News der BÄK

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  1.  

    Saarbrücken - Die Ärzte- und Zahnärzteschaft haben ihre Vertreter für die neue Vertreterversammlung gewählt. Vom 8. bis 15. Mai 2019 hatten die Mitglieder der Ärztekammer des Saarlandes die Möglichkeit, per Briefwahl über das „Parlament" der saarländischen Ärzte- und Zahnärzteschaft, die Vertreterversammlung, für die nächste Legislaturperiode (2019 bis 2024) abzustimmen.

     

    Saarbrücken - Die Ärzte- und Zahnärzteschaft haben ihre Vertreter für die neue Vertreterversammlung gewählt. Vom 8. bis 15. Mai 2019 hatten die Mitglieder der Ärztekammer des Saarlandes die Möglichkeit, per Briefwahl über das „Parlament" der saarländischen Ärzte- und Zahnärzteschaft, die Vertreterversammlung, für die nächste Legislaturperiode (2019 bis 2024) abzustimmen.

    Die Vertreterversammlung verfügt über insgesamt 81 Sitze. Bei der Gruppe der Ärzte stellten sich Kandidaten von insgesamt 10 Listen für 64 Mandate zur Wahl. Bei der Gruppe der Zahnärzte bewarben sich 48 Kolleginnen und Kollegen für 17 Sitze in der Vertreterversammlung. Heute wurden die Wahlbriefe ausgezählt und das vorläufige Ergebnis der Kammerwahl festgestellt.

    Gruppe der Ärzte

    Stärkste Gruppe bei dieser Wahl wurde die Liste des Marburger Bundes mit 903 Stimmen. Das entspricht 19 Sitzen in der Vertreterversammlung. Mit 576 Stimmen liegt die Liste des Facharztforums Saar auf dem zweiten Platz; sie wird mit 12 Sitzen in dem Parlament vertreten sein. Es folgt die Liste „unabhängige Ärztinnen und Ärzte aus Krankenhaus, Praxis und Gesundheitsdienst“ mit 506 Stimmen und 10 Sitzen.

    Wahlbeteiligung

    An der Wahl der ärztlichen Vertreter beteiligten sich 48,16 % der Wahlberechtigten. Das ist im bundesweiten Vergleich die höchste Wahlbeteiligung der letzten Jahre. Bei den Zahnmedizinern gaben 53,52% ihr Votum ab.

    Wahl des Vorstandes: Am 26. Juni 2019 tritt die neue Vertreterversammlung erstmals zusammen. In dieser konstituierenden Sitzung wird der Kammervorstand und die Abteilungsvorstände neu gewählt.

    www.aeksaar.de

     

  2.  

    Düsseldorf - Die Ärztekammer Nordrhein ruft ihre über 60.000 Mitglieder auf, sich jetzt an den diese Woche startenden Wahlen zur Kammerversammlung und zu den Kreisstellenvorständen zu beteiligen. „Jede Stimme zählt! Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die ärztliche Selbstverwaltung, die unverzichtbar ist für eine gute Patientenversorgung und die ärztliche Interessenvertretung“, so der Appell der Kammer. Insgesamt kandidieren rund 1.400 Ärztinnen und Ärzten auf 37 Listen – 14 im Wahlkreis Regierungsbezirk Köln und 23 im Wahlkreis Regierungsbezirk Düsseldorf − für die 121 Sitze in der Kammerversammlung, dem rheinischen Ärzteparlament.

     

    Düsseldorf - Die Ärztekammer Nordrhein ruft ihre über 60.000 Mitglieder auf, sich jetzt an den diese Woche startenden Wahlen zur Kammerversammlung und zu den Kreisstellenvorständen zu beteiligen. „Jede Stimme zählt! Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die ärztliche Selbstverwaltung, die unverzichtbar ist für eine gute Patientenversorgung und die ärztliche Interessenvertretung“, so der Appell der Kammer. Insgesamt kandidieren rund 1.400 Ärztinnen und Ärzten auf 37 Listen – 14 im Wahlkreis Regierungsbezirk Köln und 23 im Wahlkreis Regierungsbezirk Düsseldorf − für die 121 Sitze in der Kammerversammlung, dem rheinischen Ärzteparlament.

    Die Kammerversammlung wählt am 7. September den Präsidenten oder die Präsidentin der Kammer und den Kammervorstand. Darüber hinaus bewerben sich rund 1.200 Ärztinnen und Ärzte in den Städten und Kreisen um die Sitze in den 27 Kammervorständen der lokalen Untergliederungen. Die Kammerwahl ist eine Briefwahl und läuft bis zum 28. Juni. Die Briefwahlunterlagen gehen heute (Montag, 20. Mai) in die Post.

    www.aekno.de

     

  3.  

    Münster - „Achtung Eltern und Erzieher! Wir müssen Kinder und Jugendliche vor Pornografie-Konsum schützen“, fordert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Theodor Windhorst, anlässlich des zwölften Kinderschutz-Forums der Kammer, das sich am (morgigen) Samstag in Arnsberg mit dem Thema „Einfluss der Internetpornografie auf die kindliche sexuelle Entwicklung“ beschäftigt. Der unkontrollierte und unkommentierte Konsum von pornografischen Inhalten sei für Kinder und Jugendliche entwicklungsgefährdend und ungeeignet. Er könnte Kinder und Jugendliche verstören und fragwürdige Vorstellungen von Sexualität vermitteln, so der ÄKWL-Präsident, sodass „der normale Aufbau von Liebesbeziehungen“ nicht mehr möglich sei.

     

    Münster - „Achtung Eltern und Erzieher! Wir müssen Kinder und Jugendliche vor Pornografie-Konsum schützen“, fordert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Theodor Windhorst, anlässlich des zwölften Kinderschutz-Forums der Kammer, das sich am (morgigen) Samstag in Arnsberg mit dem Thema „Einfluss der Internetpornografie auf die kindliche sexuelle Entwicklung“ beschäftigt. Der unkontrollierte und unkommentierte Konsum von pornografischen Inhalten sei für Kinder und Jugendliche entwicklungsgefährdend und ungeeignet. Er könnte Kinder und Jugendliche verstören und fragwürdige Vorstellungen von Sexualität vermitteln, so der ÄKWL-Präsident, sodass „der normale Aufbau von Liebesbeziehungen“ nicht mehr möglich sei.

    Der unkontrollierte Zugriff auf Pornografie in den digitalen Medien verändere die sexuelle Umwelt und den Aufbau von zwischenmenschlichen Beziehungen. In einer kommunikationswissenschaftlichen Studie der Universitäten Münster und Hohenheim aus dem Jahre 2017 haben knapp 50 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren an-gegeben, schon einmal mit pornografischen Inhalten in Kontakt gewesen zu sein. Pornografie im Internet ermögliche Jugendlichen einen anonymen, günstigen und leichten Zugang zu sexuellen Praktiken, die beziehungs- und lebensfern seien.

    Windhorst: „Sexualität wird degradiert zu einer konsum- und gewinnorientierten Industrie.“ Wer als junger Heranwachsender Pornos schaue, erkenne in vielen Fällen eben nicht, dass dort nicht die Realität gezeigt wird, sondern ein fragwürdiges Bild von Sexualität, bei dem die Frau zum Sexualobjekt degradiert wird, das willenlos und unterwürfig ist, kritisiert Windhorst weiter. „Schwierig wird es dann, wenn Kinder und Jugendliche diese Erfahrungen aus dem Internet in ihr reales Leben und ihre eigenen Beziehungen übernehmen wollen. Daher sollte das Thema Sexualität und auch der Konsum von Pornos behutsam, einfühlsam und unterstützende von Eltern und Erziehern angesprochen werden und den Jugendlichen Hilfestellungen gegeben werden, damit sich eine gesunde Sexualität entwickeln kann.“ Das Reden über die eigene Sexualität sei unter vielen Jugendlichen noch immer ein Tabuthema, mit dem sie weitestgehend allein gelassen würden. Windhorst: „Hier sollten wir ansetzen und rechtzeitig Gesprächsangebote machen.“

    Denn es bestehe durchaus die Gefahr, dass regelmäßiger unreflektierter und unaufgeklärter Konsum von Pornografie Gewalt fördere. „Ohne Aufklärung wird Porno-Konsum zu einem erheblichen Störfaktor in der Gefühlswelt der Heranwachsenden, der wiederum Aggressionen und Gewaltpotential entstehen lässt.“ Es liege nahe, dass der Internet-Pornografie-Konsum auch Einfluss auf die Bindungsfähigkeit und die Entwicklung der eigenen Sexualität bei Kindern und Jugendlichen habe. Zudem könnte Pornografie eine ähnliche Suchtwirkung haben wie Alkohol oder Kokain. Dauernder Pornokonsum könne zu Depressionen, Aggressionen, Konzentrationsstörungen und sexuellen Störungen führen. Windhorst warnt: „Die Dosis macht das Gift.“

    Wichtige Schutzfaktoren, um kein unerwünschtes Verhalten durch den Konsum von Pornografie zu entwickeln, sind aus Sicht von Kammerpräsident Windhorst dieselben wie beim gesamten Kinderschutz: ein gesundes Selbstbewusstsein, einfühlsame und unterstützende Eltern und die Möglichkeit, offen über die eigenen Erfahrungen zu sprechen. Eltern könnten gerade Kindern den Zugang zu Pornografie durch technische Maß-nahmen erschweren.

    www.aekwl.de

     

  4.  

    Magdeburg/Mannheim - Dr. Simone Heinemann erhielt die Silberne Ehrennadel der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK). Während der 85. Jahrestagung in Mannheim vom 24. bis 27. April 2019, wurde sie damit im Rahmen der Mitgliederversammlung für ihren außergewöhnlichen Einsatz für die Belange der Kardiologie, sowohl als Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt als auch für die Integration des Kardio-MRTs in die Weiterbildung für Kardiologen, geehrt.

     

    Magdeburg/Mannheim - Dr. Simone Heinemann erhielt die Silberne Ehrennadel der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK). Während der 85. Jahrestagung in Mannheim vom 24. bis 27. April 2019, wurde sie damit im Rahmen der Mitgliederversammlung für ihren außergewöhnlichen Einsatz für die Belange der Kardiologie, sowohl als Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt als auch für die Integration des Kardio-MRTs in die Weiterbildung für Kardiologen, geehrt.

    Die Ehrennadel in Silber wird vom Vorstand der DGK als Auszeichnung in Anerkennung für besondere Verdienste um die Kardiologie vergeben.
     
    Zu der Jahrestagung kamen 8.900 Expertinnen und Experten aus der Kardiologie im Congress Centrum Rosengarten zusammen, um über die neuesten Entwicklungen in der Herz-Kreislauf-Medizin und –Forschung zu diskutieren. Die Tagung stand unter dem Motto „Kardiovaskuläre Inflammation“ und wurde von Prof. Dr. Stephan Baldus aus Köln geleitet.

    www.aeksa.de/

     

  5.  

    Hannover - Bluthochdruck wirkt oft lange Zeit im Verborgenen, bevor sich die Schäden durch körperliche Beschwerden bemerkbar machen. Die Folgen sind vielfach schwerwiegend. Hypertonie, so der Fachbegriff, gilt als Risikofaktor für Gefäßschäden, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Nierenversagen und auch Netzhautveränderungen. „Deshalb ist es wichtig, regelmäßig den Blutdruck zu kontrollieren“, empfiehlt Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, aus Anlass des Welthypertonietags am 17. Mai. Eine mit Stress behaftete Arbeitssituation, verbunden mit Schlafdefiziten, bedeutet laut einer aktuellen Studie der Technischen Universität München ein dreifach höheres Risiko, an kardiovaskulären Erkrankungen wie einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben.

     

    Hannover - Bluthochdruck wirkt oft lange Zeit im Verborgenen, bevor sich die Schäden durch körperliche Beschwerden bemerkbar machen. Die Folgen sind vielfach schwerwiegend. Hypertonie, so der Fachbegriff, gilt als Risikofaktor für Gefäßschäden, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Nierenversagen und auch Netzhautveränderungen. „Deshalb ist es wichtig, regelmäßig den Blutdruck zu kontrollieren“, empfiehlt Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, aus Anlass des Welthypertonietags am 17. Mai. Eine mit Stress behaftete Arbeitssituation, verbunden mit Schlafdefiziten, bedeutet laut einer aktuellen Studie der Technischen Universität München ein dreifach höheres Risiko, an kardiovaskulären Erkrankungen wie einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben.

    „Aber nicht nur Erwachsene, sondern vermehrt auch Kinder sind von der Diagnose Bluthochdruck betroffen“, warnt Wenker. Besonders anfällig seien Kinder mit Übergewicht, so die Ärztekammerpräsidentin. Studien wie eine jüngst in der renommierten Zeitschrift „JAMA Internal Medicine“ veröffentlichte Untersuchung an israelischen Rekruten haben etwa ergeben, dass ein hoher Blutdruck im Jugendalter im späteren Leben vielfach mit Nierenleiden einhergeht. Deshalb ist es Wenker zufolge zwar wichtig, Bluthochdruck rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Am besten aber sei es, den Risiken frühzeitig mit einem angemessenen Gewicht und einer salzarmen Ernährung mit großen Anteilen von Obst und Gemüse zu begegnen. „Eine gesunde, ausgewogene Kost ist genauso wichtig wie regelmäßige Bewegung“, bekräftigt Wenker.

    www.aekn.de

     

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