Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Zeugenaufruf nach Raub | Vier Verletzte nach Autobahnunfall | Audifahrer flüchtet in Gebüsch
Verantwortlich: Tom Erik Richter (tr), Therese Leverenz (tl) Zeugenaufruf nach Raub Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Dornbergerstraße Zeit: 09.06.26, gegen 17:00 Uhr bis 20:15 Uhr Am Dienstagabend kam es im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf zum Raubdelikt, bei dem ein 12–Jähriger leicht verletzt wurde. Der Junge lief auf der Dornbergerstraße und wurde unvermittelt von einer unbekannten Täterin in ein Gebüsch gezogen und körperlich angegriffen. Die Tatverdächtige schlug den 12-Jährigen mit einem gefährlichen Gegenstand und stahl ihm Bekleidung sowie seine Uhr. Anschließend flüchtete sie gemeinsam mit zwei weiteren, während der Tathandlung anwesenden unbekannten Tatverdächtigen (w) in Richtung Rabet. Die Höhe des entstandenen Stehlschadens ließ sich noch nicht abschließend beziffern. Zur Personenbeschreibung ist bisher Folgendes bekannt: • circa 1,75-1,80 Meter groß • dunkle lange Haare • braune Augen • Bekleidung: dunkelblaues T-Shirt | weiße Stoffhose | schwarz/weiße Turnschuhe Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen eines Raubdelikts aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (tl) Baum stürzt auf Spaziergänger Ort: Leipzig (Connewitz), Waldweg Zeit: 09.06.2026, 14:20 Uhr Ein Spaziergänger wurde am Dienstagmittag von einem umstürzenden Baum verletzt. Der 48-Jährige war auf einer Gassirunde im südlichen Leipziger Auenwald unterwegs, als ein Baum mutmaßlich durch den Wind entwurzelt wurde. Der herabstürzende Baum verletzte den Mann, weshalb er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der Hund des Mannes konnte unverletzt an ein Familienmitglied übergeben werden. Der Baum wird nun durch die Stadt Leipzig entfernt. (tr) Vier Verletzte nach Autobahnunfall Ort: A9, Fahrtrichtung Berlin, Kilometer 109 Zeit: 09.06.2026, 09:20 Uhr Auf der A9 kam es am Dienstagvormittag zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Fahrzeugen, bei dem vier Personen verletzt wurden. Ersten Erkenntnissen zufolge war der 35-jährige VW-Fahrer (ägyptisch) in Richtung Berlin unterwegs, als er kurz nach dem Rastplatz Kapellenberg vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechselte. Dabei übersah er mutmaßlich den dort fahrenden Audi S7, mit welchem er kollidierte. Hierdurch wurde der VW Polo wieder auf den mittleren Fahrstreifen geschleudert, wo er mit einem Toyota Auris zusammenstieß. Bei den Unfällen wurden die 41-jährige Beifahrerin des VWs schwer sowie der 73-jährige Toyota-Fahrer, seine 70-jährige Beifahrerin und der VW-Fahrer selbst leicht verletzt. Der 67-jährige Fahrer des Audis blieb unverletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme musste die A9 für circa eine Dreiviertelstunde vollgesperrt werden. Der VW und der Toyota waren so schwer beschädigt, dass diese abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden beträgt circa 30.000 Euro. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und zum Unfallhergang wurden aufgenommen. (tr) Audifahrer flüchtet in Gebüsch Ort: Neukieritzsch, Bornaer Straße Zeit: 09.06.2026, 14:20 Uhr Beamte des Polizeireviers Borna haben am Dienstagnachmittag einen 38-Jährigen ohne Führerschein gestellt, nachdem dieser mit einem Audi vor den Beamten flüchten wollte. Der polizeibekannte 38-Jährige (deutsch) wurde durch Hinweisgeber dabei beobachtet, wie dieser mit einem Audi von einem Parkplatz in Borna in Richtung Neukieritzsch fuhr. Streifenbeamte konnten den Audi auf der B187 auf Höhe des Abzweiges Breunsdorf finden und wollten diesen einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der 38-Jährige flüchtete zunächst in Richtung Neukieritzsch, wo die Beamten das Fahrzeug schließlich am Bahnhof feststellten. Zuvor hatten die Beamten kurzeitig keinen Sichtkontakt zum Fahrzeug, da dieses mit wesentlich überhöhter Geschwindigkeit vor den Beamten flüchtete und mehrfach rücksichtslos andere Fahrzeuge überholte. Am Bahnhof Neukieritzsch konnten die Beamten den Tatverdächtigen schlussendlich stellen. Dieser hatte versucht sich in einem Gebüsch zu verstecken. Ein Drogenvortest ergab, dass der 38-Jährige unter dem Einfluss von Cannabis und anderen Betäubungsmitteln unterwegs war; eine Blutentnahme war die Folge. Zudem wurde der Audi A3 sichergestellt, da der 38-Jährige wiederholt mit diesem gefahren war, ohne eine Fahrerlaubnis zu besitzen. Die Ermittlungen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und weiterer Verkehrsdelikte wurden aufgenommen. (tr) -
Sächsischer City-Wettbewerb »Ab in die Mitte«: Rekordbeteiligung beim Kreativtreff in Borna
Der Innenstadtwettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« verzeichnet nach der Rekordbeteiligung im Jahr 2025 (61 eingereichte Projekte aus 53 Kommunen) wieder eine große Resonanz. Für den diesjährigen Kreativtreff, der am 11. Juni im Stadtkulturhaus Borna (Landkreis Leipzig) stattfindet, haben sich 90 Teilnehmer aus 39 sächsischen Kommunen angemeldet. Das ist ein neuer Teilnahmerekord für diesen kreativen Erfahrungsaustausch, der sich als Blick über den Tellerrand versteht und Denkanstöße für das Bewerbungsverfahren geben will. Bis zum 4. September können die sächsischen Städte und Gemeinden Konzepte für mehr Aufenthaltsqualität und weniger Monotonie in ihren Zentren einreichen. Die überzeugendsten Vorhaben werden am 6. November in Leipzig ausgezeichnet. Das aktuelle Jahresmotto des City-Wettbewerbs heißt »Cooler Kern statt grauer Stein«. Beim Kreativtreff stehen u.a. Aspekte wie Klimaschutz, Teilhabe der Bevölkerung, lokale Identität und Denkmalschutz im Fokus. Eingerahmt wird die Veranstaltung mit einer Besichtigung des Kunstateliers Fischer-Art, einer Stadtführung und einem Sommerabend. Bei der Führung lernen die Teilnehmenden auch das Licht-Projekt »Borna hellt Hof«, mit dem die Stadt im Wettbewerbsjahr 2023 einen zweiten Preis errungen hat, kennen. Durch neue Lichtinstallationen will Borna die Attraktivität, Sicherheit und Aufenthaltsqualität im Stadtzentrum nachhaltig verbessern. Der Freistaat stellt für den Wettbewerb auch in diesem Jahr mehr als 300.000 Euro für die Preisgelder bereit. Die Schirmherrschaft, die jährlich zwischen den Staatsministerien für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) und Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) wechselt, liegt 2026 beim SMWA. Zum Jahresmotto sagt Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Wir alle kennen Straßen, durch die man geht, von denen aber nichts in Erinnerung bleibt. Deshalb suchen wir auch 2026 wieder gute Ideen für Innenstädte, die begeistern, die cool sind und damit lebenswert für alle: Familien und Jugendliche, Einwohner und Gäste, Kultur- und Sportinteressierte, für alle Generationen. Cool kann überraschend, kreativ, unkonventionell sein. Und cool ist vor allem eines: anziehend. Wo dies spürbar wird, entsteht Leben – und der Stein verliert seinen grauen Schein. Es geht nicht darum, Bestehendes abzureißen, sondern es weiterzuentwickeln und zu beleben. Die Rekordbeteiligung im Jahr 2025 hat uns gezeigt, dass die Innenstadtbelebung in den sächsischen Kommunen eine hohe Priorität besitzt und viel Kreativität freisetzt. Wir freuen uns nun auf neue vielversprechende Konzepte aus allen Regionen Sachsens.« Der erste Preis ist mit 60.000 Euro dotiert, die beiden zweiten Preise mit jeweils 40.000 Euro und die drei dritten Preise mit jeweils 20.000 Euro. Darüber hinaus werden Sonder- und Anerkennungspreise verliehen. Das SMWA lobt wieder den Sonderpreis »Einzelhandel« und das SMIL den simul+ Sonderpreis »Innovative Jugend« aus. Damit würdigt das SMIL Vorhaben, bei denen junge Menschen ihre Innenstadt aktiv mitdenken und mitgestalten. Gesucht werden Ideen, die Jugendbeteiligung sichtbar machen, neue Treffpunkte schaffen oder zeigen, wie Stadtzentren auch für die nächste Generation attraktiv bleiben. Die beiden Sonderpreise der Ministerien sind mit jeweils 15.000 Euro dotiert. Staatsministerin Regina Kraushaar führt dazu aus: »Innenstädte brauchen junge Menschen, die mitgestalten können und wollen - denn genau diese Beteiligung ist ein Garant für Leben in der Stadt. Genau hier setzt unser simul+ Sonderpreis ‚Innovative Jugend‘ an: Wir suchen Ideen, die Jugendlichen Verantwortung zutrauen und auf diesem Wege den Stadtzentren neue Anziehungskraft geben. Wer junge Menschen früh einbindet, stärkt Heimat, Gemeinsinn und Zukunftschancen vor Ort - in der Großstadt genauso wie in kleineren Städten im ländlichen Raum.« Der Wettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« ist im Freistaat ein erfolgreiches Instrument zur kreativen und nachhaltigen Innenstadtbelebung. Bei dem 2004 ins Leben gerufenen Wettbewerb handelt es sich um eine »Public Private Partnership« – eine von der privaten Wirtschaft (Industrie- und Handelskammern und weitere Sponsoren) gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen getragene Initiative. Alle Kosten, die über die Preisgelder hinausgehen, trägt die Wirtschaft. Über 150 sächsische Kommunen mit mehr als 700 Projekten haben sich bisher an der City-Offensive beteiligt. Im vergangenen Jahr ging der Hauptpreis an die Stadt Gröditz (Landkreis Meißen) für das Projekt »808 Jahre später: Wir schmieden uns 'ne echte Mitte«. Die zwei Sonderpreise der Staatsregierung erhielten Adorf im Vogtlandkreis (Sonderpreis »Einzelhandel« des SMWA) und Burgstädt im Landkreis Mittelsachsen (simul+ Sonderpreis »Innovative Jugend« des SMIL). Weitere Informationen zum Wettbewerbsjahr 2026 und den bisherigen Vorhaben finden Sie auf der Internetseite des City-Wettbewerbs (www.abindiemitte-sachsen.de). -
Fußgänger angefahren und geflohen | Mülltonnenbrand beschädigte Fassade
Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Kleintransporter gestohlen Zeit: 08.06.2026, 19:30 Uhr bis 09.06.2026, 06:50 Uhr Ort: Dresden-Gorbitz In der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte einen weißen Fiat Ducato vom Leutewitzer Ring gestohlen. Der im Jahr 2014 zugelassene Transporter hat einen Wert von etwa 5.000 Euro. (lr) Gitarre gestohlen Zeit: 09.06.2026, 10:15 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Wilsdruffer Vorstadt In den vergangenen Tagen sind Unbekannte in eine Musikschule am Wettiner Platz eingedrungen und haben eine Gitarre samt Koffer gestohlen. Der Wert des Diebesgutes beträgt etwa 5.000 Euro. (ml) Fußgänger angefahren und geflohen Zeit: 09.06.2026, 13:00 Uhr Ort: Dresden-Dobritz Gestern Nachmittag hat ein unbekannter Autofahrer mit einem schwarzen Fahrzeug eine Fußgängerin auf der Pirnaer Landstraße angefahren. Nach dem Zusammenstoß in Höhe der Reisstraße fuhr er davon, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Die Polizei ermittelt wegen einer Unfallflucht und fragt: Wer hat den Verkehrsunfall beobachtet? Wer kann Angaben zum Unfallwagen oder dessen Fahrer machen? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ml) Landkreis Meißen Mopedfahrerin verletzt – Autofahrer geflohen Zeit: 09.06.2026, 11:45 Uhr Ort: Schönfeld Auf der Königsbrücker Straße ist am Dienstag eine Mopedfahrerin (16) bei einem Unfall verletzt worden. Ein beteiligter Autofahrer verließ den Unfallort. Der Fahrer eines Kleintransporters fuhr aus einem Grundstück auf die Königsbrücker Straße in Richtung Thiendorf. Die 16-Jährige, die mit einer Simson S51 auf der Königsbrücker Straße fuhr, musste stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Dabei verlor sie die Kontrolle über das Zweirad, stürzte und wurde leicht verletzt. Der Transporterfahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Mopedfahrerin zu kümmern. Die Polizei ermittelt nun wegen der Unfallflucht. (lr) Mülltonnenbrand beschädigte Fassade Zeit: 09.06.2026, 10:30 Uhr Ort: Priestewitz Am Dienstag haben auf einem Grundstück in Priestewitz mehrere Mülltonnen gebrannt. Die Flammen griffen dabei auf die Fassade eines Hauses über, neben dem die Behälter standen. Die vier Mülltonen brannten ab, ein Fenster, eine Dachrinne sowie die Wand wurden beschädigt. Eine Schadenssumme ist noch nicht beziffert. Die Polizei ermittelt nun, wie die Müllbehälter in Brand gerieten. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Bei Unfall leicht verletzt Zeit: 09.06.2026, 12:40 Uhr Ort: Heidenau Auf der Pirnaer Straße sind am Dienstag ein VW Passat (Fahrer 19) und ein Seat Leon (Fahrer 36) zusammengestoßen. Der 19-Jährige fuhr mit dem VW in Richtung Dresden. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über den Wagen. Der VW kam ins Schleudern, geriet auf die Gegenspur und stieß mit dem entgegenkommenden Seat zusammen. Der 36-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. (lr) Rettungswagen streifte Opel – Zeugen gesucht Zeit: 09.06.2026, 10:00 Uhr Ort: Freital Ein Rettungswagen (Fahrer 36) ist auf der Poisentalstraße mit einem Opel zusammengestoßen. Die Polizei sucht Zeugen. Der 36-Jährige war mit dem Rettungswagen mit Sondersignal auf der Poisentalstraße in Richtung Krankenhaus Freital unterwegs. Als er kurz vor dem Abzweig Am Hexenberg an einem weinroten Opel vorbeifuhr, der am Straßenrand hielt, kam ihm ein grüner Opel Corsa entgegen. Der Rettungswagenfahrer wich etwas nach rechts aus und streifte den roten Opel. Er fuhr weiter ins Krankenhaus und meldete den Unfall anschließend der Polizei. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls insbesondere den Fahrer des grünen und den Fahrer des weinroten Opel. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (uh) -
Moor muss nass
Das Moor am Roten Fluss in Sachsen wird als eines der ersten Moore in Deutschland mit Mitteln aus dem Förderprogramm des Bundes »1.000 Moore« wieder vernässt. Bei diesem Moor handelt sich um ein 10 ha großes Hang-Regenmoor auf ca. 680 m Höhe im Vogtlandkreis. Ein hoher Holzbedarf im 19 Jahrhundert führte zu einer Entwässerung des Moores, um die Flächen forstwirtschaftlich nutzen zu können. Dazu wurden auf fast 5 km Länge Gräben angelegt. Ziel der Wiedervernässung ist es, den natürlichen Wasserhaushalt auf der Fläche wiederherzustellen, damit sich das Moor regenerieren und künftig wieder CO2 speichern kann. Dazu werden die Gräben mit 100 Stauen verschlossen werden. Bei den Stauen handelt es sich überwiegend um Bauwerke aus Naturmaterialien (Torfstaue, Holzstaue und Lehmstaue). Lediglich aufgrund besonders tiefer Gräben werden an fünf Stellen Stahlspundwände zur Erosionsminimierung eingesetzt. Zusätzlich wird ein Teil der Gräben auf einer Gesamtlänge von 1,1 km mit einem Ersatztorf aus Sägemehl-Hackschnitzelgemisch verfüllt. Für die Umsetzung des Projektes werden bis zu 260.000 € investiert. 90 % der Projektkosten übernimmt der Bund. Die Mittel werden über die »Förderrichtlinie 1.000 Moore« aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz bereitgestellt. Der Freistaat beteiligt sich mit einem Eigenanteil von 10 % an den Gesamtkosten. Dazu Landesforstpräsident Utz Hempfling: »Dank der Fördermittel ist es uns möglich, unsere bisherigen Aktivitäten zum Moorschutz weiterzuführen. Damit leistet Sachsenforst einen Beitrag zum Aufbau klimaresilienter Wälder. Die Wiedervernässung wirkt sich darüber hinaus auch auf den Wasserrückhalt, den Gewässerschutz und die Biodiversität positiv aus.« Der Abschluss der Arbeiten ist für Juni 2026 geplant. Anschließend erfolgt ein vollautomatisiertes Monitoring an 5 Grundwasserpegeln um die Gewässergüte am Moorabfluss zu überwachen. -
Energieeffizienzgesetz: Online-Fachveranstaltung am 25. Juni zum Thema Datenschatz heben – Kommunale Energieverbräuche im Griff
Dresden, 09.06.2026 – Die anhaltend volatile Energiepreisentwicklung stellt die Haushalte von Städten und Gemeinden vor große Herausforderungen. Ein erheblicher Teil der kommunalen Ausgaben ergibt sich aus den mit der Bewirtschaftung der kommunalen Liegenschaften zusammenhängenden Kosten für Strom, Wasser und Wärme. Um diese zu senken, ist es erforderlich, die Energieverbräuche zu reduzieren und die Liegenschaften effizienter zu nutzen. Durch nicht-investive Maßnahmen können bereits zwischen 10 und 20 Prozent des Energieverbrauchs sowie der damit einhergehenden Kosten reduziert werden. In einer Stadt mit 20.000 Einwohnern wären inzwischen Einsparungen von bis zu 160.000 Euro durch einfache Maßnahmen möglich. Grundlage für einfache Optimierungsmaßnahmen ist eine mindestens monatliche Auswertung der Zählerstände, die in vielen Verwaltungen noch nicht oder nicht umfassend für alle Liegenschaften und sonstigen Verbraucher vorhanden ist. Fehlendes Knowhow für den Aufbau von Prozessen und für die Beschaffung unterstützender Tools sowie unklare Verantwortlichkeiten sind einige der Hürden, die in den Kommunen bestehen. Im derzeit laufenden Gesetzgebungsprozess zum Energieeffizienzgesetz (EnEfG) rückt die systematische Erfassung von Energieverbräuchen für die öffentliche Hand in den Fokus. Ziel ist es, durch valide Daten eine belastbare Grundlage für Energie- und Kosteneinsparungen zu schaffen. Um Kommunen bei der Umsetzung dieser anstehenden Anforderungen zu unterstützen, lädt die Sächsische Energieagentur (SAENA) zur Fachveranstaltung "Datenschatz heben - Kommunale Energieverbräuche im Griff" ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele öffentliche Verwaltungen aktuell beschäftigen: Wie lassen sich Verbrauchsdaten effizient erfassen und auf Einsparpotenziale hin auswerten? Welche digitalen Werkzeuge unterstützen den Verwaltungsalltag? Und wie können sich Kommunen mit möglichst geringem personellem Aufwand auf die Anforderungen des EnEfG vorbereiten? Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Verantwortliche in Städten, Gemeinden und Landkreisen in Sachsen und bietet neben Praxisbeispielen Raum für den Austausch mit Fachleuten der SAENA. Überblick zur Veranstaltung Termin: 25. Juni 2026, 09:00 – 11:00 Uhr Format: Online Anmeldung unter: https://www.saena.de/veranstaltungsdetails.php?id=1809 Fachlicher Ansprechpartner: Armin Verch, Tel.: 0351 4910-3199 E-Mail: armin.verch@saena.de Pressekontakt: Sylvia Hünlich, Tel.: 0351 4910-3158 E-Mail: sylvia.huenlich@saena.de Über die Sächsische Energieagentur Die Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH ist das unabhängige Beratungs-, Informations-, und Kompetenzzentrum zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeffizienz und effiziente Mobilität. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Sie dient als sachsenweite Anlaufstelle für alle handelnden Personen und Institutionen im Bereich Energie und Klimaschutz. * Hinweis zur sprachlichen Regelung Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird auf die Anwendung der geschlechtergerechten Sprache verzichtet. Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten für alle Geschlechtsidentitäten