Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Karolin Meyer-Hemp, Enrico Liebold, Sebastian Schmidt Ausgewählte Meldung Handy aus Telefongeschäft gestohlen Zeit: 15.10.2026, 14:00 Uhr bis 14:10 Uhr Ort: St. Egidien In St. Egidien wurde ein hochwertiges Handy aus einem Mobilfunkgeschäft entwendet. Für die Dauer von rund zehn Minuten hielt sich ein Unbekannter am Donnerstagnachmittag in einem Mobilfunkgeschäft an der Platanenstraße auf. Dabei schnitt er das Kabel eines an einem Ausstellungsdisplay präsentierten Mobiltelefons durch und nahm es mit. Das Samsung Galaxy Z Fold 8 hatte einen Wert von 2.000 Euro. Anschließend entfernte sich der Mann fußläufig in Richtung der Buchenstraße. Er wurde als etwa 1,80 Meter groß und um die 50 Jahre alt beschrieben. Der Unbekannte hatte dunkles, leicht graues Haar und war mit einer braun-weiß-gestreiften Jacke und einer dunklen Hose bekleidet. Zeugen, die weitre Hinweise zur Identität des unbekannten Mannes geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Glauchau unter der Telefonnummer 03763 640 zu melden. (kmh) Vogtlandkreis Gegen Hauswand gefahren Zeit: 15.10.2026, 13:25 Uhr Ort: Plauen Eine Frau verunfallte alleinbeteiligt und erlitt leichte Verletzungen. Am Donnerstagnachmittag befuhr eine 76-Jährige mit ihrem Skoda die Bahnhofstraße in Richtung Postplatz. An der Kreuzung zum Albertplatz wollte sie nach rechts auf die Straße Albertplatz abbiegen. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam nach links von ihrer Fahrspur ab und stieß frontal gegen eine Hauswand. Die Skoda-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und kam zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 12.000 Euro. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste der Albertplatz zwischenzeitlich in beide Richtungen gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. (sts) Unfallfluchten Die Polizei sucht Zeugen zweier Unfallfluchten. Zeit: 15.10.2026, 11:50 Uhr Ort: Oelsnitz Ein 33-Jähriger fuhr am Donnerstagmittag mit seinem Ford die Staatsstraße 302 von Görnitz kommend in Richtung Tirschendorf entlang. Eine Person, die im mit einem Iveco Daily entgegenkam, fuhr zu weit mittig. Es kam zur seitlichen Kollision, bei der die jeweils linken Außenspiegel der beteiligten Fahrzeuge abgerissen wurden. Zudem entstanden diverse Lackschäden am Ford. Die Person im Iveco entfernte sich nach dem Unfall pflichtwidrig. Die Reparatur der Schäden am Ford wird wohl 1.500 Euro kosten. Zeit: 15.10.2026, 09:20 Uhr bis 09:30 Uhr Ort: Plauen, OT Neundorfer Vorstadt Innerhalb weniger Minuten touchierte eine unbekannte Person beim Vorbeifahren einen roten Seat Ibiza, der am Fahrbahnrand der Comeniusstraße abgestellt war. Der zurückgelassene Sachschaden beträgt 1000 Euro. Haben Sie einen der beiden Unfälle beobachtet? Hinweise zu den beteiligten Personen und Fahrzeugen nimmt das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 entgegen. (sts) Zigarettenautomat gestohlen Zeit: 14.10.2026, 21:00 Uhr bis 15.10.2026, 08:45 Uhr Ort: Heinsdorfergrund, OT Oberheinsdorf Der Stehlschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag entfernten unbekannte Täter gewaltsam einen Zigarettenautomaten von einer Gebäudefassade an der Reichenbacher Straße zwischen den Straßen Am Bahndamm und Am Anger. Der Wert des Automaten zuzüglich des Warenwertes wird mit circa 4.000 Euro beziffert. Das Polizeirevier Auerbach-Klingenthal hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise auf mögliche Täter oder den Verbleib des Diebesguts geben können, melden sich bitte im Polizeirevier Auerbach-Klingenthal, telefonisch erreichbar unter 03744 2550. (el) Landkreis Zwickau Spielautomaten aufgebrochen Zeit: 14.10.2026, 22:30 Uhr bis 15.10.2026, 09:45 Uhr Ort: Zwickau In Zwickau wurden zwei Spielautomaten einer Pizzeria aufgebrochen. Zwischen Mittwochnacht und Donnerstagmorgen drangen Unbekannte in die Geschäftsräume einer Pizzeria an der Römerstraße ein. Anschließend brachen sie zwei Spielautomaten auf, die daraufhin nicht mehr nutzbar waren. Der Sachschaden lag bei etwa 6.500 Euro. Entwendet wurden rund 500 Euro Bargeld. Wem sind im genannten Zeitraum Personen im Bereich der Römerstraße aufgefallen, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102 entgegen. (kmh) Mopedfahrer leicht verletzt Zeit: 15.10.2026, 17:00 Uhr Ort: Langenbernsdorf Aufgrund eines Fahrfehlers stürzte ein Simson-Fahrer und verletzte sich dabei leicht. Am Donnerstagabend befuhr ein 15-Jähriger mit seiner Simson die Bahnhofstraße in Fahrtrichtung der Hauptstraße. Beim Befahren einer Rechtskurve kam er zu Sturz und rutschte gegen den VW eines 26-Jährigen, der ihm entgegenkam. Glücklicherweise verletzte sich der Mopedfahrer nur leicht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Die Simson war nicht mehr fahrbereit. (kmh) Sammlerstücke aus Keller gestohlen Zeit: 13.10.2026, 14:30 Uhr bis 15.10.2026, 15:00 Uhr Ort: Limbach-Oberfrohna Diebe nahmen Sammlerstücke aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses mit. Zwischen Dienstag- und Donnerstagnachmittag drangen Unbekannte gewaltsam in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses an der Anna-Esche-Straße ein. Daraus entwendeten sie zwei Lego Star Wars Sets in Originalverpackung, zwei Sammlerfiguren und vier DVDs im Gesamtwert von 420 Euro. Zeugen, die Hinweise zum Diebstahl geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Glauchau zu melden, Telefon: 03763 640. (kmh)
  • Nach dem Deutschen Bundestag hat jetzt der auch der Bundesrat wichtige Änderungen am Wissenschaftsfreiheitsgesetz verabschiedet. Damit werden v.a. Nachteile der Großforschungszentren CTC und DZA sowie deutscher Industrieforschungseinrichtungen im nationalen und auch weltweiten Wettbewerb beseitigt. Sachsen hatte sich gemeinsam mit anderen Bundesländern dafür im Bundesrat stark gemacht. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow sagte nach der Entscheidung: »Wissenschaft ist international und lebt vom Wettbewerb um die besten Ideen und die besten Köpfe. Eine starke Forschungsnation wie Deutschland darf hier nicht den Anschluss verlieren. Und auch das starke Wissenschaftsland Sachsen will weiterhin den klügsten Köpfen aus aller Welt hervorragende Rahmenbedingungen in weltweit renommierten Einrichtungen bieten. Vor allem die neuen Großforschungszentren CTC und DZA sowie Industrieforschungseinrichtungen hatten dafür aber bisher nicht die gleichen Ausgangsvoraussetzungen wie viele andere wissenschaftliche Einrichtungen. Ich freue mich, dass das Wissenschaftsfreiheitsgesetz jetzt an dieser entscheidenden Stelle nachgeschärft wurde.« Eine wichtige Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes aus sächsischer Sicht ist die Aufnahme der beiden Großforschungszentren CTC und DZA in den Geltungsbereich des Gesetzes. Damit profitieren auch sie künftig von flexibleren Regelungen wie etwa der Möglichkeit eines Globalhaushaltes mit jährlicher Übertragbarkeit von Fördermitteln und ohne verbindliche Stellenpläne. Zusammen mit anderen gemeinnützigen Forschungseinrichtungen z.B. aus dem industrienahen Bereich sollen sie außerdem zukünftig unter bestimmten Voraussetzungen vom sogenannten Besserstellungsverbot abweichen können. Grundsätzlich gilt das Besserstellungsverbot bei der Bezahlung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an öffentlich geförderten, gemeinnützigen Forschungseinrichtungen beschäftigt sind. D.h., die Vergütung muss sich an der in Deutschland üblichen Vergütung im öffentlichen Dienst des Bundes orientieren. Das Wissenschaftsfreiheitsgesetz erlaubt es nur den im Gesetz genannten Einrichtungen, davon unter bestimmten Voraussetzungen abzuweichen. Die Großforschungszentren und insbesondere Industrieforschungseinrichtungen gehörten bislang nicht dazu. Das ist ein wichtiges Signal und ein starkes Bekenntnis zum Ziel, die Großforschungszentren CTC und DZA als international sichtbare Leuchttürme zu etablieren – und zwar unter den gleichen Wettbewerbsbedingungen wie bei anderen öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen. Damit werden sie noch besser unterstützt, um mit ihrer Förderung neue Arbeitsplätze und neue Wertschöpfung in den Kohleausstiegs-Regionen Mitteldeutschland und Lausitz zu schaffen. Die Einschränkung des Besserstellungsverbots bedeutet für sie und für Industrieforschungseinrichtungen eine größere Flexibilität und Attraktivität bei der Gewinnung und Bindung von exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
  • Berlin (16. Oktober 2026) - Der Bundesrat hat heute (16. Oktober 2026) Ministerpräsident Michael Kretschmer erneut zum Vorsitzenden des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten gewählt. Im Oktoberplenum des Bundesrates findet regelmäßig die Wahl der Vorsitzenden der Ausschüsse für das folgende Geschäftsjahr statt, das am 1. November beginnt. Dabei übernimmt jedes Bundesland traditionell den Vorsitz für einen der 16 Fachausschüsse. Für Sachsen ist dies der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Ministerpräsident Kretschmer leitet den Ausschuss bereits seit Februar 2018. Der Auswärtige Ausschuss befasst sich mit der Pflege der Beziehungen zu anderen Staaten und ist damit ein wichtiger Baustein in der internationalen Zusammenarbeit der Bundesrepublik. Für die Europapolitik gibt es einen eigenen Ausschuss. Mehr zum Auswärtigen Ausschuss finden Sie unter: https://www.bundesrat.de/DE/bundesrat/ausschuesse/aa/aa-node.html
  • Autoren: Lukas Reumund (lr), Sophia Zeidler (sz) Landeshauptstadt Dresden Bei Unfall schwer verletzt Zeit: 15.10.2026, 15:30 Uhr Ort: Dresden-Leuben Auf der Breitscheidstraße sind bei einem Unfall eine Frau (25) und ein Mann schwer verletzt worden. Die 25-Jährige war mit einem VW Polo in Richtung Straße des 17. Juni unterwegs. Sie fuhr auf einen geparkten Opel Vectra auf und schob diesen auf einen VW Golf. Die VW-Fahrerin sowie ihr Beifahrer wurden schwer verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme kam der Verdacht auf, dass die 25-Jährige am Steuer eingeschlafen ist. Die Beamten stellten ihren Führerschein sicher und ermitteln nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen die Deutsche. (lr) Fußgänger angefahren Zeit: 15.10.2026, 07:20 Uhr Ort: Dresden-Klotzsche Auf der Königsbrücker Landstraße ist am Donnerstag ein Fußgänger (44) bei einem Unfall verletzt worden. Der 44-Jährige stieg an der Haltestelle »Zur Neuen Brücke« aus einer Straßenbahn. Dabei wurde er von einem Nissan Tiida erfasst, dessen Fahrer (64) rechts an der Bahn vorbeifuhr. Der Fußgänger musste mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. (lr) Wohnungsbrand Zeit: 15.10.2026, 15:25 Uhr Ort: Dresden-Kaditz Am Donnerstagnachmittag hat es in einer Wohnung an der Leipziger Straße gebrannt. Ersten Ermittlungen zufolge brach das Feuer in der Küche der Erdgeschosswohnung aus. Verletzt wurde niemand. Der Schaden kann aktuell noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) Werkzeug gestohlen Zeit: 14.10.2026, 08:00 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Pirnaische Vorstadt Unbekannte sind in den vergangenen Tagen in eine Werkstatt am Terrassenufer eingebrochen. Die Täter gelangten auf unbekannte Weise in die Räume. Aus diesen stahlen sie nach erster Übersicht eine Schlagbohrmaschine samt Zubehör im Wert von etwa 300 Euro. (lr) Räder aus Transporter gestohlen Zeit: 15.10.2026, 08:00 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Prohlis Unbekannte haben aus einem VW Transporter auf einem Parkplatz an der Köhlerstraße in den vergangenen Tagen Räder gestohlen. Die Täter schlugen die Heckscheibe des Wagens ein und stahlen vier Kompletträder in noch unbekanntem Wert. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro. (lr) Landkreis Meißen Frau betrogen Zeit: 15.10.2026, 16:30 Uhr bis 19:15 Uhr Ort: Lommatzsch Unbekannte haben eine Frau (64) um über 16.000 Euro betrogen. Die Täter nahmen telefonisch Kontakt zur 64-Jährigen auf und gaben vor, ihr Kind hätte einen Unfall verursacht. Zur Abwendung einer Untersuchungshaft sollte die Dame eine Kaution bezahlen. Sie übergab schließlich etwa 16.000 Euro sowie Gold und Schmuck an einen Unbekannten Abholer. Später bemerkte die frau, dass sie betrogen worden war. Die Polizei rät: – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! – Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie solche Anrufe bekommen! – Die Polizei sichert keine Wertgegenstände oder Bargeld. Polizisten stellen persönlichen Kontakt her und können sich ausweisen. Übergaben von Gegenständen werden immer quittier. – Übergeben Sie kein Geld an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld an unbekannte Konten! – Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei! (sz) Vom Unfallort entfernt Zeit: 15.10.2026, 10:40 Uhr Ort: Radebeul Am Donnerstag ist ein Audi A1 (Fahrer 87) an der Karl-Marx-Straße gegen einen parkenden Skoda Fabia gefahren. Der 87-Jährige rangierte mit dem Audi um auf der Straße einzuparken. Dabei stieß er gegen den Skoda und verursachte einen Schaden in bislang unbekannter Höhe. Anschließend entfernte sich der Audi-Fahrer vom Unfallort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Ein Zeuge informierte die Polizei. Der deutsche Senior muss sich nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. (sz) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge In Auto eingebrochen Zeit: 15.10.2026, 07:05 Uhr festgestellt Ort: Freital Unbekannte sind in einen Dacia Dogger an der Lessingstraße eingebrochen. Die Diebe entwendeten nach erster Übersicht etwas Kleingeld. Um in das Fahrzeug zu gelangen, schlugen sie eine Scheibe ein und verursachten dadurch einen Schaden von rund 200 Euro. (sz) Versuchter Rollerdiebstahl Zeit: 15.10.2026, 11:00 Uhr Ort: Pirna Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag versucht einen Peugeot Roller vom Dohnaischen Platz zu entwenden. Die Diebe manipulierten am Zündschloss des Zweirades und verursachten dadurch einen Schaden von rund 400 Euro. Es gelang ihnen jedoch nicht, das Fahrzeug zu stehlen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz)
  • Ersteller: Tom Erik Richter und Staatsanwaltschaft Leipzig In der 288. Medieninformation der Polizeidirektion Leipzig bat die Polizei um Hinweise zu einem unbekannten Täter, der am 5. Juli einen 46-Jährigen ausgeraubt hatte. Derselbe Täter versuchte am 10.07.2026 auf eine ähnliche Art und Weise einen 36-Jährigen auszurauben. Durch Ermittlungsarbeit der Leipziger Kriminalpolizei konnte der Täter (20, georgisch) bekannt gemacht werden, woraufhin er verurteilt und im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft Leipzig auf Veranlassung der Ausländerbehörde der Stadt Leipzig schlussendlich abgeschoben wurde. Das Kommissariat für Raubdelikte konnte den 20-Jährigen, der im Vorfeld bereits wegen anderer Delikte auffällig war, über verschiedene elektronische Spuren ermitteln. So gelang es den Beamten, dass geraubte Mobiltelefon sicherzustellen und an den Eigentümer zu übergeben. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich auch Hinweise, dass der 20-Jährige das Land zeitnah verlassen will. Aufgrund dessen wurde der Tatverdächtige nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig im Rahmen einer Durchsuchung seines Aufenthaltsortes am 15. Juli vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung konnten die Beamten zahlreiche Beweismittel sichern. Unter anderem wurden auch Gegenstände gefunden bei denen ein Zusammenhang zu bekannten Betrugs- und Eigentumsdelikten geprüft wurden. Der Heranwachsende wurde am Folgetag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der antragsgemäß gegen den beschuldigten einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der schweren räuberischen Erpressung und des versuchten schweren Raubes erließ und den Haftbefehl wegen Fluchtgefahr in Vollzug setzte. Anschließend wurde er in die Jugendstrafvollzugsanstalt verbracht. Am 05.10.2026 wurde der Heranwachsende vom Amtsgericht Leipzig - Jugendschöffengericht -unter Einbeziehung mehrerer Verfahren wegen besonders schwerer räuberischen Erpressung in Tatmehrheit mit versuchtem besonders schweren Raub in Tatmehrheit mit gemeinschaftlichem Diebstahl in zwei Fällen in Tatmehrheit mit vorsätzlichem unerlaubtem Führen einer Schusswaffe nach Jugendstrafrecht zu einer Einheitsjugendstrafe von einem Jahr ohne Bewährung verurteilt, die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet und der Untersuchungshaftbefehl mangels weiterhin vorliegender Fluchtgefahr aufgehoben. Aufgrund von aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen wurde der Verurteilte – im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft Leipzig, die insoweit dem Abschiebungsverfahren gegenüber dem Vollstreckungsverfahren den Vorrang eingeräumt hat - unmittelbar nach Urteilsverkündung in eine richterlich angeordnete Sicherungshaft zum Zwecke der Abschiebung genommen. Am 6. Oktober 2026 wurde die Rückführung des Heranwachsenden nach Georgien vollzogen. Damit trat ein von der Ausländerbehörde ausgesprochenes und fünf Jahre gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot in Kraft. Soweit mit Blick auf die angestrebte Abschiebung seitens der Staatsanwaltschaft von der Vollstreckung der Jugendstrafe abgesehen wurde, würde diese nachgeholt, wenn der Verurteilte wieder nach Deutschland einreist.