche Vorhaben möglich machen. Fast 100 Wettbewerbsbeiträge zeigen: Baukultur ist im Freistaat Sachsen in ländlichen Räumen sehr vielfältig und lebendig.« Neben den vier Staatspreisen vergab die Jury 20 weitere Auszeichnungen. Sie zeigen, wie breit ländliche Baukultur in Sachsen aufgestellt ist: In Uhlsdorf wurde eine Scheune zur Biokisten-Packstrecke erweitert, in Liemehna ein alter Gasthof zum Dorfbegegnungszentrum umgebaut, in Baruth ein Torhaus zur modernen Zahnarztpraxis saniert und in Jahnsbach ein ehemaliges Bahnhofsensemble zum Dorfzentrum entwickelt. Die ausgezeichneten Projekte reichen von Wohnhäusern und Ferienunterkünften über Orte für Bildung, Kultur und medizinische Versorgung bis zu gewerblichen Nutzungen und Freiräumen. Hintergrund Der Sächsische Staatspreis Ländliches Bauen würdigt Bauprojekte, die zur Qualität und Zukunftsfähigkeit der Dörfer und Kleinstädte im Freistaat beitragen. Im Mittelpunkt stehen gelungene Sanierungen und Umnutzungen, Neubauten im bestehenden Ortsgefüge sowie dörfliche Freianlagen. Bewerben konnten sich private Bauherren, Kommunen sowie Architektinnen und Architekten mit Projekten, die im ländlichen Raum Sachsens realisiert wurden. Der Staatspreis Ländliches Bauen ist Teil der Initiative »Baukultur verbindet« des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung. Er knüpft an eine lange Tradition an. Bereits 1993 hat der Freistaat erstmals einen Wettbewerb zum »Landwirtschaftlichen Bauen« ausgelobt. Der Staatspreis Ländliches Bauen 2026 findet zum 20. Mal statt. Der Staatspreis wird finanziert mit Landesmitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. Alle ausgezeichneten Projekte und eine Wettbewerbsbroschüre sind auf der Website zum Staatspreis Ländliches Bauen abrufbar.