Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Klassen ab der Jahrgangsstufe 8 haben von Montag, den 26.10., bis Freitag, den 30.10.2026 die Möglichkeit, für 90 Minuten mit einer der letzten Überlebenden der Shoah ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen des Zeitzeugenprojekts »Demokratieerziehung/Gespräche mit Überlebenden des NS-Regimes an sächsischen Schulen« besucht die Zeitzeugin Anna Strishkowa die Stadt Leipzig, erzählt von ihrem Leben und beantwortet Fragen der Teilnehmenden. Da sie kein Deutsch spricht, wird eine Dolmetscherin vor Ort sein. Über die Biografie der Frau und ihre Erzählungen erfahren die Schülerinnen und Schüler, was es heißt, in einer menschenverachtenden Diktatur leben zu müssen. Grundrechte, die nicht respektiert werden, ständige Demütigung und Entwürdigung, die stete Lebensgefahr und die Ermordung der eigenen Familie – dies sind Schicksale, die zum Nachdenken über für jede Gesellschaft elementare Werte anregt. Das Schicksal der Zeitzeugin und ihre Erzählung machen die Shoah greifbar und emotional erlebbar. Die Veranstaltung wird für Schulen kostenfrei angeboten. Das Projekt wird seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit zwischen dem Sächsischen Kultusministerium und dem Maximilian-Kolbe-Werk e.V. durchgeführt. Letzterer ist ein Hilfswerk für die Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos in Mittel- und Osteuropa. Datum, Veranstaltungsorte und Zeit (Montag bis Donnerstag jeweils von 10 – 11.30 Uhr, Freitag von 9.00 – 10.30 Uhr): * Mo., der 26.10., und Di., der 27.10.: Stadtbibliothek Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10–11, 04107 Leipzig * Mi., der 28.10., und Do., der 29.10.: Petri-Oberschule Leipzig, Glockenstraße 6, 04103 Leipzig * Fr., der 30.10.: Johannes-Kepler-Gymnasium Leipzig, Dieskaustraße 76, 04229 Leipzig An den jeweils 90‑minütigen Gesprächen nehmen mehrere Klassen mit ihren Lehrkräften teil. Ablauf: 1. Begrüßung und Anmoderation – Herr Thiele 2. Erzählung Frau Strishkowa mit konsekutiver Verdolmetschung durch Frau Jekic 3. Fragen und Gespräch – Alle 4. Dank und Abschied – Herr Thiele Pressevertreter melden sich bei Interesse beim Ansprechpartner im Landesamt für Schule und Bildung: Herr Ingolf Thiele – ingolf.thiele@lasub.smk.sachsen.de
  • Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter begrüßt den von den Unterhändlern der Fraktionen im EU-Parlament ausgehandelten Kompromiss zu künftigen CO₂-Grenzwerten für Neuwagen. Eine Zustimmung des Parlamentes steht noch aus. Die geplante Anpassung eröffnet aus seiner Sicht die Chance, Klimaschutz und die wirtschaftliche Realität der Automobilindustrie stärker miteinander in Einklang zu bringen. Staatsminister Panter: »Ich habe immer für Pragmatismus und Augenmaß geworben. Der eingeschlagene Weg hin zur Elektromobilität ist richtig und wichtig. Er muss aber so gestaltet werden, dass unsere Automobilindustrie wettbewerbsfähig bleibt und Arbeitsplätze nicht gefährdet werden. Gerade für Sachsen mit seinen Automobilstandorten und zahlreichen Zulieferern brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen, die den Unternehmen Spielraum und Luft für Investitionen lassen.« Dem Kompromiss zufolge sollen die CO₂-Emissionen neuer Fahrzeuge bis 2035 um 95 Prozent gegenüber 2021 sinken. Durch den Einsatz klimafreundlich produzierten Stahls soll eine Reduzierung um 87,5 Prozent ausreichen können. Damit bliebe der Verkauf neuer Verbrenner und Hybridfahrzeuge auch nach 2035 möglich. Die bisherige Regelung sah vor, dass Neuwagen ab 2035 keine CO₂-Emissionen mehr im Fahrbetrieb verursachen dürfen. Panter: »Unabhängig vom jetzigen Kompromiss ist entscheidend, dass die Elektromobilität weiter vorankommt und zugleich die industrielle Wertschöpfung in Europa gesichert wird. Dafür brauchen wir wettbewerbsfähige Produktionsbedingungen, eine gute Ladeinfrastruktur und bezahlbare Fahrzeuge. Jetzt kommt es darauf an, Klimaschutz und industrielle Stärke auch in den weiteren EU-Beratungen zusammenzudenken.«
  • Im kommenden Jahr feiert der Sachsenring sein 100-jähriges Jubiläum. Der ADAC Sachsen nimmt den Geburtstag zum Anlass und startet gemeinsam mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) ein deutschlandweit einzigartiges Digitalisierungsprojekt. Im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogrammes für Wissenschaft und Kultur des Freistaates Sachsen (LDP) werden historische Dokumente wie die Programme der Rennstrecke seit 1927 digitalisiert und weltweit online verfügbar gemacht. Die Sammlung beleuchtet die Entwicklung der Rennstrecke von ihren Ursprüngen bis in die Gegenwart – von frühen Straßenrennen über Phasen des Umbruchs in der Zeit des Nationalsozialismus und der DDR bis hin zu aktuellen Entwicklungen rund um die Traditionsstrecke. Am Dienstag, den 20. Oktober 2026, hat Klaus Klötzner, Vorstandsvorsitzender des ADAC Sachsen e.V., symbolisch die historischen Programmhefte an Katrin Stump, Generaldirektorin der SLUB Dresden, übergeben. Bereits seit einigen Monaten werden die über 130 Programmhefte, die es seit 1927 zu Motorsportveranstaltungen am Sachsenring gab, an der SLUB digitalisiert. Aktuell sind bereits rund 50 Hefte der Jahre 1927 bis 1990 auf dem Online-Portal SACHSEN.DIGITAL veröffentlicht und können von allen Interessierten kostenfrei eingesehen werden. Alle weiteren Ausgaben befinden sich derzeit im Digitalisierungsprozess und werden im Laufe der kommenden Monate verfügbar sein. Das Projekt ist in dieser Form einmalig in Deutschland und wird durch das Landesdigitalisierungsprogramm für Wissenschaft und Kultur (LDP) ermöglicht, mit dem der Freistaat Sachsen die Digitalisierung sächsischen Kulturgutes unterstützt. So konnten in den letzten Jahren über 18 Millionen Textseiten und Bilder aus ganz Sachsen weltweit zugänglich gemacht werden. Allein im vergangenen Jahr gab es rund sechs Millionen Zugriffe auf die Digitalisate. Katrin Stump, Generaldirektorin der SLUB Dresden, betont: »Der Sachsenring ist ein Stück sächsische Identität und lebendige Alltagsgeschichte. Dass wir diese Dokumente aus fast 100 Jahren nun lückenlos und kostenfrei online bereitstellen können, zeigt die enorme Spannweite unserer Arbeit: Mit dem Landesdigitalisierungsprogramm sichern wir nicht nur klassisches Kulturgut, sondern machen breitenwirksame Regional- und Sportgeschichte für alle Menschen weltweit erlebbar. Es ist daher von enormer Bedeutung für Forschung, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe, dass wir vom Freistaat auch in den kommenden Jahren ausreichend Mittel erhalten, um diese erfolgreiche Arbeit fortzuführen.« Die besondere gesellschaftliche Bedeutung der Traditionsrennstrecke wird auch von offizieller Seite gewürdigt: Die einzigartige Fankultur am Sachsenring wurde vor Kurzem in die Sächsische Landesliste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Bei einer Führung durch das Digitalisierungszentrum der SLUB Dresden konnten die Pressevertreterinnen und Pressevertreter den Weg nachvollziehen, den die historischen Programmhefte vom Papiereinband bis zum hochauflösenden Digitalisat durchlaufen. »Beeindruckend, mit welcher Expertise und Infrastruktur hier sächsische Kulturgüter digitalisiert werden«, äußert sich Klaus Klötzner, Vorstandsvorsitzender des ADAC Sachsen e.V. »Wir freuen uns sehr, den Sachsenring als Kultrennstrecke mit seiner langen Tradition in den Sammlungen der SLUB vertreten zu wissen. Das Projekt ist auch für uns einzigartig, und wir freuen uns, die Programmhefte zur Verfügung stellen zu dürfen. Mal sehen, was wir noch in unseren Archiven entdecken.« Neben der Leihgabe zur Digitalisierung überreichte Klötzner auch einige Originalexemplare als dauerhafte Schenkung an die SLUB, wo Besucherinnen und Besucher sie künftig vor Ort einsehen können. Teile der umfassenden Programmheftsammlung werden bei der ADAC Sachsenring Classic vom 7. bis 9. Mai 2027 im Rahmen der großen Jubiläumsfeier gemeinsam mit weiteren Zeitdokumenten ausgestellt. Die Veranstaltung wird der Startschuss und gleichzeitig das Highlight der Jubiläumsfeiern im kommenden Jahr darstellen. Das gemeinsame Projekt von ADAC Sachsen und SLUB Dresden geht indessen weiter: Aktuell prüfen die Partner weitere Zeitdokumente des Sachsenrings, darunter historische Postkartensammlungen sowie originale Filmaufnahmen aus den Anfangsjahren der Traditionsrennstrecke. Die Digitalisierung und Zugänglichmachung der historischen Filmaufnahmen soll über das Programm zur Sicherung des audiovisuellen Erbes in Sachsen (SAVE) erfolgen. SAVE wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus aus Haushaltsmitteln des Freistaates Sachsen gefördert und von der SLUB Dresden in Kooperation mit dem Filmverband Sachsen koordiniert. Derzeit suchen beide Partner eine Lösung, wie das geplante Vorhaben trotz knapper Mittel umgesetzt werden könnte.
  • Der Freistaat Sachsen fördert in Kriebstein (Landkreis Mittelsachsen) ein innovatives Vorhaben der Kreislaufwirtschaft mit 9,85 Millionen Euro. Wirtschaftsminister Dirk Panter hat heute den Fördermittelbescheid an das Unternehmen Honext x WEPA GmbH übergeben. Es beabsichtigt, an dem Traditionsstandort der sächsischen Papierindustrie hochwertige Faserplatten aus recyceltem Material zu fertigen. Die Fördermittel stammen aus dem Bund-Länder-Programm GRW-RIGA (Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur«). Das Vorhaben wird auch von der Europäischen Investitionsbank (EIB) unterstützt: Sie stellt ein Darlehen in Höhe von 22,4 Millionen Euro bereit, das bereits im Frühjahr angekündigt wurde. Wirtschaftsminister Dirk Panter sagte heute in Kriebstein: »Innovation findet nicht nur in den großen Städten statt. Sie entsteht überall dort, wo Menschen Ideen haben und Verantwortung übernehmen. Gerade unser ländlicher Raum bietet enormes Potenzial: engagierte Unternehmen mit Tradition und Weitblick, kreative Menschen mit dem Gespür für neue Geschäftsmodelle. Die Faserplatten aus Kriebstein sind innovativ und zugleich international vermarktbar. Die Förderung ist gut angelegtes Geld, denn das Vorhaben hat Vorbildcharakter für die Kreislaufwirtschaft im Freistaat Sachsen und darüber hinaus für ganz Europa. Das möchten wir mit unserem GRW-Programm zum Erfolg führen.« Die Honext x WEPA GmbH ist ein Joint Venture der WEPA Gruppe mit Stammsitz in Arnsberg-Müschede (Nordrhein-Westfalen), die bereits ein Werk zur Herstellung von Hygienepapier in Kriebstein betreibt, und dem spanischen Faserplatten-Spezialisten Honext Material (Barcelona). Das Unternehmen investiert rund 39 Millionen Euro in den Aufbau von zwei Produktionslinien zur Herstellung der neuartigen Faserplatten. Es handelt sich um die erste Fabrik dieser Art in Europa. Die Faserplatten bestehen zu 100 Prozent aus aufbereiteten Recyclingfasern und ergänzenden Faserstoffen aus der Hygienepapiererzeugung. Auf Zusatzstoffe wie Leim wird verzichtet. Die vollständig recycelbaren Platten verbinden eine hohe Stabilität, ein geringes Gewicht sowie sehr gute akustische Eigenschaften und eröffnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Bau- und Raumkonzepten. Anwendungsgebiete sind u.a. Innenraumverkleidungen, Akustiklösungen und Messebauten. Der Vertrieb der innovativen Platten erfolgt in Europa unter dem Markennamen HONEXT®. Produziert werden die Faserplatten künftig am WEPA-Standort Kriebstein. Dort wird der Standort gezielt weiterentwickelt: Ergänzend zur bestehenden Hygienepapierproduktion entsteht auf benachbartem Gelände eine zusätzliche Produktionsanlage für zirkuläre Faserplatten. Die für die Plattenherstellung vorgesehenen Faserstoffe werden direkt vor Ort weiterverarbeitet. So werden regionale Wertschöpfungsketten gestärkt, und es wird ein konkreter Beitrag zur industriellen Transformation und zur Kreislaufwirtschaft geleistet. Martin Krengel, Vorstandsvorsitzender der WEPA Gruppe, betonte bei der Bescheidübergabe: »Mit der Produktionsstätte für zirkuläre Faserplatten entsteht in Kriebstein ein Leuchtturm für die Kreislaufwirtschaft in Europa. Wir freuen uns sehr, dass der Freistaat Sachsen das Potenzial dieser Initiative erkannt hat und sie fördert. Mit unserer Initiative schreiben wir die Geschichte des traditionsreichen Standorts Kriebstein fort. Unsere Investition ist eine Investition in die Zukunft. Sie eröffnet vielfältige Chancen auch für den Standort Kriebstein. All unseren Partnern möchten wir für das gemeinsame Vorantreiben des Vorhabens herzlich danken.« Hintergrund: GRW-Förderung in Sachsen Das Bund-Länder-Programm GRW mit seinen Teilprogrammen GRW-Infra und GRW-RIGA ist das wichtigste Instrument der Wirtschafts- und Strukturpolitik in Sachsen. Das sächsische Kabinett hat am 19. Mai 2026 beschlossen, die beiden GRW-Richtlinien neu zu fassen. Damit setzte Sachsen ein zentrales Vorhaben aus dem Ende März von Wirtschaftsminister Dirk Panter vorgestellten Zukunftspaket I um. Die Förderung für die kommunale wirtschaftsnahe Infrastruktur (Infra) und die einzelgewerbliche Wirtschaft (RIGA) wurde deutlich vereinfacht. Über die WEPA Gruppe Die WEPA Gruppe sichert mit ihren Produkten Hygiene und Gesundheit für Millionen von Menschen in Europa – jeden Tag und überall. Das zukunftsorientierte Familienunternehmen beschäftigt mehr als 4500 Mitarbeitende an 15 europäischen Produktionsstandorten. WEPA ist einer der drei größten Hygienepapierhersteller in Europa und Experte in der Herstellung von Hygienepapieren aus Recyclingfasern. 1990 beteiligte sich WEPA an der Gründung der Verarbeitungs- und Vertriebsgesellschaft Kriepa GmbH in Kriebstein als Joint Venture, die 2001 vollständig von der WEPA Gruppe übernommen wurde. Heute stellen 275 Mitarbeitende im WEPA Werk in Kriebstein Taschentücher und Kosmetiktücher her. Über Honext Material Honext Material S.L. mit Sitz in Barcelona, Spanien, ist ein Unternehmen für kreislauffähige Materialien, das Pionierarbeit bei der Umwandlung von Industrieabfällen in hochwertige, nachhaltige Bauprodukte leistet. Nach über einem Jahrzehnt der Forschung und Entwicklung hat Honext Material ein eigenes industrielles Verfahren entwickelt, mit dem Abfälle auf Zellulosebasis zu vollständig recycelbaren Platten für Architektur und Innenausstattung upcycelt werden. Die in ganz Europa verwendeten HONEXT®-Platten bieten eine zertifizierte kreislauffähige Alternative zu herkömmlichen Materialien und verbinden Nachhaltigkeit, Innovation und Leistungsfähigkeit. Über die Honext x WEPA GmbH Die Honext x WEPA GmbH ist ein Joint Venture der WEPA Gruppe und dem spanischen Faserplatten-Spezialisten Honext Material. Das Unternehmen plant, am Standort Kriebstein Faserplatten aus aufbereiteten Recyclingfasern und ergänzenden Faserstoffen aus der Hygienepapiererzeugung herzustellen, die unter dem Markennamen HONEXT® in Europa vertrieben werden. Bei Rückfragen an die WEPA Gruppe: Unternehmenskommunikation Tim Vormweg E pr@wepa.eu T +49 (0) 2932 307-191 www.wepa.eu
  • verantwortlich: Kai Siebenäuger (ks), Eduard Schreiber (es) Lkw-Brand BAB 4 Görlitz - Dresden, Anschlussstelle Ohorn 19.10.2026, 17:20 Uhr Offenbar aufgrund eines technischen Defekts ist am Montagnachmittag ein Lkw auf dem Seitenstreifen der A 4 kurz nach der Anschlussstelle Ohorn in Brand geraten. Das Feuer griff zusätzlich auf den vorderen Teil des Fahrzeugs über. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Trotz Feuerwehreinsatzes brannte der Lkw vollständig aus. Es entstand ein Sachschaden von circa 100.000 Euro. Die Autobahn in Richtung Dresden wurde für fast sechs Stunden vollständig gesperrt. (es) Autobahnpolizeirevier Bautzen Tempokontrolle Bloaschütz - Cölln, S 106 19.10.2026, 08:00 Uhr - 13:00 Uhr Ein Messteam hat am Montag eine Tempokontrolle an der S 106 in Höhe des Abzweigs S 100 in Richtung Cölln durchgeführt. Während der fünfstündigen Maßnahme passierten 567 Fahrzeuge die Messstelle. 18 davon verstießen gegen die erlaubten 70 km/h. Zwölf Fahrer erhielten ein Verwarngeld, auf sechs kommt ein Bußgeldbescheid zu. Ein Skoda-Fahrer war mit 94 km/h der unrühmliche Spitzenreiter des Tages. Er muss sich auf einen Punkt und 100 Euro Bußgeld einstellen. (es) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Einbrecher am Werk Wilthen, Schulstraße 18.10.2026, 00:00 Uhr - 19.10.2026, 00:00 Uhr 19.10.2026, 06:00 Uhr polizeibekannt Unbekannte Täter haben von Sonntag zu Montag in einem Wirtschaftsgebäude einer Bildungseinrichtung in Wilthen ihr Unwesen getrieben. Die mutmaßlichen Täter drangen in das Gebäude ein und durchwühlten mehrere Schränke. Sie stahlen unter anderem Bargeld und machten sich am Sicherungskasten zu schaffen. Die Stromversorgung wurde unterbrochen und Lebensmittel verdarben. Es entstand Stehl- und Sachschaden in Höhe von circa 3.500 Euro. Das Polizeirevier Bautzen sicherte Spuren vor Ort und übernahm die Ermittlungen. (es) Skoda gestohlen Sohland a. d. Spree, OT Wehrsdorf 18.10.2026, 19:30 Uhr - 19.10.2026, 09:00 Uhr Unbekannte Täter haben von Montag zu Dienstag in Wehrsdorf einen Skoda gestohlen. Das Fahrzeug war zehn Jahre alt und hatte einen Zeitwert von ungefähr 10.000 Euro. Die Soko Kfz übernahm die Ermittlungen. (es) Motorrad mit Beiwagen verunfallt - Zeugenaufruf Arnsdorf - Radeberg, S 159, S 177 16.10.1026, 18:00 Uhr Am Freitagabend ist aus bislang ungeklärter Ursache auf der S 159 zwischen Arnsdorf und Radeberg ein 76-jähriger Motorrad-Lenker mit Beiwagen verunfallt. Im Gespann befand sich noch eine 69-jährige Sozia. Offenbar fuhr ein bislang unbekannter Pkw-Lenker von der S 159 auf die S 177 auf und missachtete die Vorfahrt. Laut Zeugenaussagen soll das Gespann dann ausgewichen, die Böschung heruntergefahren und dann auf der Seite zum Liegen gekommen sein. Fahrer und Beifahrerin kamen schwer- und leichtverletzt in Krankenhäuser. Der Pkw-Lenker verließ die Unfallstelle. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst ermittelt und sucht Zeugen des Unfalls. Aufgrund des Spurenbildes besteht die Möglichkeit eines Zusammenstoßes. Hinweise nimmt das Polizeirevier Kamenz unter der Rufnummer 03578 352 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (ks) Diebstahl auf Baustelle Radeberg, Ferdinand-Freiligrath-Straße 16.10.2026, 16:00 Uhr - 19.10.2026, 07:30 Uhr Unbekannte Diebe sind übers Wochenende an der Ferdinand-Freiligrath-Straße in Radeberg auf eine Baustelle eingebrochen. Die Täter verschafften sich auf unbekannte Weise Zutritt zum Gelände und entwendeten Baugeräte im Gesamtwert von circa 2.000 Euro. Beamte des Polizeireviers Kamenz sicherten Spuren und nahmen die Ermittlungen auf. (es) Schwarzfahrer erwischt Radeberg, Heidestraße 19.10.2026, 23:20 Uhr In den Nachtstunden von Montag zu Dienstag hat ein Streifenteam einen Schwarzfahrer in Radeberg erwischt. Ein 50-Jähriger führte seinen Kia im öffentlichen Verkehr, obwohl er nicht im Besitz der Fahrerlaubnisklasse B war. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle auf der Heidestraße konnte der Mann somit keinen Führerschein vorlegen. Die Besatzung untersagte ihm die Weiterfahrt und nahm eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis auf. (es) Dieselkraftstoff abgezapft Kühnicht – Riegel, S 108 16.10.2026, 15:00 Uhr - 19.10.2026, 07:15 Uhr Dieseldiebe haben am Wochenende eine Baustelle entlang der S 108 zwischen Kühnicht und Riegel angegriffen. Diese machten sich an den dort abgestellten Lkw sowie einem Dumper zu schaffen. Bei der Tat brachen sie die Tankdeckel auf und entnahmen den Diesel. Sie verursachten einen Vermögensschaden von knapp 2.000 Euro und Sachschaden von etwa 100 Euro. Nun ermittelt der Kriminaldienst Hoyerswerda zum Sachverhalt. (es) Trunkenheit im Verkehr Hoyerswerda, Lessingstraße 19.10.2026, 17:00 Uhr Beamte des Reviers Hoyerswerda haben am Montagnachmittag einen stark alkoholisierten Autofahrer auf der Lessingstraße in Hoyerswerda aus dem Verkehr gezogen. Ein 34-Jähriger hatte vor Fahrtantritt zu tief ins Glas geschaut. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,98 Promille. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt, ordneten eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein sicher. Der Verkehrsermittlungsdienst des Reviers ermittelt wegen Trunkenheits im Verkehr. (es) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Tätliche Auseinandersetzung am Bahnhofsvorplatz Görlitz, Bahnhofsvorplatz 19.10.2026, 14:10 Uhr Am Montagnachmittag ist es am Görlitzer Bahnhofsvorplatz zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Bei der Handgreiflichkeit wurden zwei Personen leicht verletzt. Beamte des Polizeireviers stellten einen 47-jährigen deutschen Tatverdächtigen sowie zwei 39- und 27-jährige Geschädigte fest. Der Kriminaldienst ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. (es) Verkehrsunfall mit leichtverletztem Radfahrer Görlitz, Hospitalstraße 19.10.2026, 18:10 Uhr Am Montagabend ist es in der Görlitzer Innenstadt zu einem Verkehrsunfall zwischen Pkw und Radfahrer gekommen. Ein 50-jähriger Biker fuhr auf der Hospitalstraße in Richtung Krölstraße. Als er das stehende Fahrzeug eines 45-Jährigen passieren wollte, öffnete der Pkw-Lenker die Fahrertür. Dabei kollidierte der Radler mit dem entstandenen Hindernis, stürzte und wurde leicht verletzt. Ein Streifenteam nahm den Unfall auf und leitete Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. (es) Mutmaßlichen Fahrraddieb erwischt Zittau, Hochwaldstraße 20.10.2026, 00:55 Uhr Beamte des Polizeireviers Zittau-Oberland haben in der Innenstadt in der Nacht zu Dienstag einen mutmaßlichen Fahrraddieb erwischt. Ein 28-Jähriger führte auf der Hochwaldstraße ein hochwertiges E-Bike mit sich, bei dem das Hinterrad und der Sattel fehlten. Die Ordnungshüter sprachen den deutschen Mann auf die Herkunft des einstigen Zweirades an. Einen Eigentumsnachweis konnte er nicht vorlegen. Die Polizisten stellten das Fahrrad sicher und nahmen eine Anzeige wegen Diebstahls auf. (es) An der Eingangstür gescheitert Seifhennersdorf, Nordstraße 16.10.2026 15:30 Uhr - 19.10.2026 06:45 Uhr Am Wochenende haben Unbekannte versucht eine Eingangstür an einem Gebäude in der Nordstraße in Seifhennersdorf aufzubrechen und sind gescheitert. Sie hebelten mit einem unbekannten Werkzeug an dem Zugang, doch kamen nicht in das Gebäude. Das Polizeirevier Zittau ermittelt. (es) Bei Arbeitsunfall verletzt Zittau, Ostritzer Allee 20.10.2026, 11:00 Uhr Am Dienstagvormittag ist ein 41-Jähriger bei einem Arbeitsunfall an der Ostritzer Allee in Zittau schwerverletzt worden. Offenbar war der Mann von einem Gerüst gestürzt. Er kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren. Die Kriminalpolizei ermittelt. (ks) Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren Weißwasser/O.L., Bahnhofstraße 19.10.2026, 23:10 Uhr Beamte des Reviers Weißwasser haben in der Nacht zu Dienstag im Stadtgebiet Weißwasser einen unter Betäubungsmitteleinfluss stehenden E-Scooter-Fahrer erwischt. Die Ordnungshüter kontrollierten den 42-jährigen deutschen Mann und führten einen Drogentest durch. Die Probe reagierte positiv auf Amphetamin. Daraufhin ordneten sie eine Blutentnahme an, untersagten die Weiterfahrt und nahmen eine Anzeige auf. (es)