News der BÄK

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  1. Dresden - Die Sächsische Landesärztekammer spendet 100.000 EUR an vom Hochwasser betroffene Ärzte unter anderem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.  Diese beiden Bundesländer wurden besonders von dem verheerenden Hochwasser getroffen. Viele Menschen verloren ihr Leben, Häuser und Straßen wurden zerstört, darunter auch zahlreiche Arztpraxen. Sachsen hat 2002 und 2013 ein ähnliches Schicksal ereilt. Damals gab es viel Unterstützung aus dem gesamten Bundesgebiet. „Heute nun ist es an der Zeit, dass wir unsere Hilfe anderen Menschen zuteilwerden lassen.“, betont Erik Bodendieck, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer. Vorstand und Mandatsträger der Sächsischen Landesärztekammer haben deshalb im Eilverfahren beschlossen, 100.000 EUR an die betroffenen Ärzte zu spenden. Bodendieck: „Davon würden wir 50.000 EUR als Soforthilfe zeitnah auf das Spendenkonto der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz überweisen und den zweiten Teil als langfristige Hilfe spenden“. Die Verteilung an die betroffenen Ärzte obliegt den Ärztekammern vor Ort. „Ich hoffe, dass wir mit dieser Spende einen kleinen Beitrag zum Wiederaufbau der ärztlichen Versorgung in den besonders betroffenen Regionen leisten können.“, so der Präsident. Sächsische Ärzte, die vom Hochwasser betroffen sind, können sich wegen Unterstützung aus dem Fonds „Sächsische Ärztehilfe“ an die Ärztekammer wenden. www.slaek.de
  2. Berlin - Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt plädiert für eine Ausweitung der Impfkampagne. „Die meisten Menschen, die sich bis jetzt noch nicht haben impfen lassen, sind sicherlich keine radikalen Impfverweigerer. Viele haben sich bislang mit dem Thema noch nicht ernsthaft auseinandergesetzt oder sie schieben diese Entscheidung vor sich her“, sagte er der Rheinischen Post (28.07.2021). Da helfe nur konsequente Aufklärung. Gerade um sozial schwächere Gruppen zu erreichen, bedürfe es mehr Präsenz direkt vor Ort. Buntes Informationsmaterial zu verteilen, reiche dabei nicht aus. „Wir brauchen mehr niederschwellige, wohnortnahe Impfangebote wie z. B. mit Impfmobilen in den Kiezen. Außerdem sollten wir auch Sportvereine, Kulturvereine und die unterschiedlichen Glaubenseinrichtungen bei der Impfkampagne mit ins Boot holen“, so Reinhardt. TV-Spots zur besten Sendezeit und verständlich aufbereitete Informationsmaterialien in den sozialen Medien könnten ebenfalls helfen, die Impfbereitschaft in allen Bevölkerungsgruppen zu steigern. „Wir dürfen nichts unversucht lassen, die Menschen zur Impfung zu motivieren“, betont er. Darüber hinaus fordert Reinhardt die Politik auf, ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse der Kinder zu legen und zusätzliche finanzielle Mittel in die Hand zu nehmen, damit die Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche aufgearbeitet werden können. Das sagte er in der neuen Podcast-Folge von „Sprechende Medizin“ der Bundesärztekammer. Zu einer altersgerechten Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gehöre auch ein geregelter Schulbetrieb. Dafür bedürfe es deutlich mehr Engagement.
  3. Stuttgart - In den Ferien handeln, um Corona-bedingte Schul- und Kitaschließungen im Herbst zu vermeiden: Darauf dringt die Landesärztekammer Baden-Württemberg kurz vor dem Start der Sommerferien im Land. „Kinder und Jugendliche haben massiv unter den Corona-Beschränkungen gelitten“, sagt Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg. „Daher müssen entsprechende Maßnahmen und Aktionspläne unbedingt jetzt zur Ferienzeit auf den Weg gebracht werden, um ihnen weitere Einschränkungen ihrer Lebenswelt zu ersparen.“ Kinder und Jugendliche haben in der Zeit der Corona-Pandemie unter anderem durch Schul- und Kitaschließungen sowie durch Kontaktbeschränkungen mit erschwertem Lernen, erschwertem Kontakteknüpfen und sozialer Isolation zu kämpfen gehabt. Das Erleben wichtiger Entwicklungsphasen war mit großen Schwierigkeiten verbunden, in der Folge wurden psychische und körperliche Auffälligkeiten bei ihnen deutlich häufiger diagnostiziert als vor der Pandemie. Die Landesärztekammer setzt sich daher dafür ein, dass Kinder und Jugendliche wichtige Bildungs- und Entwicklungsschritte nun so uneingeschränkt wie möglich wahrnehmen können. „Wir müssen Kindern und Jugendlichen bei unserem Handeln jetzt oberste Priorität einräumen“, unterstreicht Dr. Miller im Namen der baden-württembergischen Ärzteschaft. Einbau von Luftfiltern, konsequente Testungen an Schulen und Kitas, aber auch logistische Überlegungen, wie beispielsweise Gedränge in Schulbussen vermieden werden kann, sind wichtige Bausteine der Pandemiebekämpfung. Bereits diese Maßnahmen sorgen mit dafür, dass Corona-Infektionen verhindert oder schnell entdeckt werden. Entscheider vor Ort sind daher aufgefordert, entsprechende Konzepte schnell in die praktische Umsetzung zu bringen. Ebenfalls wichtig sind die Corona-Schutzimpfungen. Die Landesärztekammer appelliert an alle Erwachsenen, jetzt und auch in den Ferien das Impfangebot wahrzunehmen – zum Schutz der Kinder und zum Eigenschutz. Jede Immunisierung helfe, das Virus zurückzudrängen und schwere Verläufe bestmöglich zu vermeiden, so Kammerpräsident Dr. Miller. Die Impfkampagne müsse intensiv weitergefahren und Impfangebote niedrigschwellig bereitgestellt werden, um weitere Lockdowns sowie Schul- und Kitaschließungen im Herbst zu vermeiden. Hinsichtlich der Impfungen von Kindern und Jugendlichen hat die Ständige Impfkommission (STIKO) aktuell noch keine allgemeine Impf-Empfehlung ausgesprochen. Sie empfiehlt die Immunisierung zurzeit nur beim Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen, auch wenn die Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) schon im vergangenen Mai die Prüfung und Zulassung des ersten Corona-Impfstoffs für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren abgeschlossen hat. Die Landesärztekammer spricht sich für einen differenzierten Umgang mit diesem sensiblen Thema aus, um den individuellen Lebenslagen von Heranwachsenden gerecht werden zu können. „Eltern, Kinder und die behandelnden Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte sollten nach entsprechender Aufklärung und Abwägung aller Argumente gemeinsam eine Entscheidung treffen“, sagt Dr. Miller. Wichtig seien dabei die Kriterien Selbstbestimmtheit, Betrachtung des Einzelfalls und enge Einbindung der Ärzteschaft. So sei es möglich, sich faktenbasiert und guten Gewissens gegebenenfalls für eine Impfung zu entscheiden. „Die Ärztinnen und Ärzte im Land stehen Eltern und jungen Menschen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite“, betont Dr. Miller. Die mitunter laut geäußerte Kritik an der STIKO kann der Kammerpräsident nicht nachvollziehen: Das Gremium sei mit ausgewiesenen Fachexpertinnen und -experten besetzt und ein wichtiges Standbein beim Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Für die Wahrnehmung dieser verantwortungsvollen Aufgabe müsse man dankbar sein; Polemik sei fehl am Platz.  Falls die STIKO beim Vorliegen neuer Erkenntnisse Impfungen für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ohne Einschränkungen empfehlen sollte, ist nach Ansicht der Landesärztekammer Tempo geboten. In diesem Fall gelte es, auch die jüngere Zielgruppe flächendeckend und niedrigschwellig mit einer Impfkampagne zu erreichen, um sie vor Corona-Beschränkungen beim oder nach dem Schulstart zu schützen, so Dr. Miller. „Das sind wir Kindern und Jugendlichen nach all den Entbehrungen schuldig.“ www.aerztekammer-bw.de
  4. München - 81.300 Patientinnen und Patienten waren zum Stichtag 1. Juli 2020 beim deutschen Substitutionsregister gemeldet. Seit rund zehn Jahren lässt sich ein langsam, aber stetig steigender Trend in der Substitutionsbehandlung beobachten. Andererseits ist im gleichen Zeitraum die Anzahl der substituierenden Ärztinnen und Ärzte leicht auf 2.545 zurückgegangen. Außerdem gibt es in Deutschland und auch in Bayern zahlreiche Regionen, in denen es kein Substitutionsangebot für Patienten gibt. Damit die Behandlung gelingen kann, ist eine berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit unerlässlich. Nach der Einstellung auf eine stabile medikamentöse Substitutionsdosis gilt es, die weiteren Problemfelder der opioidabhängigen Menschen anzugehen. Psychologen, Psychotherapeuten und Sozialpädagogen helfen bei der Bewältigung psychischer und sozialer Schwierigkeiten, Apotheker stellen die Versorgung mit dem jeweiligen Substitutionsmittel sicher. Das 20. Suchtforum, das am 28. Juli 2021 als Web-Seminar angeboten wird, widmet sich dem Thema „Substitutionsbehandlung im Team – Wie geht das?“ und wirft einen Blick aus unterschiedlichen Perspektiven auf die aktuelle Lage der Substitutionsbehandlung. „Die Substitutionstherapie Opioidabhängiger ist ein gutes Behandlungsangebot für Personen, die an einer Abhängigkeit von Opioiden – meist Heroin – leiden“, erklärt Dr. med. Gerald Quitterer, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK). Die BLÄK unterstützt Ärztinnen und Ärzte sich hierfür zu qualifizieren, zum Beispiel in der Weiterbildung mit der Möglichkeit, die Zusatzbezeichnung „Suchtmedizinische Grundversorgung“ zu erwerben. Dr. med. Heidemarie Lux, Suchtbeauftragte des Vorstandes der BLÄK, ergänzt: „Die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) und die Richtlinien der Bundesärztekammer regeln unter anderem die Rechte und Pflichten der Ärzte bei der Substitution. Die Novellierung dieser Verordnung vor vier Jahren hat sicherlich zu mehr Rechtssicherheit für die Ärzte geführt, allerdings kommt es immer wieder vor, dass Staatsanwälte ermitteln und Praxisdurchsuchungen anordnen bei korrekt durchgeführten Substitutionsbehandlungen. Dadurch werden engagierte Substitutionsärzte fälschlicherweise kriminalisiert und demotiviert.“ Professor Dr. med Oliver Pogarell, 1. Vorsitzender der Bayerischen Akademie für Suchtfragen (BAS), berichtet, dass die SARS-CoV-2-Pandemie die Versorgungssituation sowohl für unbehandelte Opioidabhängige als auch für Personen in laufender Substitution verschärfe: „Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren hatten die Nutzung langfristiger therapeutischer Angebote beeinträchtigt, niedrigschwellige Harm-Reduction-Ansätze mussten vielerorts ausgesetzt werden. Mittlerweile konnte durch Anpassungen des Suchthilfesystems, Sonderregelungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und Ausnahmen von der BtMVV durch das Bundesgesundheitsministerium (SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung) die Versorgung stabilisiert werden. Unabhängig von der Pandemie gilt es, ein flächendeckendes Substitutionsangebot sicherzustellen, das allen Patienten möglichst barrierefrei und wohnortnah zugänglich ist, eine stabile medizinische und psychosoziale Versorgung gewährleistet und Teilhabemöglichkeiten am Gesellschafts- und Arbeitsleben bietet.“ Ulrich Koczian, Vizepräsident der Bayerischen Apothekerkammer (BLAK), betont, dass die Substitutionstherapie eines interdisziplinären Netzwerks bedürfe, in dessen Mittelpunkt der Patient stehe und „aufgefangen“ werde – nur so könne gemeinsam das individuelle Therapieziel erreicht werden: „Den Apotheken kommt dabei nicht nur die Rolle des Ausführenden von entsprechenden Verordnungen zu; aufgrund ihres flächendeckenden und dichten Netzes kann durch die Übernahme der Sichtvergabe im Auftrag des Arztes durch öffentliche Apotheken eine flexible, wohnortnahe und an den Bedürfnissen des Patienten ausgerichtete Versorgung vor allem auch in ländlichen Regionen gewährleistet werden. Die Bedeutung dieser individuellen, flexiblen und schnell verfügbaren Betreuungsmöglichkeit hat sich gerade in der Pandemie eindrucksvoll gezeigt. Darüber hinaus stehen die Arzneimittelexperten selbstverständlich als Ansprechpartner zu allen Fragen in dem sehr komplexen Bereich der medikamentösen Therapie bei dieser speziellen Patientengruppe zur Verfügung. Um eine optimale Versorgung der steigenden Zahl an Substitutionspatienten auch zukünftig im ambulanten Setting zu gewährleisten, dürfte es jedoch unabdingbar sein, an der ein oder anderen Stellschraube nachzujustieren, dies betrifft insbesondere die Vergütung der Sichtvergabe in Apotheken.“ Professor Dr. Heiner Vogel, Vorstandsmitglied der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (PTK Bayern), erklärt: „Opioidabhängige Patientinnen und Patienten, die sich in einer Substitutionsbehandlung befinden, weisen neben den mit dem Konsum assoziierten gesundheitlichen Risiken auch viele weitere psychosoziale Probleme auf, wie Arbeitslosigkeit, Kriminalität, soziale Ausgrenzung oder Wohnungslosigkeit. Daneben konnten Studien zeigen, dass mehr als die Hälfte dieser Patienten von weiteren psychischen Erkrankungen betroffen ist, hier vor allem Depressionen, Persönlichkeitsstörungen und Angststörungen. Psychosoziale Begleitung bzw. psychotherapeutische Hilfen sowie die damit verbundene berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit sind also bei dieser Personengruppe angezeigt. Ziele und Wege einer ergänzenden Psychotherapie können vielfältig sein und von der Reduktion des Beigebrauches, über die Linderung komorbider psychischer Störungen bis zur Erreichung von Abstinenz gehen. Die Substitutionsbehandlung schafft hierbei für sehr viele Betroffene nicht nur den nötigen Rahmen, um weitere psychosoziale Probleme anzugehen, sondern bildet durch die Entkriminalisierung des Konsums eine entscheidende Voraussetzung. Eine Behandlung schwer abhängigkeitserkrankter Personen kann nur gelingen, wenn eine qualifizierte Substitutionsbehandlung in Kombination mit psychosozialen und psychotherapeutischen Zielen im multidisziplinären Team umgesetzt wird.“ Das 20. Suchtforum wird gemeinsam von BAS, BLÄK, BLAK und PTK Bayern am 28. Juli 2021 online als Web-Seminar veranstaltet. Zielgruppe sind vor allem Ärzte, Apotheker, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Mitarbeiter von Suchthilfeeinrichtungen, Suchtberatungsstellen sowie weitere mit dem Thema Abhängigkeitserkrankungen befasste Berufsgruppen. www.blaek.de
  5. Stuttgart - Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat bei ihrer Vertreterversammlung am Samstag weitreichende Beschlüsse zu den jüngsten Extremwetter-Ereignissen und vor allem zur Coronapandemie gefasst. So möchte die Ärzteschaft der zunehmenden Corona-Impfmüdigkeit der Bevölkerung besser und flexibler begegnen können. Dazu sei es notwendig, gerade in Arztpraxen einzelne Personen auch spontan zu impfen, so Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller: „Corona-Impfstoffe sind bislang jedoch nur in größeren Gebinden mit sechs oder zehn Impfdosen verfügbar. Daher müssen in letzter Zeit immer wieder übrig gebliebene Impfdosen weggeworfen werden. Und das in einer Situation, in der Inzidenzen wieder steigen und weltweit noch viele Menschen auf einen Impfstoff warten.“ Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer hat daher die relevanten Institutionen aufgefordert, alle Anstrengungen zu unternehmen, damit Covid-19-Impfstoffe auch als Einzel-Impfstoffe hergestellt und möglichst rasch in Fertigspritzen in den Vertrieb gebracht werden. Gleichzeitig möchte die baden-württembergische Ärzteschaft auch zur Verteilungsgerechtigkeit von Corona-Impfstoffen beitragen. Nach anfänglicher Impfstoffknappheit bestehe derzeit eine gute Versorgung mit Impfstoffen, aber die bisher nicht geimpfte Bevölkerung sei nunmehr kaum bereit, sich impfen zu lassen. „Wir regen daher an, nicht verwendete oder nicht benötigte Impfstoffe aus Baden-Württemberg über die internationale COVAX-Initiative der Weltgesundheitsorganisation an Länder des globalen Südens weiterzugeben“, sagt Kammerpräsident Dr. Miller. So könne Baden-Württemberg dazu beitragen, die dortigen Impfquoten zu verbessern und einen globalen Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten.  Mit Blick auf die Flutkatastrophe betont Dr. Miller: „Die jüngsten Extremwetterereignisse mit der starkregen-bedingten Katastrophe haben Mängel im System der Katastrophenschutzpläne und der Kommunikation vor Augen geführt.“ In den meisten Städten, Kommunen und Landkreisen lägen zwar Katastrophenschutzpläne vor, die aber angesichts der neuen klimabedingten Erfordernisse einer Überprüfung auf den Nutzen und die Praktikabilität bedürften. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg fordert daher Städte, Kommunen und Landkreise dazu auf, bestehende Katastrophenschutzpläne auf die Tauglichkeit im Falle von klimabedingten Krisenfällen wie Hitzewellen, Extremwetterlagen etc. zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Dies betreffe neben Maßnahmenkatalogen insbesondere die Effektivität von Warninstrumenten in Kommunikationsketten und die Vernetzung bestehender Hilfe-Strukturen des Katastrophenschutzes und der Gesundheitsversorgung. www.aerztekammer-bw.de

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