Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Derzeit keine Tiertransporte aus Sachsen in den Nahen Osten
Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage im Nahen Osten hat das für Tierschutz zuständige Sozialministerium eine lagebedingte Anpassung der Genehmigungspraxis für Tiertransporte in diese Region vorgenommen. Demnach sind Tiertransporte von Nutztieren (Hausrindern, Hausschafen, Hausziegen und Hausschweinen) wegen der Eskalation und auch auf Basis der aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes nach Israel, die palästinensischen Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen nicht genehmigungsfähig. Das Sozialministerium hat die sächsischen Veterinärbehörden per Erlass angewiesen, entsprechende Anträge aufgrund der aktuellen Lage abzulehnen. Die für Tierschutz zuständige Sozialministerin Petra Köpping erklärt: »Wir beobachten beständig die Situation bei den Tiertransporten. Die sich verfestigende Situation auf den Transportrouten in den Nahen Osten lassen aktuell Tiertransporte nicht mehr zu. Das Wohl der Tiere auf dem Transport und nicht zuletzt auch die Gesundheit der begleitenden Beschäftigten können derzeit nicht sichergestellt werden. Deshalb muss der Handel von Nutztieren in die vom Krieg betroffenen Länder und die Anrainerstaaten momentan ausgesetzt werden. Dies dient der Sicherheit von Mensch und Tier. Unkalkulierbare Verzögerungen oder auch Umleitungen der Transporte können deren Dauer erheblich verlängern. Damit steigt das Risiko für Stress, Verletzungen und Leiden der Tiere deutlich an. Das ist nicht hinnehmbar." Aufgrund der militärischen Eskalation seit Februar 2026 wurden mehrere Lufträume gesperrt. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie etwa die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen. Auch zivile Einrichtungen wie Behörden und Hotels arbeiten eingeschränkt. Dadurch kann der Schutz der Tiere beim Transport in die genannten Gebiete aktuell nicht mehr mit der erforderlichen Sicherheit gewährleistet werden. Das dynamische Kriegsgeschehen lässt eine verlässliche Prognose oder Plausibilitätsprüfung der Transporte nicht mehr zu. So kann nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass den Tieren aufgrund von unvorhersehbaren Verzögerungen oder Blockaden Verletzungen oder unnötige Leiden zugefügt werden. Auch ist die Einhaltung einer möglichst kurzen Beförderungsdauer sowie eines Transports ohne Verzögerungen unter den gegebenen Umständen logistisch nicht möglich. Deshalb muss die Abfertigung von Tiertransporten in die genannten Länder und Gebiete solange untersagt bleiben, wie die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland bestehen. Ebenso wie Sachsen hat auch das Land Niedersachsen den Transport von Nutztieren in die genannten Länder derzeit untersagt. Hintergrundinformationen: Nach dem wegweisenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) darf beim Transport von Tieren in Drittländern der EU-Tierschutzstandard nicht an der EU-Außengrenze enden. Es ist erforderlich, dass die Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 über die gesamte Dauer der Reise bis zum Bestimmungsort eingehalten werden. Zuständig für die Genehmigung eines Transports ist das örtliche Veterinäramt des Abfahrtsortes. Im Zentrum des Verfahrens steht eine umfassende Plausibilitätsprüfung der Planung und Dokumentation im Fahrtenbuch, das sämtliche Etappen vom Start über alle Zwischenstopps bis zum Ziel präzise abbilden muss. Dabei ist die Einhaltung der maximal zulässigen Beförderungszeiten – bei Rindern beispielsweise 29 Stunden inklusive der vorgeschriebenen Pausen – auch auf ausländischen Streckenabschnitten glaubhaft darzulegen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Nachweis geeigneter Ruhe- und Versorgungsstationen in Drittländern, die zwingend den geltenden EU-Standards für Fütterung, Tränken und Ruhezeiten entsprechen müssen. Ergänzend dazu beziehen die Behörden die meteorologischen Bedingungen entlang der gesamten Route in ihre Entscheidung ein, wobei extreme Temperaturen sowie die aktuelle Sicherheitslage in der Zielregion die Genehmigungsfähigkeit unmittelbar ausschließen Es gibt fest etablierte Kommunikationswege und Netzwerke auf nationaler und europäischer Ebene, damit die lokalen Behörden zeitnah ggf. bestehende Verzögerungen, Abfertigungsschwierigkeiten oder sonstige akute Probleme in die anstehenden Genehmigungsverfahren mit einbeziehen können. In Sachsen wurden im Jahr 2025 231 Zuchtrinder in den Nahen Osten transportiert, im Jahr 2024 waren es 600 Rinder. Im Jahr 2026 gab es bisher keine Transporte. -
BioOst 2026: Innovative und regionale Bio-Trends im Fokus
Die neuesten Produkte und Dienstleistungen für den Bio-Fachhandel, Einzelhandel sowie die Gastronomie stehen im Fokus der regionalen Messe BioOst, die am 11. und 12. April 2026 in Leipzig stattfindet. Am Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) präsentieren sich 16 Aussteller mit ihren Erzeugnissen und Produkten. Erstmals wird die Messe zweitägig sein und ihre Türen auch für Verbraucher öffnen. Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: »Sachsens Land- und Ernährungswirtschaft ist vielfältig aufgestellt und produziert Lebensmittel von höchster Qualität. Ein zunehmend wichtiger Baustein ist das Angebot an Bio-Erzeugnissen. Die sächsischen Öko-Erzeugerbetriebe haben sich auf das anhaltende Wachstum des Bio-Markts eingestellt und gleichzeitig die Wertschöpfung im eigenen Unternehmen durch mehr hofnahe Verarbeitung erhöht. So gehen Produktivität, Qualität und Ökologie zusammen – mit positiven Auswirkungen auf Flora, Fauna und die Gewässergüte im Freistaat. Ich freue mich, dass auf dem diesjährigen sächsischen Gemeinschaftsstand die Unternehmen ihr breites Angebot und ihre Innovationskraft zeigen können.« »Fach-Einkäufer und Verbraucher für Bio-Produkte und -Erzeugnisse zu begeistern, aber auch die Aspekte Resilienz, Nachhaltigkeit und Ernährungssicherheit in den Fokus zu rücken, dafür bietet die Messe einmal mehr das ideale Umfeld. Ein wachsender Bio-Lebensmittelmarkt zeigt, dass das Potenzial nach wie vor groß ist, um sich weitere Märkte zu erschließen und neue Kunden zu gewinnen für die bio und regional zentrale Kaufkriterien sind. In diesem Zusammenhang begrüßen wir auch die Öffnung der Messe für Verbraucher, bietet sie doch den Ausstellern die Möglichkeit, direkt mit den Kunden in Kontakt zu kommen und persönliches Feedback zu ihren Produkten und Dienstleistungen einzuholen«, erklärt WFS-Geschäftsführer Thomas Horn. »Wir sind dieses Jahr zum ersten Mal beim Gemeinschaftsstand Sachsen mit dabei. Wir erhoffen uns, das wir auf einer großen Gemeinschaftsfläche besser wahrgenommen werden, als wenn wir irgendwo alleine stünden. Da sich die BioOst dieses Jahr zum ersten Mal auch für Endverbraucher und Nicht-Fachbesucher öffnet, wird es sehr viel mehr Erklärungsbedarf geben, als wenn man in der Branche unter sich ist. Da kann es nicht schaden, einen guten Nachbarn an der Seite und das sächsische Ministerium im Rücken zu haben. Zumal sich das ganze Anmeldeverfahren über das Ministerium und die WFS als völlig unkompliziert und extrem freundlich herausgestellt hat«, sagt Sella Mevert von der Gut Krauscha GmbH. Aussteller auf der BioOst Folgende Aussteller sind vertreten: • Aronia Original Naturprodukte GmbH aus Dresden, • Biohof Hausmann aus Rochlitz, • Elb-Ferment UG aus Dresden, • Firma edelsauer, Inh. Andreas Vogel, aus Leipzig, • Gewissensbisse, Inh. Frederike Eisenkolb, aus Lengenfeld, • Gut Krauscha GmbH aus Klein Krauscha, • Hofkäserei Schönborn aus Schönborn, • Hülsenreich GmbH aus Leipzig, • Landgut Nemt GmbH aus Wurzen, • Landwirtschaftsbetrieb Matthias Schneider aus Arzberg/Pülswerda, • Maik Reinhardt Kaffeemaschinen aus Burgstädt, • natur-reich-inform, Inh. Anna-Theresia Schmidt, aus Klipphausen, • OrganicDeli GmbH aus Leipzig, • PassionBio Naturprodukte GmbH aus Klipphausen • Rosenberg Delikatessen aus Leipzig, • Stadtgut Görlitz GmbH. Die WFS organisiert die sächsische Gemeinschaftsbeteiligung im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL). Ökologischer Landbau in Sachsen Der ökologische Landbau in Sachsen ist weiter auf Wachstumskurs. Im Jahr 2025 nahm die Öko-Fläche im Freistaat um 2.873 Hektar im Vergleich zum Vorjahr zu. Auf über 92.000 Hektar wurde ökologisch gewirtschaftet, das entspricht einem Anteil von 10,3 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Sachsen. Auch die Anzahl der Bio-Erzeugerbetriebe ist 2025 auf nun 936 angestiegen. Dabei verarbeiten immer mehr von ihnen hofeigene Erzeugnisse in ihren Betrieben. Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 134 Bio-Betriebe mit Hofverarbeitung, das sind gut 10 Prozent mehr als 2024. Ein Rekordwert ist beim ökologischen Anbau von Gemüse zu verzeichnen. Hier stieg die Fläche in Sachsen innerhalb eines Jahres um 40 Prozent auf 828 Hektar. Zum Vergleich: bundesweit werden knapp 16 Prozent der gesamten Gemüsefläche ökologisch bewirtschaftet. Einen bedeutenden Anteil an der sächsischen Gemüseproduktion insgesamt hat der Anbau von Gemüseerbsen. Mit 53 Prozent der bundesdeutschen Erbsenfläche ist Sachsen sogar der größte Produzent in Deutschland. Der positive Trend im Ökolandbau setzt sich auch hier fort: 30 Prozent der knapp 2.700 Hektar sächsischer Erbsenfläche werden inzwischen ökologisch bewirtschaftet. -
Exponate aus der »Runden Ecke" wiedergefunden | Zeugenaufruf - Reifen an 20 Fahrzeugen zerstochen | Brandstiftung im Keller
Verantwortlich: Paul Engelmann (pe), Chris Graupner (cg) Exponate aus der "Runden Ecke" wiedergefunden Ort: Leipzig (Zentrum), Naundörfchen Zeit: 02.04.2026, gegen 16:00 Uhr Bei einer Durchsuchung am Donnerstagnachmittag stellte die Polizei mehrere Ausstellungsstücke aus dem Museum in der "Runden Ecke" sicher. Ein Mitarbeiter des Museums hatte auf einer Verkaufsplattform nach älteren Gegenständen gesucht. Dabei fand er einen Computer aus DDR-Zeiten, einen Robotron A5120. Ein solches Modell war in der Vergangenheit aus dem Keller des Museums gestohlen worden. Seit Ende letzten Jahres wurde mehrfach in das Museum eingebrochen und diverse Exponate entwendet. Zum vereinbarten Kauftermin am vergangenen Donnerstagnachmittag zog der Mitarbeiter die Polizei hinzu. Der Tatverdächtige (16) hatte zudem weitere Exponate zum Kauf angeboten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde eine Wohnungsdurchsuchung bei ihm durchgeführt. Dabei fand die Polizei im Keller des Tatverdächtigen den gestohlenen Computer, drei Bilder, ein Nachtsichtgerät mit Zubehör, ein Luftgewehr und ein sogenanntes Feuerleitgerät der ehemaligen NVA. Diese Gegenstände konnten zweifelsfrei den zurückliegenden Einbruchsdiebstählen in der "Runden Ecke" zugeordnet werden. Die Exponate wurden sichergestellt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. (pe) Zeugenaufruf - Reifen an 20 Fahrzeugen zerstochen Ort: Geithain, Stadtgebiet Zeit: 07.04.2026, gegen 02:00 Uhr In der Nacht von Montag zu Dienstag wurden in Geithain an mindestens 20 Fahrzeugen Reifen zerstochen und zum Teil der Lack zerkratzt. Die angegriffenen Pkw unterschiedlicher Marken und Typen waren in der Hospitalstraße, Bahnhofstraße, Markt, Katharinenstraße und auf dem Parkplatz in der Colditzer Straße geparkt. Unbekannte hatten teils einen und teils mehrere Reifen an den Autos mit spitzem Gegenstand zerstochen. An einigen zerkratzten sie zudem den Lack. Der insgesamt entstandene Schaden ist noch nicht bekannt. Es wird wegen Sachbeschädigung ermittelt. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaer Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden. (cg) Brandstiftung im Keller Ort: Bad Düben, Am Schalm Zeit: 07.04.2026, gegen 16:00 Uhr Am Dienstagnachmittag kam es im Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses zum Brandausbruch. Unbekannte hatten in einer leerstehenden Kellerbox ein Feuer entzündet, durch das ein Rohr mit Telekommunikationskabeln beschädigt wurde. Die Bewohner des Hauses mussten nicht evakuiert werden. Es wurde niemand verletzt. Die Höhe des Sachschadens wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung und wird einen Brandursachenermittler zum Einsatz bringen. Zum Einsatz kamen die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Düben, Tiefensee und Schnaditz. (pe) Automatensprengung Ort: Delitzsch, Eisenbahnstraße / Unterer Bahnhof Zeit: 08.04.2026, gegen 02:00 Uhr Am frühen Mittwochmorgen sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten am unteren Bahnhof in Delitzsch und verursachten dadurch einen Schaden in Höhe von circa 20.000 Euro. Kurz nach 2 Uhr kam es zu einer Detonation, die durch einen unbekannten pyrotechnischen Gegenstand ausgelöst wurde. Dadurch wurde der Fahrkartenautomat erheblich beschädigt. Durch die Sprengung kam es zu Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs und die Strecke Leipzig - Bitterfeld musste in beide Richtungen gesperrt werden. Vor Ort wurde die Polizeidirektion Leipzig durch die Entschärfer der Bundespolizei unterstützt, um festzustellen, ob von möglichen Resten der Pyrotechnik eine Gefahr ausging. Nach erfolgter Freigabe konnten Spuren gesichert werden. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. (pe) Brand in Grünau Ort: Leipzig (Grünau), Andromedaweg Zeit: 08.04.2026, gegen 06:00 Uhr Am Mittwochmorgen kam es im Andromedaweg zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Aus noch unbekannten Gründen brach im Keller des Hauses ein Feuer aus. Die Feuerwehr der Stadt Leipzig konnte das Feuer zügig löschen. Verletzt wurde niemand. Insgesamt wurden 12 Bewohner evakuiert. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten sie in ihre Wohnungen zurückkehren. Infolge des Brandes wurde der Keller versiegelt und der Strom abgeschaltet. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bezifferbar. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung und wird einen Brandursachenermittler zum Einsatz bringen. (pe) -
Bezirksschornsteinfeger: für sichere Wärme im Zuhause
290 bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger sorgen dafür, dass von Heizungen und Öfen keine Gefahren ausgehen. Sie überprüfen in ihren Bezirken zweimal innerhalb von sieben Jahren die Betriebs- und Brandsicherheit der Feuerstätten und dokumentieren die Ergebnisse in einem Kehrbuch. Neue Feuerungsanlagen werden von den Bezirksschornsteinfegern abgenommen. »Schornsteinfeger sind als Glücksbringer seit dem Mittelalter bekannt. Damit die Sicherheit von Feuerstätten keine Frage des Glücks ist, dafür sind im Freistaat 290 engagierte Bezirksschornsteinfeger im staatlichen Auftrag unterwegs.« informiert Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen (LDS). Die LDS ist für die Ausschreibung und Bestellung bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger im Freistaat Sachsen zuständig. Die Auswahl wird nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung getroffen. Eine Bestellung ist auf sieben Jahre befristet, eine Wiederbestellung ist möglich. In der Regel enden Bestellungen mit Vollendung des 67. Lebensjahres. Aktuell sind 290 von insgesamt 320 Kehrbezirken besetzt. Für die restlichen Bezirke musste eine Vertretung durch benachbarte Bezirksschornsteinfegermeister angeordnet werden oder es wurden Kehrbezirke aufgeteilt. Durch den Fachkräftemangel sind freiwerdende Bezirke immer schwieriger zu besetzten. Der Gesetzgeber hat mit einer Änderung des Schornsteinfeger-Handwerksgesetz reagiert. So können nun auch angestellte Schornsteinfegermeister oder Angestellte mit gleichgestellter Qualifikation, sogenannte Meistergesellen, die Feuerstättenschau vornehmen. Des Weiteren kann die Bestellung um bis zu drei Jahre über das 67. Lebensjahr hinaus verlängert werden, sofern das Einverständnis vorliegt und die gesundheitliche Eignung gegeben ist. -
Jugendliche bei Unfall schwer verletzt | Baracke abgebrannt | Tasche aus Auto gestohlen
Autoren: Lukas Reumund (lr), Sophia Zeidler (sz) und Rocco Reichel (rr) Landeshauptstadt Dresden Jugendliche bei Unfall schwer verletzt Zeit: 07.04.2026, 11:15 Uhr Ort: Dresden-Striesen Auf der Blasewitzer Straße ist am Dienstag eine Fußgängerin (14) schwer verletzt worden. Die 14-Jährige lief in Höhe der Augsburger Straße über die Straße. Dabei wurde sie von einem VW Passat erfasst, dessen Fahrer (76) in Richtung Schillerplatz unterwegs war. Die Fußgängerin wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. (lr) Tasche aus Auto gestohlen Zeit: 06.04.2026, 20:20 Uhr bis 07.04.2026, 10:45 Uhr Ort: Dresden-Löbtau Unbekannte haben aus einem Opel Meriva auf der Braunsdorfer Straße eine Tasche gestohlen. Die Täter schlugen eine Seitenscheibe des Wagens ein und entwendeten eine Umhängetasche samt einer Geldbörse in der sich unter anderem Dokumente, Geldkarten und Bargeld befanden. Der Wert des Diebesgutes beträgt knapp 200 Euro. Der Sachschaden ist noch nicht beziffert. (lr) In Seniorenzentrum eingebrochen Zeit: 05.04.2026, 12:00 Uhr bis 07.04.2026 06:25 Uhr Ort: Dresden-Gorbitz Unbekannte sind in den vergangenen Tagen in ein Seniorenzentrum am Leutewitzer Ring eingebrochen. Die Täter gelangten auf bislang unbekannte Weise in die Räumlichkeiten und öffneten dort gewaltsam die Tür zum Kassenraum. Mit einem dort gefundenen Schlüssel öffneten sie schließlich den Tresor und entwendeten etwa 3.000 Euro sowie Transponder und Schmuck. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 4.000 Euro. (sz) Steuergeräte aus Moped gestohlen Zeit: 07.04.2026, 06:45 Uhr festgestellt Ort: Dresden- Äußere Neustadt Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag mehrere Steuergeräte aus einem an der Böhmischen Straße abgestellten Moped entwendet. Die Täter beschädigten dabei Teile der Front und mehrere Abdeckungen des Rollers. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 1.500 Euro. (sz) Werkzeuge aus Rohbau entwendet Zeit: 07.04.2026, 07:00 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Leubnitz/Neuostra Unbekannte sind in den vergangenen Tagen in ein im Rohbau befindliches Gebäude an der Wilhelm-Franke-Straße eingebrochen. Die Täter hebelten die Bautüren im Inneren des Gebäudes auf und entwendeten diverses Werkzeug. Der Schaden wird auf etwa 1.600 Euro geschätzt. Wie die Unbekannten in das Gebäude gelangten ist bislang unklar. (sz) Landkreis Meißen Einbruch in Schmuckgeschäft – Zeugen gesucht Zeit: 03.04.2026, 21:00 Uhr bis 04.04.2026, 09:45 Uhr Ort: Meißen Unbekannte sind in der Nacht zu Samstag in ein Schmuckgeschäft am Domplatz eingebrochen (siehe Medieninformation Nr. 171/26 vom 6. April 2026). Zwischenzeitlich haben Ermittlungen ergeben, dass die Täter wahrscheinlich über die Burgstraße und die Fleischergasse bis zum Hahnemannsplatz geflohen sind. Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat Wahrnehmungen in Verbindung mit dem Einbruch gemacht? Wem sind auf der Fluchtroute verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Mit BMW gegen Leitplanke gestoßen – 35.000 Euro Sachschaden Zeit: 07.04.2026, 13:10 Uhr Ort: Zeithain, OT Röderau-Bobersen Bei einem Unfall ist am Dienstagmittag ein Sachschaden von etwa 35.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Der Fahrer (37) eines BMW 530i war auf der B 169 in Richtung Zeithain unterwegs. Dabei stieß er erst gegen einen Bordstein und dann gegen die Leitplanke. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. (rr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Mopedfahrer bei Auffahrunfall verletzt Zeit: 07.04.2026, 13:55 Uhr Ort: Pirna Auf dem Tischerplatz ist am Dienstag ein Mopedfahrer (17) bei einem Unfall leicht verletzt worden. Der 17-Jährige fuhr mit einem Peugeot-Moped in Richtung Bergstraße. Als vor ihm der Fahrer (53) eines Toyota H-CR links abbiegen wollte und bremste, fuhr er auf und stürzte. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 750 Euro. (lr) Baracke abgebrannt Zeit: 07.04.2026, 13:05 Uhr Ort: Heidenau An der Güterbahnhofstraße ist am Dienstag eine leerstehende Baracke abgebrannt. Das Feuer brach aus bislang unbekannter Ursache aus und breitete sich rasch aus, so dass die Feuerwehr mehrere Stunden mit Löscharbeiten beschäftigt war. Dazu wurde die Güterbahnhofstraße voll gesperrt. Verletzt wurde niemand. Eine Schadenssumme ist nicht bekannt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. (lr)